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Verlag Traugott Bautz
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BERTRANDUS DE DEOCIO (Bertrand de Deaux), Legist, Richter, Diplomat, Legat, Kardinal, entweder gebürtig aus Déaulx (Gard) oder aus Blauzac in der Diözese Uzès, † 21. Oktober 1355 und begraben im Chor der von ihm gestifteten Kirche Saint-Didier in Avignon. B.d.D. (auch: de Deocis, Deucia; im modernen Schrifttum: Bertrand de Deaux, Déaux, Déaulx, Deux, Bertrando di Deuc) war ein Neffe des bekannten Kanonisten Guillaume de Mandagout. 1305 wurde er zum Rektor der Kirche von St. Marcel de Carrairets (Uzès) ernannt. Gleichzeitig und erneut im Jahr 1312 wurde ihm für sieben Jahre Dispens von der Präsenzpflicht erteilt, damit er sich dem Studium widmen konnte. 1316 wird er als Rechtslehrer genannt. Sicher ist, daß er 1318 in Montpellier Zivilrecht lehrte. Meijers (1938) meint, daß er früher in Toulouse gelehrt und dabei mehr oder weniger den Unterricht des Guillelmus de Ferreriis († 1295; s.d.) fortgesetzt habe. Da hätte er auch studiert. Er scheint nur Zivilist und nicht - wie man oft behauptet hat - ebenfalls Kanonist gewesen zu sein. In einigen in einer Handschrift erhaltenen Questiones hat er Lehnsrechtliche Fragen behandelt. An dieser Materie bestand an den südfranzösischen Rechtsschulen großes Interesse, da viele Rechtslehrer und Studenten selbst - oder ihre Verwandte - Lehnsgüter besaßen und es häufig Feudalkonflikte gab. Wahrscheinlich hat er nur kurze Zeit gelehrt. Wie in Frankreich - anders als in Italien - unter den Legisten dieses Zeitalters üblich war, hat er bald eine kirchliche Karriere eingeschlagen. Dank der Protektion seines obengenannten Onkels, der inzwischen Kardinal war, kumulierte er schon seit 1316 Benefizien: Kanonikate in Narbonne, Embrun, Amiens, ab 1318 die Propstei der Kirche von Embrun. Später hat er auch selbst seine Verwandte begünstigen können: Vier Neffen von ihm wurden Bischof, einer Kardinal. Seit 1322 verblieb er an der Kurie, und zwar als "auditor causarum sacri palatii" der Rota. Später war er "auditor litterarum contradictarum" (Berufungsrichter), was er bis 1333 geblieben ist. Als auditor hat er 1327 u. 1333 zwei Verordnungen zur Verbesserung der Prozeßführung verfaßt. Die Auditoren waren meistens mit der Bischofswürde bekleidet, so auch B.d.D., der seit 1323 Erzbischof von Embrun war, genau wie früher sein vorerwähnter Onkel. In dieser Eigenschaft hat er 1326 u. 1327 auch an den Konzilien von Marciac und Toulouse über die Wiederherstellung der kirchlichen Disziplin teilgenommen. Ab 1333 wurde er als Diplomat eingesetzt, nachdem der Papst ihm schon 1329 eine Mission zur Gascogne anvertraut hatte, um den Grafen Gaston de Foix mit seinen Nachbarherrschern zu versöhnen. 1333 hat er zuerst mit dem König v. Neapel, Robert v. Anjou, und danach mit dem Dogen von Venedig, Francesco Dandolo, über Maßnahmen gegen die Invasionen der Türken verhandelt. Auch hat er vergeblich versucht, Friedrich von Arragon zu bewegen, Sizilien dem Haus der Anjous zurückzugeben. Am 9. Oktober wurde er beauftragt, zwischen den rebellischen kommunalen Behörden des Kirchenstaats und Bertrand de Poujet zu vermittlen, einem Neffen des Papstes (Johannes XXII., 1316-34; s.d.), der seit 1319 Kardinal-Legat für Oben- und Mittelitalien war. Dessen aggressive und imperialistiche Politik war völlig gescheitert und hatte katastrophale Folgen gehabt. Kurz zuvor hatte Poujet bei einem Angriff auf Ferrara eine schwere Niederlage erlitten. Sein Vermittlungsversuch hat aber nicht zum Erfolg geführt, und als am 17. März 1334 in Bologna eine Rebellion gegen den Legaten ausbrach und dessen Söldner abgeschlachtet wurden, hat man auch B.d.D. aus der Stadt vertrieben und ihm seine Besitztümer entrissen. Nachdem der neue, verhältnismäßig irenische Papst Benedikt XII. (1335-42; s.d.) sich entschlossen hatte, die Politik im Kirchenstaat radikal zu ändern und Ordnung zu schaffen, bekam er Anfang Mai 1335 den Auftrag, alle päpstlichen Länder "zu visitieren und reformieren". Der Papst übte dabei selbst die Oberaufsicht aus und mischte sich manchmal auch in Einzelheiten ein. B.d.D. hatte mehrere Ziele: die Korruption zu bestreiten, die zahlreichen Rebellionen und Lokalkonflikte, die den Kirchenstaat zerrissen, zu unterdrücken, die Gerichtshöfe und die Finanzverwaltung zu reformieren und schließlich die Gesetzgebung vorgehender Landvögte, Legaten und Päpste zu ordnen und zu verbessern. Diese Unternehmen sind nur teilweise gelungen. Gegen die zahlreichen Despoten ("signori") der Kommunen der Mark Ancona und der Romagna war er ziemlich machtlos. In Rom hat er aber nach langen und mühsamen Verhandlungen 1336 einen Waffenstillstand zwischen den beiden dort kämpfenden Parteien zustande gebracht, den Anhängern der Orsini bzw. der Colonna, die sich gegenseitig die Kontrolle über Roms Brücke streitig machten. Er hat auch die Campagna, die Marittima, das "patrimonium Petri", das Herzogtum Spoleto, die Mark Ancona und die Romagna inspiziert. In allen diesen Provinzen hat er wichtige Verfügungen ausgefertigt, die größtenteils zum Ziel hatten, die Macht der Kommunen zu zügeln und die Position der Kirche zu verstärken. In Tuscien reglementierte er die Zusammensetzung des Personals der dortigen Inquisition. Seine Tätigkeit als Verwalter und Gesetzgeber wurde vom Papst mit dem Purpur honoriert: Am 18. Dezember 1338 wurde er zum Kardinalpresbyter v. S. Marco ernannt. Als ehemaliger Rechtslehrer in Montpellier war er auch die richtige Person, um eine vom Papst gewünschte Reform der dortigen Jura-Universität durchzuführen, und er ist tatsächlich der Verfasser der 1339 ausgefertigten neuen Statuten und verschiedener anderer Verfügungen bezüglich dieser Universität. Neue Wirren in Neapel, nach der Ermordung des Gemahls der Königin, Johanna I., Andreas von Ungarn (der im Auftrag seiner Frau erwürgt worden war), und die Drohung einer ungarischen Strafexpedition gaben 1345 dem Papst, jetzt Clemens VI. (1342-52; s.d.), Anlaß, ihn zum Legaten im Königreich Neapel und als Generalvikar und Reformator des Kirchenstaats einzusetzen. Léonard (1932) hat ihn als eine Art "Vizepapst" qualifiziert. Diese Reformoperation hatte aber kaum Erfolg. Da er zwar sehr weitgehende Kompetenzen hatte, aber nicht über ein Heer verfügte, konnte er nicht viel ausrichten. Er versagte aber diesmal auch als Diplomat. In Neapel ist es ihm z.B. nicht gelungen, die ungarische Invasion zu verhüten. Sein schwankendes Verhalten in dieser Angelegenheit ist vom Papst scharf kritisiert worden. In Rom hatte 1347 der Volkstribun Cola di Rienzo (Nicola di Lorenzo, um 1313-1354; s.d.) die Macht ergriffen. Cola war Notar. Da sein Vater ein Kneipenwirt und seine Mutter eine Wäscherin war, hat Partner (1972, 332) ihn treffend "the Roman equivalent of a London Cockney" genannt. B.d.D., der den Auftrag bekommen hatte, ihn zu exkommunizieren, hat ihm dennoch kaum Widerstand geboten, und die Revolte, die Cola nach einem halben Jahre gestürzt hat, war nicht sein Verdienst. Heftige Gichtanfälle zwangen ihn 1348, nach Avignon zurückzukehren. Am 4. November dieses Jahres rückte er auf zum Kardinalbischof von Sabina. Seine wichtigste Leistung sind die von ihm 1335-36 ausgefertigten Gesetze gewesen. Kardinal Gil Albornoz († 1367; s.d.) hat sie 1357 in den sogenannten "Constitutiones Aegidianae" aufnehmen lassen (Liber constitutionum Sanctae Matris Ecclesiae), von denen sie im Grunde das Fundament bilden und die bis 1816 in Kraft geblieben sind.
Quellen (Auswahl): Angelo Calogera, Raccolta d'opuscoli scientifici, e filologici, Bd. XX, Venedig 1739, 41-55; Augustin Theiner (Hrsg.), Vetera monumenta historica Hungariam sacram illustrantia ..., Rom 1859, I, 720-22, 725-26, 730-34, 738-42, 744, 746-47, 750-51, 756-61; Ders. (Hrsg.), Codex diplomaticus dominii temporalis Sanctae Sedis ..., Rom 1861-62, Bd. II, 181-89; Regestum Clementis Papae V, Rom 1884-92, Nr. 8587; Guillaume Mollat (Hrsg.), Jean XXII, Lettres communes, Paris 1904-06, Nrn. 563, 7464, 7483, 8389, 8406, 15626, 16038, 17987; Jean Marie Vidal (Hrsg.), Benoît XII, Lettres communes, Paris 1904-20, Nrn. 2432-46; Ders. (Hrsg.), Benoît XII, Lettres closes et patentes intéressant les pays autres que la France, Paris 1919-50, Nrn. 436, 445, 561-66, 591, 597, 744, 800, 817, 823, 852, 911-13, 945, 973-78, 983-85, 988-1004, 1007, 1012-14, 1036, 1080, 1096, 1109-11, 1281; Eugène Déprez, Guillaume Mollat (Hrsg.), Clément VI, Lettres closes, patentes et curiales, Paris 1909-61, Nrn. 360, 820, 892, 896-97, 926-28, 2364, 3786, 3791, 3802, 3850-51, 4005; Pierre Gasnault, M.H. Laurent (Hrsg.), Innocent VI, Lettres secrètes et curiales, Paris 1960, Nrn. 182, 557; J. Teige, Beiträge zur Geschichte der audientia litterarum contradictarum, Prag 1897, I-XII; Henry Charles Lea, Geschichte der Inquisition im Mittelalter, I, Bonn 1905, 606-07: Dok. 8; Pietro Sella, Costituzioni Egidiane del anno MCCCLVII, Rom 1912, 70, 87, 106, 116, 149, 163, 169, 170, 192, 209; Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.), Vita di Cola di Rienzo, Rom 1928, I, Kap. XX-XXII; Marcel Fournier (Hrsg.), Statuts et privilèges des universités françaises depuis leur fondation jusqu'en 1789, Paris 1890-92, Nrn. 946, 947, 949, 953, 955, 957, 960, 963, 967, 969, 979, 984.
Werke: 1. Von Meijers 1938=1959 u. Giordanengo 1974 werden mehrere glossierte Handschriften von Teilen des Corpus iuris civilis erwähnt, die Marginalglossen von ihm enthalten, meistens Kommentare zum öffentlichen oder zum Lehnrecht. 2. Kommentare von ihm (aber auch anderer Legisten) zu C. 1.26-57 sind in einer in zwei Handschriften erhaltenen Abhandlung "lectura super officiis" überliefert. 3. In einer Handschrift unter dem Namen "Reportationes domini Bertrandi de Deocis super libro feudorum" erhaltene Kommentare zum Lehnsrecht (wahrscheinlich die Mitschrift einer Vorlesung). B.d.D. hat hier vieles der "Lectura feudorum" des Bologneser Zivilisten Jacobus de Bellovisu (alias Belvisio) entlehnt. 3. Eine "questio disputata" zum Lehnsrecht, die er 1318 in Montpellier gehalten hat, gefolgt von einigen anderen Questionen; vgl. dazu Giordanengo 1971, 97-98; Bellomo 2000. 4. Eine in einer Handschrift überlieferte "distinctio" zu einem Notar, der ein Amtsverbrechen begangen hat, und im allgemeinen zu einigen Aspekten des notariellen Berufs; s. Bellomo 1978. Sie enthält sowohl die Sigle des Bertrandus als die des Guillelmus de Ferreriis.
Lit. (Auswahl): Stephanus Baluzius, Vitae paparum avenionensium, hrsg. v. Guillaume Mollat, Paris 1927, II, 315-20; - Enrico Besta, Di un'opera sconosciuta di Bertrandus de Deucio, in: Pel cinquantesimo anno d'insegnamento del professore Francesco Pepere, Neapel 1900, 340-51; - Francesco Filippini, Cola di Rienzo e la Curia Avignonese, in: Studi storici 10 (1901) 241-87; - Mercurio Antonelli, Vicende della dominazione pontificia nel Patrimonio di S. Pietro in Tuscia, dalla traslazione della S. Sede alla restaurazione dell'Albornoz, in: Archivio della Società romana di storia patria 26 (1903) 228-306, 318-19, 342-44; ebd. 27 (1904) 344-46; - Ugo Aloisi, Sulla formazione storica del liber constitutionum S. Matris Ecclesie, in: Atti e memorie della Deputazione di storia patria per le Marche, n.s., 1 (1904) 317-68, ebd. 2 (1905) 369-422, ebd. 4 (1907) 129-67, ebd. 5 (1908) 260-310; - Ders., Benedetto XII e Bertrando arcivescovo Ebrudinense riformatore della Marca d'Ancona, in: ebd., n.s., 3 (1906) 413-39; - Lodovico Zdekauer, Le costituzioni del cardinale Bertrando pubblicate nel parlamento di Montefalco del 23 aprile 1336, in: Bolletino della Commissione per la pubblicazione degli atti delle assemblee costituzionali italiane dal Medio Evo al 1831, Nr. 3, Bologna 1920, 69-85; - Antonio Diviziani, Fonti delle costituzioni Egidiane. Le costituzioni di Bertrando di Deuc nel 1336 per la Marca di Ancona e per il ducato di Spoleto, Savona 1923; - Guillaume Mollat, Les papes d'Avignon (1305-1378), 4. revid. u. erweiterte Aufl., Paris 1924 (1. Aufl.: 1912, 10.: 1965) 142, 143, 174-76, 188, 189, 294, 342, 344; - Ders. (†), Bertrand de Déaulx, jurisconsulte et pacificateur des états de l'église au XIVe s., in: AHP 6 (1968) 393-97; - Alain de Boüard, Le régime politique et les constitutions de Rome au Moyen-Âge, Paris 1926, 335-39; - Giuseppe Ermini, La libertà comunale nello Stato della Chiesa da Innocenzo III all'Albornoz (1198-1367). I. Il governo e la costituzione del Comune, in: Archivio della R. Società romana di storia patria 49 (1926) 5-126 (bes. 19, 34, 60, 66, 71, 72-73, 81, 84, 110, 113, 118). Ndr. in: Ders., Scritti storici giuridici, hrsg. v. Olivio Capitani, Enrico Menestò, Spoleto 1997, 229-351; - Ders., I parlamenti dello Stato della Chiesa dalle origini al periodo albornoziano, (Biblioteca della Rivista di Storia del Diritto Italiano, 5), Rom 1930. Ndr. in: Ders., Scritti storici giuridici (1997) 449-572; - Pietro Sella, Costituzioni dello Stato della Chiesa anteriori alla riforma albornoziana, in: Archivio storico italiano, ser. 7, 8 (1927) 1-36; - Heinrich Otto, Benedikt XII. als Reformator des Kirchenstaates, in: RQ 36 (1928) 59-110; - Émile G. Léonard, Histoire de Jeanne Ière, reine de Naples, Paris 1932-37, I: 598-600, 624-40, 649-56, 722-23, II: 12-14, 98-103, 194-95; - E.M. Meijers, La première époque d'épanouissement de l'enseignement de droit à l'université de Toulouse (1280-1330), in: Ders., Responsa doctorum Tolosanorum, Haarlem 1938, III-XLII (bes. VI, XXI, XXVII f.), auch in: Ders., Études d'histoire du droit, III, hrsg. v. R. Feenstra, H.F.W.D. Fischer, Leiden 1959, 167-208 (168, 186, 191-93); - Eugenio Dupré-Theseider, Roma dal Comune di popolo alla signoria pontificia, (Storia di Roma, XI), Rom 1952, 495-97, 568-70, 601-15; - Clément Schmitt, Un pape réformateur et défenseur de l'unité de l'Église, Benoît XII et l'ordre des Frères Mineurs, Quaracchi 1959, 170-71, 273, 331, 350-52; - Bernard Guillemain, La cour pontificale d'Avignon (1309-1376), Étude d'une societé, Paris 1962, 193, 196, 210, 234, 271-72, 319, 320, 379, 504; - André Gouron, Enseignement du droit, légistes et canonistes dans le Midi de la France à la fin du XIIIe et au début du XIVe siècle, in: Recueil de mémoires et travaux publiés par la societé d'histoire du droit et des institutions des anciens pays de droit écrit 5 (1966) 1-33 (13 Fn. 141); - Domenico Maffei, Qualche postilla alle ricerche di E.M. Meijers, in: Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis 36 (1968) 387-400, bes. 389, 394-95, 399. Ndr. in: Ders., Studi di storia delle università e della letteratura giuridica, (Bibliotheca Eruditorum, 1), Goldbach 1995, 89*-102* (addenda et emendanda: 528*-29*); - Gérard Giordanengo, Note sur un manuscrit juridique du Midi de la France (Vat.lat. 2642), in: Revue historique de droit français et étranger 19 (1971) 95-107 (bes. 97-98). Ndr. in: Ders., Féodalités et droits savants dans le Midi médiéval, Hampshire-Brookfield 1992, Nr. IV; - Ders., Droit féodal et droit romain dans les Universités du Midi: l'exemple de Bertrand de Deaux, in: Recueil de mémoires et travaux publiés par la societé d'histoire du droit et des institutions des anciens pays de droit écrit 11 (1974; = Mélanges R. Aubenas) 343-49; Ndr. in: Ders., Féodalités et droits savants, Nr. VI; - Ders., Les feudistes (XIIe-XVe s.), in: El Dret Comú i Catalunya. Actes del II.on Simposi Internacional, Barcelona, 31 maig-1 juny de 1991, Barcelona 1992, 67-139 (123); - Peter Partner, The Papal State in the Middle Ages and the Early Renaissance, London 1972, 325, 328-29, 332-34, 335, 336n., 348; - Manlio Bellomo, 'Notarius in suo officio delinquens'. Ricerca su un testo inedito di Guillaume de Ferrières e Bertrand de Déaux, in: Siculorum Gymnasium n.s. 31 (1978) 213-223; - Ders., I fatti e il diritto. Tra le certezze e i dubbi dei giuristi medievali (secoli XIII-XIV), Rom 2000, 513-15; - Henri Gilles, Juristes languedociens au service de la papauté, in: La papauté d'Avignon et le Languedoc (1316-1342), (= Cahiers de Fanjeaux, 26, 1991) 113-25 (bes. 116-17); - Giuseppe Speciale, La memoria del Diritto Comune. Sulle tracce d'uso del Codex di Giustiniano (secoli XII-XV), Rom 1994, 44, 80, 89, 119, 145, 347; - Frank Soetermeer, Utrumque ius in peciis. Die Produktion juristischer Bücher an italienischen und französischen Universitäten des 13. und 14. Jahrhunderts, (Ius Commune, Sonderheft 150), Frankfurt am Main 2002, 281, 318, 326, 328; - Dionysius Sammarithanus, Gallia Christiana, III, Paris 1725, Sp. 1085; - Conradus Eubel O.F.M., Hierarchia catholica Medii aevi...., München 1913, 16; - DHGE 8 (1935) 1054-56 (P. Calendini), 10 (1965) 410 (T. Morembert); - DBI 9 (1967) 642-44 (P. Partner).
Frank Soetermeer
Literaturergänzung:
André Gouron, Canonistes et civilistes des écoles de Narbonne et de Béziers (1976), in: Ders., La science du droit dans le Midi de la France au Moyen Age, (Collected Studies Series CS196), London 1984, Nr. VI, 531, 533; - Dictionnaire historique des juristes français (XIIe-XXe siècle), hrsg. v. Patrick Arabeyre, Jean-Louis Halpérin, Jacques Krynen, Paris 2007, 577 (Henri Gilles).
Letzte Änderung: 08.10.2007