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Band XXX (2009) Spalten 324-358 Autor: Gregor Brand

ELIOT, Thomas Stearns: Herausragender amerikanisch-britischer christlicher Lyriker, Dramatiker, Essayist, Kultur- und Literaturkritiker; Literatur-Nobelpreisträger. * 26. September 1888 in St. Louis (Missouri, USA); † 4. Januar 1965 in London. - T. S. Eliot war - mit weitem Altersabstand - das jüngste von sieben Kindern des wohlhabenden Kaufmanns Henry Ware Eliot (1843-1919) und dessen Ehefrau Charlotte Champe Stearns (1843-1929). Die Eliots gehören zu den angesehensten und ältesten amerikanischen Familien. Ihr Stammvater Andrew Eliot war 1667 als Puritaner aus dem englischen East Coker (Somersetshire) nach Nordamerika ausgewandert und hatte sich schließlich in Beverley (Massachusetts) niedergelassen, wo er 1690 Stadtsyndikus war. In späteren Generationen hatten die Eliots führende Ämter in Boston inne. T. S. Eliots Großvater William Greenleaf Eliot war ein liberaler unitarischer Geistlicher, der 1834 als Missionar nach St. Louis gekommen war, wo er bald eine führende Rolle im Kulturleben dieser Stadt spielte. Ein weiterer Verwandter, Charles William Eliot (1834-1926), stand von 1869 bis 1909 als Präsident der Harvard University vor. Henry W. Eliot leitete, als sein jüngstes Kind Thomas geboren wurde, ein Unternehmen zur Ziegelsteinherstellung. Thomas´ Mutter Charlotte war vor ihrer Heirat (1868) Lehrerin gewesen. Sie schrieb Gedichte und Dramen, von denen einige veröffentlicht wurden, und war bereits von den ersten Gedichten ihres Sohnes äußerst beeindruckt. Eine wichtige Rolle in der Erziehung des jungen Eliot spielte seine katholische Kinderfrau Annie Dunne. - T. S. Eliot, ein introvertiertes und lesebegeistertes Kind, wuchs in einem privilegierten Umfeld auf. Alljährlich verbrachte er die Sommermonate in einem familieneigenen Haus am Meer in Massachusetts. Als Zehnjähriger wechselte er von einer Elementarschule in St. Louis auf die Smith Academy, ein Internat in seiner Heimatstadt, in dem ein am klassisch-humanistischen Bildungsideal ausgerichteter Unterricht erteilt wurde. Schon in diesen Jahren zeigte sich eine Vorliebe Eliots für literarische Tätigkeiten; als Elfjähriger gab er mehrere Nummern einer eigenen Zeitschrift (The Fireside) heraus. Als Vierzehnjähriger begann er, eigene Gedichte zu schreiben, etwas später auch Kurzgeschichten, die in der Schulzeitschrift ("Smith Academy Record") veröffentlicht wurden. Er blieb ein Schüler mit guten Noten und erhielt 1905 für seine Leistungen in Latein einen Preis. Im Herbst 1905 wechselte er auf die Internatsschule Milton Academy bei Boston, um sich dort auf die Universität Harvard vorzubereiten. Im Juni 1906 bestand er die Aufnahmeprüfung für die Harvard University; er belegte dort eine Vielzahl von Kursen mit dem Schwerpunkt Philosophie. Sein Berufsziel scheint in dieser Zeit eine universitäre Laufbahn als Philosoph gewesen zu sein. Nach dem Baccalaureat (Bachelor of Arts) im Juni 1909 bereitete er sich auf das Magisterexamen (Master of Arts) vor, das er 1910 erfolgreich abschloß. In dieser Zeit zählten zu seinen Lehrern unter anderem der spanische Dichter-Philosoph George Santayana und der Philosoph, Romanist, Literaturwissenschaftler und Neohumanist Irving Babbit, dessen enzyklopädische Bildung Eliot in höchstem Maße bewunderte, dessen Humanismus er aber in einem späteren Essay (1928) bei aller grundsätzlichen Zustimmung insofern als unvollkommen kritisierte, weil er noch nicht die Abhängigkeit der humanistischen Idee vom Christentum erkannt habe. - Für Eliots frühe literarische Entwicklung war vor allem seine Begegnung mit der zeitgenössischen französischen Lyrik bedeutsam. Ende 1908 hatte er Arthur Symons´ "The Symbolist Movement in Literature" (1899) gelesen; durch diese Lektüre wurde er unter anderem auf Jules Laforgue, Baudelaire, Rimbaud, Verlaine und Tristan Corbière aufmerksam. Das Buch veränderte nach Eliots eigenem Zeugnis den Lauf seines Lebens; von diesem Zeitpunkt an befaßte er sich eingehend mit französischer Dichtung, was sich wiederum deutlich auf sein eigenes lyrisches Schaffen auswirkte. Er verfaßte weiter eigene Gedichte, die teilweise im "Harvard Advocate" veröffentlicht wurden. Nicht zuletzt aufgrund des starken Interesses an französischer Literatur zog Eliot im Oktober 1910 für ein Jahr nach Paris und studierte Literatur an der Sorbonne. Auf diese Zeit gehen einige Gedichte zurück, die wenige Jahre später sein Ansehen als Lyriker begründeten. Dazu zählt vor allem "The Love Song of J. Alfred Prufrock", dessen Manuskript 1914 von Ezra Pound gelesen wurde. Pound hielt den Text für das beste Gedicht, das er bis dahin von einem Amerikaner gesehen habe. Mit - auch finanzieller - Unterstützung von Pound wurde das Gedicht 1917 in Eliots erstem Buch "Prufrock and Other Observations" publiziert. Das Werk stieß auf beträchtliche Beachtung und Anerkennung. Kaum geringer als sein Interesse an Dichtung war Eliots Beschäftigung mit zeitgenössischer französischen Philosophie. So besuchte er unter anderem Vorlesungen von Henri Bergson am Collège de France und wurde nachhaltig durch die Schriften von Charles Maurras beeinflußt. - Nach seiner Rückkehr aus Frankreich im Herbst 1911 studierte Eliot in Harvard griechische Philosophie und begann, sich intensiv mit indischem und fernöstlichem Denken auseinanderzusetzen. Er lernte Sanskrit bei den berühmten Sanskritisten C. R. Lanman und J. H. Woods sowie buddhistische Philosophie bei M. Anesaki. 1913 wurde er Teaching Assistant am Philosophischen Seminar und Präsident der Philosophical Society von Harvard. Bei einer erneuten Europareise besuchte er zu Studienzwecken Marburg (Juli 1914) und Oxford (1914/15), wo er den Hauptteil seiner philosophischen Dissertation "Experience and Objects of Knowledge in the Philosophy of F. H. Bradley" verfaßte. Sie wurde im Juni 1916 in Harvard eingereicht und angenommen, aber erst Jahrzehnte später (1964) veröffentlicht. Eliot analysierte in dieser von dem Philosophen Josiah Royce betreuten Arbeit zentrale Begriffe der maßgeblich vom deutschen Idealismus - insbesondere Hegel - beeinflußten Philosophie von Francis Herbert Bradley. Die Arbeit fand in Harvard hohe Anerkennung, aber da Eliot - wohl aufgrund der Weltkriegsumstände - nicht zu der erforderlichen mündlichen Prüfung erschien, blieb ihm der Doktortitel dafür versagt. Neben der Dissertation deutet eine Reihe philosophischer Beiträge aus den Jahren zwischen 1916 und 1918 darauf hin, daß Eliot weiterhin eine philosophische akademische Laufbahn in Betracht zog. Inhaltlich ist in diesen frühen Publikationen neben dem Einfluß Bradleys vor allem auch die Beschäftigung mit der Philosophie Bertrand Russels - mit dem Eliot auch persönlich befreundet war - zu erkennen. - 1915 hatte Eliot die Tänzerin Vivien (eigentlich: Vivienne) Haigh-Wood kennengelernt, Tochter eines wohlhabenden Malers und Landbesitzers. Vivien Haigh-Wood wird als intelligente und lebhafte Frau geschildert, die jedoch mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen psychischer und physischer Art belastet war. Bereits im Juni 1915 fand die standesamtliche Trauung statt, ohne daß vorher Eliots Eltern davon unterrichtet wurden. Ende Juli 1915 reiste Eliot für drei Wochen zurück in die USA, blieb aber trotz der entgegengesetzten Wünsche seiner Eltern nicht dauerhaft dort; er sah seinen Vater bei diesem Aufenthalt zum letzten Mal. Die kinderlose Ehe Eliots erwies sich schon nach kurzer Zeit als für beide Seiten unbefriedigend. Vivien Eliot wurde schließlich nach langen Krankheitsjahren 1938 mit Billigung Eliots in eine private Nervenklinik in London zwangseingewiesen. Sie starb dort 1947, worauf Eliot mit anhaltenden Schuldgefühlen reagierte. - In der Eliot-Forschung wird - etwa durch seinen Biographen P. Ackroyd - darauf hingewiesen, daß in Eliots Gedichten Geschlechtsverkehr durchweg in unpersönlichen und gewalttätigen Formulierungen beschrieben werde, als Begleiterscheinung akuter Sterilitätsvorstellungen, die nichts als Schuld- und Abwehrgefühle zur Folge gehabt hätten. Ackroyd führt dies auf einen angeblich physisch bedingten Mangel an vitaler Energie bei Eliot zurück, während andere Autoren Eliots Einstellung zur Sexualität stärker im Zusammenhang einer möglichen Homosexualität diskutieren. Sie verweisen darauf, daß insbesondere der junge Eliot sich vielfach abwertend über Frauen allgemein und speziell über die zunehmende Beteiligung der Frauen am Kulturleben geäußert hat. Inwieweit in solchen Äußerungen Eliots allerdings eine grundsätzliche Misogynie oder ein gestörtes Verhältnis zur Maternalität zum Ausdruck kommt oder ob sich nicht hinter dieser teilweise zeittypischen maskulinen Fassade sogar eine besondere Sensibilität für die Lage der Frauen in der modernen Gesellschaft erkennen läßt, ist umstritten. Vertreter der letzteren Auffassung halten es in diesem Kontext für aufschlußreich, daß gerade einige Frauen erheblich zum Erfolg Eliots beigetragen und ihn unterstützt haben. Dazu zählen neben seiner literaturbegeisterten Mutter unter anderem Virginia Woolf, Marianne Moore, Djuna Barnes und Harriet Monroe. - 1916 unterrichtete T. S. Eliot mehrere Monate lang als Aushilfslehrer an verschiedenen englischen Schulen, schrieb Rezensionen und bewarb sich auf eine Stelle als Dozent an der London University. Im Frühjahr 1917 nahm er überraschend eine feste Berufstätigkeit in einem ganz anderen Bereich auf: Er arbeitete in der Lloyds Bank in London, wo er aufgrund seiner Sprachkenntnisse mit der Bearbeitung nichtenglischer Dokumente beauftragt wurde. In dieser Zeit erhielt mit Hilfe einflußreicher Freunde und Bekannter aus der britischen Oberschicht - wie etwa Bertrand Russel oder der Politikergattin Ottoline Morell - Zugang zu führenden intellektuellen Kreisen. 1920 veröffentlichte er einen zweiten schmalen Gedichtband ("Poems") und eine Essaysammlung ("The Sacred Wood"). Die darin enthaltenen Aufsätze ließen bereits eine ganz außergewöhnliche literarische Bildung und ein hohes literarisches Selbstbewußtsein erkennen. Sie wurden trotz ihres als elitär empfundenen Stils geschätzt, aber auch wegen ihrer tiefgründigen Auseinandersetzung mit zahlreichen - nicht nur englischsprachigen - Autoren verschiedener Epochen (z. B. C. Marlowe, Ben Jonson, T. Middleton, T. Heywood und viele mehr) als schwierig empfunden. Dazu trug bei, daß Eliot in seinen Essays zahlreiche Zitate und Anspielungen verwendete, deren Bezüge allenfalls einer kleinen Minorität von hoch gebildeten Lesern vertraut waren. In seinen Gedichten war die inhaltliche und formale Bezugnahme auf zahlreiche literarische und sonstige kulturelle Quellen sogar noch ausgeprägter. Eliot legte keinen Wert darauf, von einem breiten Leserkreis "verstanden" zu werden, da er davon überzeugt war, daß ohnehin nur eine winzige Minderheit von Lesern wirklich die Qualität von Lyrik voll erfassen kann. Als bedeutendster Essay dieser Zeit und als Schlüsseltext überhaupt für Eliots Auffassung von Literatur und Literaturkritik gilt seine Abhandlung "Tradition and the Individual Talent" (1919). Darin beschwört er den Geist Europas ("mind of Europe") als Ideal und akzentuiert vor allem die Wichtigkeit der Tradition. Er wendet sich gegen ein restriktives Verständnis des Traditionsbegriffs, sondern versteht unter Tradition in diesem Zusammenhang vielmehr einen ausgeprägt historischen Sinn für das Zeitlose ebenso wie für das Zeitgebundene. Seiner Ansicht nach muß es ein entscheidender Grundsatz ästhetischer Kritik sein, daß kein Künstler und kein Dichter in seiner Bedeutung für sich allein erfaßt werden kann. Literarische Werke können nur adäquat gewürdigt werden, wenn sie mit den Schöpfungen früherer Autoren verglichen werden. Jede poetische Schöpfung steht im Zusammenhang einer größeren Ordnung, wobei jedes neue Werk diese Ordnung selbst wiederum - sowohl hinsichtlich der Vergangenheit als auch für die Zukunft - modifiziert. Eliot fordert den gebildeten Dichter, der sich lebenslang ein möglichst immer tieferes Wissen über die Vergangenheit aneignet und sich als Teil eines höheren Kultur- und Traditionszusammenhangs begreift. Insofern versteht er den Weg des Künstlers und Dichters als beständiges Auslöschen der privaten Persönlichkeit zugunsten höherer Werte. - In persönlicher Hinsicht stand Eliot in den ersten Nachkriegsjahren unter erheblichem psychischen Druck. Der Tod seines Vaters (1919) hatte ihn mit starken Schuldgefühlen erfüllt und die Gesundheitsprobleme seiner Frau wurden immer gravierender. Im Sommer 1921 erlitt er einen Nervenzusammenbruch, der zu einer dreimonatigem Arbeitspause und einem Kuraufenthalt in der Schweiz führte. Eliot selbst beschrieb später seine Erkrankung als "Aboulie" und sah in ihr eine Störung, unter der er sein ganzes Leben lang immer wieder gelitten habe: Sich-Abschließen in negative emotionale Kälte, verbunden mit einem Nachlassen geistiger und physischer Energie. Bemerkenswerterweise löste sich aber gerade in dieser Zeit eine schwere Schreibblockade Eliots und er konnte 1922 das epochale Langgedicht "The Waste Land" veröffentlichen. Dieses in fünf Teile gegliederte Werk begründete T. S. Eliots literarischen Weltruhm; das Gedicht gilt als zentrales Zeugnis der lyrischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Das Ezra Pound gewidmete und von J. L. Westons "From Ritual to Romance" (1920) beeinflußte Poem gestaltet neben persönlichen Erfahrungen eine enorme Fülle von religiösen, mythologischen, philosophischen und literarischen Einflüssen in einer höchst komplexen und innovativen Art und Weise, die seit jeher zu zahlreichen divergierenden Interpretationen Anlaß gegeben hat. Die Wirklichkeit wird darin als Struktur von Fragmenten teils bewußter, teils unbewußter Erfahrung thematisiert, die zumindest partiell auch das Vergehen von Kultur und Zivilisation widerspiegelt. Die intensive Verarbeitung vielfältiger Elemente in Verbindung mit der diffizilen und kunstvollen modernen Komposition führt dazu, daß "The Waste Land" als hoch artifizielles Werk anzusehen ist, dessen außerordentlich starke und fortdauernde Rezeption nicht zuletzt auf seiner Mehrdeutigkeit und Rätselhaftigkeit beruht. - Trotz der zahlreichen privaten Probleme gelang Eliot im Herbst 1922 mit Unterstützung der Verlegersgattin Lady Rothermere die Gründung der sehr einflußreich werdenden Literatur- und Kulturzeitschrift "Criterion". Seine Herausgeberstellung in Verbindung mit seinen regelmäßig erscheinenden "Editorials" und seinen literarischen Veröffentlichungen verschafften Eliot allmählich eine Position als eine der führenden literarischen Stimmen Großbritanniens. Begünstigt wurde dies weiter dadurch, daß er 1925 seinen Job bei der Bank aufgab und Direktor im neuen wichtigen Verlag von Geoffrey Faber (Faber and Gwyer, ab 1929 Faber and Faber) wurde. - In Eliots Leben und Werk spielte die Religion eine zentrale Rolle. Er befaßte sich nicht nur schriftstellerisch zeitlebens immer wieder mit religiösen Fragestellungen, sondern wurde auch persönlich tiefgreifend durch Religion bestimmt. 1953 bekannte er seinen Glauben an eine Hölle, die er zwar als transzendental ("outside time") verstand, aber zugleich als sehr persönlich empfand ("It is in my bones"). Zu den theologischen Konzepten, von denen Eliot besonders geformt wurde, gehörte vor allem die Vorstellung der Erbsünde. Der - im Calvinismus wie im römischen Katholizismus sowie bei den Anglikanern gleichermaßen vorhandene - Gedanke der Erbsünde bildete für Eliot einen entscheidenden Schlüssel zum Verständnis des Menschen überhaupt. Mit dieser Ansicht stellte er sich ebenso wie mit seiner Überzeugung, daß Jesus Sohn Gottes und die Inkarnation das zentrale Ereignis in der Geschichte der Menschheit seien, in klare Opposition zu den Auffassungen seines unitarischen Elternhauses. - In den Zwanziger Jahren hatte sich Eliots religiöse Einstellung beträchtlich verändert. Während er zuvor mit buddhistischen Auffassungen sympathisiert hatte und nach Auffassung mancher Autoren (z. B. S. Spender) zu Beginn der Zwanziger Jahre kurz davor war, offiziell Buddhist zu werden, bekannte er sich in der zweiten Hälfte dieser Dekade immer entschiedener zum Christentum. Dabei wandte er sich vom Unitarismus seiner Vorfahren ab und dem Anglo-Katholizismus zu, ohne allerdings diese Veränderung zunächst öffentlich zu machen. So kam 1927 sein offizieller Übertritt, verbunden mit der Taufe, zur Church of England überraschend und stieß insbesondere bei den zahlreichen atheistischen und vielfach marxistisch orientierten Intellektuellen in Großbritannien und darüber hinaus auf Befremden. Trotz der auch für seine Umgebung unerwartet erfolgten Konversion wird seine Hinwendung zum anglo-katholischen Richtung innerhalb der englischen Hochkirche von der neueren Forschung (L. Gordon, R. Germer) überwiegend weder als Ausdruck eines plötzlichen "Damaskus-Erlebnisses" gesehen noch als Reflex direkter äußerer Einflüsse. Die Übernahme katholisch theologischer Vorstellungen gilt vielmehr als konsequente Folge einer jahrelangen philosophisch-spirituellen Entwicklung. Bereits als Student hatte Eliot sich mit hagiographischen und historischen Darstellungen katholischer Heiliger sowie christlich-mystischem Gedankengut intensiv befaßt. Die enorme Bedeutung der Religion für Eliot dokumentiert sich auch in Gedichten dieser Jahre ("Journey of the Magi", 1927; "A Song for Simeon", 1928; "Animula", 1929, und andere). Eliots Auseinandersetzung mit religiösen Fragen, noch intensiviert durch den Tod seiner Mutter im Jahr 1929, kommt besonders deutlich in dem Gedichtzyklus "Ash-Wednesday" zum Ausdruck, der geradezu als "geistliche Lyrik" bezeichnet wurde (J. Klein, 2003) und in dem - unter anderem - in mythischen Bildern Verwandlung und Konversion dargestellt werden. Die Gedichte reflektieren zudem Eliots gründliche Beschäftigung mit Dante, dessen "Divina Comedia" von ihm neben der Bhagavad-Gita zum Gipfel der Literatur überhaupt gezählt wurde. Eliot hielt Dante für den universalsten Dichter moderner Sprachen, der nicht nur das Denken Italiens, sondern der ganzen europäischen Kultur seiner Zeit ausgedrückt habe. Dieses Denken und Fühlen des hochmittelalterlichen Europas sei der Gegenwart leider fremd und unbekannt. Eliot forderte, sich nicht nur historisch mit diesem mittelalterlichen christlichen Europa vertraut zu machen, sondern die Formen seines Geistes auch innerlich zu akzeptieren, da das Christentum der wichtigste Bestandteil des europäischen kulturellen Erbes sei. Falls es zu einer Zukunft ohne Christentum käme, seien sogar die lateinische und griechische Sprache - und damit die antike heidnische Literatur und Kultur - nicht erhaltenswert. - In ideologisch-politischer Hinsicht bekannte sich Eliot, der 1927 die britische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, Ende der Zwanziger Jahre zu ausgeprägt traditionalistisch-konservativen Auffassungen. Er brachte dem Faschismus, wie er zu dieser Zeit im Italien Mussolinis herrschte, beträchtliche Sympathien entgegen, ohne ihn allerdings generell zu bejahen. In der Essay-Sammlung "For Lancelot Andrewes" (1928) faßte er seine eigene Haltung selbst mit der Formel "classicist in literature, royalist in politics, and anglo-catholic in religion" zusammen. Eliot hielt die konfessionelle Spaltung des Christentums für ein Problem, das unbedingt behoben werden müsse. - Besonders wichtig sei dabei die Vereinigung mit der Ostkirche ("Thoughts after Lambeth", 1931). Erastianische Bestrebungen und nationalistische Tendenzen christlicher Nationalkirchen lehnte Eliot zugunsten einer stärkeren Betonung der Katholizität ab. Er betrachtete die katholische Kirche mit ihrem jüdischen und griechischen Erbe als den großen und entscheidenden Hort der Weisheit; nichtchristliche Ideale - z. B. faschistische, marxistische, aber auch rationalistische - wies er als Häresien zurück. In politischer Hinsicht kritisierte der Antikommunist Eliot alle dezidiert antichristlichen Gesellschaftssysteme und war überzeugt davon, daß sie - weil auf Falschem gegründet - nie richtig funktionieren könnten. - In den Dreißiger Jahren trat Eliot, der sich als essayistischer Theoretiker und bei Vorträgen in Oxford schon vorher vielfach vor allem zu britischen Dramatikern geäußert hatte, selbst als Autor von Theaterstücken hervor. Als bedeutendstes gilt dabei das 1935 veröffentlichte und formal an die altgriechische Tragödie angelehnte Drama "Murder in the Cathedral". In dessen Handlung geht es um den Mord an dem 1170 von vier Rittern in der Kathedrale zu Canterbury getöteten (und wenige Jahre später heilig gesprochenen) Erzbischof Thomas Becket und um die Auseinandersetzung Beckets mit seinem König Heinrich II. Plantagenet. Das Martyrium des Erzbischofs - als solches wurde Beckets Tod sowohl von der katholischen Kirche als auch von Eliot verstanden - wird für Eliot zum Kristallisationspunkt allgemeiner Fragen nach dem Verhältnis von Handeln, Dulden und Widerstand. Ende der Dreißiger Jahre hatte Eliot nach der Veröffentlichung zweier Sammelbände seines lyrischen und essayistischen Werks in Großbritannien enorme Bekanntheit erlangt. Er wurde von Zeitschriften porträtiert, hielt zahlreiche Vorträge und war Mitglied wichtiger Literaturpreis-Jurys. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg bestand sein Alltag - neben dem Schreiben - in der Erfüllung kirchlicher Aufgaben, der Wahrnehmung der mit der Mitgliedschaft in verschiedenen Komitees und verschiedenen Tory-Clubs verbundenen Aufgaben sowie seiner Verlagstätigkeit. - Nach dem Tod von W. B. Yeats (1865-1939) galt der in London lebende Eliot vielen als der bedeutendste zeitgenössische Dichter englischer Sprache. Während des Krieges ließ er in mehreren Gedichten (z. B. in den 1940 verfassten "East Coker" und "Defence of the Islands") eine britisch-patriotische Haltung erkennen, die seine Rolle als repräsentativer Intellektueller Großbritanniens unterstrich. Inhaltlich vertrat er in Essays und publizistischen Aktivitäten - beispielsweise bei Rundfunkansprachen oder Beiträgen für die Zeitschrift "Christian News Letter" - weiterhin eine entschieden christliche Position. Er plädierte für eine verstärkte Neubesinnung auf christliche Werte und Prinzipien, wobei er davon ausging, daß diese Art Neumissionierung von einer kulturellen Elite ausgehen müsse. In zahlreichen Essays und Vorträgen analysierte er Fragen der Bildung und Erziehung und der damit eng zusammenhängenden kulturellen - insbesondere literarischen - Tradition. Er betonte die Bedeutung des Lateinischen und sah in der fortdauernden Kenntnis der antiken Klassiker eine entscheidende Voraussetzung für die von ihm erstrebte Kontinuität und Perpetuierung christlich-europäischer Kultur. Die zentrale Veröffentlichung Eliots in den Kriegsjahren waren die 1943 zuerst in den USA erschienenen "Four Quartets". Diese Gedichtsammlung faßte bereits vorher veröffentlichte Texte in einer Weise zusammen, daß sie als ein einziges Langgedicht in vier Teilen (Burnt Norton, East Coker, The Dry Salvages, Little Gidding) aufgefaßt werden können. Der komplexe Inhalt der Gedichte ist voll direkter philosophischer Reflexionen, unter anderem über Zeit, Sprache und Bewegung, die in einer sehr offenen und variablen syntaktischen Struktur präsentiert und mit einprägsamen poetischen Bildern kombiniert werden. Vielfach wird darauf hingewiesen, daß die "Four Quartets" mystische Erfahrungen zum Ausdruck bringen. Eliot selbst hat es abgelehnt, sich als Mystiker zu bezeichnen, hat aber bestätigt, daß er immer schon stark an Mystik interessiert gewesen sei und sich viel mit ihr beschäftigt habe. Als einzigen Mystiker, der zugleich ein großer Dichter gewesen sei, ließ er den heiligen Johannes vom Kreuz gelten. - Nach dem 2. Weltkrieg schrieb Eliot, der von 1946 bis 1957 mit dem befreundeten John Hayward gemeinsam in einem Haus in London wohnte, kaum noch Lyrik. Er konzentrierte sich in seiner literarischen Arbeit, deren Produktivität allerdings gegenüber der Vorkriegszeit merklich abgenommen hatte, auf Dramen und Essays. In diesen Essays trat, nicht zuletzt unter dem Einfluß der politischen Nachkriegsentwicklung und des sich entwickelnden Ost-West-Konflikts, Eliots optimistische Hoffnung auf eine christliche Erneuerung der europäischen Kultur immer stärker zurück gegenüber dem Gedanken an die grundlegende Gefährdung abendländischer Zivilisation und Kultur überhaupt. Zunehmend pessimistisch geworden glaubte er, der Welt allgemein und vor allem Europa stehe ein Zeitalter kultureller Verflachung und Barbarei bevor. Als letztes wichtiges Prosabuch von Eliot gelten seine 1948 erschienen Abhandlungen "Notes Towards The Definition of Culture". Eliot versteht unter "culture" grundsätzlich nicht nur die im eigentlichen Sinn künstlerischen Produktionen, sondern allgemein die Lebensform eines bestimmten Volkes in einem bestimmten Lebensraum. Diesen allgemeinen Kulturbegriff gliedert er in verschiedene Einzelkulturen auf und unterscheidet beispielsweise die Kultur eines Philosophen von der eines Bergarbeiters oder Dichters. Er hält dabei an der Auffassung fest, daß es höher- und tieferstehende Kulturen ebenso gibt wie unterschiedlich kultivierte Menschen. Die Hochwertigkeit einer bestimmten Kultur hängt für ihn davon ab, daß sie Kultur einer elitären Minderheit bleibt. Für Eliot sind unterschiedliche kulturelle Niveaus in einer Gesellschaft nicht nur unvermeidlich, sondern vielmehr sogar nützlich und notwendig. Überhaupt ist er der Auffassung, daß soziale Differenzen und Reibungen sich auf die kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft weitaus günstiger auswirken als egalitäre Harmonie. Über die Bedingungen der Nationalkultur hinaus untersucht er mehrfach das Problem der Einheit der europäischen Kultur. Das Bewußtsein von der Verwandtschaft und gemeinsamen Herkunft der europäischen Kulturen erscheint ihm dabei für Europa ebenso essentiell wie das fortdauernde Vorhandensein unverwechselbarer Nationalkulturen. - In der Nackkriegszeit war Eliot, der werktags regelmäßig die Frühmesse besuchte, weiter für den Verlag Faber and Faber tätig. Bei zahlreichen Auslandsreisen wurde sein mittlerweile internationaler Ruhm unter anderem durch die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Harvard und eine Audienz bei Papst Pius XII. dokumentiert. Als Höhepunkt zahlreicher bedeutender Ehrungen kann die 1948 erfolgte Verleihung des Nobelpreises für Literatur gesehen werden. In persönlicher Hinsicht litt Eliot nun zunehmend unter gravierenden gesundheitlichen Beschwerden (Herz, Lunge), wozu zahlreiche Infekte kamen. Trotz dieser Handicaps vertrat er die Auffassung, daß körperliche Leiden für den poetischen Schaffensprozeß, den er überwiegend als einen zwanghaften begriff, sogar nützlich sein könnten. - Die Erstaufführungen seiner Stücke "The Cocktail Party" (1949), "The Confidential Clerk" (1953) und "The Elder Statesman" (1958) fanden alle in Edinburgh statt. Den größten Publikumserfolg hatte die Komödie "The Cocktail Party"; auch in den USA., wohin Eliot in den Fünfziger Jahren wieder regelmäßig reiste, wurde er nun zu einem der populärsten zeitgenössischen Intellektuellen. So kamen 1956 im Baseballstadion der Universität Minnesota rund 14 000 Menschen zusammen, um Eliots Vortrag über die Grenzen der Literaturkritik ("The Frontiers of Criticism") zu hören. In diesem Vortrag nahm Eliot, der allgemein als einer der einflussreichsten englischsprachigen Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts gilt, auch Stellung zu der im 20. Jahrhundert in den USA lange Zeit maßgeblichen literaturkritischen Richtung des New Criticism, der er selbst teilweise zugerechnet wird. Eliot wies diese Zuordnung zurück und bezeichnete überhaupt seine zahlreichen kritischen Schriften lediglich als Nebenprodukte seines poetischen Schaffens. - 1957 heiratete er als Achtundsechzigjähriger die 38 Jahre jüngere Valerie Fletcher, seine langjährige Sekretärin. In den folgenden Jahren zog Eliot sich weitgehend ins Privatleben zurück. Im Oktober 1964 erlitt er einen Schlaganfall, wurde linksseitig gelähmt und fiel ins Koma. Daraus erwachte er zwar am folgenden Morgen; er blieb aber pflegebedürftig und wurde bis zu seinem Tod von seiner Frau versorgt. Gemäß seinem letzten Willen wurde er eingeäschert und in der St. Michael´s Church in East Coker, dem Heimatdorf seiner Eliot-Vorfahren, beigesetzt. - Nach seinem Tod setzte sich die wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem komplexen Werk ungebrochen fort, wobei immer stärker auch biographische Aspekte einbezogen wurden. Zunehmend wurden dabei auch Fragen nach eventuellen profaschistischen, antijüdischen, antiemanzipatorischen und homosexuellen Tendenzen bei Eliot kontrovers diskutiert, wobei sich bislang keine einheitliche Einschätzung ergeben hat. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts läßt sich die allgemeine Bekanntheit Eliots und das Publikumsinteresse an seinen Veröffentlichungen zwar in keiner Weise mehr mit der Prominenz vergleichen, die er zu Lebzeiten erreicht hatte. Gleichwohl wird seine Rolle für die Entwicklung der Literatur der klassischen Moderne weiterhin als zentral eingeschätzt. Sowohl zu seiner Person als auch über seine lyrischen, essayistischen und dramatischen Texte erscheint alljährlich nach wie vor weltweit eine immense Fülle wissenschaftlicher Sekundärliteratur. Im britischen Verlag Faber and Faber, bei dem Eliot einst tätig war, wird eine siebenbändige Ausgabe seines gesamten Prosaschaffens vorbereitet (The Complete Prose of T. S. Eliot), das über 700 Artikel und Essays umfasst und ihn damit als einer der produktivsten Essayisten und Literatur- und Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts ausweist. Insgesamt ist der moderne Klassiker T. S. Eliot als einer der international herausragendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und speziell als einer der wichtigsten Dichter englischsprachiger Lyrik aller Zeiten zu betrachten.

Bibliographien: D. Gallup: T. S. Eliot: A Bibliography. London 1969 und New York 1969 (revised edition); M. Martin: A Half-Century of Eliot Criticism. An Annotated Bibliography of Books and Articles in English, 1916-1965. Lewisburg 1972; B. Ricks: T. S. Eliot: A Bibliography of Secondary Works. Metuchen 1980; A. S. G. Edwards: Addenda to Gallup: T. S. Eliot. In: Papers of the Bibliographical Society of America 75. 1 (1981), 93; C. Beht: T. S. Eliot. A Chronology of his Life and Works. London 1983; S. D. G. Knowles/S. A. Leonard: An Annotated Bibliography of a Decade of T. S. Eliot Criticism: 1977-1986. T. S. Eliot: Man and Poet. Vol. II. Orono 1992.

Werke (Auswahl): Selbständige Veröffentlichungen: Prufrock and Other Observations. London 1917; Ezra Pound: His Metric and Poetry. New York 1917; Poems. Richmond 1919; Ara Vos Prec. London 1920 (andere Ausgabe: Poems. New York 1920); The Sacred Wood: Essays on Poetry and Criticism. London 1920 und New York 1921; The Waste Land. New York 1922 und London 1922; Homage to John Dryden: Three Essays on Poetry of the Seventeenth Century. London 1924; Poems 1909-1925. London 1925 und New York/Chicago 1932; The Journey of the Magi. London 1927 und New York 1927; Shakespeare and the Stoicism of Seneca. London 1927; A Song for Simeon. London 1928; For Lancelot Andrewes: Essays on Style and Order. London 1928 und New York 1929; Dante. London 1929; Animula. London 1929; Ash-Wednesday. London 1930 und New York 1930; Marina. London 1930; Thoughts After Lambeth. London 1931; Triumphal March. London 1931; Charles Whibley: A Memoir. London 1931; Selected Essays 1917-1932. London 1932 und New York 1932; John Dryden: The Poet, the Dramatist, the Critic. New York 1932; Sweeney Agonistes: Fragments of an Aristophanic Melodrama. London 1932; The Use of Poetry and the Use of Criticism: Studies in the Relation of Criticism to Poetry in England. London 1933 und Cambridge/Mass. 1933; After Strange Gods: A Primer of Modern Heresy. London 1934 und New York 1934; The Rock: A Pageant Play. London 1934 und New York 1934; Elizabethan Essays. London 1934; Words for Music. Bryn Mawr (Pa./USA) 1935; Murder in the Cathedral. London 1935 und New York 1935; Two Poems. Cambridge, England, 1935; Essays Ancient & Modern. London 1936 und New York 1936; Collected Poems 1909-1935. London 1936 und New York 1936; The Family Reunion. London 1939 und New York 1939; Old Possum´s Book of Practical Cats. London 1939 und New York 1939; The Idea of a Christian Society. London 1939 und New York 1940; The Waste Land and Other Poems. London 1940 und New York 1955; East Coker. London 1940; Burnt Norton. London 1941; Points of View. London 1941; The Dry Salvages. London 1941; The Classics and the Man of Letters. London 1942; The Music of Poetry. Glasgow 1942; Little Gidding. London 1942; Four Quartets. New York 1943 und London 1944; What is a Classic? London 1945; Die Einheit der Europäischen Kultur. Berlin 1946; On Poetry. Concord/Mass. 1947; Milton. London 1947; A Sermon. Cambridge, England 1948; Selected Poems. Harmondsworth 1948 und New York 1967; Notes Towards the Definition of Culture. London 1948 und New York 1949; From Poe to Valéry. New York 1948; The Aims of Poetic Drama. London 1949; The Cocktail Party. London 1950 und New York 1950; Poems Written in Early Youth. Stockholm 1950, London 1967 und New York 1967; poetry and Drama. Cambridge, Mass. 1951 und London 1951; The Film of Murder in the Cathedral (mit G. Hoellering). London 1952 und New York 1952; The Value and Use of Cathedrals in England Today. Chichester 1952; The Complete Poems and Plays, 1909-1950. New York 1952; An address to Members of the London Library. London 1952 und Providence, Rhode Island, 1953; The Complete Poems and Plays 1909-1950. New York 1952; selected Prose (ed. By J. Hayward). Harmondsworth 1953; American Literature and American Language. St. Louis 1953; The Three Voices of Poetry. Cambridge 1953 und New York 1953; The Confidential Clerk. London 1954 und New York 1954; Religious Drama: Medieval and Modern. New York 1954; The Cultivation of Christmas Trees. London 1954 und New York 1956; The Literature of Politics. London 1955; The Frontiers of Criticism. Minneapolis 1965; On Poetry and Poets. London 1957 und New York 1957; The Elder Statesman. London 1959 und New York 1959; Geoffrey Faber 1889-1961. London 1961; Collected Plays. London 1962; George Herbert. London 1962; Collected Poems 1909-1962. London 1963 und New York 1963; Knowledge and Experience in the Philosophy of F. H. Bradley. Glasgow 1964 und New York 1964; To Criticize the Critic and Other Writings. London / New York 1965; The Waste Land: A Facsimile and Transcript of the Original Drafts Including the Annotations of Ezra Pound (ed. by V. Eliot). London 1971 und New York 1971; Selected Prose of T. S. Eliot (ed by F. Kermode). New York 1975; W. Wicht (Hrsg.): T. S. Eliot. Ausgewählte Aufsätze, Vorträge und Essays. Berlin 1982; The Letters of T. S. Eliot (ed. by V. Eliot), Vol. 1. London 1988;; R. Schuchard (Ed.): T. S. Eliot: The Varieties of Metaphysical Poetry: The Clark Lectures at Trinity College, Cambridge, 1926, and the Turnbull Lectures at the John Hopkins University. 1994; C. Ricks (Ed.): T. S. Eliot: Inventions of the March Hare: Poems 1909-1917. London 1996.

Deutsche Übersetzungen (Auswahl): T. S. Eliot: Old Possums Katzenbuch (übersetzt von E. Kästner u. a.). Frankfurt am Main 1952; T. S. Eliot: Werke in vier Bänden. Frankfurt am Main. 1: Die Dramen (übersetzt von Erich Fried, Rudolf Alexander Schröder, Peter Suhrkamp und Nora Wydenbruck. 1966; 2: Essays 1 (übersetzt von G. Hensel). 1967; 3: Essays 2: Literaturkritik (übersetzt von H. Ritzerfeld). 1969; 4: Gesammelte Gedichte 1909-1962 (übersetzt von E. Hesse u. a.). 1972; T. S. Eliot: Das wüste Land (übersetzt von E. R. Curtius). Frankfurt am Main 1975; W. Wicht (Hrsg.): T. S. Eliot: Das wüste Land. Leipzig 1990; T. S. Eliot: Das öde Land (übersetzt von N. Hummel). Frankfurt am Main 2008.

Vorworte zu folgenden Büchern (Auswahl): P. Valéry: Le Serpent. London 1924; C. Eliot: Savonarola. A Dramatic Poem. London 1926; E. Pound: Selected Poems. London 1928; G. W. Knight: The Wheel of Fire. Essays in Interpretation of Shakespeare´s Sombre Tragedies. London 1930; S. Johnson: London. A Poem and the Vanity of Human Wishes. London 1930; C.-L. Philippe: Bubu of Montparnasse. Paris 1932; M. Moore: Selected Poems. New York 1935; T. S. Eliot: Introducing James Joyce. A Selection of Joyce´s Prose. London 1942; S. L. Bethell: Shakespeare and the Popular Dramatic Tradition. London 1943; S. L. Clemens (Mark Twain): The Adventures of Huckleberry Finn. London 1950.

Zeitschriften- und Buchbeiträge (Auswahl): The Birds of Prey. In: Smith Academy Record (St. Louis, Mo.), VIII (Jan. 1905), 1-2; A Tale of the Whale. In: Smith Academy Record. VIII Apr. 1905), 1-3; A. J. Balfour: Theism and Humanism. In: International Journal of Ethics (Chicago), XXVI 2 (Jan. 1916), 284-289; A. Wolf: The Philosophy of Nietzsche. In: International Journal of Ethics, XXVI 3 (Apr. 1916), 426-427; C. Sarolea: The French Renascene. In: New Statesman, VII 169 (Jul. 1916), 309-310; H. Rashdall: Conscience and Christ: Six Lectures on Christians Ethics. In: International Journal of Ethics, XXVII 1 (Oct. 1916), 111-112; C. C. J. Webb: Group Theories and the Religion of the Individual. In: International Journal of Ethics, XXVII 1 (Oct. 1916), 115-117; J. T. Merz: Religion and Science: A Philosophical Essay. In: International Journal of Ethics, XXVII 1 (Oct. 1916), 125-126; W. Boulting: Giordano Bruno: His Life, Thought, and Martyrdom. In: New Statesman, VIII 185 (Oct. 1916), 68; The Development of Leibniz´s Monadism. In: Monist XXVI 4 (Oct. 1916), 534-556; Leibnitz´s Monads and Bradley´s Finite Centers. In: Monist XXVI 4 (Oct. 1916), 566-576; W. Wundt: Elements of Folk Psychology. Outlines of a Psychological History of the Development of Mankind. In: International Journal of Ethics, XXVII 2 (Ja. 1917), 252-254; Reflections on vers libre. In: New Statesman, VIII 204 (Mar. 1917), 518-519; The Borderline of Prose. In: New Statesman, IX, 214 (May 1917), 157-159; A Note on Ezra Pound. In: To-day IV, 19 (Sept. 1918), 3-9; Studies in Contemporary Criticism (I). In: Egoist, V, 9, (Oct. 1918), 113-114; Studies in Contemporary Criticism (II). In: Egoist, V, 10 (Nov/Dec. 1918), 131-133; Marivaux. In: Art & Letters II, 2 (Spring 1919), 80-85; The Preacher as Artist. In: The Athenaeum, 28 November 1919, 1252; Some Notes on the Blank Verse of Christopher Marlowe. In: Art & Letters, II, 4 (Autumn 1919), 194-199; Euripides and Gilbert Murray: A Performance at the Holborn Empire. In: Art & Letters, III, 2 (Spring 1920), 36-43; The possibility of a Poetic Drama. In: Dial (New York), LXIX, 5 (Nov. 1920), 441-447; Dramatis Personae. In: Criterion, I, 3 (Apr. 1923), 303-306; On the Eve. A Dialogue. In: Criterion, III, 10 (Jan. 1925), 278-281; The Idea of a Literary Review. In: Criterion, IV, 1 (Jan. 1926), 1-6; Mr. Read and M. Fernandez. In: Criterion IV, 4 (Oct. 1926), 751-757; Nicolo Machiavelli (1469-1527). In: Times Literary Supplement (16 June 1926), 413-414; Thomas Middleton. In: Times Literary Supplement (30 June 1927), 445-446; A Note on Poetry and Belief. In: Enemy (London), 1 (Jan. 1927), 15-17; Archbishop Bramhall. In: Theology (London), XV, 85 (July 1927), 11-17; Homage to Wilkie Collins. In: Criterion V, 1 (Ja. 1927), 139-143; Literature, Science, and Dogma. In: Dial LXXXII, 3 (March 1927), 239-243; Popular Theologians: Mr. Wells, Mr. Belloc and Mr. Murry. In: Criterion V, 2 (May 1927), 253-259; Le Roman Anglais Contemporain. In: Nouvelle Revue Francaise XIV, 164 (May 1927), 669-665; Recent Detective Fiction. In: Criterion V, 3 (June 1927), 359-362; Political Theorists. In: Criterion VI, 1 (July 1927), 69-73; Why Mr. Russel is a Christian. In: Criterion VI, 2 (Aug. 1927), 177-179; Mr. Middleton Murry´s Synthesis. In: Criterion VI, 4 (Oct. 1927), 340-347; Isolated Superiority. In: Dial LXXXIV, 1 (Febr. 1928), 4-7; The Action Francaise, M. Maurras and Mr. Ward. In: Criterion VII, 3 (March 1928), 195-203; The Poems English Latin and Greek of Richard Crashaw. In: Dial LXXXIV, 3 (March 1928), 246-250; An Emotional Unity. In: Dial, LXXXIV, 2 (Feb. 1928), 109-112; Mr Lucas` s Webster. In: Criterion, VII, 4 (June 1928), 155-158; The Idealism of Julien Benda. In: Cambridge Review, XLIX, 1218 (6 June 1928), 485-488; The Humanism of Irving Babbit. In: Forum (New York), LXXX, 1 (July 1928), 37-44; The Golden Ass of Apuleius. In: Dial, LXXXV, 3 (Sept. 1928), 254-257; Freud´s Illusions. In: Criterion, VIII, 31 (Dec. 1928), 350-353; The Literature of Fascism. In: Criterion VIII, 31 (Dec. 1928), 280-290; The Latin Tradition. In: Times Literary Supplement (14 March 1929), 200; Sherlock Holmes and His Times. In: Criterion, VIII, 32 (Apr. 1929), 552-556; Second Thoughts on Humanism. In: New Adelphi, II, 4 (June/August 1929), 304-310; The Prose of the Preacher: The Sermons of Donne. In: Listener, II, 25 (3 July 1929), 22-23; Mr. Barnes and Mr. Rowse. In: Criterion VIII, 33 (July 1929), 682-691; A Humanist Theory of Value, by Ramon Fernandez. In: Criterion, IX, 35 (Jan. 1930), 228-245 (Übersetzung); Poetry and Propaganda. In: Bookman, LXX, 6 (Feb. 1930), 595-602; Thinking in Verse: A Survey of Early Seventeenth-Century Poetry. In: Listener, III, 61 (12 March 1930), 441-443; The Minor Metaphysicals: From Crowley to Dryden. In: Listener, III, 65 (9 Apr. 1930), 641-642; Arnold and Pater. In: Bookman, LXXII, 1 (Sept. 1930), 1-7; Cyril Tourneur. In: Times Literary Supplement (13 Nov. 1930), 925-926; Religion without Humanism. In: N. Foerster (Ed.): Humanism and America. Essays on the Outlook of Modern Civilization. New York 1930, 105-112; Donne in Our Time. In: T. Spencer (Ed.): A Garland for John Donne. Cambridge 1931, 1-19; John Dryden - I. The Poet Who Gave the English Speech. In: Listener, V, 118 (15 Apr. 1931), 611-612; John Dryden - II. Dryden the Dramatist. In: Listener, V, 119 (22 Apr. 1931), 681-682; John Dryden - III. Dryden the Critic, Defender of Sanity. In: Listener, V, 120 (29 Apr. 1931), 724-725; Thomas Heywood. In: Times Literary Supplement (30 July 1931), 589-590; Fragment of an Agon (From Wanna Go Home, Baby?). In: Ezra Pound, Profile. An Anthology Collected in MCMXXXI. Milan 1932, 91-99; Christianity and Communism. In: Listener VII, 166 (March 1932), 382-383; Religion and Science: A Phantom Dilemma. In: Listener VII, 167 (March 1932), 428-429; The Search for Moral Sanction. In: Listener VII, 168 (March 1932), 445-446 und 480; Building up the Christian World. In: Listener VII, 169 (April 1932), 501-502; Catholicism and International Order. Opening Address to the Anglo-Catholic Summer School of Sociology. In: Christendom (Oxford) III, 11 (Sept. 1933), 171-184; Personality and Demonic Possession. In: Virginia Quarterly Review, X, 1 (Jan. 1934), 94-103; Tradition and Orthodoxy. In: American Review (New York), II, 5 (March 1934), 513-528; John Marston. In: Times Literary Supplement (26 July 1934), 517-518; What does the Church Stand for? In: Spectator, CLIII (19. Oct. 1934), 560-561; Shakespearian Criticism: I. From Dryden to Coleridge. In: H. Granville-Barker/G. B. Harrison (Eds.): A Companion to Shakespeare Studies. Cambridge 1934, 287-299; Difficulties of a Statesman. In: M. Roberts (Ed.): The Faber Book of Modern Verse. London 1936, 123-125; A Note on the Verse of John Milton. In: Essays and Studies by Members of the English Association. Vol. XXI. Oxford 1936, 32-40; The Idealism of Julien Benda. In: G. Conklin (Ed.): The New Republic Anthology 1915:1935. New York 1936, 293-300; The Need for Poetic Drama. In: Listener XVI, 411 (Nov. 1936), 994-995; The Church´s Message to the World. In: Listener, XVII, 423 (17 Febr. 1937), 293-294, 326; Religious Drama: Mediaeval and Modern. In: University of Edinburgh Journal IX, 1 (Autumn 1937), 8-17; Byron. In: B. Dobrée (Ed.): From Anne to Victoria. Essays by Various Hands. London u. a. 1937, 601-619; Poetry and Propaganda. In: M. Dauwen Zabel (Ed.): Literary Opinion in America. New York/London 1937, 25-38; An Anglican Platonist: The Conversion of Elmer More. In: Times Literary Supplement (30 Oct. 1937), 792; The Future of Poetic Drama. In: Drama (London), XVII (Oct. 1938), 3-5; A Note on Two Odes of Cowley. In: Seventeenth Century Studies Presented to Sir Herbert Grierson. Oxford 1938, 235-242; A Sub-Pagan Society? In: New English Weekly, XVI, 9 (Dec.1939), 125-126; Preface to the English Tradition. In: Christendom (Oxford), X, 38 (June 1940), 101-108; The Poetry of W. B. Yeats. In: Purpose, XII, 3/4 (July/Dec. 1940), 115-127; Hopousia. In: Purpose, XII, 3/4 (July/Dec. 1940), 154-158; The English Tradition: Address to the School of Sociology. In: Christendom X, 40 (Dec. 1940), 226-237; Towards a Christian Britain. In: Listener, XXV, 639 (10 Apr. 1940), 524-525; Virginia Woolf. In: Horizon, III, 17 (May 1941), 313-316; The Voice of His Time: T. S. Eliot on Tennyson´s ´In Memoriam´. In: Listener, XXVII, 683 (12 Febr. 1942), 211-212; Planning and Religion. In: Theology (London), XLVI, 275 (May 1943), 102-106; The Social Function of Poetry. In: Norseman I, 6 (Nov. 1943), 449-457; What is Minor Poetry? In: Welsh Review III, 4 (Dec. 1944), 256-267; Cultural Diversity and European Unity. In: Review-45 (London), II, 2 (Summer 1945), 61-69; The Social Function of Poetry. In: Adelphi (London), XXI, 4 (July/Sept. 1945), 152-161; The Class and the Élite. In: New English Review (London), XI, 6 (Oct. 1945), 499-509; John Maynard Keynes. In: New English Weekly, XXIX, 5 (16 May 1946), 47-48; Ezra Pound. In: Poetry LXVIII, 6 (Sept. 1946), 326-338; Leadership and Letters. In: Milton Bulletin (Milton, Mass., USA), XII, 1 (Feb. 1949), 3-16; The Aims of Poetic Drama. In: Adam, XVII, 200 (Nov. 1949), 10-16; Talk on Dante. In: Italian News (London), 2 (July 1950), 13-18; The Aims of Education. 1. Can "Education" be Defined? In: Measure II, 1 (Dec. 1950), 3-16; The Aims of Education. 2. The Interrelation of Aims. In: Measure II, 2 (Spring 1951), 191-203; The Aims of Education. 3. The Conflict between Aims. In: Measure II, 3 (Summer 1951), 285-297; The Aims of Education. 4. The Issue of Religion. In: Measure II, 4 (Autumn 1951), 362-375; Vergil and the Christian World. In: Listener, XLVI (13 Sept. 1951), 411-412 und 423-424; The Value and Use of Cathedrals in England Today. In: Friends of Chichester Cathedral Annual Report (Chichester), 1950/51, 17-27; A note on Monstre Gai. In: Hudson Review, VII, 4, (Winter 1954/55), 522-526; Gordon Craig´s Socratic Dialogues. In: Drama, New Series 36 (Spring 1955), 16-21; The Literature of Politics. In: Time and Tide, XXXVI, 17 (23 Apr. 1955), 523-524; Wyndham Lewis. In: Hudson Review, X, 2 (Summer 1957), 167-170; The Art of Poetry I: T. S. Eliot. In: Paris Review, 21, 47-70 (Interview); The Unfading Genius of Rudyard Kipling. In: Kipling Journal (London), XXVI, 129, 9-12; The Influence of Landscape upon the Poet. In: Daedalus. Journal of the American Academy of Arts and Sciences. Proceedings LXXXIX, 2 (Spring 1960), 420-422; On Teaching the Appreciation of Poetry. In: Teachers College Record (New York), Dec. 1960, 215-221; Sir Geoffrey Faber. A Poet among Publishers. In: Times (London), 1 Apr. 1961, 12; A Note on Translation. In: Arena (London), 19 (Apr. 1964), 102-103; Edwin Muir: 1887-1959. An Appreciation. In: Listener, LXXI, 1835 (28 May 1964), 872.

Lit. (Auswahl): A. Waugh: The New Poetry. In: Quarterly Review 226 (1916), 386; - E. Pound: Drunken Helots and Mr. Eliot. In: Egoist 4, no. 5 (June 1917), 72-74; - E. Pound: Prufrock and Other Observations. In: Poetry 10 (Aug. 1917), 264-271; - C. Aiken: Divers Realists. In: Dial 63 (Nov. 1917), 453-455; - M. Sinclair: Prufrock and Other Observations. In: Literary Review 4 (Dec. 1917), 8-14; - B. Deutsch: Another Impressionist. In: New Republic 14 (Febr. 1918), 89; - R. Aldington: The Poetry of T. S. Eliot. In: R. Aldington: Literary Studies and Reviews. London 1924, 181-191; - C. Williams: T. S. Eliot. In: C. Williams: Poetry at Present. Oxford 1930, 163-174; - T. MacGreevy: Thomas Stearns Eliot. A Study. London 1931; - E. Wilson: Axel´s Castle. New York 1931; - L. Grudin: Mr. Eliot among the Nightingales. Paris 1932; - F. R. Leavis: New Bearings in English Poetry. London 1932; - H. R. Williamson: The Poetry of T. S. Eliot. London 1932; - J. A. Passmore: T. S. Eliot. 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Gregor Brand

Literaturergänzung:

1984

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2003

Patrick Terrell Gray, E. the enigma. An observation of the development of T.S.E.'s thought and poetry, in: AThR 85.2003, S. 309-340; -

2008

Maurice Friedman, Kramer's Buberian Iens on Eliot's "Four quartets", in: Jes 43.2008, S. 423-435; -

2009

Patrick MacDermott, A convergence of the creative and the critical. A reading of the novels of Henry Green through the literary criticism of T.S.E. and F.R. Leavis. Oxford 2009; -

2010

Stefan Plasa, Knots u. Vortices. T.S.E.s u. Esza Pounds Dichtungstheorie zwischen Tradition u. Innovation. Paderborn 2010.

Letzte Änderung: 20.01.2010