|
Verlag Traugott Bautz
|
![]() |
|
|
||||
|
|
||||
|
|
||||
|
|
FRIEDRICH II., Kurfürst von Brandenburg, König in (ab 1777: von) Preußen, * 24. Januar 1712 zu Berlin, † 17. August 1786 Potsdam. - Vater: Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen, Mutter: Sophie Dorothea von Hannover. - Von einschneidender Bedeutung in der Kindheit F.s war der Tod seines Großvaters, Kurfürst (ab 1701: König) Friedrichs I. 1713. Der bisher am Berliner Hof, in Anlehnung an das französische Vorbild existierende Luxus und Pracht machte dem Weltbild von F.s Vater Friedrich Wilhelm Platz: spartanische Einfachheit, calvinistische Bigotterie und preußischer Militarismus. In diesem Kontext vollzog sich die Reife des späteren Königs, waren seine Enttäuschungen und frühkindlichen Erfahrungen, vor allem aber der zeitlebens prägende Konflikt mit dem Vater grundgelegt. In jeder Hinsicht war F. für seinen Erzeuger eine Enttäuschung: zierlich, weich, schöngeistig und musisch veranlagt, war er das genaue Gegenteil des rauhen, mitunter und mit den Jahren immer häufiger brutalen FW I. Die vom Vater bestimmte und überwachte harte Erziehung konnte die geschilderten Neigungen des Knaben nicht unterdrücken, im Gegenteil. Das Ergebnis waren bracchiale Auseinandersetzungen, regelmäßige Prügel für F. und eine, in dieser Konstellation nur natürliche zunehmende Kunst der Verstellung bei F., die bis zur Falschheit gehen konnte und vielleicht mußte. Die Intrigenspiele der ebenfalls unter FW I. leidenden ambitionierten Mutter verschlimmerten die Lage nur noch. Verboten war alles schöngeistige und Modische, die galante vom Prinzen so geliebte Musik und Literatur ebenso wie »ungebührliche« Sprachen, darunter Latein. Im Verbund mit seinem französischen Präzeptor Duhan gelang es F. aber, sich eine eigene heimliche Welt aufzubauen: geheime Flötenstunden, geheime Bibliothek mit den modernen französischen und antiken Schriftstellern (letztere in französischer Übersetzung), geheime Gedichte und Stilbriefe, vor allem an seine Lieblingsschwester Wilhelmine. Diese Flucht nach innen war zunächst die einzig mögliche Opposition gegen die väterliche Gewalt. Seinen traurigen Höhepunkt erreichte das familiäre Klima anläßlich der Frage der Verheiratung F.s und Wilhelmines. Während Kinder und Mutter für eine englische Partie votierten, setzte sich FW I. - nicht zuletzt aufgrund massiver Beeinflussung Habsburgs - mit seiner »gut teutschen« Allianz, d.h. mit zweitrangigen deutschen Fürstenhäusern durch. In dieser Misere schien F. nun nurmehr die physische Flucht als Ausweg zu bleiben. Unzulänglich vorbereitet und dilettantisch durchgeführt scheiterte sie in der Nacht zum 5. August 1730 in Steinsfurth während einer Reise mit dem Vater nach Ansbach. Entdeckt, wurde F. auf die Festung Küstrin verbracht, sein Hauptmitwisser und einziger Freund, Leutnant von Catt(e), gestand unter der Folter den ganzen Plan. FW I. forderte für beide den Tod wegen Hochverrat und Dessertion, was ein Militärgericht für den Thronfolger ablehnte. F. mußte vom Fenster seiner Zelle aus der Hinrichtung seines Freundes beiwohnen. Danach war er nach außen weich und willfährig gegenüber dem Vater, wartete aber mit seiner Familie, wie die Briefe jener Tage belegen, insgeheim auf dessen Tod, der erst zehn Jahre später eintreten sollte. In dieser Zeit der Verstellung und beginnenden Menschenverachtung gelang es F. durch seine vermeintliche Docilität, sich die Oase von Rheinsberg zu sichern, ein Landschloß, das ihm und seinem sich nun bildenden Freundeszirkel anläßlich der 1734 willig, aber nur äußerlich vollzogenen Heirat (und damit endlich wiedergefundenen väterlichen Gnade) mit Elisabeth Charlotte von Braunschweig-Bevern zugebilligt wurde. Hier entstand, als Summe der Welt des jungen F., 1740 der »Antimacchiavell«, erstes Werk von »Frédéric le philosophe«, der allerdings auch seine Beschränkungen aufzeigte. - Kaum auf den väterlichen Thron gestiegen, zeigte sich, daß »die Gegensätze zwischen Vater und Sohn nicht politischer Natur« waren (I.Mittenzwei). Wie diesem war F. an Wohlstand, Prosperität und territorialer Erweiterung des brandenburgisch-preußischen Besitzes gelegen. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit, dem Tod Kaiser Carls VI. ergriff F. noch 1740 die Möglichkeit und fiel mit der vom Vater ererbten und durch den Statsschatz (1740: 8,7 Mio. Taler) finanzierten Streitmacht in österreichisch Schlesien ein. Die zuvor der Bevölkerung erteilten Erleichterungen der väterlichen Handelspolitik (Aufhebung einiger Steuern und Akzisen, sowie der merkantilistischen Einfuhrsperre fremder Waren noch 1740), erste Initiativen zur späteren Justizreform, sowie die neu erteilte Presse-Freiheit (nicht im liberalen Sinne) dienten der weiteren Konsolidierung des Staates. Dann erfolgte der Einfall in Schlesien: Breslau und Neiße im Jan. 1741, wo die ursprüngliche propreußische Stimmung durch die sofort eingeführte drakonische Steuer- und Werbe-/Aushebungspolitik bald ins Gegenteil umschlug. Zur gleichen Zeit bildete sich eine antipreußische Koalition Englands, Rußlands, Österreichs, der Niederlanden und Sachsens gegen F., dem die Isolation drohte. Am 10. April kam es zur ersten Schlacht bei Mollwitz, in welcher der König die Flucht (mit seiner Reiterei) ergriff. Hingegen gelang es der Diplomatie F.s, eine antiösterreichische Allianz zustandezubringen, der Frankreich (5. Juni 1741), die Pfalz, Spanien und Sardinien, ab 1741 Sachsen und natürlich Bayern unter Kurfürst Carl Albrecht beitraten. Politischer Erfolg war die Wahl des letzteren zum römischen Kaiser am 25. Januar 1742 mit preußischer Stimme. Doch schon am 31. Oktober 1741 war F. durch die Geheimvereinbarung von Klein Schnellendorf bzw. durch den Vertrag vom 11. Juni 1742 (nach dem Mißerfolg in Mähren) aus dem Konflikt (1. Schlesischer Krieg) ausgeschieden, der nun zum österreichischen Erbfolgekrieg internationalen Zuschnitts geworden war. Preußen hatte den Besitz Schlesiens zugestanden bekommen und so sein Territorium um ein Drittel vergrößert. Sofort danach brachten die schlesische Steuerreform und neue Aushebungen eine Aufstockung des Heeres um 18.000 Mann. Zurück in Berlin, war F. vor allem an einer stärkeren »Peuplierung« Preußens gelegen, wovon man sich nach der Wirtschafttheorie des 18. Jahrhunderts eine Konsolidierung der Staatsfinanzen versprach. Für F. hieß dies: günstige Bedingungen zur Ansiedlung an Neubauern, ohne Rücksicht auf deren Herkunft. Doch der Erfolg der alliierten »Pragmatischen Armee« (Sieg bei Dettingen 27. Juni 1743) gegen die immer desolatere Stellung der französisch-bayrischen Restallianz, sollte F. auf das internationale Parkett zurückholen. Die neuerliche Allianz von Österreich, England, Sardinien und Sachsen Anfang 1744 beantwortete er mit einem erneuerten Bündnis mit Frankreich und dem Einfall in Sachsen im August 1744, das kampflosen Durchmarsch gewähren mußte. Am 16. September fiel Prag, doch kam es dort, wie schon 1742, zu Nachschub- und Versorgungsschwierigkeiten. So mußte der König, gegen die Lehre seiner Zeit, eine Entscheidungsschlacht suchen. Am Morgen des 4. Juni 1744 schlug F. bei Hohenfriedberg hintereinander Sachsen und Österreicher, was seinen militärischen Ruhm grundlegte, politisch aber von untergeordneter Bedeutung blieb, ebenso wie der Sieg bei Soor (30. September 1744). Am 20. Januar 1745 starb Carl VII. (»le seul ami que j'avois«, F.), die politische Alternative war somit entfallen. Verhandlungen führten am Weihnachtstag 1745 zum Frieden von Dresden, wo Preußen sein Besitz von 1742 bestätigt wurde, Bayern aber die Kaiserwürde nicht verteidigen konnte (erzwungener Verzicht Max III. Josephs). Beim Einzug des zurückkehrenden Königs in Berlin erklangen erstmals (spontane?) Akklamationen »Vivat Fredericus magnus«. - Wie im kurzen Zwischenspiel 1742-44, stand jetzt die Sorge um das preußische Land im Mittelpunkt, das nach den beiden Kriegen ebenso am Rande des Zusammenbruchs stand, wie sein Herrscher (Schlaganfall 1747). Im Mittelpunkt stand die »Colonisation« mit Arbeitskräften aus den neuen Gebieten (Schlesien), aber auch aus Böhmen und Mähren. Höhepunkte des somit erreichten waren die Trockenlegung und Urbarmachung des Oderbruchs 1748ff. und der Bau des Finow-Kanals. Die Neuangekommenen erhielten fast zur Hälfte mehr als 20 Morgen Land zu erblichem Besitz, was in Struktur und Selbstverständnis eine Revolution der bisher ritter- und gutsherrenmäßigen preußischen Landwirtschaft bedeutete. In die gleiche Richtung gingen die königlichen Erlasse zur Landparzellierung, was ebenfalls neue Lebensgrundlagen schuf, auch wenn gegen diese »Correction« (hauptsächlich 1748-1755) sich massiver Widerstand des Adels regte. 1749 war bereits das »Bauernlegen«, der Aufkauf kleinbäuerlichen Landes durch Großbesitzer und Vertreibung der ersteren, verboten worden. Doch zeigen weiterhin aufkommende Baueraufstände, daß diesen Initiativen nicht überall Erfolg beschieden war. Hauptwerk der frederizianischen Reform aber war die noch 1745 in Angriff genommene Justizreform unter dem Minister Samuel von Cocceji. Mißbräuche wurden eingeschränkt, die Allmacht der käuflichen Richter gebrochen und 1754 die Tortur vollkommen abgeschafft. Dies alles aber tastete die Grundlagen des monarchisch-aristokratischen Gemeingebildes nicht an, bewies vielmehr dessen immanente Reformfähigkeit von oben, was man mit dem unglücklichen Begriff des »aufgeklärten Absolutismus« zu beschreiben suchte. Vielmehr sollte man, wie in Frankreich Ludwigs XV. 1770ff., beachten, welche Perspektiven sich der fürstlichen Reform, immer gegen den Widerstand der »aufgeklärten«, im Grunde aber nostalgisch-egoistischen Adels-, Großbesitzer- und Bourgeoisiekreise, eröffnen konnten. - Allen Beteiligten der Konflikte 1740-45 war klar, daß der Friede von Dresden nur Interimscharakter haben konnte. Im Sommer 1756 erhielt F. Meldung von massiven österreichischen Rüstungen, nachdem am 1. Mai das »renversement des alliances« zum ersten Mal den Kaiser an die Seite Frankreichs gebracht hatte, sodaß für den kommenden Konflikt sich Koalitionen aus Österreich, Frankreich, Rußland, Schweden und Sachsen einerseits, sowie Englands und Preußens andererseits gegenübestanden. Erfolg konnte nur ein präventiver Einfall F.s in Sachsen bringen, welcher am 29. August 1759 erfolgte. Zunächst brachte die Belagerung Pirnas und die Schlacht bei Lobositz (1. Oktober 1756) keine Entscheidung, doch kapitulierte Sachsen am 16. Oktober, worauf das ganze Land als preußische Provinz betrachtet wurde (kalkulierte Steuereinnahmen 1757: 5 Mio. Taler!) und seine Armee der F.s eingegliedert wurde. Durch Münzverschlechterung (Steuerpacht Ephraim & Söhne) wurde der Gewinn kurzfristig noch erhöht. Doch das Kriegsglück stand gegen F.: Unentschieden bei Prag (6. Mai 1757), Niederlage bei Kolin (18. Juni) mit Verlust Böhmens, Frankreich besetzte Friedland, Russen und Schweden marschierten auf Preußen. Vor dem völligen Ruin rettete das Land nur das militärische Genie des Königs: gegen Frankreich und Reichstruppen bei Roßbach (5. November 1757), sowie gegen die Österreicher bei Leuthen (5. Dezember) gelang jeweils ein vernichtender Sieg gegen doppelt so starke Feindtruppen. Leuthen bedeutete den Höhepunkt des frederizianischen Schlachtenruhms, zum ersten und vielleicht einzigen Male war die »schiefe Schlachtordnung« in Vollendung angewandt worden. Doch 1758 brachte keine Fortsetzung, und bei Zorndorf (25. August) bluteten Russen und Preußen gleichermaßen, die Österreicher holten Schlesien zurück, F. dachte an das Ende und an Selbstmord. Selbst die Münzveschlechterung konnte die Kreigskosten (1758: 26 Mio Taler!) nicht mehr decken, 124000 Preußen standen einer Koalition von insgesamt 236000 Mann gegenüber. Die Niederlage von Kunersdorf (12. August 1759) verschlimmerte die Lage, 1760 wurde Berlin zeitweilig von Russen und Österreichern besetzt. Am 3. November d.J. kam es zur letzten Schlacht des Krieges, einem Pyrrhussieg der Preußen bei Torgau, 40 % der preußischen Armee waren auf dem Felde geblieben. In dieser aussichtslosen Situation führten andere den Entscheid herbei: am 5. Januar 1762 starb F.s Gegnerin Zarin Elisabeth, der neue Zar Peter III., ein Bewunderer F.s, schloß sofort Frieden mit Preußen, die englischen Siege in Übersee (Canada, Indien) führten zur Verhandlungsbereitschaft Frankreichs. Das »miracle de la maison de Brandebourg« hatte F. gerettet. Im Frieden zu Hubertusburg vom 15. Februar 1763 konnte Preußen seine Besitzungen einschließlich Schlesiens endgültig behaupten. - Während F. innenpolitisch in diesen Jahren versuchte, an die großen Leitideen der Vorkriegszeit anzuknüpfen - vor allem die Landerschließung des Warthebruch-Gebietes - und hier auch schöne Ergebnisse erzielen konnten (insgesamt 400000 Morgen fruchtbares Neuland), zeitigten auf anderen Gebieten der Wirtschaft die Kriegsfolgen schwere Einbrüche. Die einmal angefangene Geldverschlechterung konnte nur mühsam und zum Teil unter Härten reguliert werden, eine vom Hochstapler Calzabigi vorgeschlagene preußische Bank und zentrale Versicherungsanstalt scheiterte (erstere wie das Unternehmen Locks 1722, letztere an der Hamburger Konkurrenz) ebenso, wie der Plan einer Levantinischen Handelsgesellschaft. Jedoch erwies sich die Gründung der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) als bis heute gelungen. Überschattet waren diese Jahre auch von einem zunehmenden Kampf F.s gegen die Ideen der französischen Aufklärer, um deren Gunst er sich einst bemüht hatte, die ihm jetzt aber politisch untragbar erschienen. Überhaupt kam das geistige Leben nach 1763 nur schwer wieder in Gang (Akademien, Buchwesen), wenn auch künstlerisch der Bau des Neuen Palais in Potsdam einige Kräfte freisetzte (s.u.). Schon 1768 hatte F. im zweiten politischen Testament eine Teilung Polens ins Auge gefaßt, damit verbunden eine Allianz zwischen Rußland, Preußen und Österreich. Ohne eigentlichen Kriegsgrund und -erklärung, aber in Absprache mit den neuen Verbündeten anektierte Preußen so bis 1776/77 ein Territorium von 36000 km2 und 500000 Einwohnern, ohne daß das desolate Polen dem etwas entgegensetzen konnte. Die Erträge aus den neuen Ländern erbrachten 800000 Taler p.a. und eine Verstärkung der Armee um 25000 Mann. Reichspolitisch aktiv wurde F. wieder 1777, als durch das Aussterben der bayerischen Linie eine Annektion des Kurfürstentums bevorstand. Vehement wehrte sich F. dagegen und sicherte durch seine Kriegsbereitschaft (ohne daß es zu einer wirklichen Schlacht gekommen wäre) gegen den Kaiser, seinen Verbündeten bei der Teilung Polens, die Unabhängigkeit Bayerns. Dieses Eingreifen gegen den ohnehin schon unpopulären Joseph II. begründete die Verehrung F.s im Reich als Garant reichsständischer Freiheiten, in München wurden Bilder des Königs zur öffentlichen Verehrung ausgestellt - dabei war ein Verschwinden Bayerns schlicht entgegen preußischer Interessen. 1781 benutzte F. diese Sympathie im Reich, um in einem Zustand zunehmender politischer Isolation Preußens (Bündnis Österreich-Rußland) das Gleichgewicht zu wahren. Der Allianz gegen die lastende realpolitische Vorherrschaft des Kaisers im Reich traten die Kurfürsten von Hannover(-England) und Sachsen bei, dazu 15 weitere Reichsstände (Fürstenbund). Der ab 1776 ausbrechende Amerikanische Aufstand interessierte F. nur am Rande, den europäischen Soldatenhandel im Dienste Englands lehnte er ab. Vorherrschend in den letzten Jahren war die Beschäftigung mit der zweiten Etappe der Justizreform ab 1774. Der berühmte Fall des Müllers Arnold 1779 bildete dabei einen wichtigen Schritt, da erstmals Richter wegen Parteilichkeit und Unfähigkeit abgesetzt, bzw. inhaftiert wurden. Die Ergebnisse dieses Prozesses und regelmäßiger Untersuchungen ab 1774 führte dann ab 1784 zum Entwurf des neuen Preußischen Landrechts, welches unter beratendem Einfluß berühmter Zeitgenossen (Nicolai, Moses Mendelssohn), aber wohl auf Initiative F.s entstanden war. Zwei Jahre später starb F. allein und von der neuen Generation zumeist verkannt, in Potsdam. - Hier, wie bei allen Aspekten im Leben F.s, gilt es, den familiären Aspekt im Auge zu behalten. Der väterliche Calvinismus war F. wegen seiner geistigen Enge ebenso verhaßt wie der am Hofe des Vaters immer mehr geduldete Pietismus. Einzig die Lehre der Prädestination erschien ihm, im Lichte der persönlichen Willensfreiheit, vertretbar. Den katholischen Glauben lernte er zunächst nur durch die verzerrende Optik seiner hugenottischen Erzieher kennen, was seine antirömischen Ausfälle der frühen Jahre erklären mag, aber auch die Tatsache, warum er die Alternative eher in französischer Aufklärungsliteratur suchte, vor allem Bayle, dann aber auch Voltaire, Alembert und - in der Jugend - v.a. Fénélons »Télémaque«. Außerdem stand das katholische Österreich als Ursache seiner persönlichen Misere der frühen Jahre (Verhinderung der englischen Heirat, übermäßige Stellung des hintertriebenen Botschafters Seckendorf am väterlichen Hof) einer Annäherung an die Katholische Kirche im Wege. Als Herrscher blieb F. aber stets einem traditionellen europäischen Gedankengut verbunden. Atheismus verdammte er ebenso wie Bigotterie, für revolutionäre Gedanken hatte er nichts übrig und auch sein »Antimacchiavell« bewegt sich im Denken des Ancien Régimes. Religiöse Toleranz (nicht im synkretistisch-ökumenischen, sondern im utilitaristischen Sinne des Staatsrechtsdenkens des 18. Jhds.) wurde in Preußen schon vor F. praktiziert. Auffallend ist aber doch eine starke Förderung der Katholiken, die ihren sinnfälligen Ausdruck in der Erbauung der Berliner Hedwigskirche als Teil des »Forum Fredericianum«, nach eigenen Plänen des Königs, fand, ohne daß dadurch gelegentliche Schikanen gegen die Geistlichkeit ein Ende fanden. Vor allem der Erwerb Schlesiens hatte ja eine Öffnung in diese Richtung geboten. Exponiert aber war der Einsatz F.s für die Beibehaltung der Jesuiten in preußischen Landen nach der Ordensaufhebung 1773, von deren Nutzen für die Volksbildung und Elitenerziehung er überzeugt war. Allein schon der Briefwechsel mit der Nuntiatur dieser Jahre zeigt, in welchem Maße die revolutionäre Entwicklung der Aufklärung vorangeschritten war, die aus dem deistischen preußischen Spötterkönig einen ehrlichen Verteidiger der SJ gegen den römischen Hof werden ließ. Ähnlich war es mit seinem Verhältnis zu den französischen Aufklärern, deren Gefährlichkeit für die menschliche Gesellschaft er wohl erst nach und nach erkannte. Der endgültige Bruch mit Voltaire, sowie die Korrespondenz mit Alembert sprechen hier eine deutliche Sprache. Am signifikantesten aber ist vielleicht der Austritt F.s aus der Freimaurerei, der er im Schwang der jugendlichen Begeisterung angehangen war, deren zersetzende Wirkung er dann aber ebenso durchschaute, wie, im schwächeren Maße, die z.B. der Pietisten (»des jansenistes calvinistes«, F.). Dieser Wachsamkeit gegenüber stand eine intensive Förderung der Wissenschaften des »roy philosophe«, soweit die politischen Zeitläufte dies zu- und geraten erscheinen liessen (Ausbau der Akademie, Berufung Maupertuis, -eingeschränkte- Pressefreiheit) und ein nie ermüdendes Interesse an philosophischen Fragen, welche nicht zuletzt die »Potsdamer Tafelrunde« ins Leben rief. - Wenn irgendwo, so ist der eigentliche F. ohne Verstellung und staatsmännische Berechnung hier erkennbar. Zwar auch in Opposition zum Vater (der regelmäßig die Flöten F.s verbrennen ließ), doch aber auch ganz sicher mit unzweifelhafter Begabung widmete sich F. schon früh der Musik als Komponist und Ausführender. Nach Kompositions- und Generalbaßstudien beim Berliner Domkapellmeister Gottlieb Hayne, war es v.a. in Rheinsberg, wo er sein auch später bleibendes Hofensemble versammeln sollte: der Flötist Johann Joachim Quantz (F.s Lehrer seit einem Besuch in Dresden 1727), die Gebrüder Benda und Carl Philipp Emanuel Bach als Hofcembalist. Als Heiratsgut seiner Frau übernahm er deren Capellmeister und Musiklehrer Carl Heinrich Graun, der fürderhin, gemeinsam mit Johann Adolph Hasse den Musikgeschmack des Königs bestimmen sollte. Noch im Jahr der Thronbesteigung wurde die neue Hofoper unter den Linden begonnen (Einweihung 1741 mit Grauns »Cleopatra e Cesare«), die den König fast allabendlich, so der Krieg es zuließ, sah. Dieser Leidenschaft stand ein ausgeprägtes Empfinden und schöpferisches Talent für bildende Kunst gegenüber, welches seinen perfekten Ausdruck im Ensemble von Potsdam mit den Schlössern Sans-Souci (ab 1744), Gemäldegalerie (1755-63), Neue Kammern (1747 als Orangerie, 1771-75 zu Gästehaus umgestaltet) und Neues Palais (1763-69), den großartigen Garten mit Teehaus, Antiken und Ruinenfeldern umrahmend und bestimmend. Entscheidend war dabei das Wirken des Universalkünstlers Georg Wenzeslaus von Knobelsdorf, den F.s selbst entdeckt und zur Ausbildung nach Italien gesandt hatte. Der königlichen Oase Potsdam entsprach der Stadtausbau Berlins mit dem Forum Fredericianum unter den Linden (Oper, Heinrichspalais, Hedwigskirche, Bibliothek,...). Wenn es auch nach dem Siebenjährigen Krieg zu Erlahmungen kam, so hielt der König doch stets an seinem künstlerischen Geschmack fest, der als »frederizianisches Rokoko« stilbildend wurde, ohne auch jemals in Musik und Kunst die eigene Initiative aufzugeben, welche die zahlreichen Kompositionen des Königs, sowie viele erhaltene Architekturskizzen u.ä. belegen. - F. der Aufklärer, der Große, der Reaktionär, der Nationalist, der Deutsche - welches Epithem wurde ihm nicht beigelegt, ohne daß dadurch jemals der Mensch zum Vorschein gekommen wäre. Von Natur scheu und eitel, stolz und umgänglich, ungemein intelligent aber mitunter auch oberflächlich, berechnend und gütig, im Grunde weichherzig, aber auch zu harten Ausfällen neigend, durchlief F. eine Kindheit, die einigermaßen unbeschadet überlebt zu haben, schon an ein Wunder grenzte. Zurück blieben eine gewisse Grundskepsis, eine notwendige menschliche Distanz und ein verständlicher Zynismus als Schutzschild, sowie das Bedürfnis nach Zurückgezogenheit im kleinen Kreise (Rheinsberg, Sans-Souci). König geworden galt sein Bemühen der Erweiterung und Konsolidierung des preußischen Besitzes, sowie der Sorge um die Untertanen in patriarchalischem Pflichtdenken. Die Mittel für ersteres waren durchaus die der Gelegenheit des Augenblicks (die Lektüre des Telemach hatte auf F. nicht die verheerenden Auswirkungen, wie auf Louis XVI), Innenpolitik wurde von den Maximen der Staatskunst der Zeit (Merkantilismus ohne Exzesse, Populationsgedanke, Geldvermehrung, Handelsförderung durch Reglementierung und Vereinfachung, rationalistische Justizreform) geleitet, ohne daß dabei eine positive, mitfühlende Grundhaltung F.s und ein ehrliches Anliegen um Wohlstand ausgeschlossen werden dürfen (vgl. sein selbstverfaßtes Libretto zur Oper »Montezuma«, v.a. die Aria »Sommiglia il buon monarca«). Militärisch wie wirtschaftlich waren die Benühungen F.s letztlich für Preußen erfolgreich. Deutsches, gar nationales Denken war ihm vollkommen fremd, ja abstrus, deutsch sprach er, wiederum aus Protest gegen den Vater, nur sehr schlecht. Von den Ideen der Aufklärung borgte er, was er seinem Prinzip des reformierten Fürstenstaates glaubte eingliedern zu können, im Grunde aber blieb er zeitlebens ein Mensch in den Überzeugungen des Ancien Régime. Darin besteht auch seine Originalität und Einzigartigkeit. In künstlerischer Hinsicht aber führte dieses Festhalten an für richtig Erkanntem zur letzten Blüte eines einigermaßen universalen Stiles des Rokoko (v.a. jener allerspäteste der Neuen Kammern 1771ff., gegen jede Tendenz des »modernen« Klassizismus) und der Opera Seria Grauns und Hasses bis 1786. Doch auch das Preußische Landrecht oder politische Stellungnahmen sprechen diese konservative Sprache. Von seiner Zeit überlebt? Dies setzt die These des allgemeinen Evolutionismus voraus. Vielmehr wurde F. zu einem der letzten Europäer, ein Antirevolutionär und Antionationalist aus Überzeugung - eine »Größe«, der auch die nachträgliche Verunglimpfung durch Pangermanismus, Militarismus, National- und Internationalsozialismus, auch nicht das infame freimaurerische »Begräbnis« in Potsdam 1993 etwas anhaben konnten. Abstrahiert man die F. sicher fremde romantische Nostalgie, findet man den einsamen, im letzten tragischen Philosophenkönig wohl eher im Adolph Menzels »Flötenkonzert von Sans-Souci«.
Werke: A. Sammlungen: Œuvres de F.l.Gr., 14 Bde, Berlin 1788; Œuvres de F.l.Gr., hrsgg. v. J.D.E. Preuss, 30 Bde., 1846-56; Die Werke F.s d.Gr., hrsgg.v. G.B. Volz, 10 Bde, 1913.
B. Musikalische: Vokal: Drei weltliche Cantaten [verloren]; Vier Arien zu Opern Carl Heinrich Grauns (1701-1759) »Demofoonte« (Berlin 1746), »Il giudizio di Paride« (Berlin 1752); Il Re pastore (Metastasio), Pasticcio mit Graun, Quantz, Nichelmann, von F.d.Gr. sind: Sinfonia (vgl. Sinfonia D-Dur) und zwei Arien; Mitarbeit (Arien) an den Pasticci »Galatea ed Acide« (Berlin 1748) und »Il trionfo della fedeltà« (Berlin 1753); Umarbeitung einer Arie Porporinos aus Johann Adolph Hasses »Cleofide« - Orchester: 2 Sinfonie orchestra D-Dur (zugleich Ouverture zu »Il re pastore«) und G-Dur - Flötenmusik: 4 Concerti per flauto traverso (Querflöte); 121 (!) Sonate per flauto traverso e basso continuo; Vier Bände Solfeggi per flauto (darunter auch Werke Quantz') - Märsche: (»marches«) für die kgl. Hofmusik: Marche 1741, Marche 1756; Marche de S.M. le Roy de Prusse (Mollwitzer-Marsch) (attr.?); Marche Es-Dur [NB: der »Hohenfriedberger-Marsch« ist mit Sicherheit nicht von F.d.Gr.]; daneben Opernlibretti, das berühmteste «Montezuma» (orig. frz, ital. von G.Tagliazucchi, 1755 von C.H.Graun vertont).
Quellen: Recueil des déductions, manifestes, déclarations, traités et autres actes et écrits publiques qui ont été publiés pour la cour de Prusse par le ministre Etat comte de Hertzberg (hgg. von Ewald F. Graf von Hertzberg), Bd. 1, 1789; (Gustav B. Volz, Hrsg.) Katharina und ihr Hof 1779/80. Drei preußische Denkschriften, in: ZS für osteuropäische Geschichte, NF3 7 (1933), 193-229.
Bibliographie: für die deutschsprachige Literatur (einschl. Übersetzungen) zu F.d.Gr. bis 1986 s.: Herzeleide u. Eckart Henning, Bibliographie F.d.Gr. 1786-1986, 1988 [435 S.!].
Lit.: A.I. Persönlichkeit/Biographien: Honoré G.V. Riquetti, Comte de Mirabeau, De la Monarchie Prussiene sous Frédéric le Grand, 4 Bde., 1788; - Christian Garve, Fragmente zur Schilderung des Geistes, des Charakters und der Regierung F.s des zweyten, 2 Theile, 1798; - F. des Zweiten Ausscheiden aus dem Freimaurerbunde. Ein Wort zu seiner Zeit für Maurer und Nichtmaurer, 1833; - Gustav Volz, F.d.Gr. im Spiegel seiner Zeit, 3 Bde., 1901; - Reinhold Koser, Geschichte F.s d.Gr., 4 Bde., 1912-1914; - Arnald Berney, F.d.Gr. Entwicklungsgeschichte eines Staatsmanns (bis 1756), 1934; - Walter Elze, F.d.Gr. Geistige Welt, Schicksal, Taten, 1941; - Stephan Hinzel, Des großen Königs Weg zu Gott (= Aus klaren Quellen 29), 1941; - Gerhard Ritter, F.d.Gr. Ein historisches Profil, 1954; - Peabody G. Gooch, F.d.Gr. Herrscher, Schriftsteller, Mensch, 1976; - Friedrich Heer, Der König und die Kaiserin. F. und Maria Theresia - ein deutscher Konflikt, 1981; - Georg Holmsten, F. II (= rororo Monographien 159), o.J.; - Franz Kugler, Geschichte F.s d.Gr. Illustriert von Adolph Menzel, 1981; - Pierre Gaxotte, Frédéric II (dt.: F.d.Gr., 1974), 21982 [die bislang wohl gelungenste Studie des geistigen Umfelds]; - Ingrid Mittenzwei, F. II. von Preußen: Eine Biographie, 1983 [maßgeblich für die Politik und Wirtschaft]; - Theodor Schieder, F.d.Gr. Ein Königtum der Widersprüche, 1983; - Robert B. Asprey, Frederick the Great. The Magnificent Enigma, 1986; - Friedrich Benninghoven/Helmut Börsch-Supan/Iselin Gundermann, F.d.Gr., 1986; - Wilhelm Treue, Preußens großer König, 1986; - Charlotte Pangels, F.d.Gr. Bruder, Freund und König, 21986; - Analecta Fredericiana (= Zeitschrift für Historische Forschung, Beiheft 4), 1987; - Peter Baumgart, F.d.Gr. als europäische Gestalt, in: Analecta 1987, 9-32; - Johannes Kunisch, F.d.Gr., in: Analecta 1987, 33-54; - Gilles MacDonald, Frederick the Great. A Life in Deed and Letters, 1999 [gutes Persönlichkeitsbild].
A.II. Familie und Jugend: Gustav B. Volz, F.d.Gr. und Wilhelmine von Bayreuth, 2 Bde., 1924/26; - ders., Briefwechsel F.s d.Gr. mit seinem Bruder Prinz August Wilhelm, 1927; - Carl Hinrichs, Der Kronprinzenprozeß. F. und Katte, 1936; - Ernst Poseck, Die Kronprinzessin Elisabeth Christine, Gemahlin F.s d.Gr. geb. Prinzessin von Braunschweig-Bervern, 1952; - Gerd Heinrich, F.d.Gr. Jugend, Hof und Dynastie, in: Treue 1986, 21-44.
B. Innen-/ Wirtschaftpolitik: Johann G. Droysen, Geschichte der preußischen Politik, 5 Tle. in 14 Bde. (Bde. 1-10: 2 Aufl.), 1868-1886; - Rudolph Stadelmann, Preußens Könige und ihre Thätigkeit für die Landeskultur, Theil 2: F.d.Gr. (= Publikationen aus den Kgl. preußischen Staatsarchiven 11), 1882; - Victor Ring, Asiatische Handelscompagnien F.s d.Gr. Ein Beitrag zur Geschichte des preußischen Seehandels und Aktienwesens, 1890; - (Kgl. Akademie der Wissenschaften, Hrsg.) Acta Borussica: Denkmäler der preußischen Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert, 16 Bde., 1892-1970; - Reinhold Koser, Die preußischen Finanzen im Siebenjährigen Kriege, in: Forschungen zur Brandenburg-Preußischen Geschichte 13 (1900), 340-351; - Johannes Ziekursch, Das Ergebnis der frederizianischen Städteverwaltung, 1908; - Elsbeth Schwenke, F.d.Gr. und der Adel, 1911; - Conrad Matschoss, F.d.Gr. als Beförderer des Gewerbefleißes, 1912; - Otto Hintze, F.d.Gr. nach dem Siebenjährigen Krieg und das Politische Testament von 1768, in: Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte 32 (1920), 1-56; - Hugo Rachel (Bearb.), Die Handels-, Zoll- und Akzisepolitik Preußens 1740-1786, 2 Bde., 1911/1928; - Max, Braubach, Der Aufstieg Brandenburg-Preußens 1640-1815, 1933; - Anton Zottmann, Die Wirtschaftspolitik F.s d.Gr. Mit besonderer Berücksichtigung der Kriegswirtschaft (= Gesellschaftwissenschaftliche Abhandlungen 8), 1937; - Francis Hanus, Church and State in Silesia 1740-1786, 1944; - Walter Mertineit, Die frederizianische Verwaltung in Ostpreußen (= Studien zur Geschichte Preußens 1), 1958; - Otto Hintze, Regierung und Verwaltung (= G. Oestreich,Hrsg., Gesammelte Abhandlungen zur Staats- Rechts- und Sozialgeschichte Preußens 5), 21957; - Handbuch zum Evangelischen Kirchengesangbuch, II/1, Lebensbilder der Liederdichter und Melodisten, hrsg. v. Otto Michaelis u. Wilhelm Lurken, Göttingen 1957; - W(?).O. Henderson, Studies in the Economic Policy of Frederick the Great, 1963; - Karl Heyer, F.d.Gr. und das Preußentum (= Beiträge zur Geschichte des Abendlandes 5), 21964; - Conrad Hermann, Das Allgemeine Landrecht von 1794 als Grundgesetz des Frederizianischen Staates, 1965; - Selma Stern, Der Preußische Staat und die Juden, Dritter Teil: die Zeit F.s d.Gr., 2 Bde. (= Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo-Baeck-Instituts 24,1-2), 1971; - Walther Hubatsch, F.d.Gr. und Westpreußen, in: Westpreußen-Jahrbuch 22 (1972), 5-14; - Hubert C. Johnson, Frederick the Great and his Officials, 1975; - Karl E. Born, Wirtschaft und Gesellchaft im Denken F.s d.Gr. (= Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse Jg. 1979/Nr. 9), 1979; - Otto Hintze, Die Hohenzollern und ihr Werk. Fünfhundert Jahre vaterländische Geschichte, 1979; - Ingrid Mittenzwei, Preußen nach dem Siebenjährigen Krieg. Auseinandersetzungen zwischen Bürgertum und Staat um die Wirtschaftspolitik (= Akademie der Wissenschaften der DDR: Schriften des Zentralinstituts für Geschichte 62), 1979; - Otto Büsch/Wolfgang Neugebauer (Hgg.), Moderne preußische Geschichte 1648-1947. Eine Anthologie, 3 Bde., 1981; - Francis L. Carsten, Die Entstehung Preußens (NA), 1981; - Walther Hubatsch, F.d.Gr. und die preußische Verwaltung (= Studien zur Geschichte Preußens 18), 21982; - Rudolf Vierhaus, Staatsverständnis und Staatspraxis F.s II. von Preußen, in: Analecta 1987, 75-90.
C. Außenpolitik, Militär- und Kriegsgeschichte: Carl von Sulicki, Der Siebenjährige Krieg in Pommern und in den benachbarten Marken, 1867; - Adolf Beer, Die Zusammenkünfte Josephs II. und F.s II. in Neiße und Neustadt, in: Archiv für Österreichische Geschichte 47 (1871), 383-527; - ders., F. II. und van Swieten. Berichte über die zwischen Österreich und Preußen geführte Verhandlung, die erste Teilung Polens betreffennd, 1874; - Alexander Tracevskij, Sojuz knazej i nemeckaja politika Ekateriny II, F. II, Josifa II 1780-1790, 1877; - Colmar Grünhagen, Schlesien unter F.d.Gr., 2 Bde., 1890/1892; - (Großer Generalstab, Hrsg.) Die Kriege F.s d.Gr., 18 Bde., 1890-1914; - Max Lehmann, F.d.Gr. und der Ursprung des Siebenjährigen Krieges, 1894; - Erwin Peters, Die Orientpolitik F.s d.Gr. nach dem Frieden von Teschen (1779-1786) (Diss.Halle), 1914; - Carl A. Bratter, Die preußisch-türkische Bündnispolitik F.s d.Gr. (= Deutsche Orientbücherei 7), 1915; - Luise Seiferth, Die auswärtige Politk F.s d.Gr. von 1771 bis 1774 (Diss.München), 1918; - Sir Richard Lodge, Great Britain and Prussia in the eigtheenth century, 1923; - Helmut Weigel, Der Dreifürstenbund zwischen Brandenburg-Preußen, Hannover und Sachsen im Jahre 1785, 1924; - Friedrich W. Naumann, F.d.Gr. und die Koadjutorwahl von Köln und Münster 1780 (Diss.Rostock), 1928; - Rudolf Paetz, Die Beziehungen F.s d.Gr. zur Türkei vom Hubertusburger Frieden bis zum Frieden von Kütschük-Kainardsche 1763-1774 (Diss.Hamburg), 1929; - Otheinrich Schulze, Die Beziehungen zwischen Kursachsen und F.d.Gr. nach dem Siebenjährigen Krieg bis zum Bayerischen Erbfolgekrieg (Diss.Jena) 1933; - W(?). Hühne, F.d.Gr., die europäischen Mächte und das Reich am Vorabend des bayerischen Erbfolgekrieges (Diss.Göttingen), 1935; - E(?). Braun, Preußisch-französische Bündnispläne 1778/84 (Diss.Berlin), 1936; - H(?).J. Bull, F.d.Gr. und Schweden (Diss.Rostock), 1936; - Carl Hinrichs, F.d.Gr. und Maria Theresia. Diplomatische Berichte von Otto Christoph Graf von Podewils, 1937; - Willy Andreas, F.d.Gr., der Siebenjährige Krieg und der Hubertusburger Frieden, in: HZ 158 (1938), 263-307; - Emanuel Rostoworowski, Na drodze pierwszego rozbi4ru. F. II wobec rozkladu przymierzy francusko-austriackiego w latach 1769-1772, in: Rocz hist. 18 (1949), 181-203; - Stephan Skalweit, Frankreich und F.d.Gr. Der Aufstieg Preußens in der öfentlichen Meinung des Ancien Rügime (= Bonner Historische Forschungen 1), 1952; - Henry M. Adams, Die Beziehungen zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten 1775-1870, 1960; - Richard Konetzke, Zwischen Berlin und Madrid. Preußisch-spanische Verbindungen im Zeitalter des aufgeklärten Absolutismus, in: Historische Forschungen und Probleme (FS P. Rassow), 1961, 161-173; - Manfred Schenke, England und das frederizianische Preußen 1740-1763. Ein Beitrag zum Verhältnis von Politik und öffentlicher Meinung im England des 18. Jahrhunderts, 1963; - Wolfgang Stribny, Die Rußlandpolitik F.s d.Gr. 1764-1786 (= Jahrbuch der Albertus-Universität zu Königsberg/Pr., Beiheft 26), 1966; - Horst Dippel, Prussia's English policy after the Seven Years War, in: Central European History 4 (1971), 195-214; - Winfried Baumgart, Der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges. Zum gegenwärtigen Forschungsstand, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 11 (1972), 157-165; - Christopher Duffy, F.d.Gr. und seine Armee, 1978; - Johannes Kunisch, Das Mirakel des Hauses Brandenburg: Studien zum Verhältnis von Kabinettspolitik und Kriegsführung im Zeitalter des Siebenjährigen Krieges, 1978; - Peter Baumgart, Schlesien im Kalkül F.s II. von Preußen und die europäische Implikation der Eroberung des Landes, in: Kontinuität und Wandel. Schlesien zwischen Jsterreich und Preußen (= Schlesische Forschungen 4), 1980, 3-16; - Pierre-Paul Segave, Berlin und Frankreich 1685-1871; - 1980; - Otto Büsch, Militärwesen und Sozialleben im alten Preußen 1713-1807, 21981; - Olaf Groehler, Die Kriege F.s II., 1981; - Zbiginiew Kulak, The plans and aims of F. II's policy towards Poland, in: Polish Western Affairs 22 (1981), 70-101; - Peter Baumgart, Die Annexion und Eingliederung Schlesiens in den friderizianichen Staat, in: ders. (Hg.), Expansion und Integration. Zur Eingliederung neugewonnener Gebiete in den preußischen Staat (= Neue Forschungen zur Brandenburg-Preußischen Geschichte 5), 1984, 81-118; - Volker Press, F.d.Gr. als Reichspolitiker, in: F.d.Gr., Franken und das Reich (= Bayreuther Historische Kolloquien 1), 1986, 27ff.; - Karl Pröhl, Die Bedeutung preußischer Politik in den Phasen der orientalischen Frage. Ein Beitrag zur Entwicklung der deutsch-türkischen Beziehungen von 1606 bis 1871 (= Europäische Hochschulschriften III:315), 1986; - Walther Mediger, F.d.Gr. und Rußland, in: F.d.Gr. in seiner Zeit (= Neue Forschungen zur Brandenburgisch-Preußischen Geschichte 8), 1987, 109-136; - Hans Schmidt, Zerfall und Untergang des alten Reiches, in: Deutsche Geschichte (Hg. M. Vogt) [="Rassow"], 1987, 218-297; - Karl W. Schweizer, Frederick the Great, William Pitt and Lord Bute. The Anglo-Prussian Alliance 1756-1763, 1991; - Frank Althoff, Untersuchungen zum Gleichgewicht der Mächte in der Außenpolitik Fr.d.Gr nach dem Siebenjährigen Krieg (1763-1786) (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte 10), 1995.
D. Kulturgeschichte: Gotthold Mamlock, Die Beziehungen F.s d.Gr. zur Medizin, 1902; - Bogdan Krieger, F.d.Gr. und seine Bücher, 1932; - Helga Eichler, Die preußische Akademie der Wissenschaften zwischen 1740 und 1812 unter besonderer Berücksichtigung der gewerblichen Betriebskräfte (Diss. Berlin/Ost), 1974; - Karl-E. Jeismann, F.d.Gr. und das Bildungswesen im Staat des aufgeklärten Absolutismus, in: Analecta 1987, 91ff.; - Horst Müller, F.d.Gr. und der Geist seiner Zeit, in: Analecta 1987, 55-74.
E. Musikgeschichte: Charles Burney, The Present State of Musik in Germany, the Netherlands and the United Provinces, 1773, 21775; - Preuss, uvres s.o.; - L. Schneider, Geschichte der Berliner Oper und des Königlichen Opernhauses in Berlin, Berlin 1852; - W. Kothe, F.d.Gr. als Musiker, 1869; - A. E. Brachvogel, Geschichte des Königlichen Theaters zu Berlin, 1877/78; -Philipp Spitta, F.d.Gr. musikalische Werke (Vorwort), vgl.o.; - Georg Thouret, F.d.Gr. als Musikfreund und Musiker, 1898; - G. Müller, F.d.Gr.: seine Flöten und sein Flötenspiel, 1932; - Richard Münnich, F.d.Gr. und die Musik, in: Zeitschrift für Musik 103 (1936), 913-916; - Helmuth Osthoff, F.d.Gr. als Komponist, in: Zeitschrift für Musik 103 (1936), 217-220; - Reinhold Quandt, F. II. als Komponist und Musiker, in: Tibia 6 (1981), 241-249; - Ernest E. Helm, Music at the Court of Frederick the Great, 1960; - Jorge Velezco, F. II de Prussia. El Rey M,sico (= Instituto de Investigaciones esteticas: Cuadernos de musica 5), Mexico 1985; - Die Magie der Flöte. Die Traversflöte und die Musik am Hofe F.s II, AK Berlin 1986, darin: Günther Wagner, F.d.Gr. als Musiker, 41-50; - ders., Musiker um F.d.Gr., 51-58; - Martin Elste, F.II und die Oper, 59-69; - Heinz Becker, F.d.Gr. und die Musik, in: Treue 1986, 150-160; - F. II und die Kunst, 2 Bde, 1986; - Johann Georg Prinz von Hohenzollern (Hg.), F.d.Gr., Sammler und Mäzen, 1992 - Eugene Helm, Frederick II, King of Prussia, in: Grove (1980), 811-812.
F. Kunst- und Architekturgeschichte, F.d.Gr. als Sammler und Mäzen, Porzellanmanufaktur KPM: Matthias Oesterreich, Beschreibung der Königlichen Bildergalerie und dew Kabinetts in Sans-Souci, 1764; - ders., Description de tout interieur de deux palais de Sans-Souci, de ceux de Potsdam et de Charlottenbourg/Beschreibung..., 1773; - ders., Description et explication des groupes, statues, bustes etc. qui forment la collection de S.M. le Roi de Prusse, 1774 (dt. 1775); - ders., Beschreibung von denen Sieben neu erbauten Zimmern, zwey Sälen und zwey Gallerien in dem gewesenen Orangen-Hause in Sans-Souci..., 1775 (Ndr. 1988); - Friedrich Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller dasselbst befindlichen Merkwürdigkeiten, und der umliegenden Gegend, 1786; - Heinrich L. Manger, Baugeschichte von Potsdam, besonders unter der Regierung F.s II., 3 Bde., 1789; - Friedrich Rumpf, Beschreibung der äusseren und inneren Merkwürdigkeiten der Königlichen Schlösser in Berlin, Charlottenburg, Schönhausen in und bey Potsdam, 1794; - H(?).E.R. Belani, Geschichte und Beschreibung der Fontaineanlagen in Sanssouci unter F.d.Gr. und Sr.Majestät dem Könige Friedrich Wilhelm IV., 1843; - Georg Lenz, Berliner Porzellan. Die Manufaktur Fr.s d.G. 1763-1786, 2 Bde., 1913; - ders., Das Tafelservice Fr.s d..Gr. aus der Berliner Porzellanmanufaktur, in: Hohenzollern-Jahrbuch 19 (1915), 106-122; - Paul Seidel, F.d.Gr. und die Bildende Kunst, 1922; - ders., F.d.Gr. und die französische Malerei seiner Zeit, o.J.; - Charles F. Foerster, Das Neue Palais bei Potsdam, 1923; - Anneliese Streichhan, Knobelsdorff und das frederizianische Rokoko, 1932; - Margarethe Kühn, Die Gärten F.d.Gr., in: Brandenburgische Jahrbücher 14/15 (1939), 33-67; - Willy Kurth, Sanssauci. Ein Beitrag zur Kunst des Deutschen Rokoko, 1962; - Gerd Bartoschek, Die Gemälde im Neuen Palais, 1976; - ders., Antoine Pesne, 1983; - Winfried Baer, Die Passion des Preußen-Königs, in: Galerie der Künste 12 (Dez. 1980), 68-75; - Potsdamer Schlösser in Geschichte und Kunst (hgg. Staatl Archivverw. der DDR/Staatl. Verwaltung der Schlösser und Gärten Potsdam), 1984; - F.II. und die Kunst, AK Potsdam 1986, 2 Bde., 1986; - Helmut Bösch-Supan, Die Bildnisse des Königs, Nachleben im Bild, in: Fr.d.Gr. AK Staatsarchiv Prußischer Kulturbesitz Berlin 1986, XII-XXI; - ders., Der Maler Antoine Pesne. Franzose und Preuße, 1986; - ders., F.d.Gr. im zeitgenässischen Bildnis. F.d.Gr. in seiner Zeit, in: Neue Forschungen zur brandenburgisch-preußischen Geschichte 8 (1987), 255-270; - Andrea M. Kluxen, Bild eines Königs. F.d.Gr. in der Graphik (= Aus dem deutschen Adelsarchiv 8), 1986; - Michael S. Culler, F. als Bauherr: Besessenheit und Stenge, in: Treue 1986, 139-149; - Hans-Joachim Giesberg, F. als Bauherr. Studien zur Architektur des 18. Jahrhunderts in Berlin und Potsdam, 1986; - ders./Jürgen Julier (Hgg.), Preußische Königsschlösser in Berlin und Potsdam (Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci und Berlin), 1992; - Günter Schade, Berliner Porzellan. zur Kunst- und Kulturgeschichte der Berliner Porzellanmanufaktur im 18. und 19. Jahrhundert, 21986; - Johann Georg Prinz von Hohenzollern (Hg.), F.d.Gr. Mäzen und Sammler, AK München 1992/93, 1992; - Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Stadtkreis Potsdam, 21988/1993 (Einzeldruck); - Hans-Joachim Kadatz/Gerhard Murza, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Baumeister F.s II., 1999; - Gerd Streidt/Peter Feierabend (Hgg.), Preußen. Kunst und Architektur, 1999.
Josef Johannes Schmid
Werkeergänzung:
2006
Hist., militär. u. philos. Schriften, Gedichte u, Briefe. Hrsg. von Gustav Berthold Volz. Köln 2006; Die Randbemerkungen F.s des Gr. Hrsg. von Holger Tümmler. Wolfenbüttel [2006];
2010
Voltaire; Friedrich der Große, Briefwechsel. Hrsg. u. übers. von Hans Pleschinski. Neuausg. München 2010.
Literaturergänzung:
2004
Petr A. Druzinin, Knigi Fridricha Velikogo. Moskva 2004; - Johannes Kunisch, Friedrich der Große. Der König und seine Zeit. Beck, München 2004; - Jean-Paul Bled, Frédéric le Grand. Ed. exclusivement. Paris 2004; -
2005
Corina Petersilka: Die Zweisprachigkeit F.s d.Gr. E. linguis. Porträt. Tübingen 2005 (=Beih. d. Zs. f. roman. Philologie; 331);- Die Rheinsberger Hofkapelle von F.II. Musiker auf d. Weg zum Berliner "Capell-Bedienten". 2., überarb. Aufl. [Leipzig] 2005; -
2006
Bodo Schulenburg, E. preuß. Abenteuer oder ein Narr am Hofe d. Königs. Kückenshagen 2006; - George P. Gooch, F. der Gr. Kreuzlingen 2006; - Norbert Leithold, F. der große Hasardeur. Taucha 2006; - Manfred Olding, D. Münzen F.s d. Gr. 2., überarb. u. erw. Aufl. Regenstauf 2006; - Wilhelm Bringmann, F. der Gr. München 2006; -
2007
Das Reiterdenkmal F.s d. Gr. Wieland Giebel (Hg.). Berlin 2007; - Hans-Georg Minia, Die Fridericus-Gedenkfeiern auf d. Burg Hohenzollern. 1976 - 1991. Ulm 2007; -
2008
Franz Kugler, Geschichte F.s d. Gr. Reprint d. Ausg. 1926. Leipzig 2008; - Anna Eunike Röhrig, Familie Preußen. Die Geschwister F.s d.Gr. Taucha 2008; - Johannes Kunisch, F. d. Gr, in seiner Zeit. Essays. München 2008; - James R. Gaines, Das musikal. Opfer. Johann Sebastian Bach trifft Fr. d. Gr. am Abend d. Aufklärung. Frankfurt/M. 2008; - Ursula Fuhrich-Grubert, "Meine gute Mama Camas, vergessen sie mich nicht. Friedrich". Hugenott. Netzwerke um Friedrich II. von Preußen, in: Von Schweden bis Südafrika. Bad Karlshafen 2008, S. 147-174; - Italienerinnen u. Italiener am Hofe Friedrichs II. (1740-1786). Hrsg. von Rita Unfer Lukoschik. Berlin 2008; - Ullrich Sachse, Cäsar in Sanssouci. Die Politik F.s d. Gr. u.d. Antike. München 2008; - F. Kugler ; B. Schrader, F.d.Gr. u. seine Zeit in Bild u. Wort. Ungekürzte Lizenzausg. Nachdr. d. Ausg. Hamburg, ca. 1900. Rheda-Wiedenbrück 2008; - Ulrich Offenberg, F. der Gr. München/Grünwald 2008; -
2009
Peter-Michael Hahn, F.d.Gr. u.d. dt. Nation. Geschichte als polit. Argument. Stuttgart 2007;- Johannes Kunisch, F.d.Gr. Der König u. seine Zeit. Ungekürzte Ausg. München 2009; - James R. Gaines, Das musikalische Opfer. Johann Sebastian Bach trifft F.d.Gr. am Abend d. Aufklärung. Frankfurt/M. 2009; - Albrecht Beutel, Frömmigkeit als "die Empfindung unserer gänzlichen Abhängigkeit von Gott". Die Fixierung e. religionstheol. Leitformel in Spaldings Gedächtnispredigt auf Friedrich II. von Preußen, in: ZThK 106.2009, S. 177-200; - Christopher Duffy, F.d.Gr. u. seine Armee. Stuttgart 2009; - Holger Tümmler, Uniform-Fibel zur Armee Friedrichs d. Gr. Wolfenbüttel 2009; - Mark Pockrandt, August Friedrich Wilhelm Sack (1703-1786). Hofprediger unter Friedrich dem Großen, in: JBBK 67.2009, S. 157-173
2010
Gustav Sichelschmidt, Fridericus. Ein preußisches Lesebuch. 2. Aufl. Stegen am Ammersee 2010.
Letzte Änderung: 22.07.2010