Verlag Traugott Bautz |
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GULBRANSSON, Olaf Andreas, Architekt, Kirchenbauer, * 23.1. 1916 in München als Sohn des aus Norwegen stammenden Zeichners und Malers Olaf G. (1873-1958), † 18.7. 1961 Autobahn zwischen Ausfahrten Pfaffenhofen und Holledau (Unfall). - G. studierte an der Technischen Hochschule in München und war nach dem 2. Weltkrieg mehrere Jahre tätig als Regierungsbaumeister in der Obersten Baubehörde des Münchener Innenministeriums und in der Werbeabteilung der Firma Agfa. 1953 wurde er freier Architekt. Seine Arbeiten sind Marksteine in der Geschichte des Kirchenbaus.
Lit.: Curt Seckel, Die Johanneskirche in Taufkirchen/Vils, in: Kunst u. Kirche 20, 1957, 5 ff.; - Hans Vollmer, Allg. Lex. der bildenden Künstler des XX. Jh.s V, Leipzig 1961, 550; - Gerhard Hildmann, Trauerrede f. O. A. G., in: Kunst u. Kirche 24, 1961, 174 f.; - Gustav Preuß, Die Martinskirche in Hamburg-Rahlstedt, ebd. 25, 1962, 108 ff.; - Ev.-luth. Gemeindezentrum in Ulm-Wiblingen, ebd. 27, 1964, 36 f.; - NDB VII, 301 f.
Friedrich Wilhelm Bautz
Textanmerkungen:
Im Text steht: Kirche Steinen bei Lörrach, genauer muß es heißen: "Christus-Kirche" in Lörrach-Steinen, die am 3. Advent 1961 eingeweiht wurde.
Werkeergänzung:
Entwurf der Rotunde (Auditorium) der Evangelischen Akademie Tutzing.
Literaturergänzung:
1966
P. Poscharsky: Kirchen von Olaf Andreas Gulbransson, München 1966; -
2007
O.G. Werke u. Dokumente. Bearb. von Ludwig Veit. §. Aufl. München 2007; - O.A.G. (1916-1961), Kirchenbauten in Bayern. Hrsg. von Robert Stalla. München 2007; -
2008
Dagny Björnson Gulbransson, Das Olaf-G.-Buch. 2. Aufl., Neuaufl. mit mehr als 200 Zeichn. München 2008.
Letzte Änderung: 09.04.2011