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Band XXII (2003) Spalten 506-513 Autor: Gregor Brand

HAUBST, Rudolf. Katholischer Theologe, * 18.4. 1913 in Maring (heute: Maring-Noviand, Kreis Bernkastel-Wittlich), † 19.7. 1992 in Mainz. - Haubst war ein Sohn des Winzers Matthias Haubst und dessen Ehefrau Angela geb. Lichter. Er wuchs in seinem vom Weinbau geprägten Heimatdorf Maring auf, das nur wenige Kilometer entfernt liegt von Kues, dem Geburtsort des Kardinals, Theologen, Philosophen und Universalgelehrten Nikolaus von Kues (1401-1464), dessen umfangreiches und vielfältiges Werk später im Zentrum der Arbeit von Haubst stand. Während seiner Volksschulzeit wurde der hochbegabte Winzersohn von Pfarrer Peter Esch auf den Besuch des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in Trier vorbereitet, in das er gleich als Untertertianer eintrat. Nach dem Abitur im Jahr 1932 studierte er am Priesterseminar in Trier Philosophie und Theologie; unter den dortigen akademischen Lehrern beeindruckte ihn besonders der Philosoph Josef Lenz (1892-1974). Am 1. August 1937 wurde Haubst vom Trierer Bischof Franz-Rudolf Bornewasser (1866-1951) zum Priester geweiht, anschließend war er Kaplan in Koblenz-St. Kastor und in Trier-St. Bonifatius. Von 1941-1945 leistete er Kriegsdienst; im August 1945 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Ab Ostern 1946 war Haubst zunächst Religionslehrer, dann auch Rektor des Mädchengymnasiums Kloster Nonnenwerth. In dieser Zeit studierte er in Bonn Philosophie, Latein und Religion; das Studium schloß er 1948 mit dem Staatsexamen ab. Anschließend promovierte er bei B. Geyer über "Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues". Die Promotion wurde 1950 mit "summa cum laude" abgeschlossen; die Dissertation erschien 1952 im Druck. Anschließend forschte Haubst zwei Jahre lang an der Vatikanischen Bibliothek insbesondere über Johannes Wenck, aber auch über Cusanus. Ab 1954 nahm Haubst einen Lehrauftrag an der Universität Bonn über "Einführung in die scholastische Philosophie" wahr. 1955 habilitierte er sich in Bonn mit einer Arbeit über "Die Christologie des Nikolaus von Kues" und wurde Professor für Dogmatik. 1958 wechselte er an die Universität Mainz auf den Lehrstuhl für "Dogmatik mit besonderer Berücksichtigung der theologischen Propädeutik"; 1962 wurde er in Mainz Inhaber des Ersten Lehrstuhls für Dogmatik. - Mit seiner Dissertation aus dem Jahr 1950 hatte sich Haubst einen Namen als Kenner und Interpret des Denkens von Nikolaus von Kues gemacht. Bereits im gleichen Jahr wurde er von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften als Nachfolger von Prof. Josef Koch mit der kritischen Erstedition der 293 von Cusanus hinterlassenen Predigten (sermones) beauftragt. Unter seiner Leitung konnten zu seinen Lebzeiten 48 cusanische Predigten in der kritischen Erstedition erscheinen und die Grundlagen für die weiteren Editionen gelegt werden. Primär auf die Initiative von Haubst hin wurde 1960 in Bernkastel-Kues die Cusanus-Gesellschaft ins Leben gerufen, deren Gründungsvorsitzender er wurde. Ebenfalls auf ihn ging im gleichen Jahr die Einrichtung eines Cusanus-Instituts an der Universität Mainz zurück; dieses Institut ist seit 1981 der Universität und Theologischen Fakultät Trier eingegliedert. Ab 1961 erschienen unter der Ägide von Haubst die "Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft", die zu einem zentralen Publikationsorgan der wissenschaftlichen Cusanus-Forschung wurden; das Gleiche gilt für die von Haubst herausgegebene "Buchreihe der Cusanus-Gesellschaft", während die Intention der ebenfalls von ihm geleiteten Herausgabe der "Kleine(n) Schriften der Cusanus-Gesellschaft" eher dahin ging, ein breiteres Publikum mit der cusanischen Geisteswelt vertraut zu machen. Rudolf Haubst war schließlich maßgeblich an der Etablierung der Cusanus-Gesellschaften in den USA und in Japan beteiligt. Die außerordentlichen Verdienste um das Werk des Nikolaus von Kues fanden über den Kreis der Cusanus-Gelehrten hinaus große Anerkennung. So erhielt er 1975 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse und wurde 1978 zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. Die Universität Trier verlieh ihm 1973 die Ehrendoktorwürde und ernannte ihn 1981 zum Honorarprofessor. Seine Heimatgemeinde Maring-Noviand zeichnete ihn 1987 mit der Ehrenbürgerschaft aus. - Das wissenschaftliche Werk von Rudolf Haubst steht weitestgehend im Zeichen der Cusanus-Forschung. Schon frühzeitig von der Einzigartigkeit und Aktualität der Gedankenwelt seines moselländischen Landsmannes überzeugt, widmete sich Haubst intensiv der Interpretation und Verbreitung des cusanischen Denkens. Dabei kam es ihm darauf an, daß Cusanus weder einseitig als Philosoph noch als Theologe gesehen wird, sondern er hob immer wieder die intensive Verschränkung theologischen und philosophischen Denkens bei Cusanus hervor. Cusanus habe es, auch unter Berufung auf große pagane Philosophen wie Platon und Plotin, keineswegs als unphilosophisch angesehen, beim Streben nach Erkenntnis Gott um Hilfe zu bitten. Cusanus habe im Gegenteil ein Nebeneinander, geschweige denn ein Gegeneinander, von Philosophie und Theologie für ein Unglück gehalten. Haubst wies darauf hin, daß Cusanus stark von Platon geprägt gewesen sei, ja ihn in manchen Punkten - zum Beispiel im Denken über Gott - gewissermaßen zu Ende gedacht habe. Ohne ein geistiges Vorwissen, einen geistigen Vorgeschmack (praegustatio), von Gott könne es keine Erkenntnis Gottes geben und keine wahre Erkenntnis des Universums, da Gott das Urbild des Universums sei. Aus der Suche und der Frage nach Gott ergebe sich, daß Gott bereits vorausgesetzt sei. Zugleich betonte Haubst, daß Cusanus nirgends versucht habe, mit Hilfe des Verstandes einen schlüssigen Gottesbeweis zu führen; Cusanus sei vielmehr davon überzeugt gewesen, daß uns in der Erkenntnis Gottes nicht mehr gelingen könne, als das Unberührbare auf unberührbare Weise zu berühren ("attingitur inattingibile inattingibiliter"). - Besonders intensiv befaßte sich Haubst mit dem trinitarischen Denken des Nikolaus von Kues. In Anlehnung an Vorstellungen Erich Przywaras über die "analogia entis" verfolgte er den von Theodor Haecker geprägten Begriff der "analogia trinitatis" im Denken des Cusanus. Cusanus glaubte, in allen Geschöpfen trinitarische Strukturen feststellen zu können. Diese trinitarischen Spuren sollten nach seiner Auffassung dazu beitragen, den Menschen zur Erkenntnis der göttlichen Trinität zu führen. Haubst wies darauf hin, daß bei Cusanus nicht nur unzählige einzelne Ternare aufgeführt sind, sondern daß es für ihn gar keinen nichtdreieinen Ursprung des Geschaffenen geben kann; die Schöpfung sei nach cusanischer Vorstellung schlechthin trinitarisch strukturiert. Gleichwohl sei sich Cusanus bewußt gewesen, daß die Erkenntnis der Trinität nur infolge der übernatürlichen Offenbarung möglich geworden sei. Ohne Glauben hätte der Mensch ein solches Wissen nicht erlangen können. - In weiteren Studien zu Nikolaus von Kues, deren thematische Breite in der haubstschen Bibliographie erkennbar wird, folgte Haubst vorwiegend kommentierend und interpretierend den von Nikolaus von Kues selbst gesetzten Schwerpunkten, wozu insbesondere auch die Frage nach der möglichen Einheit und Gemeinsamkeit der Religionen gehört. Dabei griff Haubst in nicht unerheblichem Umfang auch auf ungedruckte Quellen zurück. Aufgrund seiner rund 200 wissenschaftlichen Arbeiten, seiner umfangreichen und wegweisenden editorischen Arbeit sowie wegen seiner vielfältigen weiteren Cusanus-Aktivitäten muß Rudolf Haubst insgesamt als einer der bedeutendsten Cusanus-Gelehrten des 20. Jahrhunderts angesehen werden.

Bibliographie (bis 1977): In: M. Bodewig/J. Schmitz/R. Weier: Das Menschenbild des Nikolaus von Kues und der christliche Humanismus. Festgabe für Rudolf Haubst zum 65. Geburtstag dargebracht von Freunden, Mitarbeitern und Schülern. Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus Gesellschaft 13 (1977), Mainz 1978, XIV-XXIV.

Werke (Auswahl): Schöpfer und Schöpfung. Zur spekulativ-mystischen Gotteserkenntnis des Nikolaus von Kues. In: Wissenschaft und Weisheit 13 (1950), 167-172; Johannes von Segovia im Gespräch mit Nikolaus von Kues und Jean Germain über die göttliche Dreieinigkeit und ihre Verkündigung vor den Mohammedanern. In: Münchener Theologische Zeitschrift 2 (1951), 115-129; Johannes Wenck aus Herrenberg als Albertist. In: Recherches de Théologie ancienne et médiévale 18 (1951), 303-323; Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues. In: Trierer Theologische Studien, Bd. 4, Trier 1952; Die Bedeutung des Trinitätsgedankens bei Nikolaus von Kues. In: Trierer Theologische Zeitschrift 61 (1952), 21-29; Zum Fortleben Alberts des Großen bei Heymerich von Kamp und Nikolaus von Kues. In: H. Ostlender (Hrsg.): Studia Albertina. Festschrift für B. Geyer zum 70. Geburtstag. Beiträge zur Geschichte und Philosophie des Mittelalters Supplement-Bd. IV, Münster 1952, 420-447; Gedächtnis des Todesleidens Christi. Karfreitagspredigt des Nikolaus von Kues, gehalten im Jahre 1457 in seiner Bischofsstadt Brixen. In: Geist und Leben 26 (1953), 1-7; Nikolaus von Kues, Wegweiser zur Einheit. In: Wissenschaft und Weisheit 17 (1954), 1-12; Studien zu Nikolaus von Kues und Johannes Wenck. Aus Handschriften der Vatikanischen Bibliothek. In: Beiträge zur Geschichte und Philosophie des Mittelalters Bd. XXXVIII, Heft 1, Münster 1955; Das hoch- und spätmittelalterliche "Cur Deus homo?". In: Münchener Theologische Zeitschrift 6 (1955), 302-313; Die Christologie des Nikolaus von Kues. Freiburg 1956; Probleme der jüngeren Christologie. In: Theologische Revue 52 (1956), 145-162; Die Gottesanschauung und das natürliche Erkenntniswachstum Christi. In: Tübinger Theologische Quartalschrift 137 (1957), 385-412; Welches Ich spricht in Christus? In: Trierer Theologische Zeitschrift 66 (1957), 1- 20; Das christologische Schrifttum des Johannes Wenck in Codex Mainz 372 und die von ihm benutzte ps.-albertinische "Litania de sanctis". In: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und für Kirchengeschichte 52 (1957), 211-228; Johannes von Frankfurt als der mutmaßliche Verfasser von "Eyn deutsch Theologia". In: Schol 33 (1958), 375-398; "Unitas christiana" als Leitidee der cusanischen Ekklesiologie und Staatslehre. In: Trierer Theologische Zeitschrift 67 (1958), 368-372; Über die letzten Jahre des Nikolaus von Kues. In: Trierer Theologische Zeitschrift 68 (1959), 245-248; Nikolaus von Kues als theologischer Denker. In: Trierer Theologische Zeitschrift 68 (1959), 129-145; Nikolaus von Kues und die heutige Christologie. In: Universitas. Festschrift für Bischof Dr. A. Stohr, Bd. I, Mainz 1960, 165-175; Nikolaus von Kues vor dem verborgenen Gott. In: Wissenschaft und Weisheit 23 (1960), 174-186; Über das Seelenleben des Kindes Jesu. In: Geist und Leben 33 (1960), 405-415; Wort Gottes und Theologie. In: Trierer Theologische Zeitschrift 69 (1960), 57-74; Die Thomas- und Proklos-Exzerpte des "Nikolaus Trevirensis" in Codicillus Straßburg 84. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 1 (1961), 17-51; Bruno Decker zum Gedächtnis. Wissenschaftliche Würdigung des Gelehrten und seines Lebenswerkes. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 14 (1962), 541-548; Die Trierer Bischofsfestschrift "Eklesia". In: Trierer Theologische Zeitschrift 71 (1962), 379-384; Nikolaus von Kues und die analogia entis. In: Miscellanea Mediaevalia, Bd. 2: Die Metaphysik im Mittelalter (Vorträge des II. Internationalen Kongresses für mittelalterliche Philosophie, Köln 31.8-6.9. 1961), Berlin 1963, 686-695; Nikolaus von Kues und die moderne Wissenschaft. in: Kleine Schriften der Cusanus-Gesellschaft 4 (1963); Anmerkungen zum astronomischen Weltbild des Nikolaus von Kues. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 4 (1964), 418-419; Die leitenden Gedanken und Motive der cusanischen Theologie. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 4 (1964), 257-277; Nikolaus von Kues und der Evolutionsgedanke. In: Schol 39 (1964), 481-494; Nikolaus von Kues und die Theologie. In: Trierer Theologische Zeitschrift 73 (1964), 193-210; Nikolaus von Kues auf den Spuren des Thomas von Aquin. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 5 (1965), 15-62; Aus der Raimund Lull-Forschung. In: Theologische Revue 61 (1965), 217-224; Thomas von Aquin in der Sicht des Nikolaus von Kues. In: Trierer Theologische Zeitschrift 74 (1965), 193-212; Heilvolles Leiden und Sterben. In: Lebendiges Zeugnis 1966, Heft 1, 3-27; Die besonderen Editionsprobleme bei den zwei ersten Cusanus-Predigten. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 6 (1967), 65-75; Eschatologie. "Der Wetterwinkel" - "Theologie der Hoffnung". In: Trierer Theologische Zeitschrift 77 (1968), 35-65; Selbstdarstellung und Erneuerung der Kirche. In: Trierer Theologische Zeitschrift 77 (1968), 120-129; Theologische Würdigung des Gelehrten August Reatz und seines Lebenswerkes. In: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 20 (1968), 353-360; Vom Sinn der Menschwerdung. Cur Deus Homo. München 1969; Katholischer Ökumenismus-ökumenische Kirche. In: Trierer Theologische Zeitschrift 78 (1969), 129-149; Ein Predigtzyklus des jungen Cusanus über tätiges und beschauliches Leben. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 7 (1969), 15-46; Über Wahrheit und Verkündigung. In: Theologische Revue 65 (1969), 354-358; Der Erlöser wird auch der Richter sein. In: Lebendiges Zeugnis 1970, Heft 2, 28-40; Zusammenfassende theologische Erwägungen (zu De coniecturis). In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 8 (1970), 192-198; Anselms Satisfaktionslehre einst und heute: Trierer Theologische Zeitschrift 80 (1971), 88-109; Der Evolutionsgedanke in der cusanischen Theologie. In: Nicolò Cusano agli inizi del mondo moderno (Atti del Congresso internazionale in occasione del V Centenario della morte di Nicolò Cusano). Firenze 1970, 295-307; Der Leitgedanke der repraesentatio in der cusanischen Ekklesiologie. in: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 9 (1971), 140-165; Die "Sendung" und das "Kommen" des Geistes. In: Lebendiges Zeugnis 1971, Heft 2, 57-78; Welcher "Frankfurter" schrieb die "Theologia deutsch"? In: Theologie und Philosophie 48 (1973), 218-239; Über eine bisher unbekannte Vorform der Schrift "De mathematica perfectione" des Nikolaus von Kues (mit J. E. Hofmann). In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 10 (1973), 13-54; Was bleibt von der "Erbsünde"? - Zur aktuellen Diskussion um "Ursünde" und "allgemeine Sündigkeit" bzw. "Mitsündigkeit". In: Trierer Theologische Zeitschrift 83 (1974), 214-231; Die Rezeption und Wirkungsgeschichte des Thomas von Aquin im 15. Jahrhundert, besonders im Umkreis des Nikolaus von Kues († 1464). In: Theologie und Philosophie 49 (1974), 252-273; Theologie in der Philosophie-Philosophie in der Theologie des Nikolaus von Kues. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 11 (1975), 233-273; "Am Nichtteilnehmbaren teilhaben". In: Alte Fragen und neue Wege des Denkens. Festschrift für Josef Stallmach, Bonn 1977, 12-22; Über Nikolaus von Kues als Seelsorger. Drei Predigten vor Cusanus-Festakademien. In: Kleine Schriften der Cusanus-Gesellschaft 11 (1977); Gottes Wirken und die menschliche Freiheit. In: Trierer Theologische Zeitschrift 88 (1979), 175-193; Albert, wie Cusanus ihn sah. In: G. Meyer /A. Zimmermann (Hrsg.): Albertus Magnus, Doctor universalis 1280-1980. Mainz 1980, 190; Nikolaus von Kues als Interpret und Verteidiger Meister Eckharts. In: U. Kern (Hrsg.): Meister Eckhart heute. Freiheit und Gelassenheit. München-Mainz 1980, 75-96; Der junge Cusanus war im Jahre 1428 zu Handschriftenstudien in Paris. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 14 (1980), 198-205; Aktuelles aus der Cusanus-Forschung. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 15 (1982), 29-42; Der Weg der christologischen manuductio. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 16 (1984), 164-191; Epilog zum Podiumsgespräch. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 16 (1984), 291-297; Zu den für die Kritische Edition der Cusanus-Predigten noch offenen Datierungsproblemen. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 17 (1986), 57-88; Nachtrag zur Datierung einiger Predigten aus der Brixener Zeit. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 17 (1986), 93-95; Die "Bibliotheca Trinitariorum" und die Leitidee der "analogia Trinitatis". In: Trierer Theologische Zeitschrift 95 (1986), 28-37; Die erkenntnistheoretische und mystische Bedeutung der "Mauer der Koinzidenz". In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 18 (1989), 167-191; Unsere Begegnung mit den indischen "Devotional Associates of Yogeshwar" bei ihrem Meeting vom 21. bis 23. März in Allahabad. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 18 (1989), 267-270; Streifzüge in die cusanische Theologie. Münster 1991; Zur Edition der Predigten und anderer Cusanus-Werke. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 19 (1991), S. 136-162; Das Neue in De Docta Ignorantia. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 20 (1992), 27-53.

Lit.: M. Bodewig/J. Schmitz/R. Weier: Das Menschenbild des Nikolaus von Kues und der christliche Humanismus. Festgabe für Rudolf Haubst zum 65. Geburtstag dargebracht von Freunden, Mitarbeitern und Schülern (mit Bibliographie, Porträt und Angabe der von Haubst betreuten Dissertationen und Habilitationsschriften). Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus Gesellschaft 13 (1977), Mainz 1978; - E. Colomer: Zu dem Aufsatz von Rudolf Haubst "Der junge Cusanus war im Jahre 1428 zu Handschriftenstudien in Paris". In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 15 (1982), 57-70; - K. Kremer: Fasziniert von der Einmaligkeit der cusanischen Geisteswelt: Zum Tod von Prälat Professor Dr. Rudolf Haubst. In: Paulinus 118 (1992), Nr. 31 vom 2. 8. 92, S. 24; - H. Gestrich: Zum Gedenken an Professor Rudolf Haubst. In: Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich (Hrsg.): Kreis Bernkastel-Wittlich, Jahrbuch 1993, 354-359 (mit Foto); - K. Kremer: In memoriam Rudolf Haubst. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 21 (1994), 7-26; - K. Kremer: Mit dem Werk des Cusanus lebenslang verbunden. Zum Tode von Rudolf Haubst. In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 21 (1994), 327-330; - K. Kremer: Artikel Haubst, Rudolf. In: H. Monz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000, 160-161.

Gregor Brand

Letzte Änderung: 20.09.2003