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Verlag Traugott Bautz
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HERMANN, Wilhelm, Liederdichter, * 5.7. 1826 in Barmen-Gemarke als Sohn eines Kaufmanns, † 15.5. 1856 in Elberfeld. - In seiner Jugend stand H. unter dem fördernden Einfluß Friedrich Wilhelm Krummachers (s. d.). Er studierte in Halle Theologie und war August Tholucks (s. d.) Famulus. H. wurde an der Kinderrettungs- und Präparandenanstalt Düsseltal bei Elberfeld Gehilfe des Direktors Georgi, mit dessen Tochter Amalie er sich verlobte und später verheiratete. Als Hilfsprediger in Friemersheim bei Rheinhausen und danach in Neviges bei Elberfeld zeigte er großes Geschick in der Gründung und Förderung von Jünglingsvereinen. H. wirkte 4 Jahre als Pfarrer in Mettmann und verzehrte sich bei seiner schwachen Gesundheit in rastlosem Dienst für den Herrn. - Bekannt ist sein Lied "Wir reichen uns zum Bunde die treue Bruderhand". H. dichtete es als Student. Das Lied findet sich in der Kleinen Missionsharfe, Gütersloh 1852.
Lit.: Walter Schulz, Reichssänger. Schlüssel z. dt. Reichsliederbuch, 1930, 63.
Friedrich Wilhelm Bautz
Literaturergänzung:
2009
Dietrich Korsch, Der unvollendete Abschied von d. Metaphysik: W.H., in: Der Gott der Vernunft. Tübingen 2009, S. 253-267.
Letzte Änderung: 07.02.2010