Verlag Traugott Bautz
www.bautz.de/bbkl
Zur Hauptseite
Bestellmöglichkeiten
Abkürzungsverzeichnis
Bibliographische Angaben für das Zitieren
Suche in den Texten des BBKL
Infobriefe des aktuellen Jahres

NEU: Unser E-News Service
Wir informieren Sie vierzehntägig über Neuigkeiten und Änderungen per E-Mail.

Helfen Sie uns, das BBKL aktuell zu halten!



Band II (1990)Spalten 1213-1217 Autor: Friedrich Wilhelm Bautz

HUT, Hans, Täufer, * 1490 in Hain bei Römhild (Franken), als Sohn eines Bauern, † 6.12. 1527 in Augsburg. - In Bibra bei Meiningen war H. vier Jahre (wahrscheinlich 1520-24) Kirchner oder Küster der Reichsritter Hans und Georg von Bibra zu Schwebenheim und seiner Vettern. Dort besaß er ein Anwesen, auf dem er auch Kornbranntwein herstellte. Daneben war H. als Buchbinder tätig und verstand auch das Schreiner- und Schlosserhandwerk. Als wandernder Händler von Flugschriften, die jene bewegte Zeit der Reformation in großer Menge hervorbrachte, kam er weit durch das Land: nach Würzburg, Bamberg, Nürnberg und Passau, bis nach Österreich. So erschien H. als "Buchführer" oft in Wittenberg und benutzte dann den dortigen Aufenthalt auch dazu, die Gottesdienste der Reformatoren zu besuchen und sogar ihre Vorlesungen zu hören. Er traf wahrscheinlich 1524 in Weißenfels (Sachsen) mit Gegnern der Kindertaufe zusammen. Mit einem Müller, einem Schneider und einem Tuchmacher disputierte H. über die Taufe. Ihm kamen Bedenken und Zweifel, ob die Kindertaufe biblisch begründet sei, und suchte darum in Wittenberg Belehrung und Klarheit über die Taufe. Die Auskunft, die man ihm dort gab, befriedigte ihn nicht. Um diese Zeit wurde ihm ein Kind geboren. Er weigerte sich, es taufen zu lassen, da ihm die Prediger nicht aus der Heiligen Schrift hätten beweisen können, daß die Kindertaufe notwendig sei. Die Herren von Bibra erklärten, H. solle entweder sein Kind binnen acht Tagen taufen lassen oder seine Güter verkaufen und fortziehen. Er wählte das letztere und wanderte mit seiner Frau und seinen fünf Kindern in die Fremde, nachdem man ihn gegen Urfehde aus dem Gefängnis entlassen hatte. Wahrscheinlich begab sich H. nach Nürnberg, wo er mit Hans Denck (s.d.) zusammentraf, und brachte seine Familie in einem Dorf zwischen Bamberg und Lichtenfels unter. H. setzte sein unstetes Wanderleben fort: Flugschriften vertreibend, zog er durch die Lande. Als er im Frühjahr 1525 von Wittenberg nach Erfurt kam, geriet auch H. in die große Bauernbewegung in Sachsen und Thüringen unter Leitung des politischen Agitators Thomas Müntzer (s.d.). H. begab sich nach Frankenhausen, wo der Haupthaufe der Bauern lagerte. Man nahm ihn gefangen, weil man ihm wegen der Schriften von Martin Luther (s.d.), die er mit sich führte und zum Kauf anbot, nicht traute. Erst Müntzer, der am 5.12. 1525 in das Lager kam, bewirkte seine Freilassung. Während der Entscheidungsschlacht am 15.5. verließ H. das Bauernheer und zog nach Frankenhausen. Hessische Reiter griffen ihn auf, ließen ihn aber wieder laufen, als sie seine Wittenberger Schriften sahen. Trotz der Vernichtung des Bauernheeres suchte H. überall, wohin er kam, die radikalen Ideen Müntzers zu verbreiten. Ende Mai erschien H. in Bibra. Das Schloß seiner ehemaligen Herren war von dem Bauernhaufen niedergebrannt worden. Der Prediger von Jüchsen bei Bibra, Jörg Haug, forderte ihn auf, von der Taufe zu predigen; denn "man dringe dieserhalb stark in ihn und wolle ein Wissen von ihm haben". H. kam dieser Aufforderung gern nach und legte in seiner Predigt am 31.5. 1525 in Bibra seine Auffassung "von der Taufe, von dem Sakrament, von der Abgötterei und von der Messe" dar. Nach den Gerichtsakten vom 20.11. 1527 soll er sich nicht nur gegen die Pfaffen gewandt haben, sondern auch die Hörer zum Kampf gegen die Obrigkeit aufgerufen haben: "es sei jetzt die Zeit, daß sie alle sollten erschlagen werden, denn die Bauern hätten jetzt die Gewalt". Als das Kriegsvolks der verbündeten Fürsten herannahte und Meiningen am 6.6. kapitulierte, mußte H. abermals seine Heimat verlassen und wandte sich nach Franken. Im Mai 1526 weilte er als Gast im Haus des Hans Denck, der sich nach seiner Vertreibung aus Nürnberg in Augsburg niedergelassen hatte. Denck gewann H. für die täuferische Gemeinschaft und taufte ihn am 26.5. 1526 in einem kleinen Haus vor dem Heiligenkreuztor. Nun traten die sozial-revolutionären Ideen Müntzers bei H. immer mehr zurück. Er wirkte erfolgreich für die Ausbreitung der neuen Bruderschaft und fand besonderes im Handwerkerstand sehr viele Anhänger. Unermüdlich zog H. in Bayern, Schwaben, Franken und Österreich von Ort zu Ort, verkündete mit feuriger, volkstümlicher Beredsamkeit die Lehre des Täufertums, taufte die Gewonnenen und sandte einzelne von ihnen wieder als Apostel aus. H. behauptete, ein Prophet der Endzeit zu sein, und kündigte den Anbruch des Tausendjährigen Reiches für 1528 an. Ende 1526 kam er nach Nikolsburg (Mähren) und traf dort mit Balthasar Hubmaier (s.d.) zusammen, der die lutherische Gemeinde Nikolsburg zu einer täuferischen umgestaltet und zu einem Mittelpunkt der Täuferbewegung gemacht hatte. Aus allen Gegenden Deutschlands, der Schweiz und Österreichs strömten hier die Täufer zusammen. Schon vor H. waren einige Täufer gekommen, die radikale Ansichten vertraten und mit den gemäßigten Anschauungen Hubmaiers nicht übereinstimmten. Sie wollten die Gütergemeinschaft einführen und verwarfen das "Schwert". Unter "Schwert" verstand man die Stellung zur Obrigkeit, zum Krieg, Gerichtswesen, Zinsgeben und -nehmen. Da die Türkengefahr große Rüstungen erforderte, mußten sich die Täufer klar entscheiden in der Frage, ob ein Christ das Schwert tragen und brauchen dürfe und verpflichtet sei, Kriegssteuer zu zählen. H. verneinte diese Frage und war somit ein entschiedener Gegner Hubmaiers. Die Einheit der Täufergemeinde in Nikolsburg war gefährdet. Man stritt sich darüber, was recht sei und wie man sich zu verhalten habe. Die Gesetze des Landes, dessen Schutz die Täufer genossen, geboten ihnen, die geforderte Kriegssteuer zu entrichten; ihre religiöse Überzeugung verbot ihnen aber, Krieg und Blutvergießen zu unterstützen, ja überhaupt Steuern, Zölle und Zinsen zu zahlen. Hubmaier suchte den Streit unter den Täufern durch ein Religionsgespräch beizulegen. Das erste im Pfarrhaus zu Bergen bei Nikolsburg verlief ergebnislos. Das zweite fand im Mai 1527 zwischen Hubmaier und H. auf dem Schloß in Nikolsburg statt. Leonhard von Lichtenstein hatte die Täufer dazu eingeladen, die auch zahlreich erschienen. H. vertrat seine chiliastischen Ideen und hielt an seiner schroffen Stellung zur Obrigkeit fest; Hubmaier dagegen erklärte, die Christen hätten die Pflicht, zur Verteidigung im Dienst der Obrigkeit Waffen zu tragen und Kriegssteuer zu zahlen, auch das Recht, obrigkeitliche Ämter zu bekleiden. Leonhard von Lichtenstein gab ihm recht. H. wurde gefangengesetzt, konnte aber in der Nacht entfliehen: "Einer aber, der dem Hut wol hat gewöllt, vnd sorg für ihn getragen, hat in bey nacht in einem Hasengarn durch ein Fenster vber die Mauer abgelassen". Er begab sich nach Wien, von dort nach Melk und dann nach Steyr. Als der Rat der Stadt den Befehl gab, ihn zu verhaften, gelang es ihm zu entkommen. H. flüchtete zu Taufgesinnten in Freistadt und zog dann nach Gallneukirchen, Linz, Passau, Schärding, Braunau, Laufen und Salzburg. Im August 1527 kam eine größere Anzahl von Führern der Täufer zu Verhandlungen in Augsburg zusammen, darunter auch H.. Der Magistrat ging nun energisch gegen die Täufer vor. H. wurde am 15.9. gefangengenommen und am Tag darauf zum erstenmal verhört. Es folgten noch mehrere gütliche und peinliche Verhöre. Genaue Erkundigungen über sein Vorleben in Bibra, Nürnberg, Salzburg, Mähren, Franken und Österreich wurden eingezogen. Der berühmte Rechtsgelehrte Konrad Peutinger (s.d.) leitete den Prozeß. Trotz Verhör und Folterung blieb H. fest. Über sein Ende gibt es zwei ganz verschiedene Berichte. Nach dem ersten suchte H. sich der Gefangenschaft durch die Flucht zu entziehen. Er brachte, wie ein gleichzeitiger Chronist erzählt, "ein Butzen oder Licht zuwege, wickelte es in Hadern, verursachte einen großen Rauch und begann zu schreien in der Meinung, der Eisenmeister, der dies sehe, werde die Ketten öffnen. Dann wollte er ihm die Schlüssel nehmen und sich selber helfen". Der Kerkermeister erschien zu spät; er fand H. fast erstickt. An den Folgen dieses Fluchtversuches sei er acht Tage später gestorben. Der zweite Bericht findet sich in den Geschichtsbüchern der Wiedertäufer und geht auf die Äußerung von H.s Sohn Philipp zurück. Danach wurde H. nicht weniger als dreizehnmal auf die Folter gespannt. "Fünf Folterknechte mißhandelten ihn zuletzt so grauenhaft, daß er wie ein Toter liegenblieb, gingen dann weg und liessen ein Licht bei dem Strohlager stehen. Das Stroh entzündete sich später, und der Gefangene, wenn er nicht schon durch die Folter getötet war, erstickte in Rauch und Flammen". Das Stadtgericht wollte den toten H. vor sich sehen. So wurde der Leichnam in einen Sessel gesetzt und vor das Gericht getragen, das H. zum Feuertod verurteilte. "Unter Läutung der Sturmglocke wurde er alsdann zum Galgen geführt und daselbst zu Asche verbrannt". - Eine Tochter H.s starb am 25.1. 1527 als täuferische Märtyrern: sie wurde in Bamberg ertränkt.

Werke: Rathsbüchl. (1526/27) neu abgedr.: Zschr. des hist. Ver. f. Schwaben u. Neuburg XXVII, 1900, 38-40; Ausl. der Offb. des Johannes; Nikolsburger Art. v. 1527; Lieder: 1. der Hymnus "Danksagung", "die wir bei des Herren Abendmahl der Gedächtnuß singen": "Wir danksagen dir, Herr Gott der Ehren, der du uns alle tust ernähren" erstmalig gedr. 1533, neu abgedr.: Wackernagel III, 507; 2. "O, allmächtiger Gott, wie gar lieblich" (in Augsburg im Gefängnis gedichtet), 1583 aufgenommen in "Außbund etlicher schönet Geseng, wie die in der gefängniß zu Passau im Schloß v. den Schweizern u. auch v. andern rechtglaubigen Christen hin u. her gedichtet worden", v. neuem wieder aufgelegt, Basel 1809; abgedr. v. Wackernagel III, 508; 3. Psalmenlied: "O Herre Gott in Ewigkeit, wie ist dein Name so wunderlich", zuerst 1538, abgedr. v. Wackernagel III, 511; 4. "Laßt uns v. hertzen singen all, laßt uns loben mit fröhlichem Schall" (A solis ortus cardine), zuerst ersch. 1533, neu abgedr.: Wackernagel, Das dt. Kirchenlied v. Martin Luther bis auf Nicolaus Hermann u. Abroisius Blaurer, 1841, 661 f. 2 Traktate: Von der geheimniß der tauf...; Ein christl. underricht, wie göttliche geschrift vergleicht u. geurteilt solle werden, beide hrsg. v. Lydia Müller, Glaubenszeugnise oberdt. Taufgesinnter, 1938, 10-37.

Lit.: Urbanus Rhegius, Ein Sendbrief H. H.s, etwa eines fürnehmen Vorstehers im Wiedertäuferorden, verantwortet, Augsburg 1528; - Georg Andreas Will, Btrr. z. fränk. Kirchenhistorie in einer Gesch. der Wiedertäufer, welche Frankenland u. Nürnberg beunruhigt haben, Nürnberg 1770, 48 ff.; - Heinrich Wilhelm Bensen. Gesch. des Bauernkrieges in Ostfranken, 1840; - Joseph Edmund Jörg, Dtld. in der Rev.-periode, 1851, 677 ff.; - Carl Adolf Cornelius, Gesch. des Münster. Aufruhrs. II: Die Wiedertaufe, 1860, 39 ff. 251 ff. 279 ff.; - Christian Meyer, Die Anfrage des Wiedertäufertums in Augsburg, in: Zschr. des Hist. Ver. f. Schwaben u. Neuburg 1, 1874, 207-253 (mit Verhörsprotokollen); - Wilhelm Frhr. v. Bibra, Gesch. der Familie des Frhr. v. Bibra, 3 Bde., 1879-88; - Friedrich Roth, Augsburg. Ref.gesch., 1881, 199 ff.; - Josef Beck, Die Gesch.bücher der Wiedertäufer in Östr.-Ungarn, in: Fontes Rerum Austriacarum. Östr. Gesch.qu., 2 Abt. Diplomataria et Acta. 43. Bd., Wien 1883, 34 f.; - Heinrich Hartmann, Der Marktflecken Bibra, 1892; - Alexander Nicoladoni, Johannes Bünderlin v. Linz u. die oberöstr. Täufergemeinden in den J. 1525-1531, 1893; Chron. der dt. Städte. Augsburg, XXIII, 1894, 191 ff. (über H.s Ende); - J. Jäckel, Zur Gesch. der Wiedertäufer in Oberöstr. u. spez. in Freystadt, in: 47. Ber. des Francisco Carolinum, Linz 1899, 30 ff. (biogr. Skizze H.s); 63 ff. (Ausz. aus den Akten des Freystädter Arch.); - Paul Wappler, Die Täuferbewegung in Thüringen v. 1526-1584, 1913, 26 ff. - Wilhelm Neuser, H. H. Leben u. Wirken bis z. Nicolsburger Rel.gespräch (Diss. Bonn), 1913; - Karl Schottenloher, Philipp Ulhart, ein Augsburger Winkeldrucker u. Helfershelfer der "Schwärmer" u. "Wiedertäufer" (1523-1529), 1921, 60 ff. (Johann Landtsperger u. H. H.); - W. Sch., H. H. u. die Täuferbewegung in Franken, in: Der Wahrheitszeuge 49, 1927. 352 f. 359 ff.; - Wilhelm Wiswedel, Bilder u. Führergestalten aus dem Täufertum I, 1928, 125 ff.; - Qu. z. Bilder u. Führungsgestalten aus dem Täufertum I, 1928, 125 ff.; - Qu. z. Gesch. der Täufer II.III, 1934; V, 1951; - Grete Mecenseffy, Die Herkunft des oberöstr. Täufertums, in: ARG 47, 1956, 252-259; - Dies., Qu. z. Gesch. der Täufer XI, 1: Östr., 1964; - Johann Friedrich Gerhard Goeters, Ludwig Hätzer, Spiritualist u. Antitrinitarier, Eine Randfigur der frühen Täuferbewegung, Gütersloh 1957 (Diss. Zürich, gekürzt). - H. Klassen, Life and Teachings of H. H., m: Mennonite quarterly review 39, 1959; - Hans Joachim Hillerbrand, Bibliogr. 1520-1630, in: Qu. z. Gesch. der Täufer X, 1962, 76. 126-128 (Rez. v. M. v. Hase, Börsenbl. XIX, 1963, 1119-21); - E. Gordon Rupp, Thomas Münzer, H. H. and the "Gospel of all Creatures", in: Bull. of the John Rylands Library Manchester XLIII, 1961, 492-519; - Walter Klaassen, H. H. and Thomas Münzer, in: The Baptist Quarterly XIX, 1962, 209-227; - H. J. Hillerbrand,The origin of 16th cent. Anabaptism, in: ARG LIII, 1962, 152-180; - J. Szöverffy, Die Hutterischen Brüder u. d. Vergangenheit, in: 2 d Ph LXXXII, 1963, 338-62; - H. Friese, Gloria sei dir gesungen. Liederdichter aus d. Zt. M. Luthers, 1963; - R. Wolkan, Die Lieder d. Wiedertäufer. Ein Br. z. dt. u. niederdt. Lit. u. KG VII (1903), 1965; - James H. Stayer, H. H.s doctrine of the sword, an attempted solution, in: Mennonite quarterly review 39, 1965, 181-191; - Wolfgang Schäufele, Das missionar. Bewußtsein u. Wirken der Täufer. Dargest. nach oberdt. Qu. (Diss. Heidelberg), Neukirchen-Vluyn 1966; - Robert Friedmann, Die Nikolsburger Art. v. 1527, in: JGPrÖ 62, 1966; - Hans-Dieter Schmid, Das H.sche Täufertum. Ein Btr. z. Charakterisierung einer täufer. Richtung aus der Frühzeit der Täuferbewegung, in: HJ 91, 1971,327-344; - Ders., Täufertum u. Obrigkeit in Nürnberg (Diss. Tübingen), 1972; - Gottfried Seebass, A recently discovered Hutterite codes of 1573, in: Mennonite quart. rev. 48, Goshen Ind., 1974, 255-264; - Ders., Das Zeichen der Erwählten. Zum Verständnis der Taufe bei H. H., in: Umstrittenes Täufertum, 1525-1975. Neue Forsch. Hrsg. v. Hans-Jürgen Goertz, 1975, 138-164; - Werner Packull, Gottfried Seebass on H. H.: A Diskussion, in: Mennonite quart. rev. 49, 1975, 57-67; - Georg G. Gerner, Der Gebrauch der HS in der oberdt. Täuferbewegung (Diss. Heidelberg), 1973; - Fränk. Lebensbilder VI, hrsg. v. A. Wendehorst u. G. Pfeiffer, 1975, 108 u. ö.; - Claus Peter Clasen, The anabaptist leaders, in: Mennonite quart. rev. 49, 1975, 122-164; - Ders., The anabaptists in South and Central Germany, Switzerl. and Austria. A statistical study, in: ebd. 52, 1978, 5-38; - Václav Bok, Zur Zeitkritik im Liedschaffen der dt. Wiedertäufer in Mähren (Huterer) im 16. Jh., in: Studien u. d. sozial- u. ideologiegesch. Grundlagen europ. Nationallit., hrsg. v. R. Weimann, W. Lenk, J. J. Slomka, Berlin, 1976, 229-40; - Richard v. Dühnen, Ref. als Revolution, 1977; - Ders., Münzers Anhänger im oberdt. Täufertum, in: ZBLG 39, 1976, 883-91; - Schottenloher I, Nr. 91379142; V, Nr. 47017 f.; - Goedeke II, 244; - ADB XIII, 459; - NDB X, 91; - MennLex II, 370-375; - MennEnc II, 846-850; - RE VIII, 489; - RGG III, 495; - Bibliogr. Hdb. d. Lit.wiss. I, hrsg. v. Cl. Köttelwesch, 1973, 1362 (m. Bibliogr. z. Täuferbewegung); - Kosch, LL VIII, 1981,318.

Friedrich Wilhelm Bautz

Literaturergänzung:

1991

John D. Weaver, Hubmaier versus Hut on the work of Christ. The fifth Nicolsburg article, in: ARG 82.1991, S. 171-192.

Letzte Änderung: 24.11.2008