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Band XXVII (2007) Spalten 821-827 Autor: Joachim Willems

LANDAUER, Gustav, Verfasser polit., literarischer, literaturwissenschaftlicher und philos. Werke, führender Theoretiker der deutschsprachigen anarchistischen Bewegung, * 7.4. 1870 in Karlsruhe, † 2.5. 1919 in Stadelheim. - Bereits während seiner Schulzeit beschäftigt sich Landauer intensiv mit zeitgenössischer wie klassischer Lit. und Philos. und begeistert sich für Richard Wagners Musikdramen. Nach einem Studium der Germanistik, Philos. und Gesch. in Heidelberg, Berlin und Straßburg 1888-1891 zieht Landauer nach Berlin-Friedrichshagen und schließt sich dort studentischen Literatur- und Philosophiezirkeln an. Seine polit. Tätigkeit beginnt er im "Verein der unabhängigen Sozialisten", einem Zusammenschluß der "Jungen", einer SPD-internen Opposition, die sich gegen die bürokratische und zentralistische Parteistruktur wendet. Im Dezember 1892 heiratet Landauer die Schneiderin Margarethe Leuschner. 1893 tritt er dem Herausgeberkollektiv der Zeitung "Der Sozialist" bei, dem publizistischen Organ der "Jungen", und hat maßgeblichen Anteil an dessen anarchistischer Neuausrichtung. Als Chefredakteur des "Sozialist" wird er im Herbst 1893 wegen Aufforderung zum Ungehorsam gegen die Staatsgewalt zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt. "Der Sozialist" bleibt Landauers Sprachrohr, vor allem nach einer Neugründung 1908 als Zeitschrift des "Sozialistischen Bundes" (s.u.). 1915 gibt Landauer das Blatt infolge verschärfter Zensurbeschränkungen auf. Neben seiner journalistisch-polit. Tätigkeit verfaßt Landauer in dieser Zeit mehrere literarische Werke (z.B. die Novellen "Der Todesprediger", veröff. 1893, und "Arnold Himmelheber", veröff. im Bd. "Macht und Mächte" 1903). Seine polit. Tätigkeit erstreckt sich über den publizistischen Einsatz hinaus u.a. auf die Organisation des Berliner Konfektionsarbeiter-Streiks 1896 und die Mitbegründung einer Arbeiterkonsumgenossenschaft. Nach 1898 zieht sich Landauer für mehrere Jahre verstärkt aus der aktiven polit. Arbeit zurück und widmet sich der Beschäftigung mit philos. und literarischen Werken. Die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Fritz Mauthner und v.a. die Bekanntschaft mit den Werken von Meister Eckhart während eines weiteren Gefängnisaufenthalts 1899/1900 geben Landauer Anregungen zur Ausarbeitung seiner eigenen sprachkritischen Mystik. Sie führen ihn nach der Haftentlassung zur Mitbegründung der "Neuen Gemeinschaft", einer maßgeblich von den Brüdern Julius und Heinrich Hart initiierten Vereinigung verschiedener Künstler und Intellektueller der Friedrichshagener Bohème. Schon bald allerdings stößt sich Landauer an dem in seinen Augen hohlen Pathos und der übersteigerten Ekstase innerhalb der "Neuen Gemeinschaft". Dem stellt er in seiner 1903 erschienenen Schrift "Skepsis und Mystik" die Forderung nach praktischer Nüchternheit und Skeptizismus entgegen. Beides betrachtet er als notwendige Tugenden des 20. Jh.s. Lebenslang verbunden bleibt Landauer trotz seines Austritts aus der "Neuen Gemeinschaft" den Freunden Martin Buber und Erich Mühsam, die er beide dort kennengelernt hatte. Der Trennung von der "Neuen Gemeinschaft" folgt ein längerer Aufenthalt in Engl. mit seiner späteren zweiten Ehefrau, der Dichterin Hedwig Lachmann. Nach seiner Rückkehr aus Engl. nach Berlin arbeitet Landauer in einer Buchhandlung, übersetzt verschiedene Bücher u.a. von Oscar Wilde, Bernard Shaw und Peter Kropotkin und verfaßt auf Anregung Bubers eine Monographie über "Die Revolution", die 1907 in der von Buber betreuten Reihe "Die Gesellschaft" erscheint. Buber ist ebenfalls beteiligt an Landauers 1908 initiiertem "Sozialistischen Bund". Der "Sozialistische Bund" propagiert einen Ausstieg aus der kapitalistischen Gesellschaft und die Organisation von miteinander verbundenen anarchistisch-sozialistischen Gemeinschaften. Diese sollen dann, wie Landauer ausführlich in seiner Schrift "Aufruf zum Sozialismus" (1911) darlegt, die Keimzelle einer staatsfreien Form von föderaler Gesellschaft bilden ("eine Gesellschaft von Gesellschaften von Gesellschaften; ein Bund von Bünden von Bünden; ein Gemeinwesen von Gemeinschaften von Gemeinden; eine Republik von Republiken von Republiken."). Im Unterschied zu marxistischen Sozialisten betont Landauer, daß keinesfalls eine Diktatur des Proletariats geeignet sei, den Staat überflüssig zu machen und absterben zu lassen. Vielmehr blieben staatsförmige (d.h. nach Landauer: gewalthaltige und entfremdete) Beziehungsformen zwischen Menschen so lange lebendig, wie die im Staat lebenden Menschen nicht selbst gemeinschaftsfähig würden und die staatsförmigen Beziehungen ersetzen könnten durch neue, herrschafts- und gewaltfreie, von "Geist" erfüllte Formen von Gemeinschaft. Dabei betont Landauer, daß die Umwandlung der Gesellschaft und die Umwandlung der einzelnen Menschen Hand in Hand gehen müßten, daß eine polit. Rev. also begleitet sein müsse von einer mystischen Wiedergeburt, solle sie nicht lediglich in neue Formen von Ausbeutung, Entfremdung, Herrschaft und Gewalt führen. Auf der Basis dieses gewaltkritischen Ansatzes lehnt Landauer den Ersten Weltkrieg von Beginn an ab und sucht die Zusammenarbeit mit Pazifisten verschiedener polit., auch nichtsozialistischer und nichtanarchistischer Herkunft. Seine literarischen Vorträge über Shakespeare, Hölderlin, Goethe u.a. sowie seine Tätigkeit am Düsseldorfer Schauspielhaus versteht er als einen Beitrag zur Menschwerdung der Menschen und damit zur Vorbereitung einer herrschaftsfreien Gesellschaft. Mit Beginn der Rev. im November 1918 kommt Landauer auf Bitte des neuen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner hin nach München und versucht, seine polit. Vorstellungen umzusetzen. Nach der Ermordung Eisners wird Landauer in der ersten Münchener Räterepublik für wenige Tage Min. für Volksaufklärung, Unterricht, Wissenschaft und Künste. Von der zweiten, kommunistisch dominierten Räterepublik distanziert er sich bald. Im Zuge der militärischen Niederschlagung der Rev. wird Landauer verhaftet und ermordet. - Theologie- und religionsgeschichtlich bedeutsam ist Landauer vor allem als profilierter Vertreter einer Revolutionskonzeption, die man als "mystisch-anarchistischen Typus" (Willems 2005) bezeichnen kann. Nach seiner Beschäftigung mit den Predigten Meister Eckharts reformuliert Landauer seine polit. und philos. Überzeugungen auf einer mystischen Grundlage, die es ihm ermöglicht, eine Vielzahl an rel., v.a. chr. und jüd. Motiven zu rezipieren. Dies wiederum macht Landauer anschlußfähig für jüd. und chr. Theologen und Religionsphilosophen. Der Einfluß Landauers auf die jüd. Jugendbewegung und Teile der zionistischen Bewegung sowie auf führende chr. Rel. Sozialisten wie Leonhard Ragaz, Eberhard Arnold und den jungen Paul Tillich ist erheblich. Mit dem rel.-sozialistischen Pfarrer Carl Vogl verband Landauer eine lebenslange Freundschaft. Auf die Nähe Martin Bubers zu Landauers Mystik ist wiederholt hingewiesen worden; übersehen wird dabei oft, daß nicht nur der junge Buber während seiner mystischen Phase von Landauer beeinflußt ist, sondern daß Landauer 1914 entscheidende Anstöße auch zu Bubers Wendung vom mystischen zum dialogischen Denken gegeben hat (vgl. Mendes-Flohr 1987 und Willems 2001).

Werke: An den Züricher Kongreß. Bericht über die dt. Arbeiterbewegung, Berlin 1893; Der Todesprediger, Dresden 1893; Ein Weg zur Befreiung der Arbeiterklasse, Berlin 1895; Social Democracy in Germany, London 1896; Von Zürich nach London, Berlin 1896; Der Fall Ziethen. Ein Appell an die öffentliche Meinung, Berlin 1898; Macht und Mächte, Berlin 1903; Skepsis und Mystik. Versuche im Anschluß an Mauthners Sprachkritik, Berlin 1903; Die Revolution, Frankfurt/M. 1907; Aufruf zum Sozialismus, Berlin 1911; Ein Weg dt. Geistes, München 1916; Die vereinigten Republiken Deutschlands und ihre Verfassung, Frankfurt/M. 1918; Wie Hedwig Lachmann starb, Krumbach 1918; Rechenschaft, Berlin 1919; Shakespeare. Dargest. in Vortrr., hrsg. v. Martin Buber, 2 Bds., Frankfurt/M. 1920; Der Werdende Mensch. Aufss. über Leben und Schrifttum, hrsg. v. Martin Buber, Potsdam 1921; Friedrich Hölderlin in seinen Gedichten. Vortr., gehalten am 13. März 1916 in Berlin, Potsdam 1922; Beginnen. Aufsätze über Sozialismus, hrsg. v. Martin Buber, Köln 1924; Zwang und Befreiung. Eine Ausw. aus seinem Werk, hrsg. v. Heinz-Joachim Heydorn, Köln 1968; Gustav Landauer und die Revolutionszeit 1918-1919. Die polit. Reden, Schriften, Erlasse und Briefe Landauers aus der November-Rev. 1918-1919, hrsg. v. Ulrich Linse, Berlin 1974; Entstaatlichung für eine herrschaftslose Gesellschaft, hrsg. v. Heinz-Juergen Valeske, mit einem Nachwort v. Stefan Blankertz, Westbevern 1976; Erkenntnis und Befreiung. Ausgewählte Reden und Aufss., hrsg. v. Ruth Link-Salinger (Hyman), Frankfurt/M. 1976; Signatur: g.l. Gustav Landauer im Sozialist (1892-1899), hrsg. v. Ruth Link-Salinger, Frankfurt/M. 1986; Auch die Vergangenheit ist Zukunft. Essays zum Anarchismus, hrsg. v. Siegbert Wolf, Frankfurt/M. 1989; Zeit und Geist. Kulturkritische Schriften, 1890-1910, hrsg. v. Rolf Kauffeldt und Michael Matzigkeit, Düsseldorf 1997; Die Botschaft der Titanic. Ausgewählte Essays, hrsg. v. Walter Fähnders und Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Berlin 1994; Dichter, Ketzer, Außenseiter. Essays und Reden zu Literatur, Philos., Judentum, hrsg. v. Hanna Delf (=Gustav-Landauer-Werkausgabe Bd. 3), Berlin 1997.

Briefe: Gustav Landauer. Sein Lebensgang in Briefen, unter Mitwirkung v. Ina Britschgi-Schimmer hrsg. v. Martin Buber, 2 Bde., Frankfurt/M. 1929; Edmund Silberner, Unbekannte Briefe Peter Kropotkins an Gustav Landauer, in: Cahiers internationaux d'histoire économique et sociale, Genève 1978, vol. 9, 111-130; Gustav Landauer/ Fritz Mauthner, Briefwechsel 1890-1919, hrsg. v. Hanna Delf und Julius H. Schoeps, München 1994; "Sei tapfer und wachse dich aus". Gustav Landauer im Dialog mit Erich Mühsam. Briefe und Aufsätze, hrsg. und bearb. v. Christoph Knüppel, Lübeck 2004.

In Buchform erschienene Übersetzungen Gustav Landauers: Meister Eckharts Mystische Schriften, Berlin 1903; Peter Kropotkin, Gegenseitige Hilfe in der Entwicklung, Leipzig 1904; Peter Kropotkin, Landwirtschaft, Industrie und Handwerk, Berlin 1904; Oscar Wilde, Der Sozialismus und die Seele des Menschen. Aus dem Zuchthaus von Reading. Aesthetisches Manifest, Berlin 1904 (mit Hedwig Lachmann); Oscars Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, Leipzig 1907 (mit Hedwig Lachmann); Oscar Wilde, Zwei Gespräche von der Kunst und vom Leben, Leipzig 1907 (mit Hedwig Lachmann); Bernard Shaw, Sozialismus für Millionäre, Berlin 1908; Peter Kropotkin, Die französische Revolution 1789-1793, 2 Bde., Leipzig 1909; Rabindranath Tagore, Das Postamt. Ein Bühnenspiel, Leipzig 1915 (mit Hedwig Lachmann); Rabindranath Tagore, Der König in der dunklen Kammer, München 1915 (mit Hedwig Lachmann); Briefe aus der Französischen Revolution, 2 Bde., Frankfurt/M. 1919; Walt Whitman, Der Wunderarzt. Briefe, Aufzeichnungen und Gedichte aus dem amerikanischen Sezessionskrieg, Zürich 1919 (Übersetzung der Gedichte durch Landauer); Walt Whitman, Gesänge und Inschriften, München 1921; Etienne de la Boetie, Knechtschaft. Von der freiwilligen Knechtschaft, Münster 1991.

Bibliographie: Siegbert Wolf, Bibliographie Gustav Landauer, Grafenau-Döffingen 1992.

Lit.: Martin Buber, Pfade in Utopia, Heidelberg 1950; - Erich Mühsam/Rudolf Rocker/Helmut Rüdiger/Diego Abad de Santillan, Gustav Landauer. Worte der Würdigung, Darmstadt 1950; - Wolf Kalz, Gustav Landauer. Kultursozialist und Anarchist, Meisenheim am Glan 1967; - Allan Mitchell, Rev. in Bayern 1918/1919. Die Eisner-Regierung und die Räterepublik, München 1967; - Ulrich Linse, Organisierter Anarchismus im Deutschen Kaiserreich von 1871, Berlin 1969; - Charles B. Maurer, Call to Revolution. The Mystical Anarchism of Gustav Landauer, Detroit 1971; - Eugene Lunn, Prophet of Community. The Romantic Socialism of Gustav Landauer, Berkeley u.a. 1973; - Ruth Link-Salinger (Hyman), Gustav Landauer. Philosopher of Utopia, Indianapolis 1977; - Paul R. Mendes-Flohr, Von der Mystik zum Dialog. Martin Bubers geistige Entwicklung bis hin zu "Ich und Du". Mit einer Einf. v. Ernst Simon, Königstein/Ts. 1978; - Stephan Wehowsky, Religiöse Interpretation politischer Erfahrung. Eberhard Arnold und die Neuwerkbewegung als Exponenten des rel. Sozialismus zur Zeit der Weimarer Republik, Göttingen 1980; - Wolf-Eckard Failing, Religiöser Sozialismus und Anarchismus. Hist. Nachzeichnung eines unterbrochenen Gesprächs, in: Jens Harms (Hrsg), Christentum und Anarchismus. Beiträge zu einem ungeklärten Verhältnis, Frankfurt/M. 1988; - Siegbert Wolf, Gustav Landauer zur Einführung, Hamburg 1988; - Bernhard Braun, Die Utopie des Geistes. Zur Funktion der Utopie in der polit. Theorie Gustav Landauers, Idstein 1991; - Annegret Walz, "Ich will ja gar nicht auf der logischen Höhe meiner Zeit stehen". Hedwig Lachmann. Eine Biographie, Flacht 1993; - Rolf Kauffeldt/ Gertrude Cepl-Kaufmann, Berlin-Friedrichshagen: Literaturhauptstadt um die Jahrhundertwende. Der Friedrichshagener Dichterkreis, o.O. [München] 1994; - Leonhard M. Fiedler/Renate Heuer/Annemarie Taeger-Altenhofer (Hrsg.), Gustav Landauer (1870-1919). Eine Bestandsaufnahme zur Rezeption seines Werkes, Frankfurt/M. und New York 1995; - Michael Matzigkeit (Hrsg.), "... die beste Sensation ist das Ewige...". Gustav Landauer - Leben, Werk und Wirkung. Eine Ausstellung anläßlich seines 125. Geburtstages, Düsseldorf 1995; - Hans-Richard Reuter, "Heiliger Anarchismus". Zur Rezeption anarchistischer Motive im ‚rel. Sozialismus' bei Leonhard Ragaz, in: Hans Dieffenbacher (Hrsg.), Anarchismus. Zur Gesch. und Idee der herrschaftsfreien Gesellschaft, Darmstadt 1996; - Hanna Delf/Gert Mattenklott, Gustav Landauer im Gespräch. Symposium zum 125. Geburtstag, Tübingen 1997; - Michael Löwy, Erlösung und Utopie. Jüd. Messianismus und libertäres Denken. Eine Wahlverwandtschaft, Berlin 1997; - Philippe Despoix, Ethiken der Entzauberung. Zum Verhältnis von ästhetischer, ethischer und polit. Sphäre am Anfang des 20. Jahrhunderts, Bodenheim 1998; - Birgit Seemann, Hedwig Landauer-Lachmann. Dichterin, Antimilitaristin, dt. Jüdin, Frankfurt/ New York 1998; - Young-Il Kim, Der föderative Sozialismus Gustav Landauers, Seoul 2000; - Thorsten Hinz, Mystik und Anarchie. Meister Eckhart und seine Bedeutung im Denken Gustav Landauers, Berlin 2000; - Sven-Uwe Schmitz, Homo democraticus. Demokratische Tugenden in der Ideengesch., Opladen 2000; - Joachim Willems, Religiöser Gehalt des Anarchismus und anarchistischer Gehalt der Religion? Die jüd.-chr.-atheistische Mystik Gustav Landauers zwischen Meister Eckhart und Martin Buber, Albeck bei Ulm 2001; - Ders., Überlegungen zur Typisierung von Revolutionskonzeptionen - Die Konstruktion eines mystisch-anarchistischen Typus am Beispiel Gustav Landauers und Carl Vogls, in: Riccardo Bavaj/ Florentine Fritzen (Hrsg.), Deutschland - ein Land ohne revolutionäre Traditionen? Revolutionen im Dtld. des 19. und 20. Jahrhunderts im Lichte neuerer geistes- und kulturgeschichtlicher Erkenntnisse, Frankfurt am Main u.a. 2005, 29-42; - Stefana Sabin/ Yossef Schwartz, Seelengrund auf Seinsgrund. Gustav Landauers Shakespeare-Studien und seine Übersetzungen des Meister Eckhart, Berlin/ Wien 2003; - Frank Pfeiffer, "Mir leben die Toten..." Gustav Landauers Programm des libertären Sozialismus, Hamburg 2005.

Joachim Willems

Werkeergänzung:

1985

Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Siegbert Wolf. Lich/Hessen 1.2008ff.; Vyzva k socialismu. Transf. Václav Tomek. Pribram 2008.

Literaturergänzung:

1985

Michael Löwy, Le messianisme romantique de G.L., in: ASSR 30.1985, 60(1), S. 55-66; -

2008

Václav Tomek, Kde je vule, tam je cesta. G.L. V Praze 2008.

Letzte Änderung: 06.11.2009