PHILIPPUS, Gegenpapst 768. - Ph., Priester im Kloster St. Viti
auf dem Esquilin, wurde in den Wirren nach dem Tode Pauls I. vom Priester
Waldipert im Auftrage des Langobardenkönigs Desiderius am 31. 7. 768
zum Papst erhoben und im Lateran inthronisiert, jedoch verlangte der
Primicerius Christophorus die sofortige Absetzung, in die Ph. ohne
Widerstand einwilligte und sich in sein Kloster zurückzog.
Lit.: Johannes Haller, Das Papsttum2 1, Stuttgart
1950, 442-444; - Franz Xaver Seppelt, Geschichte der Päpste2
2, München 1955, 147-150; - LThK2 8, 1963, 465; - RGG3
5, 1961, 338.