Verlag Traugott Bautz
www.bautz.de/bbkl
Zur Hauptseite
Bestellmöglichkeiten
Abkürzungsverzeichnis
Bibliographische Angaben für das Zitieren
Suche in den Texten des BBKL
Infobriefe des aktuellen Jahres
Spenden für die Arbeit am BBKL
Um auch weiterhin die Arbeit am BBKL zu ermöglichen, brauchen wir Ihre Unterstützung..
NEU: Unser E-News Service
Wir informieren Sie über Neuigkeiten und Änderungen per E-Mail.
Helfen Sie uns, das BBKL aktuell zu halten!
Bestellmöglichkeiten

Band XIX (2001)Spalten 1049-1050 Ekkart Sauser

PFAMMATTER, Hans: kath. Priester und Professor, * 23.1. 1925 in Sarnen, † 26.10. 2000 in Sarnen. - Pf. war einer der führenden Theologen in der Schweiz, vor allem auch als Professor an der theol. Fakultät zu Chur. Zuvor war er ein bedeutender Schulmann und Erzieher. Durch 38 Jahre wirkte er an Kollegium und Kantonschule Schwyz. J. Stäger und H. Rossi beschrieben seine Persönlichkeit in der Schweizerischen Kirchenzeitung (12. April 2001) mit den Worten: »In allem aber war er Priester und Seelsorger, der auf persönliches Sich-Kennen, Sich-Aussprechen und Sich-ernst-genommen Wissen gebaut hat. Gewiss war er ein Mann der klaren Grundsätze, der sich aber nicht apodiktisch, sondern immer hörend und abwägend am Gespräch beteiligte. Dies erklärt, warum ihn so viele Menschen von nah und fern als Gesprächspartner und Ratgeber aufsuchten und ihm alles anvertrauten, was man einem guten Menschen anvertrauen kann.« (S. 239). - Nach seiner Pensionierung im Jahre 1988 zog er sich in sein Elternhaus in Sarnen zurück. Wiederum berichten seine Zeitgenossen: Er war, wenn er gefragt wurde, zu jedem Dienst in der Seelsorge mit Freude bereit. Im Melchtal und in Stalden war seine Aushilfstätigkeit besonders gefragt und oft besonders lang, manchmal ging sie über Monate sogar. Stäger und Rossi bekunden nochmals: »Und überall war er nicht nur gern gesehen, sondern hinterliess auch markante Spuren seiner vom Glauben durchdrungenen Frömmigkeit und seiner beeindruckenden Gabe, das Wort Gottes verständlich zu verkünden, von Herz zu Herz und immer gewürzt mit feinem Schalk und echtem Humor. Er war ein Mensch, dessen Wort, bekräftigt durch die ganze Lebenshaltung, nicht nur ins Schwarze des Verstandes, sondern ebenso sehr, ja noch mehr ins Rote des Herzens traf«. (S. 239). Er galt als Antipode zum einstigen Bischof von Chur, Wolfgang Haas.

weiterlesen ...
Lit.: J. Stäger und Hans Rossi: Hanns Pfammatter, Professor im Ruhestand, in: Schweizerische Kirchenzeitung, 15-16/2001, 12. April, 169. Jahrgang, 239.

Ekkart Sauser

Letzte Änderung: 15.11.2011