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Verlag Traugott Bautz
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REISCHLE, Max Wilhelm Theodor, protestantischer Systematiker und praktischer Theologe, * 18.6. 1858 in Wien, † 11.12. 1905 in Tübingen. - R. ist drittes von vier Kindern des aus geschäftlichen Gründen nach Wien verzogenen schwäbischen Buchhändlers und dessen Gattin Charlotte Sengel (+ 30.3. 1903). Nach dem frühen Tod des Vaters (1865) übersiedelt die Familie nach Lauffen. Als Klassenbester bezieht R. im Herbst 1872 das niedere Seminar Schöntal, 1874 wechselt R. nach Urach. Von 1876 bis 1880 studiert R. Philosophie und Theologie in Tübingen; nachhaltig prägt ihn der Philosoph Gustav Claß (s.d.). Nach dem einjährigen Militärdienst in Stuttgart (1880/1881) und dem Vikariat in Schwäbisch-Gmünd (1881/1882) setzt R. als Stipendiat seine Studien in Göttingen und Berlin fort; namentlich Albrecht Ritschl (s.d.), in dessen Haus R. auch privat verkehrt, übt große Anziehungskraft auf R. aus, aber auch Julius Kaftan (s.d.) in Berlin. 1883 kehrt R. nach Tübingen als Stiftsrepetent zurück, wo er die Theologie Ritschls propagiert: Ein zeitgenössisches Bonmot überliefert, daß die Stiftler Tübingen als Ritschl-Reischlianer verließen. 1884 wird R. Assistent von Hermann Weiß (s.d.) am Predigerinstitut. Im Herbst 1888 wechselt R. als Lehrer an das Stuttgarter Karlsgymnasium, dessen Leitung er auch bald übernimmt, nachdem er am 5.7. 1887 zum Licenteaten promoviert worden war; zudem wirkt R. von 1889 bis 1892 als Prediger. Am 26.10. 1890 verlobt sich R. mit der Tochter des Tübinger Stiftsephorus Paul Buder, Emma; ihre Ehe blieb kinderlos. Nach Ludwig Lemmes (s.d.) Weggang nach Heidelberg führt R. die Bonner Berufungsliste an, doch kann sich die Kultusbehörde (Bernhard Weiß [s.d.] ist maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt) nicht entschließen, die Berufung auch auszusprechen. Zum Sommersemester 1892 erhält R. als Nachfolger für Johannes Gottschick (s.d.) den Gießener Lehrstuhl für Praktische Theologie, nachdem Heinrich Adolf Köstlin ihn ausgeschlagen hatte; R.s Mitbewerber waren (s.d.) Samuel Eck und Friedrich Naumann. Im August verleiht die Tübinger Fakultät R. die theologische Ehrendoktorwürde. Eine Berufung nach Jena schlägt R., favorisierter Kandidat des Kurators als Nachfolger Richard Adalbert Lipsius' (s.d.), 1893 angesichts des massiven Widerstands der Fakultät aus. Nach dem Übergang Ernst Troeltschs (s.d.) aus dem Bonner Extraordinariat auf den Heidelberger Lehrstuhl für Systematische Theologie bringt die Bonner Fakultät R. erneut für eine Berufung ins Gespräch, sollte die vakante Stelle in ein Ordinariat umgewandelt werden. Im März 1895 wird R. in das Ordinariat für Systematische Theologie nach Göttingen berufen, das er zum Wintersemester antritt, doch bereits zum übernächsten Jahreswechsel folgt R. einem Ruf nach Halle, wo er zum Sommersemester 1897 als Nachfolger des emeritierten Julius Köstlin (s.d.), nicht zuletzt auf Intervention des Ministerialdirektors Friedrich Althoff (s.d.), die Vorlesungen aufnimmt; neben Dogmatik liest R. auch neutestamentliche Exegese (Gal und Gefangenschaftsbriefe), steht in der studentischen Resonanz trotz seines umgänglichen Wesens allerdings im Schatten Martin Kählers (s.d.), von dem er sich auch literarisch gegen dessen »Der sogenannte historische Jesus (...)« (1892) abgesetzt hatte (Der Streit über die Begründung des Glaubens [s.u.]). Während der ersten Jahreshälfte 1903 bekleidete R. das Dekanat; seit 1900 war R. Vorstandsmitglied des Halleschen Diakonissenhauses sowie in zahlreichen sozialkaritativen Gremien engagiert. - R. starb an den Folgen des dritten Schlaganfalles. Von dem ersten, den er am 28.1. 1905 abends erlitten hatte (turnusgemäß traf sich bei ihm zu Hause das interdisziplinäre »Vortragskränzchen«, dem R. seit 1899 angehörte), konnte R. sich noch erholen, ohne jedoch seine Lehrtätigkeit wieder aufnehmen zu können; einen leichten zweiten hatte R. am 6.10., nunmehr schon an Sehstörungen leidend, den dritten drei Tage vor seinem Ableben. Am 14.12. wurde R. in Tübingen beigesetzt. - Von 1891 bis zu seinem Tod gehört R. dem Herausgeberkreis der ZThK an; bei der Zeitschrift für den Religionsunterricht an höheren Schulen (ZEvRU) war R. Mitherausgeber. - R., Schüler Ritschls, ist dessen System stärker verpflichtet als dem Kaftans, ohne jedoch dessen Induktionsverfahren zu adaptieren; R. ist vielmehr darum bemüht, den theologischen Kantianismus stärker noch zu unterstreichen. Eine seiner ersten größeren Arbeiten (Erkennen wir die Tiefen Gottes? [s.u.]) ist eine dogmatische Meditation über 1Kor 2,8-16, die die Beantwortung in der Schwebe hält. Wissenschaftliche Theologie verstand R., ihr von seiner Frömmigkeit her ohnehin skeptisch hinsichtlich ihrer prägnanten Aussagekraft gegenüberstehend (R. hat sich übrigens niemals habilitiert), als theologia viatorum unter den Prämissen von Hebr 13,17 und Röm 8,28 - zwei entscheidenden Leitsätzen seines Versuchs, Theologie gerade von ihrer gelebten Praxis her zu verstehen. In seiner 1889 erschienenen Abhandlung über das Wesen der Religion (s.u.) prägt R. erstmals den modernen Begriff der Religionspädagogik. Christologisch knüpft R. gegen Kähler an Wilhelm Herrmann (s.d.) an, relativiert aber den Glauben an die Auferstehung Jesu als einen neben anderen Glaubensgründen. Am Ansatz Troeltschs kritisiert R., hierin Horst Stephan (s.d.) ähnlich, dessen methodischen Zugang; der Fiktion einer allgemeinen Religionsgeschichte als neutralem Standpuntk stellt R. entgegen, daß sich erst aus der Reflexion des Verwurzeltseins in der eigenen Tradition und der Darstellung der Glaubenslehre die Maßstäbe für Religionskritik gewinnen ließen, um sodann die Überlegenheit des Christentums erweisen zu können. Christsein artikuliert sich für R. erst in der Erkenntnis der vollendeten persönlichen Vergeistigung und der menschlichen Gemeinschaft sowohl als höchster Norm als auch als Voraussetzung für die Durchdringung der Offenbarung Gottes. Rudolf Sohms (s.d.) These von der Unvereinbarkeit des juridischen Gedankens mit dem Wesen der Kirche bestreitet R. in einem Vortrag vom 14.6. 1895 mit dem Argument, daß die Kirche als transitorisch-werdende Erscheinung gerade für ihre äußere Form menschlicher Rechtssetzungen bedürfe, die aber das innere Wesen und die gläubige Gewissensfreiheit nicht reglementieren dürfen. In seiner Untersuchung über Werturteile (s.u.) grenzt R. theoretische (naturale [hedonistische], legale und ideale [normative]) gegen religiöse Urteile, hierfür den Begriff des »tymetischen Urteils« prägend, ab, die die Relation des fühlen wollenden Ichs zum Vorstellungsobjekt, also »religiöse Urteile des Vertrauens (...), in Summa: sittlich geartete Vertrauensurteile« (105), bezeichnen.
Werke: Ein Wort z. Controverse über die Mystik in der Theol., Freiburg 1886; Missionswerk ein Glaubenswerk: ChW 2 (1888), 265-268; Die Frage nach dem Wesen der Rel. Grundlegung z. einer Methodologie der Religionsphilos., Freiburg 1889; Karl Rudolf Hagenbach, Enc. u. Methodologie der theol. Wiss., Zwölfte Aufl., hrsg. v. M.R., Leipzig 1889; Ein Beweis f. die Wahrheit des Christentums. Eine Auseinandersetzung mit Kaftans »Wahrheit der christl. Rel.«: ThStKr 64 (1891), 51-102; Erkennen wir die Tiefen Gottes? Eine Unters. über Adäquatheit u. Inadäquatheit der christl. Gotteserkenntnis: ZThK 1 (1891), 287-366 (= Aufss., 11-90); Der Glaube an Geschichtstatsachen: ChW 6 (1892), 1072-1076 (= Aufss., 91-100); Der Glaube an Jesus Christus u. die geschichtl. Erforsch. seines Lebens (Hh. z. ChW 5), Leipzig 1893, 18982 (Hh. z. ChW 11); Aus der Festschr. f. den Tübinger Kanzler Karl v. Weizsäcker - Zur Gesch. der Abendmahlsfeier: ChW 7 (1893), 194-198; Die Anklage gg. Schrempf u. die Theologen der ChW: ChW 7 (1893), 368-375.391-393; Das akademische Studium u. der Kampf um die Weltanschauung. Ein Vortr. (An die dt. Studenten. Flugschrr. im Zshg. mit dem Christl. Studentenkongress H. 2), Frankfurt/M. 1894; Welche Philos. liefert die besten Waffen z. Kampf gg. die materialist. Sozialdemokratie?: ChW 8 (1894), 639-646; Predigt über 1. Petri 1,22-25. Als Ms. gedr., Gießen 1895; Sohms KR u. der Streit über das Verhältnis v. Recht u. Kirche (Vortrr. der Theol. Konferenz z. Gießen), Gießen 1895; Die Bedeutung der Sitte f. das christl. Leben: ZThK 5 (1895), 245-272; Wider alle Fährlichkeit beschirmet u. f. allem Übel behütet u. bewahret: ZEvRU 5 (1895), 195-205; Die Lehre v. hl. Geist u. ihre Behandlung in Predigt u. Kinderlehre: Ev. Wochenbl. (Limburg 1895), 178-179.186-187.194-195.202-203.210-211; Die katechet. Behandlung des dritten Art. v. Luthers kleinem Katechismus: ZThK 6 (1896), 1-46.111-166; Richard Adelbert Lipsius u. seine dogmat. Arbeit: ChW 10 (1896), 171-174.195-199.219-221.269-272; Zur Frage nach dem Wesen der Seele: ChW 10 (1896), 582-584; Predigt über Hebr. 13,7-9. Als Ms. gedr., Göttingen 1897 (= Aufss., 1-10); Das Spielen der Kinder in seinem Erziehungswert. Ein Vortr., Göttingen 1897 (= Aufss., 142-168); Der Streit über die Begründung des Glaubens auf den »geschichtl.« Jesus Christus: ZThK 7 (1897), 171-264; Christenthum u. Entwicklungsgedanke (Hh. z. ChW 31), Leipzig/Tübingen 1898; Theodor Häring/M.R., Glaubensgrund u. Auferstehung. Ein gemeinschaftl. Schlußwort z. den Verhh. in dieser Zschr. 1897 H. 3 u. 5: ZThK 8 (1898), 129-133; J. Kaftan, Dogmatik: ThR 1 (1898), 533-547; Kirchl. Lehre u. theol. Wiss.: ebd., 619-629; Leitsätze f. eine akademische Vorlesung über die christl. Glaubenslehre. Als Ms. gedr., Halle 1899. 2. Aufl. u.d.T.: Christl. Glaubenslehre in Leitsätzen, Halle 1902; Art. Spiel, in: Enzyklopäd. Hdb. der Pädagogik 7 (Langensalza 1899), 957-967; Predigt über Matth. 20,20-28 beim Jahresfest des Diakonissenhauses z. Halle a.S. (Bll. aus dem Diakonissenhaus 5/6), Halle 1899; Werturteile u. Glaubensurteile. Eine Unters. (Osterprogr. der Univ. Halle-Wittenberg f. 1899 u. 1900), Halle 1900; Zur Frage nach der leibl. Auferstehung Jesu Christi: ChW 14 (1900), 3-10 (= Aufss., 101-115); Einfalt. Ansprache beim Jahresfest des Halleschen Diakonissenhauses, Halle 1901; Hist. u. dogmat. Methode in der Theol.: ThR 4 (1901), 261-275.305-324; Kirchl. u. unkirchl. Theol. Vortr. bei der Versmlg. der ev. Vereinigung: DEBl NF 1 [26] (1901), 464-487 (= Aufss., 116-141); Die Bibel u. das Volksleben. Eine Vergleichung v. röm. u. ev. Bibelgebrauch. Vortr., gehalten auf der XV. Generalversmlg. des ev. Bundes z. Hagen i.W. am 8.X.1902, Leipzig 1902; Jesu Worte v. der ewigen Bestimmung der Menschenseele in religionsgeschichtl. Beleuchtung, Halle 1902 (Sonderabdr. aus den Philos. Abhh. Gedenkschr. f. Rudolf Haym [Halle 1902], 531-560); Wissenschaftl. Entwicklungserforsch. u. evolutionist. Weltanschauung in ihrem Verhältnis z. Christentum: ZThK 12 (1902), 1-43; Ueber die Begründung der christl. Glaubensgewissheit: ThR 5 (1902), 223-230; Gedanken über die Konfirmation: ChW 16 (1902), 777-780.798-902.996-999; Ev. Glauben u. Bekennen: Die Wartburg 3 (1902), 334-336; Predigt über 2. Kor. 9,6-15 beim Jahresfest des Gustav-Adolph-Ver. der Prov. Sachsen: Mbll. des Gustav-Adolph-Ver. (1902), 121-130; Erlösung: ChW 17 (1903), 10-13.28-33.51-55.76-79.98-102; Art. Christentum u. Entwicklungsgedanke, in: Enzyklop. Hdb. der Pädagogik (Langensalza 19032), 885-896; Kant. Zum 12. Februar 1904 (Korrbl. f. Innere Mission. Beil. 9), 1904; Theol. u. Religionsgesch. Fünf Vorlesungen gehalten auf dem Ferienkurs in Hannover im Oktober 1903, Tübingen/Leipzig 1904; Kant u. die Theol. der Ggw.: ZThK 14 (1904), 357-388; ST. Enc.-Theol. Methodenlehre: ThR 7 (1904), 286-307.330-339; Was kann u. was soll uns die Bibel sein?: Die Wartburg 5 (1904), 93-96; Drei Lehren aus der Lehre des Leidens! Predigt z. Totenfest über Klgl 3,22-33 v. Prof. D.M.R. + (Flugschrr. des Bibel- u. Schrr.-Ver. z. Halle a.S. 19), Halle 1906; Aufss. u. Vortrr. v. M.R. + 11. Dezember 1911 hrsg. u. mit einer biograph. Einl. versehen v. Theodor Häring u. Friedrich Loofs. Mit einem Bilde M.R.'s, Tübingen 1906 (darin: Simultan- u. Konfessionsschule, 169-189), sowie zahlr. Rez. in der ThLZ.-Bibliogr.: Aufss., 190-198.
Lit.: Emil Koch, Die Psychologie in der Religionswiss. Grundlegung, Freiburg/Leipzig 1896; - Theodor Haering, Gehört die Auferstehung Jesu z. Glaubensgrund? Amica exegesis z. Prof. D.M.R.s »Der Streit über die Begründung des Glaubens auf den geschichtl. Christus«: ZThK 7 (1897), 331-351; - Ders./Friedrich Loofs, Biograph. Einl., in: Aufss. (s.o.), VII-XVVII; - Hermann Scholz, Systematik. Allgem. Dogmatik: ThR 1 (1898), 30-34; - Emil Pfennigsdorf, ST. Zur Philos.: ThR 1 (1898), 345-353; - James Orr, Appendix on the Judgment of Value, in: Ders., Ritschlianism. Expository and Critical Essays (London 1903), 265-279; - Arthur Titius, ST. Dogmatik. Gesamtdarstt.: ThR 5 (1902), 21-31; - Ernst Troeltsch, Das Hist. in Kant's Religionsphilos. Zugl. ein Btr. z. den Unterss. über Kants Philos. der Gesch., in: Hans Vaihinger/Bruno Bauch (Hrsg.), Zu Kants Gedächtnis. Zwölf Festgg. z. seinem 100j. Todestage (KantSt 9) (Berlin 1904), 21-154 (separat Berlin 1904 [= Nachdr. Würzburg 1963]); - Hermann Gunkel, Rez. M.R., Theol. u. Religionsgesch.: DLZ 25 (1904), 1100-1110; - Zur Erinnerung an M.R., 1905; - Julius Schniewind, Zum Gedächtnis D.M.R.s, gest. am 11. Dezember 1905, zus. mit u. im Auftr. v. P. Brückner, E. Kaphan, K. Lengler, A. Schneider. Als Ms. gedr.: Nachrr. des Verbandes Theol. Studentenver. auf dt. Hochschulen [Leipziger Verband] 8/1 (1906), Sp. 1-4; - Ders., R. u. die Lage der Theol. in der Ggw.: Nachrr. des Verbandes Theol. Studentenver. auf dt. Hochschulen [Leipziger Verband] 8 (1906), 26-27; - Erich Haupt, D.R.+. DEBl NF 6 [31] (1906), 72; - Franz Heinrich Reinhold v. Frank, Gesch. u. Kritik der neueren Theol., insbes. der systemat., seit Schleiermacher, 4. Aufl. Bearb. u. bis z. Ggw. fortgeführt v. Richard H. Grützmacher (Smlg. Theol. Lehrb.), Leipzig 1908, 443 f.; - Ernst Günther, Die Entwicklung der Lehre v. der Person Christi im XIX. Jh., Tübingen 1911, 348-352 u.ö.; - Erik Peterson, Zur Theorie der Mystik: ZSTh 2 (1924), 146-166; - Robert Jelke, Die Theol. R.s u. die gegenwärtige Theol. Zum fünfundzwanzigj. Todestage R.s (11. Dezember 1930): ZThK NF 11 [38] (1930), 401-416; - Albrecht Peters, Betrachtungen z. sittl.-personal geprägten Gottes- u. Christusbild des 19. Jh.: KuD 9 (1963), 122-166; - Reinhard Slenczka, Geschichtlichkeit u. Personsein Jesu Christi. Stud. z. christologischen Problematik der hist. Jesusfrage (Forsch. z. Systemat. u. Ökumen. Theol. 18), Göttingen 1967 (Reg.); - Werner Georg Kümmel, Das NT. Gesch. der Erforsch. seiner Probleme (Orbis Academicus 3/3), Freiburg/München 19702; - Kurt Rudolph, Die Bedeutung v. Hans Haas f. die Religionswiss.: ZRGG 21 (1969), 238-252; - Gerd Bockwoldt, Religionspädagogik. Eine Problemgesch. (Urban Bücher 183), Stuttgart 1977; - T.E. Willey, Back to Kant; the Revival of Kantianism in German Social and Historical Thought, 1860-1914, Detroit 1978; - Friedrich Wilhelm Graf, Profile: Spuren in Bonn, in: Horst Renz/Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.), Troeltsch-Stud. Unterss. z. Biogr. u. Werkgesch. (Gütersloh 1982 [19852]), 103-131; - Mark D. Chapman, »Theology within the walls«: Wilhelm Herrmann's religious reality: NZSTh 34 (1992), 69-84; - BJDN X, 117-119; - RE3 XXIV, 384-393.
Klaus-Gunther Wesseling
Literaturergänzung:
2008
Tilman Matthias Schröder, Naturwissenschaften und Protestantismus im Deutschen Kaiserreich. Die "Versammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte" und ihre Bedeutung für die Evangelische Theologie (Contubernium Bd. 67). Stuttgart 2008.
Letzte Änderung: 11.02.2009