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Band XXII (2003) Spalten 1220-1236 Autor: Dirk Menzel

SCHLEMMER, Hans Hermann Wilhelm, evangelischer Pädagoge und Verbandspolitiker wurde am 1. März 1885 in Waase auf Rügen geboren und starb am 24. Februar 1958 in Potsdam. Sein Vater, Hermann Schlemmer, ev. Pfarrer, war Seminaroberlehrer bzw. -direktor und zuletzt Geheimer Regierungs- und Oberschulrat († 14.9. 1926), seine Mutter Elisabeth, geb. Seiler († 7.4. 1943), Hausfrau. Im März 1904 legte er die Reifeprüfung in Sagan (Niederschlesien) auf einem katholischen Gymnasium ab und studierte dann Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Germanistik, Geschichte und ev. Theologie für das Lehramt an höheren Schulen in Marburg, Halle/Saale und Berlin. Die Wahl dieser Studienorte und der dort lehrenden Professoren deutet bereits auf Schlemmers pädagogische, theologische und politische Verortung hin: Friedrich Naumann, Hermann Cohen, Paul Natorp und Wilhelm Herrmann (Marburg), Rudolf Stammler und Georg Ebbinghaus (Halle/Saale), Alois Riehl, Adolf Lasson, Georg Lasson und Wilhelm Dilthey (Berlin). Als Student schloß er sich dem ‚Schwarzburgbund' an, dessen knapp viereinhalbtausend Mitgliedern Mitte der 20er Jahre u.a. Paul Althaus, Johannes Kübel, Hermann Schuster und Wilhelm Stählin angehörten. Nach seinem Examen am 21.11. 1908 und einjährigem militärischen Dienst in Breslau absolvierte Schlemmer seine zweijährige praktische Lehrerausbildung u.a. im Pädagogium der Brüdergemeine in Niesky / Oberlausitz. Zwischen 1912 und 1914 war Schlemmer als Oberlehrer an Realschulen in Berlin tätig. 1914 wurde er in das Infanterie-Regiment 24 in Neuruppin einberufen und kam 1914/15 zum Kriegseinsatz nach Frankreich und Serbien. 1915 kehrte er aufgrund einer Verwundung nach Deutschland zurück und wurde offiziell 1918 als Leutnant der Reserve aus dem Militärdienst entlassen. Die Erlebnisse im Krieg, nicht zuletzt der Tod seines jüngeren Bruders bereits 1914, von Schlemmer literarisch in Aufsätzen und zahlreichen veröffentlichten Feldpostbriefen verarbeitet, hatten großen Einfluß auf sein pädagogisches und theologischen Denken sowie insbesondere sein Engagement in der Friedenspolitik. Von 1919 bis 1924 war Schlemmer als Studienrat an Berliner Gymnasien tätig. Die Ernennung zum Oberstudiendirektor und Leiter einer höheren Mädchenschule im Jahre 1924 führte ihn nach Frankfurt/Oder. 1929 kehrte Schlemmer veranlaßt durch die offizielle Ernennung zum Oberschulrat im Jahre 1930 wieder nach Berlin zurück. Seine gesellschaftspolitischen Aktivitäten in den Jahren 1931 und 1932 führten dazu, daß Schlemmer zum 1. April 1933 beurlaubt und am 1. Oktober d.J. gemäß § 5 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums in die Funktion eines Studienrates zurückversetzt wurde - was er einer vorzeitigen Pensionierung vorzog. Neben einem teilweisen Publikationsverbot, das ihn auf Veröffentlichungen im theologischen Bereich beschränkte, folgte 1938 die Strafversetzung nach Königsberg/Ostpreußen. Dort als Studienrat tätig, nutzte er das Exil um seine Dissertation mit dem Titel 'Kirchengeschichte Berlins 1871-1937' bei Leopold Zscharnack an der Albertus-Universität in Königsberg zu schreiben, wofür ihm 1943 die Doktorwürde verliehen wurde. Im Oktober 1944 wurde Schlemmer zu dem am 25. September d.J. ins Leben gerufenen Volkssturm einberufen. Im April 1945 geriet er bei der Eroberung Königsbergs durch die russische Armee in Kriegsgefangenschaft. Nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft Ende August 1946 kam Schlemmer nach Frankfurt/Oder und trat Mitte September eine Stelle als Regierungsdirektor und Referent für Lehrerbildung in der Provinzialregierung der Mark Brandenburg in Potsdam an, wo er u.a. auch Vorsitzender des wissenschaftlichen Prüfungsamtes war und Pläne zur Gründung der späteren Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam ausarbeitete. Die Integration in den Lehrkörper der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität über deren Dekan Arthur Liebert, den Schlemmer aus seiner Mitarbeit in der Kant-Gesellschaft kannte, scheiterte aufgrund von Lieberts Tod Anfang November 1946. Vom Winter-Semester 1947/48 ab erhielt Schlemmer dort jedoch einen Lehrauftrag über Allgemeine Unterrichtslehre, der letztlich bis 1952 immer wieder verlängert wurde. Am 1. November 1948 wurde Hans Schlemmer zum Professor mit vollem Lehrauftrag für das Fach Geschichte der Pädagogik an der zum Wintersemester 1948/49 neu errichteten Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam ernannt. Dort war er vom 1.11. 1949 an bis zu seiner Emeritierung am 1.9. 1952 Prodekan der Pädagogischen Fakultät, von 1949 bis 1951 als Wahlsenator Angehöriger des Senats und von 1949 bis 1952 Leiter der Abteilung 'Geschichte der Pädagogik' am Institut für Theoretische Pädagogik. Anträge der Pädagogischen Fakultät der Brandenburgischen Landeshochschule vom 28. April 1949 und vom 3. Oktober 1951, die jeweils auch durch die zu dieser Zeit im Amt stehenden Rektoren unterstützt wurden, Hans Schlemmer zum Professor mit Lehrstuhl für Geschichte der Pädagogik zu ernennen, wurden abgelehnt. Die Reaktion des Ministeriums für Volksbildung auf den zweiten Antrag war am 28. November 1951, ihn in Würdigung seiner Verdienste zu emeritieren, was auch auf dem Hintergrund der Mißbilligung seines weiter bestehenden kirchlich-theologischen Engagements geschah. Zum 1. September 1952 wurde die Emeritierung vom Staatssekretär des Ministeriums für Volksbildung der DDR ausgesprochen. Im Oktober 1957 wurde er noch kurz vor seinem Tod am 24. Februar 1958 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet. - "Politische Betätigung ist dem Christen nicht nur erlaubt, nein, sie ist seine Pflicht", schreibt Schlemmer 1920 (Religion und Politik - Versuch einer grundsätzlichen Betrachtung, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 13, 262). Seit 1910 gehörte er dem um Martin Rade versammelten Kreis der ‚Freunde der Christlichen Welt' an und war seit 1919 neben Adolf Deißmann und Wilhelm Schneemelcher Vertrauensmann für Brandenburg. 1912 trat er der Nationalliberalen Partei Friedrich Naumanns bei und war ebenfalls zwischen 1924 und 1931 Mitglied der DDP, für die er 1928 als Kandidat des Wahlkreises Frankfurt/Oder zur Reichstagswahl, allerdings ohne Erfolg, aufgestellt wurde. 1932 trat er der 'Eisernen Front', einer von den demokratischen Kampfverbänden der SPD, den Gewerkschaften und den Arbeitersportorganisationen am 16.12. 1931 proklamierten Vereinigung zur Unterstützung des parlamentarischen Kampfes für die Demokratie und die Sicherung der sozialen Belange bei. Im Oktober 1931 hatte er sich bereits - u.a. neben Emil Fuchs, Martin Rade und Friedrich Niebergall - an der Gründung eines ‚Evangelischen Friedensbundes', der in großer Nähe zum Verein zur Abwehr des Antisemitismus und dem Jüdischen Friedensbund stand, beteiligt. Während seiner Kriegsgefangenschaft schloß Schlemmer sich dem 'Bund Deutscher Offiziere' an und beteiligte sich aktiv an der ‚antifaschistischen Aufklärungsarbeit'. Im September 1946 ist Schlemmer der SED beigetreten. - Auch sein Engagement in dem 1909 u.a. auf Anregung von Martin Rade gegründeten ‚Bund deutscher Jugendvereine' geht auf die Jahre vor 1914 zurück, in dem er als Jugendleiter den unmittelbaren Kontakt zur jungen Generation hielt, nicht zuletzt als Fundament seiner zahlreichen jugendkundlichen Schriften (z.B. Der Geist der deutschen Jugendbewegung, München 1923). Nachdem Schlemmer die Entwicklungen im B.D.J. in der zweiten Hälfte der Weimarer Republik bereits sehr kritisch bezüglich dessen militärischer und demokratiefeindlicher Orientierung verfolgt hatte, legte er 1933 sein Bekenntnis zur parlamentarischen Demokratie in dessen Verbandszeitschrift ab (Parlamentarismus und Obrigkeit, in: Unser Bund 22 (1933), 30-34). Seine zunächst ambivalente Haltung gegenüber dem nationalsozialistischen Staat zeigt sich auch in der Beurteilung der Eingliederung aller kirchlich organisierten Jugendlichen unter 18 Jahren in die nationalsozialistischen Verbände, die er, weil durch Unterschrift von Reichsbischof Müller am 20.12. 1933 vollzogen, als Versagen der Kirche bezeichnete. Verbandspolitisch führten Schlemmers bereits vor 1918 geknüpfte Kontakte zum Evangelisch-Sozialen Kongreß und zum Deutschen Protestantenverein zur Mitgliedschaft in den Vorständen beider Vereinigungen: kurzzeitig 1921/22 in das von Schlemmer beantragte Dreimänner-Kollegium an der Spitze des ESK (neben Ferdinand Rahlwes und Wilhelm Schubring), ab 1923 in den Vorstand des Deutschen Protestantenvereins. Seit 1911 bereits regelmäßiger Mitarbeiter im Protestantenblatt war Schlemmer einer derjenigen, die sich wie W. Schubring oder der langjährige 1. Vorsitzende, Paul Luther, am Ende des I. Weltkriegs mit etwas Verzögerung zum demokratischen Staat der Weimarer Republik bekannten. Aufgrund ihrer volkskirchlichen Einheitsbestrebungen und der Hoffnung auf ein Weiterbestehen der angeschlagenen Demokratie durch einen starken Mann erkannten sie jedoch ebenfalls erst mit Verzögerung den wahren Charakter des nationalsozialistischen Regimes. Wie für zahlreiche andere Liberale ist dies für Schlemmer wenig verständlich, da er vom evangelischen Christentum sagte, es könne "nur da gedeihen, wo die Fähigkeit selbständigen Überlegens und Denkens in allen Kreisen der Bevölkerung heimisch ist" (Wie lassen sich die modernen pädagogischen Bestrebungen für die evangelische Erziehung fruchtbar machen? Frankfurt/Oder 1925, 23) und gleichzeitig Hitlers Ziel 1932 (Vortrag am 17.10. auf dem III. Kongreß der 'Gesellschaft für Philosophischen Unterricht') als "auf das Denken radikal verzichtenden Gehorsam" entlarvte (Die psychologischen Grundlagen des philosophischen Unterrichts, in: Der Philosophische Unterricht 3, 74). Ebenso wie W. Schubring rechnete er sich der Bekennenden Kirche zu, auch wenn er in ihr Anzeichen von starrer Orthodoxie und engem Konfessionalismus beklagte. Schlemmer äußerte sich sehr positiv zur Barmer Theologischen Erklärung, die er als "zur Tat gewordene Einigung des deutschen kirchlichen Protestantismus" bezeichnete (Konfessionalismus, in: Deutsches Protestantenblatt 42 (1938), 388). Im November 1940 wurde Schlemmer noch zum 2. Vorsitzenden des nach 1945 nur mehr als Teil des 1948 gegründeten Deutschen Bundes für freies Christentum in Erscheinung tretenden Protestantenvereins gewählt. Innerhalb des Deutschen Bundes allerdings mündete auch die Geschichte einer weiteren bedeutenden Vereinigung, der Schlemmer in führender Position angehörte: des Evangelisch-Sozialen Kongresses. Dessen Strukturen sollten nach 1948 für den Gesamtdeutschen Bund die Koordinierung in der SBZ, dann der DDR gewährleisten, was sich letztlich als illusionär erwies. Seinen ersten öffentlichen Auftritt vor dem ESK hatte Schlemmer 1920, anläßlich dessen 28. Verhandlungen in Berlin. Nach der Teilnahme an der Führung des ESK im Rahmen eines Dreimännerkollegiums 1921/22, gründete er 1926 mit Artur Titius eine Landesgruppe für Berlin-Brandenburg, war als Redner bei den Verhandlungen des ESK 1920, 1932, 1937 und 1940 tätig und wurde 1936 zum 2. Vorsitzenden gewählt. Schlemmer sah sich in der Arbeit im ESK einig insbesondere mit dem langjährigen Generalsekretär und ab 1936 1. Vorsitzenden Johannes Herz, daß absolute Neutralität gegenüber dem Staat und kirchenpolitischen Fragen absolutes Gebot innerhalb des Kongresses seien. Die Versuche J. Herz', von Schlemmer unterstützt, den Kongreß nach 1945 am Leben zu erhalten, scheiterten letztlich. - Kirchenpolitisch engagierte Schlemmer sich über die Liste der 'Freunde der freien Volkskirche' als Mitglied der Brandenburgischen Provinzialsynode (1925, 1927, 1929 und 1933), wo er zugleich Mitglied des Provinzialkirchenrates, der Preußischen Generalsynode (1925, 1927 und 1930) und 1930 berufenes Mitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentages war. 1933 stimmte er als Angehöriger der Gruppe 'Evangelium und Kirche' in der Brandenburgischen Provinzialsynode in Opposition zur Mehrheit der 'Deutschen Christen' gegen die Übernahme des sog. 'Arierparagraphen' in die Kirche. 1924 trat Schlemmer die Nachfolge Friedrich Niebergalls als 1. Vorsitzender des (Reichs)Bundes für Religionsunterricht und religiöse Erziehung an, was in den Jahren der Weimarer Republik eine seiner verbandspolitischen Hauptaufgaben darstellte. Dort galten seine Bemühungen einer eindeutigen Regelung der in den Jahren der Weimarer Republik nie zu einem einheitlichen Ergebnis gelangten Regelungen bezüglich der 'Einsichtnahme der Kirche in den Religionsunterricht' und dem 'Streit um die Konfessionsschule'. Auf der Grundlage der demokratischen Verfassung sah er hier die Gefahr von Einseitigkeiten eher durch die Kirche gegeben, die aufgrund ihrer der Demokratie neutral bis feindlich gegenüber stehenden Haltung selbst zu kaum konstruktiver Zusammenarbeit bereit war. Als die demokratischen Strukturen von der nationalsozialistischen Regierung allerdings unterlaufen wurden, verkannte Schlemmer zunächst die sich abzeichnenden Konsequenzen für die religionspädagogischen Arbeitsfelder und sah die "gesamte nationalsozialistische Arbeit ... bewußt in dieser [der eigenen, D.M.] Linie", die er als Bemühung um die "Erkenntnis, daß wir als Kinder Gottes unserem Volk verpflichtet sind und als Glieder unseres Volkes unter Gottes Gnade und Gericht stehen" beschrieb (Schlußwort, in: Tögel, H. (Hrsg.): Bekenntnis zum deutschen Glauben, Frankfurt/M. 1933, 24). Seine in ihren Zielen und ihrer Methodik auch heute noch bemerkenswert kritisch-reflektierte Religionspädagogik litt so hauptsächlich an der Vernachlässigung des Aspekts einer den Zielen adäquaten Inhaltsauswahl und einer Verkennung der Bildungsverantwortung der Kirche. Positiva wie Negativa verdanken sich dabei Schlemmers in Anknüpfung an den Marburger Neukantianismus und Schleiermacher formulierter Bildungstheorie, die mit ‚der Idee der Menschheit' und ‚dem Glauben an das Reich Gottes' zwar plurale Lebensentwürfe integriert (Wie befreien wir die Schule vom Antisemitismus? in: C. V. Zeitung. Blätter für Deutschtum und Judentum. Organ des Centralvereins der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens 11 (1932), 125), jedoch die Gemeinschaft gegenüber dem Individuum durchwegs tendenziell überbetont. - Nach dem II. Weltkrieg und nach seiner Emeritierung wurde Schlemmer, inzwischen 67-jährig, Ortsgruppenvorsitzender des ‚Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands' in Potsdam und Mitglied der Landesleitung Brandenburg. Das von ihm unterstützte 'Wissenschaftlichen Kabinett' im Kulturbund trat 1954 durch die Konstituierung eines Thomas-Mann-Arbeitskreises hervor, der sich als Thomas-Mann-Kreis zu einer international beachteten Forschungsgemeinschaft entwickelte und Schlemmer 1955 zu Gastvorträgen in die BRD führte. Daneben saß er zwischen 1952 und 1956 der 'Arbeitsgemeinschaft evangelischer Pfarrer im Land Brandenburg für den Frieden' und dem 'Bezirksfriedensrat Potsdam' vor. In beiden Organisationen unterstützte er nicht zuletzt in bewußter Übereinstimmung mit der westdeutschen Friedensbewegung und theologischen Stimmen z.B. Karl Barths eine einseitige Verurteilung der politischen, insbesondere der militärischen Entwicklungen in der BRD, während diesen die postulierten Ideale der DDR entgegengehalten wurden, ohne deren konkrete Mißachtung eigener Versprechen als Widerspruch zu sehen. So blieb auch der letzte Lebensabschnitt Schlemmers von Ambivalenzen bestimmt, deren gewichtigsten Grund er kurz vor seinem Tode noch selbst formulierte: "Deutlich ist mir ... geworden, daß sich mit der bloßen Ideologie dauernde Erfolge nicht erzielen lassen." (Ich bin dankbar für eine Entwicklung, die mich zum überzeugten Friedenskämpfer werden ließ, in: Christlicher Arbeitskreis im Deutschen Friedensrat (Hrsg.), Mein Weg zur Friedensbewegung, o.O. (Berlin) o.J. (1958), 4).

Selbstständige Veröffentlichungen: Die religiöse Persönlichkeit in der Erziehung. Eine religionsphilosophisch-pädagogische Untersuchung, Berlin 1920 (2. erw. Aufl. 1928); Staat und Mensch im Spiegel der neueren deutschen Dichtung (Ein Volkshochschullehrgang), Evangelischer Preßverband für Deutschland, Berlin-Steglitz 1920; Die deutsche Jugend und das Gebot der Stunde, Leipzig 1921; Der Geist der deutschen Jugendbewegung, München 1923; Jugend und Staat, Merseburg 1924; Jugendliches in der Philosophie und Philosophisches in der Jugend der Gegenwart, Berlin 1925; Wie lassen sich die modernen pädagogischen Bestrebungen für die evangelische Erziehung fruchtbar machen? (= Bericht über das Schuljahr 1924/25. Staatliche Heinrich von Kleist-Schule Frankfurt/O.), Frankfurt/Oder 1925; Das Gemeinschaftsleben der Jugend und die Schule, Leipzig 1926; Die Seele des jungen Menschen im Entwicklungsalter, Stuttgart-Heilbronn 1926; Die Schulpolitik der evangelischen Kirche Preußens, Görlitz 1928; Das Elternrecht, seine Bedeutung und seine Grenzen, Berlin 1930; Höhere Schule und Jugendbewegung in ihrer beiderseitigen Krisis = Monatsschrift für höhere Schule 29 (1930), 2. Beiheft, Berlin 1930; Pädagogik, Leipzig 1931; Jugendpflege, Jugendbewegung und Jugendbund, Breslau 1933; Mit Erika Janensch: Zur Geschichte der Frauenbildung, Breslau 1933; Jugendpsychologie, Breslau 1933; Vererbungswissenschaft und Religionsunterricht, Frankfurt/M. 1934a; Von Karl Barth zu den Deutschen Christen. Ein Wort zum Verständnis der heutigen theologischen Lage, Gotha 1934b; Evangelische Gedanken zu Rosenbergs "Mythus", Görlitz 19351, 19352; Kirchenkampf und Kirchentrennung. Lehren der Geschichte, Görlitz 1936; Die Technik und das Evangelium, Leipzig 1941; Kirchengeschichte Berlins 1871-1937, Diss.Theol. Königsberg/Pr. 1942; Christliche Verantwortung für den Frieden, Potsdam 1954.

(Mit-)Herausgeberschaft: Mit Kurt Kesseler und Elsa Matz: Wägen und Wirken. Ein deutsches Lese- und Lebensbuch. Neue allgemeine Ausgabe für höhere Mädchenbildungsanstalten, Teile 1-5, Leipzig 1925; Mit Hermann Halfmann und Julius Köster: Hilfsbuch für den evangelischen Religionsunterricht an den höheren Lehranstalten. Völlig neu bearbeitet, Berlin: Tl. 1 Für Sexta u. Quinta, 24. Aufl. 1928, Tl. 2 Für Quarta bis Untersekunda, Heft 1 (Quarta) 1926, Heft 2 (Untertertia bis Untersekunda) 19. Aufl. 1927 [in 1 Bde., 19. Aufl. 1927], Tl. 3 Für Obersekunda bis Oberprima, 7. Aufl. 1927; Mit Heinrich Spanuth: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 25 (1932), Hefte 1 bis 4; Mit Wilhelm Schubring: Evangelische Gedanken zur Gegenwart - Eine Schriftenreihe. Heft 1 = Schlemmer 1934 b, H. 2 = Hermann Schuster, Der Protestant und seine Kirche, Görlitz 1935; H. 3 = W. Schubring, Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!, Görlitz 1936; H. 4 = Hermann Mulert, Läßt sich die Volkskirche erhalten? Görlitz 1936; H. 5 = Schlemmer 1936; Mit Johannes Herz und Waldemar Zimmermann: Evangelisch-Sozial. Vierteljahresschrift für sozial-kirchliche Arbeit 43 (1938) bis 45 (1940); (Zur Synode der EKiD vom 3. bis 8. März 1957), Im Auftrage des Arbeitskreises evangelischer Pfarrer für Frieden und soziale Arbeit im Lande Brandenburg, Potsdam (13.02.) 1957; Militärkirche oder kirchlicher Friedensdienst, o.O. 1957; Mit Gerhard Kehnscherper: (Zur atomaren Bewaffnung der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland), Im Auftrage des Arbeitskreises evangelischer Pfarrer für Frieden und soziale Arbeit im Lande Brandenburg, o.O. 1957.

Lexikonartikel: Blüher, Hans, in: RGG, 2. Aufl. Tübingen 1927, Erster Band, 1151; Jugendliteratur (1. Jugendliches Kunstschaffen), in: RGG, 2. Aufl. Tübingen 1929, Dritter Band, 540-542; Jugendpsychologie I - Allgemeine Jugendpsychologie, in: RGG, 2. Aufl. Tübingen 1929, Dritter Band, 548-552; Jugendpsychologie II - Religionspsychologie des Jugendlichen, in: RGG, 2. Aufl. Tübingen 1929, Dritter Band, 552-556; Reifezeit, in: Pädagogisches Lexikon Bd. 4. In Verbindung mit der Gesellschaft für ev. Pädagogik und unter Mitwirkung zahlreicher Fachmänner hrsg. von Hermann Schwartz, Bielefeld & Leipzig 1931, 57-65; Schülervereine, in: Pädagogisches Lexikon Bd. 4. In Verbindung mit der Gesellschaft für ev. Pädagogik und unter Mitwirkung zahlreicher Fachmänner hrsg. von Hermann Schwartz, Bielefeld & Leipzig 1931, 416-420; Selbstmorde (Jugendlicher), in: Pädagogisches Lexikon Bd. 4. In Verbindung mit der Gesellschaft für ev. Pädagogik und unter Mitwirkung zahlreicher Fachmänner hrsg. von Hermann Schwartz, Bielefeld & Leipzig 1931, 565-568.

Beiträge in Sammelwerken: Evangelischer Religionsunterricht, in: Gustav Louis (Hrsg.), Die Realschule, Leipzig 1924, 33-39; Das Schülervereinswesen und seine Bedeutung für die staatsbürgerliche Erziehung, in: Felix Lampe & G.H. Franke (Hrsg.), Staatsbürgerliche Erziehung, Breslau 1924, 59-71; Die feiernde Gemeinde und die Schuljugend, in: Oscar Goehling (Hrsg.), Feiernde Gemeinde, Berlin-Steglitz 1925, 102-106; Die Bedeutung der Jugendkunde für die Arbeit der höheren Schule, in: Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht (Hrsg.), Jugendkunde und Schule, Langensalza 1926, 170-177; Evangelischer Religionsunterricht, in: Friedrich Cauer & Agnes Molthan (Hrsg.), Lyzeum und Oberlyzeum, Leipzig 1926, 24-30; Die "Christliche Welt" und die Jugend, in: Hermann Mulert (Hrsg.), 40 Jahre Christliche Welt. Festgabe für Martin Rade zum 70. Geburtstag, Gotha 1927, 156-161; Geschichte und Wesen des Bundes, in: Der Reichsbund für Religionsunterricht und religiöse Erziehung (Werbebroschüre), o.O., o.J. (Berlin 1927), 3-5; Grundschule in ihrem Verhältnis zur höheren Schule, in: Karl Eckhardt & Stephan Konetzky (Hrsg.), Grundschularbeit, Langensalza 1928, 199-210 (2. Aufl 1930); Was erwartet die Jugend vom evangelischen Religionsunterricht?, in: Wilhelm Heienbrok (Hrsg.), Vom evangelischen Religionsunterricht der Gegenwart, Breslau 1929, 5-18; Schuljugend und kirchliches Wochenende, in: Oskar Goehling (Hrsg.), Feiern auf Fahrt. Erfahrungen und Versuche kirchlicher Wochenendarbeit und Betreuung von Ausflügen aller Art, Berlin 1929, 57-60; Die Philosophie in der höheren Schule, in: Adolf Grimme (Hrsg.), Wesen und Wege der Schulreform, Berlin 1930, 180-190; Vererbungslehre und geisteswissenschaftlicher Unterricht, in: Günther Just (Hrsg.), Vererbung und Erziehung, Berlin 1930, 304-325; (Beitrag in der Aussprache), in: Georg Ried (Hrsg.), Aufgaben und Grenzen der Staatstätigkeit im Bildungswesen der Gegenwart. Bericht über den Pädagogischen Kongreß des Deutschen Ausschusses für Erziehung und Unterricht in Wiesbaden vom 5. bis 7. Oktober 1930, Leipzig 1931, 89 f; Schrifttum zum deutsch-christlichen Religionsunterricht, in: Hermann Tögel (Hrsg.), Bekenntnis zum deutschen Glauben, Frankfurt/M. 1933, 13-16; Schlußwort, in: Hermann Tögel (Hrsg.), Bekenntnis zum deutschen Glauben, Frankfurt/M. 1933, 24; Der Evangelisch-Soziale Kongreß 1918-1940, in: Johannes Herz (Hrsg.), Evangelisches Ringen um soziale Gemeinschaft. 50 Jahre Evangelisch-Sozialer Kongreß, Leipzig 1940, 79-117; Der Thomas Mann-Arbeitskreis, in: Georg Wenzel (Hrsg.), Thomas Mann zum Gedenken, Potsdam 1956, 166-168; Ich bin dankbar für eine Entwicklung, die mich zum überzeugten Friedenskämpfer werden ließ, in: Christlicher Arbeitskreis im Deutschen Friedensrat (Hrsg.), Mein Weg zur Friedensbewegung, o.O. (Berlin) o.J. (1958), 3-5.

Aufsätze und Artikel (Auswahl): Kant, Schleiermacher und Herrmann in ihrem gegenseitigen Verhältnis, in: Religion und Geisteskultur. Zeitschrift für religiöse Vertiefung modernen Geisteslebens IV (1910), 117-145; Von der Brüdergemeine, in: Protestantenblatt 44 (1911), 1020f; Religiöse Internatserziehung, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 5 (1912), 181-183; Missionslehrkurs für akademisch gebildete Lehrer höherer Lehranstalten, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 5 (1912), 257-258; Religiöse Erziehung im Internat, in: Das Alumnat II (1913), 393-408; Sonnenwende, in: Blätter aus dem Schwarzburgbund V (1913/14), 14-16; Mission und höhere Schule, in: Protestantenblatt 46 (1913), 26-28; Kann ein Kind Religion haben? in: Protestantenblatt 46 (1913), 534f; Haben wir in der höheren Schule zu viel Religionsunterricht? in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 7 (1914), 276-280; Zur Frage der Missionspropaganda, in: Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft 29 (1914), 180-183; Unsere jüngste Jugend und der Krieg, in: Deutsches Philologenblatt 22 (1914), 685f; Professor Schian und der "Radikalismus", in: Protestantenblatt 47 (1914), 137; Was erwartet ein Kirchgänger von der Predigt? in: Protestantenblatt 47 (1914), 399-402; Ein wichtiges Missionswerk in Gefahr, in: Protestantenblatt 47 (1914), 606-608; Zum Thema: Krieg und Japanmission, in: Protestantenblatt 47 (1914), 864f; Weihnachten in Feindesland. Ein Feldpostbrief an das Protestantenblatt, in: Protestantenblatt 47 (1914), 1061; Religionsunterricht und Realschule, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 27 (1915/16), 271-281; Der Segen des Krieges. Feldpostbrief an das Protestantenblatt, in: Protestantenblatt 48 (1915), 139f; Todesfurcht oder Todessehnsucht? in: Protestantenblatt 48 (1915), 171f; Osterglocken. Rede, gehalten bei der Beerdigung eines gefallenen Landwehrmannes, in: Protestantenblatt 48 (1915), 266f; Zur Frage der Feindesliebe. Ein Wort aus dem Felde, in: Protestantenblatt 48 (1915), 519f; Gefährliches Deutschtum, in: Protestantenblatt 48 (1915), 620f; "Der Zweck heiligt die Mittel." Eine ethische Untersuchung, in: Protestantenblatt 49 (1916), 6-10; Die religiöse Bedeutung des Wandervogels, in: Protestantenblatt 49 (1916), 513-518; Vom Tode im Felde, in: Protestantenblatt 49 (1916), 745-749; Neue preußische Lehrpläne für den Religionsunterricht an höheren Schulen, in: Evangelische Freiheit 17 (1917), 245; Die Religion des Soldaten im Felde, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 28 (1916/17), 189-197; Kriegsopfer und höhere Schüler, in: Christliche Welt 30 (1917), 607-610; Kann ein "Positiver" tolerant sein? in: Protestantenblatt 50 (1917), 169-172; Wesen des Deutschen Geistes, in: Protestantenblatt 50 (1917), 434-438; Mission als Bildungsprinzip, in: Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft 33 (1918), 90-94; Mission als Bestandteil des deutschen Weltberufs, in: Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft 33 (1918), 164-171 und 177-183; Der Okkultismus - ein neuer Weg für den Religionsunterricht? in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 11 (1918), 121-129; Zum 3. Mal: Neuer preußischer Religionslehrplan, in: Evangelische Freiheit 18 (1918), 169; Deutschtum und Judentum nach Hermann Cohen, in: Monatshefte der Comenius Gesellschaft für Kultur und Geistesleben, Neue Folge X (1918), Heft 4, 53-61; Kritische Gedanken zur Förderung einer deutsch-nationalen Erziehung, in: Lehrproben und Lehrgänge aus der Praxis der Gymnasien und Realschulen 1918, H. 1, 18-25; Ein katholischer Geistlicher über Luther, in: Protestantenblatt 51 (1918), 34-36; Zum Gedächtnis Hermann Cohens, in: Protestantenblatt 51 (1918), 213-215; Zur Volkskirche hindurch, in: Protestantenblatt 51 (1918), 427-429; Die Möglichkeit eines religiösen Verbindungsprinzips in der Gegenwart, in: Die Schwarzburg. Deutsche Hochschulmonatsschrift 1 (1919), Nr. 15, 157-158; Gebet und Schule, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 12 (1919), 96-105; Familie, Staat und Kirche im Kampf um den Religionsunterricht. Leitsätze zu einem Vortrag, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 12 (1919), 198f; Ein "Clerus minor" in der evangelischen Kirche? in: Evangelische Freiheit 19 (1919), 48-51 & 89f; Zur Tagung der "entschiedenen Schulreformer" am 4./5. Oktober. Kritische Gedanken und Anmerkungen, in: Deutsches Philologenblatt 27 (1919), 532; Aus dem Kampf um den Religionsunterricht, in: Protestantenblatt 52 (1919), 32f; Misthaufen und Samenkörner. Eine Entgegnung, in: Protestantenblatt 52 (1919), 160f; Neues zur Frage: Religion und Metaphysik, in: Protestantenblatt 52 (1919), 161-163; Aus dem Kampfe um den Religionsunterricht II, in: Protestantenblatt 52 (1919), 243f; Religion als reines Erlebnis, in: Protestantenblatt 52 (1919), 371-374; Eine pädagogische Barbarei, in: Protestantenblatt 52 (1919), 659-661; Religion und Politik. Versuch einer grundsätzlichen Betrachtung, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 13 (1920), 255-262; Luthers Glaube und die moderne Frömmigkeit, in: Christliche Welt 34 (1920), 689-695 & 710-713; Die Mission als ein Weg zur Verlebendigung des Religionsunterrichts, in: Zeitschrift für die Reform der höheren Schulen 31 (1920), 70-73; Prinzipien des Moralunterrichts, in: Zeitschrift für soziale Pädagogik 1 (1919/20), 174-181; Schlußwort zur Aussprache über die Tagung der "entschiedenen Schulreformer", in: Deutsches Philologenblatt 28 (1920), 123f; Freie Reichsschulkonferenz des Bundes entschiedener Schulreformer in Berlin vom 31. März-3. April, in: Deutsches Philologenblatt 28 (1920), 161f; Die Produktionsschule, in: Deutsches Philologenblatt 28 (1920), 475f; Bedeutung der Mission für Religions- und Konfirmandenunterricht, in: Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft 35 (1920), 241-252; Bedeutung der großen Revolution für die Entwicklung der Pädagogik, in: Die Deutsche Schule 24 (1920), 481-488; Religion und Idealismus (Erwiderung), in: Preußische Kirchenzeitung 1920, 102; Bedeutet die Religions-Philosophie der sogenannten "Marburger-Schule" für Religion und Religionsunterricht eine Verarmung? in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 31 (1920), 144-151; Der Kampf um die Jugend, in: Protestantenblatt 53 (1920), 177-179; Philosophie und Kirche, in: Protestantenblatt 53 (1920), 246f; Gedanken zum "Untergang" des Abendlandes, in: Protestantenblatt 53 (1920), 304-306; Religionsgeschichtlicher Unterricht in Berlin, in: Protestantenblatt 53 (1920), 306f; Zur Vertiefung des Sozialismus, in: Protestantenblatt 53 (1920), 328-330; Religionskunde oder Religionsunterricht?, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 14 (1921), 76-78; Die moderne Jugend und die Religion, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 14 (1921), 193-204; Die Erhaltung der Kirche als sozialen Faktor, in: Verhandlungen des 27. und 28. Evangelisch-Sozialen Kongreßes 1918/1920, Göttingen 1921, 97-109; Luther und das religiöse Erlebnis, in: Christliche Welt 35 (1921), 941-943; Die ChW (= Christliche Welt) und die Jugend, in: An die Freunde Nr. 74 vom 10.12.1922, 803; Diskussionsbeitrag zum Thema 'Die Pflicht zur Kirchenpolitik', in: An die Freunde Nr. 74 vom 10.12.1922, 805; Diskussionsbeitrag zum Thema 'Katholizismus und Protestantismus in der Gegenwart', in: An die Freunde Nr. 74 vom 10.12.1922, 806; Religionsunterricht im Gesamtzusammenhang der Pädagogik, in: Die Volkskirche 4 (1922), 138-140; Besondere sozialistische Gemeinden innerhalb der Kirche? in: Volkskirche 4 (1922), 211-213; Arbeitsleistung der Lehrer an höheren Schulen, in: Deutsche Allgemeine Zeitung. Morgenausgabe vom 3.5.1922, 6 (Berlin, 61. Jahrgang); Wilhelm Herrmann, in: Protestantenblatt 55 (1922), 29; Niederlegung des Religionsunterrichts? in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 15 (1923), 133-136; Denkschrift über die zukünftige Gestaltung des Verhältnisses des Religionsunterrichts zur Kirche (unterzeichnet von H. Diehl, Kersten und H. Schlemmer), in: Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht 34 (1923), 3f; Diskussionsbeitrag zum Thema 'Christentum und Pazifismus', in: An die Freunde Nr. 76 vom 20.11.1923, 826; Vererbung und Erziehung, in: Zeitschrift für pädagogische Psychologie 25 (1924), 75-86; Freiheit des Religionsunterrichts und Freiheit im Religionsunterricht, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 17 (1924), 221-230; Johann Heinrich Pestalozzi, in: Kämpfer II (1924), 255-267; Immanuel Kant, in: Protestantenblatt 57 (1924), 35-37; Der Weg der Jugendbewegung von der Romantik zum Aktivismus, in: Jahrbuch der Erziehungswissenschaft und Jugendkunde 1 (1925), 190-202; Kundgebung zum bayerischen "Konkordat" und zum Vertrag Bayerns mit der evang. Kirche, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 18 (1925), 42f.; Der gegenwärtiger Stand der Jugendbewegung, in: Die Leibesübungen 1925, 37f; Die verheiratete Frau als Lehrerin, in: Deutsche Mädchenbildung 1 (1925), 226-229; Zur Theorie und Praxis der Arbeitsschule, in: Deutsches Philologenblatt 33 (1925), 458-460; Zur Frage des Unterschiedes männlicher und weiblicher Pubertät, in: Pädagogisches Zentralblatt 5 (1925), 509-516; Generalsuperintendent Zoellner und der Religionsunterricht, in: Protestantenblatt 58 (1925), 598f; Zum Reichsschulgesetzentwurf. Kundgebung, in: Protestantenblatt 58 (1925), 614; Zur Geschichte und Zukunft der Lehrerinnenbildung, in: Deutsche Mädchenbildung 2 (1926), 145-150; Noch einmal: Gedanken zur Mädchenbildung. Eine Erwiderung, in: Deutsche Mädchenbildung 2 (1926), 367-370; Bildungseinheit und Bildungstypen, in: Deutsches Philologenblatt 34 (1926), 113-117; Die preußischen Richtlinien für den evangelischen Religionsunterricht, in: Deutsches Philologenblatt 34 (1926), 273f; Zur Frage des Unterschiedes zwischen männlicher und weiblicher Pubertät, in: Deutsche Schulzeitung in Polen 6 (1926), 74-76; Religionsunterricht und die gegenwärtige schulpolitische Lage, in: Preußische Lehrerzeitung 1926, Nr. 129; Vom Wesen des Bundes Deutscher Jugendvereine, in: Christliche Freiheit 42 (1926), 151-153; Wesen und Aufgabe des Bundes deutscher Jugendvereine, in: Der Zwiespruch 8 (1926), 701; Vom Schicksal und Sinn der deutschen Jugend, in: Unser Bund 15 (1926), 249-251; Rede des Oberstudiendirektors Schlemmer in der Preußischen Generalsynode anläßlich der Beratung über die neuen Richtlinien für den evangelischen Religionsunterricht an höheren Schulen, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 37 (1926), 42-46; Die gegenwärtigen Hauptströmungen in Theologie und Frömmigkeit und ihre Bedeutung für den Religionsunterricht, in: Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht 37 (1926), 67-87; Zum Religionsunterricht an höheren Schulen, in: Protestantenblatt 59 (1926), 5-7; Die Tagung der preußischen Generalsynode im Frühjahr 1927, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 20 (1927), 182-185; Mit E. Oberhaus: Gegen den Reichschulgesetzentwurf, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 20 (1927), 224; Mit E. Oberhaus und W. Schubring: Der Reichsbund für Religionsunterricht und religiöse Erziehung über die Richtlinien des altpreußischen Kirchensenats zur Neuregelung der Beziehungen zwischen Kirche und Religionsunterricht, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 20 (1927), 151f; Kirchensenat und Schulreligionsunterricht, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 20 (1927), 243-245; Der Religionsunterricht in der Gemeinschaftsschule, in: Die Hilfe 33 (1927), Nr. 20, 499-501; Evangelische Kirche und Religionsunterricht, in: Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung 56 (1927), 173; Staat, Kirche, Schule, in: Neue Preußische Lehrerzeitung 5 (1927), 129f; Von der Krisis im Kulturbewußtsein der heutigen Jugend, in: Neues Land. Zeitschrift für die höheren Schulen Bayerns 8 (1927), 68f; Konkordat und Kirche, in: Unser Bund 16 (1927), 333-335; Problem des Führers in der deutschen Literatur, in: Schule und Wissenschaft 1 (1926/27), 352-358; Zum hundertsten Todestage Pestalozzis, in: Protestantenblatt 60 (1927), 81-83; Wandlungen der Jugend, in: Berufs- und Fachschule. Zeitschrift des Bayerischen Berufsschulverbandes e.V. 15 (1928), 225-228; B.D.J. und Völkerverständigung, in: Der Zwiespruch 10 (1928), 351f; Innere Beziehung des Religionsunterrichts zu seiner Kirche, in: Hannoversche Schulzeitung 64 (1928), 373; Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen und ihre disziplinare Behandlung, in: Deutsches Philologenblatt 36 (1928), 552-554; Fest und Feuer in der Jugendbewegung, in: Archiv für angewandte Soziologie 1 (1928/29), Heft 4/5, 63-68; Kirche und Lehrerschaft, in: Christliche Freiheit 45 (1929), 27-32; Die Bedeutung der jüngsten theologischen Entwicklungen für die Religionspädagogik, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 22 (1929), 49-60; Erklärung des Reichsbundes gegen ein Konkordat, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 22 (1929), 79; Unser Bund und die weltanschauliche Lage der Gegenwart, in: Die Schwarzburg 39 (1930), 361-367; Zur Frage der Einsichtnahme der Kirche in den Religionsunterricht. Eingabe des Reichsbundes für R.-U. und religiöse Erziehung an den Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 23 (1930), 230-232. Wiederabgedruckt in: Preußische Lehrerzeitung Nr. 136 vom 13.11.1930; Tagung des B.D.J. in Darmstadt, in: Protestantenblatt 63 (1930), 531-533; Bildung, Weltanschauung und Staat, in: Neue Jahrbücher für Wissenschaft und Jugendbildung 7 (1931), 136-140; Weibliche und männliche Jugend in ihrer Einstellung zum Religionsunterricht, in: Deutsche Mädchenbildung 7 (1931), 533-539; Zum Staatsvertrag mit den evangelischen Kirchen Preußens, in: Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht 24 (1931), 150-152; Dialektische Theologie und Religionsunterricht, in: Monatsschrift für höhere Schule 30 (1931), 329-339; Stimmen zur Frage: Weltanschauung, Erziehung und Schule, in: Die Deutsche Schule 35 (1931), 13-14; Staatsschule und evangelische Kirche, in: Die Erziehung 7 (1932), 57-59; Die Stellung des Religionsunterrichts zwischen Staat und Kirche, in: Hannoversche Schulzeitung 68 (1932), 36-37; Der Unglaube im Pubertätsalter, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 43 (1932), 65-70; Erklärung des Reichsbundes für Religionsunterricht und religiöse Erziehung zur Einführung der kirchlichen Einsichtnahme in den Religionsunterricht, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 43 (1932), 331f; Die Aufgaben der evangelischen Kirche im politischen und wirtschaftlichen Leben der Gegenwart, in: Verhandlungen des 39. Evangelisch-Sozialen Kongreßes, Göttingen 1932, 30-51 (danach Aussprache mit Schlußwort 66f); Entpolitisierung der Jugend, in: Die Jugendpflege 9 (1932), 168-171; Entpolitisierung der Schule (Vortrag vom 18.3.1932), in: 33. Jahresbericht des Vereins zum Schutze der Kinder vor Ausnutzung und Mißhandlung e. V. für das Jahr 1931, 4-10; Wie befreien wir die Schule vom Antisemitismus? in: C. V. Zeitung. Blätter für Deutschtum und Judentum. Organ des Centralvereins der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens 11 (1932), 125; Die psychologischen Grundlagen des philosophischen Unterrichts, in: Der Philosophische Unterricht 3 (1932), 69-80; Geistliche Schulaufsicht, in: Vossische Zeitung, Berlin vom 10. März 1932; Karl Barth über Theologie und Mission (III.), in: Protestantenblatt 65 (1932), 261; Der B.D.J. in Weimar, in: Protestantenblatt 65 (1932), 579-581; Unser Verhalten im Kampf um die Einsichtnahme. Rückblick und Ausblick, in: Zeitschrift für den ev. Religionsunterricht 44 (1933), 187-189; Die dialektische Theologie und ihre Auswirkungen auf den Religionsunterricht, in: Hannover Schulzeitung 69 (1933), 77f.; Parlamentarismus und Obrigkeit, in: Unser Bund 22 (1933), 30-34; Kirchliche "Führung", in: Protestantenblatt 66 (1933), 154-156; Ende der humanistischen Illusion? in: Protestantenblatt 66 (1933), 306-308; Dialektische und kritische Theologie, in: Protestantenblatt 66 (1933), 438-441; Die Lage der evangelischen Jugendarbeit, in: Protestantenblatt 66 (1933), 475-478; Noch einmal: Die reformatorische Grundlage der Erziehung, in: Theologische Blätter 44 (1934), 265-269; Aus dem Reichsbund für Religionsunterricht und religiöse Erziehung, in: Deutsche Evangelische Erziehung 45 (1934), 246f; Das Ende des evangelische Jugendwerks? in: Christliche Welt 48 (1934), 84-92; Kirche und Jugenderziehung in Deutschland, in: Christliche Welt 48 (1934), 830-834; Unsere Stellung zur "Artgemäßen Deutschen Glaubensbewegung", in: Protestantenblatt 67 (1934), 278f; Neue Wege evangelischer Jugendarbeit, in: Christliche Welt 49 (1935), 801-804; Was bedeutet uns heute die "Union"? in: Protestantenblatt 68 (1935), 371-376; Die evangelische Kirche während der Olympia-Festwochen, in: Christliche Welt 50 (1936), 748-752 und 788-790; Zur Frage der Union, in: Protestantenblatt 69 (1936), 589-591; Die Lage des Protestantismus und der philosophischen Situation von heute, in: Protestantenblatt 69 (1936), 687-689; Neues zur Frage der Union, in: Protestantenblatt 69 (1936), 764f; Barmherzigkeit oder Gerechtigkeit? Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, in: Evangelisch-Sozial 42 (1937), 68-76; Fünfzig Jahre Christliche Welt, in: Protestantenblatt 70 (1937), 8-10; Zur Frage der Preußischen Union, in: Protestantenblatt 70 (1937), 401-403; Fünf Fragen an die nationalkirchlichen Deutschen Christen, in: Christliche Welt 52 (1938), 485-487; Noch einmal: Abendländische Entscheidung, in: Deutsches Pfarrerblatt 42 (1938), 865-867; Gegen Vernebelung der geschichtlichen Tatsachen II. - Zur Entstehung des Kirchenkampfes, in: Protestantenblatt 71 (1938), 499f; Das Johannes-Evangelium, in: Protestantenblatt 71 (1938), 605f; Zur Pädagogik Theodor Litts, in: Protestantenblatt 71 (1938), 639f; Zur Geschichte des "Kulturprotestantismus", in: Christliche Welt 53 (1939), 472-476; Christliche und allgemein-menschliche Sittlichkeit, in: Evangelisch-Sozial 45 (1940), 8-13; Der Geist der Technik und das Evangelium, in: Evangelisch-Sozial 45 (1940), 71-80; Kirche der Zukunft, in: Protestantenblatt 73 (1940), 5-6; Noch einmal: Hirsch - und ein Gegner von ihm, in: Protestantenblatt 73 (1940), 30-33; Martin Rade, in: Protestantenblatt 73 (1940), 201-204; Zur Geschichte des politischen Katholizismus, in: Protestantenblatt 73 (1940), 258-260; Das protestantische Prinzip, in: Protestantenblatt 73 (1940), 317-319; Weltfrömmigkeit, in: Christliche Welt 55 (1941), 79f; Der Deutschorden in theologischer Sicht, in: Deutsches Pfarrerblatt 45 (1941), 328f; Evangelische Erziehung (Lucas 15, 11-24), in: Protestantenblatt 74 (1941), 201f; Pfingsten, in: Protestantenblatt 74 (1941), 245f; Die Aufgaben des Neulehrers, in: Mitteilungsbatt für die Märkischen Schulen und Volksbildungsämter 1 (1947), 94-95; Die Pädagogik des Jahres 1848 und ihre Bedeutung für die Gegenwart, in: Mitteilungsblatt für die Schulen und Volksbildungsämter des Landes Brandenburg 2 (1948), 111-114; Georg Kerschensteiner. Darstellung und Kritik, in: Mitteilungsblatt für die Schulen und Volksbildungsämter des Landes Brandenburg 2 (1948), 164-169; Zur Vorlesung über Geschichte der Pädagogik (Aus der Arbeit der Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam), in: Mitteilungsblatt für die Schulen und Volksbildungsämter des Landes Brandenburg 3 (1948), 115-116; Grundzüge zur Ausbildung des Geschichtslehrers, in: Geschichte in der Schule 2 (1949), H. 3, 34-38; Einheit und Friede für Deutschland - nicht Sache der Politik, sondern Forderung christlicher Sittlichkeit, in: 6. Rundbrief des Christlichen Arbeitskreises für den Frieden, Berlin 1952, 29-34; Zum Kapitel "Religionsunterricht", in: Freies Christentum 7 (1955), 110f. - Von gestern für heute und morgen - kleinere Beiträge zum Tagesgeschehen im Protestantenblatt (Wochenschrift für den deutschen Protestantismus): Zwischen 1919 und 1941 insgesamt 278 Beiträge in der unter obiger Überschrift erschienenen Rubrik im Protestantenblatt. Vollständig aufgeführt - ebenso wie die Aufsätze und Artikel H. Schlemmers - bei: Menzel, Dirk: Liberale Religionspädagogik und freier Protestantismus, München 2001.

Rezensionen: Insgesamt über 900 Rezensionen in den Jahren 1917 bis 1952, erschienen hauptsächlich im Protestantenblatt und in Die Christliche Welt (zwischen 1934 und 1941 bis auf einige Rezensionen in der Theologischen Literaturzeitung und Evangelisch-Sozial ausschließlich dort), aber auch in: Zeitschrift für soziale Pädagogik, Pädagogisches Zentralblatt, Deutsches Philologenblatt, Deutsche Mädchenbildung, Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht, Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht, Kant-Studien, Deutscher Pfeiler und Die Wartburg.

Lit.: Kesseler, Kurt: Hans Schlemmer, in: Pädagogische Charakterköpfe, Frankfurt/M. 19254, 52-60; - Baumgarten, Otto: Meine Lebensgeschichte, Tübingen 1929; - Kesseler, Kurt: Hans Schlemmer, in: Pädagogische Charakterköpfe, Frankfurt/M. 19295, 52-60; - Glaue: Art. Schlemmer, Hans, in: RGG Bd. 5, Tübingen 19312, 181; - Spieler, Josef: Art. Schlemmer, Hans, in: Lexikon der Pädagogik der Gegenwart Bd. 2, Freiburg/Br. 1932, 780; - Art. Schlemmer, Hans, in: Kürschners deutscher Gelehrtenkalender, (5) 1935, 1199f; - Herz, Johannes (Hrsg.): Evangelisches Ringen um soziale Gemeinschaft. Fünfzig Jahre Evangelisch-Sozialer Kongreß 1890-1940, Leipzig 1940; - Art. Schlemmer, Hans, in: Kürschners deutscher Gelehrtenkalender, (6) 1940/41 Bd. II, 598; - Art. Schlemmer, Hans, in: Kürschners deutscher Gelehrtenkalender, (7) 1950, 1794f; - Spieler, Josef: Art. Schlemmer, Hans, in: Lexikon der Pädagogik Bd. IV, Freiburg/Br. 1955, 7; - Herz, Johannes: Hans Schlemmer (Nachruf) in: Freies Christentum 10 (1958), 51f; - Eberhard, Otto: Evangelischer Unterricht und Reformpädagogik. Ein Beitrag zur Geschichte der Religionspädagogik seit der Jahrhundertwende, München 1961; - Fangmeier, Jürgen: Erziehung in Zeugenschaft. Karl Barth und die Pädagogik, Zürich 1964; - Stählin, Wilhelm: Via Vitae. Lebenserinnerungen von Wilhelm Stählin, Kassel 1968; - Erlebnisse, Erinnerungen, Erfahrungen. Aus der Geschichte der Pädagogischen Hochschule Potsdam = Wissenschaftliche Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule Potsdam 12 (1968); - Bloth, Peter C.: Religion in den Schulen Preußens. Der Gegenstand des evangelischen Religionsunterrichts von der Reaktionszeit bis zum Nationalsozialismus, Heidelberg 1968; - Kantzenbach, Friedrich Wilhelm: Widerstand und Solidarität der Christen in Deutschland 1933-1945. Eine Dokumentation zum Kirchenkampf aus den Papieren des D. Wilhelm Freiherrn von Pechmann, Neustadt/Aisch 1971; - Bockwoldt, Gerd: Religionspädagogik. Eine Problemgeschichte, Stuttgart u.a. 1977; - Baumgärtner, Raimund: Weltanschauungskampf im Dritten Reich. Die Auseinandersetzung der Kirchen mit Alfred Rosenberg, Mainz 1977; - Kling-de Lazzer, Marie-Luise: Thematisch-problemorientierter Religionsunterricht. Eine historisch-systematische Untersuchung zur Religionsdidaktik, Gütersloh 1982; - Krotz, Fritz: Die religionspädagogische Neubesinnung. Zur Rezeption der Theologie K. Barths in den Jahren 1924-1933, Göttingen 1982; - Graf, Friedrich Wilhelm: Kulturprotestantismus, in: Archiv für Begriffsgeschichte 28 (1984), 214-268; - Nipkow, Karl Ernst: Liberale Theologie und Reformpädagogik als verdecktes Erbe in der Religionspädagogik der Gegenwart, in: Vierteljahresschrift für neuzeitliches Christentum 1 (1987), 103-113; - Graf, Friedrich Wilhelm: "Wir konnten dem Rad nicht in die Speichen fallen." Liberaler Protestantismus und "Judenfrage" nach 1933, in: J.-Chr. Kaiser / M. Greschat (Hrsg.), Der Holocaust und die Protestanten, Frankfurt/M. 1988, 151-185; - Hübinger, Gangolf: Kulturprotestantismus und Politik, Tübingen 1994; - Keim, Wolfgang: Erziehung unter der Nazi-Diktatur Bd. I: Anti-demokratische Potentiale, Machtantritt und Machtdurchsetzung, Darmstadt 1995; - Rickers, Folkert: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Untersuchungen zur Religionspädagogik im 'Dritten Reich', Neukirchen-Vluyn 1995; - Lachmann, Rainer: Religionsunterricht in der Weimarer Republik, Würzburg 1996; - Andresen, Sabine: Mädchen und Frauen in der bürgerlichen Jugendbewegung. Soziale Konstruktion von Mädchenjugend, Neuwied / Kriftel / Berlin 1997; - Wolfes, Matthias: Protestantische Theologie und moderne Welt - Studien zur Geschichte der liberalen Theologie nach 1918, Berlin / New York 1999; - Roggenkamp-Kaufmann, Antje: Art. Reichsbund für Religionsunterricht und religiöse Erziehung, in: Mette, Norbert / Rickers, Folkert (Hrsg.): Lexikon der Religionspädagogik Bd. 2, Neukirchen-Vluyn 2001, 1604; - Menzel, Dirk: Liberale Religionspädagogik und freier Protestantismus - Das Beispiel Hans Schlemmer (1885-1958), München 2001; - Kühl-Freudenstein, Olaf: Evangelische Religionspädagogik und völkische Ideologie: Studien zum 'Bund für deutsche Kirche' und der 'Glaubensbewegung Deutsche Christen', Würzburg 2003.

Dirk Menzel

Letzte Änderung: 21.09.2003