SCHLOSSER, Johann Georg, * 7.12. 1739 in Frankfurt am Main, † 17.10. 1799 in Frankfurt am Main - Popularphilosoph, Übersetzer, Staatsmann, Jurist. Wie die Familie seines künftigen Schwagers Goethe gehörte diejenige S.s dem Bürgertum und damit der politisch in Frankfurt am Main tonangebenden Schicht an. Sein Vater Carl Erasmus saß im Rat der Stadt, seine Mutter Susanna Maria Orth entstammte einer angesehenen Kaufmannsfamilie. In Hieronymus Peter hatte er einen älteren Bruder, der dazu bestimmt war, eine politische Position in Frankfurt zu übernehmen. J.G.S. selbst besuchte in seiner Heimatstadt zunächst das Gymnasium, wo der Schwerpunkt auf den klassischen Sprachen lag. Aus eigenem Antrieb widmete er sich intensiv der Lektüre zeitgenössischer deutscher Schriftsteller. Das Studium der Rechte in Jena (ab 1758) und Altdorf (ab 1760) schloß er 1762 mit einer Promotion über das Vormundschaftsrecht seiner Vaterstadt ab. Daraufhin war er in Frankfurt als Rechtsanwalt tätig, allerdings ohne in dieser Stellung rechte Erfüllung zu finden. Daher akzeptierte er 1766 bereitwillig das Angebot, Geheimsekretär des Herzogs Friedrich Eugen von Württemberg zu werden, der damals Befehlshaber eines preußischen Regiments im hinterpommerschen Treptow an der Rega war. Zugleich übernahm er die Verantwortung für die Erziehung von dessen Kindern, die nach Wunsch des Herzogs im Geiste des Protestantismus erfolgen sollte. Auf dem Weg nach Treptow besuchte er in Leipzig den ihm seit seiner Jugendzeit bekannten Goethe und erhielt die Verbindung auch von seinem neuen Dienstort aus in Form eines Briefwechsels aufrecht. In Treptow verfaßte er einige Übersetzungen aus dem Griechischen sowie - zunächst in englischer Sprache - den 1776 auf deutsch erschienenen `Anti-Pope'. In dieser Schrift wandte sich S. gegen den ihm absolutistisch erscheinenden Vernunftbegriff Popes und zeichnete ein pessimistisches Bild des Individuums und der menschlichen Gesellschaft, deren Gebrechen allein durch die Güte Gottes überwunden werden könnten. 1769 schied er aus den Diensten des Herzogs von Württemberg und kehrte nach Frankfurt zurück, um seine Tätigkeit als Anwalt fortzusetzen. Dort entstand der erfolgreiche `Katechismus der Sittenlehre für das Landvolk' (1771). Durch sein Postulat eines dem `natürlichen Menschen' angemessenen Wertesystems geriet S. allerdings in Gegensatz zum institutionalisierten, von Staat und Kirche getragenen Erziehungswesen und erntete so neben der enthusiastischen Zustimmung Christoph Martin Wielands oder Johann Heinrich Campes auch scharfe Kritik. Der `Katechismus' machte ihn jedenfalls unter den Intellektuellen der deutschsprachigen Länder bekannt. Darüber hinaus besorgte S. in Zusammenarbeit vor allem mit Johann Heinrich Merck die Redaktion des für die deutsche Literaturgeschichte bedeutsamen Jahrgangs 1772 der `Frankfurter Gelehrten Anzeigen', für den auch Goethe Beiträge lieferte. - Am 1. November 1773 heiratete S. dessen Schwester Cornelia und wurde künftig von Zeitgenossen und Nachwelt auf die Rolle als Goethes Schwager festgelegt, obwohl die Ehe nur wenige Jahre währte. Inzwischen war er in Diensten Karl Friedrichs von Baden Markgräflich Badischer Hof- und Regierungsrat geworden. Nach kurzem Aufenthalt in der Residenzstadt Karlsruhe als Hof- und Kirchenrat wirkte er ab 1774 in Emmendingen als Oberamtsverweser bzw. Oberamtmann der zu Baden gehörigen, nördlich vom österreichischen Breisgau gelegenen Markgrafschaft Hochberg. Cornelia freilich fühlte sich in dieser kleinen und abgelegenen Stadt nicht sonderlich wohl. Zu ihrer melancholischen Gemütsverfassung kamen schwere gesundheitliche Probleme, und sie starb, kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter, am 8. Juni 1777. Schon ein gutes Jahr später, am 24. September 1778, ging S. mit Johanna Fahlmer eine zweite Ehe ein. (Goethe suchte S. in Emmendingen zweimal auf, 1775 und 1778; ein letztes Treffen der beiden fand 1793 in Heidelberg statt. In den dem Schwager in `Dichtung und Wahrheit' gewidmeten Passagen stellt Goethe das Verhältnis zu S. zumindest im Rückblick als recht distanziert dar.) Im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit bemühte sich S. intensiv um Reformen insbesondere auf den Bereichen der Landwirtschafts- und Sozialpolitik und geriet dabei des öfteren in Gegensatz zu Markgraf Karl Friedrich und der zentralen Regierung in Karlsruhe. Außerdem war er zuständig für das Bergwesen und für die Einrichtung von Fabriken. S. unterhielt Kontakte zu den Intellektuellen, die im Südwesten des deutschen Sprachraums, also in Baden, in der Schweiz und im Elsaß, zu Hause waren, z.B. zu Johann Caspar Lavater, Isaak Iselin, den Jacobi, Jakob Michael Reinhold Lenz, Gottlieb Konrad Pfeffel, Franz Christian Lerse, Johann Daniel Salzmann und Jakob Sarasin. Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang S.s Kontakte zur `Helvetischen Gesellschaft' ab 1776, die zeigen, daß er in die halbinstitutionellen Reformbestrebungen seiner Zeit fest eingebunden war, auch wenn sie sich nicht auf seinen unmittelbaren Amtsbereich bezogen. Zu den zahlreichen Besuchen in der Schweiz kam ein längerer Aufenthalt in Wien (1783). Im Jahre 1784 wurde er erster Meister vom Stuhl der neugegründeten Freiburger Freimaurerloge `Zur edlen Aussicht'. Daneben führte er seine schriftstellerische Tätigkeit fort. Dem Geiste der Genieästhetik wurde S. im `Prinz Tandi' (1775) gerecht, in dem er die freie Phantasie des Dichters feierte und die einengende Regelpoetik verwarf. Seine Nähe zum Sturm-und-Drang läßt sich noch an `Über die Dichtkunst' (1788) ablesen, wo er den Primat der Poesie über die Vernunft entschieden verteidigte. Im `Katechismus der christlichen Religion für das Landvolk' (1776) kritisierte er erneut die protestantische Geistlichkeit, weshalb diese Schrift in Frankfurt konfisziert und verbrannt wurde. `Xenocrates, oder über die Abgaben' (1784) ist der Auseinandersetzung mit den Lehren der Physiokraten gewidmet. - 1787 wurde S. als Geheimer Hofrat nach Karlsruhe versetzt und wirkte dort am Geheimen Staatsarchiv und dann im Landeskollegium. In diese Jahre fällt eine Auseinandersetzung mit der Berlinischen Monatsschrift und den Spätaufklärern um Friedrich Nicolai, die ihm vorwarfen, daß er Lavater und Sarasin gegen Angriffe wegen ihrer freundlichen Haltung gegenüber Cagliostro verteidigte, und ihn gar selbst in die Nähe des falschen Grafen rückten. 1790 brachte er es zum Direktor des Hofgerichtes und wurde als Wirklicher Geheimer Rat Mitglied des Geheimen Rates. Vor dem Hintergrund der nach wie vor anhaltenden Differenzen mit der markgräflichen Regierung schied er 1794 aus Anlaß eines direkten Eingriffs Karl Friedrichs in ein laufendes Gerichtsverfahren aus dem badischen Dienst. Nach längerem Aufenthalt im preußischen Ansbach begab er sich 1796 nach Eutin, wo seine mit Georg Heinrich Nicolovius verheiratete Tochter lebte. (Dieser Ehe entstammte Alfred Nicolovius, der Verfasser der ersten Biographie über S.) Dort pflegte er vor allem Kontakte zu Friedrich Leopold von Stolberg und Johann Heinrich Voß. Die letzten Jahre in Karlsruhe und die Zeit in Ansbach und Eutin waren von S.s Auseinandersetzung mit Kant geprägt, dessen kritische Philosophie er als vernunftlastig, lebensfremd und daher ethisch bedenklich ablehnte. S.s Angriffe in `Platos Briefe' (1793/94 bzw. 1795) erwiderte der Königsberger durch die Schriften `Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie' (1796) und `Verkündigung des nahen Abschlusses eines Traktats zum ewigen Frieden in der Philosophie' (1796). Diese wiederum veranlaßten S. zur Abfassung des `Schreibens an einen jungen Mann, der die kritische Philosophie studieren wollte' (1797), dem ein polemisch gehaltenes `Zweites Schreiben' (1798) folgte. Daraufhin wurde er von den Anhängern Kants, unter ihnen Friedrich Schlegel, aufs heftigste attackiert. Den Gipfelpunkt von S.s jahrzehntelanger Übersetzertätigkeit gerade auf dem Bereich der griechischen Literatur (Plato, Aristoteles, Longin, Xenocrates, Xenophon, Thukydides, Dionysius von Halikarnass, Aischylos, Euripides, Aristophanes, Homer, Kallimachos, Musaios) stellt die Übertragung von Aristoteles' `Politeia' (1798) dar. - Nach dem Tode seines Bruders Hieronymus Peter, der einen Sitz im Rat der Stadt Frankfurt innegehabt hatte, kehrte S. 1798 auf Ersuchen der Regierung in seine Heimat zurück, um ein politisches Amt zu übernehmen. Dies war vorher nicht möglich gewesen, da aus jeder Familie nur ein Mitglied in der Verwaltung der Stadt vertreten sein konnte. S. wurde einstimmig und unter Verzicht auf das sonst übliche Losverfahren zum Syndikus gewählt. Er war in dieser Funktion vor allem für die Außenpolitik zuständig. Nach kaum einjähriger Amtszeit verstarb er am 17. Oktober 1799 in seiner Geburtsstadt.
Werke und Übersetzungen: Trauer-Rede bey dem plötzlichen Tod des Weiland Wohledlen und Wohlgelehrten Herrn Jacob Friedrich Nödel aus Creilsheim der H.G.G. und Weltweisheit eifrigst Beflissenen, Altdorf 1761; Dissertatio inauguralis iuridica de officio tutorum et curatorum circa lites pupillorum et minorum ad illustrandam reformationem Francofurtensem, Altdorf 1762; Musaeus, Hero und Leander. Aus dem Griechischen, Frankfurt am Main 1771 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Katechismus der Sittenlehre für das Landvolk, Frankfurt am Main 1771 [verschiedene Ausgaben auch unter abweichenden Titeln: Frankfurt am Main 1773; 1789; Coburg 1801; 1831; ND Stuttgart-Bad Cannstadt 1998; Microfiche München etc. 1990-1994]; Rezensionen, in: Frankfurter Gelehrte Anzeigen 1772; Prinz Tandi an den Verfasser des neuen Menoza, Naumburg 1775 [ND Heidelberg 1993; Microfiche München etc. 1990-1994]; Anti-Pope oder Versuch über den Natürlichen Menschen. Nebst einer neuen prosaischen Übersetzung von Popes `Versuch über den Menschen', Leipzig 1776 [auch Bern 1776; Microfiche München etc. 1990-1994]; Aufsätze, in: Deutsches Museum, 1776 [Schreiben an Herrn Hofrath Wieland über die Abderiten im deutschen Merkur, in: Band 1, Februar, 147-161; Skizze einer Moral, in: Band 1, März, 213f.; Auszug eines Briefes vom 30. May 1776, in: Band 2, Juli, 650-654; Über Spott und Schwärmerei, in: Band 2, September, 785f.; Über die Toleranz, in: Band 2, September, 810; Eine Ehestandsscene, in: Band 2, Oktober, 889; Vom höhern Christenthum, in: Band 2, November, 1007f.; Über die großen und kleinen Bücher, in: Band 2, November, 1032; Über die Cultur der Menschen, in: Band 2, Dezember, 1075f.; Über die Gesetzgebung gegen die Duelle, in: Band 2, Dezember, 1128f.; Über die zu Straßburg errichtete Statue des Marschalls von Sachsen, in: Band 2, Dezember, 1140f.]; Katechismus der christlichen Religion für das Landvolk, Leipzig 1776. [Microfiche München etc. 1990-1994]; Aufsätze in: I. Iselin, Ephemeriden der Menschheit, Basel 1776; 1778 [Schreiben über den Hiero des Xenophon, 1776, St. 4, 15-59; Vier Schreiben an Iselin über die Philanthropinen (sowie Iselins Antwort), 1776, St. 1, 23-42; 1776, St. 6, 30-52; 1776, St. 12, 215-227; 1778, St. 1, 26-83; Über das neue französische System der Policeyfreiheit, insbesondere in der Aufhebung der Zünfte, 1776, St. 2, 6-39; Über die Träume eines Menschenfreundes, 1776, St. 9, 225-241]; Politische Fragmente, Leipzig 1777 [dass. auch in: Deutsches Museum, 1777, Band 1, 97-120; Microfiche München etc. 1990-1994]; Vorschlag und Versuch einer Verbesserung des deutschen bürgerlichen Rechts ohne Abschaffung des römischen Gesezbuchs, Leipzig 1777 [ND Glashütten im Taunus 1973]; Aufsätze, in: Deutsches Museum, 1778 [Über die Harmonie der Schöpfung, Band 1, 9-11; Über die Streitigkeit vom Genius des Sokrates, Band 1, 71-76; Platos Alcibiades. Über das Gebet, Band 1, 213-228; Über Wagners Kindermörderin, Band 2, 478-480]; Kleine Schriften. Sechs Theile, Basel 1779-1793 [weitere Ausgaben Straßburg 1780-1787; Frankfurt 1794; ND New York; London 1972; Microfiche München etc. 1990-1994; darin enthalten: Band 1: Über Spott und Schwärmerei; Vier Schreiben an Iselin über die Philanthropinen, incl. Iselins Antwort; Über die Träume eines Menschenfreundes, incl. Iselins Antwort; Über das neue französische System der Polizeyfreyheit; Band 2: Plan und Fragment einer Weltgeschichte für Frauenzimmer; Prinz Tandi an den Verfasser des neuen Menoza; Skizze einer Moral; Schreiben über den Hiero des Xenophon; Über die Toleranz; Eine Ehestandsscene; Vom höheren Christenthum; Über die grossen und kleinen Bücher; Über die Kultur der Menschen; Über die Gesetzgebung gegen die Duelle; Über die zu Straßburg errichtete Statue des Marschalls von Sachsen; Herrn Regierungsrath Müllers Anmerkungen über Herrn Hofrath Schlossers Widerlegung des Systems von der Polizeyfreyheit; Politische Fragmente; Das verödete Dorf. Aus dem Englischen des Goldschmidts; Plato's Alcibiades. Zweyte Untersuchung. Über das Gebet; Band 3: Das Nußbraune Mädchen, nebst dem Englischen Original. Nach Chaucer - Harmonie der Schöpfung; Über die Streitigkeit vom Genius des Sokrates; Schreiben an Herrn O., Pfarrer zu L., über das Werk vom Zweck Jesu; Über Johann Waldmann, Bürgermeister der Stadt Zürich; Über die Seelen-Wanderung. Erstes Gespräch; Über die Seelen-Wanderung. Zweites Gespräch; An Bodmer bei der Übersendung der Gespräche der Seelenwanderung; Die Frösche. Ein Lustspiel aus dem Griechischen des Aristophanes. Nebst Anmerkungen; Band 4: Vorlesung über die Göttin Aidos; Fragmente über die Aufklärung; Die Wudbianer. Eine nicht gekrönte Preiß-Schrift über die Frage `Wie ist der Kindermord zu verhindern, ohne die Unzucht zu befördern?'; Wahrheit und Glaube; Über Shaftesbury. Von der Tugend. An Born in Wien; Band 5: Über die katholische und protestantische Geistlichkeit; Eutyphron. Aus dem Griechischen des Plato; Eutyphron II; Bruchstück einer Vorlesung über Zweck, Blüte und Zerfall der Wissenschaften und Künste; Über Pedanterie und Pedanten; Band 6: Über die Büchercensur und Publicität; Über die Dichtkunst; Von dem Adel. Erstes Stück. Über eine Stelle aus Depatty, Lettres sur l'Italie; Vom Geschwind-Regieren. Über eine Stelle des Kallimachos; Von den Staats-Reformen. Über eine Stelle des Aristoteles; Machiavells Schilderung von Deutschland. Aus dem Italienischen übersetzt, und mit Anmerkungen versehen; Apologie des Thucydides gegen einen Tadel des Dionys von Halikarnass. Und beiher etwas über Kriegs-Manifeste; Über Herrn Garvens Abhandlung der Frage, in wie fern es möglich sei, die Moral des Privatlebens bei der Regierung der Staaten zu beobachten; Von der Handhabung der Staatsverfassung. Über eine Stelle des Machiavells; Von dem Adel. Zweites Stück. Über ein Fragment bei Aristoteles]; Plan und Fragmente einer Weltgeschichte für Frauenzimmer, Basel 1780 [zuerst in: J.G. Jacobi, Iris, Bände 5-8, 1776]; Aufsätze, in: Deutsches Museum, 1780 [Schreiben an Herrn O., Pfarrer zu L., über das Werk vom Zweck Jesu, in: Band 1, 4-23; Über Johann Waldmann, Bürgermeister der Stadt Zürich, in: Band 2, 25-33]; Über die Seelen-Wanderung. Zwei Gespräche, Leipzig 1781-1782 [auch Basel 1781-1782; Microfiche München etc. 1990-1994]; Longinus, Vom Erhabenen. Übersetzt, mit Anmerkungen versehen und mit einem Anhang von J.G.S. An Herrn Hofrath Pfeffel und Herrn Hofrath Leerse in Colmar, Leipzig 1781; Leipzig 1787 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Über Johannes XIV, 23. Eine Predigt oder vielmehr eine religiöse Vorlesung im Zimmer; Von den kalten Urtheilen über die Tugenden warmer Herzen. Eine religiöse Vorlesung über Markus XIV, 3, in: J.K. Pfenninger, Sammlungen zu einem christlichen Magazin, Zürich 1782, Band 2, Heft 1, 202-212; Band 2, Heft 2, 63-73; Epilog zu H. Füßlis Anrede an die Helvetische Gesellschaft zu Olten. Gehalten am 14. Mai 1782, Zürich 1782; Freymäurerische Regeln, [Freiburg im Breisgau] 1782; Aristophanes, Die Frösche. Ein Lustspiel aus dem Griechischen. Übersetzt von J.G.S., Basel 1783 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Rede auf Isaak Iselin, den 4. Juni 1783 in der helvetischen Gesellschaft zu Olten, Basel 1783 [auch in: Verhandlungen der Helvetischen Gesellschaft 1783, 71-126; Microfiche München etc. 1990-1994]; Schreiben über die Abschaffungen der Leibeigenschaft im Badischen, in: Deutsches Museum 1783, Band 2, 389-398; Schreiben an Herrn Pfarrer S. in P. über die Freiburger Predigerkritik, in: Deutsches Museum 1784, Band 2, 310-317; Bericht und Vorschlag an den Markgrafen Karl Friedrich von Baden wegen Gründung einer Taubstummenanstalt, Emmendingen 1784; Aeschylus [Aischylos], Prometheus in Fesseln. Übersetzt von J.G.S. An Schroedtern in Wien, Basel 1784. [Microfiche München etc. 1990-1994]; Über die Duldung der Deisten. An den Geheimen Rath Dohm in Berlin, Basel 1784 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Xenocrates, oder über die Abgaben. An Goethe, Basel 1784 [Microfiche München etc. 1990-1994]; J.G.S. (ed.), J.G. Jacobi, Auserlesene Lieder, Basel 1784; Fragmente über die Aufklärung, in: O. v. Gemmingen (ed.), Magazin für Wissenschaft und Literatur, 1784, Band 1, Teil 1; Über die katholische und protestantische Geistlichkeit; Wahrheit und Glaube, in: O. v. Gemmingen (ed.), Magazin für Wissenschaft und Literatur, 1785, Band 1, Teil 2; Die Wudbianer. Eine nicht gekrönte Preiß-Schrift über die Frage: Wie ist der Kindermord zu verhindern, ohne die Unzucht zu befördern?, Basel 1785 [dänische Übersetzung Kopenhagen 1789; Microfiche München etc. 1990-1994]; Etwas von dem Gesetz der maurerischen Verschwiegenheit. Vorgelesen bey Eröffnung der Loge zur edlen Aussicht im Or. Von Freyburg; Über die Bescheidenheit. Eine Rede vom Br. S.**r, M.v.St., in: Journal für Freymaurer, 1785, Band 2, Heft 2, 108-160; Heft 3, 102-113; Über die Einrichtung der innern Landesverwaltung. An den Freiherrn von Bibra; Über die Auswanderungen aus den Baden-Durlachschen Landen, in: Journal von und für Deutschland, 1785, St. 6, 515-518; 559-562; Instructionen zum Gebrauch der Loge zur edlen Aussicht im Or. Freyburg, Freiburg im Breisgau [1785]; Schreiben an *** über Herrn Schlettweins Etwas, die Markgrafschaft Hochberg glücklich zu machen; Schlossers Antwort auf die Anmerkungen zu dessen Schreiben politischen Inhalts, in: Journal von und für Deutschland, 1786, St. 2, 107-126; St. 12, 481-494; Über Shaftesbury. Von der Tugend. An Born in Wien, Basel 1786 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Eutyphron II über die Gottseligkeit, nebst einer Übersetzung des Eutyphron aus dem Griechischen des Plato, Basel 1786 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Über Pedanterie und Pedanten, als eine Warnung für die Gelehrten des 18. Jahrhunderts, Basel 1787 [ND Hannover 1996]; Schreiben an den Herrn Rath Leuchsenring, damals in Zürich, über Lavater, Leipzig 1787 [auch in: Deutsches Museum, 1787, Band 1, 2-23]; An Herrn N[icolai]. Über eine in dem grauen Ungeheuer No. 20, S.157, enthaltene Stelle vom Grafen Cagliostro; Schreiben an Herrn Geheimen Rath [Friedrich Heinrich] Jacobi über dessen David Hume, in: Deutsches Museum, 1787, Band 1, 387-392; Band 2, 338-344; Seuthes, oder der Monarch. An [Friedrich Heinrich] Jacobi, Straßburg 1788; [Microfiche München u.a. 1990-1994]; Aufsätze in: Deutscher Merkur, 1788 [Erklärung über die Aufforderung der Berlinische Monatsschrift Nov. 1787, S.449, den Grafen Cagliostro betreffend, in: Band 1, 51-60; Über die Büchercensur und Publicität, in: Band 1, 249-263; Einige Gründe, warum die Abschaffung der christlichen Religion, wie die Sachen nun stehen, doch üble Folgen haben, und nicht alle die guten Wirkungen hervorbringen dürfte, welche man sich davon verspricht. Aus dem Englischen des D. Swift übersetzt, in: Band 1, 385-427; An Herrn ***, worinn einige Ursachen enthalten sind, warum die Berlinische Monatsschrift bisher in Bekämpfung der Zauberer und des Aberglaubens noch nicht so glücklich gewesen ist, als man zu hoffen Ursache hatte, Band 1, 518-542 (auch Karlsruhe 1788)]; Über die Dichtkunst, in: F.B. Benecke (ed.), Jahrbuch für die Menschheit, 1788, Band 2, St. 1, 51-58; Über die Glaubenspflicht; Beantwortungen der Einwendungen im 4. St. des Braunschweigischen Journals, gegen den Aufsatz von der Glaubenspflicht, in: Braunschweigisches Journal philosophischen, philologischen und pädagogischen Inhalts, 1788, St. 1, 65-75; St. 11, 333-362 sowie St. 12, 389-456; Über die Apologie des Predigtamts in dem Braunschweiger Journal 5. St. für 1789. Dem Herrn KonsistorialRath Jacobi in Zelle gewidmet, Frankfurt am Main 1789 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Etwas zur Apologie des Meß-Catalogus gegen den Aufsatz Nr. 8 im 2. St. des 6. Jahrgangs des Journals von und für Deutschland, in: Journal von und für Deutschland, 1789, September, 197-203; Aufsätze, in: Neues Deutsches Museum, 1789 [Von dem Adel. Erstes Stück. Über eine Stelle aus Depatty, Lettres sur l'Italie, Oktober, 369-405; Vom Geschwind-Regieren. Über eine Stelle des Kallimachus, November, 461-473; Von den Staats-Reformen. Über eine Stelle des Aristoteles, Dezember, 573-595]; Briefe über Gesetzgebung überhaupt und den Entwurf des preussischen Gesezbuchs insbesondere. [Fortgesetzt mit:] Fünfter Brief über die Entwicklung des preussischen Gesetzbuchs, insbesondere über dessen Apologie in den Annalen der preussischen Gesetzgebung. Zwei Bände, Frankfurt am Main 1789-1790 [ND Glashütten im Taunus, 1970; Microfiche München etc. 1990-1994]; Aufsätze, in: Neues Deutsches Museum, 1790 [Machiavell's Schilderung von Deutschland. Aus dem Italienischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen, Januar, 44-85; Apologie des Thucydides gegen einen Tadel des Dionys von Halikarnass. Und beiher etwas über Kriegs-Manifeste, Februar, 153-190; Über Herrn Garvens Abhandlung der Frage: In wie fern es möglich sei, die Moral des Privatlebens bei der Regierung der Staaten zu beobachten?, Mai, 465-504; Juni, 569-611; Anzeige von Herrn Professor Jacobis zu Freiburg Trauerrede auf den Kaiser Joseph den II. Samt einem Vorschlag, wie die Trauerreden bei den Todesfeierlichkeiten verstorbener Regenten am besten einzurichten sein mögen, Oktober, 1053-1082; Von der Handhabung der Staatsverfassung. Über eine Stelle Machiavells, November, 1091-1108]; Über das Studium der reinen römischen Jurisprudenz; Prüfung der Theorie der Injurien-Prozesse, sammt deren Anwendung auf den Starkischen Prozeß gegen die Berlinische Monatsschrift; Prüfung der Theorie der Injurien-processe, nach den Annalen der Preussischen Gesetzgebung Bd. 2, S. 36. Samt deren Anwendung auf den Starkischen Proces gegen die Berl. Monatsschrift, in: G. Hugo (ed.), Civilistisches Magazin, 1791, Band 1, Heft 1, 72-108; Heft 2, 129-209; Von dem Adel. Zweites Stück. Über ein Fragment bei Aristoteles; Noch etwas über die Deistenpredigten bei Gelegenheit einer Rezension in der allgemeinen deutschen Bibliothek, an Herrn **, in: Neues Deutsches Museum, 1791, Januar, 27-70 sowie Februar, 97-115; März, 207-228; Von den Beschwerden des Marggräfl. Hauses Baden über die Eingriffe der französischen Nationalversammlung, in: J.A. Reuss (ed.), Staatskanzley 29, 1792, 82-98; Ein Gemählde des Thucydides von den griechischen Staats-Revolutionen und politischen Clubs zur Zeit des peloponesischen Kriegs. Aus dem 3. Buch, vom 82.-84. Hauptstück, in: F.W.D. Snell (ed.), Philosophisches Journal für Moralität, Religion und Menschenwohl, 1794, Band 2, Heft 1, 60-79; Das Gastmahl. An Herrn Georg Heinr. Ludw. Nicolovius in Königsberg, Königsberg 1794; Aufsätze, in: J.L. Ewald (ed.), Urania für Kopf und Herz, Hannover 1794 [Seltsame Todesart mit ihrer Nutzanwendung, 62-65; Über die Apokalyps und ihre Deutung, 181-185; Krisis der Philosophie und Moral, 217-236; Ein Mythos nebst seiner Deutung, 307-318]; Platos Briefe. Mit einer historischen Einleitung und Anmerkungen von J.G.S. An Claudius, Königsberg 1795 [auch in: C.C.E. Schmid; F.W.D. Snell (eds.), Philosophisches Journal für Moralität, Religion und Menschenwohl, 1793, Heft 1, 59-78; Heft 2, 279-299; Heft 3, 331-352; 1794, Heft 3, 1-141; ND Glashütten im Taunus 1970; Microfiche München etc. 1990-1994]; Der Winter, in: J.G. Jacobi (ed.), Taschenbuch für 1795, Königsberg; Leipzig, 1795, 3-12; Fortsetzung des Platonischen Gesprächs über die Liebe. An den Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg, Hannover 1796 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Heiterkeit, in: J.G. Jacobi (ed.), Taschenbuch für 1796, Königsberg; Leipzig, 1796, 23-43; Schreiben an einen jungen Mann, der die kritische Philosophie studiren wollte, Lübeck; Leipzig 1797 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Über ein geometrisches Problem in Plato's Menon, in: G.A. Ruperti; H. Schlichthorst (eds.), Magazin für Philologen, 1797, Band 2, 81-84; Aristoteles' Politik und Fragment der Oeconomik. Aus dem Griechischen übersetzt und mit Anmerkungen und einer Analyse des Textes versehen von J.G.S. Drei Theile; Lübeck 1797-1798; Leipzig 1812 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Mykons Selbstgespräch; Mirza, in: J.G. Jacobi (ed.), Taschenbuch für 1798, Basel 1798, 105-118; 156-164 [letzteres auch in: J.G. Jacobi (ed.), Almanach zur angenehmen Unterhaltung fürs Jahr 1804, 156ff. sowie gekürzt in: K.H.L. Pölitz, Practisches Handbuch zur statarischen und cursorischen Erklärung der teutschen Classiker für Lehrer und Erzieher, Leipzig 1828, Teil 1, 79-88]; Homer und die Homeriden. Eine Erzählung vom Parnas, Hamburg 1798 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Zweites Schreiben an einen jungen Mann, der die kritische Philosophie studiren wollte, veranlasst durch den angehängten Aufsatz des Herrn Professor Kant über den Philosophischen Frieden, Lübeck; Leipzig 1798 [Microfiche München etc. 1990-1994]; Die frohen Feste, in: J.G. Jacobi (ed.), Taschenbuch für 1799, Basel 1799, 86-121; Iphigenia in Tauris [Übersetzung; nicht publiziertes Manuskript im Stadtarchiv Basel, Archiv Sarasin 212 F 40].
Lit.: Anmerkungen über S.s Brief politischen Inhalts, in: Journal von und für Deutschland, 1786, April, 300-310; - F. Nicolai, Ueber das Schreiben des Geh. Hofr. S. an den Herrn Rath Leuchsenring über Lavater, in: Deutsches Museum 1787, April, 291-296; - K.G. Pfeffel, Die Krücken. An Lavater, in: Deutsches Museum 1787, Juni, 585f.; - F.M. Leuchsenring, Vorläufige Erklärung über S.s Brief, nebst einem Märchen, in: Deutsches Museum, 1787, Juli, 61-66; - J.H. Campe, Giebt es eine Glaubenspflicht?, in: Braunschweigisches Journal philosophischen, philologischen und pädagogischen Inhalts, 1788, April, 407-428; - J.G. Rohde, Über den Aufsatz des Herrn geh. Hofraths S. `Von der Glaubenspflicht', in: Braunschweigisches Journal philosophischen, philologischen und pädagogischen Inhalts, 1788, April, 463-474; - J.H. Campe, Noch ein Wort über die Glaubenspflicht, Freiheit und Nothwendigkeit, in: Braunschweigisches Journal philosophischen, philologischen und pädagogischen Inhalts, 1788, September, 65-81; - I. Kant, Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie; Verkündigung des nahen Abschlusses eines Traktats zum ewigen Frieden in der Philosophie, in: Berlinische Monatsschrift, 1796, Mai; Dezember; - F. Schlegel, Der deutsche Orpheus. Ein Beitrag zur neuesten Kirchengeschichte, in: Deutschland, Band 4, St. 10, 1796, Nr. V, 49-66; - F. Schlegel, Rezension von J.G.S.s Schreiben an einen jungen Mann, der die kritische Philosophie studieren wollte, in: Philosophisches Journal einer Gesellschaft Teutscher Gelehrten, Band 5, 1797, 184-192; - J. F. Degen, Litteratur der deutschen Übersetzungen der Griechen. Zwei Bände, Altenburg 1797-1798 [ND Hildesheim; Zürich; New York 1999]; - F.W.J. Schelling, Rezension der beiden Schreiben S.s und der Denkschrift für S., in: Allgemeine Literatur-Zeitung, No. 299, 5. Oktober 1798, 33-36; - Gerning, S., in: Neuer Teutscher Merkur, April 1800, 296-300; - J.F. Degen, Nachtrag zu der Litteratur der deutschen Übersetzungen der Griechen, Erlangen 1801 [ND Hildesheim; Zürich; New York 1999]; - J.W. v. Goethe, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, Tübingen 1811-1814; - F.H. Jacobi, An S. über dessen Fortsetzung des Platonischen Gastmahls, in: Ders., Werke. Band 6, Leipzig 1825 [ND Darmstadt 1976]; - A. Nicolovius, Denkschrift auf Georg Heinrich Ludwig Nicolovius, Bonn 1841; - A. Nicolovius, J.G.S.'s Leben und litterarisches Wirken, Bonn 1844 [ND Bern; Frankfurt am Main 1973]; - K.R. Hagenbach, Jakob Sarasin und seine Freunde. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte (= Beiträge zur vaterländischen Geschichte 4), Basel 1850; - H. Düntzer, Frauenbilder aus Goethes Jugendzeit, Stuttgart; Tübingen 1852, 177-184; 194-207; - K.F.A. 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Fechner, J.G.S.s Lesegesellschaft in Frankfurt. Hinweise auf eine Spurensuche, 91-102; - E. Hetzel, J.G.S. und die Stadt Emmendingen, 103-113; - R. Schupp, S.s gastliches Haus. Emmendingen 1774-1787, 114-137; - S. Rhein, J.G.S. und die griechische Antike, 138-151; - A. Klein, J.G.S. als Freimaurer in Emmendingen, 152-163; - Die Ausstellung, 165-297; - E. Gießler-Wirsig, Die badische Behörden- und Verwaltungsorganisation zur Zeit S.s, 299-309]; - B. Rehle, Aufklärung und Moral in der Kinder- und Jugendliteratur des 18. Jahrhunderts. Philosophische und poetologische Grundlagen, untersucht an ausgewählten Beispielen [u.a. an S.s `Katechismus der Sittenlehre für das Landvolk], Frankfurt am Main; Bern; New York 1989; - H. Ischreyt (ed.), Die beiden Nicolai. Briefwechsel zwischen Ludwig Heinrich Nicolai in St. Petersburg und Friedrich Nicolai in Berlin (1776-1811). Ergänzt um weitere Briefe von und an Karl Wilhelm Ramler, J.G.S., Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, Johann Heinrich Voß und Johann Baptist von Alxinger, Lüneburg 1989; - W.E. Schäfer, Cornelias Mann. Bericht über einen badischen Beamten, in: Allmende 28/29, 1990, 131-140; - W. Biesterfeld, S., in: W. Killy (ed.), Literaturlexikon. Band 10, Gütersloh; München 1991, 293f.
- P. Maisak, `Sein Haus, ein Sammelplatz für Deutschland's Edle'. J.G.S., Goethes Schwester Cornelia und ihre Freunde in Emmendingen (= Spuren 20), Marbach am Neckar 1992; - E. und A. Ruprecht, Tod und Unsterblichkeit. Texte aus Philosophie, Theologie und Dichtung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Band 1, Stuttgart 1992; - J. van der Zande, J.G.S. (1739-1799), in: H. E. Bödeker (ed.), Lesekulturen im 18. Jahrhundert (=Aufklärung 6, Heft 1, 1991), Hamburg 1992, 125-127; - C. Baldus; H. Mühleisen, Der Briefwechsel zwischen Carl Gottlieb Svarez und J.G.S. über die Redaktion zum Entwurf eines Allgemeinen Gesetzbuchs für die Preußischen Staaten, in: D. Willoweit (ed.), Staatsschutz (= Aufklärung 7, Heft 2, 1992), Hamburg 1992, 103-130; - I. Bigler, S., in: W. Kosch (ed.), Deutsches Literatur-Lexikon. Band 15, Bern 1993 [3. Auflage], 213-215; - A. Kosenina, Nachbemerkung, in: Ders. (ed.), J.G.S., Über Pedanterie und Pedanten, als eine Wahrnung für die Gelehrten des XVIII. Jahrhunderts, Hannover 1996; - C. Zelle, Zwischen Rhetorik und Spätaufklärung. Zum historischen Ort der Sturm-und-Drang-Ästhetik mit Blick auf J.G.S.s `Versuch über das Erhabene' von 1781. Mit einem unveröffentlichten Brief S.s im Anhang, in: Lenz-Jahrbuch 6, 1996, 160-181; - C. Zelle, The `Sturm und Drang' Aesthetics of J.G.S. Between Rhetoric and the Late Enlightenment, in: A. Strugnell (ed.), International Congress on the Enlightenment. Transactions of the Ninth International Congress on the Enlightenment, Münster 23-29 July 1995. Vol. 2, Oxford 1996, 805-809; - A. Völpel, Der Literarisierungsprozeß der Volksaufklärung des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Dargestellt anhand der Volksschriften von S., Rochow, Becker, Salzmann und Hebel. Mit einer aktualisierten Bibliographie der Volksaufklärungsschriften, Frankfurt am Main 1996; - H.-D. Dahnke, Intentionen und Resultate des Jahrgangs 1772 der `Frankfurter Gelehrten Anzeigen', in: B. Plachta; W. Woesler (eds.), Sturm und Drang. Geistiger Aufbruch 1770; - 1790 im Spiegel der Literatur, Tübingen 1997, 233-247; - R. Siegert, Nachwort, in: J.G.S., Katechismus der Sittenlehre für das Landvolk, Stuttgart-Bad Cannstadt 1998; - L.E. Kurth-Voigt, Continued existence, reincarnation, and the power of sympathy in classical Weimar, Rochester 1999, 111-146.
Stefan Lindinger
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