Durch sein Studium und seine Lehrtätigkeit in den USA und in Kanada stand Hairi Yazdi in enger Beziehung zu westlichen Wissenschaftlern und Philosophieprofessoren, von denen Hairi die westliche Philosophie aus erster Hand vermittelt bekam. Immanuel Kant, David Hume, Ludwig Wittgenstein, G. E. More und nicht zuletzt sein eigener Lehrer William K. Frankena und viele Andere sind Persönlichkeiten, deren Philosophie seinen Blick für das Neue öffneten, seinen geistigen und humanistischen Horizont bereicherten und seine kritischen Fähigkeiten und nicht zuletzt den Blick auf das Eigene und das Fremde erweitern. Seine Mitgliedschaft als islamischer Philosoph im Internationalen Ethikrat des ›Kennedy Institute of Bio-Ethics‹ an der Georgetown University brachte ihn in eine Position, in der er seine Philosophie in einem interkulturellen Kontext mit anderen Philosophien und Weltreligionen vermitteln konnte: Hairi Yazdi begab sich in einen weltphilosophischen Kontext.
Der Autor beabsichtigt in dieser Einführung, die Bedeutung und Tragweite der Philosophie Hairi Yazdis hervorzuheben, die ihr einen gleichwertigen Platz neben allen großen Philosophen zuweist. Sein philosophischer Diskurs zeigt eine interkulturelle Denkweise, die in Anlehnung an das Erbe mit einem neuen Bewußtsein nach Gleichwertigkeit und einem gemeinsamen Leben in Frieden und Selbständigkeit strebt.
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