• Die philosophische Sicht zeigt, daß die ›philosophia
perennis‹ niemandes Besitz allein ist.
• Nach religionswissenschaftlicher Sicht besitzen alle Religionen und
Kulturen eine ›Lebensmitte‹, die sie mit anderen Religionen und Kulturen
verbindet.
• Der religiösen Sicht nach ist eine Erlösung sowohl mit Gott als auch
ohne ihn möglich.
• Aus kultureller Sicht ist keine Tradition privilegiert.
• Die politische Sicht macht deutlich, daß Interkulturalität eine grundsätzlich-pluralistische
und demokratische Überzeugung darstellt.
Die Realität dieser Perspektiven setzt eine offene Gesellschaft voraus. Freiheit und Verantwortung, Bildung und Verbindlichkeit, Toleranz und Dialog erhalten nach der Überzeugung Malls ihren Sinn nur dort. Eine so verstandene Interkulturalität führt zu einer neuen Konzeption von Religionsphilosophie und Religionswissenschaft.
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