HINRICHS, Gustav Dethlef. Naturforscher und Wissenschaftspionier, * 2.12. 1836 in Lunden (Dithmarschen), † 14. 2. 1923 in St. Louis (Missouri, USA). Gustav Dethlef (oft - auch von ihm selbst - "Detlef" geschrieben) Hinrichs war der dritte von sechs Söhnen der lutheranischen Eheleute Johann Det(h)lev Hinrichs und Caroline Catharine Elisabeth Andersen. Der Vater, Sohn eines Tischlers, war Flecken- und Stadtmusikus; Hinrichs´ Mutter war die Tochter des Artilleriehauptmanns Carl Gustav (von) Andersen, der als Offizier der dänischen Armee zur Führung des Adelsprädikates berechtigt war. Hinrichs wurde zunächst in der Dorfschule unter anderem von dem Küster J. H. Hensel, dem Kantor H. D. Eichner sowie dem Rektor Paul Brodersen erzogen. Schnell fielen seine außergewöhnliche Intelligenz und seine vielseitigen intellektuellen Interessen auf. Schon als Zehnjähriger befaßte er sich beispielsweise mit Astronomie und erstellte ein Manuskript "Steuermannskunde". Zugleich war er politisch stark interessiert. Als Dreizehnjähriger lief er von zu Hause weg, um sich an den Auseinandersetzungen um die Zukunft Schleswig-Holsteins aktiv zu beteiligen. Er stand dabei eindeutig auf Seiten der deutschen gegen die dänische Sache. An der Schlacht bei Idstedt (25.7. 1850) nahm er als dreizehnjähriger uniformierter Trommlerknabe teil. Nach seiner Rückkehr ins heimatliche Lunden bereitete er sich auf den Besuch der Polytechnischen Lehranstalt in Kopenhagen vor. Die Mittel zum Besuch dieser Ausbildungsstätte wurden zum Teil mit Hilfe von Spenden von Nachbarn und Freunden aus Lunden aufgebracht, darüberhinaus erhielt Hinrichs von der königlich dänischen Regierung ein Legat. Von 1853 bis 1856 absolvierte Hinrichs das reguläre Studium an der Polytechnischen Lehranstalt, danach studierte er an der Universität Kopenhagen Mathematik, Physik und Chemie, wobei er im letzten Studienjahr als Assistent des Biologen Prof. Daniel Frederik Eschricht (1798-1863) arbeitete. Während dieser Kopenhagener Jahre veröffentlichte Hinrichs seine ersten wissenschaftlichen Arbeiten. Politisch engagierte er sich weiterhin für die deutsch-schleswig-holsteinische Sache, was ihn in Schwierigkeiten brachte. Ob diese und damit eventuell verbundene Karrierehindernisse der Grund waren, läßt sich nicht mehr genau feststellen; Hinrichs beantragte jedenfalls 1860 die Entlassung aus dem "Unterthanen- und Militärverbande", die ihm allerdings im Februar 1861 wegen nicht abgeleisteter Militärpflicht verweigert wurde. Vermutlich war dies der entscheidende Anstoß für Hinrichs, in die USA auszuwandern. Dabei begleitete ihn seine erste - aus Rendsburg stammende - Ehefrau Auguste Springer (1839-1865), die er im April 1861 in Lunden geheiratet hatte; nach deren Tod heiratete Hinrichs 1867 ihre jüngere Schwester Anna Catharina Springer (1842-1910); aus beiden Ehen gingen insgesamt vier Kinder hervor, darunter der Chemiker Carl Gustav Hinrichs. Im Mai 1861 erfolgte die Überfahrt nach Nordamerika; Zielort des Paares war Davenport am Missouri, eine damals stark von schleswig-holsteinischen Einwanderen geprägte Stadt. In Davenport wurde Hinrichs zunächst Lehrer an der District School und der Davenport High School. Im September 1862 wechselte er dann als Lehrer für neue Sprachen (Deutsch, Französisch) an die State University of Iowa in Iowa City. 1864 erfolgte an der gleichen Universität die Berufung zum Professor für Chemie und Physik, was vor allem im Hinblick auf den Umstand sehr bemerkenswert war, daß Hinrichs keinen über das Universitätsstudium hinausgehenden akademischen Abschluss vorweisen konnte, insbesondere auch nicht promoviert hatte. In den folgenden Jahren entwickelte Hinrichs neben seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten enorme Aktivitäten zur Verbesserung der naturwissenschaftlichen Ausbildung an der Universität. Auf seine Initiative hin wurde 1867 die "Science Hall" in Betrieb genommen, in der in mehreren Räumen moderne wissenschaftliche Laboratorien eingerichtet worden waren, die nicht nur im amerikanischen universitären Wissenschaftsbetrieb höchste Anerkennung erfuhren, sondern sich mit ihren für die damalige Zeit hochmodernen Apparaturen auch zu einem generellen Publikumsmagneten entwickelten. Dazu trugen auch zahlreiche Vorträge bei, bei denen sich Hinrichs - wie schon bei seinen Vorlesungen - als brillanter Redner erwies. Im Sommer 1873 unternahm Hinrichs, der intensiven brieflichen Kontakt mit führenden europäischen Wissenschaftlern pflegte, eine Europareise, die zu persönlichen Begegnungen unter anderem mit dem herausragenden Chemiker und späteren französischen Minister Prof. Marcellin Berthelot (1827-1907), dem Mathematiker Joseph Bertrand (1822-1900) oder dem österreichischen Chemiker Prof. Paul Schützenberger (1829-1897) führte. Das Treffen mit Berthelot war Ausgangspunkt eines intensiven jahrzehntelangen wissenschaftlichen Gedankenaustausches; von 1873 bis 1909 veröffentlichte Hinrichs in den von Berthelot betreuten "Comptes Rendus" 56 Beiträge zu Themen aus mehreren Wissenschaftsbereichen. Nach seiner Rückkehr verstärkte Hinrichs seine meteorologischen Forschungen, die ihn zu einem der führenden amerikanischen Meteorologen machten. 1875 begann er unter Mithilfe von über 100 Freiwilligen mit der Etablierung eines Wetterbeobachtungsdienstes in Iowa; es war die erste derartige Einrichtung in den USA. Von 1876 bis 1888 war Hinrichs - neben seiner Professorentätigkeit - Direktor des Iowa Weather Service. Die in diesen Jahren gefundenen Erkenntnisse waren nicht nur von wissenschaftlicher Bedeutung, sondern erwiesen sich als sehr nützlich für die Landwirtschaft in Iowa. Insgesamt machen die meteorologischen Publikationen zahlenmäßig etwa ein Viertel des gesamten wissenschaftlichen Werkes von Hinrichs aus, das rund 300 Veröffentlichungen umfaßt. - In krassem Gegensatz zu der Hinrichs allgemein sowohl von Laien als auch in Fachkreisen entgegengebrachten Anerkennung standen die Schwierigkeiten, die er zunehmend mit der Universitätsleitung hatte. Als in den Siebziger Jahren die Mittel für den Bereich der physikalischen Wissenschaften immer mehr gekürzt wurden, kam es zu jahrelangen Konflikten des ausgesprochen selbstbewußten und vor Polemik nicht zurückschreckenden Hinrichs mit den Universitätspräsidenten und dem Verwaltungsrat, die schließlich 1886 in der Entlassung Hinrichs ein vorläufiges Ende fanden. Diese Entlassung führte zu starken Protesten in Iowa und weit darüber hinaus; das Parlament von Iowa setzte einen Untersuchungsausschuß ein, der sich mit den Vorwürfen gegen die Universität befassen sollte. Im Schlußbericht des Ausschusses wurde Hinrichs einerseits, was seine wissenschaftlichen Fähigkeiten und seine Arbeit für die Universität betraf, höchstes Lob ausgesprochen, andererseits attestierte man ihm auch ein hochsensibles und übernervöses Temperament, das zu unberechtigter Kritik an der Universität geführt habe. Hinrichs, der sich dadurch nicht rehabilitiert führte, wechselte daraufhin 1889 auf den Lehrstuhl für Chemie am St. Louis College of Pharmacy in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. 1893 übernahm er zusätzlich noch einen Lehrstuhl für Chemie an der St. Louis University. Seine Tätigkeit als Universitätslehrer endete 1907 mit der Emeritierung an der St. Louis University, doch war er auch danach noch wissenschaftlich produktiv. Nach der Emeritierung eröffnete er mit seinem Sohn Carl Gustav (gest. 1955), der später ebenfalls Chemieprofessor wurde, ein privates chemisches Labor. - In seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zeigt sich der polyglotte und auch literarisch-künstlerisch interessierte Hinrichs als ein Forscher von phänomenaler Vielseitigkeit und Begabung. Seine Publikationen beziehen sich - unter anderem - auf geophysikalische, astronomische, meteorologische, geologische, physikalische, chemische und geographische Themen. In all diesen Bereichen erbrachte Hinrichs wichtige Beiträge. Er korrespondierte mit herausragenden Wissenschaftlern seiner Zeit wie Charles Darwin, John Tyndall, Joseph Henry, J. von Liebig, D. Mendelejew oder dem herausragenden Mineralogen Wilhelm Ritter von Haidinger. Von noch immer unterschätzter wissenschaftsgeschichtlicher Bedeutung sind seine frühen Studien über den Aufbau und den Zusammenhang der chemischen Elemente. In seiner bereits aus dem Jahr 1867 stammenden Schrift "Programme der Atomechanik oder die Chemie der Panatome" entwickelte Hinrichs ein System der chemischen Elemente, das teilweise die berühmten Arbeiten von Lothar Meyer und Dimitri Mendelejew vorwegnahm und ihm vereinzelt den späten Ruhm eingebracht hat, der wahre Entdecker des Periodensystems der Elemente zu sein (J. W. van Sprossen 1968). Hinrichs selbst war überzeugt davon, daß sein System vollständiger und richtiger war als das der viel berühmteren Kollegen, an dem er in späteren Jahren heftigste Kritik übte. Unterhalb der Ebene der Atome vermutete er kleinere Grundbausteine der Materie - eine Vorstellung, die sich in der Physik des 20. Jahrhunderts durchgesetzt hat. Diese subatomaren und nach seiner Vorstellung wirklich kleinsten Materiebausteine, die er "Panatome" nannte, waren nach seiner Auffassung die Grundlage allen materiellen Geschehens. Der Weg zu einer einheitlichen und allumfassenden Theorie alles Materiellen führt nach Hinrichs über die Erkenntnis der Wirksamkeit dieser Panatome. Seine Theorien über die Einheit der Materie hatten für ihn auch religiöse Bedeutung; Hinrichs blieb zeitlebens - im Gegensatz zu vielen einseitig positivistisch orientierten Wissenschaftlerkollegen seiner Zeit - ein zutiefst gottgläubiger Mensch. - Insgesamt kann Gustav Dethlef Hinrichs als Prototyp eines höchstbegabten Wissenschaftlers gelten, dem trotz zahlreicher hervorragender Beiträge und vielfältiger zeitgenössischer Anerkennung - er wurde um 1900 zu den führenden Chemikern der USA gezählt - die verdiente dauerhafte Beachtung wohl unter anderem auch deshalb versagt blieb, weil er weitab von den damaligen - europäischen - Zentren der Wissenschaft wirkte und seine geniale Vielseitigkeit im Zeitalter wissenschaftlicher Spezialisierung in gewisser Weise schon anachronistisch war.
Vollständige Bibliographie: G. Stolz: Gustav Dethlef Hinrichs. Ein Naturforscher von Weltruf aus Dithmarschen. 1836-1923. Lunden 1998, 80-95
Werke (Auswahl): Die electromagnetische Telegraphie, sammt den nöthigen Kenntnissen aus der Physik, Hamburg 1856; Der Erdmagnetismus als Folge der Bewegung der Erde im Aeter, Kopenhagen 1860; Beviis for Newton`s Binomialformel. In: Mathematisk Tidsskrift II. Bd., 38-45; Fern Love af den kosmiske Physik. In: Forhandlinger ved Skandinav. Naturf. VII Möde, Kopenhagen 1860; The principles of physical science demonstrated by the student`s own experiments and observations. In three volumes. Vol. I part I :The method of quantitative induction in physical science, Davenport und Leipzig 1862; Das wahre Gesetz der Planeten-Entfernungen. In: Festschrift der naturforschenden Gesellschaft zu Emden, 69-72, Emden 1864; The Density, Rotation, and relative Age of the Planets. In: American Journal of Science (New Haven), Bd. 37 (1864), 36-56; Terrestial Magnetism: An Explanatory Note, Iowa City 1864; On the Distribution of Dark Lines in the Spectra of the Elements. In: American Journal of Science, Bd. 38 (1864), 31-40; On the Distribution of the Bright Lines in the Spectra of the Elements, Iowa City 1864; Magnetic Period Depending on Sun`s Rotation. In: American Journal of Science, Bd. 38 (1864), 420-421; Introduction to the Mathematical Principles of the Nebular Theory, or Planetology. In: American Journal of Science, Bd. 39 (1864), 46-58, 134-150, 276-286 (auch als Sonderdruck New Haven 1865); Inclination of Planetary Orbits to Invariable Plane. In: American Journal of Science, Bd. 40 (1865), 131-132; Note sur la forme cristalline des sulfates. In: Compte Rendus de l´Académie des Sciences, Bd. 68 (1865), 344; On the Spectra and composition of the Elements. In: American Journal of Science, Bd. 52 (1865), 350-363 (auch als Sonderdruck Iowa City 1866); A Programme of Atomechanics; or Chemistry as Mechanics of the Panatoms, Iowa City 1867; Composition and Valuation of (Iowa) Coals. In: American Journal of Mining, Bd. 4 (1867), 338-339; Contributions to Molecular Science, or Atomechanics No. 1: The statics of the four types of Modern Chemistry, with especial regard to the Water type, No. 2: A new and general Law determing the Atomics Volume and Boiling point of a great Number of Carbon Compounds=Hinrichs´ Contributions 1868 No. 1, 2, Iowa City 1868 (Reprint from the Report of the 17th meeting of the American Association for the Advancement of Science, held in Chicago, August 5th-12th, 1868); Atom-Mechanics Proved by Tyndall`s Experiments. In: American Journal of Mining, Bd. 5 (1868), 281-282; Synopsis of New Memoirs on Atom-Mechanics, Iowa City 1868; Documents relating to the History of Atom-Mechanics, Iowa City 1868; Chemical Report on Fuels of Iowa. In: First and Second Annual Report of Progress, 205-232, Des Moines 1868; Chemical Report on Waters and Rocks of Iowa. In: First and Second Annual Report of Progress, 233-247, Des Moines 1868; Mineralogy of Iowa. In: First and Second Annual Report of Progress, S. 269-279, Des Moines 1868; The statics of the Four Types of Modern Chemistry, with Especial Regard to the Water-Type. In: Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, Bd. 17 (Chicago Meeting, 1868), 207-233; A New and General Law Determing Atomic Volume and Boiling Point of a Great Number of Carbon Compounds. In: Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, Bd. 17 (Chicago Meeting, 1868), 233-238; Calculation of Crystalline Form of Anhydrous Carbonates, Nitrates, Perchlorates, Permanganates and Other Salts of Like Composition. In: Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, Bd. 17 (Chicago Meeting, 1868), 345; Classification and Atomic Weights of So-called Chemical Elements, with reference to Stas´ Determinations. In: Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, Bd. 18 (Salem Meeting, 1869),112-124; Molecular Pertubations. In: Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, Bd. 18 (Salem Meeting, 1869),100-112; The Lilies of the Fields, of the Rocks, and of the Clouds. In: American Naturalist (Salem), Bd. 3, 299-306 (Auch als Sonderdruck: Hinrichs´ Popular Papers 1869, No. 1, Iowa City 1869); Natural Classification of the Elements. In: The Pharmacist (Chicago), Bd. 2 (1869), 10-12; Zur Analyse der Steinkohlen. In: Frisenius` Zeitschrift für analytische Chemie (Wiesbaden), Heft 8 (1869), 132-135; Einfache Schwefelwasserstoff Reagentien-Flasche. In: Frisenius' Zeitschrift für analytische Chemie, Heft 8 (1869), 400-401; Zur Beobachtung der La Flamener-Reactionen. In: Frisenius' Zeitschrift für analytische Chemie, Heft 8 (1869), 134; Chemisch-physikalische Bemerkung über die Realität rhombotesseraler Formen. In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (Wien), No. 1 (1869); Ueber einen weiteren charakteristischen Unterschied zwischen Steinkohlen und anderen Erdkohlen. In: Verhandlungen der k. k. Geologischen Reichsanstalt (Wien), Bd. 4 (1869); The Elements of Physics, demonstrated by the student' own experiments. Davenport und Leipzig, 1870; Contributions to Molecular Science, or Atomechanics, No. 3: On the Molecular Perturbations. No. 4: On the Classification and the Atomic Weights of the so called Chemical Elements, with reference to Stas` Determinations = Hinrichs´ Contributions 1869 No. 3, 4, Salem 1870 (=Reprint from the Report of the eighteenth meeting of the American Association for the Advancement of Science, held in Salem, August 18th-25th, 1869); Demonstration of Laws of Electricity. In: American Educational Monthly (New York), Heft 7, 8-12; Ueber den Bau des Quarzes. In: Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften, Abt. I, Bd. 61, 83-88, Wien 1870; Zur Statistik der Kristallsymmetrie. In: Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften, Abt. 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In: Comptes Rendus de l´Academie des Sciences, Bd. 76 (1873), 1357-1360; Sur le calcul des moments d´inertie des molécules. In: Comptes Rendus de l´Academie des Sciences, Bd. 76 (1873), 1592-1594; The Principles of Chemistry and Molecular Mechanics, Davenport und New York, 1874; First Course in Quantitative Chemical Analysis, Iowa City 1874; The Great Iowa Meteor of Feb. 12, 1875. In: Popular Science Monthly, Bd. 7 (1875), 588-596; Sur la structure atomique des molécules de la benzine et du térébene. In: Comptes Rendus de l´Academie des Sciences, Bd. 80 (1875), 47-51; Calcul des moments d´inertie maximum des molécules des dérives chlorés du toluène. In: Comptes Rendus de l´ Academie des Sciences, Bd. 80 (1875), 766-769; Sur les Météorites d´Amana. In: Comptes Rendus de l´ Academie des Sciences, Bd. 81 (1875), 1025; Law of Muscular Exhaustion and Restoration. In: Nature, Bd. 11 (1875), 426-427; Iowa County Meteorites, Iowa City 1875; Ueber Wolkenformen und Wolkenzeichen. In: Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie (Wien), Bd. 11 (1876), 346-348; Ueber die Zusammensetzung der höheren Luftschichten. In: Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie, Bd. 11 (1876), 350-352; Necessity of a Physical Observatory at University of Iowa, Iowa City 1876; Bemerkungen über ein Gewitter in Iowa. In: Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie, Bd. 12 (1877), 35-48; Météore Iowa. In: Bulletin de la Societé Vandoise (Lausanne), Bd. 14 (1877), 576-584; Distribution of Warm and Cold Days throughout the Seasons in Iowa. In: Transscriptions of the Iowa State Horticultural Society (Des Moines), Bd. 11 (1877), 226-233; Organisation of Iowa Weather Service with memorial to General Assembly. In: Transscriptions of the Iowa State Horticultural Society, Bd. 12 (1878), 260-265; Rainfall and Timber in Iowa. In: Transscriptions of the Iowa State Horticultural Society, Bd. 14 (1880), 198-201; Directions for Crop Reporters of Iowa Weather Service. In: Iowa Weather Service-Special Bulletin, Iowa City 1880; Change of Climate in Iowa. In: Proceedings of the Iowa Academy of Science (Iowa City), 1875-1880, Iowa City 1880; Relations between Cloudiness and Solar Radiation at Iowa City. In: Proceedings of the Iowa Academy of Science, 1875-1880, Iowa City 1880; Diurnal Variation of Magnetic declination at Iowa City. In: Proceedings of the Iowa Academy of Science, 1875-1880, Iowa City 1880; Results of Magnetic Survey of Iowa and Missouri. In: Proceedings of the Iowa Academy of Science, 1875-1880, Iowa City 1880; Tornado Tracks and Tornado Warnings. In: Proceedings of the Iowa Academy of Science, 1875-1880, Iowa City 1880; Meteorology in its Relations for Horticulture. In: Transscriptions of the Iowa State Horticultural Society, Bd. 15 (1881), 259-263; Iowa Pastures and Rainfall Minimum in Mid-Summer. In: Proceedings of Improved Stock Breeders´ Association, 1881, 135-139; Winds in Iowa and their Utilization. In: Iowa Weather Service-Special Bulletin, Iowa City 1883; Remarks on Winters in Iowa since 1839. In: Transscriptions of the Iowa State Horticultural Society, Vol. 17, Des Moines 1884; Climate of Southern Russia and Iowa Compared with Reference to Transplantation of Russian Fruit to Upper Mississipi Valley. In: American Journal of Meteorology (Ann Arbor), Vol. 4 (1888), 460-485; Tornados and Derechos. In: American Journal of Meteorology, Vol. 5 (1888), 306-317, 341-349, 385-393; Re-Election or Re-Organization. Choice Selections from the Recent History of the State University of Iowa, Iowa City 1888; Climate of Iowa Compared to that of Other Regions of Globe in same Latitude, with Special Application to Iowa Orchards. In: Report Iowa Weather Service for 1888, 255-263, Des Moines 1889; Rotten to the Core is the Management of the State University of Iowa. The whitewash of the Legislative Investigating Comittee rubbed off in a few Spots, Iowa City 1890; Statement of General Law Determing Fusing and Boiling Points of any Compound, under any Pressure as Simple Function of Chemical Constitution of same. In: Nature, Vol. 44 (191), 174 ff; Statement of General Law Determing the Fusing and Boiling Points of Any Compound under Any Pressure as Simple Functions of Chemical Constitution of Same. Anzeige des allgemeinen Gesetzes, nach welchem die Temperatur des Zustandswechsels unter jeglichem Druck in einfacher Weise von der chemischen Konstitution der Körper bestimmt wird. In: Zeitschrift für Physikalische Chemie (Leipzig), Bd. 8 (1891), 229-232; Die Berechnung des Siedepunktes einer beliebigen Flüssigkeit unter jeglichem Druck. In: Zeitschrift für Physikalische Chemie, Bd. 8 (1891), 340-342; Mechanische Bestimmung der Verkettung der Kohlenstoffatome in organischen Verbindungen. In: Zeitschrift für Physikalische Chemie, Bd. 8 (1891), 677-679; Calcul du volume moléculaire. In: Comptes rendus de l´ Academie des Sciences, Vol. 112 (1891), 36-38; Détermination mécanique de l´enchainement des atomes de carbone dans les composés organiques. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 113 (1891), 313-315; Calcul de la chaleur spécifique des liquides. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 113 (1891), 468-471; Calcul de la rotation magnétique du plan de polarisation de la lumière. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 113 (1891), 500-502; Sechs Beiträge zur Dynamik des chemischen Moleküls. Leipzig 1892; A Celestial Messenger. In: Caoerone Magazine (St. Louis), Vol. 6 (1892), 13-23; The Specific Heat of the Atoms and their Mechanical Constitution. In: Chemical News (London), Vol. 66 (1892), 116-117; Die Berechnung des Molekular-Volumens. In: Zeitschrift für Physikalische Chemie, Bd. 9 (1892), 81-84; Notes sur la méchanique des atomes, Paris 1892; Etablissement des formules fondamentales pour le calcul des moments d´ inertie maximum. In: Comptes Rendus de l´ Academie des Sciences, Vol. 114 (1892), 1064-1067; Détermination mécanique des points d´ ebullition des composés à substitution terminale simple. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 114 (1892), 1113-1116; Sur le contraste mécanique entre le radical cyanogène et les éléments chloroides. In: Comptes Rendus de l` Academie des Sciences, Vol. 115 (1892), 177-180; Die Bestimmung des wirklichen Atomgewichtes des Kupfers. In: Zeitschrift für Anorganische Chemie (Hamburg), Bd. 5 (1893), 293-298; Atomic Weights of the Chemical Elements. In: Proceedings of the American Academy for the Advancement of Science, Vol. 41 (1893), 104-108; Méthode générale pour le calcul des poids atomiques d´après les données de l´analyse chimique. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 116 (1893), 695-698; Détermination des poids atomiques par la méthode limite. In: Comptes Rendus de l´ Académie des Sciences, Vol. 116 (1893), 753-756; Détermination du poids atomiques véritable de l´hydrogène. In: Comptes Rendus de l´Academie des Sciences, Vol. 117 (1893), 663-666; Apercu du système des poids atomiques de précision, fondé sur le diamant comme matière-étalon. In: Comptes Rendus de l´ Academie des Sciences, Vol. 117 (1893), 1075-1078; Rainfall Laws deduced from Twenty Years of Observation. US Weather Bureau-Special Publication, Washington, D. C. 1893; The True Atomic Weights of the Chemical Elements and the Unity of Matter, St Louis and New York 1894; Regents of the University. How they elect and reward themselves in darkest America. A few historical facts presented to the 25th General Assembly of Iowa, St. Louis 1894; Centenary Commemoration of Antoine-Laurent Lavoisier, St. Louis 1894; Corruption in the University of darkest America - An address to the Governor and the 26. General Assembly of Iowa, St. Louis, 1896; Introduction to general chemistry. A graded course of one hundred lectures, St.Louis und New York, 1897; Official and Common Atomic Weights. In: National Druggist (St. Louis), Vol. 30 (1900), 342-344; Atomic Weights as Constants in Nature. 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