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Jan David Schenk „Fülle des Nichts“

Jan David Schenk
„Fülle des Nichts“
Zur (Un)möglichkeit der Metaphysik nach Adorno und Beckett
Band 95 der Schriftenreihe: libri nigri

ISBN 978-395948-583-8

 

131 Seiten, broschiert

Eben, sagte Mercier, du erkennst nie den Zusammenhang. Wenn du Angst hast wegen deiner Zyste, denk an die Fistel.
Und wenn du wegen deiner Fistel bange bist, mach dir dann mal Gedanken über den Schanker.
Es ist eine Methode, die sich ebenfalls bei dem bewährt, was einige noch das Glück nennen.
Stell dir, zum Beispiel, mal jemanden vor, der nichts zu leiden hat, weder am Körper, noch an dem anderen Dingsbums.
Wie wird er sich helfen? Ganz einfach.
Indem er an das Nichts denkt.
So lädt uns die Natur in jeder Lage zum Lächeln, wenn nicht zum Lachen ein.
Bravo sagte Camier.
Danke, sagte Mercier. Laß uns nun die Dinge in aller Ruhe ins Auge fassen.

Samuel Beckett, Mercier und Camier

Fast könnte man es zum Kriterium einer fälligen Philosophie machen, ob sie dem gewachsen sich zeigt.

Theodor W. Adorno

Jan David Schenk „Fülle des Nichts“

Artikelnummer: ISBN 978-3-95948-583-8
15,00 €Preis
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