Verlag Traugott Bautz |
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ALYPIUS, Bischof von Thagaste (Numidien), Heiliger, † 430. - A. stammte aus einer vornehmen Familie in Thagaste und folgte seinem einige Jahre älteren Freund Aurelius Augustinus nach Karthago, der ihn für den Manichäismus gewann. In Rom stand A. Augustinus nahe und ging mit ihm nach Mailand, wo beide und Adeodatus, der Sohn des Augustinus, Ostern 387 durch Ambrosius die Taufe empfingen. A. kehrte im Herbst 388 mit Augustinus nach Afrika zurück. Er führte in Thagaste und Hippo ein mönchisches Leben und reiste im Auftrag Augustinus', der ihn seinen »Herzensbruder« nannte, nach Bethlehem zu Hieronymus. A. wirkte seit 394 als Bischof von Thagaste und zeichnete sich aus im Kampf gegen die Donatisten und Pelagianer. - Fest: 15. August.
Friedrich Wilhelm Bautz
Literaturergänzung:
2003
Marcello Marin, A. e la topica della conversione (Conf. VI, 7, 11-12), in: Augustinianum 43.2003, S. 435-452; -
2009
Geert van Reyn, "Ad christianam fidem pigrius movebatur" (Conf. VII. XX (25)). Alypius' more reluctant move to the christian faith, in: Augustiniana 59.2009, S. 191-225.
Letzte Änderung: 06.11.2011