Jahrbuch
des Denkens

Das JAHRBUCH des DENKENS ist 2016 durch Peter Gerdsen und Hamid R. Braun gegründet worden. Dieses ist eine ›Zeitschrift der deutschen Kultur‹ und versteht sich als ein wissenschaftliches Forum zur Analyse verschiedener Kulturformen in ihren spezifisch deutschen Ausprägungen wie sie sich in der Wissenschaft, der Philosophie, der Literatur und der Kunst zeigen. Es ist vom Geist eines weltbürgerlichen europäischen Deutschlands bestimmt.
Das JAHRBUCH des DENKENS legt einen offenen Kulturbegriff zugrunde, der davon ausgeht, dass sich einerseits das Wesen der kulturellen Formationen nur dann erschließt, wenn sie in ihrer zeitlichen Ausdehnung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrachtet wird, dass aber auch andererseits die Entwicklung solcher Kulturformationen von Berührungen und wechsel- seitigen Befruchtungen beeinflusst wird, also transkulturelle Spielräume eröffnet, und dass die Inspirationsquelle solcher Formationen auch in der zugrundeliegenden Religion zu sehen ist.
Das JAHRBUCH des DENKENS untersucht die vorherrschenden Strukturen des Denkens in verschiedenen Zeiten und Epochen. Wir gehen davon aus, dass sich am Grund der vielfältigen kulturellen Phänomene ein alle Erscheinungen beeinflussendes System freilegen lässt. Es stellt gleichsam den alle Verästelungen der Kultur durchpulsenden Blutkreislauf dar. Die Untersuchung derartiger Systemstrukturen und ihrer Veränderungen, also eine Tief- enanalyse von Denkkulturen, sind das Grundmotiv des Jahrbuchs.
Das JAHRBUCH des DENKENS erscheint einmal jährlich und steht allen Interessierten zur Mitarbeit offen, die sich von der vielfältigen deutschen Kultur verbunden fühlen, von dieser fasziniert sind und sich hierfür positiv einsetzen wollen.
