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Band XVIII (2001)Spalten 64-70 Autor: Christoph Schmitt

ANDRES, Stefan Paul - Schriftsteller. * 26. Juni 1906 in Breitwies bei Dröhnchen, † 29. Juni 1970 in Rom (Grab: Camposanto Teutonico). Als Sohn einer Müllerfamilie, die durch den Bau einer Talsperre ihre Mühle aufgeben mußte, zog er mit 4 Jahren nach Schweich, wo er seine Jugend verleben sollte. Nach dem Besuch der Volksschule (1912-1918) wandte sich der von seinen Eltern zum Priester bestimmte A. 1918 am Collegium Josephinum der Redemptoristen in Vaals den Gymnasialstudien zu. Im Herbst 1920 verließ der Klosterschüler auf Anraten seiner Oberen als Untertertianer das Kolleg und begann 1921, sich bei den Barmherzigen Brüdern von Maria Hilf in Trier als Postulant in der Krankenpflege zu versuchen. Schon kurze Zeit später wandte er sich aber dem Juvenat bei den Armen Brüdern vom Hl. Franz Xaver in Bleyerheide nahe Aachen zu (23.4. 1921 bis 1924). Während dieser Zeit entstanden A. erste dramatische Versuche. Auch die Armen Brüder boten ihm keine Heimat und so bereitet sich A. 1925/26 in Neuss auf das Lehrerexamen vor, das er am 17.3. 1926 ablegte. A. wohnte währenddessen in Dormagen und arbeitete außerhalb der Examensvorbereitungen an einer geschlossenen Anstalt für Fürsorgezöglinge. Noch ein weiteres Mal suchte er das klösterliche Leben und trat in das Noviziat des Kapuzinerordens in Krefeld-Inrath (seit September 1926) ein. Am Ende des Noviziats stand das consilium abeundi. Anfang Januar 1928 übernahm er die Schriftleitung der katholischen Monatszeitschrift »Der Marienborn«, die ihm Raum für die Veröffentlichung früher, von ihm später wenig geschätzter Arbeiten bot. Das Bischöfliche Konvikt zu Bensheim bot ihm die Möglichkeit, als Lateinlehrer zu unterrichten; zugleich konnte er sich auf das Abitur für Nichtschüler vorbereiten, das er schließlich im Februar 1929 ablegte. Er kehrte in sein Elternhaus zurück und es fiel sein Entschluss, sich nicht mehr auf das Ziel Theologie zu fixieren. Sein Sinn richtete sich stattdessen auf das Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie. Als Studienort wählte er Köln (1929-1931), von wo aus es ihm möglich war, Kontakte zur Düsseldorfer Künstlerszene zu knüpfen. Zum Sommer 1931 wechselte A. an die Universität Jena. Dort lernte er seine spätere Frau, die Medizinstudentin Dorothee Freudiger, kennen. Trotz bescheidener finanzieller Verhältnisse setzte A. im Wintersemester 1931/1932 sein Studium an der Berliner Humboldt-Universität fort. Nachdem A. »Bruder Lucifer« erschienen war und mit einem Stipendium der Abraham-Lincoln-Stiftung honoriert wurde, verwirklichte er sich 1932 seinen Traum einer Italienreise, die bleibende Folgen haben sollte. Einen akademischen Abschluss erwarb der junge Autor nicht mehr. Nach seinem Umzug nach Köln heiratete A. 1932 Dorothee Freudiger, die eifrigste Förderin seines literarischen Schaffens. Im nationalsozialistischen Deutschland gelang es dem jungen Autoren nur schwer, Fuß zu fassen. Sein Leben bewegte sich in den folgenden Jahren zwischen Angst und Anpassung. Eine Tätigkeit beim Kölner Rundfunk unterbrach er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und zog sich im Frühjahr 1933 mit seiner jüdischen Frau nach Positano (Italien) zurück. Für kurze Zeit aber kehrten beide zurück, bevor ihm 1935 beim Rundfunk gekündigt wurde. Über Lomnitz, wo seine Schwiegereltern lebten, und München wandte er sich 1937 mit seiner Familie wieder dem Mittelmeerstädtchen Positano zu. Seine dort entstandene Novelle »El Greco malt den Großinquisitor« wurde zur subtilen Auseinandersetzung mit der eigenen Zeitgeschichte. Trotz Bildung der politischen Achse Deutschland-Italien 1938 blieb A., letztlich zur inneren Emigration entschlossen, in Positano. Diese Schaffensphase mit ihren Romanen, Novellen, Erzählungen und Gedichten kann zur fruchtbarsten gezählt werden. 1941 legte A. ein weiteres zentrales, nicht nur zeitkritisch zu lesendes Werk vor: »Wir sind Utopia«; es wurde später dramatisiert und mehrfach verfilmt. Der Tod der ältesten Tochter 1942 fand seine tiefste Auseinandersetzung in lyrischer Form. Nach der Landung der Alliierten in Italien 1943 hielt A. im Auftrag der Alliierten zeitweise Reden an die Deutschen. Eine frühe Rückkehr nach Deutschland wurde ihm verwehrt, so dass A. 1948 zunächst nur zu einer Lesung einreisen und erst 1949/1950 im Zuge der Repatriierung mit seiner Familie zurückkehren durfte. In Unkel am Rhein nahm man Wohnung. Kaum zurückgekehrt erhielt er 1949 den Rheinischen Literaturpreis. Beim Zweiten Internationalen Jugendkongress 1948 in München machte er die Bekanntschaft mit seinem späteren Verleger Kl. Piper, in dessen Verlag das Gros seiner Werke erschien. A. wurde Mitglied des PEN und der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung. Sein Gesamtwerk wurde im Juli 1952 durch den Literaturpreis von Rheinland-Pfalz gewürdigt, im Juli 1954 empfing er den Großen Kunstpreis Nordrhein-Westfalens. Auch die Italienische Republik, die ihn beheimate hatte, ehrte A. 1957 mit der Verleihung ihres Komturkreuzes. Die Bundesrepublik schloss sich im Januar 1958 mit der Verleihung des Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik an, nachdem A. 1957 den Dramatikerpreis der Stadt Oldenburg entgegen nehmen konnte. Im Protest gegen das »Schmutz- und Schundgesetz« und gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr engagierte sich A. in besonderem Maße auch politisch. Ebenso kompromisslos war sein Eintreten für die Verständigung zwischen Ost und West und seine Hoffnung auf eine deutsche Wiedervereinigung. In Düsseldorf erlebte sein Werk Gottes Utopia - das beste seiner Dramen - unter Gustav Gründgens Regie im September 1950 die Uraufführung, der eine Vielzahl weiterer Aufführungen folgten. Das Werk wurde 1953 in Berlin mit der Jochen-Klepper-Medaille ausgezeichnet. Die Aufführung seines Dramas »Sperrzonen« 1958, eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah, hingegen evozierte einen Skandal. Im Herbst des Jahrs 1961 machte A. seinen Entschluss zur Rückkehr nach Italien wahr. Diese war auch Ausdruck einer gewissen Enttäuschung über die deutschen Verhältnisse, die seiner Vorstellung eines erneuerten Deutschlands nicht entsprachen. Während des Zweiten Vatikanums bildete A. römisches Haus einen Treffpunkt literarischer und theologischer Persönlichkeiten. A. literarisches Schaffen wurde stiller, aber auch stärker von philosophischen Themen bestimmt. Seine letzte große Reise führte A. 1968 nach Asien und in den Orient. Einem leichten operativen Eingriff folgte eine Komplikation, an der A. verstarb. - A. vertritt in seinen Werken eine Form christlichen Existentialismus, in der er sich mit der Lebensgestaltung des Menschen zwischen Freiheit und Schuld auseinandersetzt. Seine Werke zeigen eine Entwicklung, in der er sich zunehmend Stoffen antiker und mythologischer Herkunft widmet, um mittels ihnen die zeitübergreifenden Themen des Menschen literarisch darzustellen. Dabei ist sein Werk nie zeitvergessen, sondern vermittelte kritische Zeitgenossenschaft. A. Christlichkeit in der Suche nach Gott und Wahrheit ist geprägt von einer humanistischen, zuletzt neuplatonisch geformten und undogmatischen Auslegung des Glaubens. In der Nachkriegszeit zählt er zu den angesehensten Autoren und zu den als politisch engagiert eingeschätzten Schriftstellern. - Zur Beförderung der Kenntnis und zur Erforschung seiner Werke hat sich eine Stefan-Andres-Gesellschaft mit Sitz in Schweich formiert.

Werke (Auswahl): Das heilige Heimweh. In: Marienborn (1928-1929); Das Märchen im Liebfrauendom, 1928; Bruder Lucifer, 1933 (1950); Die Löwenkanzel. Gedichte, 1933; Eberhard im Kontrapunkt, 1933; Die unsichtbare Mauer, 1934; Der ewige Strom. Oratorium, 1935; El Greco malt den Großinquisitor, 1936 (1994); Vom heiligen Pfäfflein Domenico, 1936; Utz, der Nachfahre. Novelle, 1936; Moselländische Novellen, 1937; Schwarze Strahlen. Kammerspiel, 1938; Der Mann von Asteri, 1939 (1967); Das Grab des Neides. Novellen, 1940; Der gefrorene Dionysos, 1942; Wir sind Utopia, 1943; Das goldene Gitter, 1943 (1951); Das Wirtshaus zur weiten Welt. Erzählungen, 1943; Italiener, [=Umgang mit Völkern; 15], 1943; Die Hochzeit der Feinde, 1947 (1992); Ein Herz, wie mans braucht. Schauspiel, 1946; Die Söhne Platons. Komödie, 1946; Die Hochzeit der Feinde, 1947; Ritter der Gerechtigkeit, 1948; Requiem für ein Kind. Gedichte, 1948; Tanz durchs Labyrinth, 1948; Über die Sendung des Dichters. In: Literarische Revue 3 (1948) 129-139; Das Tier aus der Tiefe (=Die Sintflut I), 1949; Gottes Utopia. Tragödie, 1949; Erhabene Stadt der Trierer. In: Merian: Trier (1949) 21-25; Gäste im Paradies, 1949; Die Häuser auf der Wolke. Kindermärchen, 1950; Der Granatapfel. Oden, Gedichte, Sonette, 1950; Das Antlitz, 1951; Die Arche (=Die Sintflut II), 1951; Main Nahe zu Rhein-Ahrisches Saar Pfalz Mosel-Lahnisches Weinpilgerbuch, 1951; Der Reporter Gottes. Eine Hörfolge, 1952; Ein Schriftsteller spricht sich aus: Was ich vom Leser fordere. In: Der Standpunkt (4.12.1953); Die Rache der Schmetterlinge, 1953; Der Knabe im Brunnen, 1953 (1986); Die Reise nach Portiuncula, 1954; Der kleine Steff, 1956; Das Lied vom roten Mantel. Hörspiel, 1956; Die Touristen. Komödie, 1956; Positano, 1957; Wann kommen die Götter?, 1957; Toleranz. Die Brücke zwischen Wahrheit und Freiheit, 1958; Sperrzonen, 1957; Der graue Regenbogen, 1959; Die Verteidigung der Xanthippe, 1960; Die großen Weine Deutschlands, 1960; Vom Abenteuer der Freude. Chorwerk, 1960; Europa ruft. In: Nie wieder Hiroshima, hrgs. von H. Gollwitzer, 1960, 61f.() ; Der Mann im Fisch (=Die Sintflut III), 1963; Die biblische Geschichte, 1965; Der 20. Juli, Tat und Testament, [=Frankfurter Universitätsreden; 41], 1966; Der Taubenturm, 1966; Gedichte, 1966; Ägyptisches Tagebuch, 1967; Die Mosel, 1968; Noah und seine Kinder, 1968; Die Dumme, 1969; Die Versuchung des Synesios, 1971; Vermutungen über das Übermorgen. In: Völkerwanderung heute, hrsg. von H. J. von Merkatz, 1971; Das Fest der Fischer, 1973; Die große Lüge, 1973; Der Abbruch ins Dunkle (1985); Sehnsucht nach Italien, 1988; Der hinkende Gott, 1991. - Weiteres, bislang auch unveröff. Material findet sich in den »Mitteilungen der Stefan-Andres-Gesellschaft« 1980ff. - Nachlass z.T. im Deutschen Literaturarchiv Marbach, partiell (auch als Kopien) im Stefan-Andres-Archiv Schweich.

Lit.: St. A., Selbstdarstellung. In: Wirrnis und Ewigkeit, 1934; Fr. v. d. Leyen, St. A. In: Deutsche Zukunft 3 (1935) 19-20; - Fr. Lennartz, St. P. A. In: Die Dichter unserer Zeit. Einzeldarstellungen zur deutschen Dichtung der Gegenwart, 1941, 4-5; - St. A., Aquaedukte der Erinnerung. Ein Selbstportrait. In: Welt und Wort 5 (1950) 505f.; - R. J. Cahill, St. A. and »Die Ordnung der Welt«, 1958; - D. C. Travis, The pattern of reconciliation in the works of St. A., 1959; K. G. Weber, Das Verhältnis von Persönlichkeitsentfaltung und Zeiterlebnis im Werk von St. A., 1959 (Diss.); - E. Baum, Sprach- und Stilstudien zum dichterischen Prosawerk von St. A., 1960; Cl. Andre, Dichtung im Dritten Reich. St. A. »Die Arche«, 1960; - P. Vanderschaeghe, St. A., 1962; - C. Tagliarini, Gli elementi autobiografici nella narrativa di St. A., 1964; - St. A., Jahrgang 1906. Ein Junge vom Lande. In: Jahr und Jahrgang 1906, hrsg. von J. Karsten, W. Keller u. E. Schramm, 1966, 53-96; O. Mann, [Art.] St. A. In: RGG² I (1957) Sp. 368-369; - St. A. Eine Einführung in sein Werk, 1962; P. Vanderschaeghe, St. A., [=Ontmoetingen; 37], 1962; - K. O. Nordstrand, Hinter hundert Generationen. Monographisches zu St. A. in der Exil- und Nachkriegszeit, 1968; - Interpretationen zu St. A., verfasst von einem Arbeitskreis, 1969; - K. O. Nordstrand, St. A. und die »innere Emigration«. In: Modern sprak 63 (1969) 247-264; - A. In: Munzinger-Archiv 1970; - V. Santoli, [Art.] St. A. In: La letteratura tedesca moderna, 1971, 359-361; - Utopia und Welterfahrung. St. Andres und sein Werk im Gedächtnis seiner Freunde, 1972; - K. Lorenzen, St. A. In: Deutsche Dichter der Gegenwart. Ihr Leben und Werk, hrsg. von Benno v. Wiese, 1973, 183-194; - L. I. Philippe, A critical analysis of St. A. »Die Sintflut«, 1973; - H. Wagener, St. A., [=Köpfe des XX. Jahrhunderts; 77], 1974; - H. Wagener, St. A. In: Zeitkritische Romane des 20. Jahrhunderts, hrsg. von H. Wagener, 1975, 220-240; - L. Reinirkens, St. A. In: Personen und Wirkungen. Biographische Essays, hrsg. von E. Sinnwell, 1979, 368; - J. Wichmann, Erinnerung an St. A. Aus einem Briefwechsel mit Verkehrsdirektor Wilhelm Bracht. In: Theater über Grenzen. Europäisches Theatergespräch 79, 1979; - E. E. Guderian, Seduction and betrayal in the works of St. A., 1979; - St. Andres. Ein Reader zu Person und Werk, hrsg. von W. Große, 1980; - Fr. Rickert, [Art.] St. A. In: Encyclopedia of world literature in the 20th century I, 1981, 91-92; - M. Laque, Freiheit, Wahrheit und Glaube in St. A. Novellen »El Greco malt den Großinquisitor« und »Wir sind Utopia«, 1985; - A. Schmidt. St. A. Scheideweg. Wegkreuzungen eines Schriftstellers. In: Dreihundert Jahre altes Kurfürstliches Gymnasium Bensheim, 1986, 137-146; - Chr. F. Lorenz, [Art.] St. A. In: Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur I (1988) s.v.; - H. Wagener, [Art.] St. A. In: W. Killy, Literaturlexikon I, 1988, 177-179; - H. Pies, Der Stefan-Andres-Wanderweg. Ein literarischer Begleiter, 1988; - Mein Thema ist der Mensch. Texte von und über St. Andres, hrsg. vom Wiss. Beirat der St.-Andres-Gesellschaft, 1990 (Bibliogr.); - K. Bongardt, St. Andres, [=Christ in der Welt; 72], 1990; - U. Klein, St. A. Innere Emigration in Deutschland und im »Exil«, 1991 (Diss.); - K. Eibl, [Art.] St. A. In: LThK³ I (1993) Sp. 635; - J. W. Dyck, Dorothee Andres - Reflections on the Geneses of St. A. Early Novels. In: Bausteine zu einem transatlantischen Literaturverständnis, hrsg. von H. W. Panthel u. P. Rau, 1994; - A. St. In: Heiner Schmidt, Quellenlexikon zur deutschen Literaturgeschichte I, 1994, 198-206; - J. Klapper, St. A. The Christian Humanist as a Critic of his Times, 1995; Aquaedukte der Erinnerung. St. A. 1906-1970. Eine Ausstellung des Collegium Josephinum Bonn, hrsg. von G. Nicolin, 1995; - B. Goldmann, St. A. (1906-1970). In: Rheinische Lebensbilder 15, hrsg. von Fr.-J. Heyen, 1995, 267-275; - M. Braun, »Ein kläglicher Prophet in seinem Fisch«. St. Andres und die Probleme der inneren Emigration. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 115 (1996) 262-278; - M. Braun, Stefan Andres - Leben und Werk, hrsg. von der Stefan-Andres-Gesellschaft, 1997 (Werkverzeichnis); - J. Klapper, St. Andres der christliche Humanist als Kritiker seiner Zeit, 1998 (Bibliogr.); - Stefan Andres. Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, hrsg. von M. Braun, G. Guntermann, B. Lermen, [=Trierer Studien zur Literatur; 32], 1999; - S. von Blumenthal, Christentum und Antike im Werk von St. Andres, [=Schriftenreihe Poetica; 37], 1999; - A. von Scharpen, Im Spiegel des Anderen. Italien und die Italiener in der deutschen und Deutschland und die Deutschen in der italienischen Literatur seit 1945, 1999, 41-52; - E. S. Gabe, Macht und Religion. Analogie zum Dritten Reich in Stefan Andres Trilogie »Die Sintflut«, 2000. - Weitere Beiträge zur Person und zum Werk in: Mitteilungen der Stefan-Andres-Gesellschaft 1980ff.

Christoph Schmitt

Textanmerkungen:

Es heißt im Beitrag: Stefan Andres habe im Wintersemester 1931/32 "sein Studium an der Berliner Humboldt-Universität" fortgesetzt. Diese Formulierung ist unrichtig, weil die Berliner Universität bis zum Kriegsende 1945 den Namen "Friedrich-Wilhelms-Universität" geführt und erst bei der Wiedereröffnung in SBZ den Namen Humboldt-Universität erhielt.

Werkeergänzung:

2009

Werke in Einzelausgaben. Hrsg. von Christopher Andres. Terrassen im Licht - ital. Erzählungen / hrsg. von Dieter Richter. Göttingen 2009.

Literaturergänzung:

2006

S.A., d. Saarland u.d. Europäische Idee. Bernd Groß (Hrsg.). Saarbrücken [2006]; -

2007

Ernst Jünger / Stefan Andres: Briefwechsel 1937 - 1972. Hrsg. von Günther Nicolin, Stuttgart 2007; -

2008

Ralf Heyer, "Verfolgte Zeiten der Wahrheit". Das literarische Schaffen u.d. polit. Wirken konservat. Autoren nach 1945 am Beisp. von Friedrich Georg Jünger, Ernst Jünger, Ernst von Salomon, Stefan Andres u. Reinhold Schneider. Dresden 2008.

Letzte Änderung: 04.02.2010