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Verlag Traugott Bautz
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AUXENTIUS, 355-374 Bischof von Mailand, Hauptstütze des Arianismus im Abendland. - A. stammte aus Kappadozien und wurde 343 Presbyter in Alexandrien und 355 Nachfolger des Bischofs Dionysius von Mailand, der in die Verbannung wanderte, weil Kaiser Konstantius auf der Synode zu Mailand 355 den Sieg des Arianismus im Abendland errang, so daß die widerstrebenden orthodoxen Bischöfe arianisch gesinnten weichen mußten. Trotz der Verurteilung durch die Synode von Rimini (359), durch Synoden in Gallien und Spanien und eine römische Synode unter Damasus I. (372) behauptete A. seinen Bischofsstuhl bis zu seinem Tod, weil die Gunst des Kaisers Valentinian I. ihn schützte.
Lit.: Joseph Wittig, Papst Damasus I., 1902, 28; - E. Griffe, La Gaule chrétienne à l'époque romaine I, Paris 1947, 192 ff.; - DHGE V, 935 f.; - Catholicisme I, 1099 f.; - LThK I, 1138.
Friedrich Wilhelm Bautz
Literaturergänzungen:
1998
Michael Durst, Das Glaubensbekenntnis des Auxentius von Mailand. Historischer Hintergrund - Textüberlieferung - Theologie - Edition, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 41 (1998) 118-168.
Letzte Änderung: 30.12.2009