BEATON (BETHUNE), David, Kardinalerzbischof von St. Andrew´s; Primas der schottischen Kirche; Kanzler Schottlands; Beaton leitete bis zu seiner Ermordung 1546 durch fanatische Protestanten die katholische Partei in Schottland; er krönte 1543 Maria Stuart zur schottischen Königin und förderte die französisch-schottische Allianz; * um 1494 in Fife, Schottland; † 29. Mai 1546 im bischöflichen Schloß von St. Andrew´s, Schottland. - David Beaton war der dritte Sohn von John Beaton of Balfour Fife, welcher der ältere Bruder von Erzbischof James Beaton war (siehe dort). Erzogen wurde David zuerst in St. Andrew´s. Mit siebzehn Jahren ging er nach Glasgow, wo sein Onkel James Erzbischof war, und wo Davids Name 1511 in der Liste der Studenten der Universität auftaucht. Seine akademische Laufbahn vollendete er in Paris, wo er beide Rechte studierte. 1519 wurde David von König James V. zum schottischen Residenten am französischen Hof ernannt. Seine ersten kirchlichen Pfründen waren die Pfarreien von Campise und Cambushing, welche ihm von seinem Onkel übertragen wurden. Als Davids Onkel schließlich 1522 zum Primas von Schottland und Erzbischof von St. Andrew´s bestellt wurde, trat er seinem Neffen das Amt des Abtes von Arbroath ab. David erhielt damals eigens von Papst Hadrian IV. eine Dispens, die ihn vom Tragen des monastischen Habits befreite. 1525 kehrte David aus Frankreich zurück und nahm als Abt von Abroath seinen Sitz im schottischen Parlament ein. Bald schon wurde er vom jungen König anstelle von Bischof Crichton von Dunkfeld zum königlichen Siegelbewahrer bestellt. Als solcher wurde David 1533 von König James V. zusammen mit Sir Thomas Erskine nach Paris gesandt, um die Allianz mit dem französischen König Franz I. zu erneuern und die Hochzeit zwischen König James V. und der einzigen Tochter von Franz I. zu arrangieren. Die königliche Hochzeit fand am 1. Januar 1537 in der Pariser Kathedrale Notre Dame statt. David Beaton kehrte anschließend mit dem königlichen Paar im Mai nach Schottland zurück. Leider starb die junge Königin nur zwei Monate später an Schwindsucht. - Als nächstes wurde David an den englischen Königshof geschickt, wo ihn die schottische Königinmutter Margarethe ihrem Bruder, König Heinrich VIII. von England wärmstens empfahl. David sollte am Hof von Westminster Grenzstreitigkeiten beilegen. Einige Monate nach dieser Mission entsandte ihn James V. bereits wieder nach Paris, wo David für ihn Hochzeitsverhandlungen mit Maria von Guise führen sollte. Nach einer offiziellen Zeremonie in der französischen Hauptstadt brachte David die Braut nach Schottland, wo er in der Kathedrale von St. Andrew´s bei der feierlichen Hochzeit seinem Onkel James assistierte. Beide Bischöfe wurden Paten des ersten Kindes, das dieser neuen Ehe entsprang. - Seine Erhebung in den Episkopat erlebte David während seiner zweiten Botschaftsreise an den französischen Königshof. König Franz I. ernannte David zum Bischof von Mirepoix, einem Suffraganbistum von Toulouse, das mit einem jährlichen Einkommen von etwa 10.000 Livres hoch dotiert war. Am 5. Dezember 1537 bestätigte der Papst David Beaton in diesem Amt. Im Februar 1538 war Beaton wieder in Schottland und assistierte bei der feierlichen Krönung von James und Maria in Holyrood. Er war es, welcher der Königin die Krone aufs Haupt setzte. - 1538 drückten die Könige von Frankreich und Schottland ihre Zufriedenheit mit Beatons Diensten dadurch aus, daß sie bei Papst Paul III. für ihn den Kardinalshut erbaten. König James V. begründete diese Bitte unter anderem damit, daß er einen würdigen und fähigen Kirchenmann brauche, der die Autorität Roms in Schottland vertrat und die katholische Kirche gegen die auch in Schottland aufkommenden reformatorischen Irrtümer verteidigen könne. Zugleich verband der König mit der Bitte seine Treueerklärung gegenüber dem Heiligen Stuhl. Am 20. Dezember 1538 wurde Beaton von Paul III. zum Kardinal erhoben. Seine Titelkirche wurde San Stefano di Monte Celio. David Beaton war nach William Wardlaw, Bischof von Glasgow († 1387) erst der zweite Schotte, der zum Kardinal ernannt wurde. Im Frühjahr 1539 verstarb David Beatons Onkel James, der Erzbischof von St. Andrew´s. Wenige Monate vor seinem Tod machte dieser seinen Neffen den Kardinal noch zum Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge. So wurde David Beaton naturgemäß der nächste Primas der schottischen Kirche. 1540 machte er seinen Freund William Gibson zum Koadjutor und die beiden leiteten nun gemeinsam die Geschicke des bedeutendsten Bischofssitzes von Schottland. - Beatons Fähigkeiten zu leiten sowie sein diplomatisches Geschick brachten ihn in die höchste Stellung, die ein Bürger Schottlands erlangen konnte. Seine Fähigkeiten und sein Geschick wurden bald einer ernsten Prüfung unterzogen, da die Beziehungen zwischen dem schottischen König James V. und seinem Onkel, dem englischen König Heinrich VIII. merklich abkühlten und die Zeichen auf Sturm standen. Heinrich versuchte nämlich Schottland auf seine Seite zu ziehen und von Rom zu lösen. Der Hintergedanke war zweifellos, sich Schottland auf Dauer politisch zu unterwerfen. Heinrich vertraute in seinen Bemühungen vor allem auf die Mithilfe seiner Schwester Margarethe, der schottischen Königinmutter, und deren Freunde vom mächtigen Douglas Clan. James V. hatte dagegen den gesamten Klerus des Landes hinter sich sowie die meisten einflußreichen Adligen, die England aus der Geschichte heraus nicht trauen wollten. Zudem hatte James V. enge und gute Beziehungen zu Frankreich und Kaiser Karl V.. König Heinrich VIII. sandte zwei Delegationen nach Schottland, die zum Ziel hatten, James V. zu überreden, David Beaton fallen zu lassen und vielmehr seinem eigenen Beispiel zu folgen und sich zum Supreme Head der Kirche zu ernennen. König James V. weigerte sich den Wünschen Heinrichs nachzugeben und vertraute weiterhin auf Beatons staatsmännisches Können und dessen Patriotismus. Auch eine Reise zu seinem Onkel nach Westminster lehnte er ab. Heinrich VIII. mußte einsehen, daß seine Pläne fehlgeschlagen waren und setzte nun auf Gewalt. 1542 brachen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den beiden Königreichen aus. - Die Schotten waren zunächst militärisch erfolgreich, wurden dann aber bei Solway Moss vernichtend geschlagen. König James V. starb wenige Wochen nach der Schlacht gebrochenen Herzens in Falkland und hinterließ als Thronerben nur seine gerade eine Woche alte Tochter (Maria Stuart). Auf Wunsch des verstorbenen Königs entwarf Kardinal Beaton ein Dokument, mit welchem er sich und drei Adlige als Regentschaftsrat einsetzen wollte, doch weigerten sich die in Edinburgh versammelten schottischen Adligen, das Dokument in Kraft zu setzen. Sie ernannten stattdessen den Earl of Arran zum Protektor, solange die zukünftige Königin, Maria Stuart, noch minderjährig ist. Aufgrund der falschen Anklage, Beaton hätte zusammen mit dem Herzog von Guise gegen Arran intrigiert, wurde der Kardinal verhaftet. Heinrich VIII. witterte eine neue Chance und trat in Verhandlungen mit dem schottischen Regenten und dem Parlament ein. Sein Ziel war diesmal, eine Ehe zwischen seinem Sohn Edward (dem späteren König Edward VI.) und Maria Stuart zu arrangieren. Daneben wollte Heinrich allerdings auch schottische Festungen besetzen und Maria Stuart als Friedenspfand an den Hof von Westminster holen. Arran und das schottische Parlament stimmten wohl den Heiratsplänen zu, lehnten aber alle anderen Forderungen Heinrichs kategorisch ab. Der ungerechten Verhaftung des Kardinalprimas folgte das päpstliche Interdikt, wonach alle Kirchen des Landes geschlossen und die Spendung der Sakramente und Kasualien ausgesetzt werden sollte. Dies führte zu Unmut und stellenweise zum Aufruhr unter den noch immer katholischen Schotten. Der Ruf nach einer Freilassung Beatons wurde immer lauter. Arran konnte sich dem wachsenden Druck der Masse und vieler Adliger, die zu Beaton standen, nicht länger widersetzen und ordnete die Freilassung des Kardinals an. Beaton rief sofort nach seiner Freilassung alle Bischöfe und den gesamten Klerus in St. Andrew´s zusammen. Er schilderte in drastischen Worten und Bildern die Gefahr für Staat und Kirche, die Heinrichs Wünsche in sich bargen. Der Klerus bewilligte spontan eine große finanzielle Summe, die von Einnahmen der kirchlichen Benefizien stammte, um die nationalen Rechte zu verteidigen. Durch dieses patriotische Zeichen des Klerus wurden in der ganzen Bevölkerung ähnliche Gefühle geweckt. Die "Baby-Queen" Maria Stuart wurde nach Frankreich in Sicherheit gebracht und eine ganze Reihe von Edlen, darunter auch der Regent Arran beendeten ihre Allianz mit England und wechselten auf die Seite des Kardinals und der Königinwitwe. Arran selbst widerrief seinen religiösen Irrtum und kehrte reumütig in den Schoß der katholischen Kirche zurück. - Im Oktober 1543 kam Marco Grimani, der Patriarch von Aquileia, als römischer Nuntius an den schottischen Hof. Während seines Aufenthaltes verlieh er im Auftrag des Papstes Kardinal Beaton im Januar 1544 den Ehrentitel eines Legatus a latere. Zur gleichen Zeit wurde Beaton zum Kanzler des Königreichs bestellt und das Parlament annullierte auf seinen Wunsch hin den Ehevertrag zwischen Prinz Edward und Maria Stuart aufgrund des doppelten Spiels, das Heinrich VIII. betrieb sowie aufgrund des englischen Schismas. Man unternahm harte Maßnahmen gegen die "English Party" unter dem schottischen Adel und die Bischöfe beschlossen ein ähnlich hartes Vorgehen gegen Träger häretischer Gedanken. Heinrich VIII. tobte vor Zorn über die Wendung, die die schottische Sache nahm und sann auf ein Komplott, das die Ermordung Beatons zum Ziel hatte. Drei Jahre gingen ins Land, während derer Kardinal Beaton in seinen patriotischen und religiösen Zielen nicht nachließ und die schottisch-französische Allianz noch festigte. Im Januar 1546 berief er in Edinburgh eine Klerikerversammlung ein, wo noch einmal große Summen zur Unterstützung der Landesverteidigung gegen die Engländer bewilligt wurden. Zwei Monate danach berief er eine Provinzialsynode nach St. Andrew´s ein, um im Blick auf das in Trient tagende Generalkonzil kirchliche Reformen in die Wege zu leiten. In Trient war kein schottischer Prälat dabei. Beaton selbst hatte sich aufgrund der gespannten politischen Lage in Schottland vom Papst Dispens von der Teilnahme erbeten, denn er befürchtete bei seiner Abwesenheit Unruhen und Aktivitäten der englischen Gegner sowie persönlicher Feinde. Die Provinzialsynode von St. Andrew´s wurde durch den Prozess gegen George Wishart wegen häretischer Lehrverkündigung unterbrochen. Das Gericht tagte in der St. Andrew´s Kathedrale in Gegenwart der beiden Erzbischöfe und weiterer hoher Kirchenvertreter. Wishart weigerte sich, von seinen "Irrlehren" Abstand zu nehmen und wurde schließlich zum Tod verurteilt. Am 28. März 1546 wurde er stranguliert und anschließend verbrannt. Der Prozess gegen Wishart sowie dessen Hinrichtung beunruhigte die protestantischen Kräfte in Schottland (die Lords der Kongregation). Diese beeilten sich, die seit drei Jahren betriebene Planung zur Ermordung Beatons in die Tat umzusetzen. Als blutigen Vollstrecker fanden sie Norman Leslie, Master of Rothes, der wegen Besitzstreitigkeiten schlecht auf Kardinal Beaton zu sprechen war. Er versuchte zusammen mit seinem Onkel, John Leslie of Kirkaldy of Grange, und James Melville und weiteren fanatischen Protestanten (darunter auch John Knox, der spätere schottische Reformator) zum Kardinal vorzudringen. Am 29. Mai 1546 erlangten sie kurz nach Tagesanbruch Zutritt ins bischöfliche Schloß von St. Andrew´s, wo sie den Kardinal mit mehreren Schwerthieben niederstreckten. Die Königinwitwe, Maria von Guise, holte daraufhin französische Truppen zu Hilfe, ließ die Burg von St. Andrew´s belagern und die darin verschanzten Mörder von Kardinal Beaton entsprechend hart bestrafen. Schließlich übernahm sie selbst die Regentschaft für ihre minderjährige Tochter, was den schottischen Adel noch mehr gegen die Allianz mit Frankreich einnahm. - David Beaton war einer der größten Patrioten und Staatsmänner, die Schottland je hatte. Er suchte die Nähe zu Frankreich, um dem mächtigen England zu widerstehen, wahrte dabei jedoch stets die nationale Eigenständigkeit. Er setzte zudem sein ganzes Leben für das Interesse der schottischen Kirche ein und versuchte sie im Blick auf das Nachbarland vor Schisma und Häresie zu bewahren. Als Kind seiner Zeit nahm er die Verfolgung religiöser Neuerer hin und duldete auch deren Hinrichtung, was ihm seine Gegner und später Generationen von protestantischen Historikern immer wieder vorhielten. Durch den frühen Tod des Kardinals in seinem fünfundvierzigsten Lebensjahr war die katholische und pro-französische Partei in Schottland ihres größten Führers beraubt. Es begann nun durch die Eigensucht und Zerstrittenheit des Adels und die damit verbundene Schwächung der königlichen Gewalt noch verstärkt, langsam aber sicher der Weg Schottlands in die Reformation. Diese kam dann 1558 endgültig zum Durchbruch. In diesem Jahr heiratete Maria Stuart den französischen Thronfolger, was die anti-französische Partei in der Heimat zur Revolution trieb. Maria Tudor, die englische Königin und Großcousine von Maria Stuart, starb ebenfalls 1558 und mit ihr die katholische Erneuerung in England. Und 1558 landete auch John Knox wieder in seiner schottischen Heimat. Er sollte mit seinen theologischen Ansichten das Gesicht der Kirche in Schottland radikal verändern. Manche protestantische Gegner Beatons warfen ihm immer wieder sein Verhältnis zu Marion Ogilvy vor, mit der er acht Kinder hatte. Sie taten dies um den Charakter Beatons in ein schlechtes Licht zu rücken. Hier ist allerdings anzumerken, daß Beaton lange bevor er die Weihen empfing bereits ein eheähnliches Abkommen mit Marion Ogilvy abgeschlossen hatte und daß alle acht Kinder vor Beatons Eintritt in den geistlichen Stand zur Welt gekommen sind. Daß er sich auch nach seiner Weihe und später als Kirchenfürst um das Auskommen seiner Kinder sorgte, kann ihm schwerlich negativ ausgelegt werden. Beatons Kinder sind selbst vom Vatikan legitimiert worden.
Quellen: A. Hay, Ad D. Davidem Betoun Gratulatorius Panegrycus (1540); Sir David Lindsay of the Mount, The Tragedie of David Cardinall and archbishoppe of Saint Andrewes, London 1546; J. Spottiswoode, History of the Church of Scotland, Glasgow 1655 (neu herausgegeben von der Spottiswoode Society, Edinburgh 1851); Robert Keith (Bischof von Fife), The History of the Affairs of the Church and State of Scotland, Edinburgh 1734 (neu hrsg. v. d. Spottiswoode Society, Edinburgh 1844); Ders., A Catalogue of the Bishops of Scotland, Edinburgh 1755; T. Thomson (Hrsg.), Acts of the parliaments of Scotland, Bd. 11, Edinburgh 1814; Liber Domicilii James V., hrsg. v. Bannatyne Club, Edinburgh 1836; Augustin Theiner, Vetera Monumenta Hibernorum et Scotorum historiam illustrata (1216-1547), Rom 1864; J.H. Burton (Hrsg.), Register of the privy council of Scotland, Bd.1, Edinburgh 1877; A. Lang, The Letters of Cardinal Beaton (Scottish Historical Review 6), Edinburgh 1909; A. Cameron, Scottish correspondence of Mary of Lorraine, 1543-1560, (Scottish History Society), Edinburgh 1927; R.K. Hannay (Hrsg.), Acts of the Lords of Council in Public Affairs, 1501-1554, Edinburgh 1932; Register of the Privy Council of Scotland, neu hrsg. v. J.Balfour Paul & J.M. Thomson, Edinburgh 1984.
Lit.: Lyon, History of St. Andrew´s, Ancient and Modern, Edinburgh 1838; - J. Herkless, Cardinal Beaton, Priest and Politician, Edinburgh 1891; - Ders. und R.K. Hannay, The Archbishops of St. Andrew´s, 5 Bde., 1907-1915; - Andrew Lang, Cardinal Beaton and the Will of James V, in: EHR 21 (1906), 317-19; - H.F. Morland Simpson, Cardinal Beaton and the Will of James V, in: EHR 21 (1906), 112ff.; - John Dowdon, The Bishops of Scotland, Glasgow 1912; - D. Hay (Hrsg.), The Letters of James V., Edinburgh 1954; - J.H. Burleigh, A Church History of Scotland, London u.a. 1960; - W.C. Dickinson, Scotland from the Earliest Times to 1603, Bd. 1, New York 1961; - Ders. u.a. (Hrsgg.), A Source Book of Scottish History, 3 Bde., 2London 1958-1961; - J.H. Burns, The Political Background of the Reformation, 1513-1625, in: D. McRoberts (Hrsg.), Essays on the Scottish Reformation 1513-1625, Glasgow 1962, 1-38 (Burns versucht zu belegen, daß sich viele führende Familien des Landes von der Krone entfremdeten, weil sie von James V. enttäuscht waren, der sich vor allem auf die Kirche und Kardinal Beaton von St. Andrew´s stützte); - M. Mahoney, The Scottish Hierarchy, 1513-1625, in: ebd; - Rosalind K. Marshall, Mary of Guise, London 1977; - I.B. Cowan, The Scottish Reformation. Church and Society in sixteenth-century Scotland, London 1982; - G. Donaldson, Scotland. James V - James VII, Edinburgh 21990; - Margaret H.B. Sanderson, Cardinal of Scotland: David Beaton, c. 1494-1546, Edinburgh 2001; - CathEnc II, 372-374; - Dictionary of Catholic Biography, 111; - DNB II, 17f.; - EncBrit II, 16; - Epistolae Reg. Scot. I, 339-341.