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Verlag Traugott Bautz
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BUCHER, August Johannes, * 7. Febr. 1862 in Zürich, † 24. Jan. 1937 in Cincinnati, Ohio/USA. Journalistisch tätiger Pastor der methodistischen Kirche in USA, zeitweise Dozent in Deutschland. - A. B. erhielt von seinen frommen Eltern eine christliche Erziehung, die seiner Bekehrung den Boden bereitete, die im Alter von 15 Jahren unter dem Einfluß von Ernst Gebhardt (s.d.) erfolgte. Sein ebenfalls geistlich erweckter, allerdings sehr früh verstorbener Bruder Hermann wurde, wie A. J., Prediger der methodistischen Kirche. Er selber wanderte nach dem Schulabschluß in Zürich 17-jährig 1879 nach Amerika aus. Hier besuchte er zunächst das 1864 in Berea, Ohio, eröffnete German Wallace College, das mit der Baldwin-University kooperierte. Die Vorbereitung auf einen pastoralen Dienst lag immer im Blickfeld dieser Ausbildung. Sein theologisches Studium absolvierte er am Nast Theological Seminary, das ebenfalls in Berea seinen Standort hatte. Beide Institute wurden von den deutschsprachigen methodistischen Konferenzen in Amerika getragen. Nach dem Abschluß seiner Ausbildung wirkte er in verschiedenen methodistischen Gemeinden, zunächst in Wheeling, West Virginia (1885 bis 1888, verbunden mit der Aufgabe des Kirchenbaus), danach in Akron und Cincinnati (1888-1893). Inzwischen hatte er sich mit Maria Christiane Beate geb. Gebhardt (* 25.8. 1861 in Ludwigsburg), der Tochter des deutschen »Sängervaters« Ernst Gebhardt (s.d.), verheiratet. Von den beiden Kindern aus dieser Ehe erlangte der Sohn eine Professur in Cincinnati. 1893, als der Frankfurter Dozent N. W. Clark eine Aufgabe zur Ausbildung methodistischer Pastoren in Rom übernahm, wurde A. B. zu seinem Nachfolger an das methodistische Predigerseminar nach Frankfurt gerufen. Dort unterrichtete er Ethik und Geschichte Israels, dazu gab er Sprachunterricht. Während seines langen Europa-Aufenthaltes übernahm er die Redaktion der von seinem Schwiegervater Ernst Gebhardt 1888 gegründeten Zeitschrift »Mäßigkeitsfreund«. Sie vertrat den »Grundsatz der gänzlichen Enthaltsamkeit von allen berauschenden Getränken.« Innerhalb des 1879 gegründeten, später freikirchlich orientierten Christlichen Sängerbunds, nahm der musikalische B. von 1898- 1910 den Vorsitz im Liederausschuß ein und gehörte in dieser Eigenschaft auch dem Vorstand an, dessen Ehrenmitglied er anschließend wurde. 1910 kehrte B. wieder nach Cincinnati zurück. Der deutsche Zweig der Kirche hatte in Cincinnati seit längerer Zeit das Diakonissen-Mutterhaus »Bethesda« gegründet. Diesem diakonischen Werk wurde die Ausbildungsstätte »Dorcas« zur Ausbildung von Gemeindeschwestern angegliedert und 1910 eröffnet. B. war der erste Leiter dieses Instituts. Er übernahm zugleich die Leitung des Diakonissen-Mutterhauses. Nach zweijähriger Tätigkeit wählte ihn die kirchenleitende Generalkonferenz zunächst zum Schriftleiter des monatlich erscheinenden Magazins »Haus und Herd«, das sich als illustrierte Unterhaltungszeitschrift an die Familien wandte und auf kurzweilige und vielfältige Weise versuchte, durch Erzählungen, Reiseberichte, Lebensbilder, zeitgeschichtliche Informationen, geistliche Abhandlungen, Missionsnachrichten, aber auch Gedichte, sowie Sonntagsschul- und Jugendgruppen-Informationen christliches Ethos und kirchliches Bewußtsein zu vermitteln. Seine wohl wichtigste Aufgabe wurde A. J. B. übertragen, als er mit 56 Jahren die deutschsprachige Wochenzeitschrift der methodistischen Kirche in Amerika, »Der Christliche Apologete« übernahm. Diese großformatige Zeitung war 1839 von Wilhem Nast (s.d.) begründet worden. Einerseits informierte sie die deutschen Methodisten in Amerika über die Entwicklung in der Heimat, andererseits ist sie zu einem Dokument der Kirche geworden, das einen einzigartigen Einblick in das Wachstum, die Ausbreitung und die Arbeit der Kirche in Amerika insgesamt und teilweise auch Europa vermittelte. »Der Christliche Apologete« hatte eine schwierige Zeit hinter sich und eine noch schwierige Aufgabe vor sich, als B. die Redaktion übernahm. Der Eintritt Amerikas in den Krieg gegen Deutschland schuf in den Staaten ein empfindliches Nationalbewußtsein. 23 Bundesstaaten in den USA erließen Gesetze, durch die ein deutscher Sprachunterricht an den amerikanischen Schulen verboten war. Die darin zum Ausdruck kommende öffentliche Meinung bekamen die deutschsprachigen Gemeinden und natürlich auch die Zeitschriften in deutscher Sprache deutlich zu spüren. Der erste Weltkrieg leitete das Ende der deutschsprachigen kirchlichen Arbeit in Amerika ein. Aber bevor der »Apologete« dieser Entwicklung zum Opfer fiel, hatte er unter B. noch äußerst wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die ungeheure, kaum vorstellbare Nachkriegsnot in Deutschland und die Notwendigkeit der Völkerversöhnung wurden bald seine Themen. Als Deutschland in der Schmach der internationalen Isolierung lebte, kam als erste offizielle Abordnung aus Amerika bereits im November 1919 eine Delegation hochrangiger methodistischer Kirchenführer nach Europa. Die Männer durchreisten über Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Wien, Budapest, Jugoslawien, Sofia und dem damaligen Konstantinopel (heute Istanbul) einen leidgeprüften Teil des europäischen Kontinents. Neben dem Missions-Sekretär, drei Bischöfen, darunter John L. Nuelsen (s.d.), gehörte ein erfolgreicher Kaufmann und der Redakteur des »Christlichen Apologeten«, A. J. B., dieser sechsköpfigen Delegation an. Ziel dieser Versöhnungsreise war nicht nur, nach dem europäischen Zweig der eigenen kirchlichen Arbeit zu schauen, sondern erste Kontakte zwischen den früheren Kriegsgegnern wieder herzustellen. In Berlin war durch den Weltbund für Internationale Freundschaftarbeit der Kirchen auf ökumenischer Basis eine Begegnung mit Vertretern des Auswärtigen Amtes und der deutschen Liga des Völkerbunds vorbereitet worden, die ein voller Erfolg wurde. Es gab Gespräche im Ministerium und eine Audienz bei Friedrich Ebert, der kurz vorher zum Reichskanzler gewählt worden war. Die Methodisten als Vertreter einer staatsunabhängigen Kirchen hatten es leichter, mit einer demokratischen Regierung ins Gespräch zu kommen, als jene, die den Verlust des landesherrlichen Kirchenregiments zu beklagen hatten und im Blick auf die Zukunft noch voller Unsicherheiten steckten. Während daher die früheren Staatskirchenvertreter die Kontaktaufnahme zu einer demokratischen Regierung kritisch beobachteten, war es für die methodistische Kirche völlig normal, diese Beziehungen zum Wohl der leidenden Menschen und im Interesse der Versöhnung der Völker aufzunehmen. In den Gesprächen wurden wichtige, längerfristige Kontakte geknüpft. Aber vor allem wurde eine umfangreiche sozial-diakonische Hilfe ins Blickfeld gerückt, die sich insbesondere der hungernden Kinder annahm. Die amerikanische Kommission wurde in ihrer Vorstellung bestätigt, eine »Kinderhilfe der Methodisten« einzurichten, die in den folgenden Jahren enorme Geldmengen, Kleidung und Nahrung nach Deutschland transferierte; aber auch andere Hilfen zur Selbsthilfe durch Vermittlung von Zuchtvieh. Außerdem wurde Baumwolle bereitgestellt, um einen kleinen Beitrag zur Arbeitsbeschaffung zu leisten. Daß diese Aktion eine so große Wirkung erzielte, hängt neben der bis an die physischen Grenzen gehenden Reise- und Werbetätigkeit von Bischof Nuelsen in den USA damit zusammen, daß A. J. B. unermüdlich in »allen Tonarten an die Herzen seiner Leser appellierte,« wie er selber schrieb. Er stellte den »Apologeten« ganz in den Dienst der Vermittlung und unterstützte alle vielfältigen Initiativen von Bischof Nuelsen. Viele Kinder konnten in den kommenden Jahren anabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit in den eigens von der »Kinderhilfe« erworbenen und eingerichteten Heimen Erholung vermittelt bekommen. Später kamen auch, besonders in Verbindung mit Prof. Deißmann, Studenten-Speisungen in Berlin hinzu, abgesehen von den Essen-Ausgaben in einer Anzahl von Großstadt-Gemeinden. Ein wesentliches Ziel der Hilfswerkarbeit bestand in der Bemühung, der »Annäherung beider Völker die Wege zu ebnen.« Als Mitglied des Leitungskreises für die Nachkriegshilfe der methodistischen Kirche in Europa hatte A. B. einerseits vielfältige Informationen und andererseits konnte er durch seine Publikation zur Meinungsbildung - übrigens auf beiden Seiten des Ozeans - beitragen, auch weil er seinen »Apologeten« an viele deutsche Leser in Europa senden konnte. Immerhin war diese Zeitschrift zu jener Zeit die größte christliche Wochenzeitung deutscher Sprache, die in den USA erschien und durch amerikanische wie deutsche, schweizerische und österreichische Autoren autentische Informationen vermittelte. Die Hilfswerktätigkeit rückte den amerikanischen deutschsprachigen Methodismus innerhalb der deutschen Kirchen erst ins Bewußtsein. Bei Amerika-Reisen deutscher Kirchenführer wurden die dortigen Methodisten zur Anlaufstation und zu Helfern bei der Planung von Reisen. Es sind einige Briefe des freundschaftlichen Schriftwechsels zwischen dem ökumenisch führenden Professors Adolf Deißmann und A. J. B. erhalten geblieben. Deißmann hatte schon an der frühen Berliner Begegnung im Herbst 1919 teilgenommen. Die vertrauensvolle Beziehung, die mit dieser Hilfsaktion zwischen dem von Zürich aus wirkenden Bischof John L. Nuelsen und dem in Zürich geborenen A. J. B. gewachsen ist, sollte erst später zu ihrer bedeutendsten Auswirkung kommen. Bischof Nuelsen, der die drohende Gefahr des Nationalsozialismus nach kurzer Irritation bald durchschaut hatte, informierte A. J. B. und John A. Diekmann, ein anderer führender Kopf des deutschsprachigen Methodismus in Amerika, über seine Haltung und Erfahrungen. Er sah in Hitler's »Mein Kampf« den »nackten Gewaltgrundsatz«. Nuelsen selber hatte es bitter erfahren, daß »in Deutschland strenge Zensur und Diktatur« herrschen, in der es »weder Pressefreiheit, noch Rede- und Postfreiheit« gibt. B. mußte wissen, daß es für ihn keine Briefe und Berichte aus Deutschland mehr gab, die nicht unter diesem Verdikt des Bewußtseins der Zensur geschrieben worden waren. Auch kirchenpolitisch schwor Nuelsen seinen amerikanischen Vertrauten auf seine Linie ein, als im Zuge der politischen Entwicklung wieder die Frage einer Autonomie der methodistischen Kirche in Deutschland diskutiert wurde. Nur als ein Zweig im Weltverbund hatte nach Ansicht des erfahrenen Bischofs die kleine Kirche in Deutschland einen internationalen Schutz. Bischof Nuelsen vermied durch seine teilweise vertraulichen Informationen und seine Berichte, daß B. sein einflußreiches Blatt für Tendenzen öffnete, die aus seiner Sicht schädlich für die Entwicklung der Kirche in Deutschland sein müßten. Wenn Nuelsen gegenüber B. »die Unaufrichtigkeit von vielen Deutschen« beklagt, die »so reden und anders denken«, was auch unter den Pastoren der Fall sei, dann war das gewiß eine freundschaftlicher Wink an den Schriftleiter in Amerika, nicht Meldungen aufzusitzen, die opportunistisch politische Vorgaben aufnahmen, sich vielleicht sogar instrumentalisieren ließen. 18 Jahre hindurch war A. B. bis kurz vor seinem Tod der empfindsame Redakteur dieser einflußreichen Zeitung, die natürlich während des Nationalsozialismus in Amerika allein wegen der deutschen Sprache immer mehr unter Druck geriet. Traditionelle deutschsprachige Gemeinden wandten sich hier in der dritten und vierten Generation natürlicherweise, aber nun verstärkt durch die politischen Umstände, dem englischsprachigen Zweig der Kirche zu. B. war weder ein Kirchenführer noch ein Manager oder Finanzgenie. Er wußte, daß seine Begabung im Umgang mit der Sprache lag, was ihn auch zu Liedtexten und Gedichten veranlaßte. Außer den drei für Theologen wichtigen klassischen Sprachen Hebräisch, Griechisch und Latein war er wortgewandt in Deutsch und Englisch, darüberhinaus sprach er Französisch. Geprägt war sein Leben von einer hingebungsvollen Liebe zu Menschen, die der Hilfe bedurften, wozu auch die Alkoholkranken gehörten. Neben seiner journalistischen Tätigkeit ist bei ihm mehr die Mitarbeit in der Diakonie ins Gewicht gefallen als die Lehrtätigkeit im Frankfurter Theologischen Seminar seiner Kirche. Er war in einer Zeit hohen nationalen Empfindens ein Bindeglied zwischen den Christen in Europa und den USA.
Werke: Mehr stille Stunden!, in: Haus und Herd, 17. Jg., 1889, 284-286; Aus Karl Wesley's Leben, in: Haus und Herd, 17. Jg. 1889, 454-457; Wie ich ein Seemann wurde, 1891; Der christliche Glaube an Gott, einfach begründet und dargestellt, Zürich 1891, Bremen 19032; Christliche Charakterbildung als Aufgabe der Sonntagschule, in: Haus und Herd, 21. Jg., 1893, 230-232; Zum Studium der Schrift, in: Wächterstimmen 1894, 78-81, 114-118; Die Lehren und Einrichtungen der wesleyanischen Kirchen im Verhältnis zu denen der bischöflichen Methodistenkirche, in: Wächterstimmen 1895, 65-73; Auf Reisen mit einem afrikanischen Prinzen, in: Haus und Herd, 23. Jg. 1895, 279-281; Die zwei Schöpfungsberichte in ihrem gegenseitigen Verhältnis, in: Wächterstimmen 1896, 33-40; Christliche Freiheit und Abstinenz, o.J., Zürich; Christliche Männerchöre, o.J., Zürich; Freiheitsklänge. Neue Lieder für christliche Abstinenten, o.J., (nach 1900), Zürich; Der Klassführer und seine Klasse, 1903, 19482; Ahnungsvolle Stimmen aus Israel, in: Christlicher Apologete v. 13. Mai 1903, 9; Der Hypnotismus vom christlichen Standpunkte, Cincinnati 1907; Lebensbild der Frau Nane Gebhardt, verlesen an deren Grab am 5. Juli 1909, 1909; William Burt, Handbüchlein für Probeglieder, bearbeitet von A. J. Bucher, 1909, 19482; William Burt, Leitfaden für die Homiletik. Deutsche Bearbeitung von Dr. A. J. Bucher, 1910; Vorstellung Rev. A. J. Bucher, D.D., in: Bethesda, Zeitschrift des Bethesda-Vereins (in Cincinnati) im Interesse der Diakonissensache, 14. Jg. 1910, Heft 4 (mit Bild); Kommen die Erlösten in das Gericht? o. J., Zürich; Man muß das Eisen schmieden, so lang es warm ist, Wahrheitsfreund Nr. 24, o.J.; Wie der Frieder ein anderer Mensch wurde, Wahrheitsfreund Nr. 25, o. J.; Spät, aber nicht zu spät, Wahrheitsfreund Nr. 39, o.J.; Ein Sänger des Kreuzes, Bilder aus dem Leben von Ernst Gebhardt, 1912; Sie lebt! Züge aus dem Erdenwallen von Maria Bucher, geb. Gebhardt, 1916; Lieber Evangelist, Brief v. 24. Okt. 1919, in: Der Evangelist 1919, 417f.; Ein großer Tag für Bethesda, in: Christlicher Apologete 1919, 31; Das Ende des deutschen Fremdworts, in: Christlicher Apologete 1919, 442; Rede zum Tode von Christian Golder, in: In Memoriam Christian Golder, 1922, 20-23; Von den Anfängen des deutschen Methodismus in Amerika, in: F. H. Otto Melle, Hrg., Das Walten Gottes im deutschen Methodismus, 1925, 69-87; Unter drei Sonnen, Poesie und Prosa, 1934; Vom Todesbach zur Lebensquelle, o.J.. - Redakteur: Mässigkeitsfreund. Erste deutsch- europäische christliche Mäßigkeitszeitschrift, 18. Jg. 1901 bis 24. Jg. 1907, dann unter dem neuen Namen: Der Christliche Abstinent, 25. u. 26. Jg. 1908/1909; Haus und Herd, Illustrierte Volks- und Familienzeitschrift, Cincinnati, Ohio, 40. Jg., 1912, bis 44. Jg., 1916; Der Christliche Apologete, Cincinnati, Ohio, 80. Jg., 1918, bis 98. Jg., 1936, in Zusammenarbeit mit F. W. Schneider, Sept. 1918 bis Juli 1920, in Zusammenarbeit mit A. J. Löppert, Juli 1920 bis Aug. 1922, in Zusammenarbeit mit Ch. Baumann, Sept. 1920 bis Dez. 1930.
Handschriftliche Quellen: Briefwechsel J. L. Nuelsen - A. J. Bucher, in: Archiv Bibliotheca Methodistica, Zürich (Nuelsen Nachlaß); Nippert Collection of German Methodism 1779-1974 (Bulk 1830-1955), in: The Cincinnati Historical Society Library; Weitere Briefe: Archiv and History Center of The United Methodist Church, Madison/N.J., USA. Bilder in: F. H. Otto Melle (Hrg.), 75 Jahre Predigerseminar der Bischöflichen Methodistenkirche, 1933, 32; in: Johannes Giffay, Fünfzig Jahre Christlicher Sängerbund, 1879- 1929, 1929, 96b; in: Haus und Herd, 1908, 447 (mit seinem Vater und seinem Sohn Walther).
Lit.: John L. Nuelsen, Kurzgefaßte Geschichte des Methodismus von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, 19292, passim; - Johannes Giffay, Fünfzig Jahre Christlicher Sängerbund, 1879-1929, 1929, passim; - Paul F. Douglass, The Story of German Methodism, Cincinnati 1939, passim; - Richard Wobith, Dr. A. J. Bucher †, in: Evangelist 1937, 89; - Vom Leidensweg des »Christlichen Apologeten« in der Kriegszeit, in: Evangelist 1937, 93; - Der Heimgang von Dr. A. J. Bucher. Nachrufe, in: Evangelist 1937, 133 (Prof. D. A. Hinderer, in: Das evangelische Deutschland, Dekan Th. Haug, in: Der Evangelische Weg und Dr. R. Grob, in: Schweizer Evangelist); - Nachruf aus: Luthardtsche Kirchenzeitung, in: Evangelist 1937, 149, auch 145; - Beileid Adolf Deißmann, in: Evangelist 1937, 317; - Herbert Strahm, Die Bischöfliche Methodistenkirche im Dritten Reich, 1989, passim.
Karl Heinz Voigt
Literaturergänzung:
Christoph Raedel, Methodistische Theologie im 19. Jahrhundert. Der deutschsprachige Zweig der Bischöflichen Methodistenkirche (in Amerika und Deutschland), KKR 47, Göttingen 2004, 286, 335, 353;- Karl Heinz Voigt, Internationale Sonntagsschule und deutscher Kindergottesdienst. Eine ökumenische Herausforderung. Von den Anfängen bis zum Ende des Deutschen Kaiserreichs. KKR Bd. 52, 2007, passim.
Letzte Änderung: 14.11.2007