Verlag Traugott Bautz |
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BUCHRUCKER, Karl, Theologe, * 19.11. 1827 als Pfarrerssohn in Kleinweisach (Mittelfranken), † 29.1. 1899 in München. - B. besuchte das Gymnasium in Erlangen und studierte dort als Schüler des Johann Christian Konrad von Hofmann. Er wurde Hauslehrer in Schwabach, danach Privatvikar in Burgfarrnbach (Mittelfranken) und in dem jetzt hessischen Gersfeld. B. kam als Pfarrer 1854 nach Oberlaimbach (Mittelfranken) und 1863 nach Nördlingen, wurde 1873 Pfarrer und Dekan in München und wirkte dort 1885-98 als Oberkonsistorialrat. 1890 erhielt er den Kronenorden und damit das Adelsprädikat und 1897 den Geheimratstitel. - B. ist durch seine katechetischen Werke bekannt als »der Religionslehrer der Bayrischen Landeskirche«. Wesentlich sein Werk war die 1899 erfolgte Gründung der »Neuen kirchlichen Zeitschrift«, als deren Mitherausgeber B. bis zu seinem Tod zeichnete.
Lit.: Gustav Holzhauser, Zum Gedächtnis D. v. B.s, in: NKZ 1899, 93 ff.; - Karl Burger, D. v. B., sein Leben u. sein Lebenswerk, ebd. 361 ff. 443 ff.; - AELKZ 1899, 118 f. 142 f.; - BJ IV, 164 ff.; - RE XXIII, 274 ff.; - NDB II, 709 f.
Friedrich Wilhelm Bautz
Literaturergänzung:
2009
Marita Krauss, Evangelisch in München. K.B. (1827-1899), Wegbereiter d. bayer. Diakonie. München 2009.
Letzte Änderung: 09.04.2011