CHRISTLIEB, Theodor, * 7. März 1833 in Birkenfeld bei Neuenbürg (Schwarzwald), wo sein Vater Magister Heinrich Christlieb (1797-1873) zusammen mit seiner Mutter Amalie geb. Schmoller († 1871) als Pfarrer im Sinne des schwäbischen Pietismus wirkte, † am 15. August 1889 in Bonn. Christlieb war zuletzt Professor der Praktischen Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und hatte das Amt des Universitätspredigers inne. Sein Wirken auf vielfach verschiedenen Gebieten reichte weit über Bonn hinaus. Die Elementarschule besuchte Theodor Christlieb zunächst in Birkenfeld. Nachdem sein Vater als Dekan nach Heidenheim berufen wurde, ging er auf die dortige Lateinschule. Um seine Begabung entfalten zu können, schickten die Eltern den zehn Jahre alten Jungen nach Tübingen aufs Lyzeum. Während dieser Zeit wohnte er im Hause des Gymnasialprofessors Schaaf. 1847 bestand er das württembergische Landesexamen. Es schuf in der württembergischen Tradition die Voraussetzung für den Besuch des Niederen Seminars in Maulbronn von 1847 bis 1851 und damit die Grundlage für eine Theologenausbildung. An die gründliche Vorbereitung und das bestandene Examen schloß sich die Ausbildung in Tübingen an. Christlieb bekam einen Platz im berühmten Tübinger Stift. In den Jahren 1851 bis 1855 studierte er u. a. bei Gustav Friedrich Oehler, Johann Tobias Beck und auch Ferdinand Christian Baur. Während seines Studiums zeigte sich bereit seine praktisch-theologische Begabung. 1855 übernahm der junge Christlieb vorübergehend in Montpellier eine Anstellung als Hauslehrer. 1856 kehrt er ins Elternhaus zurück. Sein Vater war inzwischen Dekan in Ludwigsburg, wo Theodor sein Vikariat macht. Die Ordination durch den Vater erfolgte am 26. Oktober 1856. Zur gleichen Zeit arbeitete der junge Christlieb an seiner Dissertation. Im Juli 1857 wurde er mit der Arbeit Das System des Johannes Scotus Erigena in seinem Zusammenhang mit dem Neuplatonismus, Pseudodionysius und Maximus Confessor promoviert. Während seiner Ludwigsburger Zeit begegnete ihm bereits eine Frage, die ihn sein ganzes Leben begleiten sollte. Von Bremen aus hatte die methodistische Kirche in unmittelbarer Nähe des Dekans eine missionarische Arbeit begonnen, die der Vater von nun an beobachtete. Von Zeit zu Zeit hatte er als Dekan mit den aus Amerika zurückgekehrten methodistischen Missionaren dienstliche Kontakte. Der Vater hat, wie aus späteren Erinnerungen hervorgeht, auch mit seinem Sohn über diese Erfahrungen gesprochen. Im Mai 1857 begann Theodor Christlieb für 15 Monate eine Tätigkeit als Pfarrverweser am Rande von Stuttgart in Ruith. Er besuchte die Gemeinschaftsstunden der Altpietisten, die innerhalb seiner Gemeinde stattfanden. Er hielt auch Kontakte zur Korntaler Gemeinschaft wie zur Basler Mission und den Reisepredigern der Herrnhuter Brüdergemeine. Sein Studienfreund Karl Kapff hatte in London unter den dort lebenden Deutschen angefangen, eine Gemeinde zu bilden. Der Ruf, nach dort zu kommen, wird für den weiteren Weg Christliebs entscheidend. 1858 trat der Schwabe den Dienst im Londoner Stadtteil Islington an. Dort entstand eine Gemeinde, die ohne konfessionelle Enge wirkte und durch den Umstand, in heimatlicher Gewohnheit nicht über ein Territorium verfügen zu können, freikirchlich organisiert war. Als Mitglied konnte man aufgenommen werden, wenn ein entsprechender Beschluß der Gemeinde vorlag. Die unter Christliebs Wirksamkeit wachsende Gemeinde mit Gebetsstunden, Sonntagsschule und Vereinen baute 1861 eine eigene Kirche, an deren Einweihung auch der preußische Gesandte Graf Albrecht von Bernstorff (1809-1873) teilnahm. Mit dessen Sohn Andreas Graf von Bernstorff (1844-1907) als einem Mitträger der Berliner Erweckung hatte Christlieb auch später gelegentlich Kontakte. In London heiratete Christlieb Emily Weitbrecht, die Tochter des in Schorndorf/ Württ. geborenen Indienmissionars Johann Jakob (John James) Weitbrecht (s. d.), der nach seiner Ausbildung in Basel im Dienste der in London ansässigen überkonfessionell wirkenden Church Missionary Society stand. Die damit verbundenen persönlichen Beziehungen zu den Londoner Missionsgesellschaften stärkte das Interesse an der Weltmission innerhalb der Familie Christlieb deutlich. Die Jahre in England haben dem jungen Theologen Christlieb eine Erfahrung vermittelt, wie sie zu jener Zeit wenige andere deutsche Theologen vorweisen konnten. Dazu gehört die Begegnung mit angelsächsischer Spiritualität, einem missionarischen Freikirchentum, das Streben nach ökumenischer Einheit in der 1846 gebildeten Evangelischen Allianz, aber auch die soziale Situation einer Weltstadt als internationales und kulturelles Zentrum des britischen Commenwealth. Inmitten dieses Umfelds eine Gemeinde durch Mission aufzubauen und zu organisieren, war ein bleibender Gewinn, abgesehen von den über den Botschafter entstandenen Kontakten zum preußischen Königshaus. Christlieb war ein interessierter Beobachter der kirchlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Er reiste im Land hin und her, auch um als Korrespondent für die der Evangelischen Allianz nahestehende Neue Evangelische Kirchenzeitung den konservativen deutschen Protestantismus über religiöse, kirchliche und theologische Entwicklungen auf der britischen Insel zu informieren. Aber Christlieb suchte auch selber die Öffentlichkeit. Als er sprachlich weit genug fortgeschritten war, hielt er im Winter 1863/64 apologetische Vorträge in der Londoner Albion Hall. Andererseits war er dem evangelikalen anglikanischen Nachbarpriester William Pennefather (1816- 1873) verbunden, der eine umfangreiche diakonische Arbeit aufgebaut hatte und in der von ihm organisierten Mildmay-Conference missionarisch ausgerichtete Mitarbeiter aller Konfessionen und Denominationen zusammenführte. Christlieb besuchte Predigten des bekannten Baptisten Charles Haddon Spurgeon (1834-1892) und empfing finanzielle Unterstützung von den Methodisten für den Bau seiner Kirche. Konfessionelle Offenheit, religiöser Ernst mit Bekehrung und Wiedergeburt, evangelistisches Engagement und apologetisches Wirken prägten das zukünftige Denken des Tübinger Theologen. 1865 wechselte Christlieb von London nach Friedrichshafen. Dort wartete eine Aufgabe auf ihn, die ähnlich den Berliner Hofpredigern auch eine seelsorgerliche Betreuung der Angehörigen des württembergischen Königshauses, dessen Sommerresidenz in Friedrichshafen war, einschloß. Christlieb hatte am Anfang seiner Friedrichshafener Tätigkeit sein Gemeindeprogramm formuliert und öffentlich bekanntgegeben. Seine London-Erfahrungen ließen sich aber in der landschaftlichen Idylle und einer im ausschließlich landeskirchlichen Umfeld theologisch völlig anders geprägten Gemeinde nicht umsetzen. In Anknüpfung an die Vorträge in der Albion Hall hielt Christlieb jetzt ähnliche Vorträge im Schweizer St. Gallen. Die apologetischen Vorträge für Gebildete faßte er später in dem Buch Moderne Zweifel am christlichen Glauben, für ernstlich Suchende erörtert zusammen. Wenn auch nicht das Verständnis einer Verbalinspiration der biblischen Bücher, so prägte doch ein biblizistisches Schriftverständnis seine Argumentation gegenüber den aufgebrochenen Fragen von Wunder und Auferstehung. Er setzte sich mit seinem Lehrer Ferdinand Christian Baur (1792-1860), einen Hauptvertreter der sog. Tübinger Schule, auseinander. Ebenso mit dem radikalen Tübinger Stiftler David Friedrich Strauß (1808-1874) und dessen heftig diskutierten Buch über Das Leben Jesu. Die Version des von dem französischen Theologen und Philosophen Ernest Renan (1823-1892) veröffentlichte Vie de Jésus wurde im gleichen Zusammenhang kritisch betrachtet. Schließlich richtete Christlieb die Blicke seiner Zuhörer und Leser auch auf den in Heidelberg wirkenden Professor Daniel Schenkel (1813-1885), der damals mit dem liberalen Protestantenverein Aufsehen erregte. Christliebs apologetische Vorträge verfolgten das Ziel, gebildeten Zuhörern in einer Zeit des Angriffs auf Grundpositionen des christlichen Glaubens zu einer eigenen, neuen Entscheidung für den Glauben an Christus zu befähigen, die Gläubigen zu stärken und ihnen zu helfen, dem Unglauben aktiv entgegenzutreten. Schon 1868 erfolgte die Berufung an die Bonner Universität, die - als er sie annahm - Christlieb zu einem preußischen Beamten machte. Das akademische Amt als Universitätsprediger und Professor für Praktische Theologie eröffnete Christlieb die Möglichkeit zu vielfältigem Wirken. In Bonn stand er als eindrucksvoller Prediger auf der Kanzel und er besuchte die erbaulichen Bibelstunden des freikirchlichen Predigers Leopold Bender (1833-1914). Viele Studenten wurden durch Christlieb nachhaltig beeinflußt. An der Universität stieg die Zahl der Theologiestudenten und die Teilnehmer an Christliebs Seminaren. In seinen posthum veröffentlichten Homiletik-Vorlesungen (1893) wendet er sich gegen den Weg von Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) und entfaltet eine evangelistisch-missionarisch ausgerichtete "Martyretik", in der er bewußt den Hörer ohne persönliche Glaubenserfahrung und ohne Heilsgewißheit ansprechen und in die Nachfolge Christi einladen wollte. Er hatte in London mit dem Bild einer Volkskirche gebrochen und fragte zeitweise nach der biblischen Gemeinde. In seiner Homiletik schöpfte er aus einem reichen Erbe. Seine Geschichte der christlichen Predigt in der Realenzyklopädie umfaßte auf knapp 200 Seiten auch eine Bibliographie zu Predigten und Predigtliteratur über nationale und alle konfessionellen Grenzen hinweg. Ebenso zeigt eine ebenfalls in der renommierten Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche veröffentlichte Praktische Theologie seinem eigenen weiten Erfahrungsschatz. Es ist kein Zufall, daß Christlieb nicht nur in deutscher Sprache publizierte, sondern einige seiner Bücher in den angelsächsischen Ländern mehr Resonanz fanden als in Deutschland. An der Bonner Universität konnte der Tübinger Theologe zunächst kein stimmberechtigtes Mitglied der Fakultät werden, weil er lediglich einen philosophischen, aber keinen theologischen Doktorgrad erlangt hatte. Das änderte sich 1870, nachdem er für seine frühere Publikation über Moderne Zweifel den theologischen Ehrendoktor erhalten hatte. Die Bonner Verbindungen waren mehrschichtig. Die Beziehungen zur erwecklichen Arbeit der Bonner irischen Judenmission mit dem Missionar Frank Arnold und einen von Leopold Bender geleiteten Kreis, der damals schon der späteren Freikirche der Freien evangelischen Gemeinde nahestand, und dazu die publizistischen Beziehungen zu Johannes Schergens, dessen Verlag aus einer Initiative des Kölner baptistischen Pastors Eduard Scheve (1836-1909) hervorgegangen war und der auf Veranlassung von Christlieb nach Bonn wechselte, machten die örtlichen Pfarrer skeptisch. Die Entfremdung zeigte sich öffentlich, als die Bonner Pfarrer eine Teilnahme an der Eröffnungsfeier des Johanneums, einem Ausbildungsinstitut, das in gewisser Hinsicht den freikirchlichen Predigerseminaren glich, ablehnten. Vorher war es schon an der Fakultät zu einem Eklat gekommen. Die ebenfalls mit Christlieb in Kontakt stehende Anna Thekla von Weling (s. d.) hatte 1882 unter einem Pseudonym einen Roman Die Studiengenossen veröffentlicht und darin die Mitglieder der Theologischen Bonner Fakultät mit Ausnahme von Christlieb diskreditiert. Frau von Weling hat bald darauf Bonn verlassen und ist nach Thüringen gezogen, wo sie in Bad Blankenburg die bis heute regelmäßig stattfindenden Allianzkonferenzen erstmals organisierte. So sehr Christlieb bei den Pfarrern der Ortsgemeinde und unter manchen Kollegen der Fakultät zu leiden hatte, so sehr genoß er seine weltweite Reputation. An der Weltkonferenz der Evangelischen Allianz in New York 1873 war er geradezu der Star. Er hatte dort im Eröffnungsgottesdienst den Schritt getan und war auf die durch den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg gedemütigten französischen Delegierten zugegangen, um ihnen die Hand der Versöhnung entgegenzustrecken. Aber nicht das allein brachte ihm große Sympathien ein. Auch sein Vortrag über Die Bekämpfung des Unglaubens war für die überwiegend amerikanischen Hörer das Ereignis der Konferenz schlechthin. Er mußte unter großem Zulauf und Beifall wiederholt werden. In New York äußerte sich Christlieb kritisch über die Mission des Methodismus in Deutschland und ahnte vermutlich nicht, daß unter seinen Zuhörern deutsche Methodisten saßen, die das Thema auch publizistisch aufgriffen. An der nächsten Allianz-Weltkonferenz in Basel 1879 gab er in einer phänomenalen "Weltüberschau" einen Bericht über Den gegenwärtigen Stand der evangelischen Weltmission. Wie in seiner Geschichte der Homiletik überrascht Christlieb den Leser noch heute mit seiner weltweiten Sicht, die ihm durch unglaublich viele Briefkontakte und Freundschaften in vielen Ländern und mit vielen Kirchen und Missionsgesellschaften ermöglicht war. Wieder gab es am Rande der Welttagung Probleme mit der Missionsarbeit der methodistischen Kirchen in Deutschland. Ursache war eine Auseinandersetzung zwischen württembergischen Pfarrern und Predigern der Evangelischen Gemeinschaft, die zwar der methodistischen Familie zuzurechnen war, aber damals doch auf Eigenständigkeit bestand. Die scharfe publizistische Fehde traf aber die Pastoren der Methodistenkirche, die vergeblich auf Beweise für die erhobenen Vorwürfe warteten. Der sprachgewandte Christlieb war auch in Basel wieder gefeiert. Diesmal mit dem Thema Mission, das im Spektrum seines Wirkens einen bisher trotz der Dissertation von Thomas Schirrmacher noch nicht genügend gewürdigten Platz einnimmt. Zur nächsten Weltkonferenz der Evangelischen Allianz trafen sich die Vor-Ökumeniker 1884 in Kopenhagen. Wieder hielt Christlieb einen viel beachteten Vortrag. Diesmal ging es um Die religiöse Gleichgültigkeit und die besten Mittel zu ihrer Bekämpfung. So sehr Christlieb die hohe Akzeptanz, ja die weltweite Zustimmung unter den damaligen ´Evangelikalen´ genoß, so wenig war er lange Zeit mit der Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland verbunden. Zum 1853 in Berlin gebildeten deutschen Zweig hat er nie eine Beziehung bekommen. Um den nach 1875 in Folge des Besuchs von Robert Pearsall Smith (s. d.) gebildeten Westdeutschen Zweig der Evangelischen Allianz kümmerte er sich erst, als die Arbeit eine überwiegend freikirchliche Trägerschaft zu bekommen drohte, auch wenn er später als ein Gründer der Westdeutschen Allianz gefeiert wurde. - Aus England war dem Praktischen Theologen die massenhafte Großevangelisation, die sich in Kampagnen an getaufte, aber nicht gläubig gewordene Glieder der Kirchen wandte, bekannt. Er hat selber zu einem Buch des Theoretikers Charles G. Finney (1792-1875) ein Vorwort für dessen deutsche Übersetzung geschrieben. Die Aktivitäten von Dwight L. Moody hat er interessiert verfolgt. Vorher hatte er 1875 den amerikanischen Laienprediger Robert Pearsall Smith in der bekannten Wuppertaler Festwoche vorurteilsfrei eingeführt. Als in Verbindung mit den rheinisch-westfälischen Jünglingsvereinen der deutsch-amerikanische Methodistenprediger Friedrich von Schlümbach ( s. d.) nach Deutschland kam, suchte Christlieb den Kontakt zu ihm. Schlümbach war in den USA von der deutschsprachigen Methodistenkirche vom Dienst in einer Gemeinde freigestellt, um hauptamtlich der überkonfessionellen Arbeit unter Jugendlichen im Rahmen der Young Men Christian Association (YMCA) zur Verfügung zu stehen. Während seines Deutschlandaufenthaltes hat er 1883 den ersten deutschen Großstadt CVJM in Berlin gegründet. Christlieb hat Schlümbach 1882 gebeten, im Zusammenhang eines Treffens der konservativen Pfarrergemeinschaft der Freunde der Positiven Union die Teilnehmer zur Evangelisation in Deutschland zu inspirieren. In zwei Berliner Innenstadtgemeinden, der während der politischen Umbruchs 1989 wieder ins Blickfeld gerückten Zionskirchengemeinden und der Nazarethgemeinde, evangelisierte Schlümbach nach amerikanischen Vorbild. Die Wellen schlugen hoch: einerseits gab es begeisterte Zustimmung, andererseits eine totale Ablehnung. Der Methodist evangelisierte auf Landeskirchenkanzeln in einer Anzahl deutscher Städte. In Hamburg und Schleswig-Holstein kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen theologischen und kirchenpolitischen Positionen. Wegen des Auftretens des Methodisten von Schlümbach durften in Deutschland Methodisten nicht mehr in den landeskirchlichen Jünglingsvereinen oder im kommenden überkonfessionellen CVJM mitwirken. Die von Christlieb eingeleiteten Aktionen erreichten die Kirchenleitungen. Die preußischen Pfarrer wurden an das Kanzelrecht erinnert, das hieß: Methodisten wie von Schlümbach war verwehrt, sie zur Evangelisation zu betreten. Eine Folge der innerkirchlichen Auseinandersetzungen war die Bildung eines Deutschen Evangelisationsvereins. Er wurde durch Christliebs Initiative zum Sammelbecken der Gruppe von kirchlichen Mitarbeitern, überwiegend westdeutschen Pfarrer und Laien, die von der Notwendigkeit der Evangelisation überzeugt waren. Andererseits mußte eine Plattform geschaffen werden, die nach den durch den Deutsch-Amerikaner von Schlümbach ausgelösten Unruhen unabhängig von angelsächsischen Einflüssen die Sache der Evangelisation vorantreiben konnte. Der Name Deutscher Evangelisationsverein weist auf die nationale Beschränkung hin. Dieser 1884 gegründete Evangelisationsverein sollte noch eine kirchenpolitisch höchst wichtige Aufgabe übernehmen. - Christlieb sah die Notwendigkeit der "Neu-Evangelisierung" Deutschlands. Aus dieser Perspektive hatte er Sympathie für die Mission der methodistischen Kirchen in Deutschland. Sein Problem war jedoch, daß sie seit 1875 zunehmend vor seiner eigenen Haustür an Rhein und Ruhr angefangen hatten, in Verbindung mit ihrer missionarischen Arbeit eigene Gemeinden zu bilden. Aus der Frühzeit in Ludwigsburg wußte er, daß es früher einmal die Absicht war, auf die Bildung autonomer Gemeinden zu verzichten. Christlieb wußte aus England, daß dort die Ausbreitung des Methodismus in dem Augenblick deutlich geringer wurde, als die Anglikaner anfingen, die methodistische Praxis zu übernehmen. Das führte bei Christlieb zu dem Gedanken, den Methodismus in Deutschland dadurch überflüssig zu machen, daß hier auch die Landeskirchen die methodistische Praxis übernehmen sollten; theologische Gegensätze zur reformatorischen Botschaft hatte er nicht festgestellt. Das hieß: die evangelistische Predigt sollte auch durch ausgebildete Laien, die mit einem kirchlichen Status versehen sind, möglich sein, es sollte zur Einrichtung von Sonntagsschulen kommen und die gemeindebildende erwecklich-missionarische Verkündigung sollte innerhalb der landeskirchlichen Gemeinden selber praktiziert werden. In den verfaßten Kirchen war für dieses Konzept keine Zustimmung zu bekommen; zu groß waren die theologischen Vorbehalte, die sich mangels konkreten Wissens auf polemische Schriften beriefen. Zu groß waren auch emotionale Berührungsängste und die Sorge um eine Verfremdung der deutsch-reformatorischen Theologie sowie die Aufweichung eines lutherischen orientierten Amtsverständnisses durch die Zulassung von Laien. Christlieb suchte nach Auswegen und hielt Vorträge. In Bonn richtete er unter persönlicher finanzieller Verantwortung das Johanneum ein, in dem wie in den damaligen freikirchlichen Seminaren auch Nichtakademiker mit dem ausgewiesenen Charisma zu evangelistischer Verkündigung eine Grundausbildung bekommen sollten. Der unter dem Vorsitz von Christlieb arbeitende Deutsche Evangelisationsverein bildete die Trägerschaft für die Bemühung um eine evangelistische Kirche. In diesem Verein waren Männer verschiedener Richtungen der bisher nicht überregional organisierten Gemeinschaftsbewegung vertreten. Wie Schlümbach 1882 am Hermannsdenkmal die deutschen, weitgehend von Pfarrern betreuten Jünglingsvereine gesammelt und einen Prozeß der Erneuerung in Richtung auf eine missionarisch gestaltete Arbeit unter der Führung von begabten, geistlich dynamischen Laien eingeleitet hatte, so wurde aus dem Kreis des Deutschen Evangelisationsvereins eine Strategie zur Zusammenführung der regional sehr unterschiedlichen Gemeinschaftskreise mit dem Ziel einer stärkeren evangelistisch-missionarischen Ausrichtung entwickelt. 1888 fand die erste Gnadauer Gemeinschaftskonferenz statt. 1897 wurde der Name verändert. Der Schritt zum Deutschen Verband für Gemeinschaftspflege und Evangelisation entsprach durch die neu ins Selbstverständnis und in den Namen aufgenommenen Begriff "Evangelisation" genau dem Ziel, das Christlieb vor seinem Tod angestrebt und eingeleitet hatte. Der Verband bildete in Zukunft in Anknüpfung an die angelsächsischen Evangelisationsmethoden das landeskirchliche Reservoir zur "Neuevangelisierung der längst Entchristlichten", wie Christlieb es einmal formulierte. Damit hatte die heute als "Neupietismus" bezeichnete, tatsächlich aber weitgehend an angelsächsische Vorbilder anknüpfende Gemeinschaftsbewegung eine konkrete Aufgabe, zu der sie von Anfang an durch Christlieb gestärkt und gefördert worden war. Gleichzeitig wurden dadurch die Kreise der Evangelisation der Methodisten eingeschränkt und die bereits an methodistische Gemeinden "Verlorenen" zu einem erheblichen Teil zurückgewonnen. Bereits 1882 hatte Christlieb dieses Programm in noch unvollendeter Profilierung in einem Aufsatz und in einer Kleinschrift Zur methodistischen Frage in Deutschland publiziert. Darin weist er keineswegs alle Aktivitäten der methodistischen Missionare zurück. In Gegenden, wo das Evangelium nicht kraftvoll verkündigt wird wie natürlich auch in katholischen Gebieten, sollen die Methodisten arbeiten. Das war eine von ihnen selten erfahrene Öffnung, in der Christlieb Verständnis für das Wirken der verschiedenen methodistischen Kirchen zum Ausdruck brachte. Aber genau diese Tatsache war für den Bonner Kollegen Johann Peter Lange (1802-1884) Anlaß genug, eine Gegenschrift zu Christliebs Ideen herauszugeben, die das Ende einer langen Freundschaft anzeigt. Immerhin war es Lange, der Christlieb am 25. Oktober 1868 in sein Amt als Universitätsprediger eingeführt hatte und der noch 1877 mit ihm zur Allianz-Tagung nach Köln gereist war. - Die Aktivitäten Christliebs in der Organisation der Gemeinschaftsbewegung im Gnadauer Verband und die damit verbundene Strategie, den Methodismus überflüssig zu machen, weisen ihn als einen strategisch denkenden und arbeitenden erfolgreichen Kirchenpolitiker aus. Auch sein Engagement innerhalb seiner Landeskirche war mit kirchenpolitischen Interessen verbunden. Viel Diskussionen löste seine Bemühung um die Rolle der verkündigenden Laien in ihrer Beziehung zum ordentlichen Pfarramt aus. Schärfere Reaktionen innerhalb seiner Fakultät erfuhr er durch seine Mitarbeit an Kreis-, Provinzial- und sogar Generalsynoden dadurch, daß er die Mitwirkung der Synoden bei der Besetzung von Lehrstühlen und kirchenleitenden Ämtern befürwortete. Während der Schlümbach´schen Evangelisationen in Berlin kam es zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit Adolf Stoecker, der damals zu den schärfsten innerkirchlichen Vertretern des Antisemitismus zählte. Auch bei Christlieb lassen sich entsprechende Äußerungen finden, besonders in Verbindung der Machtausübung durch die Presse. Mitten aus einem aktiven und engagierten Leben, in dem Christlieb als bereits von unerkanntem Nierenkrebs Gezeichneter noch das Sommersemester 1889 begonnen hatte, mußte er um Beurlaubung bitten. Elias Schrenk, den Christlieb als einen frühen deutschen Evangelisten gefördert hatte, legte dem Kranken betend die Hände auf. Reichlich zwei Wochen später endete sein irdischer Lauf am 15. August 1889. - In einem zunehmend von Nationalismen bestimmten kirchlichen und öffentlichen Leben war Christliebs internationaler theologischer, spiritueller und ökumenischer Transfer nicht gefragt. Zwar unterhielt er einen lebhaften Schriftwechsel mit vielen einflußreichen Christen in anderen Ländern. Viele amerikanische Besucher aller Konfessionen, auch Bischöfe und kirchenleitende Persönlichkeiten der methodistischen Kirchen, kehrten in seiner Bonner Wohnung ein. Aber das verstärkte nur das gegen ihn erhobene Mißtrauen. Er war immer wieder neuen Verdächtigungen ausgesetzt. Seine theologische Nähe zur evangelistisch-missionarischen Theologie des Methodismus, sein Eintreten für die im Methodismus übliche Verkündigung durch Laien und die Übernahme des irischen Missionshauses in Bonn zur Ausgestaltung des Johanneums als Ausbildungsstätte für Laienevangelisten, wie auch sein Interesse an der Ausbreitung der im Methodismus eine Generation vorher eingeführten Sonntagsschule, führten ihn innerhalb seiner eigenen Kirche zu Mißtrauen, das durch den Vorwurf, er sei "methodistisch" und vertrete "methodistische Standpunkte" einer Ausgrenzung gleich kam. Seine Beziehungen insbesondere zur Siegerländer Erweckungsbewegung wurde ihm als Unterstützung des Separatismus angelastet. Im Konsistorium beobachtete man seine zwischenkirchliche Kontakte in der Evangelischen Allianz mit Mißtrauen. Noch in der geschichtlichen Würdigung des verdienstvollen Bonner Professors im 20. Jahrhundert werden historische Vorurteile ausgebreitet, die Christliebs eigener Erfahrung widersprachen. Christlieb selber schrieb gegen die damals übliche Diskriminierung der Methodisten wegen der "verrufenen Bußbänke": "Viele werden Mitglieder wesleyansischer Gemeinschaften, ohne je eine Bußbank gesehen, geschweige denn davor gekniet zu haben" (Zur methodistischen Frage S. 32). Professor Gerhard Goeters folgte 1968 immer noch den alten Vorurteilen und schrieb über Christlieb, er habe sich "... gegenüber einer suggestiven Bekehrungstreiberei und der vom Methodismus übernommenen Bußbankpraxis" zurückgehalten. (Goeters, Christlieb, S. 108). Für Christlieb galten die Bemühungen - jedenfalls in späterer Zeit, als er seine Erwägungen zur Freikirche überwunden hatte - der Erhaltung der volkskirchlichen Einheit, auch wenn er auf bewußten und gelebten Glauben drängte. Auch in dieser Hinsicht war er Kirchenpolitiker, der seine Mitwirkung in der sich bildenden Westdeutschen Evangelischen Allianz nutzte, um die Position der Landeskirche zu stärken und Separationen zu verhindern. So war Christlieb ein ehrlicher Makler zwischen den Stühlen: in seiner Fakultät und Landeskirche mit Mißtrauen begleitet und von den Freikirchen zwar hochgeschätzt, aber doch angetreten, um insbesondere die in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts sich ausbreitenden methodistischen Kirchen in ihrem Aktionsradius einzuschränken. Bisher fehlt eine wissenschaftliche Biographie dieses international engagierten Brückenbauers und Frühökumenikers, der nicht einen "Neupietismus" anstrebte - wie national begrenzte Beobachter sein Wirken deuten-, sondern die Aufnahme internationaler ökumenischer Erfahrung aus der angelsächsischen Erweckungsbewegung in die evangelistisch-missionarische Arbeit innerhalb der deutschen Landeskirchen. Man kann Christliebs Ziel durchaus mit dem modernen Streben nach geistlicher Gemeindeerneuerung durch erweckliche Predigt, Evangelisation und Seelsorge beschreiben, die mit dem Wichern´schen Programm der Inneren Mission nicht in Einklang zu bringen war.
Werke: Skizzen aus Südfrankreich. In: Morgenblatt für gebildete Leser, 50. Jg. (1856), Stuttgart 1856, Nr. 16, 373-379; Nr. 21, 292-297; Nr. 44, 1055f u. Nr. 45, 1079f; 51. Jg. (1857), Stuttgart 1857, Nr. 4, 82-88; Nr. 19, 443-451; Nr. 20, 470-473; Nr. 21, 493-496; Nr. 28, 657-663; Das System des Johannes Scotus Erigena in seinem Zusammenhang mit dem Neuplatonismus, Pseudodionysius und Maximus Confessor, (Diss.) Tübingen 1857; Kirchenordnung für die Deutsche evangelische (unierte) Kirche in Islington (London), London 1859; Die Auflegung des Namens Gottes auf die Gemeinde oder der Segen des Herrn. Vier Predigten über 4. Mose 22-27, gehalten 1859 in London, Ludwigsburg 1860, Basel 1860, London 1860; Leben und Lehre des Johannes Scotus Erigena in ihrem Zusammenhang mit der vorhergehenden und unter Angabe ihrer Berührungspunkte mit der neueren Philosophie und Theologie dargestellt. Mit einem Vorwort von Maximilian Albert Landerer, Gotha 1860; Das Gleichniß vom ungerechten Haushalter oder was sollen wir von den Kindern dieser Welt lernen? Eine Predigt über Luc. 16, 1-12, Ludwigsburg 1861; What we can Learn from the Children of this World, o. O., 1863; Die gegenwärtige Kluft zwischen Bildung und Christenthum, St. Gallen 1866; Vernunft und Offenbarung, St. Gallen 1866; Die neuen nicht biblischen Gottesbegriffe. 2 Vorträge, St. Gallen 1866; Die gegenwärtige Kluft zwischen Bildung und Christenthum - Vernunft und Offenbarung - Die neueren nicht biblischen Gottesbegriffe. Moderne Zweifel am christlichen Glauben, Hefte 1-4, Basel 1866; Der biblisch-christliche Gottesbegriff. Vortrag gehalten am 6. Februar 1866 im Museumssaale in St. Gallen, St. Gallen 1867; Der biblisch-christliche Gottesbegriff. Moderne Zweifel am christlichen Glauben, Heft 5, Basel 1867; Die moderne Leugnung des Wunders, St. Gallen 1867; Die moderne Leugnung des Wunders. Moderne Zweifel am christlichen Glauben, Heft 6, Basel 1867; Die modernen, wunderscheuen Darstellungen des Lebens Jesu. Moderne Zweifel am christlichen Glauben, Heft 7, Basel 1868; Die neueren, kritischen Auffassungen des Urchristenthums und die Auferstehungsfrage. Moderne Zweifel am christlichen Glauben, Heft 8, Basel 1868; Moderne Zweifel am christlichen Glauben in Vorträgen für Gebildete, Basel 1868, Bonn 1868; Abschiedsworte an die Gemeinde, Stuttgart 1868; Predigt am 20. Sonntag nach Trinitatis zum Antritt des Universitätspredigeramtes in der evangelischen Kirche zu Bonn gehalten, Bonn 1868; Vorwärts im Werk des Herrn. Predigt am Jahresfest der Rheinischen Missionsgesellschaft, gehalten in Barmen am 11. August 1869 über 1. Kor. 15, 58. Rheinische Missionstraktate, Barmen 1869; Diskussionsbeitrag zur Rede Johann Hinrich Wichern: Die Aufgabe der evangelischen Kirche, die ihr entfremdeten Angehörigen wiederzugewinnen. In: Die Verhandlungen des fünfzehnten deutschen evangelischen Kirchentags und Congresses für die innere Mission zu Stuttgart vom 31. August bis 3. September 1869, Stuttgart 1869, 125-128; Moderne Zweifel am christlichen Glauben für ernstlich Suchende erörtert, 2. erweiterte Auflage, Bonn 1870; Was tut ein Christ im Augenblick ernster Entscheidungen. Predigt am 17. Juli 1870 in der evangelischen Kirche zu Bonn gehalten, Bonn 1870; Skizze einer Predigt am 7. August unmittelbar nach dem Eintreffen der Siegesnachricht von Wörth über Römer 12,12. Separatauszug aus dem "Monatsblatt zum homiletischen Studium und zur Erbauung: Gesetz und Zeugnis", 12. Jg. (1870), Leipzig 1870; Karl-Bernhard Hundeshagen. Eine Lebensskizze. In: Deutsche Bibliographie 1873; Karl-Bernhard Hundeshagen. Eine Lebensskizze, Gotha 1873; Über die Bekämpfung des Unglaubens, New York 1874; Die Mission auf der evangelischen Allianz in New York (2.-12. Oktober 1873). In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, hrsgg. v. Th. 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In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 2. Jg. (1875), 193-210, 289-302 u. 337-354, auch als Separatdruck, Gütersloh 1876; Anmerkungen zu einer Entgegnung. In: Allgemeine Missionszeitschrift, 2. Jg. (1875), 287f; Karl-Bernhard Hundeshagen, Ausgewählte kleinere Schriften und Abhandlungen, aus seinem handschriftlichen Nachlaß ergänzt und neu herausgegeben, Zweite Abteilung Gotha 1875; Predigt am Missionsfest der Wuppertaler Festwoche über 1. Mose 1,3. In: Missionsblatt Barmen, 12/1875; Einleitung zur Predigt von Robert Pearsall Smith in Wuppertal Barmen. In: R. Pearsall Smith´s Reden. Mit einleitenden Ansprachen von Prof. Dr. Christlieb u.a., Barmen o. J. (1875), 83-93; Evangelischer Katechismus. In: Verhandlungen der Rheinischen Provinzialsynode Neuwied 1875, 298-300; Vorwort zu: F. A. Ramseyer/J. Kühne, Four Years in Ashantee, hrsgg. von Mrs. Weitbrecht, New York 1875; Theodor Christlieb/Friedrich Fabri, Inlieding der Ansprachen von Robert Pearsall Smith, Toespraken in April en Mei 1875 te Barmen gehouden, Amsterdam 1875, 18762, 1880(?); Der Missionsberuf des evangelischen Deutschlands nach Idee und Geschichte, eine vergleichende Studie, erweiterter Abdruck aus der Allgemeinen Missions-Zeitschrift, Güterloh 1876; Eine alte Moralpredgt Buddhas und eine moderne buddhistische Glaubenspredigt. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, Jg. 3 (1876) 481-483 u. 383-400; Eine japanische Streitschrift wider das Christentum. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 3. Jg (1876) 557-559; Die Katechismusfrage innerhalb der Union. In: Beweis des Glaubens, 13. Jg. (1877), 393-419; Der indobritische Opiumhandel und seine Wirkungen. In: Allgemeine Missionszeitschrift, 4. Jg. (1877), 417-429, 465-482 u. 513-531 - Neue Ausgabe, Erweiterter Abdruck aus der Allg. Missionszeitschrift, Gütersloh 18781, 18782; The Indo-British Trade and its Effect. A recess study. Authorised translation by David B. Cromm, London 1879; Le Commerce indo-britannique de l´opium et ses effets. Traduction approuvee par l´auteur, Genf 1879 ; Das Evangelium von Mara: Ich bin der Herr, Dein Arzt (2. Mose 15,22-26), Elberfeld 18771, 18772, Neue deutsche Ausgabe 18773, Neu Erkerode 18774, Hamburg 18775, 18816; The Gospel of Marah, London 1877; Het Evangelie van Mara: "ik ben der Heer uw heelmeester!" (Exodus 15, 22-26), Hage 1880; Evangeliet fra Mara: "Jeg er Herren din Laege!" ved. C. Stricker, Kopenhagen 1884; Verhandlungen der Rheinischen Provinzialsynode 1877, versch. Beiträge; Die Auflegung des Namens Gottes auf die Gemeinde oder der Segen des Herrn. Vier Predigten über 4. Mose 6, 22-27, Bonn 18722; Festpredigt bei dem 50 jährigen Jubiläum der rheinischen Mission in Barmen am 14. August 1878 über Psalm 145, 4-13. In: Allgemeine Missionszeitschrift, 5. Jg. (1878), Beiblatt Nr. 6. November 77-91; Ein Vermächtniß Livingstones, nach dem englischen Original mitgetheilt, Einleitung und Anmerkungen. In: Allgemeine Missionszeitchrift, 6. Jg. (1879), Beiblatt Nr. 2 April, 17-30; Der gegenwärtige Stand der evangelischen Heidenmission. Eine Weltüberschau. In: Christoph Johannes Riggenbach, Verhandlungen der siebten Hauptversammlung der Evangelischen Allianz in Basel, Basel 1879/1880, 665-828 - auch in: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 6. Jg. (1879), 481-528 u. 529-582 - auch: Separatdruck, Gütersloh 1880, 18804, zweite ergänzte Ausgabe; Protestant Missions to the Heathen. Their present state. Authorised Translation by David Croom, London 1880; Protestant Foreign Missions. Their present state. A Universal Survey. Autorised Translation by David B. Cromm, London 18801, 18802, 18813 - auch: übersetzt von David Allen Reed, Boston 1890; Protestant Missions of the Heathen. A general Servey of their recent Progress. Translated with addions by W. Hastie, Calcutta 1882, ebenso Edinburgh 1882; Etat actuel des Missions Evangeliques. Traduit par Ed. Barde, Lausanne 1880; Den evangeliske Hedningemission i Nutiden. En Verdensoversigt, Christiana 1881; Welche Aufgaben stellen Erweckungen den Dienern am Wort und den einzelnen Gläubigen? Vortrag gehalten an der Allianzkonferenz in Düsseldorf 1879. In: Mitteilungen der Evang. Gesellschaft für Deutschland, 42. Jg. (1892), 33-50; Leben und Wirken des Rev. Charles Finney, evangelischer Prediger und Professor zu Oberlin (Ohio), Vorwort, Köln 1879, III-VIII; Charles G. Finney, Evangelistik, Vorwort, Bonn 1879, Basel 1880; Robert Murray M´Cheyne, Leben und Nachlaß, hrsgg. v. Hans Tharau (Pseudonym für Anna von Weling), Vorwort III-VI, Köln 1880; Graf Johann Moritz von Hessen-Siegen in Brasilien. Zur ältesten Geschichte der protestantischen Missionen. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 7. Jg. (1880), 564-574, Gütersloh 1880; Bericht der Commission für äußere und innere Mission. In: Verhandlungen der Westfälischen Provinzialsynode in Schwerte 1880, 124f; Heidenmissionsgottesdienst. In: Verhandlungen der Generalsynode in Berlin, 213-215, Berlin 1880; Das Wachstum der Missionsbeiträge in den Vereinigten Staaten. Nach den Untersuchungen von Dr. Dorchster. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 8. Jg. (1881), 322-329; Zur Einnerung an Rufus Anderson und seine Missionsgrundsätze. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 8. Jg. (1881), 451-471; Reich Gottes, Gemeinde, Kirche nach biblischem Begriff. Vortrag bei der Westdeutschen Evangelischen Allianz, Mülheim/Ruhr 1882; Zur methodistischen Frage in Deutschland. In: Kirchliche Monatsschrift, 1. Jg. (1882), 583-628, auch als Separatdruck, Bonn/Gernsbach 1882, 18822; Die Gemeinde nach biblischem Begriff. In: Der Christliche Apologete. Wochenzeitschrift der deutschen Methodisten in Amerika, Hrsgg. v. Wilhelm Nast, Cincinnati/Ohio, 44. Jg. (1882), 297; Theodor Christlieb Brief an die Zeitschrift "Die Post", 1882, Nr. 169. In: Wächterstimmen, 12. Jg. (1882), 64f; Home Mission und Innere Mission. Gegen eine nicht seltene Begriffsverwirrung. Monatsschrift für Innere Mission, 2. Jg. (1882), 88f; Salz der Erde und Licht der Welt. Predigt beim evangelischen Jünglingsfeste im Teutoburger Wald. In: Evangelischer Botschafter, 20. Jg. (1883) 257f, 265f, 273f, 281f u. 289f; Die bibelgläubige Theologie und Kirche im Lichte der Reformation. Vortrag, gehalten in der ersten Versammlung der ´positiv-theologischen´ Vereinigung zu Bonn am 29. November 1883, Barmen 1883; Zum Gedächtnis des Lutherjubiläums. Predigt über Hebräer 13, 7-9 am 11. 11. 1883, Bonn 1883; Die Sangi-Inseln. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 9. Jg. (1884), 537-544; Die religiöse Gleichgültigkeit und die besten Mittel zu ihrer Bekämpfung. Vortrag gehalten bei der allgemeienen Versammlung der ev. Allianz in Kopenhagen. In: Kirchliche Monatsschrift 1885, 81-98 u.216-243; Die religiöse Gleichgültigkeit und die besten Mittel zu ihrer Bekämpfung, Magdeburg 1885; Alle Ting ere Eders, Predikener, Kopenhagen 1885; Ligegyldigheden i religios Hens. Og de bedste Midler imod dennen, Kopenhagen 1885; Jag är Herren, din läkare, Stockholm 1885; Jorden salt och verldens, Jönkop 1885; Valda predinkningar, Stockhom 1885; Die heutige Predigt des evangelischen Deutschlands, ihre charakteristische Stärke und Schwäche. In: Vierteljahrsschrift für Wissenschaftliche und Praktische Theologie, hrsgg. v. Reuben Yeakel (Jaeckel), Cleveland/Ohio, Bd. 7 (1886), 273-281; Literatur des Unglaubens in Indien, Allgemeine Missions-Zeitschrift, 13. Jg. (1886), 433-439; Missionsanfänge unter den Churas im Punjab. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 13. Jg. (1886), 510-556; Geschichte der christlichen Predigt. Vorabdruck aus der RE2, Leipzig 1887; Die Bildung evangelistisch begabter Männer zum Gehilfendienst am Wort und dessen Angliederung an den Organismus der Kirche. Vortrag auf der allgemeinen kirchlichen Konferenz in der Wuppertaler Festwoche am 9. August 1888 zu Barmen. In: Kirchliche Monatsschrift, 7. Jg. (1888), auch als Separatdruck, Kassel 1888; Die Ausbildung von evangelistisch begabten Männern und deren Anstellung in unserer Kirche, Vortrag, Sonderabdruck aus der Kirchlichen Monatsschrift, Bonn 1888 - neu hrsgg. v. Hermann Haarbeck, Wuppertal 1963; Ärztliche Missionen. In Allgemeine Missions-Zeitschrift, 15. Jg. (1888), 9-25, 49-79, 176-193 u. 234-248 - Neuer Abdruck Gütersloh 1888 - neuer vielfach ergänzter Abdruck aus der Allgemeinen Missions-Zeitschrift, Gütersloh 1889, 1891; Das Johanneum in Bonn. Seine Bestimmung, Einrichtung und damaliger Bestand, Bonn 1888; Die Evangelistenschule ´Johanneum´ zu Bonn. In: Monatsschrift für innere Mission, hrsgg. v. Theodor Schäfer, 8. Jg. (1888) 341-352; Beiträge anlässlich der ersten Gnadauer Pfingstkonferenz 1888. In: Johann Gottlieb Pfleiderer(Hrsg.), Verhandlungen der Gnadauer Pfingstkonferenz 1888, 65-68, 121-125, 163-165 u. 211-213, Gnadau 1888 - auch in: J. G. Pfleiderer, Gnadauer Pfingstkonferenz 1888 durch Begegnung zur Gnadauer Bewegung. Neubearbeitung: Johannes Dreßler, Berlin(Ost), 1987, 22-24, 56-59, 132-134, 169-171; In the far East. Letter from Geraldine Guiness in China. In: Literaturbericht der Allgemeinen Missions-Zeitschrift, 16. Jg. (1889), 255-256; Predigt: Der Königsblick der Christen über sein unermeßliches Eigentum hin. In: Der Sonntagsgast, 17. Jg. (1890), 313f, 321f, 329f u. 337f; - Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe. Predigten, nach seinem Tod gesammelt und hrsgg. v. Theodor Christlieb jun., 7 Hefte, Kassel; Vater Christliebs Abendunterhaltungen. In: Das Missionswesen in der Heimat, Bd. 1, hrsgg. v. Reinhold Grundemann, Berlin 1891; The Gospel of the Holy Tears of Jesus over Jerusalem and its lessons for us. Translated by T. J. Kingsbury, London 1892; Memoir (of Theodor Christlieb, D. D. of Bonn) by his widow, and sermons, translated chiefly by T. L. Kingsbury and Samuel Garratt, London 1892; Vater Christliebs Abendunterhaltungen. In: Das Missionswesen in der Heimat, Bd. 2, hrsgg. v. Reinhold Grundemann, Berlin 1893; Homiletik. Vorlesungen, hrsgg. v. Theodor Haarbeck, Basel 1893; Homiletic. Lectures on Preaching. Edited by Theodor Haarbeck, translated by C. H. Irwing, Edinburgh 1897; Predigt über 2. Mose 32, 7-14. In: Max Runge (Hrsg.), Stimmen der Väter. Aus den Anfängen der Gnadauer Gemeinschaftsbewegung, 12-22, Berlin 1958.
Beiträge in Neue Evangelische Kirchenzeitung, Berlin - Auf Veranlassung des deutschen Zweiges des Evangelischen Bundes [Evangelische Allianz] hrgg. von Hermann Meßner: o. V. (vermutlich Th. Christlieb), Die Versammlung des Evangelischen Bundes zu Liverpool, NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 25-28; Der Kathedral-Gottesdienst. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 39f; Die neuesten Bewegungen in der anglikanischen Kirche. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 70-75; Die religiöse Traktatgesellschaft in London. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 75f; Geschichte und Aussichten des Evangelischen Bundes. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 103-107; Der 8. März in London. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 167-169; Aus dem Evangelischen Bunde. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 199-202, 207f, 220f, 237f, 253f, 271f, 288, 304, 348f,368, 383f, 398, 412f, 431f, 464 u. 492; Aus London 520-523, 540f, 558f, 622f, 633-638, 665-670, 682-688, 698-704, 718, 796-800; Die Versammlung des Evangelischen Bundes in Belfast. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 801f, 860f; Die vierzehnte Jahreskonferenz des Evangelischen Bundes in Nottingham. In: NEKZ, 1. Jg. (1859), Sp. 721-727, 752, 761, 799, 811-813, 825f; Die 300 jährige Jubelfeier der Reformation in Schottland. In: NEKZ, 2. Jg. (1860), Sp. 561-566, 622f, 654f; Ueber die revivals in England, Schottland und Irland. In: NEKZ, 2. Jg. (1860), Sp. 817-824; Der Kampf um die Orthodoxie in England. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 33-36. 41-43; Der Bischof von York und Professor D. Dorner. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 121-123; Die Londoner Maiversammlungen. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 385-388 u. 405-408; Henry Ward Beecher. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 465-470, 484-490, 559f u. 587-589; Die Mitternachtsversammlungen im Park zu Bedwell. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 593-599; Die englische Politik und die Taipings in China. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 612-616; Gottes Wort in Irland. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 657-670 u. 675-677; Liturgie. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 708-711; Die gerichtliche Verfolgung der Verfasser der ´Essays and Reviews´ in England. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 721-733 u. 734f; Die sechzehnte Jahreskonferenz des britischen Zweiges der Evangelischen Allianz. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 373-740; Die diesjährige Jahresversammlung der britischen und ausländischen Bibelgesellschaft. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp.740-744, 758-760 u. 809-815; Die Rede des Bischofs zu London. In: NEKZ, 4. Jg. (1862), Sp. 817-822; Bischof [William] Colensos Angriff auf den Pentateuch. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 145-151 u. 157f; Zur Erinnerung. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp.177-180; Colenso. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 180-182; Pastor [Charles - Pascal Télesphore] Chiniquy. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 257-261; Positivismus und Saecularismus. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 291-297, 309-314 u. 333f; Sir Culling Eardley. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 337-339; Zur Charakteristik der neuesten englischen Naturforschung. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 340-348, 364-368, 372f, 398-400, 404-406 u. 415; Rev. F. D. Maurice. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 425f, 427f, 461 u. 473-475; Literatur. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 495f, 783f, 796f u. 814f; Die Verhandlungen vor dem Privy Council. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 523-525, 541f u. 574f; Zwei Stimmen aus dem englischen Episkopat. In: NEKZ, 5. Jg. (1863), Sp. 585-590; Die Freisprechung der Essayisten. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 119-122, 125 u. 143; Die American Home Missionary Society. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 161-163,170f u. 223; Die Entscheidung des Conseil Presbyterial. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 246-249 u. 254f; Chiniquy [Charles - Pascal Télesphore]. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp.275-279, 301-303, 319-321, 329-332, 336f, 349-351, 384, 416f u. 428f; Die Versammlung des Evangelischen Bundes in Edinburgh. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 435-439, 451-453, 459f, 482f, 495 u. 539-541; [Charles Haddon] Spurgeon. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 548f, 559f, 578, 608f u. 626. Spurgeons Austritt aus der Allianz. In: NEKZ, 6. Jg. (1864), Sp. 649f; Die Verhandlungen vor dem Privy Counseil. In: NEKZ, 7. Jg. (1865), Sp. 8-10, 30f, 107, 172f u. 185; Die Entscheidung des Privy Counseil. In: NEKZ, 7. Jg. (1865), Sp. 201f, 243, 282f, 299f, 326, 374-376, 430, 443f, 457-459, 475f, 511, 559f, 573f, 671, 686f, 733f, 747f u. 766; Die britische und ausländische Bibelgesellschaft. In: NEKZ, 7. Jg. (1865), Sp. 769-774, 813f u. 827; Bischof [William] Colenso [New Zealand]. In: NEKZ, 25. Jg. (1883), 562-567.
Lit.: Hermann Meßner, Dr. Christliebs Apologetik. In: Neue Ev. Kirchenzeitung, 12. Jg. (1870), 170f; - o. V., Die Versammlung der Evangelischen Allianz in New York vom 2. - 12. October. In: NEKZ, 15. Jg. (1873), Sp. 707, 727, 755; - Die Generalversammlung von Christen aus allen Ländern in Newyork. In: Der Evangelist, 24. Jg. (1873), 187f; - o. V., Die segensreiche Versammlung der Evangelischen Allianz in New York, Ev. Botschafter, 16. Jg. (1873), 180; - Die amerikanischen Kirchen in Deutschland (Christlieb auf der Allianzkonferenz). In: Der Evangelist, 24. Jg. (1873), 395f; - Ueber Dr. Christlieb´s Klage (in New York). In: Der Evangelist, 24. Jg. (1873), 405; - Fisch und Christlieb. In: Christlicher Botschafter, 39. Jg. (1874). 21; - Dr. Christlieb´s Zuschrift. In: Christlicher Botschafter, 39. Jg. (1874). 28; - J.(akob) J. Meßmer, Dr. Christlieb´s Antwort. Christlicher Botschafter, 39. Jg. (1874). 49; - Die Verständigung (Nast und Christlieb). In: Der Evangelist, 25. Jg. (1874), 76f; - Anzeige: Christliebs Vortrag über die Bekämpfung des Unglaubens in New York. In: Der Evangelist, 25. Jg. (1874), 104; - J.(akob) J. Meßmer, Dr. Christlieb´s Antwort. In: Evangelischer Botschafter, 11. Jg. (1874) 60f; - o. V. (Wilhelm Nast?), Dr. Christliebs Zuschrift. In: Christlicher Apologete, 36. Jg. (1874), 36; - J.(akob) J. Meßmer, Dr. Christlieb´s Antwort. In: Christlicher Apologete, 36. Jg. (1874), 49; - Dr. Christlieb. In: Christlicher Apologete, 37. Jg. (1875), 151; - o. V., Der moderne Unglaube. In: Evangelischer Botschafter, 11. Jg. (1874) 7f; 1874; - o. V., Dr. Christlieb´s Klage. In: Evangelischer Botschafter, 11. Jg. (1874) 14f; - o. V., Die Kosten der Mission. In: Evangelischer Botschafter, 12. Jg. (1875) 180; - Hermann Meßner, Jahresfeste und Jahresberichte. In: Neue Ev. Kirchenzeitung, 17. Jg. (1875), 41; - Gustav Warneck, zu: Christlieb, Der Missionsberuf des evangelischen Deutschland nach Idee und Geschichte. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 3. Jg. (1876), 237ff; - Amerikus (Johannes Berger), Die Allianzversammlung in Cöln. In: Evangelischer Botschafter, 14. Jg. (1877) 342f; - Gustav Warneck, zu: Christlieb, Der indobritische Opiumhandel und seine Wirkungen. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 5. Jg. (1878), 329ff (331); - Die Feier des 50-jährigen Jubiläums der Rheinischen Missionsgesellschaft. In: Berichte der Rheinischen Missionsgesellschaft, 35. Jg. (1878), 257-260; - Theodor Christlieb als Präsident der "freien evangelischen Vereinigung" in Siegen. Bericht. In: Der Evangelist, 29. Jg. (1878), 235; - Gustav Warneck, zu: Christlieb, Festpredigt bei dem 50 jährigen Jubiläum der rheinischen Mission am 14. August 1878. In: Allgemeine Missions-Zeitschrift, 6. Jg. (1879), 44ff (45f); - o.V., Eine Farbe. Christlieb in New York. In: Evangelist, 30. Jg. (1879) 51f; - o. V., Brosamen aus den Versammlungen des westdeutschen Zweiges der evangelischen Allianz. In: Evangelist, 30. Jg. 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Karl Heinz Voigt
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2005
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2007
Karl Heinz Voigt, Internationale Sonntagsschule und deutscher Kindergottesdienst. Eine ökumenische Herausforderung. Von den Anfängen bis zum Ende des Deutschen Kaiserreichs. KKR Bd. 52, 2007, passim; -
2008
Karl Heinz Voigt, T.C. (1833-1889). Die Methodisten, die Gemeinschaftsbewegung u.d. Evang. Allianz. Göttingen 2008.