CHRISTOPH, Leo, Kanonischer Visitator für Priester und Gläubige aus der Grafschaft Glatz/Schlesien, Großdechant und Apostolischer Protonotar, * 6. Februar 1901 in Buchau bei Neurode als zehntes von elf Geschwistern, † 3. Januar 1985 in Reinbek. - Leo Christoph stammte aus einer Lehrerfamilie. Nach der Volksschule besuchte er zunächst die Höhere Schule in Neurode, dann das Gymnasium in Glatz. Nach dem Abitur 1921 folgte das Studium der Theologie und Philosophie an der Universität in Breslau. Am 14. Februar 1926 weihte ihn Kardinal Adolf Bertram in Breslau zum Priester für die Grafschaft Glatz, dem preußischen Anteil der Erzdiözese Prag. Großdechant Franz Dittert schickte ihn als Kaplan in die Bergarbeiterpfarrei Ludwigsdorf, wo er sich den mitunter schweren Gegebenheiten hervorragend anpaßte. Niemals suchte er den Weg des geringsten Widerstandes. Den noch jungen Priester zeichnete schon damals Verständnis und väterliches Verhalten aus, so daß sich besonders die Ludwigsdorfer Jugend ihm zugetan fühlte. Nach zwei Jahren wurde er Kaplan in Habelschwerdt bei Msgr. Pius Jung (1. Juli 1928), bis er nach weiteren drei Jahren am 1. Februar 1931 von Großdechant Franz Dittert zum Generalvikariatssekretär in Mittelwalde berufen wurde. Neben seiner Sekretärsarbeit half er unentwegt an allen Sonn- und Feiertagen in der Seelsorge mit; er blieb ein Leben lang ein Seelsorger. - Die Spuren des III. Reiches gingen auch am damaligen Großdechanten, dem Prälaten Franz Dittert, mit Sitz in Mittelwalde und seinem Sekretär Leo Christoph nicht vorbei. Als der Großdechant, der erkrankt war, verhaftet werden sollte, stellte sich sein Sekretär Leo Christoph schützend vor ihn und sagte: "Nehmen Sie mich an seiner Statt mit." Das war am 23.11. 1935. - Leo Christoph wurde in Breslau unter "Polizeigewahrsam" genommen. Von dort brachte man ihn ins Konzentrationslager "Columbia" in Berlin, am 3.12. 1935 in das Gestapo-Gefängnis in Berlin. Die Entlassung erfolgte, ohne Gerichtsverhandlung, am 6.3. 1936, doch zog man ihn immer wieder zu weiteren Vernehmungen heran. - Sein Freund und Nachfolger als Generalvikariatssekretär Prälat Joseph Buchmann erzählte, daß die vier Monate Haft Leo Christoph schwer getroffen hatten, er aber nie davon und darüber gesprochen habe. Wenn diese Monate in ihm wieder Wirkung zeigten, zog er sich einen ganzen Tag in das Glatzer Schneegebirge zurück, um mit sich allein zu sein. - Nach dem Tod von Großdechant Franz Dittert ernannte ihn auch sein Nachfolger, Generalvikar und Großdechant Dr. Franz Monse, Anfang 1938 zu seinem Generalvikariatssekretär. - Die Grafschaft Glatz gehörte bereits mit der Entstehung der Diözese Prag 973 dieser an. Der Titel Großdechant wurde dem bischöflichen Vikar für die Erzdiözese Prag 1810 verliehen, der auf Vorschlag der königlichen preußischen Landeshauptmannschaft vom Prager Erzbischof zum Großdechanten ernannt wurde. Aus dem bischöflichen Vikar und Dechanten wurde ein königlicher Dechant; dieser Titel wurde dann von der preußischen Regierung in "Großdechant - eminens decanus" umgewandelt. Der jetzige Visitator für Priester und Gläubige aus der Grafschaf Glatz trägt noch diesen Titel, den es in der katholischen Kirche nur einmal gibt. - Hintergrund war wohl auch die Tatsache, daß die preußische Regierung zu jener Zeit die Grafschaft Glatz von der Erzdiözese Prag (Erzdiözese seit 1344) lösen und der Erzdiözese Breslau einverleiben wollte. Die Grafschafter Kleriker haben treu zur Erzdiözese Prag gehalten und wurden in Breslau nach Abschluß ihrer Studien für den preußischen Anteil der Erzdiözese Prag geweiht. - Am 1.3. 1939 übernahm Leo Christoph das Amt des Stiftspfarrers in Glatz-Scheibe, wo geistig Behinderte lebten und er sich dieser Menschen in liebevoller Weise annahm. Bis 1942 übernahm er auch die Seelsorge der Gemeinde Scheibe. 1942 ernannte ihn Großdechant Dr. Franz Monse zum Caritasdirektor der Grafschaft Glatz. Dieser Tätigkeit ging er mit viel Engagement nach bis er Ende Februar 1946 bei Nacht die Grafschaft Glatz verlassen mußte, um nicht erneut ins Gefängnis geworfen zu werden. Leo Christoph berichtet von seiner "Vertreibung" aus der Grafschaft Glatz selbst in seiner Biographie: "Um ihr Eigentum zu sichern, hatten viele Leute ihre Sachen im Krankenstift Scheibe hinterlegt. Als die Polen das Stift im August 1945 beschlagnahmten, versuchten einige Leute, ihr Hab und Gut ohne mein Wissen wieder aus dem Stift herauszuholen. Das wurde als Hinterziehung polnischen Staatseigentums ausgelegt, worauf Dr. Kampik, der stellvertretende leitende Chirurg, ein Angestellter, der die Sachen auf dem Wagen mitnahm, und ich verhaftet, in einem Keller der Grünen Straße in Glatz gefangengehalten und nach 36 Stunden am anderen Abend wieder entlassen wurden." Weil ein polnischer Zivilarbeiter, der den Schwestern des Stiftes geholfen hatte, Lebensmittel vor dem Einmarsch der Russen zu verstecken, der polnischen Regierung dies verriet, wurde Leo Christoph erneut vorgeladen, verhört und schließlich Anfang 1946 aus dem Stift ausgewiesen. Er fand in Hassitz bei dem Fleischermeister Welzel Unterkunft, dann bei dem Bauern Sperlich. Da Leo Christoph das Stift nicht mehr betreten durfte, zelebrierte er im Haus St. Monika (Friedrichswartha), aber auch das wurde ihm im Februar 1946 verboten. Daraufhin wollte er die Kaplansstelle in Altlomnitz antreten. Doch es kam anders. Leo Christoph: "Am 23. Februar 1946 erhielt ich durch einen Lehrer heimlich die Nachricht des polnischen Bürgermeisters zugesteckt, daß die Miliz mich wieder verhaften wollte. Um dem zu entgehen, ging ich zu Fuß am 24. Februar nur mit einer Aktentasche bis nach Rosenthal... Confrater Georg Goebel ließ mich durch einen Mittelwälder im Hirschenbusch über die Grenze nach Böhmisch Petersdorf bringen. Am anderen Tag fuhr ich mit der Bahn bis Prag." Leo Christoph besorgte sich eine Empfehlung der dortigen Nuntiatur, fuhr weiter nach Eger, ging erneut zu Fuß über die Grenze nach Waldsassen und kam nach einer schwierigen Bahnfahrt endlich nach Osnabrück. Der Bischof von Osnabrück stellte ihn noch 1946 als Pfarrvertreter und Kaplan in Aurich/Ostfriesland an. Hier ging es ihm wie allen Vertriebenenseelsorgern in der Diaspora. Sie wohnten in sehr bescheidenen Unterkünften. Zu Fuß, später mit dem Fahrrad, dann mit Motorrad oder Auto kümmerten sie sich ganz intensiv um die Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten und teilten so das beschwerliche Leben mit ihren Landsleuten. Die Seelsorge in zum Teil ungläubiger Umgebung war eine wahrhaft mühselige Missionsarbeit. 1952 betraute ihn der Bischof von Osnabrück mit dem Amt des Diözesancaritasdirektors in Osnabrück. Wie in der Heimat lenkte er auch hier mit großer Um- und Weitsicht die Geschicke der Caritas. Der Mensch stand als Geschöpf Gottes immer im Vordergrund bei allen Planungen. In ungezählten Einkehrtagen und Vorträgen schaffte er die Aktivierung der Pfarrcaritas in den Gemeinden der Diözese. Am 1. Oktober 1956 zog er nach Hamburg-Reinbek, um als Kurator der Schwestern von der Hl. Elisabeth tätig zu werden. - Sein unerschütterlicher Glaube, seine Führungsqualitäten und Menschenkenntnis waren nicht unbekannt geblieben, so daß er am 30. November 1962 durch Joseph Kardinal Frings, dem Hohen Protektor für das gesamte katholische Flüchtlingsproblem in Deutschland, zum Kanonischen Visitator für die Priester und Gläubigen aus der Grafschaft Glatz mit dem Titel "Großdechant" ernannt wurde und damit die Nachfolge des am 24. Februar 1962 verstorbenen Großdechanten Prälat Dr. Franz Monse antrat. 1967 wurde Großdechant Leo Christoph die Würde des Apostolischen Protonotars a.i.p. zuteil. - Von 1971 bis 1977 lebte er im Altenheim in Damme in Oldenburg und übernahm neben seiner Tätigkeit als Kanonischer Visitator die Seelsorge an den alten und kranken Menschen. Dann kehrte er im Alter von 75 Jahren nach Reinbek zu den Schwestern der Hl. Elisabeth zurück, nachdem er nach l5jähriger Tätigkeit das Amt des Kanonischen Visitators in die Hände des inzwischen auch verstorbenen Großdechanten Paul Sommer übergeben konnte. Er wollte bewußt sein Amt aus Altersgründen in jüngere Hände legen. In Reinbek stellte er sich in den Dienst der Schwestern, die hier ihren Ruhestand verbrachten, durch das Wort, das Gebet und die Sakramente. Die Schwestern erlebten ihn dankbar als einen engagierten Prediger und Seelsorger. - Großdechant Leo Christoph hat die Seelsorge an den Heimatvertriebenen aus der Grafschaft Glatz mit bedeutenden Impulsen versehen und vertieft. Die Wallfahrten in Werl und Telgte und die dort stattfindende Priesterkonferenz zielten für alle Teilnehmer darauf hin, die wahre Erfüllung des Lebens in Jesus Christus zu suchen und zu finden. Auf der Pilgerschaft des Grafschaft Glatzer Gottesvolkes wurde Telgte mit den ermutigenden Predigten des Großdechanten Christoph zur Oase des neuen Lebens, um die Pilgerschaft im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Sein praktisches Denken für die seelsorgliche Arbeit seiner ihm anvertrauten Priester bewies er immer wieder damit, daß konkrete Ansätze zur Verwirklichung neuer Ideen besonders nach dem Zweiten Vaticanum in die Tat umgesetzt werden konnten. Zu Priestern und Missionaren in aller Welt pflegte er persönliche Kontakte, bei Heimattreffen war er gern gesehen als ein überzeugender Prediger. Die Jugend der Grafschaft Glatz erlebte bei ihren Treffen einen ewig im Herzen jung-gebliebenen Großdechanten; das Leben des Familienkreises, aus der Jungen Grafschaft gewachsen, interessierte ihn bis zu seinem Tod. Wenn Teilnehmer der Jungen Grafschaft Priester als ihre Freunde bezeichnen, dann hat dafür Großdechant Leo Christoph den Grundstein gelegt. - Schon 1963 begann Leo Christoph bereits Kontakte mit den Priestern und Theologiestudenten der damaligen DDR über die Mauer hinweg zu knüpfen. Er organisierte mit einem von ihm beauftragten Mitbruder in der DDR ein Priestertreffen mit Ost- und Westteilnehmern in Ostberlin, das bis heute in etwas anderer Form Bestand hat mit Referenten aus der Heimat, kümmerte sich um finanzielle Hilfe für die Theologiestudenten, sprach Theologen in Westdeutschland, die aus der Grafschaft Glatz stammten, für Paten- und Partnerschaften an, schickte Pakete mit Lebensmitteln und theologischer Literatur zu Priestern und Theologiestudenten in der DDR. Bis zur Wende 1989 hat sich dieser caritative Dienst in Form von Paketaktionen erhalten. - Die Quellen für den Großdechanten waren Glaube und Heimat. Beides wollte er seinen Anvertrauten vermitteln. In der Heimatzeitung für die Grafschaft Glatz, "Grafschafter Bote", ließ er jeden Monat unter der sogenannten "Heimatkanzel" eine Predigt aus dem Grafschafter Klerus veröffentlichen. Auf seine Initiative geht die Herausgabe des Dokumentarbandes V "Die Grafschaft Glatz - Der Herrgottswinkel Deutschlands" zurück mit Beiträgen über die Grafschafter Frömmigkeit, die Grafschafter Wallfahrtsorte, die Glatzer Pfarreien und Kuratien, die Großdechanten der Grafschaft Glatz. Er regte die Zusammenstellung der Lebensbeschreibungen der verstorbenen Grafschaft Glatzer Priester "Sie gehören zu uns" in zwei Bänden an, den Totenkalender der Grafschaft Glatzer Priester "Wir denken an Euch" mit Daten seit etwa 1930, zum Teil seit 1902, mit der Kreuzwegandacht des im Konzentrationslager Dachau verstorbenen Glatzer Diözesan-Jugendseelsorgers Kaplan Gerhard Hirschfelder. Gerade durch diese Veröffentlichungen wird die Verbindung zwischen Volk und Klerus lebendig erhalten. - Ein besonderes Anliegen war ihm die Einrichtung einer Heimatstube für die Grafschaft Glatz im Wallfahrtsort Telgte, verankert in dem "Glatzer Sammlung e.V.". Daraus entstand ein kirchengeschichtliches Archiv mit wertvollem religiösen Heimatgut, das die Vertriebenen aus ihrer Heimat, der Grafschaft Glatz mitgebracht hatten. Dabei geht es um Figuren, Bildmaterial, Urkunden, Bücher und Ausstellungsstücke jeglicher Art wie Kelche von Grafschafter Priestern. Über die Caritasarbeit in der Heimat von 1929 bis zur Vertreibung fertigte er ein Manuskript an. - Großdechant Leo Christoph förderte auch die Patenschaft zwischen dem westfälischen Wallfahrtsort Telgte und den früheren Bewohnern des Wallfahrtsortes Albendorf in der Grafschaft Glatz. - Eine Herzschwäche und das Alter zwangen ihn Anfang Oktober 1984 auf das Krankenlager, auf dem er sich in vorbildlicher Weise auf den Ruf des Erlösers vorbereitete. "Hier bin ich, Herr, du hast mich gerufen und du kannst mich rufen. Ich bin bereit. Wenn du anklopfst und die Tür öffnest, dann komme ich mit Freude." Seinen Auftrag für die Priester und das Grafschafter Gottesvolk gab er an seinen Nachfolger Franz Jung im Amt des Großdechanten auf dem Sterbebett weiter: "Haltet die Hauskirche, die Familie in Ehren! Richtet euer Leben auf Gott aus, dann könnt ihr die Kräfte zur Lebensbewältigung aus dem Glauben schöpfen!" Am 3. Januar 1985 gab er sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück. Unter großer Beteiligung von Schwestern, Priestern und vom Grafschafter Gottesvolk wurde das Auferstehungsamt gefeiert. Hauptzelebrant war mit vielen Konzelebranten der damalige Vertriebenenbischof Heinrich Maria Janssen aus Hildesheim, die Predigt hielt Großdechant Prälat Franz Jung. Sein sterblicher Leib wurde auf dem Friedhof in Reinbek bestattet. - Großdechant Prälat Leo Christoph war mit ganzem Herzen Seelsorger. Gott schenkte diesem Priester solche Eigenschaften, die ihn zum Vorbild für alle werden ließen, die ihm begegneten: die Freude am Christsein aus der Kraft des Glaubens, sein Beten und Opfern, seine Fähigkeit, die Botschaft Gottes in den Predigten zu den Menschen zu bringen, seine ganz persönliche Zuwendung zu jedem, der sich bei ihm Rat suchte, die Demut und Bescheidenheit und seine vorbehaltlose Hingabe an den Willen Gottes. Seine Bescheidenheit und seine Demut lassen sich gut in zwei Ereignissen dokumentieren: 1. Mit 75 Jahren ging er still und ohne Aufsehen wieder in das zweite Glied seiner Grafschafter Mitbrüder zurück, denen er bis zu seinem Tod stets verbunden blieb. Mitbruder war er immer während seiner ganzen priesterlichen Tätigkeit. 2. In seinem Auferstehungsamt sollte nicht ein Loblied über ihn ausgesprochen werden, sondern er wünschte sich, daß der Prediger über die vier letzten Dinge spricht: Tod - Gericht - Himmel - Hölle. Sein Dienst, nicht seine Person, sollte auch in der Stunde des Abschieds im Vordergrund stehen. - Mit seinen literarischen Werken über das Leben der Gemeinden in der Grafschaft Glatz schaffte er es, für die Heimatvertriebenen die Bindung an den Glauben zu verlebendigen, die Menschen an den Ort der Taufe zu führen und den Weg von daher immer neu zu gehen in Verantwortung für Kirche und Gesellschaft. Die Gedenkbücher über die verstorbenen Priester waren für ihn Anlaß, die Menschen zum Nachdenken über Leben und Tod zu bringen und den Glauben als Geschenk des liebenden Gottes anzusehen und dankbar anzunehmen. Großdechant Leo Christoph verstand es aus der Schatzkiste des Glaubens Altes und Neues hervorzuholen und sinnvoll und sinnstiftend miteinander zu verbinden.
Werke: "Die Grafschaft Glatz, Deutschlands Erker, Gesundbrunnen und Herrgottswinkel", Band V: "Der Herrgottswinkel Deutschlands". Kirche und kirchliches Leben in einem Jahrtausend. Herausgeber: Alois Bartsch in Gemeinschaft mit dem Großdechanten Apostolischer Protonotar Leo Christoph, Grafschafter Bote, Lüdenscheid 1968; Geistlicher Rat Georg Goebel und seine Grafschafter, Lüdenscheid 1966; Sie gehören zu uns. Von Grafschaft Glatzer Heimatpriestern. Band I/Juni 1969, Paderborn. Band II/Juni 1973, Reinbeck; Aus der Caritasarbeit in der Grafschaft Glatz ab 1929-1946, Reinbek. Fortsetzung des gleichnamigen Werkes von Polykarp Niestroy, (Als Manuskript vervielfältigt, Reinbek 1962. Großdechant Leo Christoph setzte die Rundbriefe seines Vorgängers an die Priester der Grafschaft Glatz in der sogenannten "Laufcurrende" fort, was dem Amtsblatt einer Diözese entsprach. Darin waren enthalten: Theologische Inhalte, Priesterversetzungen, Weihe-Namensliste der Theologiestudenten aus der Grafschaft Glatz, Termine von Konferenzen und Wallfahrten.
Archiv: Gründung des eingetragenen Vereins: Glatzer Sammlung e.V. Sammlung zur Bewahrung religiöser Artikel aus der Grafschaft Glatz: Bilder, Fotos, Bücher, Urkunden, Kelche und Ausstellungsstücke religiöser Art aus der Grafschaft Glatz. Standort: Heimathaus Telgte.