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Verlag Traugott Bautz
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CIORAN, Emile Michel: mit rumänischem Namen Emil Mihai C., * 1911 in Ršşinari bei Sibiu (Hermannstadt) im ungarischen Teil der Habsburgermonarchie, heute Rumänien, † 1995 in Paris. Der spätere Philosoph und Essayist ist das zweite Kind des orthodoxen Priesters und späteren Erzbischofs von Sibiu Emilian Cioran und seiner Frau Elvira Comaniciu. - Schon während seiner Zeit als Schüler am Gymnasium "Gheorghe Lazăr" in Sibiu (1920-1928) wird Cioran von anhaltender, zermürbender Schlaflosigkeit geplagt, die einerseits in ihm in Zusammenhang mit einem allgemeinen Unbehagen am Dasein die Obsession des Todes auslöst, ihn andererseits quasi ekstatische Zustände erleben läßt. Ab 1926 beginnt C. mit seiner ersten Phase intensiver philosophischer Lektüre und nimmt 1928 sein Studium der Ästhetik und Philosophie an der Universität Bukarest auf. Seine Schwerpunkte sind Kant, Fichte, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Simmel, Woringer, Wölfflin, Spengler, Husserl, Heidegger, die russischen Spiritualisten und die orientalischen Mystiker. C.s Lehrer sind Tudor Vianu (1898-1964), Professor für Ästhetik und Literaturwissenschaft und eine der bedeutendsten rumänischen Persönlichkeiten auf diesem Gebiet, sowie Nae Ionescu (1890-1940), Professor für Logik und Metaphysik, der mit seiner Philosophie des Erlebens einen Großteil der Generation C.s beeinflußt hat. Mit einer Diplomarbeit über den "Intuitionismus" Bergsons beendet C. 1932 sein Studium. 1931-1933 nimmt er intensiv am kulturellen und intellektuellen Leben in Bukarest Teil und veröffentlicht seine ersten Werke. In dieser Zeit beginnt auch seine Freundschaft mit Mircea Eliade. Als Humboldtstipendiat setzt er 1933-1935 seine Philosophiestudien in Berlin, Dresden und München fort. - 1934 wird C.s Erstlingswerk "Pe culmile disperării" (Auf den Gipfeln der Verzweiflung) der Preis junger rumänischer Schriftsteller verliehen. 1936 arbeitet er als Lehrer für Philosophie am Gymnasium "Andrei Şaguna" in Braşov (Kronstadt), wonach er 1937 als Stipendiat des Bukarester Institut français nach Paris geht, um eine Dissertation über Nietzsches Ethik zu schreiben. Zwischen 1939-1941 erfolgen weitere Studienaufenthalte in Berlin. Die geplante Dissertation nimmt C. niemals in Angriff; dafür veröffentlicht er bis 1944 weitere fünf Bücher in rumänischer Sprache. - Als nach dem Zweiten Weltkrieg eine Rückkehr nach Rumänien für C. nicht mehr in Frage kommt, entschließt er sich, in Frankreich zu bleiben, wo er, nachdem 1945 sein Stipendium zu Ende geht, in sehr ärmlichen Verhältnissen lebt. Um seine Integration in die neue Umgebung zu beschleunigen, entschließt er sich, fortan in französischer Sprache zu schreiben. Bereits seinem ersten, 1949 bei Gallimard erscheinenden, französischen Werk "Précis de décomposition" (Lehre vom Zerfall), das sich entschieden gegen Aufklärung und Rationalismus wendet, wird ein Jahr später der "Prix Rivarol" verliehen. Von nun an lehnt C. alle Auszeichnungen ab, die ihm zuerkannt werden, so 1960 den "Prix combat", 1977 den "Prix Roger Nimier" und 1988 die von der Französischen Akademie angebotene höchstdotierte Auszeichnung, den "Grand Prix Morand". Seinen Werken gebühre kein Beifall, meint C. Da sie allesamt Werke der Negation seien, negiere auch er selbst jede Auszeichnung. Von 1960 bis zu seinem Tod lebt C. in einer Mansardenwohnung im Quartier Latin. - Äußerst unterschiedliche, kulturell divergierende, ihrem Wesen nach jedoch miteinander verwandte philosophische Tendenzen prägen C.s Denken. Die spanische Mystik, das deutsche Mittelalter, die Widersprüchlichkeit des Pascalschen Menschen, die Verzweiflung Kierkegaards, Nietzsches Negativismus und Vitalismus, der russische Spiritualismus, die Endzeitstimmung eines Spengler, Keyserling, Klages oder Barrès, die Lebensphilosophie seines rumänischen Lehrers Nae Ionescu sind dabei nur die wichtigsten Einflüsse. Indem er sich gegen jede Form von Systemen wendet, spricht er einem Individualismus das Wort, das erst im entgrenzten Erleben zu sich selbst findet. Auch wenn C.s Leben und Werk tiefe mystische Züge tragen, entscheidet er sich zwischen den zwei Möglichkeiten, der Verzweiflung angesichts der Erkenntnis philosophisch zu entkommen: der Mystik und dem Skeptizismus, für den letzteren. Dieser Schritt kommt für ihn einem "Erkennen ohne Hoffnung" gleich. Dabei richtet sich sein Skeptizismus nicht allein gegen Sprache, Philosophie, Geschichte und Religion, sondern in einem beinahe selbstzerstörerischen Duktus auch gegen sich selbst. Im Laufe der Jahre entwickelt sich C.s Philosophie auf eine stoische Position zu, deren Mittelpunkt die Beschäftigung mit dem von Leid, Tod und dem Bösen geprägten Dasein des Menschen bildet. Aufgrund seiner Ideen und seiner eigenwilligen Persönlichkeit kann C. als bedeutendster Skeptiker und radikalster Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts angesehen werden.
Werke: Despre adevărata agonie, in: România literară 2 (1933) 64, 4; Demisia din umanitate, in: România literară 2 (1933) 72, 3; Totul n-are nici o importanţă, in: România literară 2 (1933) 79-80, 4; Pe culmile disperării, Bucureşti 1934 [Auf den Gipfeln der Verzweiflung, übers. v. Ferdinand Leopold, Frankfurt/M. 1989.]; Cartea amăgirilor, Bucureşti 1936 [Das Buch der Täuschungen, übers. v. Ferdinand Leopold, Frankfurt/M. 1990.]; Schimbarea la faţă a României, Bucureşti 1936, Nachdr. Bucureşti 1990; Lacrimi şi sfinţi, Bucureşti 1937 [Des larmes et des saints, Paris 1972; Von Tränen und Heiligen, übers. v. Verena von der Heyden-Rynch, Frankfurt/M. 1988.]; Amurgul gândurilor, Sibiu 1940 [Gedankendämmerung, übers. v. Ferdinand Leopold, Frankfurt/M. 1993.]; Précis de décomposition, Paris 1949 [Lehre vom Zerfall, übers. v. Paul Celan, Reinbek 1953]; Syllogismes de l'amertume, Paris 1952 [Syllogismen der Bitterkeit, übers. v. Kurt Leonhard, Frankfurt/M. 1969.]; La tentation d'exister, Paris 1956 [Dasein als Versuchung, übers. v. Kurt Leonhard Stuttgart 1983.]; Histoire et utopie, Paris 1960 [Geschichte und Utopie, übers. v. Kurt Leonhard, Stuttgart 1965.]; Wider die Zivilisation. Eine Schmährede, in: Merkur 16 (1962), 1011-1021; La chute dans le temps, Paris 1964 [Der Absturz in die Zeit, übers. v. Kurt Leonhard, Stuttgart 1972.]; Le mauvais démiurge, Paris 1969 [Die verfehlte Schöpfung, übers. v. François Bondy und Elmar Tophoven, Wien 1973.]; Valéry face à ses idoles, Paris 1970 [Valéry und seine Idole, in: Über das reaktionäre Denken. Zwei Essays, übers. v. François Bondy, Frankfurt/M. 1980.]; De l'inconvénient d'être né, Paris 1973 [Vom Nachteil, geboren zu sein. Gedanken und Aphorismen, übers. v. François Bondy, Wien, München, Zürich 1977; Despre neajunsul de a te fi născut, Bucureşti 1995.]; Prometheus ist für immer kompromittiert. Aussichten auf die Nach-Geschichte, in: Die Zukunft der Vergangenheit. Lebendige Geschichte - klagende Historiker, hrsg. v. Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Freiburg, Basel, Wien 1975, 135-144; Absage an das Bild, in: Die Suche nach dem anderen Zustand. Wiederkehr der Mystik?, hrsg. v. Gerd-Klaus Katlenbrunner, Freiburg, Basel, Wien 1976, 142-144; Essai sur la pensée réactionnaire. A propos de Joseph de Maistre, Montpellier 1977 [Über das reaktionäre Denken. Zu Joseph de Maistre, in: Über das reaktionäre Denken. Zwei Essays, übers. v. François Bondy, Frankfurt/M. 1980.]; Ecartèlement, Paris 1979 [Gevierteilt, übers. v. Bernd Mattheus, Frankfurt/M. 1982]; In der Klemme, in: Akzente 26 (1979), 51-59; Beim Wiederlesen der "Lehre vom Zerfall", in: Akzente 26 (1979), 332-337; Wozu überhaupt?, in: Akzente 27 (1980), 1-4; Der Memoiren-Narr, in: Akzente 27 (1980), 18-28; Der Liebhaber der Memoiren, in: Unser Epigonen-Schicksal. Nichts Neues unter der Sonne, hrsg. v. Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Freiburg, Basel, Wien 1980, 26-37; Dieses verfluchte Ich, in: Akzente 29 (1982), 7-20; Die radikale Einsamkeit. Über die Verführung der Schrift, in: Neue Zürcher Zeitung, 24.6.1983; Martyrium der Luzidität, in: Akzente 30 (1983), 59-67; Durchschauend, in: Akzente 31 (1984), 40-54; Der letzte Müßiggänger ... und seine Briefe, in: Neue Zürcher Zeitung, 9.3.1984; Anfänge einer Freundschaft, in: Die Mitte der Welt. Aufsätze zu Mircea Eliade, hrsg. v. Hans Peter Duerr, Frankfurt/M. 1984; Faszination der Asche, in: Neue Zürcher Zeitung, 5.6.1985; Geleitbrief von E. M. C., in: Fernando Savater, Versuch über C., München 1985, 9-11; Triumph des Überdrusses, in: Akzente 32 (1985), 79-88; Cette néfaste clairvoyance, in: La Nouvelle Revue Française, 404 (1986), 1-23; Valéry und die Abgötterei der Perfektion, in: Akzente 33 (1986), 45-47; Exercices d'admiration. Essais et portraits, Paris 1986 [Widersprüchliche Konturen. Literarische Porträts, hrsg. u. übers. v. Verena von der Heyden-Rynsch, Frankfurt/M. 1986]; Aveux et anathèmes, Paris 1987 [Der zersplitterte Fluch. Aphorismen, übers v. Verena von der Heyden-Rynsch, Frankfurt/M. 1987]; Eseuri, Bucureşti 1988; Begegnungen mit Paul Celan, in: Akzente 4 (1989); Revelaţiile durerii. Eseuri, Cluj 1990; Indreptar pătimaş, Bucureşti 1991; Singurătate şi destin. Publicistica 1931-1944, Bucureşti 1991; Sfârşitul care începe, Craiova 1991; Le livre des leurres, Paris 1992; Razne, Bucureşti 1995; Scrisori către cei de-acasă, Bucureşti 1995; 12 scrisori de pe culmile disperării însoţite de 12 scrisori de bătrâneţe şi alte texte, Cluj 1995; Ţara mea, Bucureşti 1996; Cahiers 1957-1972, Paris 1997.
Lit.: Constantin Noica: Pentru Emil C., in: Familia 3 (1934) 7; - Claude Mauriac: C. et la tentation du néant, in: Preuves 70 (Dez. 1956), 85-88; - M. Lecomte: C., in: Syntheses 14 (Mai-August 1959), 275-277; - H. Amer: C., le docteur ès décadences, in: La Nouvelle Revue Française, 16 (1960), 297-307; - O. de Magny: C., in: Ecrivains d'aujourd'hui, Paris 1960, 191-194; - Ovid S. Crohmălniceanu: Literatura română între cele două războaie mondiale, 3 Bde, Bucureşti 1967-1975, Bd. 1, Bucureşti 1967, 114-117; - Lucian Blaga: Farsa originalităţii, in: Isvoare, Bucureşti 1972; - Pietro Ferrua: Présence de Pascal dans l'oeuvre de C., in: Culture française, 23, (1974) 4, 6-16; - Gilles Plazy: Chronique d'une pensée solitaire, in: Les Nouvelle littéraires, 2589 (1977) 6; - Jean Roudaut: "De l'inconvénient d'être né", in: Les Cahiers du Chemin 26 (1976), 150-162; - Walter Schmiele: Ein Verlangen nach Unehre. C.s Aphorismen. "Vom Nachteil, geboren zu sein", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 128 (4 Juni 1977), 22; - François Bondy: E. M. C., in: ders., Gespräche, Wien, München, Zürich 1972, 109-115; - Panorama de la nouvelle littérature française, hrsg. v. P. de Boisdeffre und G. Picon, Paris 1976; - Leonhard Reinisch: Die Paradoxien des E. M. C.. Ein Gespräch mit Leonhard Reinisch, in: Merkur 338 (1976), 654-664; - Pietro Ferrua: The presence of Pascal in the works of C., in: Yearbook of Romanian Studies 2 (1977), 23-35; - Aleksandra Gruzinska: Un Roumain, grand moraliste français: E. M. C., in: Yearbook of Romanian Studies 2 (1977), 9-22; - Octavian Buhociu: C. in Rumänien, in: Criticon 45 (1978), 36-38; - Ein Gespräch mit dem Schriftsteller E. M. C., in: Süddeutsche Zeitung, 7./8.10.1978; - Günther Maschke: Das Erkennen des Lebens macht das Leben zunichte. E. M. C.s "Lehre vom Zerfall" - Neu nach fünfundzwanzig Jahren, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.1978 (Literaturbeilage); - Helga Perz: "Mein ganzes Leben war vom Tod beherrscht ...". Ein Gespräch mit dem Schriftsteller E. M. C., in: Süddeutsche Zeitung, 7./8.10.1978; George Uscatescu: C. in Frankreich, in: Criticon 45 (1978), 33-35; - Ders.: C. e l'esilio metafisico, in: Città di Vita (1979) 2, 105-112; - François Bondy: C., in: Akzente 27 (1980), 5-17; - Alain Bosquet: Ecartèlement, in: Magazine littéraire 128 (1980), 67-68; Verena von der Heyden-Rynsch: Der Mensch - ein Rechenfehler der Natur. Wiederentdeckt: der Dichter und Theoretiker E. M. C., in: Die Zeit, 18.1.1980; - Fernando Savater: Ensayos sobre C., Madrid 1980; - Gérald Froidevaux: Ohne Kultur und Götzen. Zwei Essays von E. M. C., in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.1980; - Susan Sontag: "Wider sich denken": Reflexionen über C., in: dies., Im Zeichen des Saturn. Essays, München, Wien 1981, 17-39; - Nicolas Tertulian: La période roumaine de C., in: La Quinzaine littéraire, 351 (1981), 12-13; - François Bondy: Skeptiker und Mystiker. Zum 70. Geburtstag von E. M. C., in: Süddeutsche Zeitung, 8.4.1981; - Gerd-Klaus Kaltenbrunner: E. M. C., in: Europa. Seine geistigen Quellen in Portraits aus zwei Jahrtausenden, Heroldberg 1981; - Ders.: Utopie ist eine Groteske in Rosa. E. M. C., ein Denker gegen die Zeit, in: Die Welt, 8.4.1981; - Kurt Leonhard: Der Lehrer vom Zerfall, in: Der Monat 2 (1982), 116-120; - Heinz Robert Schlette: Ein Skeptiker als Mystiker. Zur Einführung in das Werk Emile M. C.s, in: Orientierung 46 (1982), 143-148; - Clément Rosset: Le mécontentement de C., in: La Nouvelle Revue Française, 349 (1982), 92-98; - D. Bachmann: E. M. C.. Der Privatnachdenker, in: Information Philosophie, April 1983, 4-15; - Otto A. Böhmer: Geister der Nacht. E. M. C., in: Jochen Hieber: Nein zum Leben. E. M. C. - der radikale Zweifler unter den zeitgenössischen Denkern, in: Die Zeit, 8.4.1983; - I. Brandabur, in: Viaţa Românească 6 (1983); - Michael Krüger: Alles ist Maske, nur der Tod nicht. Frühe Aufsätze von E. M. C., in: Süddeutsche Zeitung, 9./10.7.1983; - Nicolae Florescu: Emil C. sau mirajul constant al disperării, in: Revista de istorie şi teorie literară, 32 (1984) 1; - Rosa Maria Pereda: C. l'étranger, in: Magazine littéraire, 204 (1984), 80-84; - Gerd Bergfleth: E. M. C.. Ein Gespräch, Tübingen 1985; - Cornelius Hell: Skepsis, Mystik und Dualismus. Eine Einführung in das Werk E. M. C.s, Bonn 1985; - Gerhard Damblemont: Zur Schopenhauer-Rezeption E. M. C.s, in: Schopenhauer Jahrbuch, Bd.67, Frankfurt/M. 1986, 131-144; - Hermann Jandl: Einübung in den Zweifel. Begegnung mit dem Werk C.s, in: Literatur und Kritik 22 (1986), 161-272; - Peter Kampits: E. M. C., in: Literatur und Kritik (1986) 205-206, 254- 260; - J. Quack: Über einige Gedanken C.s, in: Konkursbuch 15 (1986), 141-164; - F. J. Raddatz: Tiefseetaucher des Schreckens. Ein ZEIT-Gespräch mit E. M. C., in: Die Zeit, 4.8.1986; - Mircea Braga, in: Cahiers roumains d'études littéraires, 1 (1987); - Ders.: Recursul la tradiţie. O propunere hermeneutică, Cluj-Napoca 1987, 40-58; - Claude Herne: C., le "radical néant" adulé, in: La Revue Nouvelle, 86 (1987), 538-547; - Gabriel Matzneff: C.: l'immense écrivain que vous ne connaissez pas, in: Figaro-Magazine, 31.1.1987; - Jean-Noël Vuarnet: C., les larmes et les saints, in: La Nouvelle Revue Française, 411 (1987), 67- 77; - Doris Heres: Die Beziehungen der französischen Werke Emile C.s zu seinen ersten rumänischen Schriften, Bochum 1988; - Nicolae Manolescu: Teme 7, Bucureşti 1988, 193-202; - Mariana Şora: C. jadis et naguère und C.. Entretien à Tübingen, Paris 1988; - Roger Kimball: The anguishes of C., in: The New Criterion 6 (1988) 7, 37-44; - Pietro Ferrua: Les racines roumaines de C., in: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte / Cahiers d'histoire des littératures romanes, Heidelberg, 11 (1988), 430-435; - Emile Michel C., L'élan vers le pire. Photographies d'Irmeli Jung, Paris 1988; - Hans-Jürgen Heinrichs: Die Lehre vom Zerfall. Ein lebensbejahender Künstler der Verneinung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 245 (21 Okt. 1989); - Sylvie Jaudeau: C.. Entretiens avec Sylvie Jaudeau suivis d'une analyse de ses ouevres, Paris 1990; - Dies.: C. ou le dernier homme, Paris 1990; - Rupert Guth: Die Philosophie der einmaligen Augenblicke. Überlegungen zu E. M. C., Würzburg 1990 (= Epistemata, Reihe Philosophie, 72); - Nicolae Manolescu: Filosofia lirică, in: România literară, 23 (1990) 22; - Bujor Nedelcovici: La leçon de scepticisme de C., in: Esprit 165 (1990), 10-24; - Franz Wiedmann: Emile Michel C., in: Anstößige Denker. Die Wirklichkeit als Natur und Geschichte in der Sicht von Außenseitern, Frankfurt/M. 1990; - Peter Buchka: Die Nachtwachen des schwärmerischen Ketzers. E. M. C. zum 80. Geburtstag - Ein Versuch, seine Lehre vom Zerfall zu verstehen, in: Süddeutsche Zeitung 80 (1991); - Valentin Dumitrescu: Lecţia de perplexitate a lui Emil C., in: Secolul XX, (1991) 328-330, 152-159; - Andrei Pleşu: Umor şi muzică, in: Contrapunct 2 (1991) 44(96); - Vlad Russo: Un martor printre poeţi, in: Secolul XX, (1991) 328-330, 159-165; - Gabriel Liiceanu: C. sau filozofia ca antifilozofie, in: Cearta cu filozofia. Eseuri, Bukarest 1992; - R. M. Patapievici: Emil C. între demonul fanfaron şi barbarul de ură, in: Contrapunct 3 (1992) 13(116); - Constantin Zaharia: Eul ca ficţiune, in: L. A. I. 2 (1992) 13(46); - François Bondy, Fernando Savater, u.a.: Convorbiri cu C., Bucureşti 1993; - Zigu Ornea: C. în interviuri, in: România literară, (1993) 50; - Ders.: Publicistica de tinereţe a lui C., in: ebd., (1993) 43; - Eugen Simion: Tânărul C. (III). Un Anteu al disperării, in: Caiete critice (1993) 4 (65), 5-8; - Susan Sontag: Inscripţii, in: Secolul XX, ebd, 11; - Mariana Şora: Ideile şi cuvintele (Viaţa şi literele), in: Secolul XX, ebd., 115-117; - Otto A. Böhmer: Geister der Nacht. E. M. C., in: Sternstunde der Philosophie. Schlüsselerlebnisse großer Denker von Augustinus bis Popper, München 1994; - Michael Jakob: Aussichten des Denkens. Gespräche mit Emmanuel Lévinas, George Steiner, Jean Starobinski, C., u. a., München 1994; - Literatura diasporei: Mircea Eliade, Eugen Ionescu, Emil C. ..., Craiova 1994; - Carmen-Ligia Rădulescu: Emil C.. Conştiinţa ca fatalitate, Bucureşti 1994; - Eugen Simion: Emil C., Bucureşti 1994; - Constantin Tacou: Eliade, C., vies parallèles, in: Magazine littéraire, 327 (1994), 42-44; - Gabriel Liiceanu: Itinéraire d'une vie. Suivi de Les continents de l'insomnie. Entretien avec E. M. C., Paris 1995; - Ders.: Itinerariile unei vieţi: E. M. C.: Trei zile de convorbiri - 1990, Bucureşti 1995; - Ionel Necula: C.: scepticul nemântuit, Tecuci 1995; - Nos élèves ... nos professeurs: rêveries, méditations, évasions, Reşiţa 1995; - Richard Reschika: E. M. C. zur Einführung, Hamburg 1995; - Dan Oltean: Mistica metafizică la C., Timişoara 1996; - Cristian Steinhardt: În genul lui C., Noica, Eliade, Bucureşti 1996; - René Wintzen: C.. Tragisches Denken und die Sehnsucht nach dem Absoluten, in: Dokumente 52 (1996), 52-155; - George Bălan: În dialog cu Emil C., Bucureşti 1996; - Lectures de C., hrsg. v. Norbert Dodille und Gabriel Liiceanu, Paris 1997; - Patrice Bollon: C., l'hérétique, Paris 1997; - The temptations of Emile C., hrsg. v. William Kluback und Michael Finkenthal, New York 1997; - Philippe Moret: Tradition et modernité de l'aphorisme. C., Reverdy, Scutenaire, Jourdan, Chazal, Genève 1997; - Emile C. in: Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Europa, Seine geistigen Quellen in Porträts aus zwei Jahrhunderten, Bd. 2, Gerabronn 1983, 417-425; - Ulrich Schroeter: Emile Michel C., in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur, hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold, München 1985, 1-10; - George Călinescu: Istoria literaturii române de la origini până în prezent, Bucureşti 19862, 955; - C. (Emile Michel), in: Dictionnaire de la littérature française et fracophone, 3 Bde, Paris 1986, Bd. 1, 338; - Ion Negoiţescu: Istoria literaturii române, Bd. 1 (1800-1945), Bucureşti 1991, 354-356; - Dictionnaires des philosophes, hrsg. v. Denis Huisman, 2 Bde, Paris 1993 (2. Auflage), Bd. 1, 596-597; - Dan. C. Mihăilescu: C., in: Dicţionarul scriitorilor români, hrsg. v. Mircea Zaciu, Marian Papahagi und Aurel Sasu, Bucureşti 1995, Bd. 1, 696-698.
Sigrid Irimia-Tuchtenhagen
Litreraturnachtrag
1996
George Balan: In dialog cu Emil Cioran, Cartea Romaneasca, eseuri/critca, 1996; - Patrizia Manganaro, D-io - la coscienza occidentale contemporanea di fronte al divino. Ovvero il racconto biblico della caduta nel tempo secondo É.C., in: Aquinas 42.1999, S. 619-627; -
2001
Friedgard Thoma, Umnichts in der Welt. Eine Liebe von Cioran, Bonn 2001; -
2006
Silvana Lindner, Mystik d. Nihilismus? Auseinanders. mit E.C.s Werk aus systemat.-theol. Perspektive orthodox. Prägung. Frankfurt a.M. 2006; - Patrice Bollon, C., d. Ketzer. Frankfurt a.M. 2006; -
2007
Franz Winter, E.C. u.d. Religionen. Nordhausen 2007; - Bernd Mattheus, C. Portrait e. radikalen Skeptikers. Berlin 2007; -
2008
Joachim Hake, Von Tränen u. Heiligen. E.M.C.s traurige Wissenschaft, in: Mystik - Herausforderung und Inspiration. Ostfildern 2008, S. 304-314; - Elodie Laügt, L'Orient du signe. Reves et dérives chez Victor Segalen, Henri Michaux et E.C. Oxford 2008; - Antonio DiGennaro, E.C. Dalla "fede nel nulla" alla "preghiera muta", in: RdT 49.2008, S. 559-574; - Maria Ioana Sarca, Außenseitertum u. metaphys. Exil. Eine vgl. Auseinandersetzung mit d. Werken E.C.s u. Josef Winklers. Frankfurt/M. 2008.
Letzte Änderung: 15.04.2009