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Band XX (2002)Spalten 373-379 Eberhard Doll

DEDEKIND, Friedrich, Theologe und Autor theologischer und weltlicher Schriften; * 1524/5 Neustadt am Rübenberge als Sohn des Fleischers und Ratsherrn Henning Dedekind. † 27.2. 1598 Lüneburg. Er besuchte wahrscheinlich die Lateinschule in Neustadt a. Rbge. und wohl auch eine weiterführende Schule in Hannover, belegbar ist es nicht. 1543 immatrikuliert an der Universität Marburg, wo er Theologie studierte. In Marburg stand er unter der Obhut und der Förderung des ebenfalls aus Neustadt a. Rbge. gebürtigen Prof. Dr. med. Burkhard Mithobius (Mithoff), dem Leibarzt des Landgrafen Philipp von Hessen, mehrerer Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und Ratgeber der Herzogin Elisabeth von Calenberg-Göttingen, vor allem während ihrer vormundschaftlichen Regierungszeit von 1540-1546 für Erich II. In der Familie Mithobius lernte F.D. nicht nur den späteren Reformer des Herzogtums Calenberg-Göttingen, Antonius Corvinus, kennen, sondern wurde auch an Melanchthon empfohlen, der in regem Briefwechsel mit Mithobius stand. Neben dem Theologiestudium hat sich F.D. auch eingehend sprachlichen und humanistischen Studien gewidmet und war gleichzeitig literarisch produktiv. Bereits 1545 erschien sein erstes lateinisches Gedicht (Epithalamium) in dem von Corvinus herausgegebenen Werk Carmen encomasticon auf Erich II., 1547 die umfangreiche Arbeit Liber proverbiorum Salomonis und dann 1549 sein Grobianus, eine in Latein geschriebene Satire, die D.s literarischen Ruhm begründete. 1546 hielt sich F.D. besuchsweise erstmals bei Melanchthon in Wittenberg auf, wechselte aber erst 3 Jahre später auf diese Universität und ließ sich am 3. Juni 1549 dort immatrikulieren. Melanchthon lobte Klugheit, Liebenswürdigkeit, Gelehrsamkeit, die hervorragenden geistigen Anlagen von D. und versprach Mithobius, ihn zu fördern.- Bereits am 15.2.1550 wurde D. zum Magister artium promoviert und hielt sich danach bis mindestens Juli 1552 an der Universität Wittenberg vmtl. als lesender Magister auf. Zwischen Juli und Ende Oktober 1552 suchte er mehrmals den auf der Festung Calenberg zusammen mit dem Pfarrer Walter Hocker inhaftierten Antonius Corvinus auf. Während dieser Zeit lebte D. vmtl. in Hannover. Hier bewarb er sich beim Rat der Stadt um eine Pfarrstelle. Es ist zu vermuten, daß er von Corvinus dazu angeregt wurde, denn jener nahm nach seiner Freilassung Ende Oktober 1552 Wohnung in der Stadt. Nach dem frühen Tod Corvins am 5.4. 1553 verzichtete F.D. auf die ihm inzwischen zugesagte Pfarrstelle in Hannover. Er wurde von Herzog Erich II. mit der Pfarre in Neustadt a. Rbge. (Liebfrauenkirche) belehnt. 1553 heiratete D. in erster Ehe (von insgesamt 3 Ehen) Juliana Cordus (* 1528, † 3.9. 1577 Lüneburg an der Pest), Tochter des Euricius Cordus (* 1486 Simtshausen, † 1535 Bremen), einem bedeutenden Epigrammatiker, Botaniker, Arzt (er war Prof. med. an der Univ. Marburg) und Gelehrten. Dieser 1. Ehe entsprossen 5 Söhne und 1 Tochter. Aus dieser Familie sind über viele Generationen Theologen, Komponisten, Mathematiker und Schriftsteller hervorgegangen. 1576 wurde F.D. vom Bischof von Lübeck, Eberhard von Holle, der zugleich Abt des Michaelisklosters Lüneburg und Administrator des Bistums Verden war, als Pastor an die Michaeliskirche in Lüneburg berufen und zum Inspektor der Kirchen in den beiden Bistümern bestellt. D. setzte sich literarisch mit konfessionellen Fragen auseinander, gehörte aber zu jenen maßvollen Theologen, die mehrfach zur Beilegung theologischer Kontroversen, die nach Melanchthons Tod innerhalb der protestantischen Kirche besonders über die Abendmahlslehre ausgebrochen waren, als Schlichter, Berater und Schiedsrichter hinzugezogen wurden. Im Februar 1561 war er neben Martin Chemnitz, Paul von Eitzen und David Chytraeus einer von den 10 berufenen Theologen, die in Braunschweig als Vertreter der luth. Theologie den von dem Bremer Domprediger Albert Rizaeus Hardenberg ausgelösten Streit über seine spiritualistisch zwinglianisch geprägte Abendmahlslehre untersuchen und beurteilen, sowie Vorschläge zur Beendigung des Streites unterbreiten sollten. 1570 berief ihn der Magistrat von Göttingen außer den Theologen Martin Chemnitz, Magister Rudolph Mollerus, P. in Hameln, und M. Barthold Sprockhoff, P. in Wunstorf, zur Beilegung einer dogmatischen Kontroverse innerhalb des dortigen Geistlichen Ministeriums. 1576 rief der Rat der Stadt Hannover Martin Chemnitz, M. Christoph Fischer und D. zur Schlichtung des Streites zwischen dem Rektor des Ratsgymnasiums, M. Wichmann Schulrabe, und dem Geistlichen Ministerium zu Hilfe nach Hannover. In Stellungnahmen D.s zu theologischen Fragen und innerkirchlichen Problemfeldern erkennt man, daß er in der Sache zwar ein überzeugter Vertreter und Verfechter der protestantischen Sache war, Fragestellern u. Ratsuchenden aber empfahl, der Gegenseite mit diplomatischem Geschick zu begegnen, nicht durch Überheblichkeit, Schroffheit oder gar Schmähungen zu verletzen. In der Funktion als Gutachter und Schlichter hat sich D. einen Namen erworben und um die Festigung der ev.-luth. Kirche in Niedersachsen verdient gemacht. Weitere Bedeutung erlangte D. durch sein litarisches Werk, wodurch er in der Literaturgeschichte des 16. Jahrhunderts einen festen Platz einnimmt.

Werke: Epithalamium Illustrissimi Principis Domini Erici, Ducis Braunsvicensis et Leuneburgensis, Domini sui clementissimi, In: Antonius Corvinus, Carmen encomiasticon et exhortatorium ad veram pietatem & virtutes Principe viro dignas. Illustrissimo Principi Domino Erico, Duci Braunsvicensi & Leuneburgensi iam novo sponso, et Domino suo clementissimo ducatum per Antonium Corvinum, Hannover 1545; Liber proverbiorum Solomonis, carmine versus, ... redditus ... et in scholis Ducatus ..., perpetuo pueris praelegendus, Ant. Corvino Superintendente ibidem sic disponente ordinante, [Hannover 1547]; Catechesis puerilis carmine reddita, In: Ders., Liber proverbiorum Solomonis carmine redditus ... et in scholis Ducatus ... perpetuo pueris praelegendus, Ant. Corvino Superintendente ibidem sic disponente ordinante, [Hannover 1547]; Oratio Ieremiae Prophetae, non minus quam superior hisce temporibus congrua, carmine ..., In: Georgius Fabricius, Oratio cum primis pia ex decem praeceptis, carmine conscriptam ..., Marburg 1549; Grobianus. De morum simplicitate, libri duo. In gratiam omnium Rusticitatem amantium conscripti ..., Frankfurt 1549;= dt.: Grobianus Von groben sitten und unhöflichen geberden Erstmals in Latein beschriben durch den wolgelerten M. Fridericum Dedekindum und jetzund verteutschet durch Casparum Scheidt von Wormbs ..., Worms 1551; In nuptiis Illustrissimi Principis ac Domini, Dn. Alberti Ducis Prussiae etc. Illustrissimaeque Principis Annae Mariae, clarissimi Brunsvicensium et Luneburgensium Ducis Erici senioris filiae Epithalamios Elegia, Wittenberg 1550; Epithalamion. In honorem nuptiarum honesti iuvenis Matthaei Globeci, et ingenuae virginis Caritatis, gravissimi et doctissimi viri, Dn. Joannis Forsteri, sacrae Theologiae Doctoris, filiae, Wittenberg 1550; Epithalamion in nuptiis doctiss. viri M. C. Christophori Irenaei Silesii, Ascaniensis ludimoderatoris, et virginis castiss. Irenes D. Petri Plateani filiae, Wittenberg 1551; De obitu doctissimorum virorum M. Andreae Kegelii, et M. Burchardi Wittich, Islebianae scholae moderatorum lugubris Elegia ..., In: Hieronymus Menzel, Reverendo viro D. Johanni Spangenbergo, Ecclesiarum Mansfeldensium Superintendenti vigilantissimo etc. Epicedion ..., Wittenberg 1551; Epicedion ... D. Johanni Spangenbergio ..., In: Ebd., Wittenberg 1551; In obitu viri et maiorum imaginibus et propria virtute nobilis Dn. Burchardi de Salder. Ecloga lugubris ..., Wittenberg 1551; Epicedion ..., In: Hieronymus Menzel, Epicedion piissimae matronae Christinae, uxoris reverendi viri D. Magistri Michaelis Celii concionatoris Mansfeldensis etc. Item carmen consolatorium ad doctiss. virum D. Magistrum Johan. Wigandum etc., Wittenberg 1551; Grobianus. De morum simplicitate, libri tres ..., Leipzig 1552; Grobianus, et Grobiana. De morum simplicitate, libri tres ..., Frankfurt 1554; dt.: Grobianus und Grobiana. Von unfletigen groben unhöflichen sitten und Baewrischen gebärden Erstmals im Latein durch ... M. Fridericum Dedekindum beschrieben Jetzund aber nach der Teutschen version Caspari Scheidii gantz von newem zugericht und auffs artlichst und lustigst in Künstliche Reimen gestellet durch Wendelinum Hellbachium aus Thüringen, Fankfurt/M. 1567; dt.: Der Grobianer und die Grobianerin, das ist, drey Bücher von Einfalt der Sitten: zu gefallen Allen denen die Grosheit liebhaben ... An jetzo ... in Alexandrinische Reime nach Anweisung H. Opitii ... gebracht ... durch Wencel Scherffern, Brieg 1640; dt.: Wenzel Scherffer, Der unhöffliche Monsieur Klotz, Mit poetischer Feder beschrieben ... von W[enzel]. S[cherffer], Sittenau [Braunschweig] Höfflinghausen 1708; dt.: Ludwig Tölpels ganz funkel nagel neue BaurenMoral mit einem lächerlichen Wörterbuch vermehret und in das Deutsche übersetzt von Palato, Kamtschacka [i. e. Ulm, Stettin] 1752; dt.: Grobianus, Von groben Sitten und unhöflichen Gebärden. Wieder an den Tag gegeben und neu in Verse gesetzt von Horst Langer, Berlin 1995; ungar.: Mátyás Csáktornyai (Übers.), Gróbián, verseinek magyar énekbe való forditása, melyekben az jó tisztességes erkölcsnek regulái vissza való értelemmel vannak megiratván - ez a teljes cime annak az [Clausenburg] 1592; poln.: GROBIIAN, Abc polityka iego. prostota obyczaiow y zsztuk rozmáitych nádziana. Wszystkim chlopietom dworskim / y wszelkim Domatorom bárzo potrzebna. potrzebna. Z Lácinskiego ná Polskie przetlumáczona. Przez Iana Guczego. W Krakowie, Roku Pánskiego, 1637; tschech.: Spis welmi vzitecny a potrzebny, od Doktora Grobiana wssehnem wubec ucineny, w nemz napomina pilne k ostrihanj swych Mrawuw a znamenitych Ctnosti. Kteremuzto kdoz by dobre wyrozumel, giste nemaly vzitek mohlby sobe odtud wzyti. Wytissteny w Litomyssli, v Matausse Brezyny (1647); engl.: The schoole of slovenrie: or, Cato turnd wrong side outward. Translated out of Latin into English verse, to the use of all English Christendome, except court and cittie. By R. F. Gent, London 1605; engl.: Grobianus; or, The Compleat Booby, an ironical poem in three books. Done into English, from the Original Latin of Friderick Dedekindus by Roger Bull [Pseudonym], London 1739; Epicedion ...; In: Johannes Spangenberg, Explicationes Evangeliorum et Epistolarum ..., Basel 1555; De insignibus suis, Ad Johannem Schosserum Aemilianum, In: Johannis Schosser, Poemata, Leipzig [1560], 167f; Elegia de obitu Corvini ad Burchardum Mithobium [1562], In: Paul Tschackert 1900, 297; Epistula ... ad Herm. Cregelium, 6. Cal. Febr. 1563, In: Unschuldige Nachrichten Von Alten und Neuen Theologischen Sachen, ... Leipzig 1709, 511-514; Metamorphoseon sacrarum libri quinque, Schmalkalden 1565; F.D. ad Verdermannum, 9.7.1573, In: Joh. Georg Bertram, Das Ev. Lüneburg ..., Braunschweig 1719, Beyl. z. 2. T., 147-149; Paraphrasis elegiaco proverbiorum Salomonis, o. O., 1573; Nuptis eruditi ... iuvenis D. Georgii Busingi ... virginis Annae ... Johannis Richii filiae ..., Wolfenbüttel 1576; Der Christliche Ritter, aus dem 6. Capitel der Epistel S. Pauli zu den Ephesern. In ein geistlich Spiel oder Comedien gefasset ..., Uelzen 1576; Von dem Ordentlichen beruff der Priester und Prediger. Durch M. Caspar Franck, Catholischen Priester und Hoffpredigeer zu München &. Mit einem kurtzen gründtlichen und bestendigen gegenbericht M. Friderici Dedekindi Neostadiani, beruffenen und ordentlich eingesetzten Pastors zu S. Michael in Leuneburg, Hamburg 1578; Epitaphium Domini nostri Jesu Christi ..., Ad viatorem, In: Lucas Lossius, Epitaphia Principum, Ducum nobilium et praecipuorum Ecclesiae, Reipublicae et Scholarum gubernatorum ..., Wittenberg 1580; Epigrammata tria ..., In: Henning Dedekind, Metamorphosis truculenta et subita, quae accidit anno 1585, iubente Apolline descripta ..., Mühlhausen 1585; Ad philomusum Cantorem, In: Euricius Dedekind, Antidota, adversus octo hominum passiones, vitiorumque turbam universam, in gratiam pietatis et musicae amantium, Quatuor vocibus composita ..., Uelzen 1589; Epitaphia, In: Epitaphia in obitu doctiss. viri D. M. Pauli Fischeri, Halberstadianae Scholae Rectoris, Reverendi et clarissimi viri D. M. Christopheri Fischeri senioris, Ecclesiarum in laudatissimo Ducatu Luneburgensi Superintendentis filii, qui inter religiosas preces et sanctissimam confessionem fidei nostrae placide expiravit Halberstadii ..., Uelzen [1589]; Epitaphium Domini Eberhardi de Holle episcopi Lubecensis et Verdensis, et Abbatis Luneburgensis, In: Hieronymus Henninges, Genealogiae aliquot familiarum nobilium in Saxonia ..., Hamburg 1590; In calligraphiam v. cl. D. Johannis Posselii, Graecae sapientiae et eloquentiae in Academia Rhodopolitana Doctoris, In: Johannes Possel, d.Ä., Calligraphia oratoria linguae Graecae, ad proprietatem, elegantiam et copiam Graeci sermonis parandam utilissima concinnata ..., Frankfurt 1590, 17f; Regium regis Salomonis votum. Quo faustum novi sui regni suspicium, à Deo optimo maximo, impetravit. Ex S. literarum monumentis excerptum, et Poetica paraphrasi ... descriptum, faustaeque acclamationis loco ... Ernesto, duci Brunsvicensi ac Luneburgensi, etc. cum publica homagii solennitate inter celsitudinem ipsius et senatum populumque; Luneburgensem mutuae fidelitatis foedus pangeretur ..., o.O. [Uelzen ?], 1593; Papista conversus. Ein Newe Christlich Spiel von einem Papisten, der sich zu der rechten warheit bekeret und darüber in Gefangniß und gefahr des Lebens kompt. Darauß er durch Gottes hülffe gnediglich erlöset wirdt ..., Lüneburg [1596]; Lectori S., In: Hieronymus Henninges, Theatrum Genealogicum ostentans omnes omnium aetatum familias: Monarcharum, Regum, Ducum ..., item philosophorum, oratorum, historicorum ..., Bd. I, Magdeburg [1598].

Lit.: Thomas Dekker, The Guls Horne-booke, London 1609; - Joh. Heinr. Gevers, Send-Schreiben an den ... M. Johann Friedrich Corvinum, ... Pastorem Primarium zu Hornburg ..., Betreffende Die Lebens Beschreibung Antonii Corvini, Goslar [1708]; - Johann Georg Bertram, Das Evangelische Lüneburg: Oder Ref.-u. Kirchen-Historie der ... Stadt Lüneburg, Braunschweig 1719, 200f., 638-641; - Daniel Eberhard Baring, Leben d. ... M. Antonii Corvini, weil. Braunschw. Lüneb. General-Sup. im Fstt. Calenberg etc., Hannover 1749, 69f.; - Heinr. Wilh. Rotermund, Das gelehrte Hannover 1, Bremen 1823, 440f.; - Karl Gödeke, Johannes Römoldt. Ein Beitrag z. Gesch. d. dt.en dramat. Lit. des XVI. Jh., In: ZHVfN 1852, Hannover 1855, 370-385; - Ders., F.D., In: Grundriß zur Gesch. d. dt. Dichtung 2², Dresden 1886, 396f, 455ff.; - Arnold von Weyhe-Eimke, Die Äbte des Klosters St. Michaelis zu Lüneburg, Celle 1862, 173; - Johannes Bolte, De Düdesche Schlömer, Ein niederdt.es Drama von Johannes Stricker, Norden Leipzig 1889, 36ff.; - Albert Schuster, Das Leben und Wirken F.D.s aus Neustadt a. Rbge., In: Hannoversche Gesch.-Blätter, 2. Jg., Hannover 1899, Nr. 11, 81-83; Nr. 22, 172-175; Nr. 23, 179f.; - Paul Tschackert (Hrsg.), Briefwechsel des Antonius Corvinus, Hannover 1900; - Fritz Bergmeier, Dedekinds Grobianus in England, Diss. (Greifswald) 1903; - H. Jarck, Zur Kirchengesch. d. Amtes Lauenstein, In: ZGNKG, Braunschweig 1910, 197; - Gustav Böhm, Des Faustinus Grobianus Querkopfs empfindsame Reise am Bodensee, In: Zschr. f. Bücherfreunde, Monatshefte f. Bibliophilie u. verwandte Interessen 19, 1927, 99ff.; - H. Knigge, F.D. u. sein Buch "Der Grobianus", In: Die Spinnstube, Illustrierte Wochenschr. f. Heimat, Kunst und Dichtung, 6. Jg., Göttingen 1929, 137f.; - E. H. Zeydel, Goethe, Grobianus and Wolfram von Eschenbach, In: The German quarterly, 1949, 223ff.; - Thomas Perry Thornton, The 1583 Low-German Version of "Grobianus Tischzucht", In: Modern language notes 72, 1957, 597ff.; - Peter A. von Magnus, Die Gesch. d. Theaters in Lüneburg bis z. Ende d. 18. Jh., Lüneburg 1961, 9-23; - Harry C. Schnur, F.D., In: Ders., Lat. Gedichte dt.er Humanisten, Stuttgart 1967, 427f.; - Hans Rupprich, In: de Boor/Newald (Hrsg.), Gesch. d. dt.en Lit., IV/2, München 1973, 208, 217-219, 303, 331; - Barbara Könneker, F.D., Grobianus, de morum simplicitate; Grobianus von groben Sitten u. unhöfl. Gebärden, Darmstadt 1979, V-XXIII; - Dies., Zu den "Grobianischen Heiligen" in Dedekind-Scheidts Grobianus, In: Eulenspiegel-Jb. 1987, 51-67; - Dies., F.D. / Caspar Scheidt: Grobianus 1549/51, In: Dies., Satire im 16. Jh., München 1991, 118-129; - Johanna Neuer, The Grobianus Tischzucht of Wilhelm Salzmann, In: Archiv für Kulturgesch. 62, 1980, 65ff.; - Hans Patze, F.D., Gesch. Niedersachsens 3.2, Hildesheim 1983, 503, 506f., 591, 615; - Gerhard Aumüller, Cordus` Vorfahren u. Nachkommen, In: Ztschr. f. hess. Gesch. u. Landeskde., 1990 (Sonderdr.); - Eckard Steigerwald, Ant. Corvinus - eingekerkert auf der Feste Calenberg, In: Reformation im Calenberger Land, Festschr. z. Jubiläum im Jahr 1992, Laatzen 1992, 33-43; - Barbara Correll, The End of Conduct, Grobianus and the Renaissance Text of the Subject, Ithaca London 1996; - Martin Teske, F.D. 1525-1598, Der Schutzpatron der Grobiane, In: Ders., Spurensuche in Marsch und Heide 1, Lüneburg 1997, 19-26; - Eberhard Doll, Die Berufung des M.s F.D. als Pastor auf die 1. Pfarrst. der St. Michaeliskirche in Lüneburg, In: JGNKG 98, 2000, 227-237; - Ders.: Melanchthon-Epitaph in der Liebfrauenkirche in Neustadt a. Rbge., In: Ebd., 239-242; - Christian Gottlieb Jöcher, F.D., In: Allg. Gelehrten-Lex., 2. T., Leipzig 1750, 63f.; - Scherer, F.D., In: ADB 5, 1877, 12-15; - Philipp Strauch, Kaspar Scheit, In: ADB 30, Berlin 1890, 721-729; - Meyers Großes Konvers.-Lex. 4, Leipzig Wien 1904, 576; - Willi Flemming, F.D., In: NDB 3, Berlin 1957, 551f.; - Gero v. Wilpert, F.D., Lex. d. Weltlit. 1², Stuttgart 1975; - Meyers Großes Taschenlex., F.D., Mannheim 1990, 105; - Walther Killy, F.D., In: DBE 2, Darmstadt 1995, 461; -Redaktion Kindlers Lit.-Lex., F.D., In: Kindlers Neues Lit.- Lex., München 1998, 469f; - Wilhelm Kosch (Hrsg.), Dt. Lit.-Lex. 3³, Bern München 1999, 19f.

Eberhard Doll

Literaturergänzung:

2008

Eberhard Doll, "... mein zuverlässiger Beichtvater in Christus, Herr Corvinus". Die Rolle Friedrich Dedekinds im Leben Antonius Corvins, in: JGNKG 106.2008, S. 137-148; -

2009

Eberhard Doll, Portrait u. Wappen d. Theol. u. Schriftstellers F.D. (ca. 1525 - 1598). Hameln 2009.

Letzte Änderung: 21.08.2009