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Band XXI (2003) Spalten 342-343 Autor: Ekkart Sauser

DONATUS von Münstereifel: Katakombenheiliger, 4. Jh. (?), Fest: 30.6. - Unter den vielen Heiligen und Seligen mit Namen "Donatus" ragt auch ein Donatus hervor, der ein Katakombenheiliger gewesen ist. Ihm wurde dieser Name beigegeben und seine Verehrung ist groß in der Eifel und im Raum um Köln. Im Jahre 1652 wurden die Gebeine dem Jesuitenkolleg zu Münstereifel geschenkt. In der dortigen Jesuitenkirche werden sie noch heute verehrt. Er gilt als Patron gegen Blitz, Unwetter und Feuer. D. gilt als Patron der Bäcker. In der Kunst wird er dargestellt als römischer Krieger mit Palme und Messer.

Lit.: J. Torsy: Lexikon der Deutschen Heiligen, Köln 1959, Sp. 114; - Ders., Der Große Namenstagskalender, Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, hrsg. von H. J. Kracht, Freiburg-Basel-Wien 19972 177; - Joh. Ev. Stadler-J. N. Ginal: Vollständiges Heiligenlexikon I, 798; - H. Schneider: Die Verehrung des hl. Donatus in Bornheim, 1940; - J. Braun: Tracht und Attribute der Heiligen in der deutschen Kunst, Stuttgart 1943, 193; - A. Schüller in Pastor bonus 39 (1928) 433.

Ekkart Sauser

Literaturergänzung:

1956

Wolfgang Müller, Der Wetterheilige Donatus in Geschichte, Legende und Kult. Trier 1956; -

1997

Michael Schmitz, Der hl. Donatus von Münstereifel. Entstehung und Anfänge des Kultes um einen Katakombenheiligen, Trier 1997; -

Letzte Änderung: 22.07.2009