Verlag Traugott Bautz |
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ERASMUS, Heiliger, einer der 14 Nothelfer, † angeblich 303. - E. soll, nachdem er im Libanon eine furchtbare Marterung mit brennendem Pech und Schwefel unversehrt überstanden hatte, nach Formiä (Kampanien) gekommen sein, viele Heiden für das Christentum gewonnen und durch sein Gebet rettende Wundertaten bewirkt haben, z. B. gelegentlich eines großen Viehsterbens und bei einem heftigen Gewitter. - E. wird als Heiliger verehrt. Sein Fest ist der 2. Juni. Seine Reliquien befinden sich in Gaeta.
Friedrich Wilhelm Bautz
Literaturergänzung:
1983
Francois Halkin, La légende grecque de saint É., in: AnBoll 101.1983, S. 5-17; -
1994
Berta Ritscher, Die ehem. Wallfahrt zu d. Vierzehn Nothelfern in Söllitz. Entstehung u. Entwicklung, in: BGBR 28.1994, S. 296-310; -
2008
Bodo Heil, Nothelfer. Graz 2008; - Heinrich Fürst, Die vierzehn Nothelfer. Unsere Freunde. Ihre Verehrung von d. Anfängen bis zum Dreißigjährigen Krieg. Petersberg 2008; - Luc Campana, Die 14 Heiligen Nothelfer. Herkunft und Verehrung. Konkurrenz zur Medizin . Leben und Legenden. Reichweite und Bildnisse. Schwerpunkt Schweiz. 2., überarb. u. erw. Aufl. Lauerz 2008.
Letzte Änderung: 09.04.2011