FAUTH, Adolf Ludwig, Pfarrer, Homöopath, Volksschriftsteller, * 15. Februar 1836 in Schauren/Hunsrück; V.: Pfarrer Heinrich Ludwig Fauth (1804-1844); M.: Luise Freiin von Meckel; verh. mit Martha van Emster († 1899); Kinder: Franz (1868-1931), Carl (1870-1932), Adolf (1873-1959), Heinrich Florentin (1877-1963); gestorben am 26. Januar 1912 in Gersweiler/Saar. - Adolf Fauth entstammte einer alten und angesehenen Saarbrücker Kaufmannsfamilie. Sein Großvater, der Bankier Johann Philipp Fauth (1754-1836), war Mitbesitzer der Saarbrücker Kolonialwarengroßhandlung Palm & Fauth und stammte aus einem kurpfälzischen Patriziergeschlecht. Johann Philipp Fauth genoß als fürstlich-nassauischer Kammerrat hohes Ansehen in der Stadt. Nach dem frühen Tod seiner ersten Frau heiratete er in zweiter Ehe Louise Henriette Haybach (1773-1818), die Tochter des fürstlichen Leibarztes Gregor Christian Haybach und der Luise Henriette geb. Lautz. Zwei Töchter, Maria Barbara Philippine (1802-1840) und Caroline (1807-1840), sowie zwei Söhne wurden der Familie geschenkt, von denen der ältere Sohn Matthias Christian Wilhelm (1798-1817) als Husarenoffizier mit neunzehn Jahren tödlich verunglückte, während der jüngere Heinrich Ludwig Theologie studierte. Johann Philipp Fauth gehörte zu den Vertrauensleuten der Saarbrücker Bürgerschaft, die dem geflohenen Landesherrn, Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken, durch Geldzuschüsse den Lebensunterhalt ermöglichten; Fauth weilte in dieser Funktion oft in Baden-Baden. Durch Verrat kam es zur Plünderung des Fauth'schen Besitzes durch den republikanischen Pöbel; Fauth mußte fliehen und trat in preußische Staatsdienste ein. Als sich in Saarbrücken die Verhältnisse beruhigten, kehrte er zurück und wurde bald in diplomatischer Funktion der Saarbrücker Bürgerschaft nach Mainz geschickt, wo er nach Bekanntwerden des ersten Pariser Friedens 1814 bei Justus Gruner, dem Generalgouverneur des Mittelrheins, einen günstigeren Bescheid für die Saarbrücker erwirken sollte. 1815 gehörte Fauth mit Heinrich Böcking zu einer Delegation, die dem preußischen Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg die Anschlußwünsche der Saarbrücker vortrug. Der Wunsch ging durch den zweiten Pariser Frieden in Erfüllung. Fauths verbliebener Sohn Heinrich Ludwig, der 1825 am Saarbrücker Gymnasium Abitur gemacht hatte, wohnte um 1830 als Predigtkandidat in Saarbrücken, wo er sich durch Sprachunterricht in Latein, Griechisch, Hebräisch und Französisch seinen Lebensunterhalt aufbesserte. Bald danach wurde er als Pfarrer in Schauren tätig, wo ihm auch sein Sohn Adolf geboren wurde. Im Jahre 1840 wechselte Ludwig Fauth als Pfarrer nach Dudweiler. Dort starb er nach nur vierjährigem Wirken an den Folgen eines Leberleidens am 10. November 1844. Luise Fauth, seine Witwe, zog daraufhin mit ihren fünf Kindern, es waren drei Söhne und zwei Töchter, nach Saarbrücken und wohnte in einem der Palais am Ludwigsplatz. Adolf, der zuerst an der Dudweiler und dann an der Saarbrücker Elementarschule unterrichtet worden war, besuchte nun das Königliche Gymnasium in Saarbrücken. In Saarbrücken wurde er von Pfarrer Eduard Zickwolf in der Ludwigskirche konfirmiert. Nachdem er seine Reifeprüfung im Jahre 1857 abgelegt hatte, studierte er von 1858 bis 1861 Theologie an der Ruprecht-Carls-Universität in Heidelberg und an den beiden preußischen Universitäten in Berlin und Bonn. In seiner Bonner Zeit lernte er durch einen Verbindungsbruder dessen Schwester Martha van Emster aus Xanten kennen, die Fauths Frau werden sollte. Nach seiner Ersten Theologischen Prüfung vor dem Königlichen Konsistorium in Koblenz wurde er an die Duisburger Diakonissenanstalt als Vikar bestellt. Erst nach dem Zweiten Theologischen Examen kehrte Adolf Fauth an die Saar zurück. Im Frühjahr 1863 übernahm Adolf Fauth zuerst die Vertretung für den erkrankten Ludweiler Pfarrer Philipp Franz Hügel, nach dessen Tod dann die Vakanzverwaltung. Am 15. Dezember 1863 wurde der junge Predigtamtskandidat vom Königlichen Konsistorium in Koblenz zum Pfarrer von Ludweiler ernannt; der Saarbrücker Superintendent Johann Gottfried Schirmer ordinierte ihn am 10. Februar 1864 in der Ludweiler Hugenottenkirche und führte ihn zugleich in sein neues Amt ein. Fauth führte bald den "Evangelischen Katechismus der Provinzialsynode" ein, der den reformierten Ludweiler Sonderkatechismus ablöste; damit setzte er erste Akzente. 1866 verheiratete sich Adolf Fauth mit Martha van Emster, der Tochter des schon verstorbenen Xantener Pfarrers Heinrich van Emster. Noch in Ludweiler wurden die beiden ersten Söhne Franz und Carl geboren; seine alt gewordene Mutter Luise Fauth nahm er zu sich ins Pfarrhaus. Sie ist auf dem Ludweiler Friedhof begraben. Im Deutsch-französischen Krieg 1870/71 versah Fauth treu den Dienst in seinem Grenzdorf; der Saarbrücker Historiker Prof. Albert Ruppersberg hielt es für angemessen, Fauth für seine Treue namentlich in seiner Saarbrücker Kriegschronik zu erwähnen. In die Ludweiler Amtszeit Fauths fiel eine längst überfällig gewordene grundlegende Renovierung der dortigen Hugenottenkirche. 1868 initiierte Adolf Fauth in Ludweiler die Gründung eines "Kreditvereins des Warndts" und stellte sich auch als 1. Rechner zur Verfügung. Ludweiler war seit Mitte des 19. Jahrhunderts gewaltig gewachsen, und mit der Bevölkerungszahl stiegen auch die sozialen Probleme. Hier sollte der Kreditverein Abhilfe schaffen und den Arbeitern helfen, sich einen kleinen Wohlstand zu erwirtschaften. So verabschiedete sich Fauth im Oktober 1872 von seiner Ludweiler Gemeinde und trat den Dienst in Gersweiler an. Am 27. Oktober führte ihn der Saarbrücker Superintendent Johann Gottfried Schirmer in der barocken Lautemannkirche in sein Amt ein. Die Söhne Adolf und Heinrich Florentin sollten dem Ehepaar in Gersweiler geboren werden, über dreißig Jahre sollte er der Gemeinde als Pfarrer, Homöopath und Schriftsteller dienen. Sein besonderes Augenmerk aber galt den Arbeitern. Die Redaktion des seit dem 5. Juli 1874 erscheinenden "Evangelischen Wochenblattes" lag bei Pfarrer Herrmann in Friedrichsthal, der Druck erfolgte bei C. A. Ohle in Neunkirchen. Erklärtes Ziel des Wochenblattes war die Förderung und Verbreitung evangelischer Interessen, - und der sprunghafte Anstieg der Auflagenhöhe von 2.200 im Erscheinungsjahr 1874 auf 7.500 im Jahre 1896 bestätigte dem Blatt, richtig zu liegen. Inzwischen hatte der Herausgeber gewechselt: Pfarrer Otto von Scheven leitete das Blatt zwei Jahrzehnte, nachdem Pfarrer Hermann als Divisionspfarrer im März 1876 nach Osnabrück gegangen war. Seit 1880 gehörte Pfarrer Max Lentze zum Mitarbeiterkreis, er sollte ab 1898 - später gemeinsam mit den Pfarrern Adolf Fauth aus Gersweiler und August Hermann Trommershausen aus Dudweiler - die Geschicke des Blattes lenken. Anfangs zeigte sich Carl Ferdinand Freiherr von Stumm, der "Schlotenbaron" an der Saar, wohlwollend gegenüber dem "Evangelischen Wochenblatt". Aber seit der Niederwerfung des Rechtsschutzvereins 1893 und mit dem steigenden Einfluß von Stumms bei Hofe drängte der Industrielle darauf, die Sozialistengesetze in ganzer Härte zur Anwendung zu bringen, was zu einer unerwartet scharfen Konfrontation führte. Die Synode Saarbrücken konstatierte 1896 daher etwas kopflos: "Fast scheint es, als ob die alten Gegner der Mittelparteien (Ultramontane, Freisinnige, Sozialdemokraten) ausgestorben seien, so ausschließlich werden wir angegriffen und bekämpft". Als dann Friedrich Naumann im Oktober 1895 vor dem Saarbrücker Handwerkertag einen Vortrag hielt, brach Freiherr von Stumm den "Patriotenkrieg" vom Zaun. Gustav Adolf Zillessen, Superintendent der Saarbrücker Synode, sah sich sogar genötigt zu erklären, daß er "kein persönlicher Feind des Freiherrn von Stumm" sei, "aber allerdings ein Feind seines Systems, das sich mir je länger je mehr als ein System der brutalen Gewalt unter völliger Nichtbeachtung des unveräußerlichen Rechts jeder anderen Persönlichkeit enthüllt hat". Friedrich Naumann war es schließlich, der den Begriff von "Saarabien" prägte, durch den die patriarchalischen Verhältnisse im Saarrevier treffend umschrieben wurden. Wilhelm II. hielt es in dieser Auseinandersetzung für angemessen, die Position v. Stumms zu stärken: Im Februar 1896 ließ er ein Telegramm an den Freiherrn veröffentlichen: "Die Herren Pastoren sollen sich um die Seelen ihrer Gemeinden kümmern, die Nächstenliebe pflegen, aber die Politik aus dem Spiele lassen, dieweil sie das gar nichts angeht". Es ist bezeichnend - und wohl das Ergebnis einer Initiative des Freiherrn von Stumm -, daß der 1887 verfaßte Artikel "Notschrei aus der Tiefe", worin Adolf Fauth Mißstände im Untertagebau anprangerte, kurz vor der Drucklegung der Zensur zum Opfer fiel. Pfarrer Max Lentze erwähnte diesen unerhörten Vorgang auf der Saarbrücker Pfarrkonferenz am 12. März 1896: "Selbst als die Ueberzeugung eine ziemlich allgemeine geworden war, daß große Mißstände in den Verhältnissen der Grubenarbeiter eingerissen seien, wurde ein vom Herrn Kollegen Fauth verfaßter Artikel aus dem Jahre 1887 [...] noch einmal im letzten Augenblick zurückgehalten". Als dann in der Ausgabe vom 22. Dezember 1889 Pfarrer Lentze in einem unliebsamen Artikel über den Rechtsschutzverein den entscheidenden Satz schrieb, "Wir stehen in einer großen Krisis; wie der sog. dritte Stand sich vor 100 Jahren die Gleichberechtigung erwarb und errang, so ringt gegenwärtig der vierte Stand nach demselben Ziele", drohte Freiherr von Stumm der Druckerei C. A. Ohle in Neunkirchen mit einer Klage wegen "Staatsgefährlichkeit" und verbot die Verteilung des "Evangelischen Wochenblattes" in seinen Einrichtungen. Das alles fand erst ein Ende, als sich die Redaktion 1895 entschloß, die Drucklegung des Wochenblattes durch die Fa. Gebr. Hofer in Saarbrücken erledigen zu lassen. Das "Evangelische Wochenblatt" - anfangs seinen Gründungszielen treu verpflichtet und zunächst gemäßigt konservativ und deutschnational - wurde mit Gründung der Evangelischen Arbeitervereine zunehmend Forum der Arbeiterinteressen, was sich nicht zuletzt dadurch erklärt, daß die im Wochenblatt schreibenden Pfarrer zumeist Vorsitzende ihrer örtlichen Vereine waren. Der Dudweiler Pfarrer August Hermann Trommershausen, Mitherausgeber des "Evangelischen Wochenblattes", war seit 1898 sogar erster Vorsitzender des Verbandes evangelischer Arbeitervereine an der Saar. Gerade Fauths "Beiträge zur sozialen Frage" fanden die Zustimmung des Freiherrn von Stumm nicht. So schrieb Fauth, Gründer des ersten evangelischen Arbeitervereins und gleichsam Vater der Arbeitervereine an der Saar, unter der Überschrift "Der Achtstundentag": "Was die Accordarbeit in Arbeiterkreisen vielfach verhaßt macht, ist nicht diese Lohnform selbst, sondern die Handhabung durch die Arbeitgeber. Vor allen Dingen die willkürlichen Herabsetzungen, sobald der Arbeiter nach Ansicht des Arbeitgebers zu viel verdiente. Dieses Verfahren ist nicht nur ungerecht, sondern meist auch sehr unklug. Der Arbeiter wird dadurch geradezu gezwungen, seine Leistungen niedriger zu halten, um nicht Lohnkürzungen ausgesetzt zu sein. Ein Unternehmen kann nur dann gedeihen, wenn der Arbeiter seine volle Kraft einsetzt." Als das "Evangelische Wochenblatt" im Zusammenhang mit den Arbeiterstreiks des Jahres 1889 durch den Rechtsschutzverein angegriffen wurde, verwahrte sich Fauth dagegen: "Wir nehmen keinen Anstand zu erklären, daß in den letzten Jahren die Lage der Arbeiter eine gedrückte war, daß die Schichtdauer eine zu lange, die Gesundheit gefährdende gewesen, daß der Lohn nicht immer der schweren und gefährlichen Arbeit entsprach, daß die Behandlung vonseiten der Beamten oft viel zu wünschen ließ, daß die Strafen über das Maß der Billigkeit hinausgingen u.a. Wer nun bei der gegenwärtigen Lage der Dinge, nachdem den berechtigten Wünschen der Arbeiter Rechnung getragen, durch Hetzen und Schüren die Unzufriedenheit nährt, und die Rückkehr des Vertrauens in die erregten Gemüter hindert, der ist unseres Erachtens der größte Feind der Arbeiter, ja ein Feind des Vaterlandes". Fauth selbst gründete in seiner Gersweiler Amtszeit 1885 den ersten evangelischen Arbeiterverein an der Saar, der immerhin gleich sechzig Mitglieder zählte, allerdings stets zahlenmäßig hinter den späteren Gründungen in Friedrichsthal, Dudweiler, Guichenbach, Ludweiler und Neudorf zurückblieb. Die seit 1885 im "Verband evangelischer Arbeitervereine Rheinlands und Westfalens" zusammengeschlossenen Ortsvereine bestätigten mit ihrem Beitritt zum Dachverband folgende Statuten: "1) Der Verein steht auf dem Boden des evangelischen Bekenntnisses, erstrebt die Weckung und Stärkung des evangelischen Bewußtseins unter den Glaubensbrüdern und hält treu zu Kaiser und Reich. 2) Der Verein strebt die Pflege und Wahrung eines friedlichen Verhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an. 3) Wer das entwürdigende Versprechen gegeben hat, seine Kinder der katholischen Kirche zu überweisen, soll, Ausnahmefälle vorbehalten, von der Mitgliedschaft ausgeschlossen bleiben". Pfarrer D. Hubert Nold, der spätere Saarbrücker Superintendent, erklärte dann auf dem Bezirksfest der evangelischen Arbeitervereine an der Saar am 24. Juli 1904 den Sinn der Vereine so: "Die Arbeit, die wir leisten wollen, liegt zu allernächst auf dem Gebiet der Bildung, der geistigen und sittlichen, der politischen und sozialen, der deutsch nationalen Bildung". Adolf Fauth selbst kennzeichnete auf eine Anfrage hin ihre Funktion: Die Evangelischen Arbeitervereine "wollen keine Störung des Friedens, sondern das, was auf der Fahne (Gottesfurcht - Königstreue - Bruderliebe) und in den Statuten (Fürchtet Gott! Ehret den König! Habt die Brüder lieb!) steht". So mögen die Arbeitervereine einzelnen Menschen große Hilfe gegeben haben, ganz bestimmte aktuelle Nöte zu meistern, sei es durch ihre Auskunftsarbeit, sei es durch Einrichtung von Kinderbewahranstalten und Sterbekassen, aber das Grundübel an der Wurzel zu packen, sahen sie sich außerstande. Pfarrer Fauth selbst war politisch zu sehr den konservativ-liberalen Idealen verhaftet, was die Ablehnung, ja Bekämpfung der Sozialdemokratie mit einschloß, wie bereits der Titel seiner Schrift "Die Sozialdemokraten, was sie wollen und wie sie sind" mit dem bezeichnenden Untertitel "Ein Wort der Belehrung und ernsten Mahnung an die deutschen Arbeiter" andeutet. Dennoch gesteht er ein: "Unsere gesellschaftlichen Zustände lassen ja viel zu wünschen übrig. An mancherlei Ursachen zur Unzufriedenheit fehlt es nicht. Eine allzu große Ansammlung des Besitzes in wenigen Händen bringt für die Volkswohlfahrt große Gefahren mit sich. Diese Ungleichheit kann nie ganz aus der Welt geschafft werden, aber sie muß gemildert werden, wenn nicht ein unversöhnlicher Zwiespalt die verschiedenen Bevölkerungsklassen trennen soll". In seinem Beitrag über die Wohlfahrtseinrichtungen kritisierte Fauth dann konsequent auch die Einseitigkeit der Unternehmungen: "Es ist alles vorgeschrieben, alles geschieht von oben herab, und alles bleibt Eigentum des Unternehmers. Fast nirgends hat man die Arbeiter zu den für sie bestimmten Anstalten herangezogen. Die letzte Ursache liegt leider in dem Mißtrauen gegen die Fähigkeit der Arbeiter. Diesem steht das gleiche Mißtrauen der Arbeiter gegen die uneigennützige Absicht der Unternehmer als nicht unverdiente Antwort gegenüber". Und so kommt Fauth 1893 vor der Saarbrücker Pfarrkonferenz sogar dazu einzugestehen: "Man trifft Bergleute von guter patriotischer Gesinnung, welche bei aller Abscheu vor den Irrlehren der Sozialdemokratie gleichwohl bekennen: Es ist für den Arbeiter von großem Vorteile, daß diese Partei besteht, und wir möchten nicht, daß sie von der Bildfläche verschwinde. Man sieht die Sozialdemokraten gleichsam als die Hechte im Karpfenteich an [...] Eine gewisse Berechtigung hat ohne Zweifel diese Anschauung". Adolf Fauth engagierte sich aber auch auf ganz anderem Gebiet für die einfachen Leute: "Den Menschenkindern an Leib und Seele zu helfen", war das Programm des Gersweiler Pfarrers. Er erkannte die Bedeutung der homöopathischen Heilmethoden und diente fortan seiner Gemeinde als Arzt und Apotheker, - und nicht nur seiner Gemeinde, denn viele kamen von außerhalb nach Gersweiler, um für sich oder für ihre kranken Kinder Rat zu suchen. Noch in unseren Tagen bestätigte ein Allgemeinmediziner Pfarrer Fauth "ein hohes Maß an Kenntnis über Krankheiten und deren Behandlung nach dem damaligen Wissensstand". Fauths Erfahrungen im Umgang mit homöopathischen Methoden schlugen sich nieder in seiner Schrift "Der kleine homöopathische Hausfreund", die er der Gemeinde empfahl. Fauth stellte außerdem zwei Hausapotheken zusammen, die er den Familien zur Anwendung mitgab, so daß auch mittellose Menschen auf Heilung hoffen konnten. Je mehr er sich aber mit Krankheit und Heilkunst beschäftigte, "umso demütiger wird man; denn gar oft steht man an der Schranke menschlichen Wissens und Könnens", schreibt Fauth im Vorwort seines Büchleins. Zum "Homöopathischen Hausfreund" kam bald eine Schrift über "Die Schwangerschaft" hinzu, worin er eine Art Schwangerschaftsberatung durchführte und zugleich homöopathische Mittel zur Linderung oder Beseitigung von Schwangerschaftsbeschwerden anriet. Weitere Schriften folgten, etwa "Die Ernährung und Pflege kleiner Kinder in gesunden und kranken Tagen" mit zahllosen Ratschlägen für junge, unerfahrene Mütter", dann - in der Zeit hoher Kindersterblichkeit - "Drei Feinde unserer Kinderwelt: Diphterie, Kehlkopfkrupp und Keuchhusten" und andere mehr. Von 1880 bis 1911 zählte Fauth zum Mitarbeiter- und seit 1900 auch zum Herausgeberkreis des bereits benannten "Evangelischen Wochenblattes" an der Saar. Anfangs publizierte er kleine Volkserzählungen, unter denen etliche später auch als kleine oder größere Schriften gesondert erschienen sind. Es sind sehr einfache Erzählungen, die im Milieu der saarländischen Berg- und Hüttenleute spielen, meist belehrend und etwas moralisierend. Unverkennbar ist in ihnen die konservativ-patriotische Grundhaltung des Gersweiler Pfarrers, der seinen Lesern in der Arbeiterschicht "die Vaterlandsliebe und das protestantische Bewußtsein" einimpfen wollte. In mehreren Erzählungen engagierte sich Fauth für die treue evangelische Familie; in diesen Schriften spiegelt sich alter konfessioneller Hader, wie er gipfelt in dem Satz: "Hüte dich vor der Mischehe!" In ähnliche Richtung geht die Erzählung "Die Schule zu Schwarzbach oder: Was die Simultanschule zu bedeuten hat", wo sich Fauth mit einer "lehrreichen Geschichte aus den Zeiten des Kulturkampfes" zum Verteidiger der evangelischen Volksschule aufschwingt. Stark moralisierend sind Fauths Schriften gegen "allerlei Volksschäden": So wird in "Der Hirt von Ludolfingen" oder in "Wie einer vom Wirtshaus kuriert worden ist" der Alkoholismus gebrandmarkt, während in "Giftige Früchte" die "Gefahren der Schund- und Schmutzliteratur" angeprangert werden. Neben diese Volkserzählungen treten Lehr- und Erbauungsschriften mit Ratschlägen für Eheleute, z. B. "Der Weg zum Glück" oder "Die christliche Kindererziehung" und für die christliche Gemeinde, z. B. "Der Sonntag ein Segenstag. Ein Machtwort an das deutsche Volk" oder "Die Unterscheidungslehren", worin die zentralen Unterschiede zwischen römisch-katholischer und der evangelischer Kirche im Kultus, in den Sitten und Gebräuchen sowie besonders in Glauben, Lehre und Verfassung "volksverständlich" erläutert werden. Ein historischer Beitrag mit antifranzösischer Tendenz ist die Erzählung "Unter der Schreckensherrschaft der Jakobiner", worin die letzten Jahre des Fürstentums Nassau-Saarbrücken zur Sprache kommen. In seinen letzten Lebensjahren widmete Adolf Fauth sich noch unermüdlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. In dieser Zeit verfaßte er besonders zahlreiche Gedichte, die ein lebendiges Zeugnis seines christlichen Glaubens und Hoffens sind. Sie sind im Evangelischen Wochenblatt veröffentlicht und zeigen, daß seine Gedanken je länger je mehr auf die Ewigkeit gerichtet waren. Am 8. August 1899 war Fauths Frau, Martha van Emster, verstorben und auf dem alten evangelischen Friedhof in Gersweiler beigesetzt worden. Das war ein gewaltiger Einschnitt ins Leben des alten Gersweiler Pfarrers. Durch Verfügung des Königlichen Konsistoriums in Koblenz vom 25. Juli 1903 wurde Adolf Fauth - nach 39 Jahren unermüdlichen Pfarrdienstes - mit Wirkung vom 1. Oktober 1903 in den Ruhestand versetzt. Fauth räumte das barocke Gersweiler Pfarrhaus und bezog eine Wohnung im neu erbauten Haus seines Sohnes Carl in Gersweiler, wo dieser sich als erster praktischer Arzt der Gemeinde niedergelassen hatte. Der Sohn führte die homöopathische Heiltätigkeit des Vaters fort. Im Oktober 1911 erlitt Adolf Fauth einen Schlaganfall, am 26. Januar 1912 starb er nach längerem Leiden. Am Tage seiner Beisetzung fand in der evangelischen Kirche in Gersweiler ein Trauergottesdienst statt, zu dem sich die Gemeinde in großen Scharen einfand. Synodalassessor D. Hubert Nold hielt die Traueransprache, Pfarrer Karl Roffhack als Pastor loci leitete die Beisetzungsfeierlichkeit. Fauths sterbliche Überreste wurden neben seiner Frau auf dem evangelischen Friedhof beigesetzt. Der Grabstein trug die Inschrift "Die Liebe höret nimmer auf" (1. Kor. 13,8). Dieses Wort ist der Wahlspruch Fauths gewesen. Pfarrer Jüngst als erster Herausgeber des Evangelischen Wochenblattes, in dem Fauth fast vierzig Jahre lang publizierte, schrieb in seinem Nachruf: "Weit über den Kreis der Gemeinde Gersweiler, in der er über dreißig Jahre als Pfarrer und Seelsorger, als Berater und Helfer der Kranken und Armen, als Förderer christlich-sozialer Arbeit im schönsten Sinne des Wortes seines Amtes gewaltet, bis ihn sein vorgerücktes Alter nötigte, zum 1. November 1903 sein Pfarramt niederzulegen, in unserem ganzen Saargebiet war die ehrwürdige Gestalt des väterlichen Mannes bekannt und hochverehrt". Für den evangelischen Arbeiterverein Gersweiler schrieb der Vorsitzende Edmund Büch einen Nachruf: "Als einen wahren Volksfreund, einen treuen und bewährten Freund und Gönner unseres Vereins, dessen sämtliche Bestrebungen er mit großer Teilnahme verfolgt hat, haben wir ihn gekannt, geschätzt und geliebt, und als solcher wird er in unserem Gedächtnis fortleben. Wohl Wenige haben ein derartiges Maß von Liebe und Anhänglichkeit, von Hochachtung und Verehrung genossen wie der Verstorbene". Adolf Fauth hat sich wie kein anderer Pfarrer für die Arbeiter in den Saargruben und Hüttenwerken stark gemacht und dabei auch die Konfrontation mit dem "Scheich von Saarabien", wie Friedrich Naumann den Schlotenbaron Carl Ferdinand Freiherr von Stumm-Halberg nannte, nicht gescheut. Medium der literarischen Auseinandersetzungen war das "Evangelische Wochenblatt"; hier besonders, aber auch in zahllosen kleinen Büchern und Traktaten warb Fauth um die Arbeiterschaft und setzte sich für ihr Wohl ein. Eine besonders Note gewinnt das Engagement des Geistlichen dadurch, daß er als Homöopath vor Ort tätig war. Es gelang ihm, die Kindersterblichkeit in der Region gegen Null zu drücken. Mit Aufklärung und Anleitung in der Pflege und Ernährung der Kinder förderte er das Zusammenleben in den Familien, setzte sich ein für die Berufsausbildung der Mädchen, damit sie später nicht von alkoholkranken Männer abhängig waren, und rief auf zu Disziplin und Ordnung. So modern Fauths Denken und Handeln an wesentlichen Stellen war, so sehr war er aber doch "Kind seiner Zeit": Politisch national eingestellt und kaisertreu, theologisch dem positiven Lager zuzurechnen und ein ausgesprochener Feind des römischen (und politischen) Katholizismus sowie der Sozialdemokratie. Sein Bemühen um die Lösung der "Sozialen Frage" hebt ihn hervor unter den Theologen im südwestdeutschen Raum.
Werke (in chronologischer Reihenfolge): Ev.Wbl. = Evangelisches Wochenblatt [heute: Sonntagsgruss. Evangelisches Wochenblatt an der Saar]. - Ohne Jahresangabe: Ein freundlicher Ratgeber für junge Eheleute (= Sammlung kleiner Volksschriften Bd. 1), 9.-11. Aufl. Barmen o.J.; Drei Feinde unsrer Kinderwelt: Diphtherie, Kehlkopfkrupp und Keuchhusten. Deren Erkennung, Verlauf und Behandlung volkstümlich dargestellt (= Sammlung kleiner Volksschriften Nr. 2), Barmen o.J.; Wie eine Hausfrau gut und billig kochen kann (= Sammlung kleiner Volksschriften Nr. 3), Barmen o.J.; Der Weg zum Glück. Alten und jungen Eheleuten dargeboten (= Sammlung kleiner Volksschriften Bd. 16), 2. Aufl. Barmen o.J.; Der Sonntag ein Segenstag. Ein ernstes Mahnwort an das deutsche Volk (= Sammlung kleiner Volksschriften Bd. 27), Barmen o.J.; Drei Kapitel vom Heiraten. Unserem Volke zu Nutz und Frommen dargeboten (= Sammlung kleiner Volksschriften Nr. 28), Barmen o.J.; Kleiner Homöopathischer Hausfreund. Ein Ratgeber für Jedermann. Zugleich Anweisung zum Gebrauch der homöopathischen Volksapotheke. Nach den besten homöopathischen Lehrbüchern und eigener Erfahrung zusammengestellt von Einem Volksfreund, Leipzig o.J. (vermutl. vor 1897); Die Wundbehandlung. Volkstümlich dargestellt vom Verfasser des Kleinen homöopathischen Hausfreundes, Leipzig o.J. (vermutl. 1897) - Die Ernährung und Pflege kleiner Kinder in gesunden und kranken Tagen (= Homöopathische Volksschriften Nr. 16), Leipzig o.J.; Die Schwangerschaft. Ein belehrendes Wort für Frauen. Volksverständlich dargestellt vom Verfasser des Kleinen homöopathischen Hausfreunds (= Homöopathische Volksschriften Nr. 32), Leipzig o.J. - Die Epidemische Genickstarre. Deren Erkennung, Verlauf und Behandlung volksverständlich dargestellt vom Verfasser des Kleinen homöopathischen Hausfreunds (= Homöopathische Volksschriften Nr. 42), Leipzig o.J.; Die Gehirnkrankheiten. Deren Erkennung und Behandlung, vom Verfasser des Kleinen homöopathischen Hausfreunds (= Homöopathische Volksschriften Nr. 46), Leipzig o.J.; Der Hirt von Ludolfingen oder: Wie der Branntwein einen um seinen Beruf gebracht hat. Eine Erzählung aus dem Volksleben, Barmen o.J.; Wie einer vom Wirtshaus kuriert worden ist. Eine Erzählung aus dem Arbeiterleben o.O. o.J.; Die christliche Kindererziehung. Ein Merkbüchlein für Eltern und Erzieher, Konstanz o.J. (vermutl. nach 1903). Ein Würgeengel unserer Kinder. Scharlach, in: Ev. Wbl. 1 (1874), S. 84-85; Ein Kapitel über den Volksaberglauben, in: Ev. Wbl. 1 (1874), 26, 34-35; Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben (Offb. 2,10). Festrede, gehalten bei der Weihe der Gedenktafel für die aus der Gemeinde Gersweiler im Kampfe gegen Frankreich gefallenen Krieger (2. August 1874), in: Ev. Wbl. 1 (1874), 29-30, 33-34; Briefe eines Kinderfreundes: a) Die Masern, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 159; b) Die Diphtheritis (Rachencroup, brandige Bräune), in: Ev. Wbl. 2 (1875), S. 186-187; Fritz Traugott. Eine Geschichte aus dem täglichen Leben, hrsg. von der Wuppertaler Traktatgesellschaft Nr. 595, Barmen o.J. [= Fritz Traugott. Eine Geschichte aus dem täglichen Leben. Erzählt vom Verfasser des ‚Handwerksburschenleben', in: Ev. Wbl. 2 (1875), 138-140, 142-143, 146-147, 150-152, 157-159, 163-164]; Kalender pro 1876, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 190-191; Eine neue Landplage (Der Colorado-Kartoffelkäfer), in: Ev. Wbl. 2 (1875), 42; Aus dem Herbergsleben, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 46-47; Noch ein Würgeengel unserer Kinder. Croup, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 56; Aus dem Handwerksburschenleben, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 5-6, 10, 14, 18-19; Die Todtenwachen, in: Ev. Wbl. 2 (1875), 6-7. Ein moderner Reformator der Volksschule. Wider den Kritiker des Lehrplans für die Stadtschule in St. Johann (St. Johanner Zeitung Nr. 160, 161 und 162), Neunkirchen 1876; Ein freies Wort wider die St. Johanner Zeitung. Gewidmet allen selbständigen Denkenden unter ihren Lesern, 2. Auflage, Neunkirchen/ Saar 1876; Ich bitte Dich, entschuldige mich (Lk. 14,19), in: Ev. Wbl. 3 (1876), 125-126; Von des Menschen Undank (Lk. 17,11-19), in: Ev. Wbl. 3 (1876), 145-146; Aus dem Berichte eines spanischen Bibelboten, in: Ev. Wbl. 3 (1876), 170-171; Der Mensch lebt nicht vom Brod allein (Mt. 4,4), in: Ev. Wbl. 3 (1876), 197-198; Der neue Kalender, in: Ev. Wbl. 3 (1876), 202-203; Herr, laß ihn noch dies Jahr (Lk. 13,8-9), in: Ev. Wbl. 3 (1876), 225-226, 229-230; Briefe eines Kinderfreundes: c) Der Keuchhusten, in: Ev. Wbl. 3 (1876), 107-108. Die ultramontane Saarzeitung, in: Ev. Wbl. 4 (1877), 122-124; Kalenderschau, in: Ev. Wbl. 4 (1877), 173-174, 185-186; An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen (Mt. 7,16), in: Ev. Wbl. 4 (1877), 187-188, 191; Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säete (Mt. 13,24). Betrachtung zur Prüfung der Confirmanden, in: Ev. Wbl. 4 (1877), 41-42; Briefe eines Kinderfreundes: d) Die Augenentzündung der Neugeborenen, in: Ev. Wbl. 4 (1877), 6-7; Marpingen und seine Wunder, in: Ev. Wbl. 4 (1877), 79-80, 82-83, 86-87, 89-90, 94-95, 98-99, 102-103, 106-107, 110, 118-119. Seid klug wie die Schlangen (Mt. 10,16), in: Ev. Wbl. 5 (1878), 113-114; Ein verlorener Sohn. Fürs Volk erzählt vom Verfasser des 'Agitator', in: Ev. Wbl. 5 (1878), 190-191, 193-196, 198-199, 202-203, 206-207, 210-211, 214-215; Was ist bei Vergiftungen zu tun?, in: Ev. Wbl. 5 (1878), 199-200; Der Agitator. Fürs Volk erzählt von A[dolf] F[auth] vom Berge, in: Ev. Wbl. 5 (1878), 30-31, 33-34, 38-39, 42-43, 46-48, 49-51, 54-55, 58-59, 62-63, 66-67 [= Wuppertaler Traktatgesellschaft Nr. 611, Barmen zwischen 1875-1879, 2. Aufl. 1894]. Rufe mich an in der Not, in: Ev. Wbl. (1879), 190-191, 194-195; Ihr Knechte, seid gehorsam in allen Dingen (Kol. 3,22), in: Ev. Wbl. 6 (1879), 109-110. Die Bedeutung der Jünglingsvereine für die wandernde Jugend unseres Volkes, in: Ev. Wbl. 7 (1880), 139; Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden. Eine Geschichte aus der Zeit der Ketzerverfolgungen, in: Ev. Wbl. 7 (1880), 162, 166-167, 170, 174; Eine Bitte an unsere evangelische Jugend, in: Ev. Wbl. 7 (1880), 199-200; Über Gesundheitspflege, in: Ev. Wbl. 7 (1880), 206-207; Gretchen. Eine Geschichte aus dem Dienstbotenleben (= Sammlung kleiner Volksschriften Nr. 4), 3. Aufl. Barmen o.J. [= Das gute Gretchen. Eine Geschichte aus dem Dienstbotenleben, in: Ev. Wbl. 7 (1880), 2-3, 6-7, 10, 14-15, 18-19, 22-23, 26-27, 29-31, 34-35, 38-39, 41-43, 46-47, 50-52, 58-59, 61-63, 66-67, 70-71). Aus dem Kalenderwald, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 174-175, 180-181, 185, 189, 204-205, 239-240; Ein Wort an die deutsche Hausfrau, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 175; Die Sonntagsruhe vom Standpunkte der Gesundheitspflege, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 25-26; Ein heiteres Mißverständnis, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 47-48; Beiträge zur Gesundheitspflege: a) Warum sterben so viele an Lungenschwindsucht?, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 46-47; b) Kann den Lungenschwindsüchtigen noch geholfen werden?, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 67-68; c) Woher kommen die Magenleiden?, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 87-88; d) Wie sind Magenleiden zu behandeln?, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 132-133; e) Wie schützt man sich vor Pocken und wie sind Erkrankte zu behandeln?, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 175-176; f) Der Schnupfen, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 196; g) Ein Kapitel über Zahnschmerzen, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 220; h) Die Migräne, in: Ev. Wbl. 8 (1881), 240-241. Beiträge zur Gesundheitspflege: i) Wie müssen kranke Kinder gepflegt werden?, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 3-4; j) Der Husten, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 26; k) Der Krupp, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 47-48; l) Der Keuchhusten, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 89-90; m) Die Bronchitis, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 198-109; n) Der Bandwurm, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 131-132; o) Spul- und Springwurm, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 155; p) Einige Kapitel vom Baden, in: Ev. Wbl. 9 (1882), 176, 196-197; q) Die Ruhr (Dyzenterie), in: Ev. Wbl. 9 (1882), 225; Was bringt der neue Kalender, in Ev. Wbl. 9 (1882), 220-221. Ernst und Scherz. Lesefrüchte aus der neusten Kalenderliteratur, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 208-210, 230-231, 245-246; Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Ein Stücklein aus dem Hirtenleben fürs Volk erzählt, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 2-3, 8-9, 12-13, 16-17, 18-19, 24-25, 32-33, 36-37, 39-41, 43-45, 48, 52-53, 60-61; Hülfeleistung bei Unfällen: 1) Die Samariterschulen, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 4-5; 2) Wunden, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 27-28; 3) Blutungen, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 88; 4) Knochenbrüche, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 104-105; 5) Verrenkungen und Verstauchungen, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 124-125; 6) Verbrennungen, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 147-148; 7) Wiederbelebung Ertrunkener, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 168-169; 8) Wiederbelebung Erfrorener, in: Ev. Wbl. 10 (1883), 192-193; Erhöre mich, wenn ich rufe, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 112-113; Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 141; Rheinisch-Westfälischer Verein zur Hebung der öffentlichen Sittlichkeit, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 66-67; Der Kostgänger. Eine Erzählung aus dem Volksleben, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 88-89, 92-93, 99-101, 103-104, 108-109, 116-117, 124, 128-129, 136-137, 138-141, 144-145, 151-152, 155-167, 159-160, 167-169, 172, 176-177; Hülfeleistung bei Unfällen: 9) Wiederbelebung Erstickter, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 19-20; 10) Nasenbluten, in: Ev. Wbl. 11 (1884), 268. Um Geld und Gut. Eine Erzählung aus dem Handwerkerleben, in: Ev. Wbl. 12 (1885), 161-162, 170-171, 184-185, 192-193, 199-200, 208-209; Passende Grab-Inschriften, in: Ev. Wbl. 12 (1885), 235-236, 299-300; Gebt dem Sonntag eine Seele, in: Ev. Wbl. 12 (1885), 307-308; Hülfeleistung bei Unfällen: 11) Lungenbluten, in: Ev. Wbl. 12 (1885), 28. Die evangelischen Arbeitervereine, in: Ev. Wbl. 13 (1886), 178-179, 185-187, 193-194; Haus- und Heilmittel. Aus der Mappe eines Praktikers, in: Ev. Wbl. 13 (1886), 18, 36, 44, 52, 60, 76, 83, 100, 139-140, 171, 203; Biblischer Glaubensgrund. Von Josef Schaitberger, bearbeitet und dargeboten von Adolf Fauth, hrsg. von der Wuppertaler Traktatgesellschaft, Barmen o.J. [= Biblischer Glaubensgrund. Ein christliches Gespräch über die Unterschiede des evangelischen und römisch-katholischen Glaubens von einem Bekenner der Wahrheit, dem um des evangelischen Glaubens willen vertriebenen Bergmanne Joseph Schaitberger. Zu Nutz und Frommen der evangelischen Christenheit bearbeitet und dargeboten, in: Ev. Wbl. 13 (1886), 225-226, 233-235, 241-242, 250-251, 257-259, 265-266]; Der Vereinler. Ein Bild aus dem Volksleben, in: Ev. Wbl. 13 (1886), 2-3, 8-9, 16-17, 24-25, 32-33, 39-40. Giftige Früchte. Eine Erzählung aus dem Volksleben, hrsg. von der Wuppertaler Traktatgesellschaft Nr. 645, 2. Aufl., Barmen o.J. [= Ev. Wbl. 14 (1887), 136-137, 144-145, 152-153]; Einige Sätze über Einrichtung und Verwaltung von Schülerbibliothken, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 153-154; Wie drei Veteranen des Lehramtes geehrt werden, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 187; Wie man einen guten Haushalt führt, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 193-194; Die Samstagstrauung, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 226-227; Die Traubibel, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 259-260; Elisabeth. Eine Geschichte aus gemischter Ehe, 1. Auflage Leipzig 1882; 2. Auflage (= Sammlung kleiner Volksschriften Bd. 8), Barmen o.J. [= Ev. Wbl. 14 (1887), 32-33, 40-41, 48-49, 56-58, 64-65, 72-74]; Was man vom Konfessionswechsel zu halten hat, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 34-35; Wie unverständige Mütter ihre Kinder krank machen, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 386-387; Ueber den Zimmerschmuck in evangelischen Häusern, in: Ev. Wbl. 14 (1887), 41-42. Zur Schriftenverteilung, in: Ev. Wbl. 15 (1888), 227-228, 361-362; Die Konkurrenten. Eine Erzählung aus dem Volksleben, hrsg. von der Evangelischen Buchhandlung der Niedersächsischen Gesellschaft Nr. 430, Hamburg 1887 [= Ev. Wbl. 15 (1888), 2-3, 8-10, 16-17, 24-25, 32-33, 40-41, 48-50, 56-58, 64-65, 72-73, 80-81]; Mit Brautkranz, aber ohne Ehre, in: Ev. Wbl. 15 (1888), 26-27; In der Schule des Lebens. Eine Erzählung fürs Volk, Herborn 1890, 2. Auflage Herborn 1897 [= Ev. Wbl. 15 (1888), 320-321, 327-328, 336-337, 344-345, 353-354, 360-361, 368-370, 376-378, 384-386, 392-393, 400-401, 416-417. Gemeinnütziges, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 101, 174; Prüfet die Geister, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 301-302; Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: a) Arbeiterfreundlich oder arbeiterfeindlich, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 349-350; Was wollen unsere Arbeitervereine?, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 379-380; Ein Stück Volkserziehung, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 386-387; Vergiftete Pfeile, in: Ev. Wbl. 16 (1889), 388-389. Beiträge zur Gesundheitspflege: s) Die Atemkur, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 245-246; t) Nur nicht wasserscheu, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 252-253, 259-260; u) Vom Essen und Trinken, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 275-276; v) Vom Trinken, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 282-284; Der Verein für Massenverteilung guter Schriften, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 12-13; Die Sozialdemokraten, was sie wollen und wie sie sind. Ein Wort der Belehrung und ernsten Mahnung an die deutschen Arbeiter, Herborn 1890 [= Was wollen die Sozialdemokraten. Ein Wort der Belehrung und ernsten Mahnung an die deutschen Arbeiter, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 131-133, 140-141, 147-149, 155-157, 164-165, 171-172]; Wie die Verbreitung guter Blätter und Schriften ein überaus segensreiches Werk ist, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 195-196; Protest, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 277-278; Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: b) Mehr Fühlung mit dem Volk, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 379-381; Wo unsere Jugend verdorben wird, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 387; Nochmals die Neujahrskarten, in: Ev. Wbl. 17 (1890), 413. Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: c) Woran liegts?, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 18-19; d) Nicht zu früh heiraten, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 50-51; e) Von der Arbeiterfrau, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 105-106; f) Von der Ausbildung der Mädchen, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 154-155; g) Schickt eure Mädchen in einen guten Dienst, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 209-210; h) Von den Haushaltungsschulen und ähnlichen Einrichtungen, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 265-266; Auf ein Wort in der sozialen Frage, in: Ev. Wbl. 18 (1891), 57-58. Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: i) Von der Ehrlichkeit im Gewerbsleben, in: Ev. Wbl. 19 (1892), 34-35; j) Ein Kapitel über die Vergnügungssucht, in: Ev. Wbl. 19 (1892), 248-250; Die Cholera in Sicht, in: Ev. Wbl. 19 (1892), 265-267. Beiträge zur Gesundheitspflege: w) Wucherungen im Nasenrachenraum, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 385-386; Unter der Schreckensherrschaft der Jakobiner. Blätter aus der Leidensgeschichte des Fürstentums Nassau-Saarbrücken während der französischen Revolution. Dem deutschen Volk zu Nutz und Frommen erzählt, Herborn 1893 [= Vor hundert Jahren. Dem Volk zu Nutz und Frommen erzählt, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 2-3, 8-9, 16-17, 24-25, 32-33, 40-41, 47-48, 64-65, 71-73, 79-81, 88-89, 96, 97, 104-105, 112-113]; Trau, schau, wem? Dem Volke zu Butz und Frommen erzählt vom A[dolf Fauth] vom Berge, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 288-289, 296-297, 304-305, 312-314, 320-321; Was ist seitens des Pfarramtes zu thun, um das weitere Umsichgreifen der Sozialdemokratie in unseren Gemeinden mit Erfolg zu bekämpfen? Referat vor der Saarbrücker Pfarrkonferenz im Auftrage des sozialen Komitees) der Kreissynode Saarbrücken, Neunkirchen o.J. (1893) [= Ev. Wbl. 20 (1893), 314-315, 321-322, 330, 336-338, 345-346, 353-354]; Die Schule zu Schwarzbach oder: Was die Simultanschule zu bedeuten hat. Eine lehrreiche Geschichte aus den Zeiten des Kulturkampfes, die aber noch immer gut und nützlich zu lesen ist (= Sammlung kleiner Volksschriften Nr. 19), Barmen o.J. (nach 1886) [= Die Schule zu Schwarzbach oder: Was die Simultanschule zu bedeuten hat, erzählt von A[dolf Fauth] vom Berge, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 368-369, 376-377, 384-385, 392-393, 400-401, 408-409; Die sonntägliche Predigtverteilung, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 9-10; Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: k) Was vom Streiken zu halten ist, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 18-19; l) Die Sonntagsruhe vom Standpunkt der Gesundheitspflege, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 225-226, 233; m) Von der Bummelei auf den deutschen Hochschulen, in: Ev. Wbl. 20 (1893), 289-291. Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: n) Wohnung, Familienleben und Kostgängertum, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 51-52, 59-60, 67-68; o) Christentum und Sozialdemokratie, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 131-132, 139-140; p) Ein Kapitel von der Selbsthülfe der Arbeiter, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 195-196, 202-203; q) Wie kann unsere Jugend für Evangelium und Vaterland wieder gewonnen werden?, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 283-284, 291-293, 299-300; p) Ein Kapitel von der Selbsthülfe der Arbeiter, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 195-196, 202-203; q) Wie kann unsere Jugend für Evangelium und Vaterland wieder gewonnen werden?, in: Ev. Wbl. 21 (1894), 283. Was vom Duell zu halten ist, in: Ev. Wbl. 22 (1895), 179-180, 187-189, 195-196; Beiträge zur Lösung der Sozialen Frage: r) Der Achtstundentag, in: Ev. Wbl. 24 (1895), 251-253; s) Ein Blick in die Frauenfrage, in: Ev. Wbl. 22 (1895), 283-284, 291-292, 299-300, 307-308; Auf dem Schlachtfeld von Wörth, in: Ev. Wbl. 22 (1895), 306; Wie der evangelische Christ sich unter den Römisch-Katholischen verhalten soll. Nach dem Vortrage eines rheinischen Diasporapfarrers, in: Ev. Wbl. 22 (1895), 3-4, 11-13, 19-20, 27-28, 35-37, 43-44, 51-52, 59-60; Kauf Bücher, kauft gute Bücher, in: Ev. Wbl. 22 (1895), 396-397. Einige Kapitel aus der Kindererziehungslehre. Nach einem Vortrag des Lehrers W. Grimm in Clarenthal, in: Ev. Wbl. 23 (1896), 211-212, 219-220, 275-277, 332-334. Alles kommt von oben, in: Ev. Wbl. 23 (1896), 254; Die Masern. Ein Wort der Belehrung für die Eltern, in: Ev. Wbl. 23 (1896), 3-5, 11-12. Hüte Dich vor der Mischehe! Ein Wort der Mahnung und Warnung an die evangelische Christenheit in Deutschland. Eine Preisschrift, hrsg. vom Evangelischen Presseverein in Schlesien, Breslau 1885, 2. Aufl. Leipzig 1888 [= Hüte Dich vor der Mischehe, in: Ev. Wbl. 24 (1897), 107-108]; Philipp Melanchthon, Luthers Mitarbeiter u[nd] Deutschlands Lehrer, in: Ev. Wbl. 24 (1897), 2-3, 10-11, 18-19, 26-27, 34-35, 42-44, 51-53. Der Sonntag ein Segenstag, in: Ev. Wbl. 25 (1898), 20-21, 27-29, 34-36, 43-44, 51-52; Der Sonntag ein Segenstag. Ein ernstes Mahnwort an das deutsche Volk (= Sammlung kleiner Volksschriften Bd. 27), Barmen o.J. [= Der Sonntag ein Segenstag, in: Ev. Wbl. 25 (1898), 20-21, 27-29, 34-36, 43-44, 51-52]; Beiträge zur Sozialen Frage: u) Was vom frühen Heiraten zu halten ist, in: EW 25 (1898), 387-388. Beiträge zur Gesundheitspflege: x) Der Keuchhusten, in: Ev. Wbl. 26 (1899), 173-174, 180-181; Beiträge zur Sozialen Frage: v) Ein Kapitel vom Geschäftschristentum, in: EW 26 (1899), 92-93; w) Das Dienen im Lichte des Wortes Gottes, in: EW 26 (1899), 211-213, 219-220, 227-228; x) Welche Pflichten christliche Herrschaften ihren Dienstboten gegenüber zu erfüllen haben, in: EW 26 (1899), 291-293, 299-301; Gestörtes Glück. Eine Erzählung aus gemischter Ehe, hrsg. von der Wuppertaler Traktatgesellschaft Nr. 720, Barmen o.J. [= Gestörtes Glück, in: Ev. Wbl. 26 (1899), 234-235, 242-243, 250-251, 258-259, 266-267, 274-275]. Beiträge zur Sozialen Frage: y) Wie die evangelischen Arbeitervereine zur Veredlung des Volkslebens beitragen sollen, in: EW 27 (1900), 188-190; z) Wie der Zuchtlosigkeit der Jugend gewehrt werden muß, in: EW 27 (1900), 203-204; Ein Kapitel über die Kindererziehung und Kinderpflege, in: Ev. Wbl. 27 (1900), 140-141; Die ‚Los-von-Rom-Bewegung' in Österreich, in: Ev. Wbl. 27 (1900), 252-253; Die Schwindsucht und deren Bekämpfung. Ein Wort der Belehrung fürs Volk, in: Ev. Wbl. 27 (1900), 275-277, 283-285, 292-293, 299-301, 307-309, 315-316; Die Synodalkolportage, in: Ev. Wbl. 27 (1900), 277-278; Durch Nacht zum Licht. Eine Erzählung aus gemischter Ehe, hrsg. von der Berliner Stadtmission, Berlin o.J. [= Durch Nacht zum Licht. Eine Erzählung aus gemischter Ehe von A[dolf] F[auth] vom Berge, in: Ev. Wbl. 27 (1900), 337-339, 346-347, 354-355, 362-363, 370-371, 378-379, 386-388, 394-396, 402-403, 410-412]; Die Unterscheidungslehren. Volksverständlich dargestellt (= Freundschaftliche Streitschriften Nr. 69), 2. Auflage, Barmen o.J. [= Ev. Wbl. 27 (1900), 3-5, 12-13, 19-22, 35-36, 43-45, 51-53, 59-61]. Beiträge zur Sozialen Frage: Wie die Töchter unseres Volkes erzogen werden müssen, in: EW 28 (1901), 83-84; Beiträge zur Gesundheitspflege: y) Wie können wir unsere Zähne gesund erhalten, in: Ev. Wbl. 28 (1901), 261; Ein Buch über dem Burenkrieg, in: Ev. Wbl. 28 (1901), 213-214; Bilder aus Luthers Leben, in: Ev. Wbl. 28 (1901), 267-268, 275-276, 284-285, 291-292, 299-300, 317-318, 380-382, 388-389, 396-397, 404-405, 413; 29 (1902), 3-4, 11-12; Weihnachten, in: Ev. Wbl. 28 (1901), 401. Das Gebet des Herrn, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 137; Himmelfahrtstrost, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 145; Pfingstgebet, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 153; Ein zeitgemäßes Wort, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 180-181; Jesus allein!, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 217; Die Liebe höret nimmer auf, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 249; Was vom Selbstmorde zu halten ist. Ein Mahnwort an die evangelische Christenheit, hrsg. von dem Sonntagsschul- und Traktatverein der Evangelischen Gemeinschaft Nr. 132, Stuttgart o.J. [= Ev. Wbl. 29 (1902), 252-253, 259-260, 268, 275-276, 283-284, 291, 300]; Zum Erntedankfest, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 313; Zum Landes-Buß- und Bettag, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 361; Zum Totenfest, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 369; Advent, in: Ev. Wbl. 29 (1902), 377. Zum Reformationsfest, in: Ev. Wbl. 44 (1903), 345; Zum Totenfest, in: Ev. Wbl. 47 (1903), 369; Zieh' mich hinauf zu Dir, in: Ev. Wbl. 30 (1903), 153; Zum Feste der Dreieinigkeit, in: Ev. Wbl. 30 (1903), 177; Gen Himmel richte deinen Blick, in: Ev. Wbl. 32 (1903), 249; Ich bleibe stets an Dir (Ps. 72,23), in: Ev. Wbl. 39 (1903), 305; Zum Erntedankfest (Ps. 106,1), in: Ev. Wbl. 40 (1903), 313; Glaube, Hoffnung, Liebe (1. Kor. 12,13), in: Ev. Wbl. 50 (1903), 393. Unter Christi Kreuz, in: Ev. Wbl. 10 (1904), 73 [= Ev. Wbl. 32. Jg. (1905), 97 ohne 2. Strophe]; Zur Konfirmation, in: Ev. Wbl. 13 (1904), 97; Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!, in: Ev. Wbl. 41 (1904), 321; Zum Reformationsfest, in: Ev. Wbl. 45 (1904), 353; Herr, prüfe uns!, in: Ev. Wbl. 46 (1904), 361; Oft wunderbar sind Gottes Weg, in: Ev. Wbl. 15 (1904), 113; Lobsinget froh dem Herrn!, in: Ev. Wbl. 18 (1904), 137; Haltet an am Gebet, in: Ev. Wbl. 19 (1904), 145; Herr bilde uns nach dir!, in: Ev. Wbl. 23 (1904), 177; Ich bleibe stets an dir!, in: Ev. Wbl. 25 (1904), 193; Du sollst ein Segen sein!, in: Ev. Wbl. 28 (1904), 217; Der konfirmierten Jugend auf den Lebensweg, in: Ev. Wbl. 3 (1904), 140; Gott helfe dir, stets fromm zu sein!, in: Ev. Wbl. 3 (1904), 17; Kommt, denn es ist alles bereit!, in: Ev. Wbl. 35 (1904), 373; Mach mich gehorsam wie ein Kind, in: Ev. Wbl. 12 (1904), 89 [= Ev. Wbl. 33 (1906), 264]. Gebet am Tage der Konfirmation, in: Ev. Wbl. 32 (1905), 121; Seid dankbar in allen Dingen! (1. Thess. 5,18), in: Ev. Wbl. 32 (1905), 281; Muttersorgen. Nach dem Leben erzählt, in: Ev. Wbl. 32 (1905), 354-355, 362-363, 370-371, 378-379, 386-387, 394-396; Die Talmühle. Nach den Aufzeichnungen eines alten Landgeistlichen erzählt, in: Ev. Wbl. 32 (1905), 74-75, 82-83, 90-91, 98-99, 106-107, 114-115, 122-123; Blick' auf zu Gott!, in: Ev. Wbl. 8 (1905), 57. Frühlingsfreude, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 145; Richt' deine Blicke himmelwärts, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 153; Den Vater droben laß nur walten (Jes. 28,29), in: Ev. Wbl. 33 (1906), 217; Ein Krebsschaden unseres Volkslebens. Das Vereinswesen, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 269-270, 275-276; Hier und dort, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 281; nochmals posthum; Himmelssehnsucht, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 369; Zum Totenfest (1. Kor. 15,26), in: Ev. Wbl. 33 (1906), 369-370; Adventsbitte, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 377; Advent (Jes. 40,1-2), in: Ev. Wbl. 33 (1906), 377-378; Christentum und Sittlichkeit, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 388; Gottes Wort, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 41; Jahresschluß, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 410; An der Jahreswende (Lk. 2,34), in: Ev. Wbl. 33 (1906), 410-411; In Jesu Namen, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 50; Zur Passionszeit, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 81; Liebet eure Feinde, in: Ev. Wbl. 33 (1906), 97. Bibelverbreitung in Spanien, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 134; Zum Gebetssonntag (Joh. 16,23-24), in: Ev. Wbl. 34 (1907), 137-138; Komm, o Geist, aus Himmelshöhen, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 144; Sonntagsbitte (Joh. 10,11), in: Ev. Wbl. 34 (1907), 185; Ein Tag ohne Gebet ist ein Tag ohne Segen, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 262; Was soll den Christen duldsam machen, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 269; Bei Gott ist kein Ding unmöglich, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 321; Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren (Lk. 11,28), in: Ev. Wbl. 34 (1907), 33 und nochmals 265; Gottes Wort ist unsres Fußes Leuchte (Ps. 119,105), in: Ev. Wbl. 34 (1907), 33-34; Gott ist unser Schirm und Schild, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 353; Blätter aus dem Tagebuch einer frommen Frau, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 365; Fröhlich in Hoffnung, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 369; Zum Totenfest (Joh. 11,33-36), in: Ev. Wbl. 34 (1907), 369-370; Komm zu uns, lieber, heil'ger Christ!, in: Ev. Wbl. 34 (1907), 385. Zum neuen Jahre, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 1; Am Ostermorgen (Mk. 16,1-18), in: Ev. Wbl. 35 (1908), 121-122; Johann Hinrich Wichern. Ein kurzes Lebensbild, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 130-133; Gottes Wege sind oft wunderbar, aber er führet es herrlich hinaus. Eine Erzählung aus dem Arbeiterleben, o.O. o.J. [= gekürzt: Gottes Wege sind oft wunderbar, aber es führet es herrlich hinaus, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 18-19, 27]; Wie Gott es schickt, so nimm es hin (Hebr. 12,6), in: Ev. Wbl. 35 (1908), 201; Über die Zunahme der Verbrechen, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 293; Aussprüche Hamanns über die göttliche Offenbarung, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 323-325; Des Christen Ruhestatt, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 369; Zum Totenfest (Hebr. 4,9), in: Ev. Wbl. 35 (1908), 369-370; Wo findest du das Glück, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 41; Glaube und Wissenschaft, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 43; Wenn ich nur dich habe (Ps. 73,25), in: Ev. Wbl. 35 (1908), 49; Kommet zu Jesus (Mt. 11,28), in: Ev. Wbl. 35 (1908), 81; Die Treue im Kleinen, in: Ev. Wbl. 35 (1908), 84. Fürchte dich nicht, denn ich will bei dir sein, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 1; Lk. 23,46; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 105-106; Ostern, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 113; Zum neuen Jahr (Hebr. 10,35), in: Ev. Wbl. 36 (1909), 1-2; Wer nur den lieben Gott läßt walten, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 134, 140-141; Christi Himmelfahrt, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 153; Himmelfahrt (Lk. 24,50-51), in: Ev. Wbl. 36 (1909), 153-154; Zum Pfingstfest (Joh. 14,26), in: Ev. Wbl. 36 (1909), 169-170; Kommt zu Jesus, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 201; Aussprüche Calvins, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 222; Was der Herbst uns predigt, in: Ev. Wbl. 36 (1909), 337; Reformationsfest (1. Kor. 3,11), in: Ev. Wbl. 36 (1909), 345; Zum Totenfest (1. Kor. 15,26), in: Ev. Wbl. 36 (1909), 369-370; Die Kreuzesworte unseres Herrn: Lk. 23,24; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 57-58, 65-66; Joh. 19,25-27; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 73-74; Mt. 27,45-46; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 81-82; Joh. 19,28; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 89-90; Joh. 19,30; in: Ev. bl.36 (1909), 97-98; Lk. 23,46; in: Ev. Wbl. 36 (1909), 105-106. Zum Pfingstfest (Apg. 2,1-4), in: Ev. Wbl. 37 (1910), 153-154; Ein Abendmahlsverächter. Nach den Papieren eines alten Landpfarrers erzählt, in: Ev. Wbl. 37 (1910), 210-211, 218-219; Friede auf Erden, in: Ev. Wbl. 37 (1910), 396, 404-405, 412-413; Der Herr ist gekommen, in: Ev. Wbl. 37 (1910), 401; Das Kreuz, in: Ev. Wbl. 37 (1910), 81. Hin zu Jesus, in: Ev. Wbl. 38 (1911), 225; Freuet euch in dem Herrn allewege (Phil. 4,4), in: Ev. Wbl. 38 (1911), 41. Die Stunde des Herrn (Joh. 2,4). Posthum veröffentlicht, in: Ev. Wbl. 39 (1912), 33. - Sämtliche Gedichte: Joachim Conrad (Hrsg.), Komm zu uns, lieber heil'ger Christ. Adolf Fauth als Dichter, Saarbrücken 1993
Vollständige Bibliographie (nach Themengruppen geordnet): Joachim Conrad, Adolf Fauth (1836-1912). Pfarrer - Homöopath - Volksschriftsteller, in: ZGSaarg. 44 (1996), 174-206.
Lit.: Robert Jüngst, Pfarrer em. Ad. Fauth gestorben, in: Evangelisches Wochenblatt Nr. 39 (1912), 37; - Carl Büch, Von der alten Saarbrücker Familie Fauth und ihren Nachkommen, in: In Deinen Händen. Evangelischer Kalender 1960, 108-112; - Gertrud Scherer/ Joachim Conrad, Gersweiler in alten Ansichten, Bd. 1, Zaltbommel 1983, Abb. 53-54; - Hans-Klaus Heinz, Pfarrer Adolf Fauth als Volksschriftsteller, in: Kurt Groth (Hrsg.), 200 Jahre evangelische Kirche Gersweiler. Beiträge zur Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Gersweiler, Saarbrücken 1984, 156-179; - Kurt Pick, Adolph Ludwig Fauth, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ludweiler/Warndt und Initiator des Kreditvereines des Warndt, in: Geschichte des Warndt 64 (1986), 5-6; - Joachim Conrad, Die evangelischen Pfarrer von Gersweiler von der Reformation bis zur Gegenwart. FS Adolf Conrad, Saarbrücken 1989, 30-32; - Gertrud Scherer/ Joachim Conrad, Gersweiler in alten Ansichten, Bd. 2, Zaltbommel 1989, Abb. 48; - Joachim Conrad (Hrsg.), Komm zu uns, lieber heil'ger Christ. Adolf Fauth als Dichter, Saarbrücken 1993; - ders., Adolf Fauth (1836-1912). Pfarrer - Homöopath - Volksschriftsteller, in: ZGSaarg. 44 (1996), 174-206; - ders.: Die Gebrüder Schmidt und die evangelische Kirchengemeinde Gersweiler, in: Glas und Ton für Kunst und Lohn, hrsg. von Peter Nest, Saarbrücken/ Völklingen 2001, 63-71, bes. 66-68.