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Band XV (1999)Spalten 635-650 Autor: Matthias Freudenberg

GES(S)NER, Konrad, Arzt, Naturforscher, Polyhistor und Theologe, * 16.(26.?)3. 1516 in Zürich, † 13.12. 1565 in Zürich. - G.s Vater Urs war Kürschner in Solothurn, seit 1511 Bürger in Zürich und fiel am 24.10.1531 in dem Zweiten Kappeler Krieg; seine Mutter Anna Barbara starb 1564. Mit Barbara Singysen verheiratete sich G. 1535; ihre Ehe blieb kinderlos. Aufgewachsen seit 1521 in der Obhut seines Großonkels und Kaplans Johannes Frick, der ihn in die Deutsche Schule schickte, wurde G. durch verschiedene Gönner, unter ihnen Ulrich Zwingli, der ihn 1531 unter die Stipendiaten aufnahm, in seiner Ausbildung unterstützt. Er trat 1524 in die Lateinschule am Zürcher Großmünster ein, war 1526 Tischgenosse bei seinem Lehrer Oswald Myconius, wurde 1529 in die Großmünsterschule aufgenommen und lebte in der Hausgemeinschaft seines Lehrers Johann Jakob Ammann. Von Myconius empfohlen, kam G. 1532 als Famulus zu Wolfgang Capito nach Straßburg, wo er Alte Sprachen und Theologie studierte. 1533 kehrte er nach Zürich zurück und faßte, von Ammann ermuntert, den Plan, Medizin zu studieren. Mit einem Reisestipendium ausgestattet nahm er das Studium der Medizin und Naturkunde in Bourges und 1534 in Paris auf, wo er durch vielfältige Studien besonders der antiken Ärzte und naturwissenschaftlicher Schriften den Grund für eine universale Bildung legte. Wegen der einsetzenden Verfolgung der Protestanten verließ er Ende 1534 Paris, gelangte nach Straßburg zu Martin Bucer und wurde Anfang 1535 von den Vorstehern der Lateinschule nach Zürich zurückgerufen. Begleitet durch weitere medizinische Studien, arbeitete er dort als Elementarlehrer, bis er Ende 1536 erneut mit einem durch Heinrich Bullinger ermöglichten Stipendium nach Basel zum Medizinstudium entsandt wurde. Hier entstand 1537 sein »Lexicon Graecolatinum«. Vermutlich durch Vermittlung von Myconius wurde G. im September 1537 als Professor für Griechisch an die neu errichtete Akademie in Lausanne berufen, an der er drei Jahre verbrachte, die er zudem zu botanischen Studien, Exkursionen in die Savoyer Alpen und zur Abfassung kleinerer medizinischer, botanischer und philosophischer Schriften nutzte. Anläßlich eines Besuchs in Zürich Mitte 1540 forderte ihn der Stadtarzt Christoph Clauser zur Wiederaufnahme des Medizinstudiums auf, was er im Oktober 1540 in Montpellier mit der Ausbildung in Anatomie in die Tat umsetzte. Im Februar 1541 erwarb er sodann nach kurzer Vorbereitung in Basel den Titel des Dr. med. Als praktischer Arzt ließ er sich nun endgültig in Zürich nieder, wo er neben ärztlicher Praxis eine schlechtbezahlte Stelle zunächst als Lektor und 1546 als Professor der Physik, Naturphilosophie und Ethik am Karolinum annahm. Zwischen 1547 und 1551 entstanden zahlreiche Schriften zur Medizin, Theologie und Zoologie. 1552 wurde G. zum Unterstadtarzt, 1554 zum Stadtarzt und 1558 zum Chorherrn am Großmünster ernannt. Den kaiserlichen Wappenbrief - das Familienwappen enthält bezeichnenderweise das Fach Theologie darstellende Tier- und Gesteinssymbole - erhielt er am 21.5.1564. Während er 1564 den schwer an der Pest erkrankten Bullinger heilte, erschöpfte er - selbst oft kränklich, entkräftet und halbblind - sich im Kampf gegen die Epidemie und bei seiner unablässigen wissenschaftlichen Arbeit, so daß er selbst im Dezember 1565 an der Pest erkrankte und starb. Bullinger berichtet, daß G. bis zum letzten Atemzug in seinem Studierzimmer noch gearbeitet habe. Betrachtet man G.s Lebenswerk, so begegnet in ihm einer der vielseitigsten und produktivsten Gelehrten der Schweiz, der sich in mehreren Wissenschaften zugleich profiliert hat. Anerkannt sind seine Leistungen als Kompilator, gründlicher Enzyklopädist, kultureller und geographischer Universalist, ausgewiesener Kenner der griechischen, lateinischen und hebräischen Sprache, Theologe, Orientalist, Sprachwissenschaftler, Naturforscher und Mediziner. Stets von materieller Not bedroht und auf Unterstützung angewiesen, entstanden aus seinem immensen Wissensdurst und Fleiß heraus zahlreiche wegweisende wissenschaftliche Werke. Dazu zählen seine philologischen und biblio graphischen Schriften, von denen exemplarisch zu nennen sind: Schrift »Mithridates, sive de differentiis linguarum ... observationes« (1555), die sich mit der vergleichenden Erforschung der alten und neuen Sprachen beschäftigt und noch heute als Pionierleistung der Linguistik gilt; die in zwei Teilen erschienene »Bibliotheca universalis« (1545 bzw. 1548/49), die mit enzyklopädischem Anspruch in alphabetischer Anordnung ca. 3000 Autoren griechischer, lateinischer und hebräischer Werke vom Altertum bis in seine Zeit und deren nach Sachgruppen geordnete Titel auflistet. Der 1548/49 angefügte Pandektenband stellt die Kenntnisse der Zeit auf den verschiedenen Wissensgebieten zusammen. Eine »Appendix bibliothecae« schloß 1555 dieses monumentale Werk ab, mit dem G. die erste internationale Allgemeinbibliographie überhaupt zusammenstellte und das seinen Namen weithin als »Vater der Bibliographie« bekannt werden ließ. Weiter trug G. als Kenner der bestehenden Literatur, scharfer Beobachter und leidenschaftlicher Sammler durch eine Vielzahl von Werken zur medizinischen und naturkundlichen Forschung bei. Zu nennen sind die mit über 1000 Holzschnitten ausgestattete, lexikalisch angelegte »Historia animalium«, deren erste vier Bände mit ca. 4500 Seiten über die Säugetiere, Amphibien und Reptilien, Vögel und Wassertiere noch zu G.s Lebzeiten erschienen (1551-1558), während ein fünfter Band über die Schlangen und ein sechster Band über die Insekten postum 1587 bzw. 1634 veröffentlicht wurden. G. suchte alle bestehenden Kenntnisse über die Tiere zu sammeln und durch die Forschungen der Gegenwart - G. berücksichtigt die Tiere Amerikas - sowie durch eigene Untersuchungen zu ergänzen und durch Textillustrationen anschaulich zu machen. Neben diesem für die neuzeitliche Zoologie einflußreichen Gesamtwerk wurde eine gekürzte, popularisierende deutsche Bearbeitung als »Thier-, Vogel-, Fisch- und Schlangenbuch« (1557-1589) in mehreren Auflagen gedruckt und verbreitet. Mehrere Werke widmen sich der Heilkunst und Pharmazie: das Corpus »De balneis« (1553), eine Sammlung von Bäderschriften von Hippokrates über die römische, alexandrinische, arabische und text = mittelalterliche bis in die gegenwärtige Zeit, wobei G. selbst die Heilquellen in Deutschland und in der Schweiz behandelt; die Beschreibung der Milchwirtschaft und Käseherstellung »Libellus de lacte, et operibus lactariis« (1541); der hauptsächlich die Destillationskunst und ihre Produkte darstellende Arzneischatz »Thesaurus Euonymi Philiatri de remediis secretis« (1552, Teil 2 postum 1569), der auf galenischer Grundlage von pharmazeutischem Interesse ist und die Entwicklung der Chemiatrie vorantrieb; schließlich ein gelehrtes Buch »De omni rerum fossilium genere, gemmis, lapidibus, metallis« (1565) über Fossilien, Steine und Kristalle. Ein Teil der Werke G.s wurde postum von seinem Freund und Kollegen Caspar Wolf herausgegeben, andere blieben entweder überhaupt oder sehr lange ungedruckt. Dazu zählt die mit über 1500 Abbildungen ausgestattete »Historia plantarum« (Teilausgabe durch Casimir Christoph Schmiedel erst 1751-1771; vollständige Ausgabe 1972-1987 nach Auffindung von Manuskripten mit Pflanzenabbildungen 1929 in Erlangen). Diesem Werk hätte im Fall eines rechtzeitigen Drucks aufgrund seiner exakten Detailzeichnungen von einzelnen Pflanzenorganen und der erstmals nach morphologischen Gesichtspunkten vorgenommenen Systematisierung der Pflanzen - G. selbst entdeckte bei seinen Exkursionen über 200 Pflanzen neu - eine überragende Bedeutung zukommen können. Neben eigenständigen Arbeiten dieser Art trat G. ferner als produktiver Briefschreiber - er korrespondierte mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten des Humanismus und der Reformation -, als Übersetzer und als Herausgeber fremder, z.T. klassischer Werke hervor. G.s Bedeutung als versierter Theologe ist erst in neuerer Zeit wieder ins Bewußtsein getreten (s. Staedt ke, Conrad Gesner, 1966, 238-265; Leu, Conrad Gessner, 1990). In Zürich war er einer der profiliertesten Verfechter der durch Zwingli begründeten Reformation. Aus einer tiefen Glaubensüberzeugung heraus beschäftigte er sich intensiv mit der theologischen Wissenschaft, wobei ein theologisches Opus nicht zuletzt wegen seines frühen Todes nur fragmentarisch vorliegt. Entfernt von pantheistischen Immanenzvorstellungen, leistete er einen Beitrag zur Integration der Naturwissenschaften in eine christianisierte Kultur und zum Bekenntnis der Schöpfermacht Gottes in der Natur bei gleichzeitiger Entdämonisierung der Natur. Er entwickelte eine Theologie, die den Menschen als integralen Bestandteil der Natur begreift und den Blick für die Gesamtschöpfung bewahrt, die Gott als den Weltenschöpfer und -erhalter ansieht. Christliches und naturwissenschaftliches Weltbild treten bei G. nicht auseinander, sondern werden von ihrer Kongruenz her bestimmt, so daß jeder Dämonenglaube bei ihm durch die nüchterne Entdeckung natürlicher Vorgänge und die Suche nach der Wahrheit vom Objekt her ad absurdum geführt wird (vgl. die Schrift »De raris et admirandis herbis« [1555]). G.s Parallelbeschäftigung mit der Natur und den Quellen des christlichen Glaubens - an erster Stelle der als zum christlichen Glauben als vollgenügsam beurteilten und in den Ursprachen studierten Bibel - ließen ihn ein spezifisches Zuordnungsmodell von Naturwissenschaften und Theologie entwickeln: Die Darstellung des christlichen Glaubens und damit die Theologie selbst als gleichsam der Königin der Wissenschaft habe unter Benutzung aller Hilfsmittel wie der Geschichtswissenschaft, Philologie, Naturwissenschaft, Philosophie und Medizin zu geschehen. Ferner trat G. als Herausgeber lateinischer und griechischer Kirchenväter sowie als deren Übersetzer und Kommentator hervor. Darin kommt sein christlich-humanistisches Anliegen zum Ausdruck, Bildung als eine Wohltat Gottes zu verstehen. Seine größte theologische Leistung sind die »Partitiones theologicae« (1549), die zugleich das letzte Buch des Pandektenbandes der »Bibliotheca universalis« bilden, alle theologischen Disziplinen erfassen und als die einzige bibliographische systematisch-theologische Enzyklopädie der Reformation gelten. Ihrer Disposition entspricht in Teilen noch heute die Gliederung der theologischen Fächer (Bibelexegese, spekulative Theologie, praktische Theologie, polemische Theologie, historische Theologie). - G. gilt als einer der ausgewiesensten und am vielfältigsten begabten Universalgelehrten des 16. Jahrhunderts. Neben der Arbeit in der Studierstube gewann er seine Erkenntnisse durch die unmittelbare Beobachtung auf Reisen und Alpenwanderungen, in Bädern und botanischen Gärten. Gespräche mit naturkundlichen Fachleuten wie Gärtnern, Hirten, Fischern und Bergleuten trieben ihn in seinen Studien voran. Seine bahnbrechenden Leistungen als Botaniker und Zoologe sind später noch von Carl v. Linné und Georges Cuvier gewürdigt worden. Aber auch für die im 20. Jahrhundert wieder neu profilierte Frage nach der Kongruenz von Theologie bzw. christlichem Glauben und Naturwissenschaft, wie sie etwa von Karl Heim aufgeworfen wurde, sind die von G. gewiesenen Perspektiven von unschätzbarem Wert.

Werke: Lexicon Graecolatinum, Basel 1537 (weitere Ausgaben: 1541, 1543, 1545, 1548, 1550, 1552, 1554, 1557, 1560, 1562, 1577, 1584); (Hrsg.), Joannes Actuarius, De medicamentorum compositione, Basel 1540; Historia plantarum et vires, Basel 1541 (weitere Ausgaben: Venedig 1541, Paris 1541); Compendium ex Actuarii Zachariae libris de differentiis urinarum, iudiciis & praevidentiis, Zürich 1541; (Hrsg.), Michael v. Ephesus, Scholia in Aristotelis libros aliquot, Basel 1541 (weitere Ausgabe: Venedig 1544); Libellus de lacte, et operibus lactariis, philologus pariter ac medicus. Cum epistola ad Jacobum Avienum de montium admiratione, Zürich 1541 (engl. Übers.: On the admiration of mountains. The prefatory letter addressed to Jacob Avienus, physican, in Gesner's pamphlet »On milk and substances prepared from milk«, San Franzisco 1937; franz. Übers.: Josias Simler et les origines de l'Alpinisme jusqu'en 1600, Grenoble 1904, I-XVII; dt. Übers.: Büchlein von der Milch und den Milchprodukten, Mönchengladbach 1996); Apparatus et delectus simplicium medicamentorum. De compositione medicamentorum secundum genera, ex Paulo Aegineta. De compositione medicamentorum secundum genera universalis methodus, ex Galeno, Lyon 1542 (weitere Ausgabe: Venedig 1543); Catalogus plantarum Latine, Graece, Germanice & Gallice, Zürich 1542; (Hrsg.), Porphyrius, Institutiones quinque vocum ad Chrysaorium, Basel 1542; Moralis interpretatio errorum Ulyssis Homerici, Zürich 1542; (Hrsg.), Ioannes Stobaeus, Sententiae ex thesauris Graecorum delectae, Zürich 1543 (weitere Ausgaben: Antwerpen 1545, 1551, Basel 1549, 1557, Paris 1552, 1557, Zürich 1559, Genf 1561, 1609, Frankfurt/M. 1581, Lyon 1608, 1609, London 1722, Leipzig 1819, 1838, Oxford 1822); Enumeratio medicamentorum purgantium, vomitoriorum & alvum bonam facientium, Basel 1543 (weitere Ausgaben: Lyon 1544, 1546, 1556, Venedig 1549); (Hrsg.), Heraclides Ponticus, Allegoriae in Homeri fabulas de diis, Basel 1544 (weitere Ausgaben: Amsterdam 1688, Göttingen 1782); (Hrsg.), M.V. Martialis, Epigrammata, Zürich 1544; Onomasticon propriorum nominum, virorum, mulierum, sectarium, populorum, idolorum, syderum, ventorum, urbium, fluviorum, montium & reliquorum, ut sunt vici, promontoria, stagna, paludes &c., Basel 1544 (weitere Ausgaben: 1547, 1549, 1550, 1551, 1553, 1555, 1558, 1560, 1562, 1564, 1568, 1570, 1574, 1575, 1584, 1590, 1598, 1605, 1609, 1616, 1627); Bibliotheca universalis, sive catalogus omnium scriptorum locupletissimus, Zürich 1545 (weitere Ausgaben: 1555 [Auszug u. Ergänzung], Basel 1551 [Auszug], Osnabrück 1966 [Faksimiledruck]); (Hrsg.), Antonius Thylesius, Consentini, natione Itali, opuscula aliquot, Basel 1545; (Hrsg.), Antonius v. Melissa/Maximus, Sententiarum sive capitum theologicorum praecipue, ex sacris & profanis libris tomi tres, Zürich 1546 (weitere Ausgaben: Antwerpen 1555, Basel 1555, Frankfurt/M. 1581, Oxford 1700, Den Haag 1742, Paris 1742); (Hrsg.), Ermolao Barbaro, Naturalis scientiae totius compendium ex Aristotele et aliis philosophis, Basel 1548 (weitere Ausgabe: 1552); Pendectarum sive partitionum universalium, Zürich 1548; (Hrsg.), Claudius Galenus, Opera, quae ad nos extant omnia, Basel 1549 (weitere Ausgabe: Lyon 1550); Partitiones theologicae, pandectarum universalium liber ultimus, Zürich 1549; (Hrsg.), Aristoteles, Opera, quaecumque hactenus extiterunt omnia, Basel 1550; (Hrsg.), Claudii Galeni brevis denotatio dogmatum Hippocratis, in: Claudii Galeni aliquot opuscula, Lyon 1550); Historia animalium liber I: De quadrupedibus viviparis, Zürich 1551 (weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1603, 1620; dt. Übers.: Tierbuch, Zürich 1563 [Neudruck: Zürich 1966], 1583, Heidelberg 1606; engl. Übers.: The history of four-footed beastes, London 1607); Thesaurus Euonymi Philiatri de remediis secretis, Zürich 1552 (weitere Ausgaben: 1554, 1558, Lyon 1555, Venedig 1556, 1557, 1558, 1559; engl. Übers.: The treasure of Euonymus, London 1559 [Neudruck: Amsterdam/New York 1969]; A new booke of destillatyon of waters, London 1565 [Neudruck: Ann Arbor 1936]; franz. Übers.: Trésor de Euonime Philiatre des remèdes secretz, Lyon 1555, 1557, 1558, 1559; dt. Übers.: Schatz, Zürich 1555, 1582, 1608; ital. Übers.: Venedig 1556, 1560, 1588); (Hrsg.), Hieronymus Tragus, De stirpium ... neque non temperaturis ac facultatibus commentariorum libri tres, Straßburg 1552; Excerptorum et observationum de thermis tum Helveticis tum Germaniae aliis libri duo, in: De balneis, Venedig 1553, 289-299; (Hrsg.), David Kyber, Lexicon rei herbariae trilingue, Straßburg 1553; Icones animalium quadrupedum viviparorum et oviparorum, Zürich 1553 (weitere Ausgaben: 1560, Heidelberg 1606); Historia animalium liber II: De quadrupedibus oviparis, Zürich 1554 (weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1586, 1617; dt. Übers.: Tierbuch, Zürich 1563 [Neudruck: Zürich 1966], 1583, Heidelberg 1606, Frankfurt/M. 1696 [Neudruck: Hannover 1980]); engl. Übers.: The historie of foure-footed beastes, London 1607); Appendix bibliothecae Conradi Gesneri, Zürich 1555 (Neudruck: Osnabrück 1966); Historia animalium liber III: De avium natura, Zürich 1555 (weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1585, 1604, 1617; dt. Übers.: Vogelbuch, Zürich 1557 [Neudruck: Zürich 1969], 1581, Frankfurt/M. 1600 [Neudruck: Hannover 1981]); Chirurgia. De chirurgia scriptores optima quique veteres et recentiores, Zürich 1555 (weitere Ausgabe: Frankfurt/M. 1610); De raris et admirandis herbis, quae ... lunariae nominantur, commentariolus. His accedunt Jo. Du Choul G.F. Lugdunensis Pilati montis in Gallia descriptio. Jo. Rhellicani Stockhornias ... versibus heroicis describitur, Zürich 1555 (weitere Ausgabe: Kopenhagen 1669; engl. Übers.: On the admiration of mountains, San Franzisco 1937; franz. Übers.: Description du Mont-Pilat, Lyon 1868, 1869); Icones avium omnium, Zürich 1555 (weitere Ausgaben: 1560, Heidelberg 1606); Pilati montis descriptio, Zürich 1555; Mithridates. De differentiis linguarum tum veterum tum quae hodie apud diversas nationes in toto orbe terrarum in usu sunt, Zürich 1555 (Neudruck: Aalen 1974; weitere Ausgabe: 1610); Enchiridion rei medicae triplicis, Zürich 1555 (weitere Ausgaben: 1581, Köln 1579); Sanitatis tuendae praecepta, Zürich 1556 (weitere Ausgabe: 1561); (Hrsg.), Claudius Aelianus, Opera quae extant omnia, Zürich 1556 (enth. u.a. De animalium natura libri XVII; weitere Ausgaben: Genf 1611, 1616, Leiden 1731, London 1744, Basel 1750, Heilbronn 1765, Tübingen 1768, Basel 1774, Jena 1832); De piscibus et aquatilibus omnibus libelli III novi, Zürich 1556 (enth. Scholia & emendationes in Halieuticon P. Ovidii Nasonis und Aquatilium animantium enumeratio iuxta Plinium; weitere Ausgabe: 1556; dt. Übers.: Deutsche Namen der Fische und Wassertiere. Neudruck der Ausgabe Zürich 1556, Aalen 1974); (Hrsg.), Athenagoras, Apologia pro Christianis. De resurrectione mortuorum, Genf 1557 (weitere Ausgaben: Zürich 1559/60 [in: Theologorum ... Graecorum ... libri], Oxford 1682, Den Haag 1742 [in: Iustini philosophi et martyris opera ... omnia ...], Würzburg 1777-1779, Paris 1857-1866 [in: MPG 6, 888-971]; De stirpium aliquot nominibus vetustis ac novis, Basel 1557 (weitere Ausgabe: Padua 1558); Historia animalium liber IV: De piscium & aquatilitum animantium natura, Zürich 1558 (weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1604, 1620; dt. Übers.: Fischbuch, Zürich 1563, 1575, Frankfurt/M. 1598, 1670 [Neudruck: Hannover 1981]); (Hrsg.), Marcus Aurelius Antonius, De seipso seu vita sua libri XII, Zürich 1559; (Hrsg.), Hanno Carthaginensium, Ducis navigatio, Zürich 1559 (weitere Ausgaben: Leiden 1674, Oxford 1698); (Hrsg.), Janus Dubravius, De piscinis et piscium qui in eis aluntur naturis libri quinque. Xenocrates, De alimento ex aquatilibus, Zürich 1559 (weitere Ausgaben v. Xenocrates, De alimento: Leipzig 1774, Frankfurt/M. u. Leipzig 1779, Neapel 1794); (Hrsg.), Theologorum aliquot Graecorum veterum orthodoxorum libri, Zürich 1559/60; Nomenclator aquatilium animantium. Icones animalium aquatilium in mari & dulcibus aquis degentium, Zürich 1560 (weitere Ausgabe: Heidelberg 1606); (Hrsg.), Josua Maler, Die Teütsch spraach. Dictionarium Germanicolatinum novum, Zürich 1561; (Hrsg.), Valerius Cordus, Annotationes in Pedacii Dioscorides Anazarbei de medica materia libros V, Zürich 1561 (dt. Übers.: Die Gärten Deutschlands, in: Diethelm Fretz, Konrad Gessner als Gärtner, Zürich 1948, 97-133 [Auswahl]); Historia et interpretatio prodigii, quo coelum ardere visum est per plurimas Germaniae regiones, Zürich 1561; (Hrsg.), Claudius Galenus, Opera omnia, Basel 1562; (Hrsg.), Cassius Iatrosophista, Naturales et medicinales quaestiones LXXXIIII circa hominis naturam & morbos aliquot, Zürich 1562; (Hrsg.), St. Arduino, De venenis, Basel 1562; Epistola ad Guilielmum Turnerum de libris a se editis, Zürich 1562 (weitere Ausgabe in: Josias Simmler, Vita Conradi Gesneri, Zürich 1566, 20v-31r); (Hrsg.), Dioscorides, De curationibus morborum per medicamenta paratu facilia libri II, Straßburg 1562 (dt. Übers.: Gifftiager, das ist: Von Ursach, Reynigung, Bewahrung und Cur pestilentzischer Lufft, fürnemer Artzten Rath und Bedencken, Frankfurt/M. 1567); De anima, Zürich 1563 (weitere Ausgabe in: Conradi Gesneri ... physicarum meditationum, Zürich 1586, 162-289); (Hrsg.), Jodocus Willich, Ars magirica, hoc est, coquinaria, de cibariis, ferculis, opsoniis, alimentis & potibus diversis parandis eorumque facultatibus. Jacob Bifrons, De operibus lactariis epistola, Zürich 1563; (Hrsg.), Valerius Cordus, Stirpium descriptionis liber quintus, Straßburg 1563; (Hrsg.), Henri Estienne, Dictionarium medicum vel expositiones vocum medicinalium, Genf 1564; (Hrsg.), Jacques Houllier, Viaticum novum. De omnium fere particularium morborum curatione liber, Zürich 1565 (weitere Ausgabe: 1578); De omni rerum fossilium genere, gemmis, lapidibus, metallis et huismodi libri, Zürich 1565; (Hrsg.), St. Epiphanius, De XII gemmis quae erant in veste Aronis, Zürich 1565; (Hrsg.), Valerius Cordus, De halosantho seu spermate ceti vulgo dicto liber, Zürich 1566; (Hrsg.), Mustio, De morbis muliebribus liber unus, hrsg. v. Caspar Wolf, Basel 1566 (weitere Ausgaben: 1566, 1568-1588, Straßburg 1597); Euonymus de remediis secretis liber secundus, hrsg. v. Caspar Wolf, o.O. 1569 (weitere Ausgaben: Zürich 1569, Lyon 1574, 1620; engl. Übers.: The newe iewell of health, London 1576 [Neudruck: Amsterdam/New York 1971]; The practise of the new and old phisicke, London 1599; franz. Übers.: Quatre livres des secrets de médicine, Paris 1573, 1597, Ruen 1590, 1616, 1628, Lyon 1593; dt. Übers.: Ander Theil des Schatzes Euonymi, Zürich 1583 [Neudruck: Lindau 1979]; Dess köstlichen Artneyschatzes Euonymi Philiatri Ander theil, Zürich 1608); Bibliotheca instituta et collecta primum a Conrado Gesnero, Zürich 1574 (weitere Ausgabe: 1583; Ergänzungen: Paris 1772/73, Frankfurt/M. 1676, 1725-1731, Wolfenbüttel 1717-1724); Epistolarum medicinalium libri III, hrsg. v. Caspar Wolf, Zürich 1577 (dt. Übers.: Das zweite Buch der medizinischen Briefe des Zürcher Philosophen und Arztes Konrad Gessner, Tübingen 1939 (Neudruck: Egelsbach/Frankfurt/M./Washington 1994); Die Briefe Konrad Gessners an Crato von Krafftsheim nach der Briefsammlung von 1566, Düsseldorf 1939; Die Briefe Konrad Gesners an seine Freunde Gasser und Culmann, Düsseldorf 1939; Das dritte Buch der medizinischen Briefe des Zürcher Philosophen und Arztes Konrad Gesner, Düsseldorf 1941; Von allerhand kunstlichen und bewerten Oelen, Wasseren und heimlichen Artzeneyen, o.O. 1593 [Neudruck: Lindau 1979]; Epistolarum medicinalium liber quartus, hrsg. v. Cas par Wolf, Wittenberg 1584; (Hrsg.), Hippocrates, Aphorismorum methodus nova, hrsg. v. Caspar Wolf, St. Gallen 1584; (Hrsg.), Domenico Massaria, De ponderibus et mensuris medicinalibus libri tres, hrsg. v. Caspar Wolf, Zürich 1584; Physicarum meditationum annotationum et scholiorum liber V, hrsg. v. Caspar Wolf, Zürich 1586; Historia animalium liber V: De serpentium natura, Zürich 1587 (weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1621; dt. Übers.: Schlangenbuch, Zürich 1589, Heidelberg 1613, Frankfurt/M. 1662 [korrekt: 1671]); engl. Übers.: The history of serpents, London 1608); Historia animalium liber I-V, Zürich 1551-1587 (Gesamtausgabe:, weitere Ausgaben: Frankfurt/M. 1585-1604, 1617-1621, Leipzig 1601 [Auszug], franz. Übers.: L'histoire des plantes, Paris 1584; dt. Übers.: Vollständiges Thierbuch, Frankfurt/M. u. Zürich u. Heidelberg 1582-1606, Frankfurt/M. 1669; engl. Übers.: The history of four-footed beasts and serpents, London 1658 [Neudruck: New York 1967, Teilausgabe New York 1971]); De stirpium collectione tabulae tum generales, tum per duodecim menses, hrsg. v. Caspar Wolf, Zürich 1587; Epistolae, in: Jean Bauhin, De plantis a divis sanctis nomen habentibus. Additae sunt Conradi Gesneri ... epistolae, hrsg. v. Caspar Bauhin, Basel 1591, 91-163 (franz. Übers.: Vingt lettres à Jean Bauhin fils 1563-1565, St. Etienne 1976); Hans Fischer, Ein unveröffentlichter Brief Conrad Gessners (1516-1565) an Johann Fabricius Montanus (1527-1566) in Chur: Vierteljahrsschr. der Naturforschenden Ges. in Zürich 85 (1940), 329-336 (= Gesnerus 3 [1946], 125-130); Epistola de constantia in fide adversus apostasiam D. Jacobo Dalechampio, in: Museum Helveticum 1 (1946), 133-150; Opera botanica per duo saecula desiderata, Vol. 1-2, hrsg. v. Casimir Christoph Schmiedel, Nürnberg 1751-1771; Historia plantarum, Vol. 1-8, hrsg. v. Heinrich Zoller/Martin Steinmann/Karl Schmid, Dietikon/Zürich 1972-1989 (Faksimileausgabe); Liber amicorum, in: Richard J Durling, Conrad Gesner's Liber amicorum (1555-1565): Gesnerus 22 (1965), 134-159; Thesaurus medicinae practicae, Vol. 1-3 (Nachlaß, in: Zentralbibliothek Zürich, Ms S 204 a-c).

Bibliographien: Melchior Adam, Conradi Gesneri scripta, in: Ders., Vitae Germanorum, Frankfurt/M. 1615; A.J.J. van de Velde, Rond Gesner's »Historiae animalium Liber I« van 1551, Brüssel 1951 (enth. eine Bibliogr. v. Gessners zoologischen Werken); Hans H. Wellisch, Conrad Gessner. A Bio-Bibliography: Journal of the Society for the Biblio graphy of Natural History, Vol. 7/2 (1975), 151-247 (= Zug 21984).

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Wissenschaftsgesch., Bd. 13, Weinheim 1990, 177ff.; - Manfred Vischer, Bibliogr. der Zürcher Druckschrr. des 15. u. 16. Jh., Baden-Baden 1991; - Wilfried Kettler, Johannes Fries. »Günstling« Zwinglis, Lexikograph u. Pädagoge: Zwingliana 19/1 (1992), 207-221; - Siegfried Krebs, Portraits grosser Schweizer, Kassel 1992, 41-43; - Fritz Büsser, Humanismus im Zürich des 16. Jh., in: Ders., Die Prophezei. Humanismus u. Reformation, hrsg. v. Alfred Schindler, Bern 1994, 56-73; - Ders., Johann Heinrich Hottinger u. der »Thesaurus Hottingerianus«: Zwingliana 22 (1995), 85-108; - Martin Germann, Die ref. Stiftsbibl. am Großmünster Zürich im 16. Jh. u. die Anfänge der neuzeitlichen Bibliogr., Wiesbaden 1994; - Charles D. Gunnoe, Thomas Erastus and his Circle of Anti-Paracelsians, in: Analecta Paracelsica, hrsg. v. Joachim Telle, Stuttgart 1994, 127-148; - Udo Friedrich, Naturgesch. zw. artes liberales u. frühneuzeitlicher Wiss. Conrad Gessners »Historia animalium« u. ihre volkssprachliche Rezeption, Tübingen 1995; - Marcel H. Bickel, 75 J. schweizer. Ges. f. Gesch. der Medizin u. Naturwiss.: Gesnerus 53 (1996), 165-173; - Urs Leo Gantenbein, Der frühe Paracelsismus in der Schweiz: Nova Acta Paracelsica. Btrr. Z. Paracelsus-Forsch. NF 10 (1996), 15-46; - Viktor Schobinger, Conrad Geßner. Der rastlose Sammler, in: Ders., Zürcherinnen und Zürcher in aller Welt, Zürich 1996, 15-18; - Claudia Rütsche, Die Kunstkammer in der Zürcher Wasserkirche. Öff. Sammeltätigkeit einer gelehrten Bürgerschaft im 17. u. 18. Jh. aus museumsgeschich. Sicht, Bern 1997, 21-26; - ADB IX (1879), 107-120; - Allgemeines bibliogr. Lexikon I (1821), 672-673; - DBE III (1996), 665-666; - DSB V (1972), 378-379; - Kosch, LL VI (1978), Sp. 293-295; - Literaturlexikon, hrsg. v. Walther Killy, IV (1989), 147-148; - NDB VI (1964), 342-345; - The Oxford Encyclopedia of the Reformation II, New York/Oxford 1996, 170-171.

Matthias Freudenberg

Werkeergänzung:

1984

DAS TIERBUCH DES PETRUS CANDIDUS. CODEX URBINAS LATINUS 276. EINE EINFÜHRUNG. 213 pages. 31 illustrations. Tr. T. Honref, J. Schlechta. Zurich, Belser Verlag, 1984. (Codices e Vaticanis Selecti, LX.) Boxed with Facsimile of MS (III + 232 folios, 500 tempera illustrations). [The more than 500 tempera animal illustrations are based primarily on the woodcuts of Conrad Gessner's Historiae Animalium.] Prize, Frankfurt Book Fair, 1984;

1985

Italian translation: Pier Candido Decembrio, Il libro degli animali. Volume di commento all’edizione in facsimile del codice Urb. lat. 276 di Cynthia M. Pyle. Tr. C. Muschio. Milan, Jaca Book Codici; Spanish translation: Cynthia M. Pyle, Libro de los Animales de Pier Candido Decembrio. Volumen de comentario al facsimil del codice Urbinas Latinus 276. Tr. E. Pato, J. L. Albizu. Madrid, Ediciones Encuentro;

2008

Leu, Urs B.; Keller, Raffael; Weidmann, Sandra. Conrad Gessner’s Private Library, Brill, Leiden, 2008.

Literaturergänzung:

1819

Anonym (später identifiziert: J. Römer). An die Zürcherische Jugend auf das Jahr 1819 von der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich. Neujahrsblatt, mit Biographie und Abdruck des Testamentes (von Conrad Gessner) mit berühmtem "Kupffer" von H. Füssli; -

1946

Fraser, H. Malcolm. Moufet's Theatrum Insectorum Gesnerus Vol. 3, Nr. 3, pp 131, 1946; - Milt, Bernhard. Some explanatory notes to H M Fraser's article about Moufet's Theatrum Insectorum Gesnerus Vol. 3, Nr. 3, pp 132-133, 1946; -

1973

Guyer, Paul: Wo wohnte der Naturforscher Konrad Gessner? Zürcher Chronik 40:79-82, 1973; -

1990

Leu, Urs B.: Conrad Gesner als Theologe; ein Beitrag zur Zürcher Geistesgeschichte des 16. Jahrthunderts, in: Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte, Band 14, Verlag Peter Lang, Bern 1990; -

1994

Cynthia M. Pyle: Some Late Sixteenth-Century Depictions of the Aurochs (Bos primigenius Bojanus, extinct 1627): New Evidence from Vatican MS Urb. lat. 276,” Archives of Natural History, 21, 275-288; -

1996

Cynthia M. Pyle: The Art and Science of Renaissance Natural History: Thomas of Cantimpré, Pier Candido Decembrio, Conrad Gessner and Teodoro Ghisi in Vatican Library MS Urb. lat. 276, Viator, 27, 265-321; -

2000

Cynthia M. Pyle: Conrad Gessner on the Spelling of his Name,” Archives of Natural History, 27, 175-186; - Cynthia M. Pyle: Art as Science: Scientific Illustration, 1490-1670, in Drawing, Woodcut and Copper Plate. Endeavour, 24, 69-75; -

2006

Cynthia M. Pyle: The Renaissance Rediscovery of the Classical Approaches to the World: Reflections on History and Science, Then and Now, Building the Past / Konstruktion der eigenen Vergangenheit, eds. R. Suntrup, J. R. Veenstra, Frankfurt am Main, Berlin, New York, etc., Peter Lang. (Medieval to Early Modern Culture, 7 / Kultureller Wandel vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit, 7; Dir. M. Gosman, V. Honemann) Pp. 3-31 (see pp. 6-7, 13, 18); -

2008

Cynthia M. Pyle: “The Two Cultures and Renaissance Humanism,” Interdisciplinary Science Reviews, 33, 2, June 2008. Pp. 121-133 (see p. 128).

Letzte Änderung: 19.01.2010