GNAUCK-KÜHNE, Caroline Franziska Elsbeth, genannt Elisabeth, Wegbereiterin der evangelischen und katholischen Frauenbewegung, Sozialwissenschaftlerin, Lehrerin, Publizistin, * 2. Januar 1850 in Vechelde/Braunschweig, † 12. April 1917 in Blankenburg/Harz. - Bereits mit 17 Jahren legte sie am "Königlich Sächsischen Lehrerinnenseminar" in Liechtenstein-Callenberg das Lehrerinnenexamen ab. Anschließend. arbeitete G. als Lehrerin, später als Erzieherin in gutbürgerlichen Familien in Paris und London. Im Jahre 1875 gründete sie in Blankenburg ein "Institut für höhere Töchter", das sie bis 1888 leitete und die meisten Unterrichtsstunden selbst erteilte. Dort entstanden ihre ersten Erzählungen ("Williram", 1880) und Dramen ("Eckbert von Braunschweig", 1880), "voll künstlerischer Phantasie und poetischer Empfindsamkeit. Vor allem ihre Märchen dokumentieren die Liebe zum Menschen und zur Natur" (Böhm 1998, S. 205). Nach 21 Jahren selbständiger Berufstätigkeit, heiratete sie den gleichaltrigen Nervenarzt Dr. Rudolf Gnauck. Der Ehemann war stark verschuldet. Auf sein Sanatorium, daß er gekauft hatte, lasteten hohe Schulden. Er war auch eine äußerst schwierige Persönlichkeit, mit vielen negativen Eigenschaften, der seine Frau auch tätlich angriff: "Aber Elisabeth Gnauck-Kühne erwachte an diesem Schicksal. Schon in den ersten Ehetagen erkannte sie ihren Mann als krank, süchtig, verlebt und verkommen. Die Auseinandersetzung über ihr Vermögen zeigte ihr die damalige Rechtlosigkeit der Ehefrau. Die Schwiegereltern, um den guten Ruf und die Schulden ihres Sohnes fürchtend, zitierten sogar Luthers Ehemoral, um sie zu binden: Sie schrieb später: Das Laster hat mein Eheglück untergraben" (Schiffler 1966, S. 72). Bereits nach vier Monaten scheiterte die Ehe, die 1890 rechtsgültig geschieden wurde. Um zu vergessen, verbrachte G. die folgenden Jahre in Florenz, Capri und schließlich in Cannes. - In Berlin erwarb sie in einem der von Helene Lange ab 1891 eingerichteten Realkurse für das weibliche Geschlecht die Vorraussetzung zum wissenschaftlichen Studium. Das Studium selbst war für Frauen zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht möglich. Nachdem mehrere Gesuche des "Allgemeinen Deutschen Frauenvereins", Frauen zum Studium zuzulassen, vom Reichstag abgelehnt worden ist, reagierte sie darauf mit der Streitschrift "Das Universitätsstudium der Frauen". Diese sorgte seinerzeit für Furore. Die 1891 erschienene Broschüre war durchaus kämpferisch, vermied aber jede Art von Polarisierung; im Gegenteil, "der Verfasserin lag sehr daran, die 'Mauer von Vorurteilen' zu überwinden, die dem Verständnis der Frauenfrage und Frauenbewegung entgegenstand, zumal 'selbstgebildete und wohlwollende Menschen' darin nichts weiter sahen als einen Zeitvertreib mondäner Müßiggängerinnen. Demgegenüber berief sich Elisabeth Gnauck-Kühne auf harte Fakten der Statistik. Sie verwies auf den großen Überschuß an Frauen, der fast die Millionengrenze erreicht; sie verwies außerdem auf die Zahl der erwerbstätigen Frauen von rund 5,5 Millionen, was nahezu einem Viertel der weiblichen Bevölkerung entsprach. Aus diesen sozialen Tatbeständen sah sie die Frauenfrage hervorgegangen" (Baadte 1979, S. 108). Darum forderte G. kurz und bündig: "Versorgt die Frauen - oder gebt sie frei!" (Gnauck-Kühne 1891, S. 13). Sie betonte weiter, daß die Frau bei "gleicher Pflicht" auch das gleiche Recht auf Arbeit und Bildung" (ebd.) habe wie der Mann und könne daher in gleicher Weise ein Universitätsstudium beanspruchen. Ihr Protest hatte Erfolg. Als erste deutsche Frau erhielt sie 1895 eine Sondererlaubnis des preußischen Kultusministers zum Studium der Volkswirtschaftslehre und Staatswissenschaften an der Universität Berlin. Breits zwei Jahre zuvor hatte G. ihre Untersuchung "Ursachen und Ziele der Frauenbewegung" publiziert, in der sie die Notwendigkeit einer eigenständigen Lebenssicherung für Frauen mit ausführlichem statistischen Material belegte. Die Arbeit erhielt auf der Weltausstellung in Chicago die Bronzemedaille. - Um die Verhältnisse der Arbeiterinnen kennen zulernen, arbeitete G. drei Monate in einer Berliner Kartonagenfabrik. Bedingt durch ihre Betroffenheit über die erschütternden Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen der arbeitenden Frauen unternahm G. eine empirische Untersuchung über "Die Lage der Arbeiterinnen in der Berliner Papierwaren-Industrie". Dabei untersuchte sie die Wechselwirkung zwischen den bestehenden Produktionssystem, der wirtschaftlichen Lage und dem sittlichen Verhalten der Arbeiterinnen. Am meisten empörte sie wohl die durch ihre Untersuchung bestätigte Tatsache, daß Mütter gerade dann die Erwerbsarbeit wieder aufnehmen mußten, wenn sie zu Hause am nötigsten gebraucht wurden - die Kindersterblichkeit um so höher sei, so niedriger der Lohn. Darum setzte sich die bürgerliche G. zeitlebens für die Belange der proletarischen Frauen ein. Die sozial besser und von der Erwerbstätigkeit entlasteten Frauen müßten ihren "hart bedrängten Mitschwestern zu Hilfe kommen" (Gnauck-Kühne 1895, S. 43). Nur ein soziales Engagement über alle Klassenschranken hinweg könne das Gemeinwesen umfaßend sichern. Darum sei auch die bürgerliche Frau, wegen ihres mütterlichen Wesens, zur "Mitarbeit an der wirtschaftlichen, geistigen und sittlichen Hebung der Arbeiterinnen" (Gnauck-Kühne 1895, S. 33) berufen. - In dem von Adolf Stöcker 1890 gegründeten "Evangelisch-sozialen Kongreß" fand G. Anerkennung und Unterstützung für ihr sozial-politisches Engagement. Sie trat der Vereinigung bei und gründete 1894 zusammen mit Margarete Behm die evangelische Frauengruppe. Diese war der erste Verein der evangelischen Frauenbewegung, die von Anfang an heftigen politischen Angriffen ausgesetzt war. Schließlich konnte Juni 1899 der "Deutsch-Evangelische Frauenverband", unter Mitwirkung von G., als Gesamtverband aller evangelischer Frauenvereine gegründet werden. Bis zu ihrer Konversion am 25. März 1900 zum Katholizismus, die vielfach Entsetzen erregte, engagierte sich G. in der evangelischen Frauenbewegung und im "Deutsch-Evangelischen Frauenverband". - Aufsehen erregte G., als sie 1895 auf dem sechsten Evangelisch-sozialen Kongreß in Erfurt als erste Frau in einer von Männern dominierten Versammlung einen Vortrag hielt, zumal man öffentliche Auftritte von Frauen als unseriös betrachtete. Ihr Referat "Die soziale Lage der Frau" hatte epochemachende Wirkung. Dadurch wurde G. auf einen Schlag berühmt und begründete ihren Ruf als christliche Sozialpolitikerin. In ihrem Vortrag wehrte sie sich vehement dagegen, die Frauenfrage von der sozialen Frage zu trennen. Dazu vermerkte G: "Als ich 1895 in Erfurt reden sollte, wollte das Aktionskomitee, daß ich nur die Arbeiterinnenfrage behandele. Ich erklärte bestimmt, ich würde auch die bürgerliche Frauenfrage behandeln. Große Verstimmung. Ich blieb aber fest. Ja, ja, vor der eigenen Tür kehren die Herren nicht gern, sie selbst wollen ihre Ansichten und Beziehungen nicht ändern, nur in der Arbeiterklasse soll das Weib anders gestellt werden" (zit. n. Simon 1929, S. 240). - Durch den Glaubenswechsel erfuhren ihre soziale Ansichten keine grundlegende Veränderung: "Ihr Übertritt ist primär nicht als Abkehr von der evangelischen Kirche zu bewerten, sondern viel eher als - keinesfalls problemlose - Suche nach einer neuen, mit Autorität ausgestatteten religiösen Bindung" (Baadte 1979, S. 116). Seit ca. 1903 engagierte sich G. innerhalb der katholischen Frauenbewegung. Der erste Anstoß zu einem Zusammenschluß aller katholischer Frauenvereine wurde von ihr bereits unmittelbar nach ihrer Konversion gegeben. Am 16. November 1903 wurde schließlich in Köln der "Katholische Frauenbund" ins Leben gerufen, an dessen Gründung sie neben Emy Gordon entscheidend mitgewirkt hatte. Obwohl G. innerhalb des Frauenbundes keine führende Position einnahm, wurde dieser von ihr doch sehr stark beeinflußt: "Ihre Stimme wurde gehört, was sie zu sagen hatte wurde beachtet... Ihre wissenschaftlichen und praktischen Arbeiten zum Universitätsstudium der Frau, zur Arbeiterinnenfrage, zu den Ursachen und Zielen der Frauenbewegung, vor allem das von ihr verfaßte Lehrbuch 'Das soziale Gemeinschaftsleben im Deutschen Reich' sowie ihre statistische Studie 'Die deutsche Frau um die Jahrhundertwende' bestimmen die Arbeitsprogramme der ersten Zweigvereine des Katholischen Frauenbundes" (Bayerischer Landesverband des katholischen Frauenbundes 2001, S. 17). In der Zeitschrift der katholischen Frauenbewegung "Die Christliche Frau" nahm G. Stellung zu anstehenden Problemen der Frauen in Staat und Gesellschaft. So setzte sie sich beispielsweise für das Frauenstimmrecht ein: "Bei dem Zusammenschluß der deutschen Staaten zum Deutschen Reiche erhielten alle männlichen Reichsangehörigen das Wählrecht und die Wählbarkeit zum Reichstage, die Frauen nicht. Die Männer erhielten das allgemeine, direkte und geheime Wahlrecht auf Grund ihrer mit der Geburt erworbenen natürlichen Menschenrechte. Es ist kein logischer Grund zu finden, die Frauen von diesem Wahlrecht auszuschließen, da auch sie zweifelsohne geboren sind, sei es denn, daß man ihnen abspreche, als Mensch geboren zu sein. Das will man nicht. So steht man inkonsequent da, das heißt, man gibt schweigend zu, daß nicht Vernunft oder Gerechtigkeit, sondern Willkür diese Ordnung geschaffen hat. Die frühere Praxis, mit Gründen die Ausschließung der Frauen rechtfertigen zu wollen, hat man so ziemlich aufgegeben, da kein Grund sich als stichhaltig erwiesen hat. Die volltönende Behauptung, daß "Staatsgeschäfte Männergeschäfte seien und die Weiber nichts angingen", begegnet demselben Zweifel, wie die beruhigende Versicherung, daß die Männer die Frauen gut vertreten. Behauptungen und Versicherungen sind keine Beweise; als Gegenbeweis sei die Fabrikarbeit der Mütter, die Pornographie in Wort und Bild und die konzessionierte Unzucht angeführt. Die Annahme der geistigen Inferiorität ist durch die Erschließung der Universität erschüttert, dagegen ist die sittliche Superiorität des weiblichen Geschlechts (soweit man die geringe Beteiligung am Selbstmord und an Verbrechen als solche gelten lassen kann) durch die Statistik erwiesen. Den Hinweis auf den Kriegsdienst beantwortet das Weib durch den Hinweis auf die Mutterschaft, die, wenn man einmal wertabwägend sprechen will, den Vorrang vor dem Kriegsdienste haben dürfte, alldieweil sie die Vorbedingung für jeden Kriegsdienst ist. Jeder Krieger hat zur Voraussetzung, daß ein Weib eingewilligt hat, seine Naturaufgabe zu erfüllen und Mutter zu werden. Ein Staat ohne Kriegsdienst, ohne Ritterschaft ist denkbar, ohne Mutterschaft nicht. Wenn nun der Mann für die Erfüllung seiner Naturaufgabe, den Kriegsdienst, belohnt wird, warum nicht auch das Weib, das Mutter wird? Und wie auch diejenigen Männer stimmen dürfen, die nicht die Muskete tragen (Gesetze werden für den Durchschnitt gemacht), so müßten es auch die Frauen, die kein Kind auf dem Arme tragen" (Gnauck-Kühne 1909/1910, S. 7). - Während des Kriegsausbruchs 1914 organisierte G. die Kriegshilfe in Blankenburg; "sie ging in die Lazarette, sorgte für die Verwunderten und entfaltete publizistisch eine schier unermüdliche Arbeitskraft. Sie schrieb über das Deutschtum, über die englische Moral und die gesellschaftlichen Zustände in Paris, wobei auch sie den gängigen Klischees erlag; sie schrieb über Wohlfahrtspflege, Sozialpolitik, Mode- und Ernährungsfragen. In der 'Wacht', dem Organ katholischer Jugendvereine, begann sie eine Artikelreihe über Probleme der Volkswirtschaft, von denen sie einen Teil unter dem Titel 'Das Geld' Anfang 1917 als Flugschrift publizierte" (Baadte 1979, S. 121). - Die Persönlichkeit dieser für die konfessionelle Frauenbewegung so bedeutsamen Frau war nach Aussagen ihrer Freundin Pauline Gräfin Montgelas zwiespältig und zerrissen. Demnach war sie einerseits leicht verwundbar und empfindlich, andererseits jedoch eine starke Frau und Kämpfernatur (vgl. Montgelas 1930, S. 183). Trotz mancher Schwächen "gibt es keine Persönlichkeit, die von allen sozialen Schichten so anerkannt und auch gehört wurde wie Elisabeth Gnauck-Kühne", resümierte treffsicher Elisabeth Prègardier (1977, S. 15).
Werke (Ausw.): Das Universitätsstudium der Frauen. Ein Beitrag zur Frauenfrage, Oldenburg 1891; Ursachen und Ziele der Frauenbewegung; Berlin 1893; Die soziale Lage der Frau. Vortrag gehalten auf dem 6. Evangelisch-sozialen Kongresse zu Erfurt am 6. Juni 1895, Berlin 1895; Die Lage der Arbeiterinnen in der Berliner Papierwarenindustrie. Eine soziale Studie, Leipzig 1896; Die deutsche Frau um die Jahrhundertwende. Statistische Studie zur Frauenfrage, mit sechs farbigen Diagrammen, Berlin 1904; Einführung in die Arbeiterinnenfrage, M. Gladbach 1905; Warum organisieren wir die Arbeiterinnen, Hamm 1905; Die Organisation der Patronagen. Vortrag, gehalten auf der 2. Mitgliederversammlung des Verbandes süddeutscher Patronagen für jugendliche katholische Arbeiterinnen zu München am 16. Juni 1907, München 1907; Frau und Presse, in: Die Christliche Frau, 6 1907/1908, 401-402;Christin und Staatsbürgerin, in: Die Christliche Frau, 8 1909/1910, 4-7; Das soziale Gemeinschaftsleben im Deutschen Reich. Leitfaden der Wirtschafts- und Bürgerkunde für höhere Schulen, Kurse und zum Selbstunterricht, M. Gladbach 1914; Dienstpflicht und Dienstjahr des weiblichen Geschlechts, Tübingen 1915; Wohlfahrtspflege, Caritas und soziale Arbeit. Zum 25-jährigen Jubiläum der Zentralstelle für Volkswohlfahrt, in: Elster, L. (Hrsg.): Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Sonderabdruck, Bd. 109, (3. Folge, Bd. 54), Jena 1917, 77-92; Statistik als Wegweiser auf dem Gebiete der weiblichen Jugendpflege, in: Die Praxis der kommunalen und sozialen Verwaltung. Vorträge der Cölner Fortbildungskurse für Kommunal- und Sozialbeamte. Separatabdruck aus dem 1. Kursus: Die soziale Fürsorge der kommunalen Verwaltung in Stadt und Land, Köln 1917, 228-240.
Lit. (Ausw.): Baadte, G.: Elisabeth Gnauck-Kühne (1850-1917, in: Aretz, J./Morsey, R./Rauscher, A. (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern. Band 3. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts, Mainz 1979, 106-122; - Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (Hrsg.): Neun Jahrzehnte starke Frauen in Bayern und der Pfalz. Chronik des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes 1911 - 2001, München 2001; - Böhm, I.: Elisabeth Gnauck-Kühne 1850-1917, in: Hengst, K./Brandt, H. J./Böhm, I. (Hrsg.): Gelebte Kirche - gelebte Caritas, Paderborn 1995, 147-185; - Böhm, I.: Gnauck-Kühne, Elisabeth, in: Maier, H. (Hrsg.): Who is who der Sozialen Arbeit, Freiburg 1998, 205-206; - Dietrich, Ch.: Elisabeth Gnauck-Kühne als Soziologin, in: Die Christliche Frau, 42 1953, 134-145; - Hoeber, K.: Elisabeth Gnauck-Kühne, M. Gladbach 1917; - Marschall, L.: Elisabeth Gnauck-Kühnes Vermächtnis, in: Österreichische Frauenwelt, 4 1917, 171-178; - Montgelas, P. v.: Elisabeth Gnauck-Kühne, in: Die Christliche Frau, 26 1928, 342-344; - Montgelas, P. v.: Nochmals Elisabeth Gnauck-Kühne, in: Die Christliche Frau, 28 1930, 181-188 u. 219-226; - Prègardier, E.: Mittlerin zwischen den Klassen. Elisabeth Gnauck-Kühne (1850-1917), in: Caritas-Kalender Diözese Augsburg, 48 1977, 15; - Salomon, A.: Elisabeth Gnauck-Kühne, ein von Helene Simon verfaßtes Lebensbild, in: Neue Deutsche Frauenzeitschrift, 3 1928, 1-2; - Schiffler, L.: Die Antwort der Frau in der sich ändernden Welt, Münster 1966, 70-76; - Schmidbauer, M.: Elisabeth Gnauck-Kühne, in: Eggemann, M./Hering, S. (Hrsg.): Wegbereiterinnen der modernen Sozialarbeit. Texte und Biographien zur Entwicklung der Wohlfahrtspflege, Weinheim 1999; - Schmücker, E.: Frauenbilder unserer Zeit, Paderborn 1928, 22-29; - Simon, H.: Elisabeth Gnauck-Kühne. 2. Bde. M. Gladbach 1928/1929; - Sonnenschein, C./Dransfeld, H.: Elisabeth Gnauck-Kühne, in: Die christliche Frau, 9 1910, 117-128.