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Verlag Traugott Bautz
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HUIZINGA, Johan, niederländischer Sanskritist, Kulturhistoriker und -philosoph, * 7.12. 1872 in Groningen, † 1.2. 1945 in de Steeg (Gemeinde Rheden) bei Arnheim (Gelderland). - H. entstammt einer mennonitischen Predigerfamilie; erst sein Vater Derk Huizinga (1840-1903), in zweiter Ehe (1876) mit H.s Stiefmutter Hermanna Margaretha geb. de Cock verheiratet (H.s Mutter Jacoba geb. Tonkens starb bereits 1874), brach mit der Berufstradition und wurde Arzt und Professor für Physiologie und Histologie. Nach Absolvierung des Groninger Gymnasiums, wo H.s Lehrer Jan te Winkel (16.11. 1847-31.5. 1927) dessen Aufmerksamkeit auf die Germanistik lenkte, studierte H. von 1891 bis 1895 indogermanistische Literaturwissenschaften (letterkunde) und im Nebenfach Geschichtswissenschaft in Groningen; ein anschließendes Studienjahr verbrachte H. in Leipzig, wo er vor allem Veranstaltungen der Indologen Karl Friedrich Christian Brugmann (16.3. 1849-29.6. 1912), August Leskien (8.7. 1840-20.9. 1919) und Ernst Windisch (4.9. 1844-30.10. 1918) belegte. Mit einer Abhandlung über die komische Gestalt in der indischen Dramendichtung ("De Vidīṣaka in het indisch toneel", s.u.) promoviert H. am 28.5. 1897 bei dem Groninger Sanskritisten Jacob Samuel Speyer († 1914). Die nächsten acht Jahre wirkt H. als Geschichtslehrer an der Realschule (Hoogere Burgerschool [HBS]) am Prinsenplaan in Haarlem; diese Stellung hatte ihm sein Groninger Geschichtsprofessor Petrus Johannes Blok (10.1. 1855-24.10. 1929) vermittelt, der über Jahre H. freundschaftlich verbunden blieb. Mit dem Vortrag über die Entstehung des Buddhismus ("Over studie en waardeering van het Buddhisme", s.u.) beschließt H. am 7.10. 1903 das Habilitationsverfahren für altindische Literatur- und Kunstgeschichte (Oudheid- en letterkunde van Voor-Indië) und wirkt bis 1905 als Privatdozent in Amsterdam; die Antrittsvorlesung vom 4. 11. behandelt "Het aesthetisch bestanddeel van geschiedkundige voorstellingen" (s.u.). Die kaum zufällige Themenwahl entspricht H.s Zugang zu historischen Fragestellungen: zog ihn der Reiz des Exotischen einer fremden Kultur zunächst zur Indologie, so erschließt sich dem zeichnerisch hoch talentierten (vgl. z.B. die humoristischen Skizzen aus der vaterländischen Geschichte) und musisch interessierten H. die abendländische Geschichte durch die Malerei: den entscheidenden Impuls empfing H. durch die Ausstellung altniederländischer Meister in Brügge (1902), auf die ihn Blok hingewiesen hatte; begünstigend tritt hinzu, daß H. sich seit Jugendzeiten für Heraldik interessierte, sich seit Kindertagen tagträumend mit der mittelalterlichen Welt auseinandergesetzte. H. dringt nun von der Literaturwissenschaft und Indologie zur Fachhistorie vor. Seine erste genuin historische Arbeit wie auch einzige Quellenpublikation legt H. 1905/1906 mit der Skizze der Haarlemer Stadtgeschichte ("De opkomst van Haarlem", s.u.) vor; sie wie das geschichtliche Frühwerk steht deutlich in der Tradition des Historikers Robert Jacobus Fruin (14.11. 1823-29.1. 1899). Zum 1.8. 1905 wechselt H., erneut dank der Fürsprache Bloks, der seit 1894 in Leiden lehrte, als Nachfolger Carl Theodor Henrik Bussemakers (5.1. 1854-6.9. 1914) auf den Lehrstuhl für allgemeine Geschichte und historische Geographie der Universität Groningen; sein Lehramt eröffnete H. mit der geschichtstheoretischen und -ästhetischen Antrittsvorlesung über "Het aesthetisch bestanddeel van geschiedkundige voorstellingen" (s.u.), die bereits die Kerngedanken von H.s kulturhistorisch akzentuierten Geschichtsverständnis entfalten. 1915 verläßt der kurz zuvor verwitwete H. Groningen und übernimmt, erneut als Nachfolger Bussemakers, den Leidener historischen Lehrstuhl; seine Antrittsvorlesung handelt "Über historische Ideale" ("Over historische levensidealen", s.u.): H. erbringt hier den Nachweis, daß zu allen Zeiten Kulturformen in Wunschbildern des Geistes wurzeln. Im akademischen Jahr 1932/1933 bekleidet H. das Rektorat in Leiden. Während seiner Leidener Lehrtätigkeit, die ihm auch die Mitgliedschaft in der Königlichen Akademie der Wissenschaften (Koninglijke Akademie van wetenschappen te Amsterdam) einträgt, erringt H. internationale Anerkennung; wenig Beachtung erzielte allerdings seine Monographie über die USA, die H. 1926 besuchte. H. hat über fünfzig Vorträge in der Leidener Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde gehalten, von denen viele eher linguistisch-philologischen Charakter tragen als den der deskriptiven historischen Erörterung. - Im Erscheinungsjahr seines am 28. 1. 1933 in Berlin gehaltenen Vortrages über Burgund (s.u.) distanziert sich die Redaktion der "Historischen Zeitschrift" (HZ) von H. und dokumentiert so die Kritik an H.s antifaschistische Einstellung (HZ 148 [1933], 228). Mit dem Aufkommen des Hitler-Faschismus werden H.s Beiträge zunehmend zeitdiagnostisch-kulturkritisch; sein "In de schaduwen van morgen. Een diagnose van het geestelijk lijden van onzen tijd" (s.d.) erlebt rasch zahlreiche Auflagen. Nach der deutschen Okkupation Hollands wird H., der sich bereits früh kulturpolitisch als Mitglied und zuletzt als Vizepräsident der Völkerbundkommission für intellektuelle Zusammenarbeit profilierte (H. wirkte eng an der Arbeit des "Institut international de coopération intellectuelle" mit) und in den 20er Jahren der "Commission interuniversitaire pour les relations internationales" als Präsident vorstand, am 7.8. 1942 als Geisel inhaftiert und in das Lager Sint Michielsgestel deportiert; zuvor schon war der Lehrbetrieb am 26.11. 1940 untersagt worden. Auf Druck der schwedischen Regierung, wegen seines angeschlagenen gesundheitlichen Zustandes, aber auch durch die Fürsprache des österreichischen Historiker Heinrich Ritter von Srbik (10. 11. 1878-16.2. 1951), kommt H. am 30.10. 1942 wieder frei, doch hindern ihn die Nationalsozialisten, seine wissenschaftliche Arbeit in Leiden wieder aufzunehmen, und verbannen ihn, da ihm die Rückkehr in den Westen der Niederlande verboten wurde, nach de Steeg, wo er im Haus seines Fakultätskollegen Rudolph Pabus Cleveringa (* 2.4. 1894) Aufnahme findet. Seine letzte Arbeitskraft nutzt H. zur Vollendung von "Geschonden wereld. Een beschouwing over de kansen op herstel van onze beschaving" (s.u.) und der Skizzenniederschrift seiner Autobiographie. - Geschichte ist nach H. "die geistige Form, in der sich eine Kultur über ihre Vergangenheit Rechenschaft gibt" (Über eine Definition des Begriffs Geschichte [s.u.], 86 bzw. 13). H.s Historiographie, die die essayistische Kleinform der umfangreichen Monographie bevorzugt, ist vom französischen Philosophen Ernest Seillière (1866-1955) beeinflußt und begreift sich als bildhaft-intuitive Mentalitäts- bzw. Kulturgeschichte; allerdings hat H. um den Preis rezenter Vorwürfe, sein Zugang sei unwissenschaftlich, darauf verzichtet, seinen Ansatz zu systematisieren (H. versteht Geschichte als die unwissenschaftlichste aller Wissenschaften), so daß er, wenngleich mit Vorbehalten, erst in der jüngeren Geschichtsschreibung als Alternative zur Alltags- oder Sozialgeschichte rezipiert wird. H.s Interesse am homo ludens als universalhistorischem Anthropologicum, als Stichwort schon in der Antrittsvorlesung (1903) erwähnt und 1938 monographisch entfaltet, ist auch als Fluchtreaktion vor der bedrückenden zeitgenössischen Wirklichkeit erwogen worden (Egidius Eligius Gerardus Vermeulen, H. über die Wissenschaft der Geschichte [s.u.]), doch spiegelt sich hier wie auch in anderen Werken H.s die Intention wider, Kulturgeschichte unter Ausblendung von Wirtschafts- und Sozialgeschichte elitär zu fassen und die Phänomene idealisierend-ästhetisch zu begreifen: H. "näherte sich der Geschichte in ihrer visuellen Gestalt, mit Sucht nach Schönheit, einer anderen Schönheit, als die eigene Zeit sie ihm bot" (Pieter Geyl, H. als aanklager [s.u.], 152). Tatsächlich argumentiert P. sehr zurückhaltend mit Begriffen und historischer Methodik; vielmehr geht H. von der Anschauung aus, und verdichtet sie essayistisch in bisweilen auffälliger Nähe zum gehobenen journalistischen Stil. H.s ästhetizistische Geschichtstheorie postulierte, daß nur zur Tragödie verdichtete Geschichte tatsächlich Geschichtsform sei ("Over vormverwandering der geschiedenis" [dt.: Über eine Formverwandlung der Gesch. seit der Mitte des 19. Jh.], s.u.); H.s Ansatz provozierte die scharfe Kritik holländischer Historiker wie Menno ter Braak (* 26.1. 1902, ein Vetter H.s; beging am 14.5. 1940 Suizid), Pieter Nicolaas van Eyck (eigentlich: Eijck, 1. 10. 1887-12.4. 1954), Pieter Catharinus Arie Geyl (15.12. 1887-31. 12. 1966) und Jan Marius Romein (30.10. 1893-16.7. 1962), selber Schüler H.s. H., der seine geschichtsphilosophischen und erkenntnistheoretischen Gedanken auf (s.d.) Wilhelm Dilthey, Heinrich Rickert und die Südwestdeutsche Schule zurückführt, bekannte auch selber gelegentlich, daß seine geschichtstheoretischen Ausarbeitungen nicht zu seinen stärksten Publikationen zählen. Gleichwohl sind H.s geschichtstheoretische Erörterungen zumal im Kontext der Klärungen hinsichtlich des Verhältnisses von Natur- und Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum bedeutsam. Deutsche Historiker, denen H.s Werk durch die Übersetzung des schweizerischen Historikers und Jacob-Burckhardt-Biographen Werner Kaegi (26.2. 1901-15.6. 1979) zugänglich wurde, monieren vor allem H.s Abgrenzung von Jacob Burckhardt (s.d.). H. knüpft zwar an dessen Studien zur Renaissance an, verwirft aber Burckhardts Individualitätsbegriff. Renaissance begreift H. nicht als Epochenbegriff, sondern als Kulturstufe zwischen Mittelalter und Neuzeit mit Bezügen auf beide. Dies beleuchtet H. in "Herbst des Mittelalters" (die zweite deutsche Ausgabe ist der Tübinger Universität zum Dank für das anläßlich des 450jährigen Gründungsjubiläums [24.7. 1927] verliehene Ehrendoktorat gewidmet) und zeigt am Paradigma der burgundischen Kultur mit ihren beiden klerikalen und weltlichen Polen das Fortleben des Spätmittelalters. Ursprünglich wollte H. sein Werk, das von der Forschung mit guten Gründen in Beziehung zur "Kultur der Renaissance in Italien" von Jacob Burckhardt gebracht wurde, dann auch mit "De eeuw van Bourgondië" (s.u.) betiteln, zu dem H. mit der zweiteiligen Abhandlung über die van Eycks (Jan van Eyck [* vor 1395, H vor 9.7. 1441], Hubert [Hubrecht] van Eyck: De kunst der van Eycks, s.u.) schon 1916 eine dann erweitert aufgenommene Vorstudie vorlegte. H.s Kulturhistoriographie folgt dabei der Chronistik von Georges Chastellain (um 1415-1475) und entfaltet zunächst das Panorama mittelalterlicher Lebensformen. - In Erasmus von Rotterdam (s.d., s.u.) erblickt H. den Kosmopoliten, dem Nationalismus als philautia fremd ist. Unter patria versteht Erasmus sowohl die Besitztümer Karls V. (s.d.) als auch Brabant und Holland; weder Basel noch sich selbst bezeichnete Erasmus als deutsch. - Im haridrva des Atharvavda versuchte H. den legendarischen Ursprung des Heilsbringervogels Charadrius im Physiologus nachzuweisen. - Der Kulturzeitschrift "De Gids" gehörte H. von Januar 1916 bis Dezember 1932 als Redakteur und Mitherausgeber an; in "De Gids" und in der Zeitschrift "Museum" publizierte H. zahlreiche Rezensionartikel. Der historisch-philosophischen Klasse (Afdeeling letterkunde) der Koninglijke Akademie van wetenschappen te Amsterdam stand H. von 1929 bis zur 1942 erfolgen Zwangsabsetzung durch die deutsche Besatzung vor. H.s historische Forschungen würdigten die Universitäten Oxford und Tübingen mit der Verleihung der Ehrendoktorate. H. war der Geschichtslehrer der späteren Königin Juliana (Juliana Louise Emma Marie Wilhelmina, * 30.4. 1909, reg. 1948-1980), deren Trauzeuge er 1937 bei ihrer Eheschließung mit Prinz Bernhard Leopold Frederik Eberhard Julius Coert Karel Godfried Pieter zur Lippe-Biesterfeld (* 29.6. 1911) wurde. Wissenschaftsorganisatorisch setzte sich H. für die akademische Lehrfreiheit, Zurückweisung staatlicher Bevormundung und die Errichtung einer Universität in Niederländisch-Indien ein, das H. im Winter 1930/1931 bereiste. - H. war in erster, am 24.3. 1902 geschlossener Ehe mit Mary Vincentia Schorer († 21.7. 1914), in zweiter (4.10. 1937) mit Auguste Alwine Caroline Maria Schölvinck verheiratet; aus erster Ehe stammen zwei Töchter und drei Söhne, aus zweiter eine Tochter. - Den H.-Nachlaß verwaltet das H.-Archiv der Universitätsbibliothek Leiden; mit Leben und kulturhistorischer Leistung setzte sich der internationale J.-H.-Kongreß (Groningen 1972) auseinander. Das 1993 gegründete und 1995 in Amsterdam eröffnete H.-Instituut dient der Graduiertenförderung mit Schwerpunkt Kulturgeschichte.
Werke: Stamboek of geslachtreg. der Nakomelingen van Samuel Peter (Meihuizen) en Barbara Fry van Gontenschwyl (Aargau-Zwitserland) omvattende de jaren (1671) 1714 tot en met 1889; Groningen 1890; De Vidīṣaka in het indisch toneel. Akademisch proefschr., Groningen 1897; Hendrik Kern (Mannen en frouwen van beteekenis in onze dagen. Levensschtsen en portretten, 30e bundel, Nr. 8), Haarlem 1899; De geschiedenis van Soepáraga: De Kroniek. Algemeen weekblad 5 Nr. 231, 28.5.1899, 173-174; Le vieux coq: De Kroniek 6 (1900), 311; Over studië en waardeering van het Buddhisme, Haarlem 1903; Van de vogel Charadrius (Verhandelingen der Koninglijke Akademie van wetenschappen te Amsterdam, afdeeling Letterkunde. Nieuwe reeks, 5,3), Amsterdam 1903; Over eenige euphemismen in het Oud-Indisch, in: Album Kern. Opstellen geschreben ter eere van Dr. H[endrik] Kern, hem aangeboden door vrienden en leerlingen op zijn zeventigsten verjaarsdag den 6den April 1903 (Leiden 1903), 153-156; Het aesthetisch bestanddeel van geschiedkundige voorstellingen, Haarlem 1905; De opkomst van Haarlem: Bijdragen voor vaderlandsche geschiedenis en oudheitskunde, 4. reeks 4 (1905), 9-32; 5 (1906), 16-175; Onze gouden eeuw "sociaal-psychisch" bekeken: Vragen des tijds 33 (1906), 312-321; Over de oudste geschiedenis van Haarlem. Uitgeven door de Vereeniging "Haarlem", Haarlem 1907; Een Westfriesche Roland: Oud Holland. Nieuwe bijdragen voor de geschiedenis der Nederlandsche kunst, letterkunde, nijverheid enz. 25 (1907), 157-173; De vergadering der Staten-Generaal op 10. Juli 1584 na den noen. Med eenem exkuurs: Hendrik Aemsz van der Burch, afgevaardigte van Holland in de Staten-Generaal: Bijdragen voor vaderlandsche geschiedenis en oudheitskunde 4. reek 6 (1907), 361-378; De Romeinsche mijlpaal van Monster: Bijdragen voor vaderlandsche geschiedenis en oudheitskunde 4. reeks 7 (1909), 362-384; Dr. P. J. Blok. Bij zijn zilveren jubileum In: De Amsterdamer. Weekblad voor Nederland v. 26.9.1909; De jaarstijl van Haarlem: Nederlandsch Archievenblad 18 (1909/1910), 101-107; Het oudste patriciaat en de immigratie in de stad Groningen tot omstreeks 1430: Groningsche Volksalmanak 21 (1910), 210-232; Rosenkranz u. Güldenstern: Jb. der dt. Shakespeare-Ges. 46 (Berlin 1910), 60-68 (Wiederabdr. in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 290-297; holl. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 193-200); Westfriesche en Kennemer dingtalen: Verslagen en mededeelingen van de Vereeniging tot uitaaf van de bronnen van het oude vaderlandsche recht 6 (1910), 111-124; Rechtsbronnen der stad Haarlem (Werken der Vereeniging tot uitgaaf der bronnen van het oude vaderlandsche recht, 2e reeks, 13), s'Gravenhage; Uit de voorgeschiedenis van ons nationaal besef: De Gids 76 (1912), 432-487 (Wiederabdr. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 1-79; dt.: Im Banne der Gesch. Betrachtungen u. Gestaltungen. Dt. v. Werner Kaegi u.a., Amsterdam 1942, 213-302; überarb. Fassung u.d.T.: L'État bourguignon, ses rapports avec la France et les Origines d'une nationalité néerlandaise: Le Moyen Age 3.Ser. 1 (40) [1930], 171-193; 2 (41) [1931], 11-35.83-86); Naar aanleidning van Coenders' kaart van Groningen en Ommelanden: Groningsche Volksalmanak 23 (1912), 186-212; Rede bij de outhulling van een gedenkteeken voor Sir Philp Sidney te Zutphen op 2 Juli, o.O. o.J. [1913] (engl.: Address delivered by J. H., Prof. of Hist. in the University of Groningen, on the occasion of uncovering a memorial to Sir Philip Sidney at Zutphen on July 2nd 1913, o.O. o.J.); De beteekenis van 1813 voor Nederlands geestelijke beschaving: Handelingen en mededeelingen van de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde te Leiden 1912/1913 (Leiden 1913), 25-46 (Wiederabdr. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 80-98, erneut in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, II, Haarlem 1948, 528-542; dt.: Die Bedeutung v. 1813 f. die ndrl. Geisteskultur, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 297-325); Geschiedenis der universiteit gedurende de derde eeuw van haar bestann, in: Academia Groningiana 1614-1914. Gedenkboek ter gelegenheid van het derde eeuwfest der universiteit te Groningen, uitgeven in opdracht van den Academischen Senaat (Groningen 1914), XIII-XXIII. 1-238 (Teildr. u.d.T.: Uit de geschiedenis der universiteit te Groningen. De Groninger richting: De Gids 78 [1914], H. 3, 165-191); Dr. J. S. Speyer H: Jaarboekje voor geschiedenis en oudheidskunde van Leiden en Rijnland 11 (1914), LXIX; Hoe verloren de Groningsche Ommelanden hun oorspronkelijk Friesch karakter?: Driemaandelijksche bladen, uitgeven door de Vereeniging tot onderzoek van taal en volksleven, voraal in het Oosten van Nederland 14 (1914), 1-77; Over historische levensidealen, Haarlem 1915 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 411-432. dt.: Über hist. Lebensideale. Akademische Antrittsrede, gehalten bei der Übernahme der Professur f. allgemeine Gesch. u. hist. Georgraphie an der Univ. Leiden am 27. Januar 1915, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 127-158); De kunst der van Eycks in het leven van hun tijd: De Gids 80 (1916), H. 3, 440-462; H. 4, 52-82; Een nieuw boek over Jan de Witt: De Gids 80 (1916), H. 1, 282-294; Boerhaave Europa. Aantekeningen en Opmerkingen: De Gids 81 (1917), H. 2, 541-545; Henrik Kern 1833-1917: De Gids 81 (1917), H. 3, 187-192; Mensch en menigte in Amerika. Vier essays over moderne beschavinsgeschiedenis, Haarlem 1918. 2. durchgesehene Aufl. 1920, 3. durchgesehene Aufl. 1928; Dam en kogge: De Gids 82 (1918), H. 1, 107-122; Antwoord aan Dr. C. te Lintum: De Gids 82 (1918), H. 1, 565-566; Een historische tegenstelling getoetst aan de amerikaanische geschiedenis: De Gids 82 (1918), H. 3, 68.87.284-305; Herfsttij der middeleeuwen. Studiën over levens- en gedachtenvormen der vertiende en vijftiende eeuw in Frankrijk en de Nederlanden, Haarlem 1919. 2. umgearb. Aufl. 1921; 3. durchgesehene Aufl. 1928; 4. durchgesehene Aufl. 1935, 19415, Groningen 196911, 198620 (erneut in: J. H., Verzamelde Werken III, Haarlem 1949, 3-435; dt.: Herbst des MA. Stud. über Lebens- u. Geistesformen des 14. u. 15. Jh. in Fkr. u. in den Niederlanden, München 1919. Dt. v. Tilli Jolles-Mönckeberg, München 1924. 2. verb. Aufl.1928; 3. durchgesehene Aufl. 1931 = 19384 = 19395. Hrsg. v. Kurt Köster [Kröners Taschenausg., 204], Stuttgart 1952, 19618, 196910, 197511. Herbst des MA. Stud. über Lebens- u. Geistesformen des 14. u. 15. Jh. in Fkr. u. in den Niederlanden, hrsg. v. Kurt Köster. Geschenkausg., Stuttgart 1987; engl.: The waning of the Middle Ages: a study of the forms of life, thought, and art in France and the Netherlands in the 14th and 15th centuries. Translated by F. Hopman, London 1924. The waning of the middle ages. A study of the forms of life, thought and art in France and the Netherlands in the XIVth and XVth centuries, London 1937, London 1990 [Penguin Paperbacks]. The Autum of the Middle Ages, translated by Rodney J. Payton and Ulrich mammitzsch, Chicago 1996; frz.: Le déclin du moyen âge. Traduction par Julia Bastia. Préface de Gabriel Hanotaux [Bibliothèque historique], Paris 1932. Le déclin du moyen âge [Petite bibliothèque Payot, 108], Paris 1967; it.: Autunno del medioevo. Traduzione della 3e edizione olandese di Bernardo Jasink [Biblioteca storica Sansoni, NS 2], Florenz 1940; schwed.: Ur medetidens höst. Studier över 1300- och 1400- talens levnadsstil och tankeformer i Frankrike och Nederländerna, Stockholm 1927; russ.: Osen' Srednevekov'ja : issledovanie form ziznennogo uklada i form myslenija v XIV i XV vekach vo Francii i Niderlandach [Pamjatniki istoriceskoj mysli], Moskva 1988); Toespraak van den voorzitter: Handelingen van de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde te Leiden 1918/1819 (1919), 16-21; Renaissancestudiën I: Het probleem: De Gids 84 (1920), H. 4, 107-133.231-255 (Wiederabdr. in: Tien Studiën [Haarlem 1926, 289-344]. dt.: Das Problem der Renaissance: Italien. Mschr. f. Kultur, Kunst u. Lit. 1 [1928], 337-349.391-404-444-459, Wiederabdr. in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 89-139. Das Problem der Renaissance. Mit einer Einf. v. Wessel E. Krul, Berlin 1991; Parerga. Hrsg. v. Werner Kaegi, Amsterdam 1945, 87-146; Das Problem der Renaissance. Renaissance u. Realismus. Sonderausg., Tübingen 1953. Das Problem der Renaissance. Unveränd. reprograph. Nachdr. d. 1. Aufl., Tübingen 1953 (Libelli, 6), Darmstadt 1974; frz.: Le problème de la Renaissance: Rv. des cours et conférences 40 [1938/1939], 163-174.301-312.524-536.603-613); Statszin en zakengeest in Amerika: Verslagen en mededeelingen der Koninklijke Akademie van wetenschappen te Amsterdam, afdeeling Letterkunde, 5e reeks deel 4 (1920), 20-62; Een oude schippensterm: Verslagen en mededeelingen der Koninklijke Akademie van wetenschappen te Amsterdam, afdeeling Letterkunde, 5e reeks deel 4 (1920), 207-211; Het hist. museum: De Gids 84 (1920), H. 1, 251-262; Dürer in de Nederlanden: De Gids 84 (1920), H. 2, 470-484; Een schakel in de ontwikkeling van de term middeleeuwen (Mededeelingen der Koninklijke Nederlandse Akademie van wetenschappen te Amsterdam, afdeeling Letterkunde, deel 53 ser. A 5), Amsterdam 1921, 135-145 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 433-440; dt.: Zur Gesch. des Begriffs MA, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 213-227); De figuur van den dood bij Dante: De Gids 85 (1921), H. 3, 419-423 (Wiederabdr. in: Cultuurhist. verkenningen [Haarlem 1929], 169-176. dt.: Die Figur des Todes bei Dante, in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 165-170); Twee worstelaars met den Engel: De Gids 85 (1921), H. 2, 454-487; H. 3 (1921), 80-109; La valeuer politique et militaire des idées de chevalerie à la fin du moyen âge: Rv. d'Hist. Diplomatique 35 (1921), 126-138; Welke voorstelling heeft Erasmus omtrent Dante gehad?: De Gids 85 (1921), H. 3, 464-472 (it.: Quale concetto avava Erasmo di Dante?, in: Dante Alighieri, 1321-1921. Omaggio dell'Olanda [s'Gravenhage 1921], 11ff.); Het rapport der Museumscommissië: De Gids 85 (1921), H. 4, 97-107; Ernest Seillière: De Gids 85 (1921), H. 4, 150-159; An early reference to Dante's canzone "Le dolci rime d'amor": Modern Language Rv. 17 (1922), 74-78; Van Instituut tot Akademie: Jaarboek der Koninglijke Akademie van Wetenschappen te Amsterdam 1921/1922 (1923), 195-224 (Wiederabdr. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 126-155; Het bestuur de Rijksuniversiteiten: De Gids 86 (1922), H. 4, 45-57; J. C. Kapteyn: De Gids 86 (1922), H. 3, 130-133; Jong-Friesche lyriek: De Gids 86 (1922), H. 3, 206-221; Het ontstaan van het Engelsche parlement: De Gids 86 (1922), H. 3, 249-264.424-441; Belegen scherts: De Gids 87 (1923), H. 1, 487-491; De universiteit van Nederlandsch Indië: De Gids 87 (1923), H. 4, 143-150; Een brief over Seillières Rousseau: De Gids 87 (1923), H. 1, 328-332; Nootwendig vertoog. C. D. J. Brandt over Hollandsche stadsrechten der 13e eeuw: Bijdragen Bijdragen voor vaderlandsche geschiedenis en oudheitskunde 5e reeks deel 10 (1923), 1-14; Erasmus, Haarlem 1924. 2. durchgesehene Aufl. 1925, 3. durchgesehene Aufl. 1934 (dt.: Erasmus. Nach der 2. holl. Aufl. übertr. v. Werner Kaegi, Basel 1928, 19514. Dass. u.d.T.: Europäischer Humanismus: Erasmus [Rowohlts Dt. Enz., 78], Hamburg 1958, 1962. Erasmus. Eine Biogr. Mit aktualisierter Bibliogr. Nachwort v. Heinz Holeczek [rororo, 13181], Reinbek 1993; engl.: Erasmus. Translated by F. Hopman. With an introduction by the editor [Edward W. Bok], New York/London 1924 [Great Hollanders, 1]; it.: Erasmo, Turin 1941; span.: Erasmo, Barcelona 1947); Engelschen en Nederlanders in Shakespeare's tijd: De Gids 88 (1924), H. 2, 219-235.367-383 (Wiederabdr. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 201-329); Aanleeren of afleeren?: De Gids 88 (1924), H. 2, 130-137; Grotius' plaats in den geschiedenis van den emnschenlijken geest (Verslagen en mededeelingen der Koninklijke Vlaamsche Akademie voor taal- en letterkunde te Gent, reeks, 2,3 (Gent 1925), 888-894 (Wiederabdr. in: Tien Studiën, Haarlem 1926, 117-125; dt.: Hugo Grotius in der Gesch. des menschlichen Geistes, in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 314-323); De academische gebouwen, in: Pallas Leidensis MCMXXV. Uitgegeven bij de herdenking van het 350jarig bestaan der Leidsche hoogeschool (Leiden 1925), 19-36; How Holland became a nation, in: Lectures on Holland, delivered in the university of Leyden during the first Netherlands week for American students, July 7-12. 1924 (Leiden 1925), 1-18; Kern en de taalwetenschap, in: Pallas Leidensis MCMXXV. Uitgegeven bij de herdenking van het 350jarig bestaan der Leidsche hoogeschool (Leiden 1925), 93ff.; Bernard Shaw's Heilige [I. Het stuk en de opvoering. II. De figuur van Jeanne d'Arc. III. Het ordeel van heer tijd]: De Gids 89 (1925), H. 2, 110-120.220-232.419-413 (Wiederabdr. Tien Studiën, Haarlem 1926, 249-288; dt. in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 171-207); Hugo de Groot en zijn eeuw: De Gids 89 (1925), H. 3, 1-16 (Wiederabdr. Tien Studiën [Haarlem 1926], 99-116; dt.: Hugo Grotius u. seine Zeit, in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 298-314); Overheid en wetenschap: De Gids 89 (1925), H. 4, 386-394; André Jolles, Clio en Melpomene: De Gids 89 (1925), H. 3, 400-403; Der Einfluß Dtld. auf die ndrl. Kultur [Vortr., gehalten am 1. Oktober 1925 vor der 55. Versammlung dt. Philologen u. Schulmänner in Erlangen, 3. allgemeine Sitzung]: AKultG 16 (1926), 208-221 (Wiederabdr. in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 324-356; holl. stark erw. Fassung: Duitschland's invloed op de Nederlandsche beschaving, in: Cultuurhist. verkenningen [Haarlem 1929], 117-155); Tien Studiën, Haarlem 1926 (darin: Een merkwaardig bijgeloof: Onnoozele kinderen als ongeluksdag, 240-248); Koning Eduard IV van Engeland in ballingschap, in: Mélanges d'hist. offerts à Henri Pirenne par ses anciens élèves et ses amis à l'occasion de sa quaratième année d'enseignement à l'Université de Gand (1886-1926) (Brüssel 1926), I, 245-256; Amerika levend en denkend. Losse opmerkingen, Haarlem 1927; Leven en werk van Jan Veth, Haarlem 1927; Uit het leven van Jan Veth. In de beweging: De Gids 91 (1927), H. 4, 70-96; Klank die wegsterft: De Gids 92 (1928), H. 1, 117-123; Belachelijke achterstand: De Gids 92 (1928), H. 4, 259-267; Cultuurhist. verkenningen, Haarlem 1929 (darin: De taak der cultuurgeschiedenis, 1-85 [erneut in: J. H., Verzamelde Werken VII, Haarlem 1950, 35-94]; Renaissance en realisme, 86-116. - dt. Ausg: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930); Over een definitie van het begrip geschiedenis (Mededeelingen der Koninglijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, Afdeling Letterkunde, Deel 68, Ser. B, 2), Amsterdam 1929, 31-42 (Wiederabdr. in: Cultuurhist. verkenningen [Haarlem 1929], 156-168; erneut in: Verzamelde Werken VII, Haarlem 1950, 95-103. dt.: Über eine Definition des Begriffs Gesch., in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 78-88, erneut in: Im Banne der Gesch. Betrachtungen u. Gestaltungen. Dt. v. Werner Kaegi u.a., Amsterdam 1942, 94-106, sowie in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 1-15; erw. u. erg. engl. in: Philosophy and Hist. Essays presented to Ernst Cassirer, ed. Raymond Klibanski and H. J. Paton [Oxford 1936], 1-10); Kleine samenspraak over de thema's der romantiek: De Gids 93 (1929), H. 1, 245-256 (Wiederabdr. in: Cultuurhist. verkenningen [Haarlem 1929], 176-190, erneut in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 381-391; dt.: Kleines Gespräch über die Themen der Romantik, in: Wege der Kulturgesch. Stud. Dt. v. Werner Kaegi, München 1930, 378-390, erneut in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 255-272); Het sprookje van de rolverdeeling: De Gids 93 (1929), H. 2, 426-432; Die soz. Grundlagen der holl. Kultur des siebzehnten Jh., in: Tübinger Chronik Nr. 163 v. 16. Juli 1930; L'État bourguignon, ses rapports avec la France et les Origines d'une nationalité néerlandaise: Le Moyen Age 3.Ser. 1 [40] (1930), H. 3.4; 2 [41] (1931), H. 1.2; De geschiedschrijving in het hedendaagsche Frankrijk, in: Gedenkschrift van het 15jarig bestaan van het genootschap Nederland-Frankrijk (1916-1931) (Wageningen/s'Gravenhage 1931), 28-31; De Immoralist die God vond: De Gids 95 (1931), H. 3, 124-129; Über die Verknüpfung des Poetischen mit dem Theologischen bei Alanus de Insulis (Mededeelingen der Koninglijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, Afdeling Letterkunde, deel 74 ser. B, 6), Amsterdam 1932, 89-199 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 3-84); La physiognomie morale de Philippe le Bon: Annales de Bourgogne 4 (1932), H. 2, 101-129 (dt.: Das Charakterbild Philipps des Guten in der zeitgenössischen Lit., in: Im Banne der Gesch. Betrachtungen u. Gestaltungen. Dt. v. Werner Kaegi u.a., Amsterdam 1942, 101-129; Holl. Kultur des 17. Jh. Ihre soz. Grundlagen u. nat. Eigenart (Schrr. des Dt.-Ndrl. Inst. Köln ,1), Jena 1933. Holl. Kultur des siebzehnten Jh. Ihre soz. Grundlagen u. nat. Eigenart. Drei Vortrr. (Schrr. des Dt.-Ndrl. Inst. Köln, 1), Jena 19375 (frz.: Du rôle d'intermédiaires joué par les Pays-Bas entre l'Europe occidentale et l'Europe centrale, in: Herbert v. occidentale et l'Europe centrale, in: Herbert v. Beckerath, Herbert von [Ed.], L'Espagne depuis la révolution [Paris 1933]); Holl. Kultur im siebzehnten Jh. Eine Skizze, dt. v. Werner Kaegi, Fassung letzter Hand mit Frgm. v. 1932, Basel 1961. Holl. Kultur im siebzehnten Jh. Eine Skizze. Dt. v. Werner Kaegi. Fassung letzter Hand. Mit Frgm. v. 1932 u. einem Nachwort v. Horst Gerson (suhrkamp taschenbuch, 401), Frankfurt a.M. 1977 (ndrl. Überarb.: Nederlands beschaving in de 17e eeuw. Een schets, Haarlem 1941 [erneut in: J. H., Verzamelde Werken II, 412-507]. Nederland's beschaving in de zeventiende eeuw: een schets en Hugo de Groot en zijn eeuw, Groningen 1972); Over de grenzen van spel en ernst in de cultuur. rede op de 358ste dies natalis der Leidsche Universiteit, 8 februari 1933, Haarlem 1933 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel. V, Haarlem 1950, 3-25); Die Mittlerstellung der Niederlande zw. West- u. Mitteleuropa. Vortr., in dt. Sprache gehalten vor der Dt. Hochschule f. Politik z. Berlin am 27. Januar 1933 (Grundfragen der internat. Politik. Vortrr. des Carnegie-Lehrstuhls f. Außenpolitik, hrsg. v. Hajo Holborn, 5), Leipzig/Berlin 1933 (Wiederabdr. in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 327-355; frz.: Du rôle d'intermédiaires joué par les Pays-Bas entre l'Europe occidentale et l'Europe centrale: Bull. 7 de la Conciliation Internationale. Centre européen de la dotation Carnegie. Division des relations internationales et de l'éducation [Paris 1933], 813-838); Burg en kerspelen in Walcheren (Mededelingen der Koninglijke Nederlandse Akademie van Wetenschapen, Afdeling Letterkunde, Deel 80 Ser. B) (Amsterdam 1933), 27-62; Burgund. Eine Krise des roman.-germ. Verhältnisses: HZ 148 (1933), 1-28 (Neudr.: Burgund. Eine Krise des roman.-germ. Verhältnisses, Tübingen 1952; Sonderausg.: Burgund. Eine Krise des rom.-germ. Verhältnisses. 2., unveränd. Aufl. - Unveränd. reprograf. Nachdr. der 1. Aufl. Tübingen 1952 [Libelli, 4], Darmstadt 1967; Wiederabdr. in: Im Banne der Gesch. Betrachtungen u. Gestaltungen. Dt. v. Werner Kaegi u.a., Amsterdam 1942, 303-339); Natuurbeeld en historiebeeld in de 18e eeuw: Neophilologus 19 (1933/1943), 81-95 (auch separat Groningen 1933 [Schriftenr. der Allard Pierson-Stichting, Afdeeling voor moderne literatuurwetenschap, 4]; dt.: Naturbild u. Geschichtsbild im achtzehnten Jh.: Corona. Zweimschr., hrsg. v. M. Bodmer u. Herbert Steiner, 5 [1934/1935], 536-562, erneut in: Parerga. Hrsg. v. Werner Kaegi, Amsterdam 1945, 149-174); Een praegothieke geest: Johannes van Salisbury: TG 48 (1933), 225-244 (Wiederabdr. in: Handelingen van het XVe Nederlandsche Philologen-Congres [Leiden 1934], 27-43, erneut in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 85-103; dt.: Ein prägotischer Geist: Johannes v. Salisbury, in: Parerga. Hrsg. v. Werner Kaegi, Amsterdam 1945, 35-61, erneut als: Zwei prägotische Geister: Abaelard. Johannes v. Salisbury, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 159-212, 186-212); Nieuwe Erasmiana: De Gids, 97 (1933) H. 3, 252-255; Een cultuurwetenschappelijk laboratorium: De Gids 97 (1933), H. 3, 363-367; Rede van den Rector Magnificus bij de overdracht van het rectoraat aan Mr. D. van Blom op 18. Sep. 1933: Jaarboek der Rijksuniversiteit te Leiden 1933 (1933), 191-211; Uitzichten: 1533, 1584: De Gids 97 (1933), H. 1, 136-152 (Wiederabr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, II, Haarlem 1948, 35-49; dt.: Ausblicke: 1533, 1584. Die Niederlande u. Europa im Geburts- u. Todesj. Wilhelms v. Oranien, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 273-296); Mr. C. van Vollenhoven. 1874-1933: De Volkerenbond. Maandelijksch tijdschrift voor internationale vragstukken. Officieel orgaan van de Vereeniging vor volkenbond en vrede 8 (1933), 229-231; Lettre à Monsieur Julien Benda, in: L'Esprit, l'éthique et la guerre (Inst. internat. de coopération intellectuelle, Soc. des Nations, Collection Correspondance 3) (Paris 1934), 27-51 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, VII, Haarlem 1950, 269-278; dt.: Ein Brief an M. Julien Benda. Sinn u. Aufgabe der Nationen im zukünftigen Europa, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 357-373); Nederlands geestesmerk, in: Gedenkboek der Maatschappij tot nut van't Algemeen ter gelegenheid van haar 150jarig bestaan 1784/1934 (Amsterdam 1934), 1-26, separat Leiden 1935. 2. durchgesehene Aufl. 1935, 3. durchgesehene Aufl. 1946; Sobre el estado actual de la ciencia histórica. Cuatro conferencias (Biblioteca de Revista de Occidente), Madrid 1934 (holl.: Vier voordrachten over den huidigen stand der geschiedeniswetenschap. Groei der hist. wetenschap sedert het begin van de 19e eeuw. Het proces der hist. kennisvorming. De hist. idee. De waarde der historie voor de hedendaagsche cultuur. Aanhangsel: De Gids 98 [1934], H. 4, 119-134.233-248; 99 [1935], H. 1, 66-83-83.158-173.174-182 [auch separat u.d.T.: De wetenschap der geschiedenis, 1937 (ohne Anhangsel)]; dt.: Vier Kap. über die Entwicklung der Gesch. z. modernen Wiss., in: Im Banne der Gesch. Betrachtungen u. Gestaltungen. Dt. v. Werner Kaegi u.a., Amsterdam 1942, 3-93, erneut in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 17-118); C. van Vollenhoven: Jaarboekje voor geschiedenis en oudheidskunde van Leiden en Rijnland 26 (1933/1934), XLIV-XLVI; L'Avenir de l'esprit européen. Entretien organisé par le comité permanent des lettres et des arts de la Soc. des Nations (16-18 octobre 1933) (Éditions de l'Inst. internat. de coopération intellectuelle = Collection Entretiens, 3), Paris 1934, 53-63; In de schaduwen van morgen. Een diagnose van het geestelijk lijden van onzen tijd, Haarlem 1935. 2., 3. u. 4. durchgesehene Aufl. 1935, 19365/6, 19397 (dt.: Im Schatten v. morgen. Diagnose des kulturellen Leidens unserer Zeit. Dt. v. Werner Kaegi, Bern/Leipzig 1935. 2., 3. u. 4. durchgesehene Aufl. 1935, Zürich/Leipzig 19375, Zürich/Brüssel 1948; engl.: In the shadow of to-morrow. A diagnosis of the spiritual distemper of our time, London 1936 [New York 1936]; frz.: Incertitudes. Essai de diagnostic du mal dont souffre notre temps. Traduction par J. Roebroek SJ. Préface de Gabriel Marcel, Paris 1939; it.: La crisi della civilià, Turin 1937. 2., verb. Aufl. 1938; norw.: Kulturen i fare. En diagnose av vår tids kultursykdom, Oslo 1937; schwed.: I morgondagens skugga. En diagnos av vår tids kulturella onda, Stockholm 1936; span.: Entre las sombras del mañana. Diagnóstico de la enfermedad cultural de nuestro tiempo, Madrid 1936; tschech.: Ve stínech zítk?a. Diagnosa duseveni choroby nasi doby, Prag 1938; ungar.: A közepkor alkonya, Budapest 1937. A holnap árnyékában. Korunk kulturális bajainak diagozísa, Budapest 1938. - Teildr./Teilwiedergaben: Heroismus: Schweizer Rdsch. NF 3 [1935/1936], 497-503; Fug u. Unfug des Spielens: Der Querschnitt 16 [1939], 207-210; Verfall der Normen: Katholiken-Korr. 30 [Prag 1936], 139-144); Abaelard: Handelingen en levensberichten van de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde te Leiden. Jaarboek 1934/1935 (1935), 66-82 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, IV, Haarlem 1949, 104-122; dt.: Zwei prägotische Geister: Abaelard. Johannes v. Salisbury, in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 159-212, 159-186); La formazione del tipo culturale olandese: Studi germanici 1 (1935), 22-28; Henri Pirenne (Vervier 22 December 1862 - Ukkel 24 October 1935): Handelingen en levensberichten van de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde te Leiden. Jaarboek 1934/1935 (1935), 179-184; R. F. Beerling, Antithesen. Vier Studies. Voorwoord van J. H., Haarlem 1935; Erasmus' maatstaf der dwaasheid: Bijdragen voor vaderlandsche geschiedenis en oudheidskunde 7. reek 7 ('s-Gravenhage 1936); Erasmus über Vaterland u. Nation, in: Gedenkschr. z. 400. Todestage des Erasmus v. Rotterdam, hrsg. v. der Hist.-Antiquarischen Ges. z. Basel (Basel 1936), 34-49 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, VI, Haarlem 1950, 252-267; erneut in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 229-254); Der schrijver der Colloquia: De Gids 100 (1936), H. 3, 27-40; Ce qu'Érasme ne comprenait pas: Grotius. Annuaire internationale pour 1936 (1936), 13-20; Humanisme ou humanités?, in: Vers un nouvel humanisme. Entretiens organisé par le Comité permanent des lettres et des arts de la Soc. des Nations (Budapest 8-11 juin 1936) (Éditions de l'Inst. internat. de coopération intellectuelle = Collection Entretiens, 6) (Paris 1937), 200-203; Wie wird Ggw. Vergangenheit?: Berliner Tagebl., 31. 5. 1936 (Wiederabdr. in: Verzamelde Werken, ed. L. Brummel, W. R. Juynboll, Th. J. G. Locher, VII, Haarlem 1950, 207-210, erneut in: Gesch. u. Kultur. Gesammelte Aufss. Hrsg. u. eingel. v. Kurt Köster. Mit sechs Federzeichnungen des Verf. [Kröners Taschen-Ausgg., 215], Stuttgart 1954, 119-125); Scaldemariland (Mededeelingen der Koninklijke Nederlandse Akademie van wetenschappen te Amsterdam, afdeeling Letterkunde, deel 84 ser. 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Klaus-Gunther Wesseling
Werkeergänzung:
Holländ. Kultur im siebzehnten Jahrhundert. Fassung letzter Hand mit Fragmenten von 1932. München 2007.
Literaturergänzung
Christoph Strupp, Kulturgeschichte und Kulturkritik. Neue niederländische Literatur zu Johan Huizinga: Zentrum für Nederlande-Studien, Jahrbuch 9 (1998), 95-112; - Marcel Barnard ; Eward Postma, Het ludieke en het rituele. J.H's "Homo ludens" herlezen, in: Theologisch debat 4.2007, S. 4-14.
Letzte Änderung: 27.09.2009