Verlag Traugott Bautz
www.bautz.de/bbkl
Zur Hauptseite
Bestellmöglichkeiten
Abkürzungsverzeichnis
Bibliographische Angaben für das Zitieren
Suche in den Texten des BBKL
Infobriefe des aktuellen Jahres

NEU: Unser E-News Service
Wir informieren Sie vierzehntägig über Neuigkeiten und Änderungen per E-Mail.

Helfen Sie uns, das BBKL aktuell zu halten!



Band II (1990)Spalte 1281-1285 Autor: Michael Hanst

INNOZENZ III. (Lothar von Segni), Papst, einer der bedeutendsten des Mittelalters, * Ende 1160 oder zu Beginn 1161 auf Kastell Gavignano bei Segni (Mittelitalien) als Sohn des in der Kampagna begüterten Grafen Trasimund von Segni und der römischen Patrizierin Claricia Scotti, † 16.7. 1216 in Perugia. - I. besuchte in Rom die Schule des St. Andreasklosters, seine theologischen Studien begann er in Paris. Die damals dort vorherrschende konservative Tendenz findet sich später in vielen seiner Gedanken. Peter von Corbeil (s.d.), der wohl herausragendste seiner Lehrer, wurde später unter I.s Pontifikat zu hohen kirchlichen Würden berufen, wie manche andere der Lehrer I.s. Prägende Spuren hinterließen ferner die juristischen Studien, die I. in den Jahren 1178-1187 in Bologna betrieb. Zwischen dem 18. und dem 20.11. 1187 wurde I. zum Subdiakon geweiht, zwei Jahre später folgte der Aufstieg zum Kardinaldiakon von SS. Sergius und Bacchus in Rom. Aus dieser Zeit stammt seine Schrift »De misera condicione hominis«, die in ca. 500 Handschriften überliefert ist. I. befaßt sich in ihr, bereits vor seinem Pontifikat, mit der Frage: "Was ist der Mensch, was der Papst?" Sein Fazit läßt seine spätere Selbsteinschätzung erkennen; denn: "Der Mensch ist ein elendes und ganz auf die Gnade Gottes angewiesenes Geschöpf, der Papst jedoch ist geringer als Gott, aber größer als der Mensch." Noch als Kardinaldiakon verfaßte I. ferner die später programmatischen Schriften »De quadripartita specie nuptiarum« und »De missarum mysticis«. Nach der am 8.11. 1198 im 2. Wahlgang einstimmig erfolgten Wahl widmete er sich in erster Linie der juristischen Festigung des Papsttums. Als "Vater der Urkundenlehre" erließ er eine allgemein gültige kirchliche Gebühren- und Geschäftsordnung, selbst Regeln zur Überprüfung der Echtheit einer Urkunde stammen aus seiner Hand. Seine erste, authentische Dekretalensammlung, die »Compilatio III«, förderte maßgeblich das römische Dekretalenrecht. Die politischen Wirren der Zeit ermöglichten es I., daß er, der sich stets als "vicarius Christi" (seit I. d. III. fester Titel aller Päpste) bezeichnete, das Papsttum endgültig als weltliche Macht etablieren konnte und es gleichzeitig ins mittelalterliche Staaten- und Machtgefüge einordnete. Unter ihm verdoppelte sich der päpstliche Territorialbesitz, durch "Rekuperationen" dehnte I. den Kirchenbesitz bis zur Adria aus. Von diesen "Wiederinbesitznahmen" profitierten erheblich Mitglieder seiner Familie. Begünstigt wurde I.s Vorgehen durch die Doppelwahl 1198 zwischen Philipp von Schwaben und Otto IV. I.s mit bedeutendste Dekretale »Venerabilem« erklärte zu diesem Vorgang, daß "die deutschen Fürsten das Recht und die Vollmacht hätten, einen König zu wählen, der dann Kaiser werde; dem Papst aber stehe die Prüfung dieser Person zu, da er allein ihn salbe, weihe und kröne." I.s Verhalten gerade in dieser umstrittenen Angelegenheit jedoch war schwankend; aus taktischen Erwägungen begünstigte er zunächst Otto von Braunschweig, mußte dann aber 1208 mit dem siegreichen Philipp Frieden schließen, krönte nach dessen Ermordung Otto zum Kaiser, bannte ihn aber kurz darauf, als der neue Kaiser Sizilien angriff. Die schon zu I.s Zeiten fast mißbrauchten, da zu häufig angewendeten Maßnahmen des Banns und des Interdikts, begründete er mit dem Grundsatz, "auch die Könige unterstünden dem päpstlichen Gericht über die Sünde und somit auch der kirchlichen Strafgewalt." Ähnlich rigoros wie gegen Otto IV. ging I. gegen den englischen König Johann ohne Land vor. Dieser hatte durch die Besetzung des Erzbischofsstuhls von Canterbury mit Stephan Langton (s.d.) einen alten prinzipiellen Konflikt ausgelöst, den I. zunächst durch Bann und Interdikt, letztlich durch die ultimative Drohung verschärfte, er, I., werde Johanns Untertanen von ihrem Treueeid entbinden und ihn zu einem Feind der Kirche erklären. Der von seinen eigenen Untertanen und dem französischen König bedrohte Johann ohne Land mußte daher nicht nur in der kirchlichen Streitfrage nachgeben, er unterstellte zudem auch sein englisch-irisches Reich der Lehnsoberhoheit der römischen Kirche. Als die deutschen Fürsten im Dezember 1212 Friedrich, dessen Mutter Konstanze Sizilien bis zu seiner Mündigkeitserklärung dem Papst unterstellt hatte, zum deutschen König wählten, da konnte sich I. als Oberlehnsherr von Sizilien, Aragon, Leon, Portugal, Bulgarien, England, möglicherweise auch von Ungarn bezeichnen. Manche Hoffnungen aber erwiesen sich als nichtig, so die erhoffte Union mit der armenischen Kirche und vor allem die mit der griechischen, die die Eroberung von Byzanz 1204 durch von I. unterstützte Kreuzfahrer gänzlich zunichte gemacht hatte. Dagegen ließ die Wahl seines Schutzbefohlenen Friedrich einen weitreichenden Einfluß auf die deutsche Politik erwarten. Diese politischen Handlungen verdecken fast I.s pastorales Wirken, dem er sich jedoch während seiner ganzen Regierungszeit nachhaltig widmete. Um die Einheit der Kirche zu wahren, ging er gegen die Ketzerbewegungen vor, zunächst gemäßigt, als es jedoch den Fürsten mißlang, diese im Kern ausufernden Reformideen einzudämmen, veranlaßte er gegen die Albigenser in Südfrankreich einen "Ketzerkreuzzug". Dieser entartete unter dem päpstlichen Legaten Arnaldus Amalrici und dem Heerführer Simon von Montfort, sein Verlauf wirft kein günstiges Licht auf I. Positiv dagegen hebt sich seine glückliche Hand bei der Förderung mancher Orden ab. Außer den päpstlichen Begünstigungen für die Trinitarier und die Hospitaliter vom Heiligen Geist trifft dies vor allem auf den neuen Orden des heiligen Franz von Assisi (s.d.) zu. I. erkannte 1210 dessen erste Regel an, er sah, daß das von Franz geforderte Leben der Armut, der Caritas und der Predigt das innere Gewicht seines Pontifikats aufwerten und die Ketzerbewegungen auffangen konnte. Ähnlich eifrig unterstützte er die ähnlich gearteten Bemühungen des heiligen Dominikus (s.d.). I.s Lebenswerk fand seinen überragenden Abschluß in einem von ihm immer gewünschten allgemeinen Konzil, das, an die alten Großkonzile anknüpfend, bleibende Reformen beschließen sollte. In der Tat gingen von diesem 4. Laterankonzil (11.11. -30.11. 1215) gravierende Folgen für das Kirchenrecht aus. Seine, in 70 Kanones die niedergelegten Beschlüsse befaßten sich mit der Transsubstantionslehre, also der Lehre von der Wesenswandlung der eucharistischen Gestalten. Sodann wurden die Thesen, die Joachim von Fiore (s.d.) hinsichtlich der Trinität verbreitete, verurteilt und in diesem Zusammenhang erweiterte Vorschriften gegen Ketzerbewegungen erlassen. Es folgten die eigentlichen Reformmaßnahmen. So wurden neue Orden verboten, eine Vorschrift, die I.s Nachfolger jedoch bald ignorierten. Der 21. Kanon behielt für den Bereich der katholischen Kirche bis in unsere Zeit eine oft umstrittene Geltung. Er besagte, daß alle volljährigen Gläubigen jährlich zumindest einmal eine Beichte beim zuständigen Priester ablegen und zu Ostern die Altarsakramente zu empfangen hätten. Vorausblickend wandte sich in diesem Zusammenhang ein weiterer Kanon gegen eine zu häufige Ablaßerteilung. Zwei Maßnahmen fallen etwas aus diesem Rahmen. Von I. befürwortet legte das Konzil den Juden eine bestimmte Kleidervorschrift auf. Diese Regelung war vermutlich nur eine Legalisierung von manchen bereits umlaufenden Vorschriften, ihre fatalen Folgen konnte I. noch nicht erahnen. Gänzlich scheiterte des Papstes innerstes Anliegen, nämlich einen neuen Kreuzzug auszurufen und diesen ausschließlich unter eine geistliche Leitung zu stellen (in Erinnerung an den ins Gegenteil verkehrten Kreuzzug 1204 diesmal ohne weltliche Führung, wohl aber mit deren Beteiligung). Das Konzil plante zwar einen weiteren Kreuzzug, I. vermochte ihn aber in der ihm noch verbleibenden kurzen Lebensspanne nicht mit Leben zu füllen. Er starb überraschend während einer Reise nach Perugia und wurde dort in St. Laurentius beigesetzt, erst Leo XIII. (s.d.) ließ seine Gebeine nach Rom bringen. I. hätte durchaus die Bezeichnung der "Große" verdient, ihn jedoch als "Verwandler des Jahrhunderts", wie dies englische Chronisten taten, zu bezeichnen, wäre zu übertrieben. I. bleibt vielmehr ein Papst, der unübersehbar in die politischen Konflikte seiner Zeit eingebunden war, der aber - trotz manchem Überbrodelns - weder theoretisch noch praktisch eine päpstliche Weltherrschaft erstrebte, dessen oft verkanntes Lebensziel hingegen stark von bleibenden Reformmaßnahmen bestimmt war.

Werke: De misera humanae conditionis (De misera condicione hominis), neu ed. Michele Maccarone, Lugano 1955; Opuscula, PL 217, 691-762; De missarum mysticis (de sacro altaris mysticis), PL 217, 763-946; Dekretalen: bei E. Friedberg, Quinque compilationes antiquae, 1812; Sermones, PL 217, 309-690; Briefe, verteilt über die Bde. 214-217 PL 214-217; Louis Delisle, Lettres inédites d'Innocent III., in: BECh: 334, 1873, 397-419; Acta Innocentii pp III, ed. Th. Haluscynskyi Rom 1944; Regestum Innocentii III papae super negotio Romani imperio, ed. Friedrich Kempf, MHP 12, Rom 1947; Selected letters of Pope Innocent III concerning England, ed. Christopher R. Cheney, London 1953; Ders., The letters of Pope Innocent III concerning England and Wales, Oxford 1967; Potthast, Regesta Pontificium Romanorum 1198-1304, 2 Bde., Neudruck 1957; Die Register Innozenz' III., 1. Pontifikatsjahr 1198/99, ed. Othmar Hageneder, Graz 1964; Ders., Die Register Innozenz' III., 2. Pontifikatsjahr 1199/1200, Rom 1979; Constitutiones Concilii quarti Lateranensis una cum Commentariis glossatorum, ed. Antonio Garcia y Garcia, Rom 1981.

Lit.: Gesta Innocentii III., PL 214, 15-228; - Friedrich Hurter, Gesch. I. d. III. und seiner Zeitgenossen, 4 Bde., 1841-42; - Achille Luchaire, Innocent III., 6 Bde., Paris 1904-1908; - A. Beckmann, Papst Innozenz' III. Ansichten über Krieg und Frieden, Frieden und Krieg, (Diss. Freiburg), 1924; - Johannes Haller, I. III. und Otto IV., in: Papsttum und Kaisertum, Festschr. für Paul Kehr, 1926; - Vincenz Fuchs, Der Ordinationstitel von seiner Entstehung bis auf I. III., 1930; - Karl Burdach, Der Kampf Walters v. d. Vogelweide gegen I. III. und das IV. Laterankonzil, in: ZKG 55, 1936; - Michele Maccarone, Chiesa e Stato nella dotrina di papa I. III,in: Lateranum, NS 6, 1940; - Ders., I. III prima del pontificato, in: Arch. Rom. stor patr. 66, 1943, 59-134; - Ders., Studi sull' Innocenzo III, Padua 1972; - Ders., Sacramentalità e indissolubilità del Matrimonio nella dottrina di I. III in: Lateranum NS 44, 1978, 449-514; - Friedrich Kempf, Die Register I. III., eine paläogr.-dipl. Untersuchung, 1945; - Ders., Papsttum und Kaisertum bei I. III., die geistl. und rechtl. Grundlagen seiner Thronstreitpolitik, 1954); - Augustin Fliche, I. III et la réforme de l'eglise, in: RHE 44, 1949;- M.-Y. Lefèvre, Papa I. III, in: MAH 61, 1949, 242-245; - Helene Tillmann, Zur Frage des Verhältnisses von Kirche und Staat in Lehre und Praxis I.'s III., in: DA 9, 1951; - Dies., Papst I. III., 1954; - Giovanni Barbero, La dotrina eucaristica negli scritti di I. III, Rom 1953; - Walter Wili, Humanismus, Mystik und Kunst in der Welt des MA, hrsg. v. J. Koch, 1953; - Othmar Hageneder, Die äußeren Merkmale der Originalregister I.'s III., MIÖG 65, 1957, 296-339; - Ders., Quellenkritisches zu den Originalregistern I.'s III., MIÖG 68, 1960, 128-139; - Ders., Studien zur Dekretale »Vergentis«. Ein Beitrag zur Häretikergesetzgebung I.'s III., in: ZRG kan. Abt. 49, 1963, 138-173; - Marcel Pacaut, La Théocratie, Paris 1957; - Herbert Grundmann, Religiöse Bewegungen im MA, 19612; - Horst Fuhrmann, Das Reformpapsttum und die Rechtswissenschaft, in: Vortr. u. Forsch., hrsg. vom Konstanzer Arbeitskreis für ma. Gesch., 17, 1963; - Leo Santifaller, Bericht über die Ausgabe der Register I.'s III., in: Anzeiger der phil.-hist. Klasse der Österr. Akademie der Wiss. 102, 1965, 138-149; - B. Murchland, Two Views of Man, Pope I. III., On the Misery of man / Gianozzo Manetti, On the Dignity of Man, New York 1966; - Ludwig Buisson, Exempla und Traditio bei I. III., in: Festschr. Gerd Tellenbach, 1968, 458-476; - Helmut Roscher, Papst I. III. und die Kreuzzüge, 1969; - A. Cutler, I. III. and the Distinctive Clothing of Jews and Muslims, in: StMedCult 3, 1970, 92-116; - - Klaus Schatz, Papsttum und partikularkirchliche Gewalt bei I. III., in: AHP 8, 1970, 62-111; - Georg Denzler, Das Papsttum und der Amtszölibat, Bd. 1, 1973, 95-101; - Christopher R. Cheney, I. III. (1198-1216) and England, 1976; - Donald E. Queller, The fourth Crusade, 1978; Manfred Laufs, Politik und Recht bei I. III., 1980 (Kölner hist. Abhh. 26) - Alfonso Prieto-Prieto, I. III. y el Sacro-Romano-Imperio, Leon 1982; - Wilhelm Imkamp, Das Kirchenbild I.'s III., 1983; - Haller III, 296-480; - Seppelt III, 319-389; - Catholicisme V, 1650-1658; - DThC VIII, 1961-1981; - Lexikon der Heiligen und Päpste, 175-76; - LThK V, 688-689; - EC VII, 10-12; - Die Gr. der Weltgeschichte III, 548-570; - RE IX, 112-122; - RGG III, 765; TRE 16, 175-182.

Michael Hanst

Werkeergänzung:

La miseria della condizione umana = De contemptu mundi. L'annot. storico-critica, la nota al testo e l'introd. sono di Carlo Carena. [2. ed.] Milamo 2004.

Literaturergänzung:

1982

Alejandro Recio Veganzones, Escena musiva medieval en la fachada de Araceli (Roma) representando a F. en el sueno de I. III., in: Antonianum 57.1982, S. 259-285; -

1985

Friedrich Kempf, Innocenz III. u.d. dt. Thronstreit, in: AHP 23.1985, S. 63-91; -

1991

John C. Moore, Lotario dei Conti di Segni. (Pope Innocent III) in the 1180s, in: AHP 29.1991, S. 255-258;-

1992

Christoph Egger, Papst Innozenz III. als Theologe. Beitr. zur Kenntnis seines Denkens im Rahmen d. Frühscholastik, in: AHP 30.1992, S. 55-123;-

1994

Constance M. Rousseau, Innocent III, defender of the innocents and the law. Children and papal policy (1198-1216), in: AHP 32.1994, S. 31-42

1996

Hermann J. Sieben, Basileios Pediadites u. Innozenz III. Griech. versus lat. Konzilsidee im Kontext d. 4. Lsteranense, in: AHC 27./28.1995/96, S. 249-274; - Peter Halfter, Das Papsttum und die Armenier im frühen und hohen Mittelalter, Köln Weimar Wien 1996, (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters 15); -

1998

Filippo Liotta, I papi Anagnini e lo sviluppo del diritto canonico classico. Tratti salienti, in: AHP 36.1998, S. 33-47; -

1999

Constance M. Rousseau, "Pater urbis et orbis". Innocent III and his perspectives on fatherhood, in: AHP 37.1999, S. 25-37; -

2000

Papst Innozenz III.: Weichensteller der Geschichte Europas; interdisziplinäre Ringvorlesung an der Universität Passau, 5.11.1997 - 26.5.1998 / hrsg. von Thomas Frenz. Stuttgart: 2000; - Torben K. Nielsen, Archbishop Anders Sunesen and Pope Innocent III. Papal privileges and episcopal virtues, in: Archbishop Absalon of Lund and his world. Roskilde 2000, S. 113-132; -

2002

Pietro Messa, I sermoni di Innocenzo III nel "Breviarium sancti Francisci", in: AFrH 95.2002, S. 249-265; -

2004

Elaine Graham-Leigh, Morts suspectes et justice papale. I.III, les Trencavel et la réputation de l'église, in: La croisade albigeoise. Sous la présidence de Michel Roquebert. Balma 2004, S. 219-233; -

2005

Markus Hirte, Papst Innozenz III., das IV. Lateranum und die Strafverfahren gegen Kleriker. Tübingen 2005 (=Rothenburger Gespräche zur Strafrechtsgeschichte; 5); - Benjamin Hendrickx, The policy of Pope Innocent III on monasteries in the Latin Empire of Constantinople, in: AcpB 16.2005, S. 223-232; -

2006

Barbara Bombi, Innocenzo III e la relazione sulle condizioni del Medio Oriente coevo, in: Fedi a confronto. Firenze 2006, S. 231-242; - Marco Meschini, Pro negotio crucesignatorum. Innocenzo III e il sostegno della guerra santa, in: Regards croisés sur la guerre sainte. Toulouse 2006, S. 159-185; -

2007

Helmut G. Walther, Innocenz III. u.d. Bekämpfung d. Ketzer im Kirchenstaat. Ein Beitr. zur Wirkungsgeschichte von "Vergentis in senium", in: Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Köln [u.a.] 2007, S. 723-735; - Julien Théry, Le gouvernement romain de la chrétienté autour de 1206. Innocent III et les débuts de la théocratie pontificale, in: MemDom 2007,21, S. 33-37;- Simon Tugwell, L'éveque Diègue et la lettre du pape au légat Raoul, in: ebd. S. 119-133; - A propos de Fauste Nairon. (Gabriel Qlai - la bulle "Quia divinae sapientiae" - Richard Simon), in: POr 32.2007, S. 293-386; -

2008

Barbara Bombi, Innocent III and the origins of the Order of Sword Brothers, in: The military orders. Bd. 3. Aldershot 2008, S. 147-153; - Arturo A. Ruiz Freites, Il "Commento ai Salmi penitenziali" di Innocenzo III e l'interpretazione biblica alla luce di San Tommaso, in: SaD 53.2008, S. 54-114; - Giulio Cipollone, Per Innocenzo III i cristiani latini "peggiori degli altri". L'anno 1204. Un sintomo di nuova cultura, in: The fourth crusade. Aldershot 2008, S. 123-141; - Francesco a Roma dal signor Papa. Atti del VI Convegno storico di Greccio. Milano 2008; -

2009

Felice Accrocca, Francesco e Innocenzo III. Il loro incontro nelle fonti francescane, in: MFr 109.2009, S. 7-60.

Letzte Änderung: 13.08.2009