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Band II (1990)Spalten 1258-1262 Autor: Michael Hanst

IGNATIUS von Loyola (Iñigo López de Loyola), Ordensgründer, Heiliger * 1491 (vermutlich 31.5. oder 1.6.) auf Schloß Loyola (span. Provinz Guipúzcoa) als letzter Sohn des aus altem baskischen Adel stammenden Grafen Beltran Yánez de Onaz y Loyola und der Marina Sáenz di Licona y Balda, † 31.7. 1556 in Rom. Obwohl I. bereits als Knabe ein Familienoffizium und die Tonsur erhalten hatte, schlug er die weit höher eingeschätzte militärische Laufbahn ein. Nach seiner überaus weltlichen Erziehung beim Großschatzmeister von Kastilien, Juan Velásquez, trat er 1518 in den Dienst des Herzogs von Nájera und gleichzeitigen Vizekönigs von Navarra. Als dessen Offizier war er maßgeblich daran beteiligt, daß Pamplona ob der unwürdigen Bedingungen nicht den Franzosen übergeben wurde. Bei der Belagerung der Stadt am 20.5. 1521 erlitt er so schwere Verletzungen, daß eine weitere Kriegslaufbahn völlig ausschied. Großmütig und unerwartet ließ der französische Befehlshaber den Verwundeten, dessen linkes Bein zerschmettert war, ins Schloß Loyola bringen. Dort las I. während der nur langsam fortschreitenden Genesung die spanische Übersetzung des "Lebens Christi" des Ludolf von Sachsen und ebenfalls als spanische Übersetzung die "Heiigenleben" des Jakobus von Voragine. Diese Lektüre verschaffte ihm innere Ruhe, bald sehnte er sich danach, anstatt kriegerischer Heldentaten Heldentaten im Dienste Gottes zu leisten. Im Laufe des Jahres 1522 und des Frühjahres 1523 erfolgte I.s endgültige mystische Umformung. Er legte im Kloster Montserrat eine Generalbeichte ab, hing Dolch und Degen vor dem Gnadenbild Mariens auf. Im benachbarten Manresa hatte er zunächst mit Visionen zu kämpfen, die er als teuflische Einwirkung erkannte und durch übermäßige Buße und stundenlanges Gebet zu überwinden trachtete. Neue Visionen brachten ihm jedoch Klarheit über die von ihm angestrebten Glaubensmysterien, diese Visionen sollten später sein ganzes Tun prägen. Anläßlich einer Pilgerfahrt, die er 1523 nach Palästina unternahm, wollte er sich dort niederlassen, das verwehrte ihm jedoch der Kustos des Heiligen Landes. In Barcelona begann I. dann nach seiner Rückkehr ein Lateinstudium, widmete sich in Alcalá ganz traditionell den artes. Doch I. fiel immer wieder durch neue, als aufrührerisch geltende Gedanken auf. Prompt brachten ihn seine Versuche Frauenseelsorge zu treiben als alumbrado vors bischöfliche Gericht; in Salamanca, wohin I. nach dem unerwarteten Freispruch überwechselte, traten sofort wieder diese Schwierigkeiten auf. Deshalb ging I. 1528 nach Paris. Erstmals nannte er sich dort Ignatius. Seinen Lebensunterhalt bestritt er durch Bettelfahrten, die ihn nach Flandern, sogar bis nach England führten. Nachdem er zum Magister artium promoviert hatte, gelobte I., zusammen mit 6 Gefährten, Armut und Keuschheit einzuhalten, ferner eine weitere Wallfahrt nach Jerusalem. Dies scheiterte kläglich in Venedig an einem Überfahrtsverbot, I. aber wurde hier, am 24.6. 1537 zum Priester geweiht. Er übersiedelte, da ihn der Gedanke einer Ordensgründung nicht mehr losließ, 1538 nach Rom, lebte hier fortan seit November 1538. Die im Frühjahr 1539 endgültig beschlossene Ordensgründung stieß auf Widerstand. Vornehmlich konservative Kardinäle bezichtigten ihn der Häresie und lediglich durch die Hilfe des Kardinals Contarini gelang es I., dem Papst seine "Formula Instituti" vorzulegen. Zu Bedenken gab hier vermutlich die Idee, außer den Gelübden der Armut und der Keuschheit das des unbedingten Gehorsams gegenüber dem Papst abzulegen. Dieser, Paul III. (s.d.), stand dem Orden wohlwollend gegenüber, am 27.9. 1540 bestätigte er ihn durch die Bulle "Regimini militantis ecclesiae", wobei das dritte Gelübde dahingehend erweitert wurde, daß alle Ordensmitglieder allen zum Heil der Seelen und zur Verbreitung des Glaubens erfolgten Anweisungen des Papstes "sine ulla tergiversatione aut excusatione" folgen sollten. Nachdem am 8.4.1541 I. zum Ordensoberen gewählt worden war und alle weiteren Mitglieder am 22.4. in St. Paul in Rom die erweiterten Gelübde abgelegt hatten, widmete sich I. der Ausarbeitung seiner Konstitutionen und seiner geistlichen Werke, vornehmlich der "Exercitien". Neben dem Kirchlein S. Maria della Strada bezog der Orden ein Profeßhaus, beraten von seinem ersten Ordensfreund Lainez, seinem Mitarbeiter Nadal und seinem Sekretär Polanco, arbeitete I. seine Konstitutionen dort aus. I. studierte dazu die Regeln der alten, monastischen Orden und der spätmittelalterlichen Bettelorden, er besprach sich vielmals mit seinen Gefährten, arbeitete die erste Redaktion von 1541 vollständig um und führte die zweite Redaktion 1550 probeweise ein. Obwohl I. nochmals Verbesserungen vornahm, war bei seinem Tod die Ordensregel wohl endgültig abgeschlossen. 1558 setzte sie die Generalkonkregation in Kraft. Die "Konstitutionen" spiegeln I.s Ideen wider: Der Orden war strikt monarisch organisiert, die durchweg ans militärische Reglement erinnernden Regeln entsprangen den Jugendjahren des I. Alle Mitglieder des Ordens mußten sich einem strengen Zentralismus beugen. Der "Praepositus generalis" wurde von der Generalkongregation auf Lebenszeit gewählt (Vorbild: Papst), ihm steht eine uneingeschränkte Regierungsgewalt zu. Er allein ernennt die Ordensoberen. I. gab diesen Oberen besonderes Gewicht, denn nach seiner Ansicht spricht Gott selbst aus den Oberen. Den General unterstützen bei der Ordensleitung von ihm ernannte Assistenten, denen jeweils mehrere Provinzen zugewiesen werden. Sie, ein lediglich für die Übergangszeit gewählter Generalvikar, die Provinzialen und je zwei gewählte Vertreter jeder Provinz bilden die Generalkongregation, die allein für die Wahl des neuen Generals gebildet wird. Völlig neu war, daß I. keine eigene Ordenstracht annahm, daß er das übliche allgemeine Chorgebet, auf das noch kein Orden verzichtete, nicht in seinen Regeln berücksichtigt hatte. I.s letzte Lebensjahre waren geprägt durch schwere Gallenleiden, wohl mitbedingt durch ständige Auseinandersetzungen mit Papst Paul IV. (s.d.), der, aus einer von Venedig herrührenden Abneigung dem Ordensgründer manche Änderungen seiner Konstitutionen aufzwang. Schwerer dürfte es gerade I., eingedenk seiner Handlungen während der Studienzeit, gefallen sein, auf die 1545 erfolgte Gründung eines weiblichen Zweiges seines Ordens zu verzichten. Bereits am 1.10. 1546 machte er ihn rückgängig. Die Ursachen für diesen Entschluß sind bis heute umstritten, I. selbst schrieb an seine ehemalige Wohltäterin Isabel Roser aus Barcelona, die ihn zu dieser Gründung gedrängt hatte: Ich bin zu der Einsicht gekommen, in Übereinstimmung mit meinem Gewissen, daß es mit den Aufgaben dieser unserer Gesellschaft nicht vereinbar ist, daß sie sich ausdrücklich mit der Leitung von Frauenpersonen, die das Gelübde des Gehorsams ablegen, abgibt. Dennoch wirkten I.s Konstitutionen auch auf Frauen, nahm doch rund 60 Jahre später, 1611, Maria Ward (s.d.) seine Regeln als Vorbild für ihre damals revolutionäre Ordensgründung. I. widmete sich in seinen letzten Jahren besonders seinem geistlichen Anliegen, den "Exerzitien", die am 31.7. 1548 die päpstliche Approbation nach langwierigen Prüfungen erhielten. Obwohl ihr Name nicht originell war, viele vor ihm hatten "Exerzitien" herausgegeben, stellen sie durchaus persönliche Gedanken des I. dar, die zudem durch die Erfahrungen seines Lebens bereichert werden. So ist nach I. der Mensch nur zu dem Ziel geschaffen, daß er innerhalb der streitenden Kirche gegen den Satan kämpft. Nur in innigem Verbund mit dieser kann er in die Ewigkeit eingehen. Als I. am 31.7. 1556 unerwartet starb, waren sowohl er, wie auch sein Lebenswerk, nicht unumstritten. Papst Paul IV. (s.d.) suchte den Orden, wohl aus persönlicher Abneigung gegen alles Spanische, wo immer es ging, zurückzudrängen. Gravierender wurde, daß I., dessen unbestreitbare Absicht die innere Erneuerung der Kirche war, in den Ruf geriet, einen Kampforden gegen den Protestantismus gestiftet zu haben. Wenn auch spätere Ordensgeneräle, die ganz in barockem Handeln die Lebensgeschichte des I. in ihrem Sinn entstellen und glorifizieren ließen, diesem Kampf gedient haben, so kann man I. gewiß nicht als Antiluther bezeichnen. Dafür spricht, daß I. sicher keines der Werke Luthers, wohl schon aus sprachlichen Gründen, kannte. I.s Bedeutung liegt vielmehr darin, daß er einen Orden schuf, dessen Ideal es sein sollte, den Aposteln hinsichtlich ihrer missionarischen Tätigkeit gleichzukommen, daß sich seine Mitglieder ganz auf eine Welt bezogen, die Christus gehören sollte. Der Vorwurf einer hierarchischen Weltbeherrschung, einer Organisation, die den Geist ihrer Mitglieder töte, kann ihm nicht gemacht werden. Seine Seligsprechung erfolgte früh am 3.12. 1609 durch Paul V. (s.d.), die Kanonisation am 12.3. 1622 durch Gregor XV. (s.d.), beides stark begünstigt durch die unerwartet angewachsene Macht des neuen Ordens. Sein Fest wird am 3I. Juli gefeiert, seit 1922 gilt er zusätzlich als Patron aller Exerzitien (25.7.).

Werke: Monumenta Ignatiana, series prima, S. Ignatii de Loyola epistolae et instructiones, Rom2 1964-68; series secunda, Exercitia spiritualia S. I. de L. et eorum directoria, Madrid 1919; series tertia, Constitutiones Societatis Jesu, Rom 1934-36; series quarta. Fontes narrativi de S. I. de L. et de S. J. initiis, Rom 1943-60; Vgl. dazu; Briefe des S. I. v. L., in: MHSI, Epistolae I-XI, Madrid 1903-1911; Die Konstitutionen des I. v. L., in: MHSI, Const. I-IV, Rom 1934-48; Jgnacio Iparraguirre, Obras completas de 5. I. de L., Madrid 1952; Weisungen zu den Exerzitien, in: MHSI, Exercitiones II, Rom 1955; Burkhard Schneider (übers.). Der Bericht des Pilgers, 1956; Hugo Rahner (Hrsg.). I. v. L., Geistliche Briefe, 19563; Ders., (übers.), Briefwechsel mit Frauen, 1956; Adolf Haas und Peter Knauer (übers.), Das geistl. Tagebuch des I. v. L., 1961; Hans Urs von Balthasar (Hrsg.), Die Regeln des hl. I., in: Die großen Ordensregeln, 19622; A. Haas (übers.). Geistl. Übungen, 1967; A. Carayon, Bibliogr. historique de la Compagnie de Jésus, Paris 1864; Heimbucher II, 130-138; A. de Backer u. Chr. Sommervogel, Bibliothèque des écrivains de la Compagnie de Jésus, Paris2 1890-1932; MHSI, Bibliogr. zum hl. I. v. L. und die seines Ordens, Rom, fortlaufend seit 1932; Jean-Francois Gilmont u. Paul Daman, Bibliothèque Ignatienne (1894-1957), Paris-Louvain 1958; Ignacio Iparraguirre, Orientaciones bibliográficas sobre san I. d. L., Rom 19652; Manuel Ruiz Jurado, Orientaciones bibliográficas sobre san I. d. L. (1965-1976), Rom 1977; Lászlo Polgár, Bibl. zur Gesch. der Gesellschaft Jesu, Rom 1967.

Lit.: Juan Alonso Polanco, Vita S. Ignatii Loyolae et rerum Soc. Jesu historica, Madrid 1894/97; - Ders., Complementa zur vorgen. Ausgabe. Madrid 1916/17 (beides Neuausgaben zahlreicher alter, oft mangelhafter Ausgaben); - Pedro Ribadeneira, Vita S. I. de L., Neapel 1572; - G. P. Maffei, Vita S. I. de L., Rom 1585; - D. Bartoli, Vita S. I. de L., Rom 1659; - Johannes Susta, I. v. L.s Selbstbiographie, in: MIÖG 26, 1905, 45-106; - Heinrich Boehmer, Stud. zur Gesch. der Gesellschaft Jesu, 1914; - Ders., I. v. L. und die dt. Mystik, 1921; - Ders., I. v. L., Neuausgabe hrsg. v. H. Leupe, 1941; - H. D. Sedgewick, I. L., London 1923; - Karl Holl, Die geistl. Übungen des I. v. L., in: Ges. Aufsätze zur Kirchengesch. III, 1928; - V. Kolb, Das Leben des hl. I. v. L., 1931; - A. Huonder, Ignatius, Beiträge zu seinem Charskterbild, 1932; - P. Dudon, S. Ignace de L., Paris 1934; - Pietro de Leturia, La Conversión de S. I., in: AHSI 5, 1936, 1-35; - Ders., La devotio moderna en al Montserrat de S. I., in: RF 111, 1936, 371-386; - Ders., Origine e senso sociale dell'apostolato di s. I. di L. in Roma, in: Misc. Pio Paschini II, Rom 1949; - Ders., El gentil ombre I. Lopez de Loyola, Barcelona 19492; - Ders., Estudios Ignacianos, Rom 1957; - Erich Przywara, Deus semper maior, 1938-40; - Ders., Ignatianisch, 1956; - I. Casanova, S. I. de L., Barcelona 19442; - H. Pinard de la Boullaye, Les etápes de rédaction des Exercices de st. I., Paris 1945; - Hugo Rahner, I. v. L. und das geschichtl. Werden seiner Frömmigkeit, 19492; - Ders., I. v. L., Briefwechsel mit Frauen, 1956; - Ders., I. v. L., in: GuL 31, 1958, 117-131; - Ders., I. der Theologe, in: Festschr. für E. Przywara, 1959; - Ders., Das Dynamische in der Kirche, 19602, 74-148; - Ders., I. v. L. als Mensch und Theologe, 1964; - I. Ortiz de Urbina, St. I. y los Orientales, Madrid 1950; - J. de Guibert, St. I. mystique, Toulouse 1950; - Ignacio Iparraguire, Práctica de los Eiercicios de s. I. de L. en vida de su autor 1522-56, Rom-Bilbao 1956; - Ders., Estudios ignacianos, Rom 1957; - Friedrich Wulf (hrsg.), I. v. L., Seine geistl. Gestalt und sein Vermächtnis, 1556-1956, 1956; - AHSI (hrsg.), Commentarii Ignatiani, 1956; - J. Brodrick, I. de L., London 1956; - P. Blet, Les fondements de l'obéssance Ignatienne, in: AHSI 25, 1956, 514-538; - G. Fessard, La dialectique des exercices spirituels de s. I. de L., Paris 1956-66; - K. D. Schmidt, Die Jesuiten, 1957; - Theodor Baumann, Die Berichte über die Vision des hl. I. bei Storta, in: AHSI 27, 1958, 181-208; - Alain Guillermou, St. I. de L. et la Compagnie de Jésus, Paris 1960, dt.; Hamburg 1962; - Riccardo Gárcîa Villoslada, I. de L., 19612; - Ders., St. I. de L. y Erasmo de Rotterdam, in: EE 16, 1942; - M. Batllori, Montserrat i la Companyia de Jesus, in: Misc. ans. Albareda I, Montserrat, 1962; - J. Granero, San I. de L., Madrid 1967; - Raymund Schwager, Das dramatische Kirchenverständnis bei I. v. L., 1970; - L. Backer, Freiheit und Erfahrung, I. v. L., 1970; - Karl Rahner, Paul Imhof, Helmuth Nils Loose, I. v. L., 1978; - Josef Stierli, I. v. L.; Gott suchen in allen Dingen, 1981; - André Ravier, I. v. L. gründet die Gesellschaft Jesu, dt. Bearb. von Josef Stierli, 1982; - Manfred Barthel, Die Jesuiten, 1982, 21-53; - BS IV, 894-909; - Catholicisme V, 1650-1658; - DThC VII, 722-731; - Die Gr. der WG; - EC VI, 1602-1606; - HdKG IV, 465-473; - Koch JL, 838-853; - LThK V, 613-615; - RE VIII, 742 ff.; - RGG IV, 460-462; - Wimmer, 390-393.

Michael Hanst

Werkeergänzung:

1993

Ignatius von Loyola. Deutsche Werkausgabe Band I, Briefe und Unterweisungen. Übersetzt von Peter Knauer, Würzburg 1993;

1998

Ignatius von Loyola. Deutsche Werkausgabe Band II, Gründungstexte der Gesellschaft Jesu. Übersetzt von Peter Knauer, Würzburg 1998;

2006

In allem - Gott. Würzburg 2006; I. and the Turks. Two letters from 1552, in: The Way 45.2006, Nr. 3, S. 67-78; Voir Dieu en toutes choses. Prières et textes ignatiens. Paris 2006;- John W. O'Malley, I.' special "Way of proceeding", in: America 195.2006, Nr.4740, S.10-12;

2007

Der Bericht d. Pilgers. Augsburg 2007; Esritos esenciales. Dios en todas las cosas. [Trad. de los textos no publicados previamente en castellano: Ramón Alfonso Díez Aragón]. Santander 2007;

2008

In allen Dingen Gott suchen. Ausgew. von Reinhard Abeln. Kevelaer 2008; Geistl. Übungen. Nach d. span. Autograph übers. von Peter Knauer. Würzburg 2008.

Literaturergänzung:

1903

H. Oncken, Vom Stifter des Jesuitenordens, in: Der Tag (Illustrierter Teil) Nr. 137, 22.3.1903, 1f.; -

1922

Preuß, Hans: Luther, Calvin, Loyola. Leipzig 1922, (Lebensideale der Menschheit, 4. Heft); -

1980

Luis Fernández Martín, El hogar donde Inigo de L. se hizo hombre. 1506-1517, in: ASHI 49.1980, S. 21-94;- Cándido de Dalmases, El patrimonio de los senores de L., in: ebd. S. 113-134;-

1981

Giuseppe DeGennaro, Roland Barthes: l'interpretazione dello stile e della lingua di s. I. di L., in: ASHI 50.1981, S. 237-240; -

1982

Ursula König-Nordhoff, Ignatius von Loyola. Studien zur Entwicklung einer neuen Heiligen Ikonographie im Rahmen einer Kanonisationskampagne um 1600, Berlin 1982; - Ignatius von Loyola: Giuseppe Venturini, I. di L. ispiratore del Tasso (Gerus. IV,1-17), in: ASHI 51.1982, S. 314-318;-

1983

Benigno Hernández Montes, Identidad de los personajes que juzgaron a San I. en Salamanca. Problemas historicos suscitados por las primeras fuentes, in: ASHI 52.1983, S. 3-51;- Candido de Dalmases, Boletín ignaciano, in: ebd. S. 127-140;- Fernando R. de la Flor, "Picta poesis". Un sermón en jeroglíficos, dedicado por Alonso de Ledesma a las fiestas de beatificación de san I., en 1610, in: ebd. S. 262-274

1985

Candido de Dalmases, Pater Magister Ignatius, Leipzig 1985; - Ysabel de Andia, L'hérésie et sa réfutation selon I. de L., in: Augustinianum 25.1985, S. 609-644;- Elio Peretto, Criteri di ortodossia e di eresia nella Epideixis di I., in: ebd. S. 645-666; -

1986

Karl Böck, Menschen und Heilige. 2. Aufl. Donauwörth 1986, S. 143-148; -

1987

Jos E.Vercruysse, Art. Ignatius von Loyola, TRE 16 (1987), 45-55; -

1988

Luis Fernández Martín, Final desventurado de un hermano de San I. de L., in: ASHI 57.1988,113/114, S. 331-339; -

1990

Ignatius von Loyola und die Gesellschaft Jesu 1491-1556, hrsg.v. Andreas Falkner und Paul Imhof, Würzburg 1990; - Jean M. Glorieux, La politique de saint I. de L. Une analyse sociale, in: AnBoll 108.1990, S. 241-270; - Cándido Pozo, San I. de L. y la teología, in: ATG 53.1990, S. 5-47;- José M. Castillo, La obediencia ignaciana según F. Suárez, in: ebd. S. 49-76;- Jesús Gutierrez, Granada en la beatificación del b. I. de L. Un panegírico olvidado, in: ebd. S. 161-172;- Luis Fernández Martín, Alonso de Montalvo, amigo intimo de I. de L., in: ASHI 59.1990,117, S. 75-94;-

1991

Robert Godding ; Bernard Joassart, Chronique ignatienne, in: Dass. 109.1991, S. 382-397;- José Ignacio Tellechea Idígoras, Il Collegio "omnium nationum seminarium". Prospettive e speranze ignaziane, in: AHP 29.1991, S. 9-16; - San I. de L. 1491-1991, in: ASHI 60.1991,119/120, S. 3f.;- Rogelio García Mateo, El mundo caballeresco en la vida de I. de L., in: ebd. S. 5-28;- Gabriel María Verd, De Inigo a Ignacio. El cambio de nombre en San I. de L., in: ebd. S. 113-160;- Lydia Salviucci Insolera, Le illustrazioni per gli Esercizi spirituali intorno al 1600, in: ebd. S. 161-217;- Emmanuel André ; Michel Hermans, Un portrait ancien d'I. de L. Sa valeur et son odyssée, in: ebd. S. 219-264;-

1992

Juan Plazaola (ed.), Ignacio de Loyola y su Tiempo, Bilbao 1992; - Anita Mancia, Il concetto di "dottrina" fra gli "Esercizi spirituali" (1539) e la "Ratio studiorum" (1599), in: ASHI 61.1992,121, S. 3-70;-

1993

Luis Fernández Martín, Francisco Mudarra, difamador y protegido de san I. 1538-1555, in: ASHI 62.1993,123, S. 161-173;-

1994

Heinz Schilling, Luther, Loyola, Calvin u.d. europäische Neuzeit, in: ARG 85.1994, S. 5-31; - Jesús Gutiérrez, Intertextualidad en dos panegíricos ignacianos de Granada, in: ATG 56.1993, S. 189-199;- Gabriel M. Verd, Fue San I. terciario franciscano?, in: ATG 57.1994, S. 105-138; - Francisco de Borja de Medina, Inigo de L. Probable estancia en Sevilla (1508 y 1511) y reflejo en los ejercicios, in: ASHI 63.1994,125, S. 3-76;- Aimé Solignac, Le "Compendio breve" de l'"Exercitatorio" de Cisneros et les "Esercises Spirituels", in: ebd. S. 141-159; -

1995

Ignacio Tellechea, Ignatius von Loyola. "Allein und zu Fuß". Eine Biographie, Zürich 21995; -

1997

William W. Meissner, Ignatius von Loyola. Psychogramm eines Heiligen, Freiburg 1997; - Emanuele Giunchi, Una lettera di S. I. di L. a Rimini, in: ASHI 66.1997,131, S. 163-166; -

1998

Anna Scattigno, "Il racconto del Pellegrino" di I. di L., in: Anima e paura. Macerata 1998, S. 347-354; - Giancarlo Pani, Il millenarismo. Papia, Giustino e Ireneo, in: Aste 15.1998, S. 53-84; -

1999

Michael L. Raposa, Pragmatism, Budo, and the "Spiritual exercises". The moral equivalent of war, in: AJThPh 20.1999, S. 105-121; - Charles Kannengiesser, The "speaking God" and I.'s interpretative pattern. The reception of Genesis, in: ebd. S. 337-352;- Juan J. Ayán Calvo, Escatología cósmica y Sagrada Escritura en I. de L., in: Aste 16.1999, S. 197-233; -

2000

Paul Begheyn ; Patrizio Foresta ; Robert A. Maryks, Peter Canisius to Ignatius of Loyola Vienna February 1556: an unpublished letter. A presentation of the "Canisius project", in: ASHI 69.2000,138, S. 223-235; -

2001

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2002

Julius Oswald, I.v.L. u. Franz Xaver. Gründer u. Heilige d. Gesellschaft Jesu, in: Franz Xaver - Patron d. Missionen. Rita Haub - Julius Oswald (Hg.). Regensburg 2002, S. 39-59; - Julius Oswald, I.L. and Francis Xavier, in: ASHI 71.2002,142, S. 231-247;- Jesús López-Gay, La vida y misión de Francisco Javier a la luz de la espiritualidad ignaciana, in: ebd. S. 249-257;-

2004

Hans Zollner, Trost - Zunahme an Hoffnung, Glaube und Liebe. Zum theol. Ferment d. ignat. "Unterscheidung der Geister". Innsbruck [u.a.] 2004 (=Innsbrucker Theol. Studien; 68); - A. Demoustier, Qu'appelle-t-on exercices spirituels? La proposition ignatienne. Paris 2004; - Otger Steggink, Inigo López de Loyola, de pelgrim van Montserrat uit het Baskenland, en de Moderne Devotie, in: OGE 78.2004, S. 184-193; - William W. Meissner, Ignatius u. Screwtape on discernment. A psychoanalytic reading, in: ARPs 26.2004, S. 75-115; - Gabriel María Verd Conradi, El P. Roque Menchaca, San Ignacio y el Soneto "No me mueve, mi Dios, para quererte", in: ATG 67.2004, S. 109-145; -

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Letzte Änderung: 06.08.2010