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Band III (1992) Spalten 29-34 Autor: Reinhard G. Lehmann

JENSEN, Peter Christian Albrecht, Semitist, * 16.8. 1861 als Sohn des Pastors der deutsch-dänischen evangelischen Gemeinde in Bordeaux, Conrad Jensen, + 16.8. 1936 nach langem Leiden in Marburg, verheiratet in zweiter Ehe 1897 mit Martha geb. Behn, 3 Kinder. - J. wuchs seit 1863 in Holstein, später in Nustrup (Nordschleswig) auf, wohin die Familie 1871 übergesiedelt war, und besuchte bis 1879 das Stadtgymnasium Schleswig, um dann als Abkömmling einer friesischen Pastorenfamilie 1880 in Leipzig mit dem Theologiestudium zu beginnen. Dort wechselte er jedoch bald zur Orientalistik mit dem Schwerpunkt Assyriologie, zu der ihm Friedrich Delitzsch (s.d.) den Zugang eröffnete, und von 1883 an wandte er sich dessen Lehrer Eberhard Schrader (s.d.) in Berlin zu. Nach seiner Promotion bei Schrader und Eduard Sachau im Dezember 1884 ging J. als Bibliothekar zunächst nach Kiel und dann nach Straßburg, wo er sich 1888 habilitierte und die lebenslange Freundschaft Theodor Nöldekes und Heinrich Zimmerns (s.d.) gewann. 1892 wurde J. als Nachfolger Julius Wellhausens (s.d.) nach Marburg gerufen (Ordinarius ab SS 1895, emeritiert 1928), wo er bis zu seinem Schlaganfall im Januar 1932 lehrte. J. war ein außergewöhnlich kühner, scharfsinniger und streitbarer Philologe, der sich gerne den Herausforderungen besonderer Probleme seines Faches stellte. Schon früh wandte er sich u. a. der Entzifferung der hethitischen Hieroglyphen (Bildluwisch) zu in der Schrift »Hittiter und Armenier« (1898) und verfolgte diese Aufgabe, seine anfängliche Position modifizierend, ständig weiter (1903, 1924, 1930-1933), ohne aber dabei jemals einen entscheidenden Erfolg verbuchen zu können. Dies gelang ihm dagegen mit der »Erschließung der aramäischen Inschriften von Assur und Hatra« 1919/1920 und von Warka 1926. J.s semitistisches Hauptinteresse galt jedoch der babylonisch-assyrischen religiösen Literatur, der er sich schon in seiner Dissertation und 1890 in »Die Kosmologie der Babylonier« gewidmet hatte. Seine zweifellos bedeutendste wissenschaftliche Leistung war die Bearbeitung des Bandes »Assyrisch-babylonische Mythen und Epen« in der Keilinschriftlichen Bibliothek (1900). In der ihm eigenen, markanten und oft spröden, ganz auf Genauigkeit bedachten Sprache legte er damit eine erste umfassende kritische Ausgabe der wichtigsten dieser Texte mit minutiöser Kommentierung und einer Übersetzung vor, die um der Nachprüfbarkeit willen »möglichst, und wenn es sein mußte, bis zur Geschmacklosigkeit wörtlich« sein sollte. Ein zweiter Band blieb unvollendet. Insbesondere für das Gilgamesch-Epos, als dessen excellenter Kenner sich J. damit ausgewiesen hatte, blieb diese Ausgabe auf lange Zeit hin grundlegend. Gleichzeitig wurde J.s aus dieser Arbeit hervorgegangene Gilgamesch-Hypothese zur Mythen- und Sagenvergleichung »Mittelpunkt und tragisches Schicksal seines Lebens« (J. J. Stamm). In einigen »vorläufigen Mitteilungen« wies er schon 1902 auf die seiner Meinung nach auffälligen Parallelen zwischen dem Gilgamesch-Epos und griechischen (Homer) sowie israelitischen »Legenden« hin und stellte die These auf, daß diese Parallelsagen einschließlich der Geschichte Jesu »im letzten Grunde aus Babylonien stammen«. J. arbeitete diese seiner Meinung nach »zum Umdenken zwingende Theorie« wenige Jahre später in dem 1030 Seiten starken ersten Band seines Monumentalwerkes »Das Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur« 1906 aus, indem er die alttestamentlichen Gestalten von Abraham bis zu den judäischen Königen sowie auch Jesus und Paulus einer radikalen Deutung als israelitische Gilgamesch-Sagen unterzog. Dies führte ihn in der Konsequenz zur fast vollständigen Bestreitung der Historizität alt- und neutestamentlicher Überlieferungen. Insbesondere hätte nach J. vielleicht ein »irgendwie historischer Jesus« (als Weisheitslehrer), keinesfalls aber derjenige der Evangelien (»Mythographen«) wirklich gelebt. Hierin berührte sich J. mit gleichzeitigen Anläufen von William Benjamin Smith, Arthur Drews und anderen. In einem zweiten Band suchte er 1928 sodann die »Absenker« der israelitischen Gilgamesch-Sagen in islamischen, ägyptischen, indischen, griechischen, römischen und germanisch-nordischen Sagen nachzuweisen. J. stieß mit seiner Hypothese auf fast einhellige und oft schonungslos scharfe Kritik, die sich primär gegen seine Methode richtete (H. Gunkel). Diese hatte sich schon in seiner »Kosmologie« angekündigt und beruhte im wesentlichen auf der heute nicht mehr haltbaren Voraussetzung einer durch ihre heliakische Struktur verbürgten traditionsgeschichtlichen Einheitlichkeit der Ninive-Rezension des Gilgamesch-Epos und einer an deren Motivfolge orientierten Deduktion von methodisch nicht näher definierten Ähnlichkeiten, Entsprechungen und Analogiereihen, in denen er unter Zuhilfenahme zahlreicher »korrigierender« Eingriffe, unter Annahme von Abschwächungen, Verschiebungen etc. und ohne Rücksicht auf literarkritische Erkenntnisse ein »System paralleler Episodensysteme« meinte entdecken zu können. Obwohl J. mit seiner »Kosmologie« erst die Grundlage für den astralmythologischen Panbabylonismus gelegt hatte, kann er dennoch nicht zu den eigentlichen Panbabylonisten gezählt werden, zu dessen Schulhäuptern Hugo Winckler (s.d.) und Alfred Jeremias (s.d.) er sich vielmehr in scharfem Gegensatz sah. Die fast völlige wissenschaftliche und gesellschaftliche Isolation trieb J. schließlich zur »Flucht an die Öffentlichkeit« mit Zeitungsartikeln und Broschüren, in denen er sich scharf antichristlich gebärdete in der Hoffnung, bei »unvoreingenommenen« Lesern mehr Anklang zu finden. Wissenschaftlich konnte er nur seinen Schüler Albert Schott (1901-1945) und, mit Einschränkungen, seinen Leipziger Kollegen Heinrich Zimmern (s.d.) von seinem Gilgamesch-System überzeugen - die breite Bekanntheit der Gilgamesch-Dichtung als einem bedeutenden Werk der Weltliteratur ist aber wesentlich auf das Wirken J.s zurückzuführen. J.s philologische Meisterschaft ist bis heute unbestritten. Trotz verfehlter Methode und fanatischer Einseitigkeit sind ihm auch in seinem »Gilgamesch-Epos« zahlreiche treffende Einzelbeobachtungen gelungen und hat er auf Probleme und dringende Aufgaben der vergleichenden Mythen- und Sagenforschung insbesondere auch im Blick auf das Alte Testament nachdrücklich aufmerksam gemacht. Der Nachlaß J.s befindet sich in der Universitätsbibliothek Marburg.

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Werke: (einschl. Aufsätze in Auswahl): De incantamentorum sumerico-assyriorum seriei quae dicitur šurbu tabula sexta. Commentatio philologica, 1885; Über einige sumero-akkadische und babylonisch-assyrische Götternamen, in: ZA 1, 1886, 1-24; Bemerkungen zu einigen Schriftzeichen, ebd. 176-197; Bemerkungen zu einigen sumerischen und assyrischen Verwandtschaftswörtern, ebd. 386-413; Hymnen auf das Wiedererscheinen der drei großen Lichtgötter, in: ZA 2, 1887, 76-94, 191-204; Zu den Ideogrammen der assyr. Monatsnamen. Ein assyr. Dictat. Eine »sumerische« (?) Inschrift Sargons von Assyrien, in: ZA 2, 1887, 209-214; Inschriften Ašurbanipal's, in: Keilinschriftliche Bibliothek 2, 1890, 152-268; Die Kosmologie der Babylonier. Studien und Materialien. Mit einem mytholog. Anhang und 3 Karten, Straßburg 1890 (Repr. Berlin 1974); Inschriften der Könige (Herren) und Statthalter von Lagaš. Inschriften aus der Regierungszeit Hammurabi's. Inschrift Agum-Kakrimi's. Inschrift čamaš-šumukin's, in: Hist. Texte altbabyl. Herrscher (Keilinschriftl. Bibliothek 3,1) 1892, 2-77, 106-131, 134-153, 194-207; Grundlagen für eine Entzifferung der (chatischen oder) cilicischen (?) Inschriften, in: ZDMG 1894; Hittiter und Armenier. Mit zehn lithograph. Schrifttafeln und einer Übersichtskarte, Straßburg 1898; Die Inschrift I von Jerabis, in: ZDMG 1899, 441-470; Assyr.-babyl. Mythen und Epen, 1900 (Keilinschriftl. Bibliothek 6,1; Repr. Amsterdam 1970); Zur Erklärung des Mitanni, in: ZA 14, 1900, 173-181; Gesch. der Namen der Wochentage. I. Die 7 tägige Woche in Babylon und Niniveh, in: Zeitschrift für dt. Wortforschung 1, 1900, 150-160; Alt- und Neuelamitisch, in: ZDMG, 1901, 223-240; Das Gilgamiš-Epos und Homer. Vorläufige Mitteilung, in: ZA 16, 1902, 125-134, 413 f.; Das Gilgamiš-Epos in der israelit. Legende. Eine vorläufige Mitteilung, ebd. 406-412; (Zu Hugo Winckler, Völker und Staaten des alten Orients II, Leipzig 1900), in: Berliner Philolog. Wochenschrift 22, 1902, 981-991, 1025-1038; Babel und Bibel, in: ChW 16, 1902, 487-494; Friedrich Delitzsch und der babyl. Monotheismus, in: ChW 17, 1903, 13-15; The so-called Hittites and their inscriptions, in: Herman Volrath Hilprecht, Explorations in Bible Lands, 1903, 753-793; Die hittit.-armen. Inschrift eines Syennesis aus Babylon, in: ZDMG 1903; Schriften zur sog. Babel- und Bibel-Frage, in: Lit. Centralblatt für Deutschland 54, 1903, 1699-1711; Hittitisch und Armenisch: Indogerman. Forschungen 14, 1903, 47-62; Kritik an Wincklers Himmels- und Weltenbild der Babylonier, in: Berliner Philolog. Wochenschrift Nr. 8, 1904, 247 f.; Das Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur. 1. Bd. Die Ursprünge der alttestamentl. Patriarchen-Propheten- und Befreier-Sage und der neutestamentl. Jesus-Sage, Straßburg 1906; Der babyl. Sintflutheld und sein Schiff in der israelit. Gilgamesch-Sage, in: Oriental. Studien Theodor Nöldeke gewidmet, Bd. 2, Gießen 1906, 983-996; Das Jonas-Problem, in: Deutsche Literatur-Zeitung 1907, Nr. 42; Von Nestor-Samuel bis Orestes-Salomo, in: ZA 21, 1908, 341-374; Gilgamesch. Ein Beitrag zur Bibelforschung, in: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt 53: 50.51, 19./20. Februar 1909, 1. Morgenblatt; Moses, Jesus, Paulus. Drei Varianten des babylon. Gottmenschen Gilgamesch. Eine Anklage wider die Theologen ein Apell auch an die Laien, Frankfurt 19091.2 (19103); Hat der Jesus der Evangelien wirklich gelebt? Eine Antwort an Prof. Dr. Jülicher, 1910; »Freies Christentum«. Brief an Ad. Harnack, in: Das Freie Wort, 1910, 539; Leitsätze und Tabellen zu einem Kolleg über »Der babyl.-palästinische Ursprung der griech. Heldensagen«, 1912; (Rez. Arthur Ungnad und Hugo Greßmann, Das Gilgamesch-Epos. Neu übers. und gemeinverständl. erklärt, Göttingen 1911) in: ZDMG 67, 1913, 503-529; Texte zur assyr.-babylon. Religion I. Kultische Texte, 1915 (Keilinschriftl. Bibliothek 6/2, Repr. 1970); Zur Vorgesch. des Gilgameš-Epos, in: FS Eduard Sachau zum 70. Geb., hg. v. Gotthold Weil, 1915, 72-86 = in: Karl Oberhuber (Hg.); Das Gilgamesch-Epos (Wege der Forschung 215), 1977, 85-103; Wer war Muhammed? Leitsätze und Tabellen zu einem Kolleg über »Muhammed und das Judentum. Geschichte und Sage«, 1918; Die Josephs-Träume, in: Abhandlungen zur semit. Religionskunde. FS W. W. Graf v. Baudissin, 1918, 233-246; Indische Zahlwörter in keilschrift-hittitischen Texten, in: Sitzungsberichte d. kgl. preuß. Akademie der Wissenschaft, 1919, 367-372; Erschließung der aramäischen Inschriften von Assur und Hatra, ebd. 1042-1051; Das Leben Muhammed's und die David-Sage, in: Der Islam 7, 1921, 84-97; Aramäische Inschriften aus Assur und Hatra aus der Partherzeit (P. Jensen/W. Andrae), MDOG 60, 1920, 1-51; Zur Entzifferung der »hittitischen« Hieroglypheninschriften, in: ZA 35, 1924, 245-296; Assyr.-babyl. Geschichte in der israelit. Königssage, in: ZA 35, 1924, 81-98; Bel im Kerker und Jesus im Grabe, in: OLZ 27,1924, 573-580; Gilgamesch-Epos, judäische Nationalsagen, Ilias und Odyssee, Leipzig 1924 (Ex Oriente Lux 3,1); Marduk-Gudibir ein Landesfeind? und sonst allerlei, in: OLZ 27, 1924, 57-62; Der Königssohn beim Teufel. Ein finn. Märchen babylon. Herkunft, in: Studia Orientalia. FS Tallqvist 1925, 83-96; Israel in Ägypten, in: OLZ 28, 1925, 420-424; Der aramäische Beschwörungstext in spätbabylon. Keilschrift. Umschrift und Übersetzung. Vorläufige Mitteilung, Marburg 1926 (Textes cuneiformes VI, Nr.58); Das Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur. 2. Bd. Die israelit. Gilgamesch-Sagen in den Sagen der Weltliteratur. Mit einem Ergänzungsheft, worin unter anderem vier Kapitel über die Paulus-Sage, Marburg 1928; Die Entrückung des babylon. Sintfluthelden zum Götterlande in dem indisch-deutschen Gilgamesch-Märchen von Himmelreich, in: Altoriental. Studien, Bruno Meissner zum 60. Geb., 1929, 99-107; Zum »Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur«. Zwei Fragen an Prof. V. Christian, in: ZA 39, 1930, 294-302; Weitere Beiträge zur graph. Entzifferung der sogen. hethitischen Hieroglyphen-Inschriften, in: Kleinasiatische Forschungen 1, 1930, 462-497; P. Meriggi's Vorstudie zur Entzifferung der hethitischen Hieroglyphenschrift, in: ZA 40, 1931, 29-64; Verklärungsberg-Szene und Nachbar-Episoden in einem chines. Märchen, in: Th. St. Kr. 105, 1933, 229-237; Ziffern und Zahlen in den hittit. Hieroglyphen-Inschriften, in: Zeitschr. für Ethnologie 64, 1933, 245-248; Mohammed, in: Aus fünf Jahrtausenden morgenländ. Kultur. FS Max Freiherrn v. Oppenheim, 1933, 45-51; Die Insel Atlantis und ihre eherne Mauer, in: ZDMG 12, 1934, 54-64; Alttestamentlich-Keilinschriftliches, in: ZAW 52, 1934, 121-125; Alttestamentlich-Keilinschriftliches, in: ZA 42, 1934, 232-237; Mohammed, in: AfO Beiband 1, 1935, 45-51.

Lit.: Felix Peiser, (Verteidigung Hugo Wincklers gegen J.) in: OLZ 7, 1904, 142-145; - Reaktionen auf J.s Gilgamesch-Epos Bd. I: Heinrich Zimmern, in: Lit. Centralblatt für Deutschland 57, 1906, 1712-1716; - Alfred Bertholet, in: ThLZ 32, 1907, 603-607; - Otto Weber, in: Beilage z. Allg. Zeitung 1907, 31-38; - Ernst Sellin, in: Reformation 6, 1907, 130-134; - Hans Schmidt, in: ThR 10, 1907, 189-208, 229-237; - Joh. Wilh. Rothstein, in: ZDMG 62, 1908, 374-384; - K. Thieme, in: Neues sächs. Kirchenblatt 1906, 817-822; - Georg Biedenkapp, Ein neuer mytholog. Scheinwerfer, in: Deutsche Tageszeitung Berlin. Beilage Zeitfragen Nr. 30, 1907; - Johannes Döller, Das Gilgamesch-Epos und die Bibel, in: Katholik 38, 1908, 277-289; - Hermann Gunkel, in: Frankfurter Zeitung, 7. April 1909; - Ders., J.s Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur, in: DLZ 30, 1909, 901-911 = in: Karl Oberhuber (Hg.), Das Gilgamesch-Epos (Wege der Forschung 215), 1977, 74-84; - Adolf Jülicher, Hat Jesus gelebt?, 1910; - Johannes Weiß, Jesus von Nazareth, Mythos oder Geschichte?, 1910; - Heinrich Zimmern, Zum Streit um die »Christusmythe«. Das babylon. Material in seinen Hauptpunkten dargest., 1910; - Hugo Gressmann, P. J., in: RGG 3, 1912, 292-294; - Albert Schweitzer, Gesch. der Leben-Jesu-Forschung, 19132, 444ff., 563 f.; - Zu J.s Gilgamesch-Epos Bd. II: V. Christian, in: OLZ 32, 1929, 263-266, 907; - Heinrich Zimmern, in: ZDMG 83, 1929, 171-177 = Karl Oberhuber (Hg.), Das Gilgamesch-Epos (Wege der Forschung 215), 1977, 146-152; - W. Anderson, in: DLZ 1929, 1887-1890; - Ders., Über P. J.s Methode der vergleichenden Sagenforschung, in: Acta et Commentationes Universitatis Tartuensis. Humaniora XXI, 3, 1930, 3-48; - Walter Baumgartner, P. J., in: AfO 11, 1936/37, 281 f.; - Albert Schott, P. J., in: ZA 44, 1938, 184-190; - Helmut Weidmann, Die Patriarchen und ihre Religion im Licht der Forschung seit Julius Wellhausen, 1968, 85 ff.; - Mogens Trolle Larsen, Orientalism and the Ancient Near East, in: Culture and History 2, Copenhagen 1987, 97-115; - Klaus Johanning, Der Bibel-Babel-Streit. Eine forschungsgeschichtliche Studie, 1988, 284-290; - Reinhard G. Lehmann, Friedrich Delitsch und der Babel-Bibel-Streit, Freiburg/Göttingen 1992 (OBO); - EJud VIII, 1082; - RGG 2III, 70; - DBVS IV, 847 f.; - Reallexikon der Assyriologie V, 276.

Reinhard G. Lehmann

Letzte Änderung: 09.04.2011