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Band III (1992) Spalten 980-981 Autor: Johannes Madey

KALLIOPIOS, Märtyrer in Pompeiopolis (Kilikien), stammte aus Perge in Pamphylien. Er lebte während der Regierungszeit des Maximianus Herculius, der Mitkaiser Diokletians war (v 310). Während der Christenverfolgung stellte er sich freiwillig; er wurde gefoltert und - nach der legendären Passio am Karfreitag zur dritten Stunde - mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Seine Mutter Theokleia brach während der Hinrichtung ihres Sohnes zusammen und starb kurz darauf. Sie wurde gemeinsam mit ihrem Märtyrersohn beigesetzt. Die byzantinische Kirche gedenkt des Märtyrers am 7. April (anderswo ist sein Gedächtnis am 22. März und am 9. April).

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Lit.: Acta SS. Aprilis, Antwerpen 1675, I, 659-662; - Baudot-Chaussin (Hrsg.), Vie des Saints et des Bienhereux..., Paris 1935 ff., IV, 162 ff.; - Socii Bollandiani (Hrsg.), Bibliotheca hagiographica graeca, Brüssel 19092, 290, 290e; - N. Edelby, Liturgikon-»Meßbuch« der byz. Kirche, Recklinghausen 1967, 863 f.

Johannes Madey

Letzte Änderung: 06.11.2011