KENYON, [Sir] Frederic George, engl. Papyrologe, Paläograph und Textkritiker,
* 15.1. 1863 in London, † 23.8. 1952 in Godstone (Surrey/England).
- Sein Vater, John Robert K., war ein angesehener Anwalt, u.a.
auch Inhaber der Charles Viner-Stiftungsprofessur in Oxford. Der Großvater
mütterlicherseits, Edward Hawkins, Numismatiker und Altertumsforscher,
war bis zu seinem Tod 1860 Direktor der Altertumsabteilung des Britischen
Museums in London [im folgenden: BritM.]. Vier der sechs Brüder K.s
bekleideten Positionen in der Armee. So scheint der Lebensweg K.s
schon in der Familie angelegt, sei es in der Klarheit und Strenge
des Rechtsdenkens, sei es hinsichtlich der Neigung zur Altertumswissenschaft
oder dem Interesse an militärischen und marinehistorischen Fragen.
Entscheidenden Einfluß hatte ferner das tägliche Bibelstudium im Familienkreis.
- Von London aus zog die Familie 1869 aufs Land nach Pradoe (Salop/Shropshire),
der Heimat des Vaters. Die ersten Begegnungen mit der lateinischen
und der griechischen Sprache vermittelte ihm seine Schwester, noch
bevor K. in die Preparatory School eintrat. Während seiner Schulzeit
in Maidenhead und Winchester bilden sich bei K. zwei besondere Interessen
heraus, zum einen die Bibelarbeit - schon im Alter von elf Jahren
verfaßt er im Sommer 1874 eine preisgekrönte Arbeit über das Thema
'Divinity and History', 1880 erhält er den Moore Stevens-Preis in
Winchester mit einer Studie zur Apostelgeschichte -, zum anderen die
Dichtung von Robert Browning, dem bedeutenden und vielgelesenen Autor
der Victorianischen Zeit. - 1882 tritt K. in das New College in
Oxford ein, wo seine neutestamentlichen Studien, hauptsächlich über
das Matthäus-Evangelium (1885/1889), Beachtung finden. 1888 wird er
Mitglied des Magdalen College in Oxford. Mit seiner Anstellung als
Assistent in der Handschriftenabteilung beginnt 1889 seine Arbeit
für das BritM., die 41 Jahre andauern wird. Schon nach zwei Monaten
wird ihm aufgrund seiner herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten
die Aufgabe übertragen, die griechischen Papyri der zu der Zeit noch
kleinen Handschriftensammlung zu katalogisieren. Bei dieser Arbeit
stößt er auf die vier Papyri, deren Entschlüsselung seinen wiss. Rang
begründen sollten: die »Staatsverfassung von Athen« des Aristoteles
(26.2. 1890; die Erstausgabe datiert vom 30.1. 1891). In Anerkennung
seiner papyrologischen und paläographischen Studien wird ihm die Ehrendoktorwürde
der Universitäten Durham (1897) und Halle (1898) verliehen. Seit 1900
ist K. Mitglied der Berliner Akademie. Im Alter von nur 35 Jahren
tritt K. 1898 in die Direktion (Assistant Keeper/Deputy Keeper) der
Handschriftenabteilung ein. 1909 wird ihm die Leitung des BritM. und
der angeschlossenen Bibliothek übertragen. Damit ist K. nicht nur
der jüngste Direktor des BritM., sondern auch der einzige, der diese
Position vom Abteilungsstatus aus direkt erreicht. Obwohl K.s Arbeitskraft
und Zeit durch diese Verwaltungstätigkeit erheblich in Anspruch genommen wird,
entfaltet er weiterhin eine schon als solche beachtliche akademische
Aktivität. 1903 wird K. in die British Academy aufgenommen, von 1917-1921
ist er deren Präsident. Zahlreiche Universitäten und wiss. Gesellschaften
haben K. Ehrentitel verliehen. Er wird geadelt, 1912 Knight Commander
of the Bath, 1925 erhält er den Orden 'Grand Cross of the British
Empire'. Aus den zahlreichen akademischen Verpflichtungen und Ehrenämtern,
die K. während der Jahre zumeist in leitender Stellung innehat, seien
die Präsidentschaft der Society of Antiquities (1934-1939), deren
Ehrenmitglied K. 1926 wurde, und der Union Akad‚mique Internationale
(1928-1931) genannt. K. wird Professor of Ancient History in der Royal
Academy (1918). Von 1920 bis zu seinem Tod ist er Präsident der British
School of Archaeology in Jerusalem. Nach seiner Emeritierung und damit
dem Ausscheiden aus dem Dienst am BritM. (1930) findet K. als Secretary
of the British Academy eine neue Aufgabe, die er bis 1949 erfüllt.
Das letzte seiner Werke ist bezeichnenderweise der erste 50-Jahresbericht
über die Aktivitäten der British Academy, der am 6.6. 1952 publiziert
wird. In diese Zeit fällt die andere über alle Maßen bedeutende Papyrus
Edition durch K., gleichsam die Krönung seines Lebenswerkes, nämlich
die Herausgabe der von (Sir) A. Chester Beatty erworbenen und im eigenen
Museum in Dublin verwahrten Papyri. - K. hat 1891 Amy Rowland
geheiratet. Seine Frau stirbt 1938. Die ältere der beiden Töchter,
Kathleen Mary [5.1. 1906-24.8. 1978], führte als bedeutende und geschätzte
Archäologin die wiss. Tradition des Vaters fort. - Das besondere
Engagement im Dienst für die britischen Streitkräfte fügt dem faszinierenden
Bild, das sich von dem Leben K.s zeichnen läßt, eine weitere Facette
hinzu. K. meldet sich mit Erlaubnis des Direktors des BritM. im Dezember
1899 zum Dienst in einem Freiwilligencorps, den er jährlich ableistet.
Im Zuge der Mobilmachung zieht er, inzwischen zum Kompaniechef befördert,
am 30.7. 1914 in den Krieg nach Frankreich. Er wird aber schon am
5.9. 1914 aufgrund eines Einspruches des Kuratoriums des BritM. wieder
zurückbeordert. Daraufhin verpflichtet er sich in Absprache mit dem
Kuratorium, als Ausbilder im Corps tätig zu sein neben seiner Aufgabe
als Direktor des BritM., die er 'by correspondence' wahrnimmt. Zugleich
wird er leitendes Mitglied der Kriegsgräberkomission. Im Mai 1940,
K. ist 77 Jahre alt [!], gelingt es ihm mit einem Trick, zur Bürgerwehr
eingezogen zu werden. Einen Monat vor seinem achtzigsten Geburtstag
läßt er sich schließlich zur Entlassung aus dem Dienst überreden.
Im Luftschutzdienst dient er weiterhin bis zum Ende des Krieges. Seinem
Interesse entspricht es, daß K. mehrere Militär- und Marine-Korrespondenzen,
u.a. zur 100-Jahr-Feier der Trafalgar-Schlacht, aufarbeitet, katalogisiert
und ausstellt. Seit 1908 gehört er dem Vorstand der Navy Records Society
an, deren Präsidentschaft er ab 1924 für 24 Jahre übernimmt. -
Der Vielfalt der Aufgaben und Interessen K.s entsprechen seine kulturgeschichtliche
Bedeutung über die Grenzen Englands hinaus und die Breite seines Gesamtwerkes.
Es schmälert die Verdienste K.s in keiner Weise, wenn man hinsichtlich
der Papyrusfunde feststellt, daß er oft in seiner wiss. Arbeit das
Glück auf seiner Seite hatte. - Die Erstausgabe der »Staatsverfassung
von Athen« (1891), einer im wesentlichen von Aristoteles selbst erarbeiteten
Monographie aus 158 griechischen Verfassungsentwürfen, gilt nicht
nur als glückliche Stunde der Papyrologie - bis dahin konnten nur
zwei Bruchstücke gefunden bzw. bestimmt werden -, sondern auch und vor allem als in
ihrer wiss. Strenge von Entzifferung und Textkritik als schlechthin
vorbildlich. Auch wenn K. in weiteren Editionen (1891; 1895) immer
wieder Mißverständnisse oder kleine Fehler zu korrigieren wußte, so
hat er mit der Erstausgabe Pionierarbeit über dieses Werk hinaus geleistet
in einer Zeit, in der es kaum Hilfsmittel, keine paläographische Grundlagenforschung
im eigentlichen Sinne und nur wenig Vergleichsmaterial gab. Auch die
šbersetzung dieses Werkes (1891; 18952) ist ein herausragendes
Beispiel für das Zusammenwirken von moderner Sprache und Treue gegenüber
dem griechischen Text. - Diese Würdigung der wiss. Leistung gilt
in gleicher Weise für die weiteren Editionen und šbersetzungen, die
K. betreut hat. Die Erstausgabe der Chorlyrik des Bakchylides (1897)
wurde ermöglicht durch die Auswertung zweier Papyrusrollen, die das
BritM. 1896 gekauft hatte. Die Papyri enthalten aus allen wichtigen
Dichtungsgebieten Belege z.T. beträchtlichen Umfanges. Damit ließen
sich erstmals Ausmaß und Bedeutung des Gesamtwerkes dieses, neben
Pindar bedeutendsten, klassisch-griechischen Lyrikers ermitteln. Als
weitere editio princeps sind die Reden (bzw. deren Fragmente) des
Hypereides hervorzuheben. Unter diesen sechs, weitgehend vollständig
erhaltenen Reden findet sich der 'Epitaphios' für die Toten der Schlacht
von Krannon (or. 6). Da bislang nur Fragmente aufgrund von Zitaten
bekannt waren, ermöglichte die Ausgabe erstmals Aussagen über den
rhetorischen Stil, Tradition und Sprache sowie die rednerische Kunst
dieses geschätzten Lehrers des Altertums. Eine forschungsgeschichtliche
Sensation stellte das Auffinden der Mimiamben des Herodas dar. Vorher
waren nur neun kurze Zitate aus dem Werk dieses Dichters des 3. Jh.
v. Chr. bekannt. Die genannten Papyri wurden mit vielen anderen, vergleichsweise
weniger überraschenden, aber doch wichtigen Handschriften in den Katalogen
des BritM. (»Classical Texts...« Juni 1891; »Greek Papyri...« 1893,
1898, 1907) von K. erstveröffentlicht. Doch K. beließ es nicht bei
der Entzifferung und Veröffentlichung für den wiss. Gebrauch, sondern
suchte die Texte und die Grundlagen der Papyrus- bzw. Handschriftenkunde
dem interessierten Publikum nahezubringen. Für das erste stehen die
zahlreichen šbersetzungen und Kommentierungen, die er verfaßt hat,
für das zweite die 1899 veröffentlichte »Palaeography of Greek Papyri«.
Diese Einführung geht auf eine Arbeit zurück, für die K. 1897 den
Connington Preis in Oxford erhielt. Die Studie zählt zu den Standardwerken
der Handschriftenkunde neben dem Werk »Griechische Paläographie« von
Wilhelm Schubart (HAW I/4, 1925), freilich auf dem Wissensstand ihrer
Zeit. Grundlegend ist die klare Trennung von literarischen und nichtliterarischen
Papyri, bahnbrechend waren die Äußerungen zum Datierungsproblem. In
der Veröffentlichung einer Vorlesungsreihe »Books and Readers in Ancient
Greece and Rome« (1932, überarb. 19512) trägt K. die Erkenntnisse
und Früchte seiner Forschung aus vier Dekaden allgemeinverständlich
vor. - Das Direktorat des BritM. führte K. mit derselben vorurteilsfreien
Strenge und Zielstrebigkeit, die auch sein wiss. Werk auszeichnet.
Das immense Wachstum der einzelnen Museumsabteilungen und -sammlungen
geht neben anderem zurück auf K.s beruflichen Einsatz, sein persönliches
wiss. Ansehen und seine Bereitschaft, sich selbst für die vielfältigen
Sammlungs- und Forschungsbereiche bis hin zu den öff. Erfordernissen
zu interessieren und zu engagieren. Ihm gelang der Versuch, die hohen
wiss. Anforderungen, die an das BritM. gestellt wurden, dessen eigenen
Anspruch und die Anforderung an diese nationale Institution von seiten des breiten Publikums
miteinander zu verbinden. In der Präsentation und Vermittlung der
Museumssammlungen an die Öffentlichkeit ging K. zudem neue Wege. Während
des 1. Weltkrieges hat K. in schwierigen und harten Diskussionen die
Weiterführung und auch die dauernde Öffnung des Museums für das Publikum
gegen die Pläne des Kriegskabinetts durchgesetzt. - Für die Textkritik
der biblischen Schriften gaben von K. besorgte Editionen von Bibelhandschriften
wichtige Impulse. Seine (v. a. die späteren) Studien zu den Handschriften
und zur Methodik sind noch heute beachtenswert und fesselnd zu lesen.
Hierzu lassen sich zwei Schaffensperioden unterscheiden, welche durch
die Unterbrechung wegen der Direktoratsverpflichtung markiert werden.
Allerdings verantwortet K. in dieser Zeit den Handschriftenteil im
»Guide to the Manuscripts and Printed Books...« zum 300. Jahrestag
(1911) der englischen Bibelübersetzung, der sog. King James Bible
oder Authorized Version. Auch darf sein Einsatz für den Erwerb des
Codex Sinaiticus (1933) nicht unerwähnt bleiben. Zunächst hatte er
nennenswerten Einfluß auf die Verkaufsverhandlungen mit der russ.
Regierung und nach dem Kauf organisierte und erbettelte K. unermüdlich
die für den Kaufpreis noch nötigen Gelder. Die erste Schaffensperiode
wird bestimmt durch die Faksimile-Edition der Bibelhandschriften des
BritM. (1900) und des Codex Alexandrinus (1909). Dem ging seine erste
Studie zur Textkritik »Our Bible and the Ancient Manuscripts« (1895,
mit zahlr. šberarb.) voraus und folgte das »Handbook to the Textual
Criticism...« (1901). Die zweite Periode ist geprägt durch die Arbeit
an den Chester Beatty-Papyri. Die Bestimmung und das Erscheinen (1933-1941)
dieser Handschriften hat die Forschung entscheidend beeinflußt. Denn
die Papyri aus dem 3. Jh., Papyrus 46 um 200, enthalten im wesentlichen
vollständige neutestamentliche Schriften aus der Frühzeit. Die Bedeutung
des Papyrusfundes wird nur von den Bodmer-Papyri übertroffen, die
erst 20 Jahre später bekannt werden. Mit der Ausgabe der Chester Beatty-Papyri
stehen eine Reihe von hervorragenden Veröffentlichungen im Zusammenhang.
Dazu seien »Recent Developments in the Textual Criticism....« (1933)
und die Studien zum sog. »Westlichen« Text erwähnt. - Wie für
die Methode der Paläographie hat K. auch für den Bereich der biblischen
Textkritik ein bis heute kaum übertroffenes Standardwerk erarbeitet:
»The Text of the Greek Bible« (1937). Aufgrund seiner methodischen
Klarheit und der šbersichtlichkeit der Darstellung bietet dieses »Student's
Handbook« eine nicht nur forschungsgeschichtlich spannende Lektüre.
Zudem finden die Handschriften der Septuaginta gesonderte Berücksichtigung,
und es wird deren Beziehung zu den neutestamentlichen Textzeugen beleuchtet.
Die zahlreichen biblischen Studien der letzten zwei Dekaden seines
Lebens beschränken sich jedoch nicht auf die Fragestellungen und Probleme
der Textkritik. Vielmehr äußert sich K. zunehmend kritisch gegenüber
der auch den angelsächsischen Raum erfassenden historisch-kritischen
Exegese. Die populär geschriebenen und leicht zu lesenden Arbeiten
»The Reading of the Bible« (1945), »The Bible and Modern Scholarship« (1948), »Literary Criticism,
Common Sense... « (1949) finden weite Verbreitung. - Einen bedeutenden
Beitrag zur engl. Literaturgeschichte leistete K. mit der Edition
der Werke von Robert Browning [7.5. 1812-12.12. 1889] und Elizabeth
Barrett Browning [6.3. 1806-29.6. 1861], dessen Frau. Neben der zehnbändigen
Werkausgabe zum 100. Geburtstag (1912) von Robert Browning, der Teilausgaben
vorausgingen, seien die zweibändige Edition der Briefe von Elizabeth
Barrett Browning (1897) und der Band »The Brownings for the Young«
(1896) genannt. Auch hier steht wie in allen Bereichen seines Schaffens
die Verbindung zwischen einer anspruchsvollen wiss. kritischen Veröffentlichung
und der Vermittlung an ein breites Publikum im Vordergrund.
Herausgeberschaft: 1. Papyruseditionen (z. T. m. Komm.
bzw. šbers.): Aristoteles, Athenaion politeia. De re publica Atheniensium,
1891 (18912, 18923); dass., Aristotelis respublica Atheniensium,
in: Supplementum Aristotelicum. Editum consilio et auctoritate academiae
litterarum regiae Borussicae III, 2, 1903; dass., Aristotle, On the
Athenian Constitution [engl. šbers.], 1891 (18952); dass.,
OCT, 1920; Classical Texts from Papyri in the British Museum. Including
the Newly Discovered Poems of Herodas, 1891; Hyperidis Orationes et
Fragmenta, 1892; dass., OCT, 1907 (Nachdr. 1963); Hyperides. The Orations
against Athenogenes and Philippides, 1893; Anonymi Londinensis ex
Aristotelis latricis Menomis et aliis Medicis Eclogae, in: Supplementum
Aristotelicum... III, 1, 1893 (Nachdr. 1961, hrsg. v. Hermann Diels;
neu hrsg. u. überarb. v. W. H. S. Jones, The Medical Writings of Anonymous
Londinensis, 1947); Greek Papyri in the British Museum I, 1893. II,
1898. III (mit Harold Idris Bell), 1907; The Poems of Bacchylides,
1897; Faksimiles of Biblical Manuscripts in the British Museum, 1900;
Facsimiles of Ancient Manuscripts, 1903; The Codex Alexandrinus (royal
ms. 1 D V-VIII) in reduced photographic facsimile, 1909; The Chester
Beatty Biblical Papyri. Descriptions and Texts of Twelve Manuscripts
of the Greek Bible I. General Introduction, 1933. II. The Gospels
and Acts, 1933. III. Epistles of Paul and Book of Revelation, 1934.
IV. Two Codices of Genesis, 1934; V. Numbres and Deuteronomy, 1935;
VI. Isaiah, Jeremiah, Ecclesiasticus, 1937. VII. Ezekiel, Daniel,
Esther, 1937. VIII. Enoch and Melito, 1941; - 2. Dichtung und
Verwandtes: The Brownings for the Young, 1896; Robert Browning, The
Poetical Works of Robert Browning I-II, 1986 (hrsg. mit Augustine
Birrell); The Letters of Elizabeth Barrett Browning. Edited with Biographical
Additions I-II, 1897; Elizabeth Barrett Browning, The Poetical Works,
1897; The Letters of Robert Browning and Elizabeth Barrett Browning
(1843-1846), 1899; Robert Browning and Alfred Domett, 1906; Alexandra
Sutherland Orr's Life and Letters of Robert Browning, 19082;
Robert Browning, The Works. Centenary Edition I-X, 1912; Robert Browning,
New Poems by Robert and Elizabeth Barrett Browning, 1914; John Locke,
Directions concerning education. Being the first draft of his Throughts
concerning education now printed from Additional ius 38771 in the
British Museum, 1933.
Werke: Comparision of ancient and modern political oratory,
1889; Herodas facsimile of papyrus CXXXV in the British Museum, 1892;
A medical papyrus in the British Museum: ClR 6, 1892, 238-240; Two
new manuscripts in the British Museum: JP 22, 1894, 238-261; A rescript
of Marcus Antonius: ClR 10, 1894, 476-478; Une epigramme sur la bataille
d'Actium: ARP 19, 1895, 177-179; Our Bible and the Ancient Manuscripts.
Being a history of the text and its translations, 1895 (19394,
19585 hrsg. von A.W. Adams; span. 1947); Facsimile of Papyrus
733 in the British Museum, 1897; Sulle poesie di Bacchilide recentemente
scoperte: RIL.LM V/6, 1987, 3-5; The Palaeography of Greek Papyri,
1899; W. E. Crum - F.G.K., Two Chapters of St. John in Greek and Middle
Egyptian, in: JThS l, 1899-1900, 415-433; Handbook to the Textual
Criticism of the New Testament, 1901 (19122, Nachdr. 1926);
Manuscripts, in: Criticism of the NT, 1902, 31-67; The lineage of
the classics, in: Harpers Mag. 1902, 335-341; Contribution of Greek
Papyri to Textual Criticism, 1904; The Gospels in the Early Church,
1905; Evidence of Greek Papyri with regard to Textual Criticism, 1905;
Buildings of the British Museum. A short history, 1914; The Classics
as an Element in Life, 1914; Ideals and Characteristics of English
Culture, 1916; War Graves. How the cemeteries abroad will be designed,
1918; The position of an academy in a civilized state, 1918; Education:
secondary and university. A Report of conferences between the Council
for Humanistic Studies and the Conjoint Board of Scientific Societies,
1919; International Scholarship, 1920; The Fellowship of Learning,
1921; The classics in modern life, 1923; The papyrus book: The Library
IV, 7, 1926, 121-135; The Testimony of the Nations to the Value of
Classical Studies, 1925; Museums and National Life. The Romanes Lecture,
1927; Ancient Books and Modern Discoveries, 1927 [Kap. 4: Papyrus.
Alte Bücher und moderne Entdeckungen (dt. v. Gertrud Lehmann-Viereck),
Philobiblon 11, 1939, Beil. 1/2]; The Bible as Christ knew it, in:
The history of Christianity in the light of modern knowledge, 1929,
172-181; The English Versions of the Bible, ebd. 639-649; Arthur James
Balfour, 1848-1930, 1930; Libraries and Museums, 1930; Sir Edward
Maunde Thompson, 1840-1929, 1930; The Text of the Bible. A New Discovery.
More Papyri from Egypt, in: The Times 19.11. 1931, 13f; The Text of
the Bible. A new discovery. More papyri from Egypt, 1931; Books and
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Gollancz, 1863-1930, 1932; Recent Developments in the Textual Criticism
of the New Testament, 1933; Nomina Sacra in the Chester Beatty Papyri,
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The Story of the Bible. A popular account of how it came down to us,
1936; Sir George Warner, 1845-1936: PBA 22, 1936, 345-357; The Bible
Text and Recent Discoveries, UTQ 5, 1936; Visite et rapport des techniciens d'art, 1937; The Text of the Greek Bible.
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Pap. 963, in: VT 24, 1973, 113-118; - Nachrufe (z. T. mit persönl.
Lebenserinnerungen) u. d. T. F.G.K.: Harold Idris Bell, in: PBA 38,
1952, 269-294; - Paul Deschamps, in: CRAI 1952, 457f; - T.
D. Kendrick, in: BMQ 17, 1952, 63f; - Eric G. Millar, ebd. 65ff;
- Arrundell Esdaile, ebd. 68; - J. H. Wittney, ebd. 69f; -
Gösta Lindeskog, SvExAb 17, 1952, 164; - F. G. Turner, Gnomon
24, 1952, 527f; - John M. T. Barton, in: Scripture 5, 1953, 110f;
- Samuel Henry Hooke, PEQ 85, 1953, 6f; - Louise Pettibone
Smith, in: JBL 72, 1953, XXIIIf; - Rudolf Pfeiffer, in: Bayer.
Akad. d. Wiss. Jahrbuch 1953, 1954, 148-151; - C. Pr‚aux, in:
CdE 29, 1954, 179-183; - D.N.B. [1951-1960], 576-578 (Harold Idris
Bell); - LThK VI, 117 (J. Schmid); - NCE VIIl, 162 (Robert
Loren Zell).