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Verlag Traugott Bautz
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LISZT, Franz Ritter von, Pianist und Komponist, * 22. Oktober 1811 in Raiding bei Ödenburg (Burgenland, Österreich), † 31. Juli 1886 in Bayreuth. - Der Vater Adam L. war Schreiber, später Amtmann in Diensten des Fürsten Esterházy in Raiding. Durch ihn erhielt der Sohn auch den ersten Klavierunterricht. Da L. als Wunderkind galt, schon im Alter von 8 Jahren glänzte er mit eigenen Kompositionen, setzten ungarische Adelige ein Stipendium aus, um dem begabten Knaben ein ordentliches Musikstudium zu ermöglichen. Im Jahre 1822 übersiedelte die Familie nach Wien, wo er von Carl Czerny am Klavier und von Antonio Salieri in der Komposition unterrichtet wurde. Bereits ein Jahr später ging es weiter nach Paris, wo er zwar am berühmten Konservatorium keine Aufnahme fand, aber Antonin Reicha und Fernando Paer als Lehrer gewinnen konnte. Der Unterricht in Wien und Paris mußte gleichsam nebenbei absolviert werden, die Hauptsache damals waren Konzertreisen, die der Vater arrangierte, solange der Ruf als Wunderkind noch Gültigkeit hatte. Als der Vater 1827 starb, L. war gerade 16 Jahre alt, mußte er selbst für sich und seine Mutter aufkommen. Die folgenden Jahre waren daher bestimmt durch zahlreiche Konzertreisen, oft auch in entlegene Orte. L. galt damals als Inbegriff des Virtuosen. In einem Wettstreit mit dem Pianisten Sigismund Thalberg erwies sich L. als der bessere Künstler. Daneben fand er aber immer wieder Zeit, sich die in der Jugend vernachlässigte Allgemeinbildung nachträglich anzueignen. In der Lektüre fand er viele Anregungen für seine Kompositionen, die, dem Stil der Zeit entsprechend, mehr vordergründige Virtuosität als geistige Tiefe aufweisen, die aber bei späteren Umarbeitungen an musikalischer Substanz deutlich gewannen. Musiktitel jener Zeit waren etwa »Etudes d'exécution transcendantes« oder »Harmonies poétiques et religieuses«. Zu einem ungeheueren Skandal kam es, als L. ein Verhältnis mit der verheirateten Gräfin Marie d'Agoult begann. Das verliebte Paar floh im Jahre 1834 nach Genf. Die Jahre bis zur Trennung 1844, schon 1838 zerbrach die Beziehung, verbrachten sie an wechselnden Orten, so in Rom, Mailand und am Comer See. Der Verbindung entstammten drei Kinder, die Tochter Blandine wurde 1835 geboren, Cosima 1837 und der Sohn Daniel 1839. Als reisender Virtuose stand L. nun auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn. Nun begann er, neben rein virtuoser Musik auch Transkriptionen anderer Werke in seine Programme aufzunehmen, etwa Sinfonien Ludwig van Beethovens, oder Paraphrasen über Werke anderer Komponisten, wie etwa über Lieder Franz Schuberts. In das Jahr 1839 fällt die Wiederbegegnung mit seiner Heimat. Da sein Geburtsort damals zu Ungarn gehörte, feierte man ihn als ungarischen Musiker, obwohl L. kein einziges Wort Ungarisch verstand. Frucht dieser Reiser war die Komposition der Ungarischen Rhapsodien. Die Ernennung zum »Hofkapellmeister in außerordentlichen Diensten« in Weimar durch Großherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach bereitete einen allmählichen Wandel im Leben L.s vor. Er gab im Jahre 1849 seine Virtuosenlaufbahn auf und nahm seinen festen Wohnsitz in Weimar, wo er bis 1861 blieb. Diese Jahre waren gekennzeichnet von guten Aufführungen damals moderner Musik, Berlioz, Schumann, Wagner. Angeregt durch seine Kapellmeistertätigkeit entstanden zunehmend Kompositionen für Orchester, vor allem die bis heute viel gespielten »Symphonischen Dichtungen«. In diesen meist einsätzigen Werken schuf L. die Voraussetzung für die Weiterentwicklung der sinfonischen Form im 20. Jahrhundert. Besonders Richard Strauß gilt als »Erbe« dieser Musiktradition, die ihm vor allem durch Hans von Bülow vermittelt wurde. Die Zeit in Weimar war auch bestimmt durch seine Beziehung zu der russischen Fürstin Caroline zu Sayn-Wittgenstein, die er 1847 in Kiew kennengelernt hatt und die ihm bald darauf nach Weimar gefolgt war. Im Jahre 1860 ging die Fürstin nach Rom, um dort ihre Scheidung an höchster Stelle bewilligt zu bekommen. Ein Jahr später folgte ihr L. Wohl als Folge der Tatsache, daß das Scheidungsbegehren keinen Erfolg hatte, empfing L. 1865 in Rom die niederen Weihen. Die verstärkte Hinwendung zur Kirche entsprach aber sicher auch der inneren Disposition L.s. Fast gleichzeitig erscheint auch im musikalischen Schaffen eine neue Phase, die gekennzeichnet ist von überwiegend religiösen oder durch die Religion inspirierten Werken. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich seine großen Messen, ein Requiem und die Oratorien »Christus« und die »Legende der Heiligen Elisabeth«. Die letzten 20 Jahre seines Lebens verbrachte L. abwechselnd in Rom und Weimar. - Das Wirken L.s ist bis heute weitgehend selektiv betrachtet worden, vor allem zum Virtuosen und zum Komponisten der Tondichtungen war ein emotionaler Zugang relativ leicht möglich. Das religiöse Schaffen wurde dagegen in der Würdigung L.s meist ausgeklammert, es schien vielen Interpreten der Persönlichkeit diametral entgegengesetzt. Von Ausnahmen abgesehen wird erst seit wenigen Jahren der Versuch unternommen, auch diese Seite seines Wesens adäquat zu erfassen. Aber auch zahlreiche Klavierwerke sperren sich gegen eine allzu glatte Interpretation. Im wesentlichen war das Bild L.s bestimmt durch das Virtuosentum, das ungarische Kolorit und die Gestalt des greisen Abbé, der in Weimar und Bayreuth von zahlreichen Bewunderern umgeben ist. Dieses durchaus verzerrte Bild hat auch in einige Romanbiographien Eingang gefunden. Man muß sich von solchen Überzeichnungen frei machen, um den Blick auf die eigentliche Persönlichkeit L.s lenken zu können. Abgesehen von einigen frühen Kompositionen, in denen L. mit seinem Können kokettiert, hat er schon bald angefangen, in seiner Musik Seelenstimmungen zu beschreiben. Da seine Konzerte vielfach auch Improvisationen waren, konnte er hier Ausdrucksmöglichkeiten ausprobieren, die dann später in seinen Kompositionen weiterentwickelt wurden. In seinem musikalischen Ausdruck näherte er sich dabei oft impressionistischer Farbgebung, die, vor allem im Spätwerk, direkt zu Debussy und anderen überleitet. Auch auf dem Gebiet der musikalischen Form muß L. als Wegbereiter der Moderne angesehen werden. Besonders die Klaviersonate h-moll und die Tondichtungen zeigen mit ihrer Einsätzigkeit und ihrer reichen Binnengliederung neue Möglichleiten auf, die später von Richard Strauß oder Arnold Schönberg aufgegriffen worden sind. Einzig das kirchenmusikalische Schaffen L.s scheint einen Endpunkt der Entwicklung zu markieren. Als Fortsetzung eines Haydn, Mozart oder Beethoven gedacht steht es im Gegensatz zu der Entwicklung der offiziellen Kirchenmusik, die im Cäcilianismus an früheren Zeiten anzuknüpfen suchte. L.s Bemühen dagegen war darauf gerichtet, die Anregungen der sinfonischen Form auf die Kirchenmusik zu übertragen. Im Rückblick erst wird deutlich, wie sehr er bemüht war, von der Musik her dem religiösen Selbstverständnis seiner Zeit zu dienen.
Werke: 1. Kompositionen: Musikalische Werke, 34 Bde., 1907 ff. (Reprint, 1966 f.); Neue Ausgabe sämtlicher Werke, 1970 ff. - 2. Briefe: La Mara (Hrsg.), L.s Briefe, 8 Bde., 1893-1905; zahlreiche Ausgaben einzelner Sammlungen in Einzelausgaben oder in Musikzeitschriften. - 3. Schriften: Lina Ramann (Hrsg.), L.s gesammelte Schriften, 6 Bde., 1800-1883; Detlev Altenburg (Hrsg.), L., sämtliche Schriften, 1989 ff. - 4. Bibliographien: a. Kompositionen: Peter Raabe, in: L., 2 Bde., 1931; Humphrey Searle, in: The Music of L., 1954. b. Briefe: Charles Suttoni, L.s Published Correspondence: An Annotated Bibliography, in: Fontes artis musicae XXVI, 1979, 191-234.
Lit.: Joseph d'Ortigue, L., in: Gazette musicale de Paris, 1834 (dt. v. Flechsig, in: NZfM IV, 1836, 13-16. 19-21. 23 f. 27-30. 31-33. 39 f.); - J.W. Christern, L., 1841; - Ludwig Rellstab, L., 1842; - Daniel Stern, Nélida, 1846; - Lina Ramann, L. als Künstler und Mensch, 2 Bde., 1880-1894; - Amy Fay, Musikstudien in Deutschland, 1882; - Richard Pohl, L., 1883; - Wendelin Weissheimer, Erlebnisse mit Richard Wagner, L. und vielen anderen Zeitgenossen, 1898; - Rudolf Louis, L., 1900; - M.D. Calvocoressi, L., 1905; - August Göllerich, L., 1908; - Julius Kapp, L., 1909; - Alexander Wilhelm Gottschalg, L. in Weimar und seine letzten Lebensjahre. Erinnerungen und Tagebuchnotizen, 1910; - Jean Chantavoine, L., 1911; - Cosima Wagner, L. Ein Gedenkblatt von seiner Tochter, 1911; - Alexander Siloti, Meine Erinnerungen an L., in: Zeitschr. d. Internationalen Musikges. XIV, 1912/1913; - Peter Raabe, Die Entstehungsgesch. d. ersten Orchesterwerke L.s, 1916; - Ders., L., 2 Bde., 1931 (21968); - Heinrich Sambeth, Die gregorianischen Melodien in den Werken L.s und ihre Bedeutung für die Entwicklung seiner Religiosität und Musikanschauung, Diss. Münster, 1923; - August Stradal, Erinnerungen an L., 1929; - Auguste Boissier, L. als Lehrer. Tagebuchblätter, 1930; - Marie d'Agoult, Meine Freundschaft mit L., 1931; - Joachim Bergfeld, Die formale Struktur der Symphonischen Dichtungen L., 1931; - Zoltán Gárdonyi, Die ungarischen Stileigentümlichkeiten in den musikalischen Werken L.s, 1931; - Rudolf Kókai, L. in seinen frühen Klavierwerken, 1933; - Ernest Newman, The Man L., 1934; - Sacheverell Sitwell, L., 1934; - Robert Bory, L. par l'image, 1936; - Zsolt Harsanyi, Ungarische Rhapsodie, 1936; - Emile Haraszti, L. - Author despite Himself, in: The Musical Quarterly XXXIII, 1947; - Ders., L., 1967; - René Leibowitz, Les prophéties de L., in: L'evolution de la musique de Bach à Schoenberg, 1951; - Diether Presser, Studien zu den Opern- und Liedbearbeitungen L.s, Diss. Köln, 1953; - Humphrey Searle, The Music of L., 1954; - Bernhard Hansen, Variationen und Varianten in den musikalischen Werken L.s, Diss. Hamburg, 1959; - Bence Szabolcsi, L. an seinem Lebensabend, 1959; - Carl Dahlhaus, L. und die Vorgesch. d. Neuen Musik, in: NZfM CXXII, 1961; - Ders., Zur Kritik des ästhetischen Urteils. Über L.s »Prometheus«, in: Die Musikforschung XXIII, 1970; - Ders., L.s Bergsymphonie und die Idee der Symphonischen Dichtung, in: Jb. d. Staatl. Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, 1975; - Paula Rehberg, L., 1961; - Hedwig Weilguny und Willi Handrick, L., Biographie in Bildern, 1961; - Zoltán Gárdonyi, Nationale Thematik in der Musik L.s bis zum Jahre 1848, in: Studia Musicologica V, 1963; - István Szelényi, Der unbekannte L., in: # ebd.; - Z. Gárdonyi, Neue Tonleiter- und Sequenztypen in L.s Frühwerken, in: ebd., IX, 1969; - Léon Guichard, L. et la littérature française, in: Revue de Musicologie LVI, 1970; - Carl von Lachmund, Mein Leben mit L. Aus dem Tagebuch eines L.-Schülers, 1970; - Dieter Rexroth, Zum Spätwerk L.s. Material und Form in dem Klavierstück »Unstern«, in: Kongr.-ber. Bonn, 1970; - Alan Walter (Hrsg.), L. The Man and His Music, 1970; - Ders., L.: the Virtuoso Years, 1983; - Arnfried Edler, »In ganz neuer und freier Form geschrieben«. Zu L.s Phantasie und Fuge über den Choral »Ad nos, ad salutarem undam«, in: Mf XXV, 1972; - Everett Helm, L. in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1972; - Peter Schwarz, Studien zur Orgelmusik L.s, 1973; - Klára Hamburger, L., 1973; - Dies., Musicien humanitaire, in: The New Hungarian Quarterly XXVII, 1986, 85 ff.; - Dies., Three unpublished letters by L. to Saint-Saens, in: ebd., XXIX, 1988, 222 ff.; - Eleanor Perényi, L. The Artist as Romantic Hero, 1974; - William Dart, Revisions and Reworkings in the Lieder of L., in: Studies in Music IX, 1975; - Serge Gut, L. Les éléments du langage musical, 1975; - Ders., L., 1989; - Wilhelm Jerger, L.s Klavierunterricht von 1884-1886 dargestellt an den Tagebuchaufzeichnungen von August Göllerich, 1975; - Norbert Miller, Musik als Sprache. Zur Vorgeschichte von L.s Symphonischen Dichtungen, in: Btrr. z. musikalischen Hermeneutik, 1975; - Ders., Elevation bei Victor Hugo und L. Über die Schwierigkeit einer Verwandlung von lyrischen in symphonische Dichtungen, in: Jb. d. Staatl. Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, 1975; - Constantin Floros, Literarische Ideen in der Musik des 19. Jh.s, in: Hamburger Jb. f. Musikwissenschaft II, 1977; - L.-Studien, 2 Bde., 1977-1981; - Emmerich Karl Horvarth, L., 2 Bde., 1978-1982; - Ernst Günter Heinemann, L.s Auseinandersetzung mit der geistlichen Musik, 1978; - Klaus Wolfgang Niemöller, Zur religiösen Tonsprache im Instrumentalschaffen von L., in: Walter Wiora (Hrsg.), Religiöse Musik in nicht-liturgischen Werken von Beethoven bis Reger, 1978; - Peter Rummenhöller, Die verfremdete Kadenz. Zur Harmonik L.s, in: Zeitschr. f. Musiktheorie IX, 1978; - Ders., Zur Harmonik in L.s Liedern, in: Musica XXXVII, 1983, 232-238; - Dieter Torkewitz, Harmonisches Denken im Frühwerk L.s, 1978; - L. Btrr. v. ungarischen Autoren, 1978; - Carl Dahlhaus, L.s Faust-Symphonie und die Krise der symphonischen Form, in: Festschr. Walter Wiora, 1979; - Ders., Die Musik des 19. Jh.s (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft VI), 1980; - Sharon Winklhofer, L.s Sonata in B Minor, 1980; - L. (= Musik-Konzepte XII), 1980; - Clytus Gottwald, Die L.-Autographe des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, in: Mf XXXV, 1982, 166-172; - Eric Frederick Jensen, L., Nerval and Faust, in: Nineteenth-Century Music VI, 1982, 151-158; - Cornelia Knotik, Musik und Religion im Zeitalter des Historismus: L.s Wende zum Oratorienschaffen als ästhetisches Problem, 1982; - Rossana Dalmonte, L.: la vita, l'opera, i testi musicati, 1983; - Helmut Loos, L.s Graner Festmesse, in: Kirchemusikalisches Jb. LXVII, 1983, 45-59; - Lina Ramann, Lisztiana. Erinnerungen an L., 1983; - Peter Ackermann, Oper und musikalisches Drama. L.s Tannhäuser-Abhandlung, in: NZfM CXLV, 1984, H. 11, 4-7; - M. Eckhardt, New Documents on L. as Author, in: The New Hungarian Quarterly XXV, 1984, 181-194; - Manfred Eger, Bayreuther Profile: Fundsachen und Geschichten zum Viergespann Wilhelmine, Jean Paul, Richard Wagner, L., 1984; - Dezsö Legany, L.s homes in Budapest, in: The New Hungarian Quarterly XXV, 1984, 210-215; - Ders., L. and the Budapest Musical Scene, in: ebd., XXVII, 1986, 119 ff.; - Dorothea Redepenning, Das Spätwerk L.s: Bearbeitung eigener Kompositionen, 1984; - Dies., »Zu eig'nem Wort und eig'ner Weis' ...« L.s Wagner-Transkriptionen, in: Mf XXXIX, 1986, 305 ff.; - Siegfried Schibli, L., Sonate f. Klavier h-moll, in: NZfM CXLV, 1984, H. 11, 29-32; - Ders., Richard Wagner/L., »Isolden's Liebestod«, in: NZfM CXLVI, 1985, H. 9, 28-30; - Ders., L., sinfonische Dichtung »Orpheus«, in: NZfM CXLII, 1986, H. 7-8, 54-56; - Ders., L.: Rollen, Kostüme, Verwandlungen, 1986; - Elaine Brody, All in the Family: L., Daniel and Ary Scheffer, in: Nineteenth-Century French Studies XIII, 1985, 238-243; - Wolfgang Dömling, L. und seine Zeit, 1985; - Thomas Kabisch, Außenmusikalische Implikationen des musikalischen Materials. Zum Spätwerk L.s, in: Musica XXXIX, 1985, 549-556; - Ruprecht Steinacker, Beziehungen L.s zu einem Deutschungarn in Weimar und Buttelstedt, in: Südostdt. Archiv XXVIII/XXIX, 1985/1986, 154-165; - Ronald Taylor, L.: The Man and the Musician, 1985; - Ferenc Bonis, L.- und Wagner-Briefe an Mosonyi in Kodalys wissenschaftlicher Bearbeitung, in: Mf XXXIX, 1986, 335-346; - Hermann J. Busch, L.s Orgelmusik f. d. kirchenmusikalische Praxis, in: Musica sacra CVI, 1986, 435-443; - Hans Eberhardt, L. und Sondershausen, in: AfMw XLIII, 1986, 201-217; - Maria Eckhardt, L. in his formative years - unpublished letters 1824-1827, in: The New Hungarian Quarterly XXVII, 1986, 93 ff.; - Martin Haselböck, Von der Erst- zur Urfassung - neue Erkenntnisse zu L.s Präludium und Fuge über B-A-C-H, in: MuK LVI, 1986, 219-224; - Ders., L. als Orgelkomponist, in: ebd., 215-218; - Janos Karpati, L. the traveller, in: The New Hungarian Quarterly XXVII, 1986, 108 ff.; - Gerhard Kappner, Die drei großen Orgelwerke von L., in: Musica sacra CVI, 1986, 363 ff.; - Eberhard Kraus, Miscellanea zur Kirchenmusik L.s, in: ebd., 354-363; - Eva Rieger, So schlecht wie ihr Ruf? Die L.-Biographie Lina Ramann, in: NZfM CXLVII, 1986, 17-20; - Michael Saffle, L. research since 1936: a bibliographic survey, in: Acta musicologica LVIII, 1986, 231-281; - Gerd-Heinz Stevens, Die Orgeltranskriptionen von L., in: Musica sacra CVI, 1986, 365-371; - Hubert Weckbach, L. in Heilbronn. Sein Konzert im Gasthof zum Falken 1843. Zum 175. Geburts- und 100. Todestag des Klaviervirtuosen 1986, in: Jb. f. schwäbisch-fränkische Geschichte XXXI, 1986, 191-197; - Adrian Williams, The Last Visit to London: April 1886, in: The New Hungarian Quarterly XXVII, 1986, 131 ff.; - John Williamson, The Revision of L.s »Prometheus«, in: Music and Letters LXVII, 1986, 381 ff.; - Gerhard J. Winkler, L. und der stumme Büßer von Ossiach, in: Die Brücke XII, 1986, H. 2, 13-16; - Ders., Noch einmal: L.s »XX. Ungarische Rhapsodie«. Rekonstruktion einer Unterstellung, in: Burgenländische Heimatblätter XLVIII, 1986, H. 4, 176-184; - Ders., »Heil mir! Ich bin es wert!« Zu L.s Vertonung der »Vätergruft«, in: NZfM CXLVII, 1986, H. 7-8, 10-15; - Ders., L.s Kindheit. Versuch eines biogr. Grundrisses, in: Mf XXXIX, 1986, 335-346; - Joseph-Marc Bailbe, De L. a Berlioz. Reflexions sur la condition de l'artiste-musicien, in: Romantisme, 1987, Nr. 57, 7-16; - Luciano Chiappari, L.: la vita, l'artista, l'uomo, 1987; - Asbioern Oe. Eriksen, L. og det forvirrende mangfold, in: Studia musicologica Norvegica, 1987, Nr. 13, 113 ff.; - Maria Teresa Garcia Moreno, L. en Cordoba, in: Boletin de la Real Academia de Cordoba LVIII, 1987, Nr. 112, 47-49; - Wiltrud Hang-Freienstein, Motiv, Thema und Kompositionsaufbau bei L., Diss. Univ. München, 1987; - Winfried Kirsch, L.s »Requiem für Männerstimmen«, in: Kirchenmusikalisches Jb. LXXI, 1987, 93 ff.; - Sergio Martinotti, Le antinomie di L. e la sua »missione« musicale, in: Vita e Pensiero LXX, 1987, 440-450; - Irène Smets, L. en zijn tijd, 1987; - Franz Josef Tondorf, Rossinis Theater, in: Zeitschr. f. Musikpädagogik XII, 1987, Nr. 41, 10-21; - Elmar Werner, Motiv-Architektur im Oratorium »Christus« von L., in: MuK LVII, 1987, 249-255; - Reinholf Wolay, L. und Felix Lichnowsky - eine legendäre Freundschaft, in: Sudetenland XXIX, 1987, H. 1, 42-47; - Felix Friedrich, L.s Beziehungen zur Stadt Altenburg, in: Sächsische Heimatbll. XXXIV, 1988, Nr. 2, 77-80; - Franz Heiduk, Zur Mendelssohn-Transkription von L., in: Aurora XLVIII, 1988, 154 ff.; - Ute Jung-Kaiser, L.s Raffael-Interpretation - oder die Frage nach der »verborgenen Verwandtschaft« der Werke des Genies, in: Zeitschrf. f. Musikpädagogik XIII, 1988; - Danuta Ambrozewicz, Realizacja programu symfonii »Dantejskiej« L., in: Muzyka XXXIV, 1989, Nr. 2, 15 ff.; - Hans-Joachim Bauer, L.s Reformen zur Kirchenmusik, in: Kirchenmusikalisches Jb. LXXIII, 1989, 63 ff.; - Reinhard Haschen, L. oder die Überwindung der Romantik durch das Experiment, 1989; - Antonia Sophia Wahl, Zwischen Noten und Nöten, in: Neues Rheinland XXXII, 1989, Nr. 11, 47 ff.; - Klaus Velten, Ideenmusik - Naturmusik. Die Vorstellung der Natur in Klavierkompositionen von L. und Claude Debussy, in: Musik und Unterricht I, 1990, Nr. 4, 44 ff.; - Alan Walker, A fireside L., in: The New Hungarian Quarterly XXXI, 1990, 121 ff.; - MGG VIII, 964-988; - NDB XIV, 701-703.
Hans-Josef Olszewsky
Werkeergänzung:
2008
Wagner & Liszt. D'après leur correspondance. Ed. by William Cart. Paris 2008.
Literaturergänzung:
2003
L. and the birth of modern Europe. Ed. by Michael Saffle and Rossana Dalmonte. Hillsdale, NY 2003; -
2005
Wolfgang Seibold, Robert u. Clara Schumann in ihren Beziehungen zu F.L. im Spiegel ihrer Korrespondenz u. Schriften. 2 Bde. Frankfurt a.M. [u.a.] 2005 (=Karlsruher Beiträge zur Musikwiss.; 8); - Markus Gärtner, Eduard Hanslick versus F.L. Hildesheim 2005; -
2006
Letizia Zilocchi, L. e la musica sacra. Un capolavoro poco frequentato: il Christus, in: Angelicum 83.2006, S. 211-234; - Michael Heinemann, Werkeinführung, F.L.: Christus, in: Schwarz auf weiss 2006, S. 21-35; - Philippe Charru; Véronique Fabre, Voici l'Homme! Au carrefour du "Miserere" de Georges Rouault et de la "Via Crucis" de Franz Liszt. Paris 2006; - 13de F.L. Festival "Liszt en Schumann". Programmaboek. Eindhoven, Tilburg 9-13 december 2006. Den Haag 2006; -
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Daniel Ortuno-Stühring, L.s "Legende von der heiligen Elisabeth" u.d. "oratorische Aufgabe", in: MuK 77.2007, S. 270-276; - Hasso Gottfried Petri, Die programmat. Symbolik e. gregorian. Themas. Hector Berlioz: "Symphonie fantastique"; Franz Liszt: "Totentanz". [Frankfurt, M.] [2007?]. 5 Mikrofiches; - Thussy Gorischek, F.L. [2., veränd. Aufl.]. Graz [2007]; - Matthias Krautkrämer, Fortschritt als Prinzip. L.s Schaffen am Beisp. d. Dante-Symphonie. London 2007; -
2008
Michael von Hintzenstern, F.L.s "legendarischer Kantor". Zum 100. Todestag von Alexander Wilhelm Gottschalg, in: MuK 78.2008, S. 114f.; - Helmut Karl Heinz Lange, So spiele u. lehre ich L. Analysen u. Interpretationen. Stuttgart 2008; - Elisabete M. de Sousa, Kierkegaard's musical recollections, in: KSt 2008, S. 85-108; - L. u. Europa. Hrsg. von Detlef Altenburg und Harriet Oelers. Laaber 2008; - F.L. (1811-1886). 659 Briefe. Chronolog. Verzeichnis. Zürich 2008; - Miriam Gómez-Morán, La religiosidad de F.L. "Genio obliga", in: REsp 67.2008, S. 337-369;- Dies., La música religiosa de L., in: ebd. S. 371-386; - F.L. Musique, médiation, interculturalité. Études réunies par Damien Ehrhardt. Paris 2008; - Elisabete M. Sousa, Formas de arte. A prática crítica de Berlioz, Kierkegaard, Liszt e Schumann. Lisboa 2008; -
2009
Serge Gut, F.L. Sinzig 2009; - Benedikt Jäker, Die ungarischen Rhapsodien F.L.s. Sinzig 2009.
Letzte Änderung: 19.02.2010