LÖW, Juda (Yehuda, Jehudah, Yudah, Judah) ben Bezalel (auch Löwe, Löb, Livia, Liwa etc., weithin auch bekannt unter dem Akronym "Maharal" oder "MaHaRaL", einer Abkürzung für "Morenu ha-Rav Löw" = "Unser Lehrer Rabbi Löw", sowie unter der ehrenden Bezeichnung: "Der Hohe Rabbi Löw"): Herausragender rabbinischer Denker, Talmudist und Kabbalist der frühen Neuzeit. Geboren vermutlich 1512 in Posen als Sohn des Rabbiners Bezalel Löw, gestorben am 22. 8. (18. Elul) 1609 in Prag. Geburtsjahr und Geburtsort sind allerdings umstritten. Während ein Teil der Forschung von dem hier angegebenen Geburtsjahr und Geburtsort ausgeht, nehmen manche Autoren an, daß Juda Löw zwischen 1520 und 1525 geboren sei; als möglicher anderer Geburtsort wird vor allem Worms genannt. Juda Löws Hauptwirkungsort war jedenfalls Prag; daher wird er auch oft als der "Maharal von Prag" bezeichnet. - Die wahrscheinlich aus Worms stammende Familie des Maharal gehörte zur Elite der durch enge verwandtschaftliche Beziehungen verbundenen aschkenasischen Rabbinerfamilien. Hayyim Löw, Juda Löws rabbinischer Großvater, war nach traditioneller und verbreiteter Auffassung davidischer Abkunft. Diese wird teils auf die Abstammung von den babylonischen Geonim und Exilarchen - den geistigen und weltlichen Führern des Exiljudentums im ersten nachchristlichen Jahrtausend - zurückgeführt, teilweise auch auf die Abstammung von Jehuda Ha-Nassi (ca. 135-200), dem bedeutendsten spätantiken Patriarchen der talmudischen Ära, dessen davidische Abstammung im Judentum allgemein anerkannt ist. Die neuere kritische genealogische Forschung hält die davidische Deszendenz des Maharal, die auch im heutigen Judentum - unter anderem im Hinblick auf eine potentielle Eignung seiner Nachkommen als Messias - durchaus eine Rolle spielt, zwar für möglich, aber nicht für wissenschaftlich erwiesen. Jakob Löw (gest. 1574), ein Onkel des Maharal väterlicherseits, war Rabbiner in Worms; er wurde vom Kaiser zum Reichsrabbiner ernannt und galt damit als oberster Rabbiner des Heiligen Römischen Reiches. Auch die Brüder des Maharal - Hayyim, Sinai und Samson - waren hoch angesehene Rabbiner und Gelehrte. Der bedeutendste von ihnen war der zuletzt in Friedberg/Hessen amtierende Hayyim ben Bezalel, der zahlreiche Schriften hinterlassen hat. Nah verwandt war Juda Löw unter anderem mit den in Polen wirkenden herausragenden Talmudisten Salomon ben Luria (Akronym: Maharashal, ca. 1510-1573) und Samuel Edels (Akronym: Maharsha, ca. 1560-1631). Löw war verheiratet mit Perle, einer Tochter des wohlhabenden Prager Kaufmanns Samuel (jiddisch: Schmelke). Diese Ehe scheint dem Maharal - neben der mäzenatischen Unterstützung durch seinen Freund, den Prager Großkaufmann Mordechai Meisel (1528-1601) - ein von materieller Not relativ freies Leben ermöglicht zu haben. Aus der Ehe gingen ein Sohn, der rabbinische Gelehrte Bezalel Löw (gest. 1600), hervor sowie sechs Töchter, die in führende Familien des Prager Judentums (Brandeis, Wahl/Wehle, Heller-Wallerstein, Sobotka, Katz) einheirateten. Unter den außerordentlich zahlreichen leiblichen Nachkommen des Maharal finden sich in den folgenden Generationen bis zur Gegenwart eine ungewöhnlich große Anzahl eminenter Rabbiner aller Richtungen des Judentums sowie zahlreiche auch in der nichtjüdischen Welt bekannte Gelehrte, Wissenschaftler, Philosophen, Schriftsteller, Musiker und sonstige Persönlichkeiten. - Über die Kindheit und Jugend des Maharal ist an historisch zuverlässigen Nachrichten - im Gegensatz zu darüber überlieferten Legenden - nahezu nichts bekannt; in Löws umfangreichen Werk finden sich kaum autobiographische Anmerkungen. Für eine exzellente Ausbildung sprechen nicht nur seine ungewöhnliche Kenntnis sämtlicher Gebiete der jüdischen religiösen Literatur, einschließlich der Mystik, sondern auch profunde Vertrautheit mit Werken der jüdischen mittelalterlichen Philosophie. Zu den nichtjüdischen Philosophen, auf die sich Juda Löw in wesentlich geringerem Umfang als auf jüdische Autoren bezieht, zählt vor allem Aristoteles. Nach Angaben seines Schülers David Gans (1541-1613) amtierte Rabbi Löw von 1553 bis 1573 als Landesrabbiner von Mähren in Nikolsburg. 1573 zog er nach Prag, dessen jüdische Gemeinde sich im Lauf des späten 16. Jahrhunderts zu einer der wohlhabendsten und gebildetsten des gesamten aschkenasischen Judentums entwickelte. Dort gründete und leitete er eine Yeshiva, die "Klaus" genannt wurde. Darüber hinaus organisierte er Lehrvereine, die sich ebenfalls mit talmudischen Studien befaßten. Bereits 1564 hatte er in Prag Statuten für die neu eingerichtete Beerdigungsgesellschaft entworfen, was anzeigt, daß er schon damals in Prag großes Ansehen genossen haben muß. Als 1583 der langjährige Prager Oberrabbiner Isaak Melnik starb, durfte Rabbi Löw am darauf folgenden Schabbat vor Yom Kippur in der Altneuschul-Synagoge predigen - eine Ehre, die grundsätzlich dem Oberrabbiner vorbehalten war. Der Maharal sprach dabei nicht nur über religiöse und religionsphilosophische Themen, sondern prangerte in offenen Worten zahlreiche Mißstände in den jüdischen Gemeinden allgemein und speziell in Prag an. Dazu zählte er vor allem die so genannten "Nadler"-Gerüchte, die in den böhmischen und mährischen jüdischen Gemeinden für große Unruhe sorgten. Als "Nadler" wurden Menschen bezeichnet, deren legitime jüdische Herkunft bezweifelt wurde; unter den als höchst ehrverletzend empfundenen Nadler-Vorwürfen hatten gerade auch prominente Persönlichkeiten zu leiden, darunter offenbar der Maharal selbst. Löw verurteilte diese Nadler-Denunziationen und verhängte über deren Verbreiter den Bann. Auch bei anderen Gelegenheiten griff Rabbi Löw zu diesem scharfem Mittel und schreckte sogar nicht davor zurück, zeitweise alle rabbinischen Ordinationen eines bestimmten Gebietes (z. B. Mähren) wegen angeblicher halachischer Inkorrektheit für ungültig zu erklären. Seine rigide Kritik an weit verbreiteten Praktiken des Gemeindelebens und der Erziehung der jüdischen Jugend trug offenbar dazu bei, daß nicht er, sondern Isaak Chajut (auch: Hayot), ein Stiefbruder seiner Frau, zum neuen Oberrabbiner von Prag gewählt wurde. In den folgenden drei Jahren von 1584 bis 1587 verließ Juda Löw anscheinend Prag und amtierte als Oberrabbiner von Posen, ehe er im Herbst 1587 wieder nach Prag zurückkehrte und erneut die Leitung der "Klaus" übernahm. Als nach dem Weggang Isaak Chajuts die Stelle des Prager Oberrabbiners vakant wurde, übernahm Löw einige von dessen Funktionen. So hielt er beispielsweise 1589 am Schabbat vor Pessach eine Predigt, in der er seine Kritik aus dem Jahr 1584 erneuerte. 1592 wurde er von dem habsburgischen Kaiser Rudolf II. zu einer Audienz zugelassen; dieses für die damalige Zeit sehr ungewöhnliche Ereignis erregte in der jüdischen Welt Aufsehen und trug - auch was den Nachruhm Löws angeht - nicht unerheblich zu einem zunehmend legendären Ruf des Maharal bei. Als man allerdings im gleichen Jahr bei der Neuwahl des Oberrabbiners vermutlich aus gemeindepolitischen Gründen den Prager Gelehrten Mordechai Jaffe (ca. 1530-1612) dem Maharal vorzog, zog Löw erneut nach Posen und amtierte dort als Oberrabbiner von Posen und Polen. 1597 ließ er sich dann endgültig in Prag nieder, wo er kurze Zeit später trotz seines hohen Alters zum Oberrabbiner ernannt wurde. Diese im ganzen Judentum hoch angesehene Position hatte er bis zu seinem Tod im Jahr 1609 inne, seit 1604 aus Altersgründen zusammen mit Efraim Luntschitz (auch: Lenczycz/Luntschütz etc.), der sein Nachfolger wurde. - Die philosophischen und religiösen Auffassungen Juda Löws sind in einem sehr umfangreichen Oeuvre niedergelegt. Seine erste Veröffentlichung erfolgte mit dem mehrbändigen Werk "Gur Arye" erstaunlicherweise erst 1578, als er schon in einem fortgeschrittenen Alter war; bei diesem Werk handelt es sich um einen Superkommentar zu Rashis Torakommentar. Fünf seiner Bücher wurden zwischen 1598 und 1600 erstmalig veröffentlicht, als der Maharal vermutlich schon über 80 Jahre alt war und bereits als einer der großen Rabbiner seiner Zeit angesehen wurde. Aus verschiedenen Hinweisen in diesen Werken kann man allerdings schließen, daß ihre Abfassung - zumindest teilweise - Jahre vor der Veröffentlichung lag. Ein erheblicher Teil der Schriften Löws - nach Angaben seines Ururenkels Rabbi Yair Hayyim Bacharach (gest. 1702) sogar der überwiegende Teil - blieb zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht. Von diesem Nachlaß wurden etliche Manuskripte offenbar Opfer des verheerenden Prager Brandes von 1689; ein Teil der Manuskripte wurde posthum veröffentlicht. - Im Denken des Maharal spielt die Beschäftigung mit dem Talmud eine herausragende Rolle. Im Gegensatz zu den meisten gelehrten Rabbinern seiner Zeit, deren Veröffentlichungen ganz überwiegend religionsgesetzlichen - halachischen - Fragen des Talmud galten, nimmt bei Löw die Auslegung und Erklärung der Aggada eine bedeutende Stellung ein. Zum Teil beschäftigt sich Löw dabei ausdrücklich und direkt mit der Aggada und behandelt aggadische Themen entsprechend der Reihenfolge ihres Vorkommens im Talmud; zum Teil zieht er aggadische Passagen bei der Erörterung spezieller philosophischer und theologischer Fragestellungen heran. In beiden Fällen wird die gleiche Grundeinstellung deutlich, die durch höchsten Respekt gegenüber der rabbinischen Tradition gekennzeichnet ist. Wie schon die im Talmud erwähnten Rabbiner selbst, so war auch Juda Löw davon überzeugt, daß die jeweils älteren Autoritäten über ein weit größeres Wissen und eine größere Weisheit verfügten als die jüngeren. Der Fluß der Wasser der Weisheit habe im Lauf der Zeit immer mehr abgenommen und die Gegenwart - mithin auch er selbst - habe dem Erkenntnisvermögen der früheren Weisen intellektuell nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Dabei galt Juda Löw der universal gebildete sephardische Rabbiner Moses ben Nachman (Nachmanides, ca. 1195-1270) als höchstes Vorbild an Weisheit. Nachmanides zählt nach dem illustren Talmudisten Rabbi Isaak ben Salomon (Rashi, 1040 -1105) und noch vor dem Philosophen und Arzt Rabbi Moses ben Maimon (Maimonides, 1135-1204) zu den vom Maharal meistzitierten Autoren. Daß viele talmudische Sätze unklar, verworren oder gar widersprüchlich erschienen, beruhe nicht darauf, daß sie tatsächlich so seien, sondern daß die heutigen Generationen nicht mehr fähig seien, sie vollständig und richtig zu begreifen. Überdies seien auch viele Worte der Alten von diesen bewußt so abgefaßt worden, daß sie nicht jedermann verstehe, um auf diese Weise geheimes Wissen übermitteln zu können. Aus beiden Gründen sei es völlig ungerechtfertigt, die Worte der Talmudgelehrten zu kritisieren. Jeder, der sich anmaße, etwas besser als die Weisen des Talmud zu wissen, sei sowohl von Unwissenheit als auch von unberechtigter Überheblichkeit erfüllt. Im Gegensatz zu talmudkritischen Ansichten war Löw vielmehr der Auffassung, daß jeder rabbinische Satz im Talmud von Wahrheit erfüllt sei. Bei dieser Bewertung dürfe kein Unterschied gemacht werden zwischen halachischen und aggadischen Talmudtexten. Diese extrem hohe Bewertung des Talmud und vor allem der Aggada war seinerzeit, jedenfalls für die veröffentlichte Literatur, ein neues und geradezu revolutionäres Element im Judentum. Löw übertrug anscheinend erstmals hermeneutische Grundsätze, die bisher nur für die Tora gegolten hatten, auf den Talmud. So wie Maimonides für die Tora festgestellt hatte, daß die Worte der Propheten sowohl eine wörtliche Bedeutung als auch eine geheime Bedeutung enthielten, so stellte der Maharal das Gleiche für die Worte der Rabbiner des Talmud fest. Damit widersprach er zugleich denjenigen Autoren, die in manchen aggadischen Stellen nur poetische und rhetorische Ausschmückungen sehen wollten. Auch wenn die Verfasser des Talmud vielfältige literarische Formen gewählt hätten, so ginge es ihnen jedoch in keinem Fall bloß um poetisch-literarische Effekte, sondern immer um die dahinter liegende Wahrheit. Löw war zudem überzeugt davon, daß die talmudischen Weisen mit größtem Wissen aus den verschiedensten Wissensgebieten vertraut gewesen seien. Wenn ihre Sätze scheinbar neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen würden, so sei dies nur ein scheinbarer Widerspruch, der nur darauf beruhe, daß ihre wahre Aussage nicht verstanden werde. Auch wenn es oftmals nicht so scheine, so seien die Überlegungen der Rabbiner in jedem Fall zutiefst vernünftig. Löws Kritik an den Talmudkritikern richtete sich keineswegs nur gegen gerade auch zu seinen Lebzeiten aktive christliche Gegner des Talmud, sondern vor allem auch gegen zeitgenössische jüdische Autoren wie den Mantuaner gelehrten Arzt und Rabbiner Azarja dei Rossi (ca. 1514-1578) und dessen Werk "Me´or Enayim" (Mantua 1573-1575). Der Maharal warf Azarja in für ihn typischer scharfer Polemik vor, den Talmud mit dem Maßstab der Gegenwart zu messen, obwohl doch der Gegenwart infolge ihrer Ignoranz die Fähigkeiten und Voraussetzungen zu einem solchen Unterfangen fehle. - In der Auseinandersetzung mit Azarja dei Rossi und anderen jüdischen Autoren, insbesondere Eliezer Ashkenazi (1513-1586), zeigte sich eine dezidiert ablehnende Haltung des Maharal gegenüber einer rein rationalistischen philosophischen Weltbetrachtung. Dies hing entscheidend mit seiner kabbalistisch beeinflußten Gottesvorstellung zusammen. Nach Auffassung des Maharal bleibt Gott selbst unerkennbar; er darf insbesondere nicht mit einzelnen seiner Emanationen gleichgesetzt werden, seien es nun der Intellekt, die Wahrheit, die Vernunft oder das Wissen. Jedes Seiende gehe aus Gott hervor, egal, ob es vom beschränkten menschlichen Verstand als vernünftig oder nicht vernünftig wahrgenommen werde. Da Gott alle menschliche Vernunft - insbesondere auch die der Philosophen - übersteige, sei es unzulässig, ihm nur solche Handlungen zuzuschreiben, die nach menschlicher Vorstellung rational erklärbar seien. Es gebe daher auch keinen Grund, Wunder zu leugnen oder generell das Eingreifen Gottes in Natur und Geschichte zu bestreiten. Deistische Vorstellungen charakterisierte der Maharal insofern als häretisch. Die Schöpfung der Welt durch Gott ist nach maharalistischer Vorstellung keineswegs abgeschlossen. Juda Löw ging vielmehr von einer fortdauernden Veränderung der Schöpfung aus, wobei diese - im Gegensatz zum menschlichen Erkenntnisvermögen - beständig einer Verbesserung und Vervollkommnung zustrebe. - Zu religionsgesetzlichen Fragen nahm der Maharal sowohl in - zum großen Teil verlorengegangenen - Responsen als auch in seinen Büchern Stellung. Gegenüber den großen halachischen Kompendien des 16. Jahrhunderts, wie sie von dem sephardischen Rabbiner Joseph Karo (1488-1575) und dem Krakauer Rabbiner Moses Isserles (Akronym: Rema, ca. 1525-1572), einer führenden halachischen Autorität des aschkenasischen Judentums, vorgelegt wurden, vertrat er eine ablehnende Haltung. Wie auch sein Bruder Hayyim im "Mayim Hayyim" (Amsterdam 1711) sah Juda Löw in diesen Werken - insbesondere dem "Schulchan Aruch" von Joseph Karo - bedenkliche Vereinfachungen. Diese gefährdeten damit seiner Ansicht nach eine tiefere Beschäftigung mit dem Talmud selbst. In halachischen Fragen war der Maharal für eine grundsätzlich strenge Interpretation bekannt. Juda Löw vertrat die Auffassung, daß die halachischen Normen göttlichen Ursprungs seien und daher nicht mit menschlich-rationalen Argumenten funktionalistisch oder historisch relativiert oder gar ganz außer Kraft gesetzt werden dürften. Er war daher nicht bereit, seiner Ansicht nach eindeutige talmudische Vorschriften veränderten sozialen und ökonomischen Bedingungen anzupassen. Diese Einstellung zeigte sich exemplarisch in seiner Haltung zum talmudischen Verbot, nichtkoscheren - weil etwa bei der Herstellung mit Nichtjuden in Berührung gekommenen - Wein zu benutzen. Rabbi Löw kritisierte die vielfach praktizierte Lockerung dieses Verbots und sah darin die Gefahr einer - von ihm auch ansonsten heftig bekämpften - Assimilation an die nichtjüdische Umwelt. In dieser Argumentation demonstrierte Löw - wie bei vielen anderen Gelegenheiten - größte Vertrautheit mit der jüdischen mystischen Tradition und kabbalistischen Denkweisen, auf die er häufig zurückgriff. Dabei bediente er sich nicht selten anspruchsvoller numerologischer Argumentationsformen, die ausgezeichnete mathematische Kenntnisse verraten. In Ehescheidungsfragen folgte der Maharal grundsätzlich ebenfalls einer restriktiven Auslegung. Dies hing mit seiner Auffassung von Ehe zusammen, wonach er es als grundlegende Verpflichtung eines Juden ansah, zu heiraten. Weder Mann noch Frau allein seien eine komplette Person, sondern würden dies erst durch die Vereinigung in der Ehe. Sexualität war für Rabbi Löw, der auch darin rabbinischen und kabbalistischen Traditionen folgte, eine geheiligte Angelegenheit, die keinesfalls von vornherein als böse gewertet werden durfte. Generell befürwortete der Maharal zwar ein eher asketisches Leben, da er der Auffassung war, daß dadurch der Geist gestärkt werde, er warnte aber zugleich vor übertriebener Kasteiung. Den eigenen Körper leiden zu lassen, sei genauso verwerflich wie fremde Körper zu mißhandeln. Was Übertritte zum Judentum betraf, die in seiner Zeit nur ganz ausnahmsweise vorkamen, so war Löw grundsätzlich der Auffassung, daß die Volkszugehörigkeit eines Menschen diesem essentiell sei und daher nicht beliebig geändert werden könne. Dementsprechend bleibe jemand, der einmal Jude sei, dies auch zeitlebens, selbst wenn er sich von der jüdischen Gemeinschaft löse; auch diese Auffassung entsprach herrschenden rabbinischen Vorstellungen. Gleichwohl schloß er die Möglichkeit von Übertritten zum Judentum nicht grundsätzlich aus, da es sich bei einem solchen Konvertiten nicht um jemanden handele, der seine Volkszugehörigkeit verändere, sondern der Konvertit sei gewissermaßen immer schon, entgegen dem äußeren Anschein, "jüdisch" gewesen und vollziehe mit dem Übertritt nur äußerlich, was innerlich schon von Geburt an bei ihm angelegt war. - Auch wenn der Maharal sich besonders intensiv dem Studium des Talmud widmete, so stand doch für ihn die Tora in ihrer Bedeutung für das Leben des Menschen an der Spitze. Für Löw verkörpert die Tora ein einzigartiges spirituelles und intellektuelles Phänomen in der Geschichte der Menschheit, das keine Parallele kennt. In der Tradition der talmudischen Autoritäten und der mittelalterlichen jüdischen Denker sieht Löw in der Tora den spirituellen Plan, der der Schöpfung vorausgegangen ist. Wie ein Architekt ein Haus nach seinem Plan errichte, so habe Gott die Welt nach der Tora geschaffen. Die Tora enthalte also sowohl die Struktur als auch die Geschichte des ganzen Universums. Nichts, was je geschehen sei oder noch geschehen werde, sei nicht schon in ihr enthalten. In ihr allein seien die Maßstäbe für das richtige Verhalten der Menschen zu finden, deren Beachtung sowohl zu physischer als auch zu spiritueller und sozialer Gesundheit führe. Solange dagegen der Mensch sich nicht nach der Tora richte, bleibe er unvollkommen. Dabei stand für Rabbi Löw fest, daß die in der Tora geschilderten historischen Ereignisse nur die Oberfläche bildeten für wesentlich wichtigere dahinter liegende Weisheiten. Die Tora darf demnach nicht nur äußerlich und nach dem direkten Wortlaut interpretiert werden, sondern es ist weit über den Wortsinn hinaus immer nach den tieferen spirituellen Aussagen zu fragen. Diese Tiefeninhalte sind mittels der im Lauf der Zeit von den jüdischen Weisen entwickelten hermeneutischen Techniken zu ermitteln. - Dem Judentum allgemein hat der Maharal eine exzeptionelle metaphysische Bedeutung zugesprochen. Nach seiner vor allem in "Netzach Yisrael" (Prag 1599) niedergelegten Auffassung verkörpert das Volk Israel die höchste Perfektion der Schöpfung. Wie der Mensch an der Spitze der gesamten Schöpfung stehe, so könne innerhalb der Menschheit nur der jüdische Mensch ein vollkommener Mensch sein. Es sei die gottgewollte Aufgabe Israels, die ganze Menschheit zu größerer Vollkommenheit zu führen. Wegen dieser einzigartigen Bedeutung Israels für die Schöpfung im Allgemeinen und die Menschheit im Besonderen ist nach seiner Auffassung der Fortbestand des Judentums für die Existenz und den Fortbestand der Welt von essentieller Bedeutung. Würde Israel vergehen, so würde auch die Welt vergehen; da aber Gott wolle, daß die Welt Dauer hat, so sorge er auch dafür, daß Israel niemals untergehen werde, weder physisch noch durch Assimilation. Dabei betonte Löw, daß diese besondere Rolle dem Volk Israel keineswegs aufgrund besonderer eigener historischer Verdienste zukomme. Das Auserwähltsein beruhe allein auf der Gnade und Liebe Gottes. Dies bedeutet nach maharalistischer Auffassung unter anderem, daß die Auserwähltheit Israels auch dann nicht verloren geht, wenn sich die Juden in einzelnen historischen Zeiträumen als unwürdig erweisen würden; gute Werke seien eben nicht Voraussetzung des besonderen Bundes Gottes mit den Juden. Nach Rabbi Löw verhält es sich insofern mit Israel grundlegend anders als mit anderen Völkern, weil diese nur dann vor Gott gerechtfertigt sind, wenn ihre Taten gerecht sind. Auch wenn die Auserwähltheit Israels nicht von dem Vorhandensein guter Werke abhängt, so ist sie doch nach dem Maharal insofern nicht willkürlich, als dem Volk Israel das singuläre historisch-religiöse Verdienst zukomme, die Bürde der Torah auf sich genommen zu haben, während die anderen Völker, denen die Tora auch angeboten worden sei, sie abgelehnt hätten. Daß Israel dies getan hat, beruhe auf seiner einzigartigen spirituellen Qualität, die von keinem anderen Volk erreicht werde. Ursache dieser Einzigartigkeit sei der Umstand, daß die Stammväter Israels - Abraham, Isaak und Jakob - herausragend heilige und gute Menschen waren. Diese singuläre geistliche Qualität hätten die Erzväter an ihre Nachkommen weitergegeben; sie gehe auch nicht verloren, wenn einzelne dieser Nachfahren sündigten. Gottes Gegenwart, die Schechina, sei und bleibe keinem Volk näher als Israel. - Der Maharal vertrat - in bewußter Negierung entsprechender christlicher Argumentationen - die Auffassung, daß das vielfach erbarmungswürdige Schicksal des jüdischen Volkes nicht der besonderen Liebe Gottes zu diesem Volk widerspreche. Das Exil des jüdischen Volkes stehe allerdings im Widerspruch zur natürlichen Ordnung. Jedes Volk habe Anspruch auf ein eigenes Land und auf freie Selbstbestimmung. Gott habe jede Nation um ihrer selbst willen und frei geschaffen; jede Unterwerfung einer anderen Nation sei mithin wider göttliches und natürliches Recht. Ebenso seien die einzelnen Menschen frei geschaffen und es sei gegen Gottes Willen, wenn ein Mensch durch einen anderen unterdrückt werde. Löws diesbezügliche Ausführungen nehmen in erstaunlicher Weise Gedanken über das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Freiheit des Menschen, wie sie später etwa in der amerikanischen Verfassung zum Ausdruck kommen, vorweg und erscheinen in seinem zeitgenössischen Umfeld teilweise als revolutionär. Obwohl Rabbi Löw die nahöstliche biblische Heimat der Juden prinzipiell als den natürlichen Ort für die Juden ansah, lehnte er eine allgemeine Rückkehr der Juden nach Israel vor der Ankunft des Messias ab. Weil der Zustand des jüdischen Volkes aber wider die Natur sei, könne er nicht von Dauer sein; ein historisches Ende des Exils sei also abzusehen. Die vormessianische Zerstreuung Israels unter die Völker ist nach der Ansicht des Maharal allerdings nicht nur negativ zu werten, sondern auch ein Mittel Gottes, um seinen Namen und die Erkenntnis seines Wirkens in der Welt zu verbreiten. Zudem diene das Exil der weiteren Vervollkommnung Israels, da Israel in der Zerstreutheit erkennen könne, daß es nur Gott sei, der es erlösen werde, so, wie er es einst in Ägypten getan habe. In diesem Zusammenhang befaßt sich Löw mit den Gründen, die zum Hass gegen die Juden führen und analysiert die Ursachen der Judenfeindschaft. - Was Erziehungsfragen angeht, mit denen sich der Maharal mit ungewöhnlicher Intensität beschäftigte, so soll nach seiner Auffassung oberstes Ziel jüdischer Erziehung der Erwerb solchen Wissens und solcher Einstellungen sein, die den Menschen näher zu Gott führen und ihm einen Platz in der künftigen Welt sichern. Als zentrale Elemente sah er dabei die Entwicklung von Gottesfurcht und Demut an. Beim lobenswerten Erwerb von Wissen muß nach Löw die Beschäftigung mit Tora und Talmud an erster Stelle stehen. Hinsichtlich der Beschäftigung mit nichtjüdischem Wissen und "griechischer" Wissenschaft vertrat er eine mittlere Linie. Im Gegensatz zu anderen Rabbinern seiner Zeit lehnte er ein Studium heidnischer - nichtjüdischer - Autoren nicht generell ab, sah es aber andererseits - in Übereinstimmung mit der Tradition - auch nicht uneingeschränkt als zulässig an. Löw würdigte die Weisheit und Erkenntnisse aller Nationen als von Gott gegeben und befand sie damit auch grundsätzlich des Studiums durch fromme Menschen wert. Er befürwortete das Studium heidnischer Philosophen allerdings nur, wenn es dem Zweck diene, die Wahrheit der schriftlichen und mündlichen Tora argumentativ besser gegen philosophische Irrtümer und Irrlehren verteidigen zu können. Was speziell die Methoden der religiösen Erziehung angeht, so wandte sich der Maharal mit polemischer Schärfe gegen einige vorherrschenden Tendenzen seiner Zeit. So kritisierte er die seiner Ansicht nach zu frühe Heranführung der Kinder an den Talmud und vertrat allgemein die Auffassung, daß sich Kinder erst dann mit Tora und Talmud beschäftigen sollten, wenn sie fähig seien, deren Inhalte zu verstehen. Weder Tora noch Talmud seien geeignete Gegenstände, um daran bloß den Intellekt zu schärfen. Diese Kritik richtete sich primär gegen die seit dem 16. Jahrhundert aufgekommene pilpulistische Methode des Talmudstudiums, zu deren prominentesten Befürwortern der aus Prag stammende Rabbiner Jakob Pollak gehörte und die auch in dem Prager Oberrabbiner Isaak Chajut einen einflußreichen Fürsprecher hatte. Neben diese allgemeine Kritik traten konkrete Hinweise, wie der Lernerfolg zu verbessern sei. So vertrat Löw die Auffassung, daß es nicht förderlich und sinnvoll sei, den Unterricht immer wieder durch zahlreiche Feiertage und lange Ferienzeiten zu unterbrechen; wichtig sei vielmehr eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Lehrstoff. Auch sei es erstrebenswert, Tora und Talmud nicht bloß abschnittsweise zu betrachten, sondern diese Basiswerke jüdischer Erziehung und Bildung müßten in ihrer Gesamtheit gesehen und vermittelt werden. Großen Nachdruck legte der Maharal schließlich auch auf den Nutzen gemeinschaftlichen Lernens. - Die Wirkung von Leben und Werk von Rabbi Löw war beträchtlich, wenn auch über Jahrhunderte hinweg nahezu ausschließlich auf das Judentum beschränkt. Zu den von ihm noch persönlich stark beeinflußten Schülern gehörte unter anderem der spätere Prager Oberrabbiner und Talmudist Yom Tov Lipmann Heller (1579-1654); in den folgenden Generationen bezogen sich immer wieder bedeutende rabbinische Persönlichkeiten auf sein Werk, darunter nicht wenige seiner leiblichen Nachfahren wie Naftali Katz, Yair Bacharach oder Schneur Zalman (1746-1812) von Lyady, der Begründer der einflußreichen Lubawitscher Richtung des Chassidismus. In dessen Lebenszeit fällt der erste Neudruck einiger Hauptwerke des Maharal (Tiferet Yisrael 1793; Gevurot ha-Shem 1796). Überhaupt gilt der Chassidismus - und damit auch das heutige ultraorthodoxe Judentum - als sehr stark durch das Werk des Maharal inspiriert. Der Religionsphilosoph und erste aschkenasische Oberrabbiner von Jerusalem Avraham Isaak Kook (1865-1935) sah in Judah Löw den wichtigsten geistigen Vater des Chassidismus überhaupt, sprach ihm gleichzeitig aber auch überragende Bedeutung für das Denken von Elia ben Salomo (1720-1797), dem "Gaon von Wilna", zu, der das Aufkommen der chassidischen Bewegung heftig kritisiert hatte. Unter den führenden orthodoxen Rabbinern des 20. Jahrhunderts bezog sich vor allem Yitzchok Hutner (1907-1980) in seinem umfangreichen Werk vielfach auf das Denken des Maharal. In Paris befaßte sich der für zahlreiche französische jüdische Intellektuelle der Nachkriegszeit sehr bedeutungsvoll gewordene Rabbiner und Religionsgelehrte Léon Ashkenazi (genannt "Manitou", 1922-1996) mit Juda Loew. Über die rabbinische Welt hinaus sind die Konzeptionen des Maharal von wichtigen jüdischen Philosophen des 20. Jahrhunderts beachtet worden, so unter anderem von Martin Buber (1878-1965), Franz Rosenzweig (1886-1929), Abraham Joshua Heschel (1907-1972) und Friedrich Weinreb (1910-1988). Eine in ihrem enormen Ausmaß völlig unerwartete Beschäftigung mit Leben und Werk des Maharal setzte in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein, nachdem dessen Bücher in Gesamtausgaben neu veröffentlicht wurden. In allen religiösen Richtungen des heutigen Judentums genießt der Maharal höchsten Respekt, wie nicht zuletzt an zahlreichen Online-Texten zu seiner Person und seinem Denken zu erkennen ist. Das neu erwachte Interesse führte - auch über das Judentum hinaus - zu einem beträchtlichen Anstieg der wissenschaftlichen Sekundärliteratur zu den Schriften des Maharal. Einer noch wesentlich intensiveren Auseinandersetzung mit Leben und Gedanken Juda Löws dürfte auf absehbare Zeit allerdings unter anderem auch der Umstand entgegenstehen, daß seine - in Hebräisch verfaßten - Schriften erst teilweise und nur in wenige Sprachen übersetzt sind. - Neben dem anhaltenden Einfluß seiner Schriften prägten insbesondere ab dem 18. Jahrhundert zunehmend auch zahlreiche Sagen und Legenden das Bild der herausragenden Rabbinerpersönlichkeit. Die bekannteste davon ist die Golem-Sage, nach der Rabbi Löw zum Schutz der Prager jüdischen Gemeinde aus Lehm einen künstlichen Menschen - einen "Golem" - geschaffen habe, der ihm gedient habe. Er habe ihn aber schließlich wieder zurückverwandeln müssen, als der Golem außer Kontrolle zu geraten schien. Diese Legende von der Schaffung eines künstlichen Menschen durch den "Hohen Rabbi Löw" ist im 20. Jahrhundert in vielfältiger Weise durch literarische, cineastische und sonstige künstlerische Bearbeitungen aufgegriffen worden. Vor allem diese Golemlegende hat den Maharal von Prag zu einer berühmten Persönlichkeit werden lassen, deren Grabmal auf dem Prager Jüdischen Friedhof zu einer Haupttouristenattraktion der tschechischen Hauptstadt geworden ist.
Werke (Erstausgaben und ausgewählte Neuausgaben): Gur Arye. Prag 1578; Gevurot Ha-Shem. Krakau 1582 (Engl. Übersetzung von S. Mallin: The Maharal of Prague: Divine Powers, 2 vols. Jerusalem 1995); Derech Ha-Hayyim. Prag 1589; Netivot Olam. Prag 1595; Be´er Ha-Golah. Prag 1598 (Französische Übersetzung von E. Gourévitch: Le puits de l'exil. Paris 1982); Nezach Yisrael. Prag 1599; Hesped. Prag 1598; Tiferet Yisrael. Venedig 1599; Or Hadasch - Ner Mitzvah. Prag 1600 (engl. Übersetzung von S. Mallin: Jerusalem 1977); Chiduschim L´Arbah´ah Turim. Fürth 1775; Chiduschei Gur Aryeh Al Schabbat, Eruvin, Pesachim. Lemberg 1862; Kol Sifrei Maharal mi Prague (12 vols.). London 1955-1964; Chiduschim L´ Arba´ah Turim - Even Ha-Ezer. Jerusalem 1955; Peruschei Maharal Mi-Prag (4 Bände, hrsg. von M. Kasher), Jerusalem 1958; Kitve Maharal Mi-Prag: mivhar (Ed.: A. Kariv), Jerusalem 1960; Hiddushei Aggadot. London 1960-1962; Sefer Deraschot Maharal Mi-Prag (Hrsg. von M. Kasher), Jerusalem 1968; Kol Sifrei maharal Mi-Prag (12 Bände). New York 1969; Kol Sifrei Maharal mi-Prague. (18 Bände). Bne Barak 1972-1987.
Lit.(Auswahl): D. Gans: Zemah David, Prag 1592 (Neudruck Jerusalem 1966); - M. Perles: Megillat Yuhassin Maharal mi-Prag. Prag 1864 (Deutsche Übersetzung von S. H. Lieben: Megillath Juchassin Mehral miprag. Die Deszendenztafel des hohen Rabbi Löw von Rabbi Meir Perels. In: Jahrbuch der jüdisch-literarischen Gesellschaft 20, 1929, 315-336); - S. Rabin: Ha-gaon ba´al gur arye we-haqayser rodolf ha-sheni. In: Hamagid 14 (1872), 163-164; - N. Grün: Der hohe R. Loew und sein Sagenkreis. Prag 1885; - A. Kisch: Das Testament Mardochai Meysels mitgetheilt und nach handschriftlichen Quellen beleuchtet. In: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums 37 (1893), 25-40, 82-91, 131-146; - S. Schechter/M. Grunwald: Artikel Judah Löw (Löb, Liwa) ben Bezaleel. In: Jewish Encyclopedia, 1901-1906; - Y. Rosenberg: Nifla´ot Maharal mi-Prag. Piotrkow 1909; - C. Bloch: Der Prager Golem. Berlin 1920; - H. Gold (Hrsg.): Die Juden und Judengemeinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart. 1929; - B. Wachstein: Zur Biographie Löw b. Bezalels. In: I. Elbogen/J. Meisl/M. Wischnitzer (Ed.): Festschrift zu Simon Dubnows siebzigstem Geburtstag (2. Tischri 5691). Berlin 1930, 172-179; - I. Bettan: Ephraim Luntshitz: Champion of Change. In: Hebrew Union College Annual 1931-1932, 9-10, 443-481; - B. Rosenfeld: Die Golemsage und ihre Verwertung in der deutschen Literatur. Breslau 1934; - B. Suler: Ein Maimonides-Streit in Prag im sechzehnten Jahrhundert. In: Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Cechoslovakischen Republik 7 (1935), 411-418; - M. Stern: Die Wormser Reichsrabbiner Samuel und Jakob 1521-1574. Berlin 1937; - ders.: Der Wormser Reichsrabbiner Jakob. In: Festschrift für Jakob Freimann. Berlin 1937, 180-192; - J. S. Kahane: Ha-Maharal B´ Moravia. In: Ba-Mishor 1941, 11-12; - G. Klemperer: The Rabbis of Prague. In: Historica Judaica 1950, 12, 33-66 und 143-152; - B. Z. Bokser: From the World of the Cabbalah. The Philosophy of Rabbi Judah Loew of Prague. New York 1954; - L. Ashkenazi: Nature, Société et Liberté d´ après le Maharal de Prague. In: Targoum 5 (1954), 432-439; - A. F. Kleinberger: The Didactics of Rabbi Loew of Prague. In: Scripta Hierosylmitana 13 (1963), 315-336; - I. Fishman: The History of Jewish Education in Central Europe from the End of the Sixteenth Century to the End of the Eighteenth Century. London 1964; - A. Neher: The Humanism of the Maharal of Prague. In: Jdm 14 (1965), 290-304; - O. Muneles (Ed.): Prague Ghetto in the Renaissance Period. Prague 1965; - A. Mauskopf: The Religious Philosophy of the Maharal of Prague. New York 1966; - J. Kohen-Yashar: Bibliografia Shimushit Shel Kitve Ha-Maharal. In: Ha-Ma´ayan 7 (1967), 66-71; - M. Y. Weinstock: Tiferet Beit David (Hebr.), Jerusalem 1968; - T. Dreyfus: Dieu parle aux hommes. La théologie juive de la révélation selon le Maharal de Prague 1512-1609. Paris 1969; - P. Rosenbluth: Ha-Maharal V´Rav Kook. In: Proceedings of the Fifth World Congress of Jewish Studies, vol. 3, Jerusalem 1969; - A. Weiss: Rabbi Loew of Prague: Theory of Human Nature and Morality (Ph.D. Diss.Yeshiva University). 1969; - B. Gross: Le messianisme juif: "L´éternité d´ Israel" du Maharal de Prague (1512-1609). Paris 1969; - J. Elbaum: Rabbi Juda Loew of Prague and his Attitude to the Aggadah. In: Scripta Hierosolymitana 22 (1971), 28-47; - Art. Judah Loew Ben Bezalel. In: Encyclopaedia Judaica (Ed.: C. Roth), Vol. 10. Jerusalem 1971; - H. Teufel: Zur politischen und sozialen Geschichte der Juden in Mähren vom Antritt der Habsburger bis zur Schlacht am Weißen Berg (1526-1620). Diss. Erlangen-Nürnberg 1971; - C. Bloch: The Golem. Legends of the Ghetto of Prague. Blaufeld, N. Y. 1972; - R. Evans: Rudolph II and His World. Oxford 1973; - G. Scholem: Zur Kabbala und ihrer Symbolik, Frankfurt a. M. 1973; - A. Neher: David Gans (1541-1613), disciple du Maharal de Prague, assistant de Tycho Brahe et de Jean Kepler. Paris 1974; - B. Sherwin: In the Shadows of Greatness: Rabbi Hayyim ben Betsalel of Friedeberg. In: Jewish Social Studies 37 (1975), 35-61; - A. Neher : Le sionisme du Maharal de Prague d'après Martin Buber. In: Revue International de Philosophie 32/4, 1978, 526-535 ; - V. Sadek: Rabbi Loew - Sa vie, héritage pédagogique et sa légende (à la occasion de la 370e anniversaire de sa mort). In : Judaica Bohemiae 14 (1978), 89-112 ; - A. Neher: Mysticism and Reason in the Astronomical System of the Maharal of Prague (Hebr.). In: Da´at 1978-79, 139-146; - G. Winkler: The Golem of Prague. A New Adaptation of the Documented Stories of the Golem of Prague. New York 1980; - B. Gross: Phénoménologie de la honte: Étude compare - Le Maharal et quelques philosophes modernes. In : Revue Niv Midrashia (Tel Aviv), 1980 ; - A. Walfish: Maharal´s Symbolic System: Netiv Gemilut Hasadim. In: Gesher 8 (1981), 199-216; - M. Granatstein: Torah from God: Perspectives from the Maharal of Prague. In: Tradition 18/3 (1980), 272 ff; - B. Sherwin: Mystical Theology and Social Dissent. The Life and Works of Judah Loew of Prague. London/Toronto 1982; - H. Davidson: Medieval Jewish Philosophy in the Sixteenth Century. In: D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 106-145; - M. Fox: The Moral Philosophy of MaHaRal. In: D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 167-185; - M. Breuer: Modernism and Taditionalism in Sixteenth-Century Jewish Historiography: A Study of David Gans` Tzemah David. In: D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 49-88; - J. Dan: "No Evil Descends from heaven". Sixteenth-Century Jewish Concepts of Evil. In: D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 89-105; - S. Rosenberg: Exile and Redemption in Jewish Thought in the Sixteenth Century: Contending Conceptions. In: : D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 399-430; - I. Twersky: Talmudists, Philosophers, Kabbalists: The Quest for Spirituality in the Sixteenth Century. In: D. B. Cooperman (Hrsg.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 431-459; - V. Sadek: Social Aspects in the Work of Prague Rabbi Löw (Maharal, 1512-1609). In: Judaica Bohemiae, Vol. XIX (1983); - R. Bonfil: Some Reflection on the Place of Azariah de Rossi´s Meor Enayim in the Cultural Milieu of Italian Renaissance Jewry. In: B. D. Cooperman (Ed.): Jewish Thought in the Sixteenth Century. Cambridge, Ma./London 1983, 23-48; - R. Schatz: The Doctrine of the Maharal: Between Existence and Eschatology. In: Z. Baras (Ed.): Meshihut ve-Eskatologia. Jerusalem 1984, 167-185; - O. D. Kulka: Historical Background of the National Educational Teaching of Rabbi Judah Loeb Ben Bezalel of Prague (Hebr.). In: Zion 50, 1985, 277-320; - M. Breuer: The Maharal's Debate with the Christians: A New Look at Sefer Be´er ha-Golah. In: Tarbiz 55 (1985), 253-260; - M. Idel: The Golem in Jewish Magic and Mysticism. In: E. D. Bilski (Ed.): Golem! Danger, Deliverance, and Art. New York 1985, 15-35; - M. Breuer: Maharal of Prague´s Disputation with the Christians. A Reappraisal of Be´er ha-Gola (Hebr.). In: Tarb. 1986, 25-60; - E. Trunz: Pansophie und Manierismus im Kreise Kaiser Rudolfs II. In: H. Zeman (Hrsg.): Die österreichische Literatur. Ihr Profil von den Anfängen im Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert (1050-1750), Graz 1986, 865-983; - A. Neher: Faust et le Maharal de Prague. Paris 1987; - R. Schatz: Maharal´s Conception of Law. Antithesis to Natural Law Theory. In: Jewish Law Annual 6 (1987), 109-125; - N. Rosenstein: Ashkenazic Rabbinic Families. In: Avotaynu, Vol. III (1987), No. 3, 7-13; - V. Sadek: Stories of the Golem and their Realation to the Work of Rabbi Loew of Prague. In: Judaica Bohemiae 23 (1987), 85-91; - E. J. Zimmer: R. Chajjim b. Bezalel von Friedberg, Bruder des MaHaRaL von Prag (hebr.). Jerusalem 1987; - Y. Jacobson: The Image of God as the Source of Man´s Evil according to Maharal of Prague (Hebr.). In: Da´at 19 (1987), 103-136; - ; - B. Safran: Maharal and Early Hasidism. In: B. Safran (Ed.): Hasidim. Continuity or Innovation? Cambridge/Ma. 1988, 47-144; - L. A. Segal: Historical Consciousness and Religoius Tradition in Azariah de Rossi´s Meor Einayim. Philadelphia/New York/Jerusalem 1989; - V. Sadek / J. Sedinova: The Old Jewish Cemetery and the Klausen Synagogue (Translated by S. Kadecka). Prag 1989: V. Sadek: Rabbi Löw und sein Bild des Menschen. In: Judaica Bohemiae, Vol. XXVI (1990); - B. Gross : André Neher et le Maharal de Prague. In : Hamoré, Nr. 129 (1990), 24 ; - A. Neher: Le puits de l´ exile. Tradition et modernité: la pensée du Maharal de Prague. 2. Aufl. Paris 1991; - O. Kulka: Comenius and Maharal. The Historical Background of the Parallels in their Teachings. In: Judaica Bohemiae, Vol. XXVII (1991), 17-30; - V. Sadek: The Spiritual World of Rabbi Judah Loew ben Bezalel. In: Review of the Society for the History of Czechoslowak Jews 4 (1991-1992), 101-119; - Y. D. Shulman: The Maharal of Prague. The Story of Rabbi Yehudah Loew. New York 1992; - D. Einsiedler: Can we prove descent from King David? In: Avotaynu, Vol. VIII (1992), No. 3, 29-30; - W. A. Iggers (Ed.): The Jews of Bohemia and Moravia. A Historical Reader. Detroit 1992; - J. J. Ross: The Divine Command Theory in Jewish Thought. A Modern Phenomenon with an Emphasis on Judah Loew ben Bezalel (Maharal). In: S. Biderman/B.-A.Scharfstein (Eds.): Interpretation in Religion. Leiden 1992, 181-206; - B. Carucci Viterbi: Il Maharal di Praga. In: D. Di Cesare/M. Morselli (Hrsg.): Torah e Filosofia. Percorsi del pensiero ebraico. Firenze 1993, 109-119; - A. David (Hrsg.): A Hebrew Chronicle from Prague c. 1615. Tuscaloosa/London 1993; - R. Goetschel : L' exégèse de Rashi à la lumière du Maharal de Prague. In: G. Sed-Rajna (Ed.) : Rashi 1040-1990. Hommage à Ephraïm E. Urbach. Congrès européen des études juives, Paris 1993, 465-473 ; - D. Einsiedler: Descent from King David - Part II. In: Avotaynu, Vol. IX (1993), No. 2, 34-36; - ; - C. K. Ingall: Reform and Redemption: The Maharal of Prague and John Amos Comenius. In: Religious Education 89, 1994, 358-375; - Y. Jacobson: The Image of God as the Source of Man's Evil according to the Maharal of Prague. In: Binah 3, 1994, 135-158; - A. Kimche: Spiritual Growth in an Imperfect World; - Advice from the Maharal of Prague. In: Le'ela 38, 1994, 29-32; - A. Wright: Mystical Influences on Rabbi Judah Loew's "Introduction to the Sermon on the Torah". In: Journal of Progressive Judaism 3, 1994, 39-59; - B. Gross: Der hohe Rabbi Juda Löw als Theologe und Gemeinderabbiner. In: J. Carlebach (Hrsg.): Das aschkenasische Rabbinat. Studien über Glaube und Schicksal. Berlin 1995, 141-50; - R. Goetschel: The Maharal of Prague and the Kabbalah. In: K. E. Grözinger/J. Dan (Hrsg.): Mystizism, Magic and Kabbalah in Askenazi Judaism. International Symposium held in Frankfurt/M. 1991. Berlin/New York 1995, 172-180; - G. Veltri: The Humanist Sense of History and the Jewish Idea of Tradition: Azaria de Rossi´s Critique of Philo Alexandrinus. In: Jewish Studies Quarterly 2 (1995), 372-393; - N. Weinstein: The Theology of the Maharal of Prague (Diss. Bar Ilan, Israel). 1995; - M. Breuer: La polemica tra 'Azarija de Rossi e il Maharal di Praga sul significato delle 'Aggadot´. In: S. J. Sierra, E. L. Artom (Eds.): Scritti sull' ebraismo in memoria di Emanuele Menachem Artom, Jerusalem 1996; - E. P. Simsovic: Beer Hagolah - A Name for a Book. In: Daat 35 (1996), 93-96; - D. Banon : André Neher du souffle prophetique à l'humanisme maharalien". In: Pardes 23 (1997), 207-215. G. Veltri: Yehuda Löw oder Der hohe Rabbi von Prag als Philosoph des Judentums. In: G. Hartung/W. P. Klein (Hrsg.): Zwischen Narretei und Weisheit. Biographische Skizzen und Konturen alter Gelehrsamkeit. Hildesheim/Zürich/New York 1997, 192-218; - T. Basser: Maharal of Prague: Pirkei Avos. A commentary based on selections from Maharal´s Derech Chaim. New York 1997; - N. J. Efron: Jewish thought and scientific discovery in early modern Europe". In: Journal of the History of Ideas,Vol. 58, No. 4 (October 1997), 719-732; - J. Golding: Maharal´s Conception of the Human Being. In: Faith and Philosophy 14/4 (1997), 444-457; - B. Gross: Que la lumière soit: Nér Mitzva, la flamme de la Mitsva du Maharal de Prague, traduction et commentaire. Paris 1997; - H. J. Kieval: Pursuing the Golem of Prague. Jewish Culture and the Invention of a Tradition. In: Modern Judaism 17/1, 1997, 1-23;Y. Tawada: Rabbi Löw und 27 Punkte; - Physiognomie der Interpunktion bei Paul Celan. In: Arcadia 32/1 (1997), 283-286; - A. David: The Prague Maharal and his Participation in the Jewish-Christian Polemics. In: Judaica Bohemiae 33 (1998), 44-46; - L. Kaplan: Israel Under the Mountain: Emmanuel Levinas on Freedom and Constraint in the Revelation of the Torah. In: Modern Judaism, Vol.18, No.1 (February 1998), 35-46; - N. Lamm: The Shema: Spirituality and law in Judaism: As Exemplified in the Shema, the Most Important Passage in the Torah. Philadelphia 1998; - M. J. Heller: Observations on a little known Edition of Tractate "Niddah" (Prague, c. 1608) and it´s Relationship to the Talmudic Methodology of the Maharal of Prague. In: Torah u-Madda Journal 8, (1998-1999), 134-150; - Y. Gartner: The Maharal of Prague on Megelath Esther (Hebr.), Jerusalem 1999; - R. Horwitz: Abraham Joshua Heschel on Prayer and his Hasidic Sources. In: Modern Judaism, Vol. 19, No. 3 (October 1999), 293-310; - E. J. Zimmer: The Fiery Embers of the Scholars. The Trials and Tribulations of German Rabbis in the Sixteenth and Seventeeth Centuries (hebr.). Jerusalem 1999; - Y. Adlerstein: Maharal of Prague: Be´er Hagolah. The classic defense of rabbinic Judaism through the profundity of the Aggadah. New York 2000; - H. J. Kieval: Language of Community: The Jewish Experience in the Czech Lands. Los Angeles 2000; - G. Brand : Maharal descendants in the Saar-Moselle-region: The Alkan of Dillingen and the Godchaux of Luxemburg. In: GenAmi (Paris), No. 13 (Sept. 2000), 5-9; - D. Banon: L´exil et la doctrine de trois serments chez le Maharal de Prague. In: J.-C. Attias/P. Gisel/ L. Kaennel (Eds.): Messianismes. Variations sur une figure juive. Genève 2000, 77-92; - Leiman, S. Z.: Adventure of the Maharal of Prague in London: R. Yudl Rosenberg and the Golem of Prague (Fourth annual lecture of the Victor J. Selmanowitz Chair of Jewish History). London 2000; - G. Veltri: Die humanistischen Wurzeln der "jüdischen Philosophie": Zur Konzeption einer konfessionellen Ontologie und Genealogie des Wissens. In: W. Stegmaier (Hrsg.): Die philosophische Aktualität der jüdischen Tradition. Frankfurt am Main 2000, 249-278; - Y. Rosenblatt: Maharal: emerging patterns: ten representative essays culled from the works of Yehudah Loew of Prague. Jerusalem 2001; - G. Veltri: Bankier von Kaisers Gnaden zum Wohle der Prager Juden. Zum 400. Todestag von Mordechai Markus Meisel. In: Kalonymos, 4. Jg. (2001), Heft 2, 1-3; - G. Veltri: Science and Religious Hermeneutics: The ´Philosophy´ of Rabbi Loew of Prague. In: J. Helm/A. Winkelmann (Eds.): Religious Confessions and the Sciences in the Sixteenth Century. Leiden/Boston/Köln 2001, 119-135; - M. Greenblatt: Rabbi Yitzchak Hutner: The Vision Before His Eyes. In: Jewish Action, Vol. 61, No. 4 (Summer 2001); - B. L. Sherwin : The Legacy of Rabbi Judah Loew of Prague. In: European Judaism, Vol. 34, No. (Spring 2001), 124-130; - G. Veltri: Jüdische Einstellung zu den Wissenschaften im 16. und 17. Jahrhundert: Das Prinzip der praktisch-empirischen Anwendbarkeit. In: G. Biegel/M. Graetz (Hrsg.): Judentum zwischen Tradition und Moderne. Heidelberg 2002, 149-159; - R. Goetschel: Les trois piliers du monde d`après le Maharal de Prague. In : M. Voigts (Hrsg.) : Von Enoch bis Kafka. Festschrift für Karl E. Grözinger zum 60. Geburtstag. Wiesbaden 2002; - E. Codish: The Shattered tablets of the Law. In: Judaism, Issue 203, Vol. 51, No. 3 (Summer 2002); - M. Pojar (Hrsg.): Golem v náboženství, vĕdĕ - a umĕní. Sborník přednášek ze semináře konaného 9. října 2002 ve Vzdĕlávacím a kulturním centru Židovského muzea v Praze. Praha 2002 [Der Golem in Religion, Wissenschaft und Kunst. Sammelband der Vorträge des Seminars, das am 9. Oktober 2002 im Bildungs- und Kulturzentrum des Jüdischen Museums in Prag stattfand]; - G. Veltri: Artikel Jehudah Löw von Prag. In: A. B. Kilcher/O. Fraisse (Hrsg.): Metzler Lexikon jüdischer Philosophen, Stuttgart 2003; - Y. Wieselberg: Awe, Love and Attachment: Religious Development and the Maharal of Prague. In: J. Saks/S. Handelmann (Ed.): Wisdom From All My Teachers: Challenges and Initiatives in Contemporary Torah Education. Jerusalem 2003; - G. Veltri: 'Ohne Recht und Gerechtigkeit'. Rudolph II. und sein Bankier Markus Meyzl. In: G. Veltri/A. Winkelmann (Hrsg.): An der Schwelle zur Moderne: Juden in der Renaissance (Studies in European Judaism, No. 7). Leiden: 2003, 233-255; - E. Gelles: Davidic Descent. Historical Impact of Ancient Myth. In: Shasheret Hadorot, Vol. 17, No. 2 (2003), 1-3; - Z. J. Kaplan: Rabbi Joel Teitelbaum, Zionism, and Hungarian Ultra-Orthodoxy. In: Modern Judaism, Vol. 24, No. 2 (May 2004), 165-178; - N. Gotel: Hadashim gam yeshanim: bi-netive mishnato ha-hilkhatit - hagutit shel ha-Rav Kuk. Yerushalayim 2004/2005; - J. Ringel: "There but for the Grace of God Go I". A Theological Contrast Between Jean Calvin and Maharal". In: Brandeis Graduate Journal 2005 (Vol. 3): www.brandeis.edu/gsa/gradjournal/2005/maharal.pdf; - E. Silberstein: Mystical Dimensions in Civil Law. In: http://chabadstanford.org/pages/wis dom_center/Article/135.html (30. 7. 2006); - G. Brand: Masters of Language: The Darmesteter brothers and their rabbinical Brandeis ancestry. In: GenAmi, No. 36 (Juin 2006), 2-6; - Art. Juda Loew (Liwa, Loeb) Ben Bezalel. In: Encyclopaedia Judaica (Ed.: F. Skolnik), Second Edition, Vol. 11. Detroit etc. 2007; - T. Kuperman: The Golem of Prague. Jerusalem 2007; - C. Eisen: Maharal´s Be´er ha-Golah and its Revolution in Agadic Scholarship. In: Hakirah. The Flatbush Journal of Jewish Law and Philosophy. Vol. 4 (Winter 2007), 137 ff.