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Verlag Traugott Bautz
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MAHLER, Gustav; Komponist, Dirigent; * 7.7. 1860 in Kalischt, † 18.5. 1911 in Wien. - Als Sohn des Schankwirtes Bernhard M. geboren, zeigte sich früh seine musikalische Begabung, die von den Eltern gefördert wurde. In seinem neuen Heimatdorf Iglau konnte er Volks-, Militär- und Kunstmusik hören, lernte viele Volkslieder und genoß den ersten Klavierunterricht. Trotz seiner Intelligenz besuchte er als mittelmässiger Schüler das Neustädter Gymnasium zu Prag mit wenig Erfolg. Er trat ab Herbst 1870 gelegentlich als Pianist auf und machte erste Kompositionsversuche, darunter die verlorene Oper »Herzog Ernst von Schwaben«. Dank einer Vermittlung besuchte M. zwischen 1875 und 1878 das Konservatorium in Wien, wo er bei Julius Epstein Klavier, bei Robert Fuchs Harmonielehre und bei Franz Krenn Komposition studierte. Trotz verschiedener Erfolge als Pianist am Konservatorium verlegte er das Studienschwergewicht auf Direktion und Komposition. Seine Eindrücke der aufgeführten Klavierwerke von Beethoven, Chopin, Schubert und Schumann hinterliessen Spuren in seinem eigenen Schaffen. Nach dem Abitur 1877 war er an der Universität Wien eingeschrieben und besuchte philosophische und historische Vorlesungen sowie Bruckners Übungen zur Harmonielehre, dem er seither freundschaftlich verbunden war. In dieser Zeit erstellte er einen vierhändigen Klavierauszug von Bruckner 3. Symphonie, der 1878 veröffentlicht wurde. Er bewunderte neben den erwähnten Musikern J.S. Bach, R. Strauß und vor allem R. Wagner, ihn auch in philosophischer Hinsicht neben Nietzsche. Als Freunde der Studienzeit sind zu nennen: Hugo Wolf, Rudolf Krzyzanowski, Hans Rott und Anton Krisper. - Den Lebensunterhalt während der Studienzeit verdiente er sich mit Klavierunterricht. Daneben komponierte M. die Kantate »Das klagende Lied« für Soli, Chor und Orchester, die eine eigenständige Musikalität aufweist, aber die romantische Schule von Weber und Wagner verrät. Liszt beurteilte sie auf Anfrage hin negativ und auch die Eingabe für den Beethoven-Preis 1881 war erfolglos. Die Teile zwei und drei wurden 1892/93 abgesondert überarbeitet. Aus dieser Zeit stammen auch einige Klavierlieder, sowie das Libretto zur fünfaktigen Märchenoper »Rübezahl«. Da die Idee und Teile des Librettos von Wolf stammten kam es zu einer Auseinandersetzung und zum Ende ihrer Freundschaft. Teile aus diesem Projekt fanden in »Hans und Grethe« in Lieder und Gesänge Verwendung. - Im Sommer 1880 wurde er als Orchesterdirigent ans Kurtheater Bad Hall berufen, wo er mit Operetten erste Berühmtheit als Dirigent erlangte. Nachdem er den Winter in Wien verbracht hatte, dirigierte er im Sommer in Laibach (Ljubljana), wo er als erste Oper »Il Trovatore« dirigieren konnte. Nach erneutem Aufenthalt in Wien reiste er im Januar 1883 nach Olmütz (Olomouc), wohin er kurzfristig berufen worden war. Bereits Ende der Saison kehrte er nach Wien zurück und trat durch die Vermittlung von Karl Ueberhorst im Mai die Stelle am königlichen Theater in Kassel an. Mit der Meininger Hofkapelle konnte er 1884 die Oper »Freischütz« aufführen, was bereits Anlaß gab, seine etwas unkonventionelle Interpretation zu kritisieren. In dieser zweijährigen Phase schuf er den Zyklus »Lieder eines fahrenden Gesellen«, möglicherweise beeinflußt von einer unglücklichen Liebschaft mit der Sängerin Johanna Richter. Auch hier vertonte M. eigene Texte. In der Orchesterversion, 1891-93 geschaffen, kann der Zyklus zu den ersten der Gattung des Orchesterliedes gezählt werden. Seine 1888 beendete Erste Symphonie wurde am 20.11 1889 erfolglos in Budapest aufgeführt. Damals bestand sie noch aus fünf Sätzen, später wurde das Andante »Blumine« überschrieben ausgeschieden. Dieser Teil stammte aus einer verlorenen Gelegenheitskomposition zu Scheffels »Trompeter von Säckingen«. Wegen Auseinandersetzungen mit dem Intendanten wechselte M. im Juli 1885 nach Prag, wo er erstmals Opern von Mozart, Gluck und Wagner dirigierte. Die Kritik war analog in Kassel gemischt, befehdet wurde vor allem die eigenwillige Interpretation. - Im Juli 1886 kam er ans Neue Theater in Leipzig, wo er das bisher beste Orchester vorfand. Erfolg hatte er vor allem als Dirigent von Wagner-Opern, die er zwar nur wegen eines Krankheitsfalles dirigieren konnte. Nach der Aufführung von Weber-Opern Ende 1886 traf er Webers Neffen, der ihm die fragmentarische komische Oper »Die drei Pintos« von C.M. von Weber zur Fertigstellung übergab. Diesen Auftrag hatten zuvor Mayerbeer und Franz Lachner abgelehnt. Die erfolgreiche Premiere im Januar 1888, sowie die Übernahme durch andere Bühnen machten den Namen M.s bekannt und gaben ihm ein Einkommen, mit welchem er den Unterhalt der inzwischen verwaisten Geschwister finanzieren konnte. Er vollendete seine erste Symphonie und den ersten Satz der Zweiten »Todtenfeier« überschrieben. Inwiefern die Affaire mit der Frau Carl Webers dieses Schaffen beeinflußt hatte, ist unklar. Die Vertonungen von Clemens Brentanos Volksliedsammlung »Des Knaben Wunderhorn« nahm ebenfalls dort ihren Anfang. Aus diesem reichen Fundus erschienen 1892 die ersten neun Lieder im zweiten und dritten Heft der »Lieder und Gesänge«. Diese erzählerischen, balladenhaften Texte erlaubten es, sie nötigenfalls an die Vertonung anzupassen. Anfang 1888 traf M. erstmals P.I. Tschaikowsky und R. Strauß, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Die anstellungslosen Sommermonate brauchte er, um die Kompositionen zu Ende zu bringen und die Premiere von »Die drei Pintos« in Prag vorzubereiten. - Vom Herbst 1888 übernahm er für drei Jahre die Direktion der Oper in Budapest, eine Aufgabe, die neben dem Dirigieren auch viel Kraft für die Administration verschlang und wenig für das Komponieren übrigließ. Dank seiner Arbeit war das zuvor etwas desolate Ensemble nun im Stande Wagneropern in der Nationalsprache aufzuführen. Brahms, der eine Aufführung von Mozarts Don Giovanni gehört hatte, fand dafür anerkennende Worte und blieb ihm freundschaftlich verbunden. Nach einem Intendantenwechsel verließ er Budapest und, inzwischen bekannt als Dirigent, nahm die Stelle als erster Kapellmeister am Stadttheater Hamburg an. - Wegen seiner eigenwilligen Interpretation war M. als Konzertdirigent umstritten, während er als Operndirigent fast unangefochten war. So feierte er im Mai 1891 Erfolge mit der Aufführung von Wagners »Tristan«. Seine Tätigkeit war inzwischen so anerkannt, daß er eine Tournee mit den Stationen München, Budapest und Moskau machte. In dieser Hamburger Zeit eignete er sich den eigenen Arbeitsstil im Komponieren an: Im Sommerurlaub fertigte M. Skizzen und Entwürfe an, wozu er sich ein Komponierhäuschen erbauen ließ, damit er ungestört arbeiten konnte. Während der Spielzeit der Oper machte er sich daran, die Orchesterpartitur zu schreiben oder Revisionen vorzunehmen. So entstanden weitere Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« sowie die Teile der zweiten Symphonie. Schließlich gehören die Dritte und Vierte Symphonie auch zu dieser Schaffenszeit. In diesen Werken zeigt sich die volle Eigenart seiner Komposition. Er befaßte sich nur mit der Form des Liedes und der der Symphonie, wobei er beide miteinander vermischte. Er formte Lieder zu Instrumentalsätzen um und verband Lieder mit Teilen der Symphonien. Nach Beethovens Tradition der Symphonie-Kantate gestaltet er seine II. Symphonie. Dabei spannte er den Bogen von der »Todtenfeier« (= 1. Satz) bis zum Chorfinale »Auferstehung«, worin er eine Ode Klopstocks vertonte. Die Uraufführung am 13.12. 1895 in Berlin war M.s erster großer Erfolg als Komponist. Die aus sechs Sätzen bestehende III. Symphonie entspricht einem inneren Programm von der unbelebten Natur hin zur metaphysischen Idee der Liebe. - Am 23.02. 1897 konvertierte der geborene Jude zum katholischen Bekenntnis und zwei Monate später wurde M. als Kapellmeister und dann als Direktor an die Hofoper zu Wien berufen. Somit hatte er die höchsten Ämter der damaligen Musikwelt inne und er gab sein Debüt mit Wagners »Lohengrin« und Mozarts »Zauberflöte«. Die Zeit seiner Direktion bis 1907 bedeutete zugleich einen Höhepunkt in der Aufführungspraxis der Oper. Er stellte an alle Teilnehmer hohe Anforderungen, um eine möglichst geschlossene Darstellung dessen zu erreichen, was ihm als die wahre Idee eines musikalischen Kunstwerkes vorschwebte. In diesem Zusammenhang soll er geäußert haben: »Was ihr Theaterleute eure ` Tradition' nennt, ist nichts als Bequemlichkeit und Schlamperei«. An Stelle von selbständigen Stars wollte er ein Ensemble formen, das in der Lage war, seine Ideen umzusetzen. Dank der 1902 erfolgten Heirat mit Alma Schindler erhielt er Zugang zu den bildenden Künstlern im Kreis der Wiener Sezession. So wurde Alfred Roller zur Gestaltung der Bühnenbilder verpflichtet, was auch zum Erfolg der letzten vier Jahre seines Wiener Schaffens beigetragen hat. Da er seinen künstlerischen Zielen alles unterordnete, kam seine Ehe in eine große Krise, worauf er wegen Intrigen und Attacken sich 1907 veranlaßt sah, sein Amt niederzulegen. Ohne daß M. Lehrer oder Führer ein Gruppe sein wollte, hatte sich um ihn ein Kreis junger Komponisten gebildet, u.a. Schoenberg, Berg, Webern und Zemlinsky. - Nach zwei weiteren Wunderhorn-Liedern komponierte er neben Einzelliedern auch den Liedzyklus »Kindertotenlieder« nach Texten von Rückert, wobei er vor allem auf das Lyrische und Intime großen Wert legte. Seine drei weiteren Symphonien (V, VI und VII) zeigen die kompositionstechnische Meisterschaft M.s: eine Fülle musikalischer Charaktere, eine heterogene Mannigfaltigkeit der Stilmittel, die zuweilen als Stillosigkeit kritisiert worden war. Die wohl bekannteste Achte Symphonie, neben monumentalen Pawssagen auch kammermusikalische Teile mit Soli und Chor umfaßend, hatte 1906 in München eine triumphale Uraufführung erlebt. - Das Jahr 1907 verzeichnete den Wendepunkt in M.s Leben: Er hatte sein Amt aufgeben müssen, seine Tochter starb an Scharlachdiphterie, und er selber war infolge eines diagnostizierten Herzleidens gezwungen, seine Lebens- und Arbeitsgewohnheiten zu ändern. Die vier Saisons, die er in Amerika zugebracht hatte, waren geprägt von Opern- und Konzertdirigententätigkeit (Metroplitan Opera New York, New Yorker Philharmonie). Entgegen früheren Ansichten war er nun bereit, lange Wagneropern zu kürzen und die von ihm dirigierten Konzerte wiesen vermehrt Werke junger Komponisten auf. - In den auftrittsfreien Sommerwochen kehrte er nach Europa zurück, um sich der Komposition zu widmen. Damals entstanden » Das Liede von der Erde« und »Die chinesische Flöte«, die wiederum eine Einheit zwischen Orchesterliederzyklus und Symphonie bilden. Obwohl letzteres den Umfang einer Symphonie annahm, bezeichnete der Komponist das Werk nie als solche. Im Sommer 1909 war M. sehr beschäftigt mit Konzerten, Skizzen für die Neunte Symphonie, sowie der Vorbereitung zur Aufführung seiner Achten Symphonie in München, die am 12. September sehr erfolgreich verlief. Diese IX. Symphonie war erneut rein instrumental, mit einem großen Finalsatz »Adagio«. Diese letzten Werke haben Doppelcharakter im Sinne, daß sie das Ende einer Epoche (1914/19) bezeichnen, andererseits bereits auf die kommende Musik der Schönberg-Schule hinweisen. Nachdem der erste Satz einer X. Symphonie - Adagio in Dis-Dur - fertigestellt war, erkrankte M. und starb nachdem er nach Wien zurückgekehrt war. - Die Wirkung unmittelbar nach dem Ableben M.s war gering: nach ersten tatkräftigen Nachahmern der Aufführungsspraxis geriet die Kompositionstechnik bald in Vergessenheit. Bei seinen Interpretationen versuchte er das Werk so zu gestalten und aufzuführen, als sei es seine eigene Komposition, was nicht wenig zur Kritik seiner Aufführungspraxis beigetragen hatte. In Deutschland wurde vor allem die antisemitische Kritik durch den Nationalsozialismus radikalisiert und gipfelte im Aufführungsverbot für M.s Musik. Seit den 60er Jahren ist eine Mahler-Renaissance feststellbar, die ihn zwar eher als modernen, denn als spätromantischen Komponisten begreift. Als Komponist war. M. war lange als Bruckner-Epigone verkannt, und wirkte schockierend, bis in seiner achten Symphonie die »inbrünstig gesteigerte Synthese von strenger Polyphonie und lyrisch-dramatischem Zyklorama« seine schöpferische Kraft Anerkennung fand. Er verband Elemente der Wiener Klassik mit jenen der restaurierten Romantik, ein Dualismus, der mit seiner Komponisten- und Dirigententätigkeit verglichen wurde. Für M. mußte der außermusikalische Inhalt die Form bestimmen - daher die Formenvielfalt der Symphonien - und er glaubte an die Parallele zwischen Leben und Musik. Dies auch ein Ausdruck seiner literarisch-philosophischen Programme, die er den Kompositionen zu Grunde legte.
Werke: Sämtliche Werke 1960; Herzog Ernst von Schwaben. Oper. 1876-1878 [verschollen]; Sonate für Klavier und Violine. 1876 [verschollen]; Klavierquartett in a-Moll. 1876; Lieder (Im Lenz, Winterlied, Maitanz im Grünen). 1880; Das Klagende Lied (Waldmärchen, Der Spielmann, Hochzeitsstück) Für Soli, Chor und Orchester. Eigener Text. 1880; Die Argonauten. Oper, Text Grillparzer. ca 1880 [vernichtet]; Rübezahl. Oper, eigener Text 1881-1883 [unauffindbar]; Nordische Symphonie 1882-1883 [verschollen]; Lieder und Gesänge (14 Lieder in drei Heften I 1 Frühlingsmorgen, 2 Erinnerung, 3 Hans und Grethe, 4 Serenade aus Don Juan, 5 Phantasie aus Don Juan. II 1 Um schlimme Kinder artig zu machen, 2 Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald, 3 Aus! Aus!, 4 Starke Einbildungskraft. III 1 Zu Straßburg auf der Schanz, 2 Ablösung im Sommer, 3 Scheiden und Meiden, 4 Nicht wiedersehen! 5 Selbstgefühl). Für Singstimme und Klavier 1880-1892; Lieder eines fahrenden Gesellen. (1 Wenn mein Schatz Hochzeit macht, 2 Ging heut' morgen übers Feld, 3 Ich hab' ein glühend Messer, 4 Die zwei blauen Augen). Eigene Texte. 1883-1885, Orchesterversion 1891-1893; Der Trompeter von Seckingen. 1884; Die Drei Pintos. Komische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber. Unter Zugrundelegung des gleichnamigen Textbuches von Th. Hell, der hinterlassenen Entwürfe und ausgewählten Manuscripte des Componisten ausgeführt. Der dramatische Teil von Carl Weber, der musikalische Teil von M. Leipzig, 1888; Erste Symphonie D-dur. [auch. Symphonische Dichtung in zwei Teilen, oder Titan] 1. Satz: Frühling und kein Ende 2. Satz: Bluminenkapitel 3. Satz: Mit vollen Segeln 4. Satz: Gestrandet. Ein Todtenmarsch in Callots Manier 5. Satz: Dall'inferno all paradiso). 1884-1888; Zweite Symphonie c-moll, mit Soli und Chor. Texte Brentano/Klopstock. (3. Satz nach: Des Antonius von Padua Fischpredigt 4. Satz nach: Urlicht 5. Satz nach: Aufersteh'n, ja aufersteh'n). 1888-1894; Des Knaben Wunderhorn. (1 Der Schildwache Nachtlied, 2 Verlor'ne Müh, 3 Trost im Unglück, 4 Wer hat dies Liedlein erdacht, 5 Das irdische Leben, 6 Des Antonius von Padua Fischpredigt, 7 Rheinlegendchen, 8 Lied des Verfolgten im Turm, 9 Wo die schönen Trompeten blasen, 10 Lob des hohen Verstandes, 11 Es sungen drei Engel, 12 Ulricht). Texte Arnim/Brentano. 1892-1895; Das Himmlische Leben. 1892; Dritte Symphonie d-moll, für Alt, Frauenchor, Knabenchor und Orchester. Texte Brentano/Nietzsche (4. Satz nach: Also sprach Zarathustra 5. Satz nach: Es sungen drei Engel). 1893-1896; Vierte Symphonie G-Dur, für Sopran und Orchester. Text Brentano (4. Satz nach: Das himmlische Leben). 1892-1900; Lieder (Revelge, Der Tamboursg_sell, Blicke mir nicht in die Lieder, Ich atmet' einen Lindenduft, Ich bin der Welt abhanden gekommen, Um Mitternacht, Liebst du um Schönheit 1902). Für Singstimme und Klavier oder Orchester. Texte: Brentano/Rückert. 1899-1903; Kindertotenlieder (Nun will die Sonn' so hell aufgeh'n; Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen; Wenn dein Mütterlein; Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen; In diesem Wetter, in diesem Braus). Texte Rückert. 1901-1904; Fünfte Symphonie cis-moll. 1901-1902; Sechste Symphonie a-moll. 1903-1904; Siebte Symphonie e-moll. 1904-1905; Achte Symphonie Es-dur, für 3 Soprane, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenchor, 2 Gemischte Chöre und Orchester. Texte (Veni creator spiritus und Goethes Faust). 1906; Das Lied von der Erde. Symphonie für Tenor- und Altstimme und Orchester. Nach chinesischen Gedichten. 1908-1909; Neunte Symphonie D-Dur. 1908-1909; Zehnte Symphonie [Fragment] 1910.
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Walter Troxler
Werkeergänzung:
2006
"Liebste Justi!" Briefe an d. Familie. Hrsg. von Stephen McClatchie. Bonn 2006; Mein lieber Trotzkopf, meine süße Mohnblume. Briefe an Anna von Mildenburg. Hrsg. u. komm. von Franz Willnauer. Wien 2006.
Literaturergänzung:
1999
Rodolfo Venditti, Cristianesimo e musica. Riflessioni su alcune valenze teologiche della musica classica, in: ATT 5.1999,1, S. 205-227; -
2002
Hartmut Haenchen, M., Symphonie No. 9. Saarbrücken 2002; -
2004
Harald Hodeige, Komponierte Klangräume in den Symphonien G.M.s Berlin 2004 (=Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin; 5); -
2005
Wolfgang Johannes Bekh, Gustav Mahler oder die letzten Dinge. Wien 2005; - Mathieu Schneider, Destins croisés. Du rapport entre musique et littérature dans les oeuvres symphoniqus de G.M. et Richard Strauss. Waldkirch 2005; - Mahleriana. Vom Werden e. Ikone. Hrsg. von Reinhold Kubik u. Erich Wolfgang Partsch. Wien 2005; - Franz Winter, G.M. - ich bin der Welt abhanden gekommen. A cinematic biography of G.M. München 2005. 1 DVD; - Anton Fuchs, Auf ihren Spuren in Kärnten. Alban Berg, Gustav Mahler, Johannes Brahms, Hugo Wolf, Anton Webern. Aktualis. Neuaufl. Klagenfurt 2005; - Perspectives on G.M. Ed. by Jeremy Barham. Aldershot, Hants 2005; - Donald Mitchell, G.M. The Wunderhorn years. New ed. Woodbridge 2005; -
2006
Peter Horst Neumann, Rückerts Wiederkehr in Mahlers Musik, in: Merkur 60.2006, S. 124-132; - Veronica Mary Franke, M's reorchestration of Schumann's "Spring" Symphony, op.38, in: AMl 78.2006, S. 75-109; - Altug Ünlü, G.M.s Klangwelt. Studien zur Instrumentation. Frankfurt a.M. 2006; - Alma Mahler, Recuerdos de G.M. Trad. de Isabel Hernández. Barcelona 2006; - Antonio Greco, G.M. "Il mio tempo verrà" (meine Zeit wird kommen). Breve viaggio tra le dieci sinfonie. Bari 2006; -
2007
G.M.s Symphonien. Hrsg. von Renate Ulm. 4. Aufl. Kassel 2007; - Musikinstrumente u. Musizierpraxis zur Zeit G.M.s. Hrsg. von Reinhold Kubik. Wien 2007. Buch + CD; - Peter Horst Neumann, Gustav Mahler u. Friedrich Rückert - e. Mesalliance? Würzburg 2007; - Adele Boghetich, Amore e solitudine in Gustav Mahler. Rückert Lieder. Bari 2007; - Stefano Toffolo e Piero Venturini, Tre compositori di fronte a Nietzsche: Wagner, Mahler, Strauss. Padova 2007; - Alfred Mathis-Rosenzweig, G.M. New insights into his life, times and work. Transl., annotation and comm. by Jeremy Barham. Aldershor 2007; -
2008
G.M. 1860-1911, achte Symphonie (Es-Dur). Persönlichkeit u. Leben G.M.s. Gemeinverständl. Erläuterungen. Zürich 2008; - Los Lieder de G. y Alma M. Textos en alemán y castellano. Recopilados, trad. y presentados por Fernando Pérez Cárceles. Madrid 2008; -
2009
Michael Haber, Das Jüdische bei G.M. Frankfurt/M. 2009.
Letzte Änderung: 19.02.2010