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Verlag Traugott Bautz
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PASSIONEI, Domenico, Diplomat, Bibliothekar, Kardinal, * 2. Dezember 1682 in Fossombrone bei Urbino in den kirchenstaatlichen Marken, † 5. Juli 1761 in Camaldoli bei Frascati (Rom). - Die Grafen P. hatten wichtige verwandtschaftliche Beziehungen zu den im Kirchenstaat einflußreichen Kardinalsfamilien Albani, Mosca, Chigi (Papst Alexander VII.) und Carpegna und galten als »reich«. Mit seinem Bruder Francesco (+ 1730) kam Domenico P. 1695 nach Rom ins angesehene Collegio Clementino des Ordens der Somasker (dort 1701 Dr. phil.). P. lernte auch bei Gelehrten der röm. Universität Sapienza und erwarb dort (wann?) den Titel Dr. jur. utr. Förderung erfuhr er in Rom von seinem Onkel Guido P. (+ 1730), Prälat am päpstl. Hof (»Segretario della Cifra«). Schon als Zwanzigjähriger bildete P. um sich einen zweimal wöchentlich tagenden Gelehrtenkreis »Die Trommel« (Circolo del tamburo), zu dem berühmte Namen wie Giusto Fontanini und der spätere Kardinal Guiseppe Tomasi gehörten. Der Kreis hegte große Pläne für eine »Republik der Gelehrten« und nahm mit vielen Gebildeten Europas Korrespondenz auf, auch zu in Rom verdächtigen Jansenisten oder Protestanten. P. betrieb das Studium orientalischer Sprachen und stellte philologische Vergleiche von Textvarianten an gemäß der Quellenkritik der französ. Benediktiner-Kongregation der Mauriner. Vor allem sammelte P. Bücher und besaß 1705 schon 6.000 Bände mit kostbaren Handschriften. 1706 entsandte der Papst P. als Legaten nach Paris zur Überbringung der Kardinalsinsignien für den dortigen Nuntius Filippo Gualtieri, einen Verwandten und frankophilen Gesinnungsfreund von P. In Paris blieb P. zwei Jahre, im Verkehr mit vielen Gelehrten und bes. mit den Maurinern der Abtei St. Germain-des-Prés. Über Nordfrankreich (Kontakte zu Fénelon u.a.) reiste P. 1708 privat nach Holland und wirkte als päpstl. Agent bei den Friedenskonferenzen im Haag (1709) und in Utrecht (1712). Politisch gehörte P. dort zur französischen Partei, befeindet von der kaiserlichen. Über Paris (ehrenvoll empfangen von Louis XIV.) kehrte P. 1713 nach Rom zurück und wurde dort zum Referendar beider Signaturen und päpstl. Prälaten ernannt. P. hoffte auf eine Nuntiatur, erhielt aber nur das Amt eines päpstl. Legaten bei den Schweizer Konferenzen von Baden (1714) und von Solothurn (1716), wobei es u.a. um die Auswirkungen des spanischen Erbfolgekrieges ging. Danach privatisierte P. auf seinen Gütern (Tod des Vaters 1717) und schlug 1717 eine päpstl. Mission nach Malta aus. In Rom amtierte P. zwei Monate (Nov. 1720 bis Januar 1721) als Pro-Sekretär für den erkrankten Sekretär der Kardinals-Kongregation zur Glaubensverbreitung (de Propaganda Fide), während er sich ansonsten fast fünf Jahre im »Schmollwinkel« von Fossombrone seinen Büchern widmete. Mitte 1721 gab es einen Duchbruch in der Karriere von P. unter dem neuen Papst Innozenz XIII.: P. wurde Nuntius in der Schweiz (1721-1730) und empfing im Juli 1721 alle Weihen, auch diejenige zum Titular-Erzbischof von Ephesus. Bis dahin war P. ohne Weihen als »abbé« nur Kleriker gewesen, »der Pfaffen überdrüssig« (stufo dei preti, so schrieb er 1710 nach Paris). In der Schweiz hatte P. bald Konflikte besonders bei Immunitäts- und Ausnahmefragen für Stifte und Klöster, weshalb er 1726 seinen Nuntiatursitz von Luzern nach Altdorf verlegte. Er empfing auch Prinz Eugen als persönlichen Gast und stand politisch aufseiten des Hauses Savoyen. In die Luzerner Zeit fällt die spektakuläre Flucht und Konversion des Mitarbeiters von Leibniz und Historikers Joh. Georg v. Eckhardt aus Hannover, dessen Briefaustausch mit P. 1724 gedruckt wurde. Von 1730 bis 1738 war P. Nuntius in Wien. Dort hielt er 1737 eine berühmte Leichenrede für Prinz Eugen und assistierte 1738 der Trauung der späteren Kaiserin Maria Theresia. Clemens XII. ernannte P. 1738 zum »Secretarius Brevium« in Rom, einem Kardinalsamt zur Unterzeichnung der feierlichen päpstl. Schreiben. Am 23. Juli 1738 wurde P. Kardinal und Mitglied mehrerer Kardinalskongregationen (z. B. der Riten, der Propaganda, des Index, der Ablässe). Hinzu kam 1741 noch die Mitgliedschaft für das S. Officium (Inquisition). Den berühmten Bibliothekar der Römischen Kirche, Kard. A. Querini, vertrat P. zunächst als Pro-Bibliothecarius (10. Juli 1741) und folgte ihm dann nach (22. Januar 1755), zusätzlich zum Amt als Brevensekretär, das er bis zum Tode behielt. Er gehörte mehreren Akademien in Rom, Paris und Berlin an, u.a. der Académie des Inscriptions in Paris, deren Sekretär Le Beau ihn 1762 ehrte. In Rom residierte P. im Palazzo della Consulta, wo er in vier Sälen seine Bibliothek unterbrachte. Bei der Einsiedelei von Camaldoli (Frascati) schuf P. sich eine private Sommerresidenz nach Art der Mönchs-Eremitage. Dort begästigte P. als »Prior« die Gelehrten als »Bruderschaft« zur Pflege von Poesie, Wissenschaft und internationalen Kontakten. P. sammelte auch antike Fundstücke und Inschriften, deren Texte sein Neffe Benedetto P. (+ 1787) teilweise edierte. P. war das Haupt der antijesuitischen und antikurialen Gruppe im päpstlichen Rom, Inbegriff für kirchliche Reformbestrebungen und katholische Aufklärung. Bezeichnend ist die entschiedene Opposition von P. gegen die Seligsprechung des Jesuiten Kard. Bellarmin. Zum gleichen Komplex gehört die Kontroverse um die Vulgata-Ausgabe von Sixtus V., den P. in Schutz nahm (1754) mit Vorwürfen gegen Bellarmin. P. galt in Rom wenn nicht als Vertreter, so mindestens als Protektor des Jansenismus. Für ungezählte Angeklagte war P. Fürsprecher bei der Inquisition oder bei Index-Verfahren, wo er berühmte Autoren wie Montesquieu oder Helvétius protegierte oder die Kirche vor blamablen Verurteilungsdekreten zu bewahren suchte. Als Moralist geißelte P. Eitelkeiten und Schwächen von Kardinälen und Päpsten, oft in erhitzter Weise. Ausländern wie J. J. Winckelmann imponierte P., weil er den Kirchenstaat zu einem für Gelehrte offenen Land wie Frankreich oder Holland machen wollte und erklärte, in Rom geschehe niemand etwas, der nicht auf dem Spanischen Platz den Papst öffentlich zum Häretiker erkläre. Nach einer Anekdote (von Historikern bekräftigt) floh P. 1761 nach Camaldoli, um das vorbereitete Breve zur Verurteilung des Katechismus von Fr.-Ph. Mésenguy nicht unterschreiben zu müssen; der Papst erzwang aber die Gegenzeichnurg durch P., was diesen so erregte, daß er wenige Tage danach starb. Die Bibliothek von P. kaufte der Papst für 30.000 Scudi (Biblioteca Angelica). Die Sammlung der Stiche wurde Kaiserin Maria Theresia angebotenen (ist heute in Wien nicht nachgewiesen), der übrige Nachlaß liegt in Fossombrone. P. war nicht nur äußerst gebildet, sondern auch ein in Rom teils gefürchteter, teils belächelter scharfzüngiger Moralist und Intellektueller. Nur einen der römischen Kardinäle sehnte sich Voltaire persönlich kennenzulernen, nämlich Passionei.
Werke: Universae Philosophiae Studia [...]. Praeside P.D. Francisco M. Pastori C.R.S. [...]. Romae 1701; Acta Apostolicae Legationis Helveticae ab anno 1723 ad a. 1729 a D.P. dum apud Helveticos, Rhoetos aliosque confoederatos ordinarium S. Sedis nuntii munus obiret, conscripta. Tugii [Zug] 1729; Acta Legationis Helveticae ab anno 1723 ad 1729 ab Eminentissimo ac R.D. D. [...] cardinali Passioneo [...]. Romae 21738; Orazione in morte di Eugenio Francesco principe di Savoja. Padova 1737; ebd 21737; ebd. 1767; Verona 1767; Trauer-Rede auf den Tod des Prinzen Eugenii Francisci von Savoyen. Dresden 1738 (ital.-deutsch); In funere Eugenii Francisci Sabaudiae Principis oratio. Viennae 1738 (lat.-ital.); An oration on the death of Eugene Francis Prince of Savoy. London 1738; Oraison funèbre du prince Eugène de Savoye. [Lyon] 1739 (neu in: Marie Anne Fiquet du Boccage, Recueil des oeuvres de Madame du Boccage. Bd. 1. Lyon 1762); Lettera apologetica intorno all'edizione fatta in Roma per comando di Sisto V della Vulgata latina l'anno MDXC. [Löwen 1754]; Voto dell'Em. e Rev. Signor Card. D.P. a Nostro Signore Papa Benedetto XIV nella causa della beatificazione del ven. Servo di Dio card. Rob. Bellarmino. Venezia 1761; Voti degli em. signori card. di S.R.C. B. Gregorio Barbarigo, Gieronimo Casanate, Decio Azzolino, Domenico Passionei nella causa della beatificazione del [...] card. Rob. Bellarmino. Seconda edizione [...]. Supplemento ai voti degli [...] card. Barbarigo, Casanate, Azzolino e Passionei nella causa della beatificazione [...]. 4 Teile in 1 Bd. Ferrara-Venezia 1762 f; Un saint jésuite. La cause du vénérable Bellarmin. L'Autobiographie. Votum de Passionei. Lettre à Clément VIII. Avec une introduction et des notes par I. de Récalde [pseud., = Paul-Émile Boulin]. Paris 1923; Ein heiliger Jesuit. Der Prozess des ehrwürdigen Bellarmin. Seine Autobiographie. Gutachten des Kardinals Passionei. Ein Brief an Clemens VIII. hrsg. v. I. de Récalde. Paris [1923]; [Mitherausgeber:] Sacrorum Conciliorum nova et amplissima collectio. Ed. novissima ab eodem Patre Mansi [...] praestante Em. Card. Dom. Passioneo S. Sedis Apost. Bibliothecario [...] curata. 31 Bde. Florentiae (ab Bd. 14 Venetiis) 1759-1798; Iscrizioni antiche, disposte per ordine di varie classi ed illustrate con alcune annotazioni. Hrsg. v. Benedetto Passionei. Lucca 1763.
Lit.: Joh. Georg Eckhardt, De sua conversione ad catholicam fidem epistola ad ill. & rev. dominum D.P. [...] cum hujus responso ad Eccardum. Romae 1724; - Bernhard Leop. Pez [Petz], Bibliotheca ascetica antiquonova. Bd. 5-7. Regensburg 1725 (Ansprachen v. D.P.); - [Zacharias Konrad v. Uffenbach], Commercii epistolaris Uffenbachiani Selecta [...]. Hsrg. v. Joh. Georg Schelhorn. Bd. 1. Ulm-Memmingen 1753 (Brief v. D.P., Luzern 1725; auch in: J.G. Schelhorn, Ergötzlichkeiten aus der Kirchengeschichte. Bd. 1. Ulm-Leipzig 1761); - Georg Andreas Will: Commercium epistolicum Norimbergense, sive virorum celeberrimorum Norimbergensium ad diversos, et diversorum celeberrimorum ad Norimbergenses, scilicet L.F. Behaimi [...], D. Passionei [...] aliorumque Epistolae e Mss. primum editae. Bd. 1. Altorphii 1756 (4 latein. Briefe, Wien 1736-1738, von D.P. an Chr. Gottl. Schwarz); - J.G. Schelhorn, De antiquissima Latinorum Bibliorum editione [...] ad Em. ac Rev. Principem D. Card. Passioneum [...] Diatribe. Ulmae 1760; - Pietro Luigi Galletti, Memorie per servire alla storia della vita del card. D.P. Roma 1762; - Charles Le Beau, Éloge historique de M. le card. P., in: Histoire et mémoires de l'Académie des inscriptiones et belles-lettres. Bd. 31. Paris 1762 (ital. in: Angelo Calogerà, Nuova raccolta d'opuscoli scientifici e filologici. Hrsg. v. Fortunato Manelli. Bd. 29. Venezia 1777); - Claude Fleury, Historia Ecclesiastica a R.P. Alexandro a S. Joanne de Cruce O.C.D. continuata. Bd. 82-84, Augsburg 1791-1794 (Quellen); - Enrico Celani, Additiones et correctiones ex manuscripto Bibliothecae Angelicae nunc primum editae. Romae 1895 (aus: Studi e documenti di storia e diritto 16, 1895); - Ders., Additions et corrections au Dictionnaire des anonymes de Barbier, in: Revue des bibliothèques 11 (1901) 333-361; - Selma v. Lengefeld, Graf D.P. päpstl. Legat in der Schweiz 1714-1716. Ansbach 1900; - Gabriel Marcel, Lettres inédites du card. P. à d'Anville. Paris 1908 (aus: Bulletin de géographie historique et déscriptive 23, 1908); - [Enrico Rosa], Il card. D.P. e la causa di beatificazione del ven. card. R. Bellarmino secondo il carteggio di Benedetto XIV e altri documenti inediti. Roma 1918 (Erweiterung aus »La Civiltà Cattolica« Jg. 69, 1918, Bd. 2-4); - Paul Dudon, Où en est la cause de béatification du Card. Bellarmin? in: Études 157 (1918) 343-360; - D. Joh. Georg Schelhorn's Briefwechsel. hrsg. v. Friedrich Braun. München 1930 (Brief v. D.P., Rom 1760); - Correspondance, 1724-1728, de Valbonnais avec Mgr. P., nonce du Pape. Hrsg. v. Marius Riollet. Grenoble 1933; - Maria Castelbarco Albani della Somaglia, Un grande bibliofilo del sec. VIII. Il card. D.P. Firenze 1937; - Enrico Dammig, Il movimento giansenista a Roma nella seconda metà del secolo XVIII. Città del Vaticano 1945; - Léon Bérard, `L'Esprit des Lois' devant la Congrégation de l'Index, in: Revue des deux Mondes v. 15. August 1949, 608-633; - Giovanni Mercati, Sulla fine della Biblioteca e delle carte del Card. P., in: Ders., Note per la storia di alcune biblioteche romane nei secoli XVI-XIX. Città del Vaticano 1952, 89-113; - Charles-Jacques Beyer, Montesquieu et la censure religieuse de l'Esprit des Lois, in: Revue des sciences humaines 69 (1953) 105-131; - Paola Berselli Ambri, L'opera di Montesquieu nel Settecento italiana. Firenze 1960; - Giovanni Vincenzo Vella, Il P. e la politica di Clemente XI, 1708-1716. Roma 1953; - Romeinsche Bronnen voor de kerkelijke toestand de Nederlanden onder de Apostolische Vicarissen 1592-1727. Deel IV: 1706-1727. Uitg. d. F. Polman. 's-Gravenhage 1955; - Joh. Joachim Winckelmann, Briefe. Hrsg. v. Walter Rehm. Bd. 1-4. Berlin 1952-1957; - Carl Justi, Winckelmann und seine Zeitgenossen. Bd. 1-3. Köln 21956; - Mario Rosa, Sulla condanna dell' »Esprit des Lois« e sulla fortuna di Montesquieu in Italia, in: RSTI 14 (1960) 411-428; - Renata Carloni Valentini, Su due lettere del Fénelon al P., in: Aevum 35 (1961) 455-468; - Aldo Agosteo, Un incontro singolare [D.P. und G. Casanova], in: Almanacco dei Bibliotecari italiani 11 (1962) 158-162; - Max Braubach, Prinz Eugen v. Savoyen. Bd. 1-5. München 1963-1965; - Ders., Prinz Eugen und der Jansenismus, in: Ders., Diplomatie und geistiges Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Gesammelte Abhandlungen. Bonn 1969, S. 530-545; - Enzo Giudici, J. B. Rousseau e il Card. P., in: Studi di letteratura in onore di Bruno Revel. Firenze 1965, 281-301; - H.M.G. Schrijnemakers, D.P. en de kwestie [Adam] Damen. in: Archief voor Geschiedenis van de Kath. Kerk en Nederland 9 (1967) 67-102 (11 Briefe von D.P. an Kard. Paolucci, Den Haag 1709-1710); - Alberto Caracciolo, D.P. tra Roma e la Repubblica delle lettere. Roma 1968; - Lajos Pásztor, Per la storia dell'Archivio Segreto Vaticano nei secoli XVII-XVIII. Eredità Passionei [...], in: Archivio della Società Romana di Storia Patria 91 (1968) 157-249; - Lettere da Roma alla Chiesa di Utrecht, hrsg. v. Marina Caffiero. Roma 1971; - Francesca De Cesare, Tracce della Biblioteca P. nei manoscritti latini della Biblioteca Angelica, in: Studi di Biblioteconomia in onore di Fr. Barberi. Roma 1976, 223-235; - Elio Sgreccia, (fünf Artikel über D.P.) in: Studia Picena 31-33 (1963-1965), 37 (1969) u. 40 (1973); - Ders., Il Card. D.P. dall'incontro con i benedettini di S. Mauro a Parigi (1706) alla residenza nel romitorio di Camaldoli a Frascati, in: Ascetica cristiana e ascetica giansenista. Fonte Avellana 1977, 27-109; - Alfredo Serrai, Una scoperta sensazionale all'Angelica: da Gesner a Passionei e Scheuchzer, in: Il Bibliotecario 7-8 (1986) 81-103; - Maria Cochetti, La corrispondenza tra D.P. e Johann Jakob Scheuchzer, in: Il Bibliotecario 9 (1986) 67-92 (35 Briefe von D.P. an Scheuchzer, 1722-1730); - Maria Cittadini Fulvi, Le amicizie francesi del card. D.P., in: Atti del X Convegno del Centro di Studi Avellaniti. Fonte Avellana 1986, 11-28; - Dies., `Ratio ordinis rerum in finem'come visione òeconomica'del card. D.P., in: Atti dell'XI Convegno del Centro di Studi Avellaniti. Ebd. 1987, 51-68; - Maria Grazia Ceccarelli Taddeo, Il `Fondo Tigurino' della Bibliotheca Passionei all'Angelica, in: ebd. 93-122; - Dies., Vocis et animarum Pinacothecae. Catologhi di biblioteche private dei secoli XVII-XVIII nei fondi dell'Angelica. Rom 1990 (Nachlaß D.P.); - De briefwisseling van Anthonie Heinsius 1702-1720. Hrsg. v. A.J. Veendendaal. Bd. I-XI. 's-Gravenhage 1981-1990, bes. VIII (1986) 556 f. (Brief von D.P. an Heinsius, Den Haag 1709) u. XI (1990) 574-576; - Jöcher Forts. V (1816) 1643-1645; - Biogr. Universelle XXXII2 (1862) 230-232; - Wetzer Welte IX2 (1895) 1578-80; - HBLS V (1929) 379; - Koch JL 1386; - DALC XIII (1938) 2261-2266; - EC IX (1952) 922-924; - LThK VIII2 (1963) 151; - NewCathEnc X (1967) 1065.
Herman H. Schwedt
Literaturergänzung:
Alfredo Serrai, Domenico Passionei e la sua Biblioteca, Milano 2005.
Letzte Änderung: 17.01.2006