PASTOR, Ludwig, Freiherr von Camperfelden (seit 1916), Historiker,
Diplomat, * 31.1. 1854 in Aachen, + 29.9. 1928 in Innsbruck.
- In L. P. erscheint sicherlich einer der schillerndsten Vertreter
prononciert katholischer Historiographie im letzten Drittel des 19.
und ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Einerseits beeindruckt noch
heute die immense Arbeits- und Forschungsleistung seines Hauptwerkes,
der »Geschichte der Päpste seit dem Ausgang des Mittelalters«, durch
die er in fast fünfzigjährigem unermüdlichem Schaffen der Papstgeschichtsschreibung
ein neues Fundament legte, beeindruckt die Ausschließlichkeit seines
Wollens, die logische Folgerichtigkeit, mit der er seine ganze Existenz
jenem Ziel unterordnete. Andererseits freilich entsprießen dieser
Ausschließlichkeit auch die weniger liebenswürdigen Charakterzüge
P.s: überzogener Ehrgeiz und Selbstgerechtigkeit, starker Drang zu
Apologetik, Polemik und Intoleranz sowie die Arroganz eines Alleinpächters
letzter Wahrheiten. Die Schwierigkeiten des individuellen Werdeganges
P.s. tragen zur Ausprägung seines Persönlichkeitsbildes ebenso bei,
wie die innere Lage der deutschen Geschichtswissenschaft, in deren
Rahmen P. seine ersten Schritte als Historiker unternimmt. - Nach
dem frühen Tod seines protestantischen Vaters, Kaufmanns in Aachen,
später in Frankfurt/M., tritt der Zehnjährige zum katholischen Bekenntnis
der Mutter über und gerät am Frankfurter Gymnasium unter den Einfluß
des katholischen Geschichtsunterrichts Johannes Janssens. Sein bald
sich offenbarendes, von Janssen hingebungsvoll gefördertes historiographisches
Talent drängt ihn zu einer wissenschaftlichen Laufbahn, die dann allerdings
keineswegs so geradlinig verläuft, wie es spätere Stilisierungen des
Lebenslaufes P.s suggerieren wollen. Nicht nur die erheblichen Widerstände
der Kaufmannsfamilie gegen den Beruf des Historikers, auch die schwierige
Stellung einer großdeutsch-konservativen, orthodox (»ultramontan«)-katholischen
Geschichtsauffassung im neuen kleindeutsch-preußischen Kaiserreich,
setzen ihn unter ständigen Rechtfertigungsdruck. Geradezu aggressiv,
bisweilen ausfallend, bekennt sich P. alsbald schon zu letzterer,
ja durchläuft, von seinem Mentor Janssen vorgeprägt und in der Wahl
der Studienorte geleitet, eine Art klassische Schule dieser Richtung:
zuerst in Löwen (1875), dann in Bonn (1875/76), schließlich - nach
einem Berliner Semester - in Wien (1877/78) als Gast Onno Klopps,
dessen Geschichtsanschauungen, insbesondere aber dessen schroffen
Antiborussianismus er nahezu vollständig rezipiert. Klopp auch stellt
ihm Material für eine Dissertation über die kirchlichen Reunionsbestrebungen
während der Zeit Karls V. zur Verfügung, mit der P. 1878 in Graz zum
Dr. phil. promoviert wird und deren erweiterte Fassung er im Februar
1880 an der Universität Innsbruck als Habilitationsschrift einreicht.
- Aber das Erbringen der äußeren Voraussetzungen bedeutet für
einen katholischen Historiker auch in den Jahren nach dem Abklingen
des Kulturkampfes keineswegs automatisch die Öffnung einer professoralen
Laufbahn. Hatte diese Sachlage P. veranlaßt, sich nach Österreich
zu wenden, sieht er sich dort nach seiner Habilitation gleichfalls
zunächst enttäuscht. Das Ausbleiben seiner Bestätigung als Privatdozent
zwingt ihn, vorübergehend eine Stelle beim Herder-Verlag in Freiburg
anzutreten; erst zum Sommersemester 1881 kann er die Lehrtätigkeit
in Innsbruck aufnehmen. Er wirkt an dieser Universität, die seinen
ausgeprägten Karrierewillen kaum befriedigt, immerhin aber durch ihre
relative Nähe zu Italien und Rom die Arbeit an der Papstgeschichte
stark begünstigt, zwanzig Jahre, seit 1886 als Extraordinarius, seit
1887 als Ordinarius der allgemeinen Geschichte; Versuche, eine Berufung
nach Wien, Freiburg oder gar zurück in seine rheinische Heimat zu
erhalten, scheitern nicht nur an weltanschaulichen Widerständen, sondern
auch an ernsthaften Einwänden gegen seine Lehrbefähigung wie seine
wissenschaftliche Arbeitsweise. Als er 1901 in der Nachfolge Theodor
Sickels zum Leiter des österreichischen historischen Institus in Rom
ernannt wird, erfüllt sich hingegen der Traum, im Zentrum der katholischen
Welt leben und an seinem großen Opus arbeiten zu können. Das bis zum
Kriegsausbruch 1914 gesammelte Material ermöglicht P. auch nach der
Schließung des Instituts, während der Kriegsjahre die Papstgeschichte
in Innsbruck weiter voranzutreiben. 1919 leitet seine Rückkehr nach
Rom einen neuen und letzten Abschnitt seines Lebensweges ein: zuerst
Geschäftsträger, dann Gesandter vertritt er bis zu seinem Tod 1928
die österreichische Regierung beim Vatikan, ohne darüber jedoch sein
historiographisches Schaffen, in erster Linie die Vollendung der Papstgeschichte,
zu vernachlässigen. - P. schrieb in 16 Bänden die Geschichte der
Päpste von 1305-1799, vom »avignonesischen Exil« bis zum »Zeitalter der Revolution«. Während er selbst, vor allem aber
die Editoren seiner Tagebücher dazu neigen, eine große jugendliche
Berufung zum Ursprung des Werkes zu stilisieren, führt demgegenüber
die Lektüre der originalen Tagebücher zu dem Eindruck einer längeren
Periode suchender Orientierung im Leben des jungen Historikers, ehe
sich der Plan zur Papstgeschichte voll entfaltete. Die Bekanntschaft
mit Rankes »Päpsten«, von Janssen dem Gymnasiasten schon vermittelt,
legte wohl den Keim, im Sinne eines Anti-Ranke einer spezifisch katholischen
Anschauung zum Druchbruch zu verhelfen. Dies zielte aber vorderhand
auf die Epoche der Gegenreformation, auf die Restaurationsversuche
innerhalb der katholischen Kirche während des 16. und 17. Jahrhunderts,
deren Darstellung P. zunächst plante und mit seinem Erstlingswerk
über die Reunionsbestrebungen zur Zeit Karls V. vorbereitete. Erst
allmählich erwuchs hieraus der Gedanke einer Geschichte der Päpste,
zunächst der Gegenreformationszeit, der sich sukzessive zum Plan einer
Papstgeschichte der gesamten Neuzeit umgestaltete. Eine entscheidende
Rolle bei der Genese des Werkes spielen zweifelsohne P.s hartnäckige
und schließlich von Erfolg gekrönte Bemühungen um Zutritt zum vatikanischen
Archiv, das seit Jahren für jeglichen Benutzerverkehr gesperrt war.
Hier begann P. 1879 mit seinen exzessiven Archivstudien, in die er
nach und nach alle wichtigen europäischen, insbesondere unzählige
kleine und kleinste italienische Archive miteinbezog. So liegt denn
neben der weiten Perspektive des Blickes nicht nur auf Politik- und
Diplomatiegeschichte, sondern auch auf Kultur-, Geistes- und Sozialgeschichte
in der Fülle des verarbeiteten Quellenmaterials eine der Hauptstärken
der Papstgeschichte Pastors, deren Glanz freilich in späteren Jahren
der Schatten des Vorwurfes trübt, P. habe sich von Mitgliedern des
Innsbrucker Jesuitenordens massiv zuarbeiten, ja ganze Passagen der
späteren Bände verfassen lassen, ohne dies zu kennzeichnen. Schwerer
als dieser nicht exakt beweisbare, ebensowenig aber eindeutig widerlegbare
Einwand, schwerer auch als die Kritik an einzelnen inhaltlichen Fragen
- etwa an der von P. selbst später zum Teil revidierten Scheidung
der Renaissance in eine »falsche heidnische« und eine »wahre christliche«
- wiegen hingegen sein wenig kritischer Umgang mit den Quellen sowie
sein grundsätzliches Verständnis von Wissenschaft: historische Erkenntnis
ordne sich den Belangen der heiligen römischen Kirche unter. Der Historiker
wirke als Apologet der Kirche zu deren unablässigen Verteidigung.
Bei allem kulturkämpferischem Pathos solcher Standortbestimmungen,
bei allen partiell kritischeren Urteilen reiferer Jahre, hat sich
P. doch nie vollständig von dieser Basis gelöst. Und wie sehr auch
im Detail P.s Papstgeschichte ihren Rang als Standardwerk behalten
wird, so wenig wird sich ihr nüchtern-biederes Aktenreferat auf die
divinatorische Höhe des Werks Rankes je erheben können. - Eine
Reihe größerer und kleinerer Biographien von Freunden und bedeutenden
Bekannten setzt Kontrapunkte zur Papstgeschichte, rundet P.s historiographisches
Werk ab. Gerade die Lebensbeschreibungen Janssens - dessen »Geschichte
des deutschen Volkes seit dem Ausgang des Mittelalters« P. nach Janssens
Tod 1891 in vielen weiteren Auflagen überarbeitete und betreute -,
August Reichenspergers und Max von Gagerns behalten bleibenden Wert
als Zeugnisse teils intimer Freundschaften aber auch als reichhaltige
Fundgruben zur politischen, zur Geistesgeschichte sowie speziell zur
Geschichte des Katholizismus im 19. Jahrhundert. P. adaptierte hier,
wie auch in der Papstgeschichte, ein Verfahren seines Lehrers Janssen,
die Quellen beziehungsweise die Protagonisten seiner Biographien in
Zitaten soviel wie möglich selbst »zu Wort kommen« zu lassen und überlieferte
auf diese Weise - immer eingedenk der spezifischen Tendenz seiner
Stoffauswahl - wichtiges Material aus heute verstreuten oder zumindest
schwer benutzbaren Nachlässen. In Ergänzung der Biographien stellen
P.s Editionen der Janssen-Briefe und der Briefe Onno Klopps an Janssen
zentrale Ausgangspunkte zum Studium dieser Historiker dar. - Wie
überhaupt der gesamte Bereich konservativ-katholischer, universalistisch-großdeutscher
Geschichtsschreibung, harrt auch das Leben und Schaffen P.s einer
unbefangenen Würdigung, die bei einer genauen Auswertung seines umfangreichen
Nachlasses in der Vatikanischen Bibliothek anzusetzen hätte. Bedauerlicherweise
aber neigt die historiographiegeschichtliche Forschung nach geradezu
unwissenschaftlicher P.-Panegyrik auf der einen sowie kategorisch
ablehnender Zurückweisung auf der anderen Seite zum Vergessen eines
zwar in vieler Hinsicht problematischen, insgesamt aber doch bedeutenden
katholischen Historikers, zum Vergessen keineswegs eines Sonderfalles,
vielmehr einer der charakteristischen Erscheinungen der deutschen
Geschichtswissenschaft in der Zeit zwischen »Reichsgründung« und »Machtergreifung«,
einer wesentlichen Stimme im historiographischen Konzert jener Jahre.
Werke: Geschichte der Päpste seit dem Ausgang des Mittelalters
(1305-1799), 16 in 22 Bden., Freiburg/Brsg., 1886-1933. Fast jeder
Band erschien in einer Vielzahl von überarbeiteten Neuaufl.; Übersetzungen
des Werkes ins Italienische, Französische, Spanische, Englische liegen
vor. Eine ausführliche Bibliographie aller Schriften P.s sowie ausgewählter
Sekundärlit. in: L. v. P., Tagebücher, Briefe, Erinnerungen, hrsg.
von Wilhelm Wühr, Heidelberg 1950, 911-920; - [alle nachfolgend
ohne Ortsangabe zitierten Titel sind in Freiburg/Brsg. erschienen]
- Georg Waitz als preußischer Geschichtsmonopolist, in: Der Katholik
55,2 (1875), 435-455; Die kirchlichen Reunionsbestrebungen während
der Regierung Karls V., 1879; Die Correspondenz des Kardinals Contarini
während seiner deutschen Legation 1541, Münster 1880; Johannes Janssen.
1829-1891. Ein Lebensbild, vornehmlich nach den ungedruckten Briefen
und Tagebüchern desselben, 1892; (Hrsg.), überarb. Neuaufl. von Johannes
Janssen, Geschichte des deutschen Volkes seit dem Ausgang des Mittelalters,
8 Bde, 1893-1924; (Hrsg.), Erläuterungen und Ergänzungen zu Janssens
Geschichte des deutschen Volkes, 10 Bde., 1898-1920; Zur Beurteilung
Savonarolas (+ 1498). Kritische Streifzüge, 1898; August
Reichensperger (1808-1895). Sein Leben und sein Wirken auf dem
Gebiete der Politik, der Kunst und der Wissenschaft, 2 Bde., 1899;
(Hrsg.), Ungedruckte Akten zur Geschichte der Päpste vornehmlich im
15., 16. und 17. Jahrhundert, I: 1376-1464, 1904; (Hrsg.), Antonio
de Beatis, Die Reise des Kardinals Luigi d'Aragona durch Deutschland,
die Niederlande, Frankreich und Oberitalien 1517 bis 1518, 1905; Johannes
Janssen, in: ADB 50 (1905), 733-741; Le biblioteche private e specialmente
quelle delle famiglie principesche di Roma, Roma 1906; Allgemeine
Dekrete der römischen Inquisition aus den Jahren 1555 bis 1597, 1912;
Leben des Freiherrn Max von Gagern 1810-1889. Ein Beitrag zur politischen
und kirchlichen Geschichte des 19. Jahrhunderts, Kempten 1912; (Hrsg.),
Eine ungedruckte Beschreibung der Reichsstadt Aachen aus dem Jahre
1561, verfaßt von dem Italiener Fulgenzio Ruggieri, Aachen 1914; Conrad
von Hötzendorf. Lebensbild nach originalen Quellen und persönlichen
Erinnerungen, Wien 1916; Generaloberst Viktor Dankl, 1916; Die Stadt
Rom zu Ende der Renaissance, 1916; (Hrsg.), Briefe von Onno Klopp
an Johannes Janssen, in: Hochland 16, 2 (1919), 229-253, 385-405,
484-511, 578-607; (Hrsg.), Johannes Janssens Briefe, 2 Bde., 1920;
Stiftsprobst Dr. Franz Kaufmann 1862-1920. Ein Lebensbild, 1921; Sisto
V. Il Creatore della Nuova Roma, Roma 1922; Charakterbilder katholischer
Reformatoren des 16. Jahrhunderts, 1924; Der Mainzer Domdekan Dr.
Johann Baptist Heinrich 1816-1891. Ein Lebensbild nach originalen
Quellen und persönlichen Erinnerungen, 1925; Die Fresken der Sixtinischen
Kapelle und Raffaels Fresken in den Stanzen und Loggien des Vatikans,
1925; Selbstdarstellung, in: Sigfrid Steinberg (Hrsg.), Die Geschichtswissenschaft
der Gegenwart in Selbstdarstellungen II, Leipzig 1926, 169-198; Aus
dem Leben des Geschichtsschreibers Johannes Janssen (1829-1891). Mit
einer Charakteristik Janssens, Köln 1929; Tagebücher, Briefe, Erinnerungen,
hrsg. von Wilhelm Wühr, Heidelberg 1950; Briefwechsel mit Franz Xaver
Kraus, hrsg. von Hubert Schiel, in: Rheinische Vierteljahresblätter
19 (1954), 191-233.
Lit.: August von Druffel, Rezension des ersten Bandes
der Papstgeschichte P.s, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen 1887,
449-493; - Friedrich Lauchert, P.s Neubearbeitung der deutschen
Geschichte Janssens, in: Historisch-politische Blätter 126 (1900),
144-156, 211-225; - Ignaz Philipp Dengel (Hrsg.), Das Österreichische
Historische Institut in Rom 1901-1913. Festgabe, L. v. P. zum 60.
Geburtstag dargebracht, 1914; - Ders., L. Frhr v. P., in: Deutsches
Biographisches Jahrbuch 10 (1928), 207-229; - Ders., L. Frhr v.
P., in: HJb 49 (1929), 1-36; - Ders., L. P.s Aufschwung zur katholischen
und großdeutschen Geschichtsauffassung, in: Schönere Zukunft 4 (1929),
649/650, 672/673; - Paul Maria Baumgarten, Bemerkungen zu Bd.
10 und kritische Bemerkungen zu Bd. 11, 12, 13 der Papstgeschichte
P.s, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 46 (1927) und 48 (1929),
232-244 und 416-442; - Heinrich Ritter von Srbik, L. v. P., in:
Neue Österreichische Biographie VII (1931), 201-205; - Wilhelm
Wühr, L. v. P. und das katholische Wissenschaftsideal, in: Der katholische
Gedanke 2 (1933), 113-123; - Heinrich Finke, Voraussetzungslose
katholische Historiker?, in: HJb 53 (1933), 280 (gegen den vorstehenden
Beitrag von Wühr); - Wiard Klopp, Die Beziehung L. P.s zu Onno
Klopp, in: Jahrbuch der österreichischen Leo-Gesellschaft 1934, 18-64;
- Max Braubach, Beiträge zur Geschichtsschreibung der neueren
Zeit, in: HJb 71 (1951), 356-373; - Heinrich Schmidinger: Der
Historiograph der Päpste, in: Wort und Wahrheit 7 (1952), S. 387-389;
- Walter Goetz, L. P. (1854-1928), in: Ders., Historiker in meiner
Zeit. Gesammelte Aufsätze, 1957, 232-245 (zuerst in HZ 145, 1932,
550-563; - vgl. dazu Ludwig Frhr von Pastor jr., Zur Richtigstellung,
in: HZ 146, 1932, 510-515); - Clemens Bauer, L. v. P. Ein Profil,
in: Ders., Gesammelte Aufsätze zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte,
1965, 466-475; - Friedrich Engel-Janosi, Die diplomatische Mission
L. v. P.s beim Heiligen Stuhle, 1920-1928, 1968 (SB Wien, Phil.-hist.
Kl. 254/5); - Gerhard Oberkofler, L. v. P. und die Innsbrucker
Geschichtswissenschaft, in: Tiroler Heimat 33 (1969), 53-68; -
Ders., Die geschichtlichen Fächer an der Philosophischen Fakultät
der Universität Innsbruck 1850-1945, 1969, bes. 89-96; - Wilhelm
Baum, L. v. P. als akademischer Lehrer, in: Tiroler Nachrichten 79,
1970; - Ders., L. v. P. als Wissenschaftler in Tirol, in: Der
Schlern 44 (1970), 291-294 [vgl. dazu: G. Oberkofler, ebd., 493/494];
- Ders., Neue Beiträge zur Habilitation L. Frhrn v. P.s, in: Tiroler
Heimatblätter 45 (1970), 87-89; - Remigius Bäumer, L. P. im Urteil
der Freiburger Philosophischen Fakultät, in: Römische Quartalschrift
74 (1979), 108-123; - Raoul Manselli, L. v. P. Der Historiker
der Päpste, in: Römische Historische Mitteilungen 21 (1979), 111-126;
- Christoph Weber, Der »Fall Spahn« (1901). Ein Beitrag zur Wissenschafts-
und Kulturdiskussion im ausgehenden 19. Jh., 1980; - Karl Rudolf,
Geschichte des österreichischen historischen Instituts in Rom von
1881-1938, in: Römische Historische Mitteilungen 23 (1981); -
Alfred A. Strnad, Marginalien zu den Bemühungen L. P.s um die Leitung
des Österreichischen Historischen Instituts in Rom, in: Innsbrucker
Historische Studien 9 (1986), 125-142; - Richard Schober (Hrsg.),
Theodor Freiherr von Kathrein (1842-1916). Landeshauptmann von Tirol.
Briefe und Dokumente zur katholisch-konservativen Politik um die Jahrhundertwende,
1992.