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Verlag Traugott Bautz
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PICHT, Georg, Prof. Dr., Philosoph, Theologe und Pädagoge, * 9.7. 1913 in Straßburg † 7.8. 1982 in Hinterzarten. - P. wird 1913 als Sohn der Eheleute Werner Picht und Greda Picht, geb. Curtius in Straßburg geboren. Die Prägung durch das Elternhaus, das er stets wegen seiner familiären Tradition und der hohen Bildung rühmt, wird für sein Leben bestimmend. Der Urgroßvater Ernst Curtius war Archäologe und Erzieher des späteren Königs Friedrich III. Der Vater ist neben Eugen Rosenstock einer der Vordenker für die »Erwachsenenbildung«. Die Mutter, Schwester des Romanisten Ernst Robert Curtius und befreundet mit Albert Schweitzer, Eugen Rosenstock und Charles Du Bos, unterrichtet den Sohn selbst in den Fächern Geschichte und Literatur und lehrt ihn die französische Sprache. Aufgrund eines starken Asthma-Leidens zieht die Mutter mit ihm schließlich nach Hinterzarten im Schwarzwald, wo er von dem Altphilologen Josef Liegle Lateinunterricht in der Privatschule Birklehof erhält. Der Unterricht ist unkonventionell, denn Liegle vermittelt die alte Sprache nicht zuerst über die grammatischen Strukturen, sondern als Ganzheit. Von hier aus werden auch die anderen Unterrichtsfächer erschlossen. Diese Lernjahre, die er mit dem Abitur nach drei Schuljahren an einem Freiburger Gymnasium abschließt, sind die Grundlage für seine geisteswissenschaftlichen Interessen und Impuls für seine spätere pädagogische Arbeit. 1924 lernt er den ein Jahr älteren Carl Friedrich von Weizäcker kennen, mit dem ihn der geistige Austausch und eine lebenslange Freundschaft verbindet. Kunst, Literatur und Musik werden ihm nahegebracht, u.a durch die Gespräche mit Sabine Lepsius und Friedrich Gundolf. Nach anfänglichen Überlegungen, die Musik zum Beruf zu machen, entscheidet er sich schließlich für das Studium der Philosophie, der klassischen Philologie und der Pädagogik. Nach dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft Anfang 1933 zeigt sich ihm der Wissenschaftsbetrieb von einer unbekannten und deprimierenden Seite: P. ist enttäuscht angesichts der Reaktionen der Universitäten. Sein zu Beginn des Studiums noch festgegründeter Glaube an die Wissenschaft ist zerstört, denn sie scheint der Wahrheit nicht mehr verpflichtet zu sein. Dieser »Unverbindlichkeit des Geistes« gilt es zu wehren. Einen Ansatzpunkt für Kritik findet P. in der Philosophie Platons. Seine universitäre Ausbildung trägt generalistische Züge, den Kern bilden die intensiven Platon-Studien. P. wird Schüler des in Freiburg lehrenden Martin Heidegger, der ihn in die Problemstellungen von »Sein und Zeit« und die Methodik der aufklärenden Dialektik einführt. 1940 meldet er sich zu Heideggers Seminar an. In den folgenden Jahren setzt er sich darüberhinaus mit den Philosophien Immanuel Kants und Friedrich Nietzsche auseinander. Nach dem Examen wird er Mitarbeiter bei der Kirchenväterkommission der Berliner Akademie der Wissenschaften. 1942 wird er als Assistent und Lehrbeauftragter des altertumswissenschaftlichen Instituts an die Freiburger Universität berufen. Er promoviert im gleichen Jahr über die »Ethik des Panaitios« zum Dr. phil.. In diesen Jahren steht er in enger Verbindung mit seinem Freund Weizäcker und erfährt von den neuesten Erkenntnissen der Kernfusionsforschung aus allernächster Nähe: Die Wahrnehmung von Geschichte und Weltverantwortung haben eine völlig neue Dimension erhalten, als die Möglichkeit zum Bau von Atombomben real geworden ist. P. heiratet Edith Picht-Axenfeld (* 1.1. 1914), von Beruf Pianistin und Cembalistin, die ab 1947 an der Freiburger Musikhochschule unterrichtet. Aus der Ehe gehen fünf Kinder hervor. Nach dem Ende des Dritten Reiches gründet er 1946 überraschend zweiunddreißigjährig ein Internats-Gymnasium. Es ist untergebracht in dem Gebäude der kurz zuvor aufgelösten Schule »Birklehof«. Seit 1940 ist P. dort als Lehrer für Griechisch und Latein tätig gewesen, jedoch aufgrund politischer Differenzen mit dem nationalsozialistisch orientierten Schulleiter 1942 ausgeschieden. Es bedeutet für ihn den Verzicht auf alle bisherige Lebensplanung, als er den Schritt aus der Universität heraus wagt. Aber es ist eine unklare Zeit in Deutschland, die ungewöhnliche Schritte erfordert - die Jahre des »Dritten Reiches« hatten gezeigt, daß die »Verbindlichkeit des Geistes« nur in einer Weise realisierbar sein konnte, die dem Leben, der Gemeinschaft und der Wahrhaftigkeit verpflichtet war. In den Jahren von 1945-56 entwickelt und setzt er sein pädagogisches Konzept als Schulleiter um, in das die bis dahin theoretisch erworbenen Erkenntnisse einfließen. Die enge Verbindung von Denken und Handeln wird konkret, der Unterricht rückt in den Vordergrund der Erziehung, musische und neusprachliche Fächer gewinnen eine zentrale Stellung. Sein Konzept lebt von dem Vertrauen auf die persönliche Entfaltung jedes einzelnen seiner Schülerinnen und Schüler, später der Studentinnen und Studenten, dem Respekt vor der Kultur Europas und der Sorge um die immer mehr in Geschichts- und Zeitlosigkeit versinkende, orientierungslose Gesellschaft, wie er betont. Gemeinschaftserziehung, die Mitverantwortung der Schüler und der Grundsatz der Ehrlichkeit sind Kernpunkte seiner Reformpädagogik. Daß das Feld der Bildung und Erziehung Schwerpunkt des verantwortlichen Engagements werden mußte, wird nicht nur anhand der Internatsgründung sichtbar, sondern kennzeichnet seinen gesamten Lebensweg. P. arbeitet in der Zeit als Schulleiter eng mit der sozialistischen Pädagogin Minna Specht zusammen, die die Odenwaldschule leitet, knüpft Verbindungen zur Jesuitenschule und deren Leiter P. Faller in St. Blasien, den Herrnhutern in Königsfeld oder der anthroposophischen Schule in Stuttgart. 1947 reaktiviert er die (1924 erstmals gegründete) »Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime«. Im Zusammenhang mit der Tätigkeit als Schulleiter steht die Gründung einer wissenschaftlichen Arbeitsstätte zur Erforschung des philosophischen Werkes Platons. Ein großer Teil der auch wissenschaftlich arbeitenden Lehrer vom Birklehof, und weitere Mitarbeiter des Platon-Archivs arbeiten gemeinsam an dem geplanten, schließlich aber nicht verwirklichten Platon-Lexikon. Aber es kommt hier etwas zum Ausdruck, was P. programmatisch vorgibt: die Notwendigkeit von enger Verbindung zwischen Wissenschaft und Bildung. 1951 ist er maßgeblich an der Erarbeitung der sog. »Tübinger Beschlüsse« beteiligt, die eine engere Zusammenarbeit von Universität und Schule zum Thema haben. Als Gutachter wird er 1953 (bis 1963) in den Deutschen Ausschuß für das Erziehungs- und Bildungswesen und den württembergischen Beirat für Bildungsplanung berufen. Die von hier ausgehenden Empfehlungen für eine Reform des Bildungswesens sind maßgeblich von P. beeinflußt. Er beginnt durch rege publizistische Tätigkeit Aufklärung in der Öffentlichkeit zu betreiben. Mit seiner massiven Kritik an der konzeptionsarmen Bildungsarbeit von Bund und Ländern ist er einer der Initiatoren der Bildungsreformdebatte der 50er und 60er Jahre. In zahlreichen Vorträgen und Artikeln macht er aufmerksam auf den sich anbahnenden Notstand und fordert adäquate Konzepte von Staat und Kirche: »Die Bildungsfrage ist ... das Feld, auf dem sich entscheidet, ob die Kirche ihre Verantwortung erkennt ...«, schreibt er 1962 (Die Krise, 468). Für die Publikation »Die deutsche Bildungskatastrophe« erhält er 1965 den Theodor-Heuß-Preis und wird in den PEN-Club gewählt. An der Schnittstelle von Wissenschaft, Erziehung und Politik sieht P. auch die Aufgabe der Kirche, der er sich eng verbunden weiß: die Kirche hat die Aufgabe, im Horizont der Eschatologie, die sie bezeugt, am Ort ihres geschichtlichen Seins Weltverantwortung zu übernehmen. Überhaupt sieht P. einen engen Zusammenhang zwischen der Erinnerung an vergangene, erinnerte Geschichte und zukünftiger, noch zu gestaltender Geschichte: beides verweist auf die Verantwortung des Menschen in Denken und Handeln. Dies impliziert u.a. die Sorge um die Umwelt des Menschen: »Beim Umweltschutz geht es um die einfache Frage, ob das Überleben der Gattung Mensch auf diesem Planeten noch gesichert werden kann« (ZRP 1971, 152). Gleichzeitig stellt er klar, daß nur Wissenschaft und Technik selbst »die Krise, in die uns der naive Umgang mit ihren Möglichkeiten getrieben hat, überwinden« kann (Technik und Utopie, 1972, 353). Der Horizont der Zeit wird in Anlehnung an Heidegger zum philosophischen Grundproblem. In seinen Überlegungen zum Thema »Zeit« entwickelt er eine Theorie, in der die Zeitmodi (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) mit den Modalitäten (Notwendigkeit, Wirklichkeit, Möglichkeit) einander korrespondierend zugeordnet sind. Er will zeigen, daß die Differenz der Modalitäten in der Differenz der Zeitmodi ihre Basis hat, nämlich insofern, als daß der Zeit der Charakter der Irreversibilität immer schon anhaftet. Er kommt zu dem Schluß, daß mit der phänomenologischen Zeit notwendigerweise eine transzendentale Zeit verbunden ist. »Wird auch die transzendentale Zeiterfahrung durch eine Offenbarung Gottes ermöglicht? Aus dem transzendentalen Begriff der Zukunft folgt«, so Picht, »daß dies eine Frage ist, die man nur so lange zu verstehen vermag, als man entschlossen ist, sie offenzuhalten.« (Die Zeit und die Modalitäten, 1971, 76). Eine Freundschaft und die Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno beginnt in diesen Jahren. Mit ihm verbindet P. das Prinzip der Dialektik der Aufklärung. Die Erkenntnis, daß eine Erneuerung des Denkens aus dem Glauben heraus notwendig sei, beeinflußt seine Arbeiten immer stärker. Ab 1958 baut P. auf Vorschlag des Physikers und Mathematikers Günther Howe und im Auftrag der evangelischen Landeskirchen die kurz nach 1945 begründete »Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft« (FEST) in Heidelberg weiter aus und bleibt über 24 Jahre ihr Leiter. Seine besondere Fähigkeit zu institutioneller Formung kann er hier erneut unter Beweis stellen. Die FEST ist das institutionelle Paradigma seines wissenschaftlichen Arbeitens: hier konstituiert P. ein Forum interdisziplinärer Arbeit zwischen Theologen und Vertretern von Natur-, Geistes- und Rechtswissenschaften. Schwerpunkte der Arbeit sind die Soziologie der Bundeswehr, die Friedensforschung, Energiepolitik und die Humanökologie. Zu diesen und anderen Themen veröffentlicht P. zahlreiche Schriften. 1965 wird er auf den Lehrstuhl für Religionsphilosophie der theologischen Fakultät in Heidelberg berufen, den er bis 1978 innehat. Sein 1969 veröffentlichtes Buch »Mut zur Utopie«, eine Studie zu den globalen Problemen und ihren Wechselwirkungen, erfährt eine enorme Resonanz, es wird in neun Sprachen übersetzt. In einer denkwürdigen Dialog-Reihe mit dem Titel »Theologie - Was ist das?«, die P. im Sommersemester 1976 an der Universität Heidelberg mit nahmhaften Theologen führt und bei der P. jeweils auf einen Vortrag antwortet, geht er den Grundfragen von Philosophie und Theologie nach, will die Bedeutung christlicher Theologie für die Gegenwart sichtbar machen. Schwerpunkte seiner philosophischen Arbeiten bilden die systematischen Vorlesungen und Kollegs zwischen 1965 und 1981, die er an der theologischen Fakultät in Heidelberg und an der FEST hält. Er versteht sein Wirken als Herausforderung an Kirche und Theologie, die nach seiner Ansicht zu wenig die aus seinem Denken heraus entwickelten Ansprüche ernstzunehmen bereit ist. Es folgen u.a. Vorlesungen über die Grundlagen der Philosophie bei Kant und Aristoteles. Ende der 60er Jahre wendet er sich wieder verstärkt den Platon-Studien zu. Der intensive Kontakt zu den Studierenden bestimmt seine Lehrtätigkeit. Ziel seiner Vorlesungen ist ihm nicht nur die reine Wissensvermittlung, sondern die Debatte, die Auseinandersetzung zum gegenseitigen Lernen. Während der Studentenproteste 1968 wird er zu einem der wichtigsten Diskussionspartner der Studentinnen und Studenten. Den hochschulpolitischen Auftrag der Universität sieht P. darin, »durch ihre Absolventen in Staat und Gesellschaft ein Bewußtsein zu erzeugen, das eine Universität zu tragen vermag« und zwar unabhängig von (partei-)politischen Vorgaben: »... sie muß Formen des akademischen Lebens, der akademischen Selbstverwaltung und der akademischen Lehre entwickeln, die dazu nötigen, daß sich Professoren wie Studenten in Gebrauch der schwer zu erlernenden Freiheit üben, aus denen moralische wie die politische Kraft der Wissenschaft in Staat und Gesellschaft hervorgeht.« (Universität, 1968, 32) In den Auseinandersetzungen ist es ihm vor allem darum zu tun, daß bei allen Aktionen die Menschenwürde gewahrt bleibt. 1971 wird P. von Bundespräsident Gustav Heinemann in das Kuratorium der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung berufen, nachdem bereits die FEST unter seiner Leitung zu dem wichtigsten kirchlich getragenen Friedensforschungsinstitut auf deutschem Boden geworden ist. 1972/73 weist er in seiner Vorlesung »Kunst und Mythos« auf die Transzendenz von Wahrheit hin, die sich beispielhaft in Form der Kunst anders als etwa in der modernen Wissenschaft dem Betrachter erschließt. Dabei ist für ihn die Kunst neben der Religion, den Wissenschaften und der Natur ein Bestandteil der europäischen Kultur. Im Mythos substanziert sich die unbegreifliche Macht des Nicht-Wissens, von Unerfahrbarem: hier kommt es zur Berührung mit dem Göttlichen in der griechischen Philosophie. In der Vorlesung über Nietzsche wird der Frage nach der Krise des europäischen Denkens nachgegangen, die dieser mit seiner These vom Tode Gottes zuspitzte. Der Weg über Kants Denkfigur von der »Philosophie als Weltbegriff«, den er schon früher beschritten hatte, führt zurück zu Pichts Grundthema einer Philosophie der Verantwortung in der Zeit, »Hier und Jetzt«: er entwirft ein »Humanökologie« genanntes Konzept, das den engen Bezug zwischen Menschen und sozialen Ausformungen in Kulturen, Staaten und Gesellschaften und den Naturphänomenen herstellt. Philosophie ist für P. vor allem anderen die Kunst des Denkens und zwar als verantwortliche Aufgabe. 1978 läßt sich P. emeritieren, um sich nun seinem literarischen Werk zu widmen. Zu einer Veröffentlichung seiner »summa« in dem konzipierten Werk »Im Horizont der Zeit«, mit dem er an den Schlußsatz Heideggers in dessen Hauptwerk »Sein und Zeit« anschließt, kommt es zu Lebzeiten nicht mehr. Er stirbt 69jährig nach kurzer Krankheit in Hinterzarten. Georg Picht, ein umfassend gebildeter Lehrer, hat sein Lebenswerk stets in den Dienst von Gesellschaft gestellt, zunächst als Pädagoge und später als Professor für Philosophie an der theologischen Fakultät. Die Themen seiner Arbeit umfassen die klassische Philosophie ebenso wie besonders die Fragen nach einer globalen Ethik und die Probleme der Pädagogik im Horizont der Zeit, motiviert durch den Gedanken der Notwendigkeit einer Erneuerung der Lebenswelt aus dem Glauben an den einen Gott.
Werke: (Auswahl): Die Idee des Landerziehungsheimes, in: Merkur (27), 1950; (mit Clemens Muenster) Naturwissenschaft und Bildung, Würzburg 1953 (Weltbild und Erziehung 3); Platons Lehre vom Wissen, in: Merkur (66) 7. Jg. Nr. 8, August 1953, 720-743; Wissen des Nichtwissens und Anamnesis: Der Übergang von Sokrates zu Platon, 1953, abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, Philosophische Studien, Stuttgart 1969, 87 ff.; Unterwegs zu neuen Leitbildern? (Weltbild und Erziehung 19), Würzburg 1957; Aus dem Tagebuch eines Schulleiters. Robert Boehringer. Eine Freundesgabe, Tübingen 1957 (wieder abgedr. in der Reihe »Erziehung und Bildung in der industriellen Gesellschaft« (VII), in: Frankfurter Hefte 13. Jg., H.7, Juli 1958, 499-510; auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 40-57); Zehn Thesen über die Höhere Schule, in: Frankfurter Hefte 13. Jg., H.12, Dez. 1958, 831-840 (auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 85-99); Die Voraussetzungen der Wissenschaft, 1958 (wieder abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 11 ff.); Die Erfahrung der Geschichte, Frankfurt a.M. 1958 (Wissenschaft und Gegenwart 19) (wieder abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 281 ff.); Technik und Überlieferung. Die Überlieferung der Technik, die Autonomie der Vernunft und die Freiheit des Menschen, Hamburg 1959; Die Auffassung des Rahmenplanes vom Wesen und Aufgabe der Bildung, in: Die Sammlung 15. Jg., 4/1960, 161-177 (auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 100-124); Der Rahmenplan und seine Auffassung vom Wesen und der Aufgabe der Bildung heute, in: Verband der Volkshochschulen des Landes Rheinland-Pfalz e.V., Sonderinformation 2, 1960; Die Epiphanie der ewigen Gegenwart: Wahrheit, Sein und Erscheinung bei Parmenides, in: Beiträge zur Philos. u. Wissenschaft. W. Szilasi zum 70. Geburtstag, München 1960, 202 ff. (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 36 ff.); Die Politik vernachlässigt die Schule, in: SZ 18.11.1962; Kulturpolitik ist große Politik, in: Zeit, 11.5.1962; Grundprobleme der Schulreform (Vortrag, gehalten im Rahmen der interfakultativen Seminare der Universität Hamburg am 9. November 1961), in: Neue Sammlung 2. Jg., H.4/1962, 219-237 (wieder abgedr. in: Amtsblatt des Hessischen Ministers für Erziehung und Volksbildung, H.1/1963; auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 127-150); Kommentar zum kulturpolitischen Teil des »Memorandums der Acht«, in: Zeit 4.5.1962; Die Stellung der Musik im Aufbau unserer Bildung (Vortrag, gehalten auf dem Elterntag des Landerziehungsheimes Schule Birklehof), in: Neue Sammlung 3. Jg., Mai-Juni 1963, 236-250 (Thesen abgedr. in: Musica H.2, März-Apr 1963, 78 f.; auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 151-172); Die Krise der Kulturpolitik und die Aufgabe der Kirche, in: Lutherische Monatshefte 2. Jg., H.9/1963, 456-468 (auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 193-225); Die Musen. Ein Festvortrag, in: Merkur, Heft 184, Juli 1963, 613-630; Laudatio anläßlich der Verleihung des Friedespreises des Deutschen Buchhandels 1963 an Carl Friedrich von Weizsäcker, in: Carl Friedrich von Weizsäcker, Bedingungen des Friedens, Göttingen 1963, 41964; Der Bildungshorizont des 20. Jahrhunderts (Vortrag, gehalten bei der Jahresversammlung der Landes-Elternvereinigung der höheren Schulen in Bayern e.V. in Landshut am 19.4.1964), in: Neue Sammlung 4. Jg., H.5, Sept-Okt 1964, 403-414 (auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 173-190); Die Force de Frappe als politisches Strukturproblem, in: Merkur (200), Heft 19/11, Okt/Nov 1964, 1034-50 (auch abgedr. in: Verantwortung des Geistes, 1965, 334-355); Der Sinn der Unterscheidung von Theorie und Praxis in der griechischen Philosophie, in: ZEE 8/1964, 321-342 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 108 ff.); Die Kirche in der pluralistischen Gesellschaft, 1964 (abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 226 ff.); Zwei Millionen Schüler mehr - woher sollen die Lehrer kommen? (Die deutsche Bildungskatastrophe I), in: CW, Nr. 5, 31.1.1964, 3-6; Ohne Planung geht es nicht - Das Versagen der Länder (Die Bildungskatastrophe II), in: CW, Nr. 6, 7.2.1964, 8 f.; Bonn weiß von nichts - Das Versagen des Bundes (Die deutsche Bildungskatastrophe III), in: CW, Nr. 7, 14.2.1964, 4 f.; Was sofort getan werden muß (Die deutsche Bildungskatastrophe IV), in: CW, Nr. 8, 21.2.1964, 3-5; Kulturpolitische Zwischenbilanz. Der Bundeskanzler schweigt, in: CW, Nr. 13, 27.3.1964, 19; Das Eis ist gebrochen, aber der Bund ist nicht handlungsfähig, in: CW, Nr. 15, 10.4.1964, 25; Frischer Wind in Baden-Württemberg. Die Bildungsnot meistern, in: CW, Nr. 27, 3.7.1964, 19; Bildungsplanung ist kein Schlagwort, in: CW, Nr. 30, 24.7.1964, 19; Keine Nägel mit Köpfen. Bildungspolitische Initiativen in Scheinlösungen versackt, in: CW, Nr. 47, 20.11.1964, 3; Was ist die Force des frappe? De Gaulles atomarer Alleingang und die Verteidigung Europas, in: CW, Nr. 49, 4.12.1964, 3 f.; Die deutsche Bildungskatastrophe. Analyse und Dokumentation, Freiburg i.Br. 1964, 2München 1965; Die Verantwortung des Geistes. Pädagogische und politische Schriften, Olten/Freiburg i.Br. 1965; Der Gott der Philosophen, Vortrag am 14.6.1965, in: Merkur (215 und 216), 20. Jg., H.2-3, Feb-März 1966, 116-127. 220-229 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 229); Der Gott der Philosophen und die Wissenschaft der Neuzeit (Versuche 6), Stuttgart 1966, 21969; Aufklärung und Offenbarung, 1966 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 183 ff.); Struktur und Verantwortung der Wissenschaft im 20. Jahrhundert, 1966 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 343 ff.); Grundlinien einer Philosophie der Musik, in: Merkur (220), 20. Jg., H.7, Juli 1966, 710-728 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 408 ff.); Aufgaben und Möglichkeiten einer evangelischen Laienorganisation, Berlin/Witten 1967; Prognose, Utopie, Planung. Die Situation der Menschen in der Zukunft der technischen Welt (Schriften der Vereinigung deutscher Wissenschaftler), Stuttgart 1967, 21968 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 373 ff.); Der Begriff der Verantwortung, in: Kirche und Staat. FS H. Kunst, Berlin 1967, 189 ff. (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung 1969, 318 ff.); Grundlagen eines neuen deutschen Nationalbewußtseins, in: Merkur (226), H.1, Jan 1967, 1-18; Was heißt aufgeklärtes Denken?, in: ZEE 1967, 218-230; Erwachsenenbildung - die große Bildungsaufgabe der Zukunft, in: Merkur (239) 22. Jg., H.3, März 1968, 193-208 (auch abgedr. in: Bethel 6/1970, 3-20); Der Sinn der Unterscheidung von Theorie und Praxis in der Philosophie der Neuzeit, 1968 (abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 135 ff.); Die Reformation als Auftrag und Wagnis, 1968 (auch abgedr. in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung, 1969, 163 ff.); In der Umstellungskrise des politischen Bewußtseins. Gespräch mit Prof. Dr. Georg Picht über die »Notgemeinschaft evangelischer Deutscher«, in: EvKomm, 1968, 303-305; Was erwarten Staat und Gesellschaft von der Universität? (Vortrag zur Eröffnung einer Vortragsreihe im Studium Generale an der Universität Heidelberg, Wintersem. 1967/68), in: Merkur (238), H.1, Jan-Febr 1968, 18-32; Erziehung als Therapie der Gesellschaft, in: Bethel, Heft 1, 1968, 23-28, 21969; Atonale Philosophie. Theodor W. Adorno zum Gedächtnis, in: Merkur 23. Jg., H.10/1969, 889-892 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, Stuttgart 1980, 245-248); Die Dimensionen der Universalität von Johann Sebastian Bach. Festvortrag auf dem 44. Deutschen Bachfest in Heidelberg am 25.6.1969, in: Ruperto-Carola, XXI. Jg., Bd. 47, Heidelberg 1969, 105-112 (auch abgedr. in: Merkur, 23/1969, H.12, 1113-1124; auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 260-272); Die großen Zukunftsaufgaben, München 1969; Kirche/Gesellschaft und Bewußtseinsbildung. Ein Kommentar zum Gesamtplan für ein kooperatives System der Erwachsenenbildung, in: EvKomm 1969, 9-12; Was fordert die Zukunft von uns?, in: Merkur, H.249, 1/1969, 1-19; Wahrheit - Vernunft - Verantwortung. Philosophische Studien, Stuttgart 1969; Mut zur Utopie. Die großen Zukunftsaufgaben. 12 Vorträge, München 1969, 21970; Ist eine Weltordnung ohne Krieg möglich? Aufgaben und Möglichkeiten der Friedensforschung, in: Wolfgang Huber (Hrsg), Historische Beiträge zur Friedensforschung (Studien zur Friedensforschung 4), Stuttgart/München 1970, 7-20; Krieg und Frieden?, München 1970; Die Massenmedien und die Zukunft der Gesellschaft, in: Merkur (263), 24. Jg. H.3, März 1970, 199-208; Theologie in der Krise der Wissenschaft?. Günther Howe in memoriam, in: EvKomm 1970, 199-203; Vorrede, in: Freie Schule, 1971; Hrsg. (mit Wolfgang Huber), Was heißt Friedensforschung? (Mit einem Vorwort von Heinz Eduard Tödt), Stuttgart/München 1971, Was heißt Friedensforschung?, in: Merkur (274), H.2, Febr 1971, 105-122 (auch abgedr. in: Ders.(W. Huber, Was heißt Friedensforschung, 13 ff.); Kants transzendentale Grundlegung des Völkerrechts, in: Aufrisse. Almanach des Ernst Klett-Verlages 1946-1971, Stuttgart 1971, 223-279 (wieder abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 21-56); Die Zeit und die Modalitäten, in: Hans Peter Dürr (Hrsg), Quanten und Felder, FS zum 70. Geb. von Werner Heisenberg, Braunschweig 1971, 67-76 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 362-374); Die Ironie des Sokrates, in: Hans Walter Wolff (Hrsg), Probleme biblischer Theologie, FS Gerhard von Rad zum 70. Geb., München 1971, 383-401 (wieder abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 221-238); Enzyclopädie und Bildung (nach einem Vortrag, gehalten bei einer Veranstaltung des Bibliographischen Instituts zur Vorstellung des ersten Bandes der neuen Auflage von Meyers Enzyklopädischen Lexikon, 18.3.1971), in: Merkur (279), H.7, Juli 1971, 633-639 (wieder abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 249-255); Freiheit zur Distanz. Probleme einer Strukturreform der evangelischen Kirche, in: EvKomm 1971, 314-317; Wissenschaftler und wissenschaftliche Institutionen in der Welt von morgen, in: Internationale Dialog Zeitschrift H.2, 4/1971, 98-108; Vorwort, in: Gesellschaftliche Funktion des freien Schulwesens in der Bundesrepublik Deutschland, 1971, 21976; Umweltschutz und Politik, in: Zeitschrift für Rechtspolitik 4. Jg., H.7/1971, 152-158 (wieder abgedr. in: Ernst von Weizäcker, Humanökologie und Umweltschutz (Studien zur Friedensforschung 8), München 1972, 80-94; wieder abgedr. in: Theologie und Kirche im 20. Jahrhundert, Stuttgart/München 1971, 21972); Probleme einer Strukturreform der Evangelischen Kirche, in: Theologie und Kirche im 20. Jahrhundert, München/Stuttgart 1972, 31 ff.; Theologie in der Krise der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, in: Theologie und Kirche im 20. Jahrhundert, München/Stuttgart 1972, 152-158; Ökologie und Politik, Süddeutscher Rundfunk, 8.10.1972; Ökologische Planung und industrielle Planung, Frankfurt a.M. 1972; Technik und Utopie (Vortrag, gehalten auf der Abendveranstaltung der Kerntechnischen Gesellschaft im Deutschen Atomforum e.V. anläßlich der Reaktortagung 1972 am 11.4.1972 in Hamburg), in: atomwirtschaft - atomtechnik Jg. 17, H.7, Juli 1972, 348-353; Wissenschaftliche Politikberatung und Umweltschutz, in: Merkur (288), Jg. 26 H.4, April 1972, 309-319; Philosophie und Politik, in: Merkur (291), Heft 8, Aug 1972, 617-623; Die Demontage der Natur, in: EvKomm 1972, 202-204; Hrsg. (mit Constanze Eisenbart), Frieden und Völkerrecht, Stuttgart 1973, darin: Philosophie und Völkerrecht. Die antropologischen Voraussetzungen des Rechtes, 170-234 (wieder abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 57-115); Wir brauchen neue Überzeugungen. Von der Wechselwirkung zwischen Wachstum und Werten, in: EvKomm 1973, 329-332; Die Politiker verschweigen die Wahrheit. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Georg Picht, in: EvKomm 1973, 747-750; Die Dialektik von Theorie und Praxis und der Glaube, in: ZthK, H.1, 1973, 101-120; Die Bedingungen des Überlebens. Von den Grenzen der Maedows-Studie, in: Merkur (299), H.3, März 1973, 211-222; Der Luxus falscher Werte. Interview, in: DAS 5/1973, 4; Illusion oder Radikalkur. Interview, in: DAS 6/1973, 5; Bildungsreform mal anders gesehen. Interview, in: Welt der Arbeit, 8/1973, 7; Wir brauchen neue Überzeugungen, in: Neue Ziele für das Wachstum, München 1973, 130 ff.; Laudatio anläßlich des Abschieds von Anneliese Schäfer und Dr. Walter Schäfer von der Odenwaldschule am 8.7.1972, abgedr. in: Neue Sammlung 13. Jg. 1973, 100-103; In der Grauzone von Moral und Erkenntnis. Die Verantwortung der Wissenschaft, in: EvKomm 1974, 136-139; Brot und Frieden. Ein Vortrag, in: EvKomm 1974, 758-761; Vortrag: Wer Frieden will, muß die Welt verändern (Tagung der New School for Social Research in Bonn), in: FR, Nr. 150, 3.7.1974, 16; Requiem für eine Reform. Weil die Bildungsreform zu viel Geld kostet, muß sie vom Tisch, in: DAS Nr. 25, 23.6.1974, 3; Vorwort, in: Soziale Funktion der freien Schulen in der Bundesrepublik, 21976; Theorie und Meditation, in: Merkur (311), 28. Jg. H.4, April 1974, 301-315 (wieder abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 391-406); Die Wertordnung einer humanen Umwelt, in: Merkur (315), 28. Jg. H.8, August 1974, 707-714; Die Dynamik der Geschichte (Vortrag bei der Jahresversammlung des Club of Rome), in: Gütersloher Monatshefte, H.11, 1974; Zum geistesgeschichtlichen Hintergrund der Lehre von den Menschenrechten, in: J. Delbrück/ K. Ipsen/ D. Rauschning (Hrsg), Recht im Dienst des Friedens, FS Eberhard Menzel zum 65. Geb., Berlin 1975, 289-305 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 116-132); Unter dem Diktat der physikalischen Zeit, in: EvKomm 1975, 75-77; Zum Begriff des Friedens, in: Forschung für den Frieden, Boppard 1975, 45 ff.; Zum geistesgeschichtlichen Hintergrund der Lehre von den Menschenrechten, in: Recht und Dienst des Friedens, 1975, 289-305; Philosophie oder vom Wesen und rechten Gebrauch der Vernunft, in: Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Mannheim 1975 ff., (wieder abgedr. in: Forum Heute, 2, Mannheim/Wien/Zürich 1979, 199 ff.; auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 11-17); Im Horizont des Universums - Die geschichtliche Natur des Menschen, in: Lutherische Monatshefte 15. Jg., H.5-6, Mai-Juni 1976, 256-259. 305-308; Die geschichtliche Natur des Menschen. Zum Thema »Antropologie«, in: Mensch und Technik - Leben und Tod, epd-Dokumentation Nr. 23/1976, 5-18 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 165-181); Die Macht des Denkens, in: Günther Neske (Hrsg), Erinnerung an Martin Heidegger, Pfullingen 1977, 197-205 (auch unter dem Titel »Gewitterlandschaft«, in: Merkur, 31. Jg. H.10/1977, 960-975; unter dem Titel »Erinnerungen an Martin Heidegger«, in: Hier und Jetzt, 1980, 239-244); Stilles Zentrum im Sturm, in: EvKomm 1977, 234 f.; Eröffnungsrede anläßlich des Anbaus an der Evangelischen Studiengemeinschaft am 26.2.1977, in: Informationsblatt Nr. 23a der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Heidelberg, März 1977; Hrsg, Theologie was ist das?, Stuttgart 1977 (mit eigenen Beiträgen auf den Seiten: 7-8. 9-47. 67-74. 95-106. 127-137. 163-174. 207-216. 247-259. 277-287. 311-322. 341-353. 373-385. 403-413. 435-447. 467-478. 503-515); Was ist Philosophie?, Stuttgart 1978; Zum philosophischen Begriff der Ethik, in: Wolfgang Huber/Christopher Frey u.a. (Hrsg), Schöpferische Nachfolge, FS Heinz Eduard Tödt (Texte und Materialien der Forschungsstätte der Evang. Studiengemeinschaft, Reihe A, 5), Heidelberg 1978, 61-94 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 137-161; auch abgedr. in: ZEE 1978, 243-270); Hrsg. (mit Constanze Eisenbart), Wachstum oder Sicherheit?, München 1978; Rechtfertigung und Gerechtigkeit - Die Verantwortung des Christen in der wissenschaftlich-technischen Welt, in: Walter Strolz (Hrsg), Vom Geist, den wir brauchen. Mit Beiträgen von Josef Blank, Alfons Deissler, Hermann Dembrowski, Magnus Löhner, Hans Jochen Margull, Georg Picht. Freiburg/Basel/Wien 1978, 195-220 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 202-217); »Ist Humanökologie möglich?«, in: Constanze Eisenbart (Hrsgin), Humanökologie und Frieden, Stuttgart 1979, 15 ff.; »Zum Begriff des Maßes«, in: Constanze Eisenbart (Hrsgin), Humanökologie und Frieden, Stuttgart 1979, 418 ff.; »Utopie und Hoffnung«, in: Constanze Eisenbart (Hrsgin), Humanökologie und Frieden, Stuttgart 1979, 477 f.; Was ist Literatur?, in: Frankfurter Hefte, H.11/1979, 53-64 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 273-286); Nachdenken nicht gefragt. Weizäckers Institut für Friedensforschung geschlossen: ein einzigartiges Forschungsinstitut wird mit dem Leiter pensioniert, in: Zeit 11, 7.3.1980, 51; Wir brauchen ein globales Jalta, in: DAS 24, 15.6.1980, 3; Der Staat und das Gewissen. Überlegungen zur Entscheidung über die Kriegsdienstverweigerung, in: EvKomm 1980, 70-74; Wehrpflicht und Verweigerung. Der Staat und das Gewissen seiner Bürger (II.), in: EvKomm 1980, 135-138; Hier und Jetzt. Philosophieren nach Ausschwitz und Hiroshima, Bd. I, Stuttgart 1980, Bd. II, Stuttgart 1981; Die Idee des Fortschritts und das Problem der Zeit, in: Ursula Westphal/ Otto Westphal/ Gabriele Staudinger (Hrsg), Reflexionen über Fortschritt, Freiburg 1980, 102-122 (auch abgedr. in: Hier und Jetzt, 1980, 375-390); Erziehen - was ist das?, in: Frankfurter Hefte 5/1981, 61-66; Gleichgewicht durch Politik!, in: DAS 1, 3.1.1982, 3; Die Zusammengehörigkeit von Physik, Politik und Philosophie, in: universitas 12/1982, 1235-1244; Eröffnungsansprache 1946, in: Schule Birklehof (Hrsg), 50 Jahre Birklehof. Bilder und Texte 1932-1982, Hinterzarten 1982; Kants Religionsphilosophie, Stuttgart 1985; Kunst und Mythos, Stuttgart 1986, 21987; Aristoteles »De Anima«, Stuttgart 1987; »Ursprüngliche Phänomene« (1951), in: Neue Sammlung 1/1990, 23 f.; Platons Dialoge »Nomoi und Symposion«, Stuttgart 1990; Nietzsche, Stuttgart 1988; Der Begriff der Natur und seine Geschichte, Stuttgart 1989, 21990; Glauben und Wissen, Stuttgart 1991; Zukunft und Utopie, Stuttgart 1992. - Hrsg.: (mit Fritz Linn und Minna Sprecht) Aus den deutschen Landerziehungsheimen, 1957 ff.; Weltbild und Erziehung 1954 ff.; Studien zur politischen und gesellschaftlichen Situation der Bundeswehr, Bde I. - III., 1965 und 1966; EvKomm 1968-1982; (mit Heinz Eduard Tödt), Studien zur Friedensforschung, Bde 1-15, Stuttgart 1969-1976; (mit Wolfgang Huber und Heinz Eduard Tödt): Forschungen und Berichte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Bde 1-15, 1969 ff.
Lit.: (Auswahl): Harald Scherf, Rez. zu: G. Picht, Mut zur Utopie, in: EvKomm 1970, 175 f.; - Eduard Buess, Rez. zu: Georg Picht, Hier und Jetzt, Bd. II, 1981, in: ThZ 39. Jg., H.3, 1983, 190 f.; - Oskar Fehrenbach, In Abgründe hinein fragen. Zum Tode des Philosophen Georg Picht, in: StZ 181, 16.8.1982, 17; - Konrad Adam, Der Mann der die Geister rief. Zum Tode von Georg Picht, der vor der Bildungskatastrophe warnte, in: FAZ 182, 10.8.1982, 19; - Robert Leicht, Furchtsam aus Ehrfurcht. Zum Tode von Georg Picht, in: SZ 12, 182, 11.8.1982, 12; - Anonymus, Georg Picht, in: FR 10.8.1982; - Enno Rudolph, Georg Picht†, in: DAS 33, 15.8.1982, 11; - Andreas Wild, Folgenreiche Kassandra. Zum Tode des Bildungspolitikers Georg Picht, in: Welt 183, 10.8.1982, 13; - Anonymus, Philosoph Georg Picht gestorben, in: NZZ 184, 12.8.1982, 26; - Rolf Zundel, Sokrates unter den Journalisten. Ruhestörer aus Überzeugung: Georg Picht (1913-1982), in: Zeit 33, 13.8.1982, 8; - Anonymus, Georg Picht gestorben, in: Spiegel 33, 16.8.1982, 176; - Carl Friedrich von Weizsäcker, Zeugnis einer Lebensfreundschaft. Zum Tode des Heidelberger Philosophen Georg Picht (9. Juli 1913 - 9. August 1982), in: DAS 34, 22.8.1982, 9; - Paul F. Reitze, Kassandra in der Wüste. Eine Horrorvision, die sich ganz anders erfüllt hat. Zum Tode Georg Pichts, in: RheinMerkur 33, 13.8.1982, 16; - Ludwig von Friedeberg, Der Aufstand eines einzelnen gegen die herrschende Bildungslehre. Welche Bedeutung hatte Georg Picht für die Bildungspolitik?, in: Vorwärts 34, 19.8.1982, 15; - Hellmut Becker, Georg Picht als Erzieher, in: Neue Sammlung, 6/1983, 562-573 (auch in: Deutsche Landerziehungsheime. Konzepte und Erfahrungen, 1983, 79-84); - Horst Wollenweber, Die deutsche Bildungskatastrophe zwanzig Jahre nach G. Pichts Artikelserie. H. Wollenweber im Gespräch mit Prof. Dr. Heinrich Wottawa, in: bildung real, 2/1984, 31 f.; - Heinrich Wottawa, 1964-1984: 20 Jahre deutsche Bildungskatastrophe, in: Die Realschule, 3/1984, 94 f.; - Christian Link (Hrsg), Die Erfahrung der Zeit. Gedenkschrift für Georg Picht, Stuttgart 1984; - Hartmut von Hentig, Satura lanx - Versuch einer pädagogischen Autobiographie, in: Rainer Winkel (Hrsg), Deutsche Pädagogen der Gegenwart, Bd I, Düsseldorf 1984, 111-136; - Georg Picht - Philosophie der Verantwortung, Stuttgart 1985; - Bernhard Schneider (Hrsg), Das 199 Jahrzehnt. Gesellschaft, Bildung, Politik - eine Bestandsaufnahme und ihre Perspektive 20 Jahre nach Georg Picht. 17. Mühlheimer Kongreß vom 17. Sept. - 19. Sept. 1984, Paderborn 1985; - Christoph Fuehr, Spätfolgen einer unrealistischen Bildungspolitik, in: Die Realschule 3/1986, 111 f.; - Günther Schnuer, Die deutsche Bildungskatastrophe: 20 Jahre nach Picht - Lehren und Lernen in Deutschland, Herford 1986; - Ilse Tödt (Hrsgin), Platon-Miniaturen für Georg Picht (Texte und Materialien der Forschungsstätte der Evang. Studiengem. Reihe A, 25), Heidelberg 1987; - Doris Knab, Das Landerziehungsheim Schule Birklehof, in: Bildung und Erziehung 4/1987, 401-412; - Friedrich Kabermann, Die Kunst des Denkens. Georg Pichts Philosophie der Zukunft und die Zukunft der Philosophie, in: Neue Sammlung 3/1987, 406-416; - Carl Friedrich von Weizsäcker, Bewußtseinswandel, München 1988, 21991; - Markus Hippenbauer, Mythos und Subjektivität. Aspekte neutestamentlicher Entmythologisierung in Anschluß an Rudolf Bultmann und Georg Picht (= Hermeneutische Untersuchungen zu Theologie 31), Tübingen 1992.
Peter Noss
Literaturergänzung:
Richard Klein (Hrsg.), Das Ganze und der Zwischenraum. Studien zur Philosophie Georg Pichts, Würzburg 1998. Mit Beiträgen von Carl Friedrich von Weizsäcker, Christoph Jamme, Markus Huppenbauer, Hans Ulrich Reck, Richard Klein, Brigitte Hilmer, Rolf Neumann und Enno Rudolph; - Richard Klein, Einheit und Diversion bei Georg Picht, in: Concordia. Internationale Zeitschrift für Philosophie 38 - 2000 (Hrsg. Raèl Fornet-Betancourt), 3-20.
Letzte Änderung: 23.12.2007