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Band XIX (2001)Spalten 1057-1076 Bernd Kettern

PIEPER, Josef, einer der bekanntesten christlichen Philosophen der Gegenwart, * 4. Mai 1904 in Elte bei Rheine/Münsterland, † 6. November 1997 in Münster. - Der Vater war Lehrer. Berufsbedingt siedelte die Familie im Herbst 1912 nach Münster um. Später wurde der Vater dort Rektor der St.-Josefs-Schule. 1923 legte P. erfolgreich die Abiturprüfung am Gymnasium Paulinum in Münster ab. Er hatte sich bereits als Heranwachsender der Jugendbewegung angeschlossen. Zwischen Mai und Oktober 1923 unternahm er eine ausgedehnte Reise nach Dänemark, Schweden und Island. In der Jugendbewegung lernte er auch Romano Guardini kennen und schätzte ihn sehr. Vielleicht wurzelt in dieser Begegnung die spätere Hinwendung zum Themenkreis um Liturgie und Kult, Fest und Feier. P. studierte zwischen Herbst 1923 und 1928 in Berlin und Münster Philosophie, Rechtswissenschaft und Soziologie; anfänglich hatte sich P. zudem als Theologiestudent einschreiben lassen. Die frühe Begeisterung für Kierkegaard wurde bereits während der Schulzeit abgelöst von einer intensiven Beschäftigung mit Thomas von Aquin, dem neben Platon eigentlichen "Lehrer" in der geistigen Biographie P.s. P.s zentrales Interesse galt der Philosophie, die ihm in seinem Bestreben "die Bedeutung des Wirklichkeitsganzen" für sich zu erschließen immer wichtiger wurde. 1928 erfolgte die Promotion zum Dr. phil., daran schloß sich eine vierjährige Assistenztätigkeit in Münster an am sozialwissenschaftlichen "Forschungsinstitut für Organisationslehre und Soziologie" bei der Westfälischen Wilhelms-Universität (Prof. Dr. Johann Plenge). P. war ab 1932 acht Jahre als freier Schriftsteller tätig. So wirkte er beispielsweise zwischen 1929 und 1933 als Filmkritiker des "Münsterischen Anzeigers" (über 250 Kritiken unter dem Kürzel 'jap'). Ab 1935 war er zudem als leitender Mitarbeiter am "Institut für neuzeitliche Volksbildungsarbeit" in Dortmund angestellt. Am 23.4. 1935 heiratete P. Hildegard Münster, das Ehepaar lebte in Dortmund. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. 1938 siedelte die Familie nach Münster um. P. arbeitete weiterhin am Institut als freier Mitarbeiter. Zum 1.2. 1940 wurde er in den heerespsychologischen Dienst einberufen. Als die Eignungs-Prüfstellen im Dezember 1942 aufgelöst wurden, endete der Dienst in der Wehrmacht. Ab Januar 1943 fungierte P. als Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Hauptfürsorgestelle der Provinz Westfalen. Im Rahmen dieser Tätigkeit führte er Eignungsuntersuchungen an Schwerkriegsbeschädigten durch. Im Oktober 1944 erfolgte nochmals eine Einberufung, dieses Mal zur Luftwaffe. Der März 1945 brachte die Versetzung an das Reservelazarett Bigge (Ruhr), erneut führte P. Eignungsuntersuchungen durch. April bis Juli 1945 erlebte P. in Kriegsgefangenschaft. Anschließend nahm er seine Tätigkeit bei der Hauptfürsorgestelle wieder auf. Im Oktober 1945 begann das Habilitationsverfahren an der Philosophischen Fakultät der Universität Münster. Nachdem er zum 1.2. 1946 als Philosophie-Dozent an die Pädagogische Akademie Essen berufen worden war, habilitierte sich P. im Juli 1946. Am 29.7. 1946 erfolgte die Ernennung zum Professor auf Lebenszeit in Essen. Nebenher lehrte P. als Privatdozent in Münster. Im Frühjahr 1949 begegnete P. anläßlich einer auf Einladung des British Council zustandegekommenen Englandreise T.S. Eliot. Ein Jahr später wurde P. außerplanmäßiger Professor an der Philosophischen Fakultät in Münster, nachdem er in früheren Jahren bereits einmal eine Berufung auf den philosophischen Lehrstuhl der Theologischen Fakultät abgelehnt hatte. Im Mai 1959 erst erfolgte die Ernennung zum ordentlichen Professor für "Philosophische Anthropologie" an der Westfälischen Wilhelms-Universität, wobei P. die nebenamtliche Tätigkeit in Essen beibehielt. P. erhielt ab 1946/47 mehrere Rufe an in- und ausländische Universitäten (Notre Dame/Indiana, Göttingen, Frankfurt a.M., Mainz, München), lehnte diese jedoch ab. Zahlreiche Gastprofessuren in Deutschland, Spanien, Indien, USA, Kanada und Lichtenstein sowie Vortragsreisen durch die ganze Welt trugen zu seiner enormen internationalen Bekanntheit bei. In Münster lehrte P. auch über seine Emeretierung im Jahre 1972 hinaus, seine Vorlesungen zählten bis 1996 zu den bestbesuchten der ganzen Universität. Erst 92jährig beendete er sie abrupt nach 50jähriger akademischer Lehrtätigkeit. P. war Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Institutionen, so zum Beispiel der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften (berufen 1954 in die damalige "Arbeitsgemeinschaft für Forschung"), des internationalen PEN-Clubs, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Société Philosophique de Louvain (seit 1954) und der Pontificia Accademia Romana di San Tommaso d'Aquino (seit 1980). P. wurde vielfach ausgezeichnet. Seit 1964 war er Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität München, seit 1974 der Theologischen Fakultät Münster, seit 1985 der Katholischen Universität Eichstätt, seit 1990 der Catholic University of America und seit 1996 der Internationalen Akademie für Philosophie in Lichtenstein. 1968 wurde er in New Orleans mit der "Aquinas Medal" ausgezeichnet, 1974 erfolgte die Ernennung zum Kommtur des päpstlichen Gregorius Ordens, 1979 die Auszeichnung mit der "Paulus Plakette" der Stadt Münster und 1980 mit dem "Doxa"-Preis der Philosophischen Akademie von Mexiko, 1981 erhielt er den Guardini-Preis, 1982 in Bern den "Balzan-Preis". Dazu kamen 1987 in Chicago der "Ingersoll-Preis" für wissenschaftliche Prosa, das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 1989 zeichnete ihn die Republik Österreich mit dem Grossen Goldenen Ehrenzeichen aus und 1990 war er Träger des Ehrenringes der Görres-Gesellschaft, 1994 wurden die Ehrungen mit der Verleihung der Goldenen Eule der Sokratischen Gesellschaft Mannheim abgerundet. - P. wurde wiederholt mit dem Wort Fichtes in Verbindung gebracht: "Was für eine Philosophie man wähle, hängt ... davon ab, was man für ein Mensch ist." P. wurzelte in einem zutiefst gläubigen Denken. Die christliche Tradition wußte er auf außergewöhnliche Weise vielen Lesern und Hörern lebendig zu machen. Sein Interesse galt einer Verbindung der Themen der christlichen Philosophie mit Gedanken der griechischen Philosophie. P. hielt die Verbindung von Vernunft und Glaube für ein Kennzeichen der Existenzsituation des Menschen. Die unantastbare Würde und die Bestimmung des endlichen Geistes sind aus seiner Wahrheitsfähigkeit zu verstehen. P. bewegte sich mit seiner Auffassung zwischen dem Essentialismus der Neuscholastik und der existenzialischen Reduktion. Seine Position ist nicht mit einem Fideismus gleichzusetzen. Der Philosophierende überschreitet für P. den theoretisch-methodischen Bereich der reinen Philosophie und bezieht eine theologische Position, da menschliches Grundverhalten zur Wirklichkeit nur möglich wird "aus der Totalität der menschlichen Existenz, wozu eben auch und gerade die letzten Stellungnahmen gehören" (Was heißt Philosophieren?). P. philosphierte aus einem Bewußtsein der lebendigen Bedeutung der Tradition heraus, die er für die heutige Zeit und die Probleme der Gegenwart nutzbar machen wollte. Odo Marquardt interpretierte P.s Philosophie geradezu als Vollzug der Tradition. Tradition war für P. das Erschließen der bedeutungsvollen Erfahrungen und Wahrheiten im Bewußtsein der Gefährdung, dass ein Verzicht auf kritisches Hinterfragen sie zur Belastung werden läßt. Das Wertvolle an ihr ist "die Reinerhaltung und die Unversehrtheit der eigentlichen menschlichen Lebenshabe, jener urtümlichen Mitgift an Wahrheit über den Menschen selbst und über die Welt, um die Bewahrung jenes Erbes, wovon der Mensch, nicht allein der erkennende, sondern auch der tätige, sich nährt und wovon er im Grunde lebt" (Tradition als Herausforderung). Innerhalb der universitären Philosophie nahm P. zweifellos eine Sonderstellung ein, die Zunft tat sich schwer, ihn einzuordnen. Die ihm spezifische Art des Philosophierens stieß in Zeiten des Abschieds von der Metaphysik auf Widerstand. "P. hat stets nach der aristotelischen Maxime philosophiert, eine noch so unvollkommene Erkenntnis der erhabenen Dinge sei erstrebenswerter als das sicherste Wissen von Belanglosem" (Ludger Oeing-Hanhoff). "Er war mehr Philosoph als Wissenschaftler" (Fernando Inciarte). In seinem Werk finden sich zahlreiche, vom Umfang her eher schmale, vom Inhalt her jedoch sehr gewichtige Schriften. 1974 benannte der Verleger Heinrich Wild anläßlich des Erscheinens des ersten Schriftenverzeichnisses drei Faktoren, denen es wesentlich zu verdanken sei, dass "aus dem Mosaik vieler kleiner Bücher eine so eigentümlich konturierte geistige Landschaft" entstehen konnte: die schriftstellerische Existenz aus einem als selbstverständlich empfundenen, unanfechtbaren christlichen Glauben; die Gabe des Wortes; eine unvergleichbare Arbeitsdisziplin. Helmut Kuhn unterschied einmal drei Gruppen von Büchern P.s: zunächst die "sokratischen", die der Entfaltung der anthropologischen Ethik gewidmet seien, sodann die "platonischen oder noetischen", die auf das im Menschen abzielten, was über den Menschen und das Menschliche hinausweise - in ihnen werden Themen wie Tradition, Fest, Kontemplation, Tod und Unsterblichkeit sowie die Philosophie behandelt -, und schließlich als dritte Gruppe die Bücher über Thomas von Aquin. Nach Otto Hermann Pesch hat P. tiefe Einsicht in die Spiritualität der thomanischen Theologie ermöglicht, mit ihm möchte man Thomas treffend als Thomas a Creatore bezeichnen. T.S. Eliot charakterisierte P.s Bedeutung einmal folgendermaßen: "Er setzt in den gebührenden Rang innerhalb der Philosophie das wieder ein, was der schlichte Verstand unnachgiebig dort anzutreffen verlangt: Einsicht und Weisheit." P.s Schriften wurden in viele Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von weit über einer Million Exemplare. Sie wurden nicht nur in akademischen Kreisen gelesen, sondern erfreuen sich bis heute einer breiten Leserschaft. Seine Sprache führte viele Leser und Hörer zur philosophischen Erschließung der Welt. "P.s Sprache ist lakonisch genau, durchsichtig, nirgends unnötig schwer oder künstlich leicht - sie hat etwas Ausgeruhtes, Normales." (Hans Maier). P. s Philosophieren wußte sich zudem der modernen Medien zu bedienen. So verfaßte er mehrere Fernsehspiele und Hörspiele, in denen platonische Dialoge thematisch verarbeitet wurden. Teilweise standen diese in Münster und Innsbruck in der ersten Hälfte der 80er Jahre auf dem Spielplan der Theater. Schallplatten, Rundfunkansprachen, Fernsehsendungen und Tonbänder steigerten zusätzlich P.s Bekanntheit. Den Beginn des Schrifttums markieren einige Schriften zur Enzyklika "Quadragesimo anno", deren amtliche Übersetzung er sogar überarbeitete, weil sie ihm nicht dem radikaleren Geist des Originals zu entsprechen schien. P.s ausgeprägtes Interessen an den Zusammenhängen der menschlichen Sozialität dokumentierte sich auch in der Folge. Die "Grundformen sozialer Spielregeln" erschienen 1933. Es war der Ertrag der mehrjährigen Assistententätigkeit bei dem Münsteraner Soziologen Johann Plenge. Plenge war auch, trotz all seiner Umstrittenheit ein wertvoller Anreger für P., weil er oft scheinbar weit auseinander liegende Themenstellungen miteinander fruchtbar zu konfrontieren wußte. Das Buch selbst wurde bereits ein Jahr später von den Nazis verboten. Der Verleger Jakob Hegner, vom Judentum zum Katholizismus konvertiert, regte die Behandlung der sieben Haupttugenden an. Diese Werke erstrecken sich über den Zeitraum zwischen 1934 und 1972. In zwei Sonderausgaben (Das Viergespann, München 1963 und lieben, hoffen, glauben, München 1986) finden sich diese separat erschienenen Schriften gesammelt. "Vom Sinn der Tapferkeit" entstand in der Vorkriegszeit. Diese Thomasinterpretation des Jahres 1934 schien vom Titel her gut in die "neue Zeit" zu passen, die Schrift wurde von oberflächlich lesenden Nazi-Lektoren sogar offiziell empfohlen, vom Inhalt her war P. Tapferkeitsschrift deren Intention jedoch gänzlich entgegengesetzt. Das bereits 1933 fertiggestellte Manuskript war mehrfach von katholischen Verlagen ob dieser Problematik abgelehnt worden. P. wollte in der Folge den ursprünglichen Sinn der abendländischen Tugendlehre von Mißdeutungen befreien. Er vertrat eine sehr realistische Sicht der Tugenden und wollte die Tragweite der abendländischen christlichen Tugendlehre erneut bewußt machen. Die Tugend ist nicht zu verwechseln mit der "Bravheit" oder "Ordentlichkeit" eines isolierten Tuns oder Lassens. Für P. bedeutete Tugend, dass "der Mensch richtig ist und zwar im übernatürlichen wie im natürlichen Sinne" (Über das christliche Menschenbild). Dementsprechend gestaltet sich die Rangfolge der Tugenden. Die Klugheit steht an der Spitze, weil die Verwirklichung des Guten stets ein Wissen um das Gute voraussetzt. Nur wer klug ist, kann auch gerecht, tapfer und maßvoll sein. Klugheit hat nichts pragmatisch-utilitaristisches an sich, da sie ansonsten lediglich das Wissen um den eigenen Vorteil abbilden würde. Die Gerechtigkeit ist die höchste und eigentlichste Form dieses Gutseins. Dem Mitmenschen das Seine zumessen bedeutet, er hat Rechte, ohne dass diese in irgendwelchen vertraglichen Regelungen oder Versprechungen kodifiziert sind. Die Personnatur des Menschen begründet diese ihm eigentümliche Würde. Letztlich gründet der Mensch wie das über ihn hinausweisende in der göttlichen Schöpfung. Die Tapferkeit nimmt "um der Verwirklichung des Guten willen Verwundungen in Kauf", ohne in agressive Furchtlosigkeit oder selbstverschuldetes Martyrium abzugleiten. Zucht und Maß als Äquivalenzübersetzung der lateinischen temperantia sind auf die innere Ordnung des Menschen ausgerichtet und stellen deshalb die privateste der Kardinaltugenden dar. Konstitutiv für das christliche Menschenbild ist die Verwurzelung dieser philosophischen Kardinaltugenden in den theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese Schriften P.s wurden besonders stark rezipiert von breiteren Leserschichten. Seine Bücher über die menschlichen Tugenden errangen schließlich Weltruhm. Zu den Lesern P.s zählte auch der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer, der das Einleitungskapitel seiner "Ethik" unter Rückgriff auf einen Buchtitel P.s überschrieb: Christus, die Wirklichkeit und das Gute. P. hatte seine 1929 fertiggestellte philosophische Dissertation unter das Thema gestellt "Die ontische Grundlegung des Sittlichen nach Thomas von Aquin". Diese Arbeit wurde von ihm auf Anregung von Jakob Hegner überarbeitet und unter dem Titel "Die Wirklichkeit und das Gute" publiziert. Das vielleicht wissenschaftlichste Werk P.s, die "Wahrheit der Dinge. Eine Untersuchung zur Anthropologie des Hochmittelalters" entstand vor 1945, konnte aber erst 1947 und dies nur unter als glücklich zu bezeichnenden Umständen erscheinen. P. hatte ein einziges Manuskriptexemplar retten können; 1944 war die Auslieferung einer gedruckten Fassung, vermutlich infolge von Kriegseinwirkung, nicht mehr möglich gewesen. Die Arbeit wurde im Wintersemester 1945/46 von der Philosophischen Fakultät Münster als Habilitation angenommen. Nach 1945 setzte sich P. im übrigen genauso illusionslos und nüchtern mit den Zwängen der sich neu formierenden geistig-kulturellen Lebenswelt des Westens auseinander (Fernando Inciarte). Er bekämpfte die verkrampfte Selbstbeschränkung auf das Nützliche und Machbare. "Muße und Kult" ist sicherlich eines der erfolgreichsten Bücher P.s. Das Buch entstand innerhalb von drei Wochen im September 1947 und geht ebenso wie einige andere Schriften auf Aufzeichnungen der Kriegsjahre zurück. P.s Kulturphilosophie will sich einer kontemplativen Sinnerfahrung der Welt öffnen. Sie setzt sich kritisch mit dem Arbeitsethos und dem Fortschrittsoptimismus einer technischen Zivilisation auseinander. Er entwickelt zudem ein Geschichtsverständnis, das "Handlungsperspektiven ohne Preisgabe oder Überdehnung persönlicher Verantwortlichkeiten eröffnet und Raum für die christliche Eschatologie zurückgewinnt" (Berthold Wald).

Bibliographie: P. Breitholz (Hrsg.), Das Schrifttum J.P.s in den Jahren 1928-1964, München 1964; P. Breitholz (Hrsg.), J.P.

Schriftenverzeichnis: Schriftenverzeichnis, München 1974 (ergänzt um einen Nachtrag 1984); P. Breitholz/M. van der Giet (Hrsg.), J.P. - Schriftenverzeichnis 1929-1989, München 1989.

Werkausgaben: Bereits 1970 plante P. eine achtbändige Gesamtausgabe im Kösel-Verlag München. Sie kam letztlich nicht zustande. Eine Ausgabe aller bisher gedruckter Monographien sowie des größten Teils der in deutscher Sprache veröffentlichten Vorträge, Zeitschriftenartikel, Beiträge und Kleinschriften ist im Erscheinen: Werke in acht Bänden, hrsg. mit Unterstützung der Josef-Pieper-Stiftung von B. Wald: I: Darstellungen und Interpretationen: Platon; II: Darstellungen und Interpretationen: Thomas von Aquin und die Scholastik; III: Schriften zum Philosophiebegriff, 1995; IV: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik: Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg 1996; V: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik: Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg 1997; VI: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg 1998; VII: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg 2000; VIII: Miszellen. Register und Gesamtbibliographie. P.s Schriften sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden. Ausgaben erschienen in den USA, Brasilien, England, Frankreich, Niederlande, Indonesien, Italien, Japan, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei und Ungarn. Die fremdsprachigen Zeitschriftenaufsätze wurden im folgenden nur in Auswahl übernommen. Weitere kleinere Artikel sind über die aufgeführten Bibliographien erschließbar. Sätze über den Intellekt und das Wirkliche, in: Philosophie und Leben 4 (1928), H. 5, 147 f.; Die ontische Grundlage des Sittlichen nach Thomas von Aquin, Phil. Dissertation Münster 1928, gedruckt in: Universitas-Archiv, Folge 14, Münster 1929 (vgl. 1931 die zweite bearb. Aufl. unter dem Titel: Die Wirklichkeit und das Gute); Leo XIII.: Rerum novarum. Neu übersetzt und eingeleitet, Gladbach-Rheydt 1929 (nach Beendigung der Satzarbeiten vom Verlagsprogramm abgesetzt); Die Grundbegriffe L.v. Wieses, in: Kölner Vierteljahreshefte für Soziologie 9 (1930/31), 166-182; Die Ordnungen des Seins. Von Thomas von Aquin. Aus der "Summa contra Gentes", 4. Buch, Kap. 11, in: Am Weg der Zeit (Beilage zum Münsterischen Anzeiger) 7 (1930), Nr. 7, 51; Filmwirtschaft - Die andere Seite der Leinwand, in: Münsterischer Anzeiger vom 26.09.1930; Beitrag zur Diskussion "Begriffsbildung in der Soziologie" auf dem Siebten Deutschen Soziologentag vom 28.09. bis 01.10.1930, in: Schriften der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Verhandlungen der Deutschen Soziologentage, Bd. 7, Tübingen 1931, 108-111; Berichtigung, in: Divus Thomas 9 (1931), 243; Revolutionierung des Eigentumsbegriffes, in: Stimmen der Jugend 3 (1931), H.8, 303-307; "Wirklichkeitswissenschaftliche" Soziologie. Kritische Randbemerkungen zu Hans Freyer "Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft", in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik 66 (1931), 394-407; Sachlichkeit und Klugheit. Über das Verhältnis von moderner Charakterologie und thomistischer Ethik, in: Der katholische Gedanke 5 (1932), 68-81; Die Neuordnung der menschlichen Gesellschaft. Befreiung des Proletariats. Berufsständische Gliederung. Systematische Einführung in die Enzyklika "Quadragesimo anno", Frankfurt a.M. 1932 (3. bearb. Aufl. ebd. 1933); Thesen zur Gesellschaftspolitik. Grundgedanken der Enzyklika Quadragesimo anno, Regensburg 1933 (1934 verboten und beschlagnahmt. - mehrere Neuaufl. seit 1946 beim Herder Verlag, Freiburg i.Br., und Verlag J. Knecht, Frankfurt a.M., unter neuem Titel: Thesen zur sozialen Politik. Die Grundgedanken des Rundschreibens Quadragesimo anno, Frankfurt a.M. 19474); Grundformen sozialer Spielregeln, Freiburg i.Br. 1933 (danach Neuaufl. verboten, spätere bearb. Aufl. im J. Knecht-Verlag, Frankfurt a.M. ab 1948, 19665, im Kösel-Verlag, München 71987 völlig verändert); Die Spielregeln der Gemeinschaft, in: Zeit und Volk 1 (1933), H. 14, 589-594; Die Grundformen der Gesellschaft, in: Zeit und Volk 1 (1933), H. 16, 678-683; Die Spielregeln der Organisation, in: Zeit und Volk 1 (1933), H. 20, 868-873; mit H. Raskop, Totale Bildung und Berufsausbildung, in: Schule und Erziehung 21 (1933), 209-233; Echte Bildung und deutsche Gegenwart, in: Münsterischer Anzeiger vom 14.01.1934; Über die Spannung zwischen Organisation und Gemeinschaft in der kirchlichen Arbeit, in: Magazin für Pädagogik 97 (1934), 74-77; Organisation und Gemeinschaft, in: Kölnische Volkszeitung vom 25.02.1934; Die geistige Situation der Gegenwart und die Verwirklichung echter Bildung, in: Magazin für Pädagogik 97 (1934), 118-120; Das Gesellungsideal der industriellen Arbeitswelt. Aufriß einer sozialpädagogischen Grundfrage, in: Pharus 25 (1934), 268-278; Das Arbeitsrecht des Neuen Reiches und die Enzyklika Quadragesimo anno, Münster 1934 (vom Verfasser wenige Monate nach Erscheinen aus dem Buchhandel gezogen); Die Wirklichkeit und das Gute nach Thomas von Aquin, Münster 19343 (siehe Diss. 1929; Leipzig 19354, München 19637); Vom Sinn der Tapferkeit, Leipzig 1934 (München 19638); Bemerkungen über den "status viatoris", in: Catholica 4 (1935), 15-20; Der volkstümliche Mensch und die Volksbildung, in: Geistige Arbeit. N.F. der Minerva-Zeitschrift 22 (1935), H. 7, 7; mit H. Raskop, Die kirchliche Berufsweihe für das Handwerk, in: Werkhefte zu der Zeitschrift der Führerschaft der deutschen Kolpingsfamilie 1935, 21-24; Tapferkeit darf sich selbst nicht trauen, in: Das Wort in der Zeit 1934/35, 372-375; Thomas heute. Erster Brief, in: Das Wort in der Zeit 2 (1935), 473-477; Thomas heute. Zweiter Brief, in: Das Wort in der Zeit 2 (1935), 522-526; Thomas heute. Dritter Brief, in: Das Wort in der Zeit 3 (1935), 659-664; Thomistische Bemerkungen über den Sinn des Bußsakramentes, in: Liturgisches Leben 1935, 249-258; Trägheit des Geistes und Flucht vor Gott, in: Magazin für Pädagogik 98 (1935), 580 f.; Über die Hoffnung 1935 (München 19979); mit H. Raskop, Totale Bildung. Die Grundformen ihrer Verwirklichung: Führerbildung und Volksbildung, Paderborn 1935 (im gleichen Jahr verboten); Übersetzung von: Thomas von Aquin, Das Wort, Leipzig 1935 (völlig neubearb. München 19553); mit H. Raskop, Christenfibel, Köln 1936 (bis 1944 mehrere Aufl. mit ca. 0,5 Mio. Ex.; Wehrmachtssonderausgabe 1939; eine plattdeutsche Ausgabe, übertr. von Elisabeth Kramer, Warendorf 1939 wurde verboten; nach dem Krieg erschien die eigentliche Neuaufl. Köln 19462, im gleichen Jahr verteilte die Kriegsgefangenenhilfe des YMCA in England eine Sonderausgabe in die Lager; München 1952 und Freiburg i.Br. 1958; Neubearb. von J.P., München 1979); Thomas Fibel. Erläuterungen zum Apostolischen Glaubensbekenntnis, zum Vaterunser und zu den Zehn Geboten, hrsg. von H. Raskop, Köln 1936 (Übers. von J.P. der Abschnitte "Vaterunser" und "Gliederung der Heiligen Schrift"); Über das christliche Menschenbild, Leipzig 1936 (München 19647, Neuauflage 1995); Über das christliche Menschenbild, in: Hochland 33 (1936), 97-111; Über das Böse (Texte des heiligen Thomas von Aquin), in: Der katholische Gedanke, München 1936, 293-305; Über soziale Ideale und Fehlideale, in: Bildung und Erziehung 1936, 374-384; Traktat über die Klugheit, Leipzig 1937 (München 19657); Übersetzung von: Thomas von Aquin, Das Herrenmahl, Leipzig 1937; Die Offenbarkeit des Seins. Eine Bemerkung über Wirklichkeit und Wahrheit, in: Wirklichkeit und Wahrheit. Einblick in die Arbeit des Verlags Jakob Hegner, Leipzig 1937, 11-13; Wurzel der Verzweiflung, in: ebd., 76-81; Die erste Kardinaltugend, in: Hochland 34 (1937), 481-491; Moralismus, Kasuistik und die Tugend der Klugheit, in: Zeitschrift für den katholischen Religionsunterricht 14 (1937), 36-44; Thomas a Creatore , in: Hochland 35 (1938), 89-105; Symbol und Attrappe, in: Hochland 36 (1938), 213-220; Weisheit, Einsicht, Wissen und Klugheit, in: Magazin für Pädagogik 99 (1938), 264-267; mit H. Raskop, Deutsches Sonntags-Meßbuch, Paderborn 1938 (auch bei Bachem, Köln, und Aschendorff, Münster, erschienen); unveröffentl. Manuskript mit Übersetzung von: Thomas von Aquin, Über den Lohn der Könige, 1938; Zucht und Maß. Über die vierte Kardinaltugend, Leipzig 1939 (München 19649); Lehrstücke zur Christenfibel, hrsg. zusammen mit H. Raskop, Köln 1939 (H. Hirschmann, Gewissen und Gewissensbildung/F. Koch, Die heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments/F. Meister, Begriffe der Seinslehre in der Darstellung des christlichen Glaubens/F. Meister, Das Lehramt der Kirche); Tugend wider die Trägheit des Herzens, in: Leuchtturm 33 (1939), 44; Über Zucht und Unzucht, in: Hochland 37 (1939), 49-54; Brief über - Tugend, in: Leuchtturm 33 (1933), 15 f.; Nachdenklicher Brief über die Tugend der Klugheit, in: Leuchtturm 33 (1939), 62 f.; Drei Sätze über die dritte Kardinaltugend, in: Leuchtturm 33 (1939), 130-132; Über Thomas von Aquin, Leipzig 1940 (Olten 21948, München 19633 unter dem Titel: Kurze Auskunft über Thomas von Aquin; übernommen auch als Einleitung in: Thomas von Aquin. Ausgewählt und eingeleitet, Frankfurt a.M. 1956 und in: Thomas-Brevier. Lateinisch und Deutsch, München 1956; erneut in: Thomas von Aquin, Sentenzen über Gott und die Welt, Einsiedeln - Trier 1987); Kleines Lesebuch von den Tugenden des menschlichen Herzens, Kolmar 1941 (erweiterte Neuaufl. München ab 1947, 19575, in der ursprüngl. Fassung mit neuem Vorwort Ostfildern 1988); Die Vorgeschichte der münsterschen Personal-Prüfstelle VI Ost (1917-1925). Ein Beitrag zur Geschichte des Eignungsprüfwesens in der deutschen Wehrmacht. Ein im Auftrag der Inspektion für das Eignungsprüfwesen des Heeres (OKH) verfaßter Bericht, maschinenschriftl. Exemplar, Münster 1942; Nachdenklicher Brief über die Klugheit, in: Frankfurter Zeitung 86. Jg., Nr. 75 vom 10.02.1942; Gedanken über Ritterlichkeit als soldatische Haltung, in: Soldatentum, Berlin 1942, 40-43; Notizen über Muße und Mußelosigkeit, in: Die Neue Rundschau 53 (1942), 431-433; Thomas von Aquin: Wahrheit der Dinge, verdeutscht von J.P., in: Die Neue Rundschau 53 (1942), 564; Wiederbegegnung mit einem Gedicht, in: Frankfurter Zeitung vom 03.11.1942; Notizen über das Schweigen, in: Die Neue Rundschau 54 (1943), 124-126; Wahrheit der Dinge. Eine Untersuchung zur Anthropologie des Hochmittelalters, Kolmar 1944 (Aufl. vor Auslieferung durch Kriegseinwirkung vernichtet, Neuaufl. München seit 1948, 19664); Professor Dr. Johann Plenge 70 Jahre alt, in: Münsterischer Anzeiger vom 07.06.1944; Eignungsanforderungen im Handwerk. Unveröffentlichtes Manuskript, 1945; Ordnung und Geheimnis. Ein Brevier der Weltweisheit. Aus dem Werk des hl. Thomas von Aquin zusammengestellt und verdeutscht, München 1946 (19492); Auferstehende Wahrheiten. Aus der Heilslehre des Thomas von Aquin, in: Hochland 39 (1946), 64 f.; Über das Schweigen, in: Jahrbuch für junge Menschen, Frankfurt a.M. 1946/1947, 277-285; Muße und Mußelosigkeit, in: ebd., 308-316; Das Auge des Adlers. Ein Brevier der Heilslehre. Aus dem Werk des hl. Thomas von Aquin zusammengestellt und verdeutscht, München 1947 (19502); Verteidigung der Muße, in: Hochland 39/40 (1947), 289-302; Philosophie als Examensfach, in: Pädagogische Rundschau, 1 (1947), 358 f.; Was heißt Philosophieren? In: Rheinischer Merkur 2 (1947), Nr. 35 vom 20.09.1947, 9; Der Mensch und die Wahrheit der Dinge, in: Hochland 40 (1947), 226-229; Was heißt Philosophieren? Vier Vorlesungen. Mit einem Nachwort von T.S. Eliot, München 1948 (19889); Muße und Kult, München 1948 (19959); Über die schöpferische Muße, in: Die Zeit 3 (1948), Nr. 7 vom 12.02.1948, 4; Über die Tugend, in: Lebendiges Zeugnis 2. F. (1948), 26; Christliche Philosophie? In: Hochland 40 (1947/48), 501-512; Mensch und Gesamtwirklichkeit, in: Neues Abendland 3 (1948), Nr. 10, 289-292; Philosophieren als Überschreiten der Arbeitswelt, in: Frankfurter Hefte 3 (1948), 1013-1022; Philosophische Gedanken zum sozialen Problem. Mit einem offenen Briefwechsel mit Karl Thieme, in: Pädagogische Rundschau 2 (1948), H. 11; Vom Lehren und Lernen. Aus dem Traktat des heiligen Thomas von Aquin über den Lehrer, in: Pädagogische Rundschau 3 (1949), H. 3; Über das Schweigen Goethes, in: Hochland 41 (1949), 321-333; Aus Goethebriefen notiert, in: Hochland 41 (1949), 437-443; On the christian idea of man, in: Review of Politics 11 (1949), 3-16; Über das Ende der Zeit. Eine geschichtsphilosophische Meditation, München 1950 (neubearb. 19803); Meditation über das Mirandum, in: Merkur 1950, H. 23, 32-37; Ich befinde mich in absoluter Sicherheit. Eine Erinnerung an Peter Wust, in: Peter-Wust-Gedenkbuch, hrsg. von W. Vernekohl, Münster 1950, 43-45; The condition of philosophy in the modern world, in: Proceedings of the American Catholic Philosophical Association 1950, 3-11; Was heißt Akademisch? In: Deutsche Universitäts-Zeitung 5 (1950), Nr. 3, 3-4; Die Herrschaft des Antichrist, in: Hochland 42 (1949/50), 322-336; Das Geheimnis und die Philosophie, in: Civitas 6 (1950), Nr. 1/2, 6-10; The social meaning of leisure in the modern world, in: Review of Politics 12 (1950), 411-421; Thomas von Aquin als Lehrer, in: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik 26 (1950), 257-268; Über das Schweigen Goethes, München 1951 (19622); Selbstgespräch über die Hoffnung. Rundfunkansprache zu Ostern 1951 (NWDR). Bund Neudeutschland, Köln 4 (1951), Nr. 12, 1-3; Sur l'espérance des martyrs. Vortrag auf der Semaine des Intellectuels Catholiques in Paris am 25.05.1951, in: Espoir humain et espérance chrétienne, Paris 1951, 76-84; Was heißt Akademisch? Oder der Funktionär und der Sophist, München 1952 (unter dem Titel "Was heißt Akademisch? Zwei Versuche über die Chance der Universität heute" erschien die durchgesehene und erweiterte zweite Aufl. 1964, auch in: Hochland 43 (1951), 421-443); Creation and sacrament, in: Orate Fratres/Minnesota 25 (1951), No. 10, 433-437; De l'elément négatif dans la philosophie de Saint Thomas d'Aquin, in: Dieu Vivant 20 (1951), 35-50; Erfahrungen im "christlichsten Land der Welt", in: Die Besinnung 6 (1951), 301-305; Was jeder von uns tun sollte. Rundfunkansprache zu Silvester 1951, in: Westfälische Nachrichten Münster Januar 1952; Über den guten Verleger. Geburtstagsgruß an Jakob Hegner, in: Die Zeit vom 28.02.1952; Paris - Treffpunkt der Heiligen, in: Die Besinnung 7 (1952), 82-86; Über die Musik, in: Wort und Wahrheit 7 (1952), 361-365; Das Experiment mit der Blindheit, in: Hochland 44 (1952), 385-390; La situacion actual de que filosofia, in: Arbor/Madrid 23 (1952), 20-40; Philosophy and the common weal, in: Confluence. An International Forum (Harvard University), Cambridge/Mass. 1 (1952), 61-67; Die größere Welt. Weihnachtliche Meditation über Gerechtigkeit und Friede, in: Die Zeit vom 25.12.1952; Philosophia negativa. Zwei Versuche über Thomas von Aquin, München 1953 (unter dem Titel "Unaustrinkbares Licht. Über das negative Element in der Weltansicht des Thomas von Aquin" erschien die zweite durchgesehene Aufl. 1963); Über die Gerechtigkeit, München 1953 (19654); Kanadische Notizen, in: Die Zeit vom 15.1.1953; Späte Abbitte an Rudolf Alexander Schröder, in: Die Zeit vom 26.01.1953; Unaustrinkbares Licht. Die Aktualität des Aquinaten, in: Rheinischer Merkur vom 06.02.1953; Über das "negative" Element in der Philosophie des Thomas von Aquin, in: Hochland 45 (1953), 197-209; L'université et la recherche de la verité, in: La mission de l'université, XXII. Congrès Mondial de Pax Romana, Montreal - Quebec 26.08.-01.09.1952, Paris 1953, 200-203 (zugleich engl. Ausgabe Fribourg 1953, 159-161); Grenzen der Gerechtigkeit. Vortrag gehalten auf der "Tagung des Verbandes deutscher Mutterhäuser vom Roten Kreuz" (Bremen 11./12.05.1953), in: Schriftenreihe "Deutsches Rotes Kreuz" 9 (1953), 29-34; Alle Philosophie ist christlich, in: Die Zeit 8 (1953), Nr. 14, 3; Wir arbeiten, um Muße zu haben. Ansprache zur Eröffnung der Kunstausstellung "Arbeit - Freizeit - Muße" (Ruhr-Festspiele 1953), in: Die Zeit 8 (1953) vom 26.06.1953; Der Staat und die Gerechtigkeit, in: Hochland 46 (1953/54), 65-74; On the "negative element" in the philosophy of Thomas Aquinas, in: Cross-Currents 4 (1953), 44-56; Weistum, Dichtung, Sakrament. Aufsätze und Notizen, München 1954; C.S. Lewis, Über den Schmerz. Ins Deutsche übertragen von Hildegard P. und J.P. Mit einem Nachwort von J.P. ("Über die Schlichtheit der Sprache in der Philosophie"), Köln und Olten 1954 (Nachdruck Freiburg i.Br. 1966; München 19782, Basel 1988); Der Mensch ohne Wahrheitsverhältnis, in: Neue Deutsche Hefte 1 (1954), 29-35; "Bedeutende Fördernis durch ein einziges Wort." Romano Guardini zum 70. Geburtstag, in: Westfälische Nachrichten vom 17.02.1955 (auch in: Die Zeit 7 (1955), 5); Thomas von Aquin und das Abendland. Esterhues-Festschrift. Wahrheit und Wert, in: Bildung und Erziehung, Ratingen 1955, 120-125; Über den Philosophie-Begriff Platons, in: Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln - Opladen 1955, 19-33; "Billigkeit" in der Interpretation. Eine Betrachtung aus Anlaß des platonischen Dialogs "Phaidon" (Karl-Arnold-Festschrift), in: Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln - Opladen 1955, 129-139; Die Lernenden, in: Neue Deutsche Hefte 1955, 653-660; Die Verborgenheit von Hoffnung und Verzweiflung, in: Wort und Wahrheit 10 (1955), 667-674; Sobre el dilema de una filosofia no christiana, in: Criterio/Buenos Aires 28, Weihnachten 1955, Nr. 1249/50; The foundations of freedom. A broadcast discussion between J.P. and Walter Weymann-Weyhe, in: A bulletin of the Committee on Science and Freedom, Manchester 1955, Nr. 4, Dezember 1955, 23-28; Thomas von Aquin. Auswahl, Übersetzung und Einleitung, Frankfurt a.M. 1956; Sentenzen des Thomas von Aquin, München 1956; The "hiddenness" of hope and despair, in: Cross and crown/USA 8 (1956), Nr. 1, 44-53; On the idea of "the Academic", in: Thought 30 (1955/56), Nr. 119, 577-594; Über den Philosophie-Begriff Platons, in: Fernmelde-Praxis 33 (1956), 78-80; Der gerechtfertigte Praktiker, in: Neue Deutsche Hefte 1956, H. 28, 260-266; La caballerosidad como actitud militar, in: Requonquista/Madrid 1956, 12-17; Speranza teologale e speranze umane. Atti del Quarto convegno internazionale per la pace e la civiltà cristiana (Florenz 19.-25.06.1955), Florenz 1956; Boethius-Gedichte, übersetzt von Konrad Weiß. Nachwort zur Ausgabe: Konrad Weiß, Die Gedichte aus der Tröstung der Philosophie des Boethius, Berlin - Frankfurt a.M. 1956; Glück und Kontemplation, München 1957 (19794); Was ist Glück? In: Hochland 49 (1956/57), 217-224; Bemerkungen über den Begriff der Tradition, in: Hochland 49 (1957), 403-413; Was heißt "Christliches Abendland"? In: Überlieferung und Neubeginn, Ratingen 1957, 125-130; Über den Begriff der Tradition, in: Tijdschrift voor philosophie 19 (1957), 21-52; Knowledge and freedom, in: Review of Politics 19 (1957), 147-154; Über die Hoffnung. Rundfunkansprache (Radio Bremen), in: Ordnung des Tages, Hamburg 1957, 71-84; Was versteht Platon unter "Philosophie"? In: Vom Menschen in der Antike, hrsg. vom Bayerischen Schulbuchverlag, München 1957, 129-142; Some reflections on the notation of tradition, in: Philosophy today, 1 (1957), 152-159; Hinführung zu Thomas von Aquin. Zwölf Vorlesungen, München 1958 (unter dem Titel "Thomas von Aquin". Leben und Werk erschien die dritte Aufl. 1986, 19904; auch Freiburg i.Br. 1967, Leipzig 1983); Über den Begriff der Tradition, Köln - Opladen 1958; The spirit of controversy, in: Philosophy today 50 (1958), 166-171; Sobre el concepto de tradicion, in: Orbis Catholicus 1 (1958), Nr. 4-5, 97-127; The concept of tradition, in: Review of Politics 20 (1958), 465-491; Über das zugleich notwendige und unmögliche Geschäft des Lehrens. Festrede bei der Einweihung der Pädagogischen Akademie Münster 1958, in: Die Akademie 3, Münster 1961, Heft 1; Über den Geist des Streitgesprächs, in: Hochland 50 (1958), 515-521; Muße und menschliche Existenz, in: Universitas 14 (1959), 303-308; Über den Begriff der Tradition. Tradition im Industriezeitalter. Vorträge, hrsg. vom Landesverband nordrhein-westfälischer Geschichtslehrer, Düsseldorf 1959, 9-31; Das Zeugnis des Thomas von Aquin, in: Universitas 14 (1959), 615-621; Tod und Unsterblichkeit, in: Catholica 13 (1959), 81-100; The theological and philosophical legacy of St. Thomas Aquinas, in: Universitas 3 (1959/60), 279-285; Scholastik. Gestalten und Probleme der mittelalterlichen Philosophie, München 1960 (Leipzig 1984, München 19984); Die Verdammung von 1277, in: Hochland 25 (1960), 238-243; Tod und Unsterblichkeit. Festschrift Alois Dempf, in: Philosophisches Jahrbuch 68 (1960), 324-336; Maß, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Freiburg i.Br. 1960, 154 f.; Symbol und Öffentlichkeit. Über den sakramentalen Sinn, in: Hochland 52 (1960), 497-504; Auf dem Wege sein, in: H.W. Bähr (Hrsg.), Wo stehen wir heute?, Gütersloh 1960, 67-72; The timeliness of thomism, in: Modern Catholic Thinkers, hrsg. von A.R. Caponigri, New York 1960, 517-537; Actualité de la scolastique, in: La Table Ronde, Nr. 166, Paris 1961, 19-37; Tod und Unsterblichkeit, in: Universitas 16 (1961), 1265-1280; Albert der Große, in: Theologisches Jahrbuch 4 (1961), 369-375; Begeisterung und göttlicher Wahnsinn. Über den platonischen Dialog "Phaidros", München 1962; Über den Glauben. Ein philosophischer Traktat, München 1962 (19672); Liberté et inquiétude de la foi, in: La Table Ronde, Nr. 169, Paris 1962, 7-15; Death and immortality, in: Philosophy today 6 (1962), 34-44; A tradicao en o mundo desequilibrado, in: Humboldt (port. Ausgabe) 2 (1962), Nr. 3, 4-10; Muße und menschliche Existenz, in: Berliner Arbeitsblätter für die Deutsche Volkshochschule 1962, H. 18, 72-76; Über den "Göttlichen Wahnsinn", in: Hochland 54 (1962), 508-522; Über die Wahrheit der platonischen Mythen, in: Einsichten (Gerhard Krüger zum 60. Geburtstag), Frankfurt a.M. 1962, 289-296; Où en sommes-nous? In: La Table Ronde, Nr. 177, Paris 1962, 131-136; Muerte e immortalidad, in: Universitas (span. Ausgabe) 1 (1962), Nr. 1, XII, 37-51; Zustimmung zur Welt. Eine Theorie des Festes, München 1963 (19642); Tradition als Herausforderung. Aufsätze und Reden, München 1963; Offenheit für das Ganze - die Chance der Universität, Essen 1963; Über das Phänomen des Festes. Veröffentlichung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln - Opladen 1963; Sur la "divine folie", in: La Table Ronde, Nr. 183, Paris 1963, 77-96; Loisir et existence humaine, in: La Table Ronde, Nr. 184, Paris 1963, 155-160; Das Fragwürdige an Urabstimmungen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.05.1963; Philosophie und Gemeinwohl, in: Gesellschaftspolitische Kommentare 1963, Nr. 12, 137-139; Sinceridad para el todo: Las posibilidades de la Universidad, in: Folia Humanistica, Barcelona 1963, Nr. 5, 437-442, Nr. 6, 517-525; Offenheit für das Ganze - die Chance der Universität, in: Hochland 55 (1963), 393-406; Tod und Unsterblichkeit, in: Pro veritate. Ein theologischer Dialog. Festgabe für Erzbischof Lorenz Jaeger und Bischof Wilhelm Stählin, Münster - Kassel 1963, 274-293; Gerechtigkeit - heute, in: Menschenbild und Lebensführung. Hrsg. von L. 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Platons Kampf gegen die Sophistik, in: Hochland 57 (1964), 12-25; Platons eschatologische Mythen, in: Neue Deutsche Hefte 102 (1964), 54-60; El testimonio de Santo Tomás de Aquino, in: Universitas (span. Ausgabe) Dezember 1964, 280-286; Über die platonischen Mythen, München 1965; Les mythes platoniciens, in: La Table Ronde, Nr. 206, Paris 1965, 35-49; Irdische Kontemplation, in: J.B. Metz (Hrsg.), Weltverständnis im Glauben, Mainz 1965, 265-268; Was heißt "Gott spricht"? Vorüberlegungen zu einer kontroverstheologischen Diskussion, in: Catholica 19 (1965), 171-189; Verteidigungsrede für die Philosophie, München 1966; Kümmert euch nicht um Sokrates. Drei Fernsehspiele, München 1966 (21993); Über Platon und einige Figuren der platonischen Dialoge, Privatdruck, Münster 1966; Hoffnung und Geschichte, in: Hochland 59 (1966), 5-22; Speranza e storia, in: Studi Cattolici 19, Nr. 69 (1966), 4-13; Hoffnung und Geschichte. Fünf Salzburger Vorlesungen, München 1967; Herkunftlose Zukunft und Hoffnung ohne Grund? Eine kritische Anmerkung, in: Hochland 59 (1967), 575-582; Tod und Unsterblichkeit, München 1968 (19792); Laudatio und Ansprache bei der Verleihung der Aquinas Medal, in: Philosophy and the future of man. Proceedings of the American Cath. Philosophical Association, 62, Washington 1968, 10-19; Vorüberlegung zum Thema "Sünde", in: Martyria, Liturgia, Diakonia. Festschrift für Bischof Hermann Volk, Mainz 1968, 116-125; La difficulté de croire, in: La foi aujourd'hui. Les cahiers de La Table Ronde, Paris 1968, 90-99; Wahrheit der Dinge - ein verschollener Begriff, in: Festschrift für Leo Brandt, Köln - Opladen 1969, 417-429; The meaning of "God speaks", in: The New Scholasticism, 43 (1969), 205-228; Anmerkungen über die mögliche Zukunft der Philosophie, in: Gegenwart und Tradition. Strukturen des Denkens. Festschrift Bernhard Lakebrink, hrsg. von C. Fabro, Freiburg i.Br. 1969, 235.243; Sakralität und "Entsakralisierung", in: Hochland 61 (1969), 1-16; Überlieferung. Begriff und Anspruch, München 1970; Mißbrauch der Sprache - Mißbrauch der Macht, Zürich 1970 (auch Ostfildern 1988); Auskunft über die Tugenden, Zürich 1970; Entsakralisierung? Zürich 1970; Verwunderte Anmerkungen eines Laien zum Thema "Priestertum", in: Heiliger Dienst, Nr.2 (1970), 70-73; Zur Sprache der Liturgie, in: Gottesdienst 4 (1970), Nr. 11, 85-86; Die Kunst, sich richtig zu entscheiden, in: Civitas 25 (1970), 853-858; Prinzipielle Vor-Überlegungen zum Thema "Sakralbau", in: Schwarz auf Weiß. Informationen und Berichte der Künstler-Union, Köln, Nr. 4 August 1970, 2-14; Notizen von einer Amerika-Reise, Privatdruck, Münster 1971; Was unterscheidet den Priester? Zürich 1971; "Kreatürlichkeit" und "menschliche Natur". Anmerkungen zum philosophischen Ansatz von Jean-Paul Sartre. Sonderband des Literaturwissenschaftlichen Jahrbuchs. Hermann Kunisch zum 70. Geburtstag, Berlin 1971, 391-401; Was unterscheidet den Priester? In: L'Osservatore Romano. Wochenendausgabe in deutscher Sprache 1, Nr. 4 vom 29.10.1971, 6-8; Über die Liebe, München 1972 (19927, auch Leipzig 1972); Was ist eine Kirche? Zürich 1972; Sex und Verzweiflung, in: Theologisches 22 (1972), 351-355.395 f.; Tradition: "Übersetzung" in den Augenblick, in: L'Osservatore Romano 2, Nr. 17 vom 28.04.1972, 6-9; Zwei Bemerkungen über die Bauform des platonischen "Symposion", in: Urbild und Abglanz. Festgabe für Herbert Doms zum 80. Geburtstag, Regensburg 1972, 179-184; Über die Kunst, nicht zu verzweifeln. Überlegungen zum Thema "Ende der Geschichte", in: Antike und Universalgeschichte. Festschrift Hans Stier, Münster 1972, 432-442; Faenomenet kaerlighed, in: Lumen/Kopenhagen 15 (1972), 133-153; Gerechtigkeit - heute? Köln 1973; El arte de no desesperar, in: Folia Humanistica, Barcelona, Februar 1973, 111-121; Angemessenes und Unangemessenes. Kritische Anmerkungen zur deutschen Studienausgabe der neuen Meßordnung, in: Communio 3 (1973), 265-270; Albertus Magnus, in: Die Großen der Weltgeschichte, III, Zürich 1973, 637-649 (als TB-Ausgabe Zürich 1984, 99-118); Heroism and fortitude. The hero and the heroic ideal: A symposium, in: The great ideas today, ed. by Encyclopaedia Britannica Inc., London 1973, 50-56; Über die Schwierigkeit, heute zu glauben. Reden und Aufsätze, München 1974 (auch Leipzig 1978); Was heißt Glauben? Vierundzwanzig Rundfunk-Ansprachen, Köln 1974 (19884); Leben aus dem Schweigen. Faltblatt Informationszentrum Berufe der Kirche, Freiburg i.Br. 1974; Kreatürlichkeit. Bemerkungen über die Elemente eines Grundbegriffs, in: L. Oeing-Hanhoff (Hrsg.), Thomas von Aquin 1274-1974, München 1974, 47-71 (auch in: Veritas et Sapientia, Pamplona 1975, 137-158); Exemplarische Geschichten, in: Notwendige Bücher (Heinrich Wild Festschrift), München 1974, 75-77; Gefährdung und Bewahrung der Tradition, in: Was wird aus dem Menschen? Hrsg. von O. Schatz, Graz - Wien - Köln 1974, 159-181; Scholasticism, in: Encyclopaedia Britannica 16 (1974), 352-357; Real cognition as true cognition, in: The Papin-Festschrift, II: Wisdom and knowledge, Villanova 1975, 245-252; Aktualität der Scholastik, in: Aktualität der Scholastik? Hrsg. von J. Ratzinger, Regensburg 1975, 106-124; Drei Kriterien. Zur Beurteilung übersetzter liturgischer Texte, in: Communio 1975, 265-269; Das Gedächtnis des Leibes, in: W. Seidel (Hrsg.), Kirche aus lebendigen Steinen, Mainz 1975, 68-83; Philosophieren heute, in: Veröffentlichungen der Katholischen Akademie Trier: trierer scripte 10, 1975, 5-28; Glück im Schauen, in: Communio 1975, 538-541; Philosophie in Selbstdarstellungen, Bd. 1, hrsg. von L.J. Pongraz, Hamburg 1975, 241-268; Noch wußte es niemand. Autobiographische Aufzeichnungen 1904-1945, München 1976 (19793); Über den Begriff der Sünde, München 1977; Verstehen - Liebendes Erkennen. Faltblatt Informationszentrum Berufe der Kirche, Freiburg i.Br. 1977; Von der Hoffnung der Kranken, in: Wort und Werk, St. Augustin 1977, 13-34; Sünde - eine Fehlleistung? Steinfeld 1978 (19852); Hinführung zum Glauben, hrsg. von der Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft, Köln 1978; Muße und Kult, in: Therapiewoche. Wochenschrift für praktische Medizin 1978, 3-10; Rieshos y valores de la tradicion, in: Ethos/Buenos Aires 1978/79, 45-63; Noch nicht aller Tage Abend. Autobiographische Aufzeichnungen 1945-1964, München 1979; Was heißt Interpretation? Leo-Brandt-Vortrag, hrsg. von der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, Köln - Opladen 1979; La creatura humana. El concepto de creaturidad y sus elementos, in: Veritas et Sapientia, Pamplona 1979, 123-136; Über die Tapferkeit, in: Information für die Truppe, hrsg. vom Bundesministerium für Verteidigung, Bonn 1979, 85-91; Menschliches Richtigsein. Die Kardinaltugenden - neu bedacht. Informationszentrum Berufe der Kirche, Freiburg i.Br. 1980; Gottgeschenkte Atempause. Arbeit - Muße - Sonntag - Fest, Steinfeld 1980; Buchstabier-Übungen. Aufsätze - Reden - Notizen, München 1980; Psychotherapie und Absolution, Steinfeld 1980 (München 19853); Nicht Worte, sondern Realität: Das Sakrament des Brotes, Steinfeld 1980; Das Experiment mit der Blindheit, München 1980; Zu Konrad Weiß, in: Marbacher Magazin, Sonderheft 15 /1980, 65 f.; Lesebuch. Vorwort Hans Urs von Balthasar, München 1981 (Sonderausgabe 1984); Filosofar hoy, o la situacion de la filosofia en el mundo actual, in: Annuario filosofico 14 (1981), 117-134; Sobre el inivitabile dilema de una filosofia no cristiana, in: Annuario Filosofico 14 (1981), 245-254; Guardinis gewaltlose Revolution. Ansprache zur Verleihung des Romano-Guardini-Preises in München am 29.03.1981, in: zur debatte 11, hrsg. von der Katholischen Akademie München, München 1981; Work - free time - leisure, in: Temenos/London 1982, 149-156; Was ist ein Fest? In: Festschrift für Agostino Kardinal Casaroli zum 70. Geburtstag, Berlin 1984, XLVIII-LVI; Mutterwitz - über die Sprache von C.S. Lewis, in: Inklings - Jahrbuch 3 (1985), 171-174; Sartre e a existencia de Deus, in: Estado de Sao Paulo vom 21.04.1985; Explorations in the thought of a philosopher of virtue, in: The journal of religious ethics 1985, 114-134; Lieben, hoffen, glauben, München 1986 (Sonderausgabe der Einzeltitel: "Über die Liebe", "Über die Hoffnung", "Über den Glauben"); Der Philosophierende und die Sprache. Aphoristische Bemerkungen eines Thomas-Lesers, in: Philosophisches Jahrbuch 93 (1986), 226-235; Thomas von Aquin - Lehrer Europas, in: Dokumentation 89. Katholikentag Aachen 1986, 10.-14.09.1986; Über die Aktualität der Scholastik, in: Gedanken zur Zeit. Philosophie im Südwestfunk, hrsg. von H.H. Kaiser und J.-E. Pleines, Würzburg 1986, 163-173; What is a feast? Waterloo/Canada 1987; Was ist ein Priester? 1987; Über einen verschollenen Vorschlag zum zweiten Vaticanum, in: Festschrift für Josef Kardinal Ratzinger zum 60. Geburtstag, St. Ottilien 1987, 971-975; Über die Sprache der Philosophie. Ansprache bei der Verleihung des "Ingersoll Prize for Scolarly Letters", in: Deutsche Tagespost, Nr. 146 vom 08.12.1987; Was heißt "sakral"? Klärungsversuche, Ostfildern 1988; Eine Geschichte ist wie ein Strahl. Autobiographische Aufzeichnungen seit 1964, München 1988; Nur der Liebende singt. Musische Kunst - heute, Ostfildern 1988; Wie läßt sich über den Zölibat diskutieren? In: Deutsche Tagespost, Nr. 38/39, 1988; Der "Chauvinist", in: Neue Deutsche Hefte 198, 2/1988, 316-324; Postskriptum zum Thema "Einsetzungsbericht oder Konsekration", in: Forum Katholische Theologie 4 (1988), 136 f. (bezieht sich auf einen Art. P.s ebd. 1987, H. 2); Das Verhältnis von Philosophie und Theologie nach Thomas von Aquin, in: Gnosis und Mystik in der Geschichte der Philosophie, Zürich 1988, 80-93; El filosofar y el lenguaje, in: Annuario Filosofico, Pamplona 1988, 73-83; Sobre heroismo, ocio y paradojas, in: Chronica de las ideas/Santiago de Chile, 1988, 193-305; Zeichen und Symbol als Sprache des christlichen Glaubens, in: Glaubenszeichen, hrsg. vom Informationszentrum Berufe der Kirche, Freiburg i.Br. 1988, 66-79; "Göttlicher Wahnsinn". Eine Platon-Interpretation, Ostfildern 1989; Sprache, Terminologie, Jargon, Ostfildern 1989; Arbeit, Freizeit, Muße. - Was ist eine Universität? Akademische Reden und Beiträge, Münster 1989; Die Kunst nicht zu verzweifeln, Mainz 1989 (Tonkassette); Philosophie, Kontemplation, Weisheit, Ostfildern 1991; Alles Glück ist Liebesglück. Selbstlosigkeit und/oder Glücksverlangen in der Liebe, Mainz 1992 (Tonkassette); Der Verderb des Wortes und der Macht, Mainz 1992 (Tonkassette); Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Mainz 1993 (Tonkassette); Arbeit - Freizeit - Muße, Mainz 1995 (Tonkassette); Gottgeschickte Entrückung. Eine Platon-Interpretation, in: H. Fechtrup/F. Schulze/Th. Sternberg (Hrsg.), Aufklärung durch Tradition (FS J.P.), Münster 1995, 147-163 (vgl. auch ein textlich leicht veränderter Vorabdruck unter dem Titel Gottgeschenkte Mania. Eine Platon-Interpretation, in der Zeitschrift Communio, 23. Jhrsg., 1994); Über die Schlichtheit der Sprache, in: Archives de Philosophie 63 (1995), 53-57; H.-R. Laurien/J.P./B. Wald, Nachdenken über Tugenden, hrsg. von H. Fechtrup/F. Schulze/Th. Sternberg, Münster 1996; Das Recht des Anderen, Mainz 1997 (Tonkassette); Ist die Tugend noch zu retten? Mainz 1997 (Tonkassette); Was kann uns heute Tradition bedeuten? Mainz 1997 (Tonkassette); Was heißt Glauben? Mainz 1998 (Tonkassette); Was heißt Glück? Mainz 1998 (Tonkassette); Verteidigungsrede für die Philosophie, Mainz 1999 (Tonkassette); Was ist ein Fest? Mainz 1999 (Tonkassette) Über Tode und Sterben/Über die Liebe, Mainz 2000 (Tonkassetten).

Lit.: K. Schaezler, Über J.P., in: Hochland 32 (1935), 378; - A. Dempf, Klugheit und Sachlichkeit, in: Hochland 33 (1936), 186f.; - Ph. Dessauer, Was ist der Mensch? In: Hochland 37 (1940), 289-292; - F. Copleston, The nature of philosophy, in: The Month. N.S. 1, Nr. 6, Juni 1949, 363-372; - V. Sturm, Das Menschenbild im Werk J.P.s, in: Pädagogische Rundschau 01.10.1949, 11-17; - J. Günther, Anschluß an die Überlieferung, in: Merkur Nr. 32, 1950, 1127-1130; - K. Thieme, Ein Anwalt der Wirklichkeit, in: Hochland 42 (1950), 284-295; - R. Schneider, Zwischen Schöpfung und Neuschöpfung, in: Das literarische Deutschland 2 (1951), Nr. 14, 3; - P. Lorson S.J., Un philosophe chrétien: J.P., in: Nouvel Alsacien, Straßbourg, vom 17.10.1951; - G. Harbsmeier, Gottesdienst und Geschichte, in: Theologische Rundschau 22 (1954), 71-84; - Lo sconforto del nostro tempo secondo J.P. deriva dal rihuto dell nomo a collaborare all'opera di Dio, in: Il popolo vom 30.06.1955; - O. Marquardt, Skeptische Methode im Blick auf Kant, Freiburg-München 1958, 77 (19823); - W. Vernekohl, Begegnungen. Kleine Porträts, Münster 1959, 217-230; - G. Kranz, J.P., in: ders., Christliche Literatur der Gegenwart, Aschaffenburg 1961; - ders., J.P., in: ders., Europas christliche Literatur 1500 bis 1960, Aschaffenburg 1961, 374-378; - V. Tranquilli, L'alienazione moderna e antica del lavoro e della festa, in: La Rivista Trimestrale 1, Nr. 2, Turin 1962, 230-254; - R. Wisser, Philosophieren und Philosophie. Das Denken J.P.s und Helmut Kuhns, in: Hochland 59 (1966), 153-160; - H. Kuhn, Die Weisheit der Alten in unserer Zeit. Zum 70. Geburtstag von J.P., in: Philosophisches Jahrbuch 81 (1974), 350-361; - L. Oeing-Hanhoff, "Über die Liebe", in: Philosophisches Jahrbuch 81 (1974), 440-442; - U. Pellegrino, Crisi dell'uomo e metafisica in J.P., in: S. Tommaso e il pensiero moderno, Rom 1974, 316-330; - G. Kranz, Der Philosoph und die Dichter. Zum Werk von J.P., in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie 20 (1975), 137-151; - H.M. Baumgartner, Wozu noch Philosophie? In: H. Lübbe (Hrsg.), Wozu noch Philosophie? Stellungnahmen eines Arbeitskreises, Berlin - New York 1978, 244 u. 256 f.; - G. Kranz, J.P., in: ders., Lexikon der christlichen Weltliteratur, Freiburg i.Br. 1978, 809-812; - C. Dominici, La filosofia di J.P. in relazione alle correnti filosofiche e culturali contemporane, Bologna 1980 (Diss.); - S. Akwali Okafor, P.'s theory of festivity. Toward a philosophy of nigerian education, New York 1982 (Diss.); - R. Kühn, P., in: D. Huisman (Hrsg.), Dictionnaire des philosophes, Bd. 2, Paris 1984, 2062; - L.J. Lauand, O caracter filosofico da universidade na filosofia da educacao de J.P., Sao Paulo 1986 (Diss.); - L.J. Lauand, O que e una universidade? Sao Paulo 1987; - On "Yutori" - Symposium on J.P.'s philosophy of leisure, ed. by Y. Matsuda, Tokyo 1987; - J.P.s soziologische Vergangenheit, in: Civitas 1987, H. 3, 74-82; - S. Battisti, J.P., in: Christliche Philosophie im katholischen Denken des 19. und 20. Jahrhunderts, Bd. 2: Rückgriff auf scholastisches Erbe, hrsg. von E. Coreth, W.M. Neidl u. G. Pfligersdorffer, Graz-Wien-Köln 1988, 666-672; - J.M. Haas, The holy and the good. The relationship between religion and morality in the thought of Rudolf Otto and J.P., Washington 1988 (Diss.); - O.H. Pesch, Thomas von Aquin. Grenze und Größe mittelalterlicher Theologie, Mainz 1988, 400 u.ö.; - J. Rau, Verleihung des Staatspreises Nordrhein-Westfalen. Am 9. Dezember 1987 in Düsseldorf an J.P. und Günter Wand, Düsseldorf 1988; - H. Kunisch, Sapientis est ordinare. J.P. zum 85. Geburtstag, in: Communio 1989, 267-275; - H. Braun, Die Anfälligkeit des Prinzipiellen. Existenzphilosophie und philosophische Anthropologie vor und nach 1933, in: Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch 17 (1991), 345-383; - K.A. Breclaw, Homo faber reconsidered. Two thomistic reflections on work, in: Thomist 57 (1993), 579-607; - B. Schumacher, Une philosophie de l'espérance. La pensée de J.P. dans le contexte du débat contemporain sur l'espérance, Paris 1994 (20002); - H. Fechtrup (Hrsg.), Aufklärung durch Tradition (FS J.P.), Münster 1995 (darin u.a.: H. Maier, Das Heilige denken. Zum Werk J.P.s, 27-40); - B. Wald, "Was ich für meine Sache halte". Zum 90. Geburtstag von J.P., in: Philosophisches Jahrbuch 102 (1995), 113-118; - B. Wald, Wahrheit und Sinn. Über eine Konvergenz von analytischer und hermeneutischer Perspektive im Philosophiebegriff J.P.s, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie 40 (1995), 131-139; - H. Fechtrup/Fr. Schulze/Th. Sternberg (Hrsg.), Sprache und Philosophie, Münster 1996; - B. Schumacher, Deux philosophes contemporains allemands de l'espérance: Ernst Bloch et J.P., in: Penser l'homme et la science. Betrachtungen zum Thema Mensch und Wissenschaft (Festschrift E. Agazzi), hrsg. von B. Schumacher/E. Castro, Fribourg 1996, 337-369; - G. Rodheudt, Die Anwesenheit des Verborgenen. Zugänge zur Philosophie J.P.s, Münster 1997; - B. Schumacher, "Quelle ressemblance y a-t-il entre un disciple de la Grèce et un disciple du ciel?" Le rapport entre philosophie et théologie chez J.P., in: Revue philosophique de Louvain 95 (1997), 457-482; - B. Wald, "Aktualisierung durch Enthistorisierung". Zu einem Brief von J.P. an Gustav Gundlach aus der Zeit der NS-Diktatur, in: Philosophisches Jahrbuch 104 (1997), 175-181; - B. Wald, Moralische Verbindlichkeit und menschliches Richtigsein. Zur Rehabilitierung der Tugend, in: Theologie und Philosophie 72 (1997), 553-564; - F. Inciarte, Über J.P., in: Philosophisches Jahrbuch 118 (1998), 238-240; - H. Fechtrup (Hrsg.), Zwischen Anfang und Ende. Nachdenken über Zeit, Hoffnung und Geschichte, Münster 2000; - LThK3 VIII, 287 f. Dokumentationen der Josef-Pieper-Stiftung erscheinen in Münster.

Bernd Kettern

Werkeergänzung:

1995

Leben aus der Kraft des Sakralen, in: Bernd Marz, Grenzgänger des Glaubens, Würzburg 1995, S. 63 - 73;

2004

O milosci. Przel. Irena Gano. Wyd. 4. Warszawa 2004;

2006

Über die Hoffnung. Neuausg. Freiburg [Br.] 2006; For the love of wisdom. essays on the nature of philosophy. Transl. by Roger Wasserman. San Francisco 2006;

2007

Muße u. Kult. Mit e. Einf. von Karl Lehmann. Neuausg. München 2007; Le loisir, fondement de la culture. Trad. de l'allemand par Pierre Blanc. Genève 2007;

2008

J.P., Werke auf CD-ROM. Hrsg. von Berthold Wald. Berlin 2008. 1 CD-ROM.

Literaturergänzung:

1998

María J. Soto Bruna, J.P. (1904-1997), in memoriam, in: AHI 7.1998, S. 434-437; -

2005

Manfred Lochbrunner, Hans Urs von Balthasar u. seine Philosophenfreunde. Fünf Doppelporträts. Würzburg 2005; - Wissen u. Weisheit. Zwei Symposien zu Ehren von J.P. (1904-1997). Hermann Fechtrup ... (Hg.). Münster 2005; - Bernard N. Schumacher, Una filosofia de la esperanza: J.P. Trad. de María Cristina Mazzoni. Rev. de Juan Francisco Franck. Pamplona 2005; -

2006

Juan Francisco Franck, El hombre "bajo todo aspecto pensable". La antropología de J.P., in: AnFil 39.2006, S. 133-162; - Néstor Gabriel Luján, Aproximación al humanismo cristiano de J.P., in: Atti del Congresso Internazionale su l'Umanesimo Cristiano nel III Millennio - la Prospettiva di Tommaso d'Aquino ; 3. Vatican City 2006, S. 553-568; - Néstor Gabriel Luján, Aproximación al humanismo cristiano de J.P., in: Atti del Congresso Internazionale su l'Umanesimo Cristiano nel III Millennio - la Prospettiva di Tommaso d'Aquino. Vol. 3. Vatican City 2006, S. 553-568; -

2007

René Weiland, Das Äusserste, was ein Mensch sein kann. Betrachtung u. Gespräch über T.v.A. Kassel 2007; -

2008

Monika Born, Muße u. Kult - Heilmittel f. unsere Zeit. Zehn Jahre nach d. Tod d. Philosophen J.P., in: KathBil 109.2008, S. 289-300; - Berthold Wald, Positive Philosophie, in: ThGl 98.2008, S. 135-149.

Letzte Änderung: 22.12.2009