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Band XXII (2003) Spalten 1123-1130 Autor: Ronny Baier

PUGIN, Augustus Welby Northmore; englischer Archäologe, Designer, Kunstschriftsteller und bedeutendster Architekt des frühen viktorianischen England; Wegbereiter der Neogotik ("Gothic Revival") in seinem Heimatland; Pugins bekanntestes Werk ist der Palast von Westminster (=Houses of Parliament), an dem er zusammen mit Charles Barry gearbeitet hat; Pugin war Baumeister zahlreicher vor allem katholischer Kirchen, Kathedralen und Klöster (er war 1834 selbst zum katholischen Glauben konvertiert und seither von einer großen Liebe zum Katholizismus erfüllt) sowie der Verfasser kunstgeschichtlich und stilgeschichtlich bedeutsamer Werke. Seine Musterbücher und Möbelentwürfe wurden in ganz Europa benutzt und verbreiteten das Interesse an neugotischer Inneneinrichtung. Vor allem für die Einrichtung von Burgen und Schlösser wurden sie gerne verwendet; * 1. März 1812 in Bloombury (London), England; † 14. September 1852 in Ramsgate, Grafschaft Kent, England. - A.W.N. Pugin war einziges Kind von Auguste Charles Comte de Pugin (1762-1832), einem protestantischen französischen Aristokraten, der aus dem revolutionären Frankreich geflohen war und sich 1798 in London angesiedelt hatte, und dessen Frau Catherine Welby. Auguste Charles Pugin erlangte bald Bedeutung als Zeichner und Lehrer für Architektur-Zeichnungen. Sein Sohn A.W.N. erhielt seine Elementarerziehung als Tagesschüler am Christ´s Hospital, besser als Blue-Coat School bekannt. Schon früh nahm er einen Platz unter den Schülern seines Vaters ein und begleitete diesen unter anderem in die Normandie, um dort die gotische Architektur zu studieren. Von seinem Vater hatte A.W.N. erstaunliche Fähigkeiten im Zeichnen geerbt. A.W.N. half seinem Vater beim Erschaffen einer wundervollen Reihe gotischer Architektur- und Dekorstudien. Diese Zeichnungen sind in Werken wie "Specimens of Gothic Architecture" (1821-3) und "Examples of Gothic Architecture" (1828-31) der Nachwelt überliefert. Sie halfen einer Generation von Architekten die Gotik nachzuahmen und brachten eine Bewegung in Architektur und Design hervor, die wir heute Viktorianische Gotik nennen. Als A.W.N. gerade siebzehn Jahre alt war, wurde er 1829 mit der verantwortungsvollen Aufgabe betraut, Gemälde in Rochester Castle zu sichern und zu restaurieren. Im folgenden Jahr erhielt er die Gelegenheit für eine zweite Reise nach Frankreich und nach seiner Rückkehr nach England erhielt er noch 1830 den Auftrag die Inneneinrichtungsgegenstände und Möbel für Windsor Castle zu entwerfen. - In seiner Jugend erfasste A.W.N. eine große Leidenschaft für das Theater. Er baute früh eine Modellbühne mit mechanischen Bühnengeräten und platzierte diese im oberen Stock seines Elternhauses in der Great Russell Street. Wenige Jahre später folgte die Szenerie für das neue Opernhaus von Kenilworth, die wegen ihrer architektonischen Effekte rasch landesweit bekannt wurde und schließlich arbeitete Pugin an der Restaurierung der Bühnenmaschinerie des Theaters in der Londoner Drury Lane mit. Neben der Leidenschaft fürs Theater entdeckte Pugin als Jugendlicher auch die Liebe für das Meer, die ihm ein Leben lang erhalten blieb. - 1831 heiratete er Ann Garnett. Mit ihr eröffnete er in der Hart Street, Covent Garden, ein Geschäft für den Bedarf von Architekten und technischen Zeichnern. Dem Geschäft war jedoch kein bleibender Erfolg beschert und am 27. Mai 1832 starb seine Frau Ann während der schweren Geburt ihres ersten Kindes. Im gleichen Jahr verlor A.W.N. auch noch den Vater und im folgenden Jahr 1833 die Mutter. Nach diesen Schicksalsschlägen heiratete der "alleinerziehende" Vater dann Louisa Burton, die ihm neben der Tochter Anna aus erster Ehe noch weitere fünf Kinder schenkte, darunter die beiden Söhne, die A.W.N.´s Lebenswerk erfolgreich fortsetzen sollten, Edward (1834-1875) und Peter Paul (1851-1904). Beide erhielten vom Papst den Sylvesterorden. Nach seiner zweiten Heirat zog A.W.N. nach Salisbury, wo er 1834 zur katholischen Kirche übertrat. 1839 folgte seinem Beispiel auch seine Frau. Später erzählte Pugin, daß ihn vor allem das Studium der gotischen Kirchenarchitektur und der Kirchengeschichte an die katholische Kirche herangeführt habe. Fortan drückte Pugin seinen "neuen" Glauben gerade durch die Architektur aus. 1835 erwarb er ein kleines Grundstück in Laverstock, nahe Salisbury, auf dem er für sich und seine Familie ein Haus im Stil des 15. Jahrhunderts errichtete, St. Marie´s Grange. 1836 schrieb Pugin sein berühmtestes Werk "Contrasts, A Parallel between the Noble Edifices of the 14th and 15th centuries and Similar buildings of the Present Day. Showing a Decay of Taste", worin er gegen die von ihm verachteten billigen Nachahmer der Gotik seiner Zeit die wahre Gotik verteidigte. 1837 machte er die Bekanntschaft mit den Autoritäten von St. Mary´s College in Oscott, wohin ihm sein Ruf als Kunstschriftsteller vorausgeeilt war. Er fand in Oscott Männer, die seinen Ideen in Bezug auf Kunst und Religion sehr zugeneigt waren. Der Präsident des Hauses, Reverend Henry Weedall, war so von Pugin beeindruckt, daß er ihn mit der Fertigstellung der neuen Kapelle sowie des Dekors des neuen College beauftragte, welches 1838 eröffnet wurde. Für die Kapelle entwarf Pugin die Apsis mit ihrem effektvollen Grat, die Farbfenster des Altarraumes, das Dekor des Gewölbes, die Steinkanzel sowie prächtige gotische Kirchenparamente. Er konstruierte aus alten Holzschnitzereien vom Kontinent einen herrlichen Altaraufsatz. Für die Schauseite des Hochaltares verwendete er Emailplatten aus Limoges. Als weitere Einrichtungsgegenstände erwarb er aus der St. Gertrud´s Kirche zu Löwen Beichtstühle, Bänke sowie eine geschnitzte Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Diese gehören heute zu den erlesensten Kostbarkeiten, die sich in England noch aus jener Zeit befinden. Für das College baute Pugin noch die beiden Torgebäude und fügte dem Turm noch ein dekoratives Türmchen hinzu, das sogenannte "Pugin´s night-cap". Während seiner Tätigkeit in Oscott steckte er Lehrer wie Studenten mit seiner Begeisterung für die Gotik, die Liturgie und den gregorianischen Gesang an. Henry Weedall ernannte Pugin zum Lehrer für christliche Archäologie und Kunstgeschichte, ein Amt, das dieser von 1838 bis 1844 ausübte. Die Zusammenarbeit mit einer der führendsten katholischen Bildungsanstalten Englands eröffnete Pugin zahlreiche Möglichkeiten seine Ideen und Ansichten zu verbreiten. Während seiner Zeit in Oscott entstanden mit die besten literarischen Arbeiten Pugins. - 1844 war Pugins zweite Frau Louisa verstorben. 1848 heiratete er ein drittes Mal, Jane Knill, mit er nochmals zwei Kinder hatte. Nach einer kurzen Zeit in Cheyne Walk, Chelsea, war Pugin 1844 mit seiner Familie nach Ramsgate gezogen, wo sie zuerst bei einer unverheirateten Tante wohnten. Das Erbe, das ihm nach dem Tod dieser Tante zufiel, erlaubte es ihm dann ein eigenes Haus zu bauen, St. Augustine´s Grange. Diesem Haus schloß Pugin eine eigene Kirche an. 1851 arbeitete Pugin hart am Kristallpalast für die Weltausstellung in London. Doch ein Leben unermüdlichen Schaffens forderten jetzt ihren Zoll. Nach einem Zusammenbruch zog sich der völlig entkräftete Künstler nach Ramsgate zurück. In der Vorahnung seines bevorstehenden Todes war er fortan fast nur noch in der Kirche zu finden, wo er sich im Gebet auf das Ende vorbereitete. Zum Beginn des Jahres 1852 war durch Fasten und Gebet Pugin´s Geisteszustand so angegriffen, daß er schließlich in das Privatsanatorium von Bedlam in St. George´s Fields, Lambeth gebracht werden musste. Von dort wurde er auf dringenden Wunsch seiner Frau in ein Hospital nach Hammersmith gebracht, wo er nach sechs Wochen fürsorglicher Pflege so weit genesen war, daß er wieder nach Ramsgate zurückkehren konnte. Doch nur zwei Tage nach seiner Heimkehr erlitt er am 14. September 1852 einen tödlichen Schlaganfall. - Pugins Äußeres erinnerte eher an einen Seemann als an einen Künstler. Er war redegewandt und kannte unendlich viele Anekdoten und wusste diese auch eindrucksvoll und dramatisch zu erzählen. Wenn er guter Gesundheit war, floß er über vor Energie und Humor. Niemals war er nachtragend. Er arbeitete oft bis weit nach Mitternacht. Die meisten seiner architektonischen Arbeiten vertraute er dem hervorragenden Baumeister George Myers an, den er 1827 als Arbeiter in Beverly kennenlernte. Er bildete die Arbeiter, die er beschäftigte, selbst aus, wofür diese ihn geradezu verehrten. In seinem Haus in Ramsgate lebte Pugin mit der Regelmäßigkeit und Enthaltsamkeit eines Mönches sowie dem intellektuellen Eifer eines Studenten. Seine ungeheure Großzügigkeit machten ihn bei den Menschen zum "Vater der Armen". - Pugin verstand sein Leben als einen Kampf für die Wahrheit und die Angemessenheit der Architektur. Er kämpfte für eine künstlerische Erneuerung aus dem Geist des christlichen Mittelalters. Sein Kampf um eine Restauration der Gotik in England sollte Erfolg haben. Pugin war der Mann für seine Zeit. Königin Viktoria gewährte Pugins Witwe als Zeichen der Anerkennung seines Wirkens und Schaffens eine stattliche Witwenrente und ein Komitee aller Parteien gründete das "Pugin Travelling Scholarship". Pugins Erbe übersteigt bei weitem seine eigenen architektonischen Designs. Er war verantwortlich für die Popularisierung eines Stiles sowie einer Architekturphilosophie, welche bis in den letzten Winkel des viktorianischen Lebens hineinreichte. Pugin hatte großen Einfluß auf Maler wie John Ruskin (siehe dort) und Designer wie William Morris. Pugins Ideen fanden ihren sichtbaren Ausdruck in der privaten und öffentlichen Architektur Großbritanniens und darüber hinaus.

Literarische Werke: "Specimens of Gothic Architecture; Selected from Various Ancient Edifices in England: Consisting of Plans, Elevations, Sections, and Parts at Large" (London 1823); Augustus Pugin (Illustrator) und John and Henry Le Keux (Graveure), "Pugin´s and Le Keux's Specimens of the Architectural Antiquities of Normandy [with] Historical and Descriptive Essays Accompanying a Series of Engraved Specimens of the Architectural Antiquities of Normandy", hrsg. von John Britton" (London 1825/27); "Paris and its environs, displayed in a series of two hundred and four picturesque views, from original drawings. With topographical and historical descriptions in english and french. Two volumes in one" (London 1829-1831; deutsch: Augustus Welby Northmore Pugin. Paris und seine Umgebungen. Nach Original-Zeichnungen ... in Stahl gestochen [unter Aufsicht von Pugin nach John Nash u.a.]. Mit erklärendem Text in deutscher Sprache. Berlin und St. Petersburg 1831); "A letter to A.W. Hakewell, architect: in answer to his reflections on the style of the rebuilding of the Houses of Parliament" (London 1835); "Gothic Furniture in the Style of the 15th Century Designed and Etched by A.W.N. Pugin" (London 1835); "Contrasts; or a Parallel Between the Noble Edifices of the Fourteenth and Fifteenth Centuries and Similar Buildings of the Present Day; Shewing the Present Decay of Taste: Accompanied by Appropriate Text" (Salisbury 1836; 21841); "Designs for Gold and Silver Smiths" (London 1836); "Designs for Iron and Brass Work in the Style of the XV and XVI Centuries Drawn and Etched by A.W.N. Pugin" (London 1836); "Details of Ancient Timber Houses of the XVth and XVIth Centuries Selected from those Existing at Rouen, Caen, Beauvais, Gisors, Abbeville, Strasbourg etc Drawn on the Spot and Etched by A.W.N. Pugin" (Salisbury 1836; London 21837); "The True Principles of Pointed or Christian Architecture: Set Forth in Two Lectures Delivered at St Marie´s Oscott" (London 1841); "An Apology for The Revival of Christian Architecture in England" (London 1843); "The Present State of Ecclesiastical Architecture in England" (London 1843); "The Glossary of Ecclesiastical Ornament and Costume, Compiled and Illustrated from Antient Authorities and Examples" (London 1844, 21846, 31868); "Floriated Ornament" (London 1849); "An Earnest Appeal for the Revival of the Ancient Plain Song" (London 1850); "An Earnest Address, on the Establishment of the Hierarchy" (London 1851); "A Treatise on Chancel Screens and Rood Lofts, their Antiquity, Use, and Symbolic Signification" (London 1851).

Bauwerke(Auswahl): "St. Marie´s Grange" (Alderbury, Wiltshire 1835. Pugins erstes Eigenheim); "Alton Towers" (Staffordshire; Alton Towers wurde ursprünglich Alton Abbey genannt und wurde 1814 vom 15. Earl of Shrewsbury begonnen. 1827 starb dieser und vermachte Titel und Haus seinem Neffen, John Talbot. Dieser war Freund und Patron von Pugin. Talbot beauftragte 1837 Pugin mit der Ausgestaltung der 1834 fertiggestellten Schloßkapelle und der Großen Halle); "Grace Dieu Manor" (Leicestershire; 1837f.. Pugin erweiterte das 1833/34 im Tudor Stil errichtete Haus, fügte einen Turm an und erweiterte zusätzlich die Kapelle); "St. Mary´s College Catholic School and Seminary" (Oscott, 1835-39, Pugin wurde 1837 mit Dekoration und Einrichtung der College Kirche beauftragt); "Scarisbrick Hall" (Lancashire, 1836-1845); "Roman Catholic St. Chad´s Cathedral" (Birmingham, 1838-1841); "The Hospital of St. John the Baptist" (Staffordshire, 1839/40 erbaut); "The Old Parish Church / Drummond Mortuary Chapel" (Albury, Surrey, 1840. Pugin baute für Henry Drummond und seine Familie eine Grabkapelle an die fast tausend Jahre alte Pfarrkirche an); "St. Giles´" (Cheadle, Staffordshire, 1840-46; diese Kirche zählt zu den schönsten Sakralbauten Pugins); "The Palace of Westminster / The Houses of Parliament" (London, 1840-1847; über 2000 Zeichnungen von Pugin für Einrichtungsgegenstände des House of Lords sind erhalten); "St. Mary´s Church" (Uttoxeter, Staffordshire, 1840f.); "Mount St. Bernard Cisterican Abbey" (Charnwood Forest, Leicestershire, 1840-48); "Bilton Grange" (Warwickshire, (1841-1846); "Church of Our Lady and St. Wilfrid" (Warwick Bridge, Cumbria 1841); "Mercy Convent" (Handsworth, Birmingham, 1841; leider wurde Pugins Bau ein Opfer deutscher Luftangriffe 1942); "St. George´s Roman Catholic Cathedral, Southwark, London, 1841-1848); "St. Joseph´s Catholic Primary School, Cadogan Street, London SW, (1841-1844); "Oxenford Grange" (Peper Harow, Surrey, 1842; Torhaus, Fruchthaus); "St. Mary´s Catholic Cathedral" (Newcastle upon Tyne, Yorkshire, (1842-1844); "St. Andrew´s Church" (Cambridge, 1843); "Ackworth Grange / Jesus Chapel" (Yorkshire 1844); "St. Nicholas Church" (Peper Harow, Surrey, 1844-1848; die Kirche entstand als Auftragswerk von Lord Midleton); "The Grange" (Ramsgate, Kent, 1844 - 1850; Pugins Privathaus); "St. Edmund´s College Chapel" (Ware, Hertfordshire, 1844-53; die Kirche wurde ein Jahr nach Pugins Tod von Kardinal Wiseman eingeweiht); "St. Joseph´s Home" (Oswaldcroft, Liverpool, 1844-47); "The Church of the Immaculate Conception" (Farm Street, London, 1844-1849; diese Kirche war das geistliche "Hauptquartier" der Jesuiten in London; diese beauftragten Pugin mit der Gestaltung des Hauptaltares); "St. Augustine´s Church" (Ramsgate, Kent, 1844-1858; Kirche neben Pugins Privathaus. 1856 kamen Benediktiner nach Ramsgate, für die A.W.N.´s Sohn Edward ein Kloster erbaute. Die Kirche wurde zur Abteikirche); "Rampisham Rectory" (Dorset, 1845-1847. Dieses viktorianische Haus hat als eines der wenigen noch die gesamte Originalausstattung, wie sie von Pugin geschaffen wurde); "Cotton Hall" (Staffordshire; 1846-48; Pugin erweiterte das Haus aus dem späten 18. Jahrhundert und errichtete daneben die St. Wilfrid´s Kirche); "Alton Castle" (Staffordshire; Pugin begann 1847 mit dem Bau auf den Ruinen einer Burg aus dem 12. Jahrhundert. Zuerst sollten Priester in das Haus einziehen, dann war daran gedacht, dass der Earl of Shrewsbury oder dessen Mutter hier ihren Wohnsitz nehmen. Doch keiner ist jemals eingezogen. Schließlich wurde das Gebäude und seine umliegenden riesigen Liegenschaften Eigentum der katholischen Diözese von Birmingham, die hier ein Jugendhaus für Freizeiten unterhält); "St. Marie´s Church" (Rugby, Leicestershire, 1847; Captain John Hubert Washington Hibbert, ein Protestant, heiratete die katholische Lady Julia Talbot. Für sie und ihre Glaubensgeschwister beauftragte er Pugin mit dem Bau einer katholischen Kirche. Später konvertierte Hibbert selbst zum katholischen Glauben).

Lit.: Benjamin Ferrey, Recollections of A. N. W. Pugin and His Father Augustus Pugin. With Notices of their Works, London 1861 (Reproduktion mit einer Einführung von C. Wainwright, London 1978); - E.W. Pugin, Who Was the Art Architect of the Houses of Parliament: A Statement of Facts, Founded on the Letters of Sir Charles Barry and the Designs of Augustus Welby Pugin, London 1867; - C.L. Eastlake, A History of the Gothic Revival, London 1872, 21978; - A. Reichensperger, Augustus Welby Northmore Pugin, Freiburg 1877; - P. Waterhouse, The Life and Work of Welby Pugin, in: Architectural Review 3 (1897/98), 167-175, 211-221, 264-273; ebd. 4 (1898), 23-27, 67-73, 115-118, 159-165; - Bernard Ward, The sequel to Catholic emancipation, 2 Bde., London 1915; - H. Sirr, Augustus Welby Pugin: A Sketch, in: Journal of the Royal Institute of British Architects 25 (1917/18), 213-226; 60 (1952/53), 47-54; - Michael Trappes-Lomax, Pugin: a Medieval Victorian, London 1932; - H.E.G. Rope, Pugin, Hassocks, Sussex, 1935; - Nikolaus Pevsner, An Outline of European Architecture, London 1945 (dieses grundlegende Werk ist seither in vielen Neuauflagen erschienen); - Ders., Some architectural writers of the nineteenth century, Oxford 1972; - Denis R. Gwynn, Lord Shrewsbury, Pugin and the Catholic Revival, London 1946; - Peter Ferriday (Hrsg.), Victorian Architecture, London 1963 (v. a. S. 137-152); - Rudolf Schwarz, A Pugin bibliography: A.W.N. Pugin 1812-1852, Charlottsville, Virginia, 1963; - Phoebe B. Stanton, The Gothic Revival and American Church Architecture: An Episode in Taste, 1840-1856, Baltimore, Maryland, 1968; - Dies., Pugin, London 1971; - G. German, Gothic Revival in Europe and Britain. Sources, Influences and Ideas, London 1972; - A.N.L. Munby (Gen.Hrsg.), Sale Catalogues of Libraries of Eminent Persons, Bd. 4: Architects: Robert Adam, William Chambers, George Dance, Nicholas Hawksmoor, Augustus Welby Pugin, Robert Smirke, Christopher Wren, London 1972; - J.M. Crook und M.H. Port, The History of the Kings´s Works, Bd.6, London 1973; - Ian Cameron, Elizabeth Kingsley-Rowe u.a. (Hrsgg.), The Collins Collector's Encylopedia: Victoriania to Art Deco, New York 1974; - D. Simpson, Pugin and the Gothic Revival, MA thesis, Keele 1974; - Rowland and Betty Elzea, The Pre-Raphaelite Era, 1848-1914, Wilmington, Delaware, 1976; - M.H. Port (Hrsg.), The Houses of Parliament, London 1976; - Johannes Dobai, in: Die Kunstliteratur des Klassizismus und der Romantik in England, Bd.3: 1790-1840, Bern 1977 (S. 796-860); - John Harries, Pugin, Aylesbury 1973; - Ders., Pugin: an illustrated life of A.W.N. Pugin 1812-1852, Princes Risborogh 1994; - David Watkin, Morality and Architecture. 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Pugin: An Annotated Critical Bibliography, London 1987; - Jeremy Cooper, Victorian and Edwardian Furniture and Interiors From the Gothic Revival to Art Nouveau, London 1987; - Guy Williams, Augustus Pugin Versus Decimus Burton A Victorian Architectural Duel, London 1990; - David Meara, A.W.N. Pugin and the Revival of Memorial Brasses, London 1991; - Charlotte Gere & Michael Whiteway, Nineteenth-Century Design from Pugin to Mackintosch, London 1993, 2New York 1994; - Jules Lubbock, The Tyranny of Taste: The Politics of Architecture and Design in Britain 1550-1960, New Haven 1995; - Paul Atterbury, Megan Brewster Aldrich (Hrsgg.), A.W.N. Pugin: Master of Gothic Revival, New Haven und London 1996; - Alf Böe, From Gothic Revival to Functional Form - A study in Victorian theories of design, Oslo 1997; - Rosemary Hill, Pugin and Ramsgate, Ramsgate 1999; - Christine Riding & Jacqueline Riding (Hrsgg.), The Houses of Parliament : History, Art, Architecture, London 2000; - Margaret Belcher (Hrsg.), The Collected Letters of A.W.N. Pugin, Oxford 2001; - Antonia Brodie u.a. (Hrsg.), Directory of British Architects, 1834-1914, Bd.2, London u. New York 2001, 418-420; - Brian Andrews, Creating a Gothic Paradise: Pugin at the Antipodes, (Ausstellungskatalog hrsg. v. Tasmanian Museum and Art Gallery), Hobart, Tasmanien, 2002; - Dictionary of Art XXV, 711-716; - Dictionary of Catholic Biography, 963; - DNB XVI, 449-453; - EncBrit IX, 791; - LdK V, 794; - 3LThK VIII, 741; - NCE XI, 814f.; - Thieme-Becker XXVII, 433-454.

Ronny Baier

Literaturergänzung:

2009

Brian Andrews, "Solemn chancels and cross-crowned spires". P.'s Australian works, in: ACR 86.2009, S. 387-402.

Letzte Änderung: 21.01.2010