|
Verlag Traugott Bautz
|
![]() |
|
|
||||
|
|
||||
|
|
||||
|
|
RANKE, Leopold (seit 1865: von), Historiker, * 20.12. 1795 (nach der Familientradition * 21. Dezember) in Wiehe an der Unstrut/Thüringen, seit 1825 außerordentlicher, 1834-71 ordentlicher Professor für Geschichte an der Universität Berlin, 1832 Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften, 1841 Ernennung zum »Historiographen des Preußischen Staates« durch König Friedrich Wilhelm IV., 1858 Gründungsmitglied und erster Präsident der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1867 Kanzler des Ordens Pour le mérite; seit 1843 verheiratet mit Clarissa Graves, Tochter eines Rechtsgelehrten aus Dublin; † 23.5. 1886 in Berlin. - R.s Vorfahren, eine Dynastie protestantischer Geistlicher, wurzelten in der kursächsisch-lutherischen Landschaft zwischen Saale und Unstrut. Der erste nachweisbare Ahn, Israel Ranke, war 1671-94 Pfarrer in Bornstedt bei Eisleben; noch Leopolds Großvater Heinrich Israel Ranke (1719-99) bekleidete das geistliche Amt; über seine Heirat brachte er der Familie bescheidenen Grundbesitz in der ackerbauenden thüringischen Landstadt Wiehe zu. Erst der Vater des Historikers, Gottlob Israel Ranke (1761-1836), brach mit der Familientradition, studierte Jura und ließ sich als Rechtsanwalt in Wiehe nieder, wo ihn die Grafen von Werthern mit der Verwaltung benachbarter Patrimonialgerichte betrauten; Anfang 1795 heiratete er Friederike Lehmike, Tochter eines Rittergutsbesitzers bei Querfurt. Erste Stufen von R.s Bildungswelt sind das Elternhaus, die Ratsschule in Wiehe, seit 1807 die nahe Klosterschule Donndorf und 1809-14 Schulpforte bei Naumburg, die angesehenste der sächsischen Fürstenschulen. Dem weiterführenden Unterricht in Pforte verdankte R. die gründliche Beherrschung der alten Sprachen, selbständiges Arbeiten und, vermittelt durch den jugendlichen Kollaborator Karl Ferdinand Wieck, die Begegnung mit Goethe und die Einführung in die Welt der griechischen Tragödie. Hier liegen die Anfänge seines stark ästhetischen Interesses. Ein Jahr vor Ablauf der normalen Schulzeit drängte R. an die Universität. - Vom Frühjahr 1814 bis Sommer 1818 studierte R. in Leipzig Theologie und Philologie. Gegenüber dem herrschenden Rationalismus wie gegenüber der lutherischen Orthodoxie, aber auch gegenüber Erweckungspredigt und Pietismus bewahrte er sich eine unkonventionelle »naturwüchsige Frömmigkeit« (W. P. Fuchs). R. glaubte »unbedingt«, ohne ernste religiöse Krisen, aber auch ohne im strengen Sinne kirchlich eingestellt zu sein. Der systematischen Theologie und der Dogmatik zog er exegetische Studien vor. Bibellektüre und eine Psalmenübersetzung deutete er später als Protest gegen die Leipziger Theologie. Sein eigentliches Arbeitsfeld war das Studium der klassischen Philologie bei Christian Daniel Beck und vor allem Gottfried Hermann, bei dem er mit Disputationsthesen über Thukydides promovierte (20.2. 1817). Die Klärung aller existenziellen Fragen vollzog sich außerhalb der Universität, im Selbstgespräch von Tagebuchaufzeichnungen und in vertraulichen Briefen an seinen Bruder Heinrich. R. fand die Sinndeutung des eigenen Lebens in schöpferischer Arbeit. Ihr erster großer Gegenstand sollte eine aus originalen Quellen gearbeitete Lutherdarstellung sein. Zu ihr gab das Reformationsjubiläum von 1817 den Anlaß. Der Versuch blieb Fragment. Aber erstmals deutet sich R.s Neigung zu historischer Darstellung und seine idealistische Weltsicht an: Luther erschien ihm als einer der »Heroen« der Menschheitsgeschichte, in denen sich das »geheime Leben« der »göttlichen Idee« offenbart. R.s religiös begründete »Weltdeutung« steht mit seinem Philosophieren in enger Wechselwirkung. Bei der Lektüre von Kant, Goethe, Fichte, Schelling, Jacobi und Friedrich Schlegel erweiterte sich sein lutherischer Theismus zu einem neuplatonischen Panentheismus, der späte Fichte führte ihn seiner beruflichen »Bestimmung« zu: »Allem erscheinenden Leben liegt die göttliche Idee zugrunde; ein bestimmter Teil derselben ist erkennbar. Ihn zu erkennen und die Erkenntnis weiterzuleiten ist die Bestimmung des Gelehrten« (1816, WuN I). 1818 wurde R. als Fachlehrer für Geschichte an das Gymnasium Fridericianum in Frankfurt/Oder berufen. In der Vorbereitung des Geschichtsunterrichts aus antiken Schriftstellern festigten sich die Grundzüge seiner Geschichtstheologie: »ln aller Geschichte wohnt, lebet, ist Gott zu erkennen. Jede Tat zeuget von ihm, jeder Augenblick prediget seinen Namen, am meisten aber ... der Zusammenhang der großen Geschichte. Er steht da wie eine heilige Hieroglyphe ...« (1820, Brw.). Diese »Hieroglyphe« zu entschlüsseln, machte er sich zur Lebensaufgabe. - Gleichzeitig entstand sein erstes, epochemachendes Buch, die »Geschichten der romanischen und germanischen Völker von 1494 bis 1535« (1824). Im Mittelpunkt steht der Kampf um Italien 1494-1514. Der zweite Teil wurde nie geschrieben. Es enthält bereits die wesentlichen Grundzüge von R.s Geschichtsdenken: (1) Die Deutung der Geschichte weder als göttlichen Heilsplan im Sinne der christlichen Heilsgeschichte, noch als allgemeinen Menschheitsfortschritt im Sinne der Aufklärung und der spekulativen Philosophie, sondern als eine Manifestation geistiger Wirkkräfte, letztendlich der »göttlichen Idee« (von hier aus konnten später Völker, Nationen, Staaten, die »großen Mächte« und die großen Einzelnen in individualisierender Darstellung als »realgeistige Wesenheiten« aufgefaßt, die in ihnen wirksamen »Tendenzen« und leitenden Prinzipien bestimmt und lapidar formuliert werden: »Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott«); (2) eine universalhistorische Konzeption, die von der Bildung der europäischen »Kulturwelt« in der heidnisch-christlichen Antike über die Begründung der Einheit der romanischen und germanischen Völker zu deren gemeinsamer Entwicklung in den neueren Jahrhunderten führt (ihr wird sein eigentliches Lebenswerk gewidmet sein); (3) R.s Objektivitätsanspruch (»bloß zeigen, wie es eigentlich gewesen«), d.h. der gegenüber dem Pragmatismus und dem moralischen Urteil der Aufklärungshistorie wie auch der idealistischen Geschichtsphilosophie Fichtes und Hegels behauptete Grundsatz, daß alle Geschichtsschreibung vom empirischen historischen Objekt auszugehen hat; und (4) die Anwendung der historisch-kritischen Methode, G. B. Niebuhr analog, auf die für die Geschichtsdeutung allein maßgebenden schriftlichen Quellen der Neuzeit (»Zur Kritik neuerer Geschichtsschreiber«, 1824). - Die universalgeschichtliche (europäische) Perspektive, die okulare Betrachtung prinzipiell gleichberechtigter historischer Individualitäten, namentlich des Neben-, Gegen- und Miteinanders der Staaten und Nationen, die (objektive) Stellung des Historikers zwischen und über den kämpfenden Parteien und Gegensätzen, schließlich die aus schriftlicher Überlieferung gearbeitete Darstellung gehörten seitdem zum methodologischen Fundament von R.s Geschichtsschreibung. Sein Erstlingswerk brachte ihm die Ernennung zum außerordentlichen Professor für Geschichte an der Universität Berlin ein. An der Kgl. Berliner Bibliothek erschloß sich ihm in 46 Bänden mit Berichten (»lnformazioni politiche«) des venezianischen Gesandten aus dem 16. und 17. Jahrhundert eine archivalische Quelle, die seinen methodologischen Vorgaben weitgehend entgegenkam. Auf ihr beruhen seine »Fürsten und Völker von Südeuropa« (1827), eine doppelte Entwicklungsreihe essayistischer Kapitel und individualisierender Porträts über die Osmanen und die spanische Monarchie von Karl V. bis zu Philipp III. Aus der Gesamtheit der venezianischen Relationen hoffte R. eine noch ganz unbekannte Geschichte des europäischen Staatensystems in der Neuzeit schreiben zu können. Ein vom preußischen Kultusministerium bezahlter Urlaub ermöglichte eine mehrjährige Archivreise (1827-31), Empfehlungen einflußreicher Persönlichkeiten (u.a. Friedrich Gentz, Metternich) öffneten ihm die Archive und Bibliotheken. In Wien entstand, als Nebenfrucht seines Archivaufenthalts, aus Augenzeugenberichten und Papieren des Serben Wuk Stephanowitsch Karadschitsch, unter dolmetschendem Beistand des Slawisten Bartholomäus Kopitar, eine Studie über »Die Serbische Revolution« (1829). In der Betrachtung der slawischen Welt festigte sich R.s Überzeugung von der Einheit der romanisch-germanischen Kultur. Von Oktober 1828 bis Anfang 1831 sichtete er mit divinatorischem Fingerspitzengefühl für das Wesentliche und sich ständig erweiternder Sachkenntnis die immensen Stoffmassen der Archive und Bibliotheken in Vendig, Florenz und Rom. Was ihm der Vatikan vorenthielt, fand sich in den Sammlungen von Nepotenfamilien. So gewann er die Quellenbasis für das Werk, das ihn weltberühmt machte: »Die römischen Päpste« (1834-36), eine - im ganzen irenische - Darstellung des Papsttums im 16. und 17. Jahrhundert, seines Niedergangs, seiner Regeneration aus eigener, katholischer Kraft und der Beschränkung seiner Wirksamkeit auf den südeuropäischen Raum. Es tat R.s breiter Anerkennung keinen Abbruch, daß die »Päpste« 1840 auf den Index gesetzt wurden. - R.s universalhistorische Analyse und die Struktur seiner historischen Darstellung wurden von der Einsicht bestimmt, daß sich die große Bewegung der Geschichte in Gegensätzen vollzieht. Als charakteristisch erschienen ihm: Romanische und germanische Welt, Islam und Christentum, Papsttum und Kaisertum, Protestantismus und Katholizismus, Monarchie und Volkssouveränität, konservative und revolutionäre Tendenzen. Optimistisch glaubte er an das letztendlich stabilisierende und harmonische Zusammenwirken der einander widerstrebenden Interessen und Kräfte. Inhaltlich war sein erstes großes weltgeschichtliches Thema die Auflösung der kirchlich-politischen Einheit des Mittelalters durch die Ausbildung des modernen europäischen Staatensystems. Vom späten 17. Jahrhundert an erkannte er in den europäischen Staaten und Nationen die Handlungsträger der allgemeinen Geschichte. Aus dieser historischen Anschauung heraus entwickelte er unter dem Eindruck der Julirevolution 1830, des Widerstreits von »gesetzmäßigem Fortschritt und ungeduldig zerstörender Neuerung« (C. Hinrichs), seine Lehre von den »Großen Mächten« (1833) als Verkörperungen eines je eigenen historischen Prinzips. Staaten waren für ihn Individualitäten (»Gedanken Gottes«), die es in ihrer besonderen Geprägtheit und eigentümlichen Rolle innerhalb der europäischen Geschichte zu begreifen galt. Seine Hauptaufgabe sah R. fortan darin, die leitenden Ideen der »großen Mächte« aufzuzeigen. Er suchte sie in den internationalen Beziehungen und in den allgemeingeschichtlich wirksamen Momenten der inneren Staatengeschichte. Sodann fragte er nach den Gemeinsamkeiten der europäischen Nationen. Die universalhistorische Synthese einer derartigen Staaten- und Nationalgeschichte in der Neuzeit wagte er indes nur im gesprochenen Wort seiner Vorlesungen. Für eine umfassende, wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung fehlten die Vorarbeiten. Daher beschränkte er sich darauf, jeweils von umfangreichen, meist spektakulären Quellenfunden geleitet, die neuzeitliche Weltgeschichte in den universalgeschichtlich bedeutsamen Epochen der großen National- oder Staatengeschichten zu schildern, kurz: Nationalgeschichte in universalgeschichtlicher Perspektive zu schreiben. Für Deutschland liegt das weltgeschichtlich bedeutsame Moment zunächst im 16. Jahrhundert. Es konkretisierte sich für R. im Widerstand gegen die alten Universalmächte Kaisertum und Papsttum, in der religiös-politischen Umwälzung der Reformation und in der Ausbildung der protestantischen Kultur - Gegenstand seiner »Deutschen Geschichte im Zeitalter der Reformation« (1839-47); sodann im 18. Jahrhundert, in der staatlichen Entwicklung Preußens zur europäischen Großmacht, die er in »Neun Büchern preußischer Geschichte« (1847-48) von König Friedrich Wilhelm I. bis zur Anerkennung der europäischen Rangstellung Preußens unter Friedrich II. erstmals historisch nachvollzog. Mit seiner Darstellung, die auf die europäische Bedeutung des absolutistischen Machtstaates abhob, stand R. im Revolutionsjahr 1848 im Widerspruch zur öffentlichen Meinung, namentlich auch zu J. G. Droysen, dessen »Geschichte der preußischen Politik« die »realpolitische Wendung« des deutschen Liberalismus vorwegnahm und Preußens »deutschen Beruf« betonte. Stärker trugen die folgenden, epochemachenden Darstellungen der beiden westeuropäischen Großmächte im 16. und 17. Jahrhundert aktuellen politischen Interessen Rechnung, seine »Geschichte Frankreichs« (1852-61) und seine »Geschichte Englands« (1859-68). In Frankreich erreichte nach R. das eigentümliche Prinzip der nationalen Geschichte seine höchste universale Bedeutung in der Vorbereitung und Kulmination der absoluten Monarchie in der Epoche von Heinrich IV. bis Ludwigs XIV. Der Handlungsbogen spannt sich von den inneren religiösen und politischen Kämpfen im 16. Jahrhundert über die Stabilisierung des absoluten Königtums bis hin zur französischen Hegemonie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Den Zeitgenossen lieferte R. so die Vorgeschichte für die von Frankreich beanspruchte Führungsrolle auf dem Kontinent, die in der Zeit Napoleons III. für das konservative Europa eine der größten Herausforderungen war. Englands welthistorischen Beitrag erkannte R. gewissermaßen in der verfassungsgeschichtlichen Alternative zum französischen Absolutismus und im Widerstand gegen Frankreichs Vormachtstellung: in der gloreichen Revolution, der Grundlegung des konstitutionellen Systems und der Idee des europäischen Gleichgewichts. Die Balance der europäischen Mächte befürwortete er als konsequenter Anhänger der Ordnung von 1815, Englands Weg zum Konstitutionalismus sollte nach 1848 Vorbild für Preußen und Deutschland sein. In den Hauptwerken der mittleren Schaffensperiode steht die Entwicklung der einzelnen Staaten zu europäischer Machtstellung im Vordergrund. Dementsprechend dominiert die Erörterung der Machtverhältnisse. Einem »Primat der Außenpolitik« hat R. jedoch nicht das Wort geredet. Aber er schärfte den Blick für das wechselseitige Bedingungsverhältnis von innerer und äußerer Konstitution. Außenpolitisch geschah dies durch die quellenmäßig materialreiche und deshalb ausführliche Erforschung der diplomatischen Beziehungen und kriegerischen Konflikte. Innenpolitisch erfolgte die Machtabschätzung meist abstrakter durch das Abwägen vor allem von zentralistischen und partikularen Kräften, Staat und Kirche, monarchischer Gewalt und ständischen Interessen, konservativen und revolutionären Tendenzen. Demgegenüber traten Erscheinungen der inneren Staatengeschichte, die politisch oder als Machtfaktoren nicht faßbar waren, hauptsächlich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, stark oder vollständig zurück. Sodann hat R. nicht allen europäischen Großmächten seine Aufmerksmkeit geschenkt. Es fehlen Österreich, Rußland und das revolutionäre Frankreich, auch in ihrer weltgeschichtlichen Rolle. Aber es gab neben R. keine vergleichbare Geschichtsschreibung aus europäischer Perspektive, keinen vergleichbaren Versuch, Europa pluralistisch als System gleichberechtigter Mächte darzustellen (E. Schulin). Darin liegt das Bleibende seiner historiographischen Leistung. - R. war ein informationshungriger, schnell auffassender und vielseitig reflektierender Denker. Unermüdliche Energie, Disziplin und Talent, aber auch ein legendäres Gedächtnis bis ins hohe Alter waren die Voraussetzungen einer in der Geschichtsschreibung einmaligen Arbeitsleistung. In seinen historischen Übungen in Berlin (seit 1833) schärfte er seinen Schülern »Kritik, Präcision und Penetration« als historische Gebote ein. In allem war er selbst Vorbild. Bei der Verleihung des erblichen Adels 1865 wählte er den Wahlspruch »Labor ipse voluptas«. Obwohl seit den frühen 70er Jahren seine Sehkraft zunehmend abnahm, überwand er körperliche Unpäßlichkeiten und Leiden durch rastlose Arbeit. 1867 ging er daran, seine »Sämtlichen Werke« (bis 1881 in 48 Bänden) herauszugeben. Dabei hat er seine früheren Veröffentlichungen zum Teil gründlich überarbeitet und durch zahlreiche Einzelstudien ergänzt. Als sich die deutsche Einheit vollendete, folgten mehrere Abhandlungen zur nationalen Geschichte: 1868 über die Zeit »vom Religionsfrieden bis zum Dreißigjährigen Krieg«, 1869 eine »Geschichte Wallensteins«,1874 »Genesis des Preußischen Staates«, eine Ergänzung der brandenburg-preußischen Geschichte nach rückwärts bis ins Mittelalter. Monographien über den »Die deutschen Mächte und der Fürstenbund 1780-1790« (1871-72), über »Ursprung und Beginn der Revolutionskriege 1791 und 1792« (1875) sowie eine fünfbändige Edition der »Denkwürdigkeiten des Fürsten Hardenberg« (1877-81) mit einem umfangreichen darstellenden Teil führten die Geschichte Preußens bis an die Schwelle der eigenen Zeit. Noch im Alter von 85 Jahren faßte R. den erstaunlichen Entschluß, mit den verbliebenen Kräften eine »Weltgeschichte« (1881-88) zu diktieren, von der jährlich ein Band erschien. Ihr Thema ist die Herausbildung des Abendlandes aus der vorderasiatisch-antiken Welt. Mit Hilfe tatkräftiger Mitarbeiter führte er die Darstellung noch bis zum Tode Ottos des Großen. Alfred Dove hat sie dann aus dem Nachlaß bis ins späte Mittelalter ergänzt, so daß der Anschluß an R.s großes Werke zur neueren Geschichte erreicht war. - In Einleitungen zu seinen großen Werken, mehr noch zu seinen akademischen Vorlesungen betonte R. wiederholt die Pflicht des Historikers, um Objektivität bemüht zu sein. Dieser Objektivitätsanspruch wurde von Zeitgenossen und in der geschichtstheoretischen Diskussion bis heute als unerfüllbar zurückgewiesen. Nicht selten diente dabei R. selbst als »Kronzeuge«. R. war politisch nicht indifferent. Seine politischen Anschauungen entwickelten sich vor allem im Widerspruch zur Französischen Revolution und zur Herrschaft Napoleons I. Als Antriebskräfte einer ungeschichtlichen, d.h. einer nur aus dem Denken erwachsenen Vernunftordnung bedrohten beide das patriarchalisch-hierarchische Gesellschaftsgefüge Europas und seine kulturellen und religiösen Grundlagen. Dieser Gefahr gegenüber rief er die Geschichte zur Verteidigung der alten Mächte auf. Darüber übersah er, daß auch die Aufklärung ihre eigenen historischen Wurzeln hatte, eine aus dem geistigen und gesellschaftlichen Gesamtprozeß Europas gewachsene Bewegung war. So übernahm R. nach der Julirevolution 1830 im Auftrag der preußischen Regierung die Redaktion der »Historisch-politischen Zeitschrift«, um gegenüber dem Absolutheitsanspruch des revolutionären Liberalismus das Recht der historisch begründeten Ordnung zu behaupten. Die zweite Konstante seines politischen Denkens und Handelns war die Loyalität gegenüber dem preußischen Staat. R.s kursächsische Heimat war erst durch den Frieden von 1815 preußisch geworden. Weder die »erzwungene« Staatsangehörigkeit, noch die frühe, deutschtümelnde Nationalbewegung, noch die Verwicklung seiner nächsten Umgebung in die Demagogenverfolgung verhinderten seine enge Bindung an den preußischen Staat und die herrschende Dynastie. (Mehrere ehrenvolle Berufungen an auswärtige Universitäten, am bedeutsamsten die nach München durch König Maximilian II. von Bayern, dem er im Herbst 1854 ein Privatkolleg »Über die Epochen der neueren Geschichte« vortrug, lehnte er ab.) Die Gefahr eines politischen und sozialen Umsturzes während der Revolution von 1848 erfüllte R. mit Entsetzen. Für Edwin von Manteuffel, dem Flügeladjutanten Friedrich Wilhelms IV., setzte er eine Reihe von Denkschriften auf (Mai 1848 - Januar 1851). 1854 berief ihn der König in den erneuerten Staatsrat. Während der Orientkrise verfaßte er mehrere Gutachten, ohne praktischen politischen Einfluß auszuüben. R. fühlte sich dem König persönlich verbunden. Zeitlebens rechnete er es Friedrich Wilhelm IV. als historisches Verdienst an, in den Stürmen der Revolution die Unabhängigkeit der Krone bewahrt zu haben. (Aus dem Hohenzollern-Nachlaß veröffentlichte er 1873 den Briefwechsel Friedrich Wilhelms IV. mit Bunsen.) Zu einer Bejahung der konstitutionellen Monarchie gelangte er nur unter der Bedingung, daß das monarchische Prinzip erhalten blieb. Aus diesem Blickwinkel sympathisierte er mit der Politik Wilhelms I. während des preußischen Heeres- und Verfassungskonflikts, während er Bismarcks bonapartistisches Operieren mit der populären national-liberalen Bewegung und die von ihm herbeigeführte Auflösung der Ordnung von 1815 mit Distanz beobachtete. Erst der Sieg über das hegemoniale Frankreich 1870/71, der Abschluß der inneren Reichsgründung, Bismarcks konservative Wende von 1878/79, die Berliner Kongreß-Diplomatie und die Aussöhnung mit Österreich im Zweibund gaben ihm die Gewißheit, daß die Gefahr eines revolutionären Umsturzes endgültig gebannt sei. Die vermeintliche Wiederherstellung der alten Ordnung brachte ihm die nötige Ruhe, um die Arbeit an seinem großen Alterswerk, der »Weltgeschichte«, aufzunehmen. R. hat aus seiner protestantisch-konservativen Gesinnung, seiner preußischen Herkunft und aus seiner antirevolutionären, monarchistischen Überzeugung nie einen Hehl gemacht. Seine politische Grundeinstellung war bei Freunden und Gegnern wohlbekannt. Seine Geschichtsschreibung muß daher nicht stets von nevem ideologiekritisch »entlarvt« werden. Abwegig erscheint der Vorwurf, er habe unter dem Deckmantel der Objektivität eine parteiliche Geschichtsanschauung verbreitet. Sein Objektivitätsanspruch war für ihn stets die methodische Voraussetzung, um andere, auch mißliebige religiöse und politische Positionen in ihrer historischen Berechtigung grundsätzlich anzuerkennen, in ihrer Wirksamkeit zur Anschauung zu bringen und in ihrer zeit-räumlichen Bedingtheit zu verstehen. Die in diesem Sinne von ihm geforderte »Objektivität«, d.h. Unvoreingenommenheit und Unparteilichkeit des Historikers, war die notwendige Voraussetzung, um die europäischen Mächte in ihrem Mit- und Gegeneinander darzustellen. Nur so vermochte er auch die geschichtliche Bewegung in der Spannung ihrer Gegensätze zur Anschauung zu bringen. Um der Erkenntniserweiterung willen nahm er in Kauf, daß er die Engagierten und Überzeugten der verschiedenen politischen Lager nicht zufriedenstellte. Bedenklicher war, daß »er einem Sprachrohr seiner eigenen Regierung zum Verwechseln ähnlich sehen konnte« (E. Schulin). Er blieb sich jedoch stets der Idealität seiner Forderung nach historischer »Objektivität« bewußt. - R. zählt zu den Klassikern der deutschen Geschichtswissenschaft, auch wenn seine »Meisterwerke« heute nicht mehr zum selbstverständlichen Bildungsgut gehören. Angesichts eines erdrückenden Gesamtwerkes von 54 Bänden, 9 Bände Weltgeschichte und (bislang) 4 Bände Nachlaß-Edition nicht eingerechnet, wurde er nicht selten als »größter deutscher Historiker« apostrophiert. Derartige Wertungen sind relativ. Allerdings hat R. mit ungewöhnlicher gestalterischer Kraft und großem darstellerischem Vermögen in seiner Zeit eine literarische Leistung von höchstem Rang vollbracht. Sodann hat er das historisch-politische Denken in Deutschland bis ins 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflußt. Die Entwicklung der historisch-kritischen Methode für die neuzeitliche Geschichte, seine universalgeschichtliche Perspektive bei gleichzeitigem Sinn für das Einmalige geschichtlicher Situationen, seine individualisierende, einfühlsam-verstehende Deutung historischer Phänomene und seine nachdrückliche Forderung nach Unparteilichkeit haben ihn zum wirkungsvollsten Vertreter des modernen Historismus gemacht.
Bibliographie: Hans F. Helmolt, R.-Bibliographie. Leipzig 1910; Walther Peter Fuchs, Gesamtverzeichnis der gedruckten Briefe L.R.s, in: L.v.R., Das Briefwerk, hrsg. v. W. P. Fuchs (= Brw.), Hamburg 1949, 601-627.
Werke - Gesamtausgaben, Hist.-krit. Ausgaben, Briefwechsel: Sämtliche Werke, 54 Bde., Leipzig 1867-1890 (= SW); Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation, 6 Bde., hrsg. v. Paul Joachimsen (= Werke. Gesamtausg. d. Dt. Akad., R. 1, Werk 7), München 1926; Zwölf Bücher Preußischer Geschichte, 3 Bde., hrsg. v. Georg Küntzel (= Werke. Gesamtausg. d. Dt. Akad., R. 1, Werk 9), München 1930; Das Briefwerk, hrsg. v. Walther Peter Fuchs (= Brw.), Hamburg 1949; Neue Briefe, gesammelt v. Bernhard Hoeft, hrsg. v. Hans Herzfeld, Hamburg 1949; Tagebücher, hrsg. v. Walther Peter Fuchs (Aus Werk und Nachlaß = WuN 1), München 1964; Über die Epochen der neueren Geschichte, hrsg. v. Theodor Schieder u. Helmut Berding (WuN 2), München 1971; Frühe Schriften, unter Mitarbeit v. Gunter Berg u. Volker Dotterweich, hrsg. v. Walther Peter Fuchs (WuN 3), München 1973; Vorlesungseinleitungen, hrsg. v. Volker Dotterweich u. Walther Peter Fuchs (WuN 4), München 1975.
Werke - chronologisches Verzeichnis: Geschichte der romanischen und germanischen Völker von 1494 bis 1535. Zur Kritik neuerer Geschichtsschreiber, Leipzig-Berlin 1824, 3. Aufl. Leipzig 1885 (SW 33-34); Fürsten und Völker von Süd-Europa im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, Bd. 1, Hamburg 1827; Bde. 2-4 = Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, Bde. 1-3, Berlin 1834, 9. Aufl. 1889 (SW 37-39); Die serbische Revolution, Hamburg 1829, 2. Aufl. 1844 (SW 43-44); Kritische Abhandlung zur Geschichte des Don Carlos, in: Wiener Jbb. der Lit. 46 (1829), 2. Aufl. in: Ders., Historisch-biographische Studien (1877) 452-491 (SW 40-41); Über die Verschwörung gegen Venedig im Jahre 1618, Berlin 1831 (SW 42); Historisch-politische Zeitschrift, Bd. 1, Hamburg 1832, Bd. 2, Berlin 1833-1836, Nachdr. mit einer Einl. v. Conrad Varrentrapp, 2 Bde., Vaduz 1981; Oratio de historiae et politices cognatione atque discrimine, Berlin 1936 (lat. u. dt.: SW 24); Zur Geschichte der italienischen Poesie, Berlin 1837 (SW 51-52); (Hrsg.) Jahrbücher des Deutschen Reichs unter dem Sächsischen Hause, Bde. 1.1-3, 2.1-2 u. 3.1, Berlin 1837-1840; Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation, 6 Bde., Berlin 1839-1847, 7. Aufl. 1894 (SW 1-6); Über die Versammlung der französischen Notabeln im Jahre 1787, in: Allg. Zschr. f. Gesch. 5 (1846) 1-44; Neun Bücher preußischer Geschichte, 3 Bde., Berlin 1847-1848 (SW 25-29); Zur Kritik preußischer Memoiren, Berlin 1849 (SW 24); Französische Geschichte vornehmlich im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, 6 Bde., Stuttgart 1852-1861, 3. Aufl. 1877-1879 (SW 8-13); Zur Kritik fränkisch-deutscher Reichsannalisten, Berlin 1855 (SW 51-52); Englische Geschichte vornehmlich im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, 7 Bde., Berlin 1859-1868, 3./4. Aufl. 1877-1879 (SW 14-22); Briefwechsel Friedrichs des Großen mit dem Prinzen Wilhelm IV. von Oranien und mit dessen Gemahlin Anna, in: Abhh. d. Akad. d. Wiss. Berlin, Jg. 1868, Separatdr. Berlin 1869 (SW 24); Zur deutschen Geschichte. Vom Religionsfrieden bis zum dreißigjährigen Krieg, Leipzig 1868, 3. Aufl. 1888 (SW 7); Geschichte Wallensteins, Leipzig 1869, 5. Aufl. 1895 (SW 23); Die deutschen Mächte und der Fürstenbund, 2 Bde., Leipzig 1871-1872, 2. Aufl. 1875 (SW 31-33); Der Ursprung des siebenjährigen Krieges, Leipzig 1871 (SW 30); Abhandlungen und Versuche. Erste Sammlung, 2 Bde., Leipzig 1872, 2. Aufl. 1877 (SW 24); Aus dem Briefwechsel Friedrich Wilhelms IV. mit Bunsen, Leipzig 1873, 2. Aufl. 1874 (SW 49-50); Ursprung und Beginn der Revolutionskriege 1791 und 1792, Leipzig 1875, 2. Aufl. 1879 (SW 45); Zur Geschichte von Österreich und Preußen zwischen den Friedensschlüssen zu Aachen und Hubertusburg, Leipzig 1875 (SW 30); Historisch-biographische Studien, Leipzig 1877 (SW 40-41); Die Osmanen und die Spanische Monarchie im 16. und 17. Jahrhundert = Fürsten und Völker von Süd-Europa, Bd. 1, 4. erw. Aufl. Leipzig 1877 (SW 35-36); (Hrsg.) Denkwürdigkeiten des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg, 5 Bde., Leipzig 1877-1878; Friedrich der Große. Friedrich Wilhelm IV., Leipzig 1878 (SW 51-52); Zur venezianischen Geschichte, Leipzig 1878 (SW 42); Zwölf Bücher preußischer Geschichte, 5 Bde. = Neun Bücher preußischer Geschichte, 2. Aufl. Leipzig 1878-1879 (SW 25-29); Serbien und die Türkei im 19. Jahrhundert, Leipzig 1879 (SW 43-44); Hardenberg und die Geschichte des preußischen Staates von 1793 bis 1813 [Darstellung des Hrsg.s aus: Denkwürdigkeiten des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg, 1877], 3 Bde., Leipzig 1879-1881 (SW 46-48); Abhandlungen und Versuche. Neue Sammlung, hrsg. v. Alfred Dove u. Theodor Wiedemann, Leipzig 1888 (SW 51-52); Weltgeschichte, 9 Teile, Leipzig 1881-1888 (8. Teil, Kreuzzüge und päpstliche Weltherrschaft, hrsg. v. Alfred Dove u.a.; 9. Teil, Zeiten des Übergangs zur modernen Welt: 14. und 15. Jahrhundert/Über die Epochen der neueren Geschichte, hrsg. v. Alfred Dove u. Georg Winter); Zur Geschichte Deutschlands und Frankreichs im 19. Jahrhundert, hrsg. v. Alfred Dove, Leipzig 1887 (SW 49-50); Zur eigenen Lebensgeschichte, hrsg. v. Alfred Dove, Leipzig 1890 (SW 53-54).
Werke - Neudrucke: Englische Geschichte vornehmlich im 17. Jahrhundert, Einl. v. Michael Freund, 2 Bde., Stuttgart 1955; Französische Geschichte vornehmlich im 16. und 17. Jahrhundert, Einl. v. Otto Vossler, 2 Bde., Stuttgart 1954; Das Geheimnis der Geschichte. Gedanken aus L.v.R.s Werken, hrsg. u. eingel. v. Justus Hashagen, Berlin 1941; Geschichte und Politik. Eine Auswahl, hrsg. v. Hans Hofmann, Leipzig o.J. (1936); Geschichte Wallensteins, hrsg. u. eingel. v. Hellmut Diwald, Düsseldorf 1967, Ndr. 1978; Die großen Mächte, hrsg. v. Friedrich Meinecke, Leipzig 1916; Die großen Mächte. Politisches Gespräch, Nachwort v. Theodor Schieder (1955), Göttingen 1963; Historische Meisterwerke, hrsg. v. Adolf Meyer u. Horst Michael, eingel. v. Justus Hashagen, 12 Bde., Hamburg o.J. (1935); Politisches Gespräch. Einf. v. Friedrich Meinecke, München-Leipzig 1924; Dass., hrsg. v. Heinrich Ritter von Srbik, Leipzig 1941; Das politische Gespräch und andere Schriften zur Wissenschaftslehre, Einf. v. Erich Rothacker, Halle/S. 1925; Preußische Geschichte, Einl. v. Willy Andreas, Wiesbaden 1977; Die römischen Päpste in den letzten vier Jahrhunderten, Einl. v. Friedrich Baethgen, Stuttgart 1953; Dass., Vollständige Ausg., 2 Bde., Vorwort v. Walther Peter Fuchs, Frankfurt a. M. 1986; Über die Epochen der neueren Geschichte, Darmstadt 1945, Nachdr. 1989; Dass., Vorwort v. Hans Herzfeld, Laupheim/Württ. o.J. (1948); Völker und Staaten in der neueren Geschichte. Eine Auswahl v. Leonhard v. Muralt, Erlenbach-Zürich 1945; Weltgeschichtliches Lesebuch, hrsg. v. Fritz Ernst, Stuttgart 1957.
Lit.: Heinrich Ranke, Jugenderinnerungen mit Blicken auf das spätere Leben (1877), 2. Aufl. Stuttgart 1886; - Herbert B. Adams, New methods of study in history = John Hopkins University Studies in History and Political Science 2, 1884; - Victor Gramich, L.v.R.s Weltgeschichte, in: HJb 5 (1884) 3-51; - Alfred v. Reumont, Die Analecten zu R.s Römischen Päpsten, in: HJb 5 (1884) 625-637; - Max Lenz, 60-jähriges Professoren-Jubiläum L.v.R.s 1885, in: Gartenlaube 1885, 227-232; - Th. H. Pantenius, L.v.R., in: Die Grenzboten 44 (1885) 565-577; - L. Rieß, Grundprobleme der römischen Geschichte in ihrer verschiedenen Auffassung bei R. und Mommsen, in: PrJ 56 (1885) 543-588; - Franz Xaver v. Wegele, Geschichte der Deutschen Historiographie seit dem Auftreten des Humanismus, München-Leipzig 1885, Nachdr. 1965; - Georg Winter, Buckle, Lecky, R., in: Nord und Süd 35 (1885) 47-70; - Lord Acton, German schools of history, in: EHR 1 (1886) 7-42, Neudr. in: Ders., Historical essays and studies, London 1908 (dt.: Die neuere deutsche Geschichtswissenschaft, Berlin 1887); - Ottokar Lorenz, Die Geschichtswissenschaft in Hauptrichtungen und Aufgaben kritisch erörtert, Berlin 1886; - Alfred v. Reumont, L.v.R., in: HJb 7 (1886) 608-635; - Rod. Reuss, L. de R., in: Revue historique 11 (1886) 364-381; - L. Schaedel, Zur Würdigung L.v.R.s, in: Monatsschr. f. Stadt u. Land 43 (1886) 735-744; - Julian Schmidt, L.v.R., in: Dt. Rundschau 12 (1886) 218-236; - H. Siegel, L.v.R., in: Almanach d. Kaiserl. Akad. d. Wiss. Wien 36 (1886) 167-173; - Heinrich v. Sybel, Gedächtnisrede auf L.v.R. (1.7.1886), in: HZ 56, 463-481; - Theodor Toeche (Hrsg.), L.v.R. an seinem 90sten Geburtstage, 21.12.1885, Berlin 1886; - G. Valbert, L.R., in: Revue des Deux Mondes 76 (1886) 693-704; - Georg Winter, Erinnerungen an L.v.R., in: Nord und Süd 38 (1886) 203-225; - Alfred Dove, L.v.R.s Lebenserinnerungen, in: Dt. Rundschau 51 (1887) 38-61; - Wilhelm Giesebrecht, Gedächtnisrede auf L.v.R., Akad. d. Wiss. zu München am 28.3.1887, München 1887; - Alfred Stern, L.v.R. und G. Waitz, in: Jb. f. Schweizer Gesch. 12 (1887) XI-XXVI, Neudr. in: Ders., Reden, Vorträge und Abhandlungen, Stuttgart 1915; - Herbert B. Adams, L.v.R. = John Hopkins Studies in History and Political Science 3, 1888; - Alfred Dove, L.v.R., in: ADB, Bd. 27, Leipzig 1888, 242-269; - O. Harnack, L.v.R. über die Ostseeprovinz, in: Baltische Mschr. 35 (1888) 159-163; - Ludwig Salomon, L.v.R., in: Westermanns ill. dt. Monatshh. f. d. gesamte geistige Leben d. Gegenwart 64 (1888) 741-758; - Ernst Bernheim, Lehrbuch der Historischen Methode und der Geschichtsphilosophie (1889), 6. Aufl. Leipzig 1908, Nachdr. New York 1960; - Victor Cherbuliez, Profils étrangers (1889), 3. Aufl. Paris 1905, 201-221; - Emil Michael, R.s Weltgeschichte, Paderborn 1890; - Richard Fester, Humboldts und R.s Ideenlehre, in: Dt. Zschr. f. Gesch.wiss. 6 (1891) 235-256; - Eugen Guglia, R. und Gentz, in: Die Grenzboten 50 (1891) 409-417; - Ottokar Lorenz, L.v.R. Die Generationenlehre und der Geschichtsunterricht, Berlin 1891; - Theodor Wiedemann, Sechzehn Jahre in der Werkstatt L.v.R.s, in: Dt. Revue 186 (1891) - 18 (1893); - Eugen Guglia, L.v.R.s Leben und Werke, Leipzig 1893; - Alfred Dove, R.s Verhältnis zur Biographie, in: Biogr. Bll. 1 (1895) 1-22; - Antoine Guilland, L. de R. et l'esprit national allemand: A Monsieur Pierre Vaucher, in: Ders., Pages d'histoire, Genf 1895, 229-241; - Bernhard v. Simson, Über L.v.R. und seine Schule. Prorektoratsrede (6.5. 1895), Freiburg 1895; - Theodor Wiedemann, L.v.R. und Varnhagen von Ense, in: Dt. Revue 20 (1895) 175-190, 338-355; 21 (1896) 197-209; 26 (1901) 221-225, 352-365; - Edward G. Bourne, R. and the beginning of the seminary method in teaching history, in: Educational Review 12 (New York 1896) 359-367; - Georg Grupp, R., seine geschichtliche Methode und Geschichtsphilosophie, in: Hist.-polit. Bll. 117 (1896) 657-668; - Moriz Ritter, L.v.R. Seine Geistesentwicklung und seine Geschichtsschreibung (18.10.1895), Stuttgart 1896; - Lord Acton, On the study of history (1895), in: Lectures of modern history, hrsg. v. H. R. Trevor-Roper, London 1960 (dt.: Über das Studium der Geschichte, Berlin 1897); - Felix Rachfahl, Über die Theorie einer »kollektivistischen« Geschichtswissenschaft, in: Schmollers Jb. f. Nationalökonomie u. Statistik 13 (1897) 659-689; - Paul Bailleu, L.R., in: Das neunzehnte Jahrhundert in Bildnissen, hrsg. v. Karl Werkmeister, Bd. 1, Berlin 1898, 138; - Hermann Barge, Entwicklung der geschichtswissenschaftlichen Anschauungen in Deutschland, Leipzig 1898, 9-16; - Alfred Dove, Ausgewählte Schriftchen vornehmlich historischen Inhalts, Leipzig 1898, 150-299; - Franz Xaver v. Wegele, König Max II. von Bayern und L.v.R. (1890), in: Ders., Vorträge und Abhandlungen, hrsg. von R. Graf Du Moulin Eckart, Leipzig 1898, 356-368; - Otto Apelt, R.s Geschichtsphilosophie = J.ber. über das Carl-Friedrichs-Gymnasium zu Eisenach von Ostern 1898 bis Ostern 1899 erstattet, Eisenach 1899; - Antoine Guilland, L'Allemagne nouvelle et ses historiens (Niebuhr, R., Mommsen, Sybel, Treitschke), Paris 1899; - Gerold Meyer v. Knonau, In L.v.R.s Heimatthal, in: Dt. Rundschau (1899) 440-447; - W. Freytag, Über R.s Geschichtsauffassung und eine zweckmäßige Definition der Geschichte, in: Arch. f. systematische Philos., N.F. 6 (1900) 129-155, 311-340; - Max Lenz, Die großen Mächte, Berlin 1902; - Edward G. Bourne, L.v.R., in: Ders., Essays in historical criticism, New York 1901; - Adolf Harnack, Geschichte der Kgl. Preuß. Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin 1901; - Max Lenz, Bismarck und R., in: Die Woche v. 31.8., 7. u. 14.9.1901, Neudr. in: Ders., Ausgewählte Vorträge und Aufsätze, Berlin 1905, 122-148; - Wahan Nalbandian, L.v.R.s Bildungsjahre und Geschichtsauffassung, Leipzig 1901; - Georg Kaufmann, R. und die Beurteilung Friedrich Wilhelms IV., in: HZ 88 (1902) 436-473; - Adolf Bachmann, Die deutsche Geschichtswissenschaft des 19. Jahrhunderts im Rahmen der öffentlichen Ereignisse. Rektoratsrede am 22.10.1902, in: Die feierliche Installation des Rektors der Karl-Ferdinands-Universität Prag für das Studienjahr 1902/1903, Prag 1903, 19-62; - Fritz Medicus, Kant und R., in: Kant-Studien 8 (1903) 129-192; - Friduhelm v. Ranke, Aus dem Leben L.v.R.s, in: Dt. Revue 28 (1903) 6-17, 188-202; - Bernhard Schmeidler, Zur Entwicklung der Geschichtsschreibung R.s., in: Schmollers Jb f. Gesetzgebung, Verwaltung u. Volkswirtschaft im Dt. Reich 27 (1903) 465-510; - Ernst Bernheim, Einleitung in die Geschichtswissenschaft, Leipzig 1905; - Hans F. Helmolt, Ranke-Verein in Wiehe, in: Wiss. Beil. z. Leipziger Zeitung, Nr. 29, 1906; - Hans F. Helmolt, Ein verschollener politischer Aufsatz L.R.s, in: HZ 99 (1907) 548-563; - Hans F. Helmolt, Ein bisher ungedrucktes Gutachten L.v.R.s zu Kaulbachs »Zeitalter der Reformation«, in: Beweis des Glaubens im Geistesleben der Gegenwart 43 (1907) 254-257; - Friedrich Meinecke, Weltbürgertum und Nationalstaat (1907) = Werke, Bd. 5, hrsg. v. Hans Herzfeld, München 1962, 244-277; - A. Poetzsch, Studien zur frühromantischen Politik und Geschichtsauffassung, Leipzig 1907; - Conrad Varrentrapp, R.s Historisch-Politische Zeitschrift und das Berliner Politische Wochenblatt, in: HZ 99 (1907) 35-119; - George Burton Adams, History and the Philosophy of History, in: AHR 14 (1908/09) 221-236; - Richard Fester, Die Säkularisation der Historie, in: Hist. Vjschr. 11 (1908) 441-459; - Hans F. Helmolt, Name und Geburtstag des größten deutschen Geschichtsschreibers, in: Münchener Neueste Nachrichten, Nr. 47 (Beil.) vom 25.8.1908 [dazu Berichtigung in Nr. 56 vom 4.9.1908]; - Hans F. Helmolt, Noch einmal R.s Geburtsdatum, in: Münchener Neueste Nachrichten, Beil. Nr. 62 vom 11.9.1908; - C. Rethwisch, L.v.R. als Oberlehrer in Frankfurt a. O., Berlin 1908; - Jakob Ferdinand Schmidt, R. und König Maximilian II. von Bayern über den moralischen Fortschritt des Menschengeschlechts, in: Delbrück-Festschrift. Ges. Aufsätze, Hans Delbrück zu seinem 60. Geb. (1908), Nachdr. Aalen 1979, 47-64; - Conrad Varrentrapp, Briefe von Savigny an R. und Perthes, in: HZ 100 (1908) 330-351; - Richard Graf Eckart Du Moulin, R. und die Serben, in: Dt. Revue 34 (1909) 38-48; - Moriz Ritter, Über die Gründung, Leistungen und Aufgaben der Historischen Kommission, in: HZ 103 (1909) 274-301; - E. Stutzer, R.-Lektüre in Prima, in: Lehrproben u. Lehrgänge a. d. Praxis d. Gymnasien u. Realschulen, Halle a. S. 1909, 60-70; - Hermann von Caemmerer, R.s »Große Mächte« und die Geschichtsschreibung des 18. Jahrhunderts, in: Studien und Versuche zur neueren Geschichte. Festschr. f. Max Lenz z. 60. Geb., Berlin 1910, 263-312; - Otto Diether, L.v.R. und Johann Gustav Droysen, in: PrJ 142 (1910) 1-20; - Max Lenz, Geschichte der Kgl. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Bde. 2,1 u. 4, Halle 1910; - Conrad Varrentrapp, Briefe an R. von älteren und gleichaltrigen deutschen und französischen Historikern, in: HZ 105 (1910) 105-131; - Otto Diether, L.v.R. als Politiker, Leipzig 1911; - Conrad Varrentrapp, Briefe an R. von einigen seiner Schüler: Sybel, Carlson, Herrmann, Pauli und Noorden, in: HZ 107 (1911) 44-69; - Eugen Guglia, R. und Jakob Grimm, in: MIÖG 33 (1912) 127-129; - Felix Günther, Neuere Beiträge zur Geschichte der Geschichtswissenschaft im 18. Jahrhundert, in: Dt. Gesch.bll. 13 (1912) 1-19; - Max Lenz, R.s biographische Kunst und die Aufgaben der Biographen, in: PrJ 149 (1912) 385-397, Neudr. in: Ders., Kleine historische Schriften (1910), 2. Aufl. München 1913, 609-622; - Friedrich Meinecke, Zur Beurteilung R.s, in: HZ 111 (1913) 582-599, Neudr. in: Schaffender Spiegel, München 1948, 121-145; -Theodor Wiedemann, R. und Bettina von Arnim, in: Dt. Revue 20 (1895) 56-71; - Max v. Szczepanski, R.s Anschauungen über den Zusammenhang zwischen der auswärtigen und der inneren Politik der Staaten, in: Zschr. f. Politik 7 (1914) 489-623; - Benedetto Croce, Theoria e storia della storiografia (1915), 6. Aufl. Bari 1948 (dt.: Theorie und Geschichte der Historiographie, 3. Aufl. Tübingen 1930); - Herman Grimm, E. Curtius, H. v. Treitschke, L.v.R., in: Ders., Aufsätze zur Literatur, Gütersloh 1915, 198-210; - Karl Rotthaus, Der dynamische Zusammenhang äußeren und inneren Staatenlebens bei R., Diss. Heidelberg 1915; - Max Fischer, L.v.R. und der Machtstaatsgedanke, in: Das größere Deutschland, hrsg. v. H. Handtke, Dresden 1916, 641; - Kurt Albert Märtz, Die Methodik der Geschichtswissenschaft nach R., Sigwart und Wundt, Diss. Leipzig 1916; - Ludwig Schemann, L.v.R. und die weltgeschichtliche Rolle der Germanen, in: Politisch-anthropol. Monatsschr. 16 (Berlin 1917/18) 398-410, 438-447, 498-504, 552-558, 603-608; - Salo W. Baron, Greaetz and R. A methodological study (1918), in: Ders., History and Jewish historians, Philadelphia 1964, 264-275; - Ludwig Geiger, R. und Scherer, in: Vossische Zeitung, Morgenausg. v. 20.6.1918; - Georg v. Below, Romantik und realistische Geschichtsforschung, in: VSWG 15 (1919) 82-91; - Walter Goetz, Die deutsche Geschichtsschreibung des letzten Jahrhunderts und die Nation, Leipzig-Dresden 1919; - Robert v. Pöhlmann, R.s Weltgeschichte, in: Ders., Aus Altertum und Gegenwart, 2. Aufl. München 1919, 278-320; - Moriz Ritter, Die Entwicklung der Geschichtswissenschaft, an den führenden Werken betrachtet, München-Berlin 1919; - Bernhard Hoeft, Ferdinand Ranke. Schulmann, in: Ders., Berühmte Männer und Frauen Berlins, Bd. 1, Berlin 1920, 170-175; - Paul Ostwald, Marx oder R.? (= Die Bücher der Zeit, 13), Langensalza 1920; - Karl Rotthaus, Staatsform und auswärtige Politik. Eine R.-Studie, in: PrJ 179 (1920) 1-35; - Edmund E. Stengel, Jugendbriefe von Georg Waitz aus der Frühzeit R.s und der Monumenta Germaniae, in: HZ 121 (1920) 234-255; - Helmut Bötticher, R.s Geschichtsanschauung als seelische Erlebnisform, Diss. (Ms.) Breslau 1921; - Harry Bresslau, Geschichte der Monumenta Germaniae historica (= Neues Arch. der Ges. f. ältere dt. Gesch.kunde, 42) Hannover 1921; - Harry Bresslau, Ein Versuch, L.R. nach Heidelberg zu berufen, in: Sitzungsber. d. Heidelberger Akad. d. Wiss., Phil.-hist. Kl., Jg. 1921, 2. Abh., Heidelberg 1921; - Martin Häuser, R.s Ideenlehre, Diss. (Ms.) Marburg 1921; - Hans F. Helmolt, L.R.s Leben und Wirken, Leipzig 1921; - Kurt Borries, R., in: Die Hochschule 5 (1922) 299-302; - Martin Freytag, L.v.R.s Staatsauffassung und Stellung zur Zeitgeschichte, Diss. (Ms.) Jena 1922; - Wolfgang Michael, R. und Treitschke und die deutsche Einheit. Festrede (Universität Freiburg i. Br. 18.1.1922), Berlin 1922; - Hermann Oncken, Aus R.s Frühzeit. Mit den Briefen R.s an seinen Verleger Friedrich Perthes und anderen unbekannten Stücken seines Briefwechsels, Gotha 1922; - Sigurd Paulsen, L.v.R.s Lehre vom »organischen Fortschritt«, Diss. (Ms.) Heidelberg 1922; - E. Schweitzer, L.v.R.s Schulrede aus dem Jahre 1818, in: Neue Jbb. f. d. klass. Altertum, Gesch. u. dt. Lit. u. f. Pädagogik 25 (1922) 233-246; - Wilhelm Stolze, L.v.R. und Adolphe Thiérs in Wien im Oktober 1870, in: Dt. Rundschau 193 (1922) 290-293; - Gertrud Kohn, Friedrich der Große in der Geschichtsschreibung R.s und der kleindeutschen Historiker, Diss. (Ms.) Homburg 1923; - Margarete Münnich, Der historische Moment bei R., Diss. (Ms.) München 1923; - Otto v. Ranke, L.v.R. in seiner Familie. Niedergeschrieben von seinem Sohne, in: Daheim 59 (1923) Nr. 35-50; - Adolf Schwarz, Studien zu L.R.s politischer Entwicklung, vornehmlich an den verschiedenen Fassungen der drei ersten Werke, Diss. (Ms.) Leipzig 1923; - Georg v. Below, Die deutsche Geschichtsschreibung von den Befreiungskriegen bis zu unsern Tagen, 2. Aufl. München-Berlin 1924; - H. Kretzschmar, R. in Magdeburg, in: Gesch.bll. f. Stadt u. Land Magdeburg 56/59 (1924) 168; - R. Krieg, L.v.R., in: Querfurter Jahrbuch 1924 (1925) 84; - Friedrich Meinecke, Die Idee der Staatsräson in der neueren Geschichte (1924) = Werke, Bd. 1, hrsg. v. Walther Hofer, München 1957, 442-459; - Abion W. Small, Origins of sociology, Chicago/Ill. 1924; - Georg v. Below, R., in: Deutscher Aufstieg. Bilder aus der Vergangenheit und Gegenwart der rechtsstehenden Parteien, hrsg. v. H. v. Arnim u. G. v. Below, Berlin 1925, 181-186; - Kurt Borries, Die Romantik und die Geschichte, Berlin 1925; - Dietrich Gerhard, Zur Geschichte der Historischen Schule. Drei Briefe von R. und Heinrich Leo, in: HZ 132 (1925) 93-105; - Paul Joachimsen, Die R.-Ausgabe der Deutschen Akademie, in: Mitt. d. Akad. z. wiss. Erforschung u. z. Pflege d. Deutschtums. Deutsche Akademie, München 1925, 51-59; - M. Jumpertz, R.s Eintritt in das geistige Leben Berlins vor 100 Jahren, in: Berliner Börsenztg. v. 14.3.1925; - Hermann Oncken, Zur inneren Entwicklung R.s. Mit weiteren Briefen von R. an Friedrich Perthes, in: Bilder und Studien aus drei Jahrtausenden, Festschr. f. Eberhard Gothein zum 70. Geb., München 1925, 197-241; - Kurt v. Raumer, L.R. und die Gegenwart, in: Süddt. Monatshh. 22 (1925) H. 11, 33-34; - Ernst Simon, Der Einzelne und die Masse in Hegels Geschichtsphilosophie und R.s Geschichtsschreibung, in: Ethos 1 (1925/26) 390-408; - Ferdinand Bilger, Die italienische Einheitsbewegung im Urteile R.s, Heinrich Leos und Jakob Grimms, in: MIÖG 41 (1926) 279-288; - Arno Duch, Zu R.s Erneuerung, in: Zeitwende 2 (München 1926) 41-51; - Paul Joachimsen, R. und wir, in: Neue Jbb. f. Wiss. u. Jugendbildung 2 (1926) 292-316; - Paul Joachimsen, Das Lutherbild L.v.R.s, in: Luther 8 (1926) 3-23; - A. Lensch, L.v.R., in: Dt. Allg. Ztg. vom 22.5.1926; - Hans Loewe, R. und die Reformation, in: Münchner Neueste Nachrichten, Nr. 204 vom 25.7.1926; - Gerhard Masur, R.s Begriff der Weltgeschichte (Beih. d. HZ, 6), München-Berlin 1926; - A. Schwarz, L.R.s Bedeutung für unsere Zeit, in: Der deutsche Gedanke 3 (1926) 614; - Elisabeth Schweitzer (Hrsg.), Das Lutherfragment von 1817, in: L.v.R., Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation (= Werke 1.7), Bd. 6, München 1926, 311; - Kurt Borries (Hrsg.), R. Zwei Jugendreden, Berlin 1927; - Kurt Borries, Vom Werdegang R.s bis zum Antritt seiner Berliner Professur, in: Arch. f. Politik u. Gesch. 5 (1927) 23-38; - Martin Waehler, L.v.R., in: Mitteldeutsche Lebensbilder, Bd. 2, Magdeburg 1927, 171-186; - Georg v. Below, Wie es eigentlich gewesen, in: VSWG 20 (1928) 452-460; - Julius Kaerst, Geschichtsauffassung R.s und Droysens in ihrer nationalen Bedeutung, in: VSWG 20 (1928) 219-233; - Ludwig Keibel (Hrsg.), Einige Jugendarbeiten aus dem Nachlaß L.v.R.s, in: HZ 137 (1928) 214-256; - Hermann Oncken, L.v.R. und die deutsch-serbischen Kulturbeziehungen, in: Mitt. d. Dt. Akad. z. wiss. Erforschung u. z. Pflege d. Deutschtums, München 1928, 950-954; - Ernst Simon, R. und Hegel (Beih. d. HZ, 15), München-Berlin 1928; - Justus Hashagen, Troeltsch und R., in: Philos. Anzeiger 4 (1929/30) 1-12; - Georg Küntzel, L.R. und Elsaß-Lothringen, in: Elsaß-Lothring. Jb. 8 (1929) 297-310; - Adolf Rein, Nachricht über R.s Bibliothek, in: Hist. Vjschr. 24 (1929) 253-254; - Paul Requadt, Johannes v. Müller und der Frühhistorismus, München 1929; - Erich Mülbe, Selbstzeugnisse R.s über seine historische Theorie und Methode im Zusammenhang der zeitgenössischen Geistesrichtungen, Diss. Berlin 1930; - Hermann Ranke, Zur Geschichte der Familie R., in: Arch.bll. d. Nachkommen d. Pfarrers G. Werner u. d. Naturphilosophen G. H. Schubert 2/3 (1930) H. 1, 33; - Paul Wunderlich, Die Beurteilung der Vorreformation in der deutschen Geschichtsschreibung seit R., Diss. Erlangen 1930; - Justus Hashagen, R. und Luther, in: Luther 13 (1931) 102-105; - R. Jecht, L.v.R.s Beziehungen zur Grafschaft Mansfeld, in: Mein Mansfelder Land. Bl. f. Heimatforsch. u. heimatl. Leben 6 (Eisleben 1931) 9; - Rudolf Stadelmann, Grundformen der Mittelalterauffassung von Herder bis R., in: Dt. Vjschr. f. Lit.wiss. u. Geistesgesch. 9 (1931) 45-88; - Ernst Cassirer, Die Philosophie der Aufklärung, Tübingen 1932; - Eugen Franz, König Max II. von Bayern und seine geheimen politischen Berater, in: ZBLG 5 (1932) 219-242; - Bernhard Hoeft, R.s Stellungnahme zur französischen Revolution, Diss. Greifswald 1932; - Adda Schalper, Die Stellung der Literatur in der Geschichtsauffassung und ihre Bedeutung in der Geschichtsdarstellung R.s., Diss. (Ms.) München 1932; - Walter Schieblich, Die Auffassung des mittelalterlichen Kaisertums in der deutschen Geschichtsschreibung von Liebniz bis Giesebrecht, Berlin 1932, 117-126; - Albert Schreiber, L.v.R., Heinrich Ritter und Friedrich Perthes, in: Hist. Vjschr. 27 (1932) 619-630; - Charles A. Beard, Written history as an act of faith, in: AHR 39 (1933/34) 219-231; - Ulrich Busse, Das Individuum in R.s Papstgeschichte und in seinen Frühwerken, Diss. Hamburg 1933; - Rudolf Friedrich, Die Jugendentwicklung L.v.R.s und J. G. Fichte, Diss. Leipzig 1933; - Joachim Wach, Das Verstehen, Bd. 3, Tübingen 1933, Nachdr. 1966; - Georg Merz, L.v.R. Die kirchliche Bedeutung seiner Geschichtsbetrachtung, in: Jb. d. Theol. Schule Bethel 5 (Bethel 1934) 99-115; - Carl Neumann, L.v.R. und J. Burckhardt und die Geltung des Begriffes »Renaissance« insbesondere für Deutschland, in: HZ 150 (1934) 485-496; - Karl Alexander v. Müller, Ein unbekannter Vortrag R.s aus dem Jahre 1862, in: HZ 151 (1935) 311-331; - [Karl Alexander v. Müller], Tagebuchdiktate L.v.R.'s aus dem Jahre 1881, in: HZ 151 (1935) 332-335; - Ulrich Noack, R. Bedeutung und Grenzen seiner Objektivität, in: Ders., Geschichtswissenschaft und Wahrheit. Nach den Schriften von John Dalberg-Acton, dem Historiker der Freiheit 1834-1902, Frankfurt a. M. 1935, 78-95; - A. Ritthaler, R. und Vivenot, in: Weiße Blätter 4 (1935); -F. Schilling, Die Brüder R. und ihr Frankfurter Freundeskreis, in: Mitt. d. hist. Vereins f. Heimatkunde zu Frankfurt/O. 34 (1935) 12; - Burkhard Seuffert, R.s Schrift »Die großen Mächte«. Betrachtungen, Graz 1935; - Karl Troebs, L.v.R. und das Reich, in: Das innere Reich 2 (1935/36) und 3 (1936) 1396-1417; - Fritz Valjavec, R. und der Südosten, in: Mitt. d. Akad. z. wiss. Erforschung u. z. Pflege d. Deutschtums. Deutsche Akademie, München 1935, 1-24; - Siegfried Berger, L.v.R. und seine Heimat. Festvortr. am 22.5.1936, Merseburg 1936; - Siegfried Berger, Familie R. Zum 50. Todestag L.v.R.s, in: Ekkehard. Mitt.bl. d. dt. genealogischen Abende 12 (1936) 50; - [H. W. Beyer], Eine Träumerei des greisen L.v.R., in: Die Wartburg 35 (1936) 200-203; - Wilhelm Dilthey, Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften = Ges. Schriften VII (1927), 5. Aufl. 1968; - Ehlers-Lange, R. und Hegel, in: Geistige Arbeit (N. F. d. Minerva-Zschr.) 11 (1936) H. 7; - H. Eibl, Vom Wert der Geschichte. Betrachtungen aus Anlaß von R.s Todestag, in: Neue Jbb. f. Wiss. und Jugendbildung 12 (1936) 289-305; - Eduard Fueter, Geschichte der neueren Historiographie (1911), 3. Aufl. München-Berlin 1936, Nachdr. 1968; - Justus Hashagen, L.v.R.s Hinwendung zu Preußen, in: Forschungen z. Brandenburg. u. Preuß. Gesch. 48 (1936) 391-395; - E. Heyck, L.v.R., in: Schwaben-Spiegel 30 (1936) 156; - E. Heyck, L.v. R. zum 50. Todestag, in: Die Propyläen 33; - (1936) 134; - Paul Krägelin, Zum Gedächtnis L.v.R.s, in: Sächsisches Kirchenbl. 86 (1936) 390-394; - Georg Küntzel, R.s Lehre von den »Großen Mächten« und die Gegenwart, in: Berliner Monatshh. f. intern. Aufklärung 14 (1936) 845-865; - Georg Küntzel, Friedrich der Große in der Darstellung L. v. R.s, in: Die Neue Dt. Schule 10 (1936) 395-406; - Friedrich Meinecke, Die Entstehung des Historismus (1936) = Werke, Bd. 3, hrsg. v. Carl Hinrichs, München 1959, darin auch: L.v.R. Gedächtnisrede (23.1.1936), 585-602; - F. Müller, L.v.R., in: Praxis der Landschule 44 (Goslar 1936) 674; - J. Petersen, L.v.R.s religiöse Existenz, in: Die Hilfe 42 (1936) 232; - J. Posner, Der christliche Gedanke im Geschichtsbild L.v.R.s, in: Schönere Zukunft 11 (Wien 1936) 897, 918; - Gerhard Ritter, Zum Gedächtnis L.v.R.s, in: Forschungen und Fortschritte 12 (1936) 188; - Theo Sommerlad, R.s Werk und sein Gegenwartswert, in: Thüring.-sächs. Zschr. f. Gesch. u. Kunst 24 (1936) 1-24; - R. Strecker, L.v.R. Zu seinem 50. Todestag, in: Ethische Kultur 44 (1936) 22-28; - Johannes Thyssen, Geschichte der Geschichtsphilosophie (1936), 3. Aufl. Bonn 1960; - Karl Troebs, L.v.R., in: Deutsches Volkstum. Mschr. 16, 661-667; - Siegfried Berger, L.v.R. und Dr. Wieck. Ein Kapitel Merseburger Geistesgeschichte, in: Merseburger Kreiskalender 26 (1937) 49; - Justus Hashagen, L.v.R. in neuer geistesgeschichtlicher Sicht, in: Zschr. f. dt. Geistesgesch. 3 (1937) 55-60; - Bernhard Hoeft, Das Schicksal der R.-Bibliothek, Berlin 1937; - Hans Richtscheid, R.s Kritik an Hegel. Erörtert im Hinblick auf das Problem der menschlichen Existenz, in: Bl. f. Dt. Philos. 11 (1937/38) 241-271; - Otto Voßler, Der Nationalgedanke von Rousseau bis R., München-Berlin 1937, 175-185; - Benedetto Croce, L'historiographie sans problème historique. R. et Burckhardt, in: Revue de Métaphysique et de Morale 45 (1938) 63-88; - H. Etzrodt, Zur Ahnentafel L.v.R.s, in: Arch. f. Sippenforsch. 15 (1938) 176-181; - Justus Hashagen, L.v.R., Europa und die Gegenwart, in: Die Hilfe 44 (1938) 193; - G. Kalch, L.v.R.s Leipziger Ahnen, in: Arch. f. Sippenforsch. 15 (1938) 315; - Hermann Ranke, Stammtafeln der Familie R., 3. Aufl. 1938; - Heinrich Ritter v. Srbik, Zu L.v.R.s Universalismus und Nationalbewußtsein, in: MIÖG 52 (1938) 355-384; - Erich Wittenberg, R.s Historiebild, in: Historisk Tidskrift 58 (Stockholm 1938) 151-167; - Ferdinand Brandner, Kritik an R.s Weltanschauung, Diss. Graz 1939; - Johann Lupas, L.v.R. und Mihail Kogalniceanu, in: Jb. f. Gesch. Osteuropas 4 (1939) 322-330; - Karl Alexander v. Müller, Nachträge zu den Briefen L.R.s an den König Maximilian II. von Bayern, in: Sitzungsber. d. Bayer. Akad. d. Wiss., Phil.-hist. Abt., 1939, H. 10, 1-89; - P. Rammelt, Die Ahnen L.v.R.s, in: Montagsblatt. Wiss. Beil. d. Magdeburger Zeitung, Nr. 155, 1939; - Heinrich Schreiber, L.v.R.s Bücher in Amerika, in: St. Wiborada 6 (1939) 85-86; - Theodor Steinbüchel, R.s Idee der Universalgeschichte und ihr Verhältnis zur Hegelschen Geschichtsphilosophie, in: HJb (1939/40); - B. Sütterlin, Volk und Staat bei den politischen Historikern L.v.R., Droysen, Treitschke, in: Die badische Schule 6 (Bühl 1939) 225-229, 284-288; - Justus Hashagen, Gottesglaube und Geschichtsdeutung bei L.v.R., in: Eckart. Bl. f. ev. Geistesarbeit 16 (1940) 9-14; - Justus Hashagen, Karl V. im Geschichtsbild von R. bis Brandi, in: Luther 22 (1940) 121-125; - Bernhard Hoeft, R.s Berufung nach München, München 1940; - Ulrich Noack, L.v.R., in: Luther in der deutschen Kirche der Gegenwart, hrsg. v. Th. Knolle, Gütersloh 1940, 272; - K. L. Walter, H. St. Chamberlain als Vollender der Geschichtsphilosophie R.s und Treitschkes, in: Leben und Weltanschauung 15 (1940) 44; - Wilhelm Bauer, Der Krieg in der deutschen Geschichtsschreibung von L.v.R. bis Karl Lamprecht, in: Das Bild des Krieges im deutschen Denken, hrsg. v. August Faust, Stuttgart-Berlin 1941, 133-183; - L. v. Caprivi, L.v.R. und die politische Geschichtsschreibung, in: Die Weltliteratur 17 (1941) 48-52; - M. T. Selesković, Einige Quellenangaben zu R.s »Fürstentum Serbien«, in: Zschr. f. slav. Philologie 17 (1941) 42-48; - Siegfried Berger, Neue Lebenszeugnisse von Jakob Grimm und L.v.R., Halle 1942; - Justus Hashagen, Versuch einer neuen Kritik R.s, in: HZ (165) 1942, 72-80; - Justus Hashagen, L.v.R. als Geograph, in: Geographische Zschr. 48 (1942) 173-177; - Friedrich Meinecke, R., in: Ders., Aphorismen und Skizzen zur Geschichte (1942), Neudr. in: Ders., Zur Theorie und Philosophie der Geschichte = Werke, Bd. 4, hrsg. v. Eberhard Kessel, Stuttgart 1959, 254-263; - Friedrich Meinecke, Deutung eines R.wortes, in: Ders., Aphorismen und Skizzen zur Geschichte (1942), Neudr. in: Ders., Zur Theorie und Philosophie der Geschichte = Werke, Bd. 4, hrsg. v. Eberhard Kessel, Stuttgart 1959, 117-139; - Hermann Oncken, L.v.R., in: Die großen Deutschen, hrsg. v. W. Andreas und W. v. Scholz, Bd. 3, Berlin 1942, 207-225; - Theodor Schieder, R. und Goethe, in: HZ 166 (1942) 260-286; - Werner Schultz, Der Einfluß lutherischen Geistes auf R.s und Droysens Deutung der Geschichte, in: ARG 39 (1942) 108-142; - James Westfall Thompson, A history of historical writing, Bd. 2, New York 1942; - Erich Brandenburg, L.v.R., in: Schulpforte und das deutsche Geistesleben, hrsg. v. Hans Gehring, Darmstadt 1943, 51-57; - Benedetto Croce, La storia come pensiero e come azione, 4. Aufl. Bari 1943 (dt.: Die Geschichte als Gedanke und als Tat, Bern 1944); - Hajo Holborn, Thucydides and R., in: The interpretation of history, hrsg. v. J.R. Strayer, Princeton, N.Y. 1943; - Werner Kaegi, Geschichtswissenschaft und Staat in der Zeit R.s, Aarau 1943, Neudr. in: Ders., Historische Meditationen, Bd. 2, Zürich 1946, 121-171; - Fritz Kaphahn, Jacob Burckhardt und die Wiederbesetzung von R.s Geschichtsprofessur an der Universität Berlin, in: HZ 168 (1943) 113-131; - Ilse Mayer-Kulenkampff, Luther und die Geschichtsschreibung R.s, Diss. (Ms.) Göttingen 1943; - G. Nagel, Die Stellung der deutschen Historiker zu England von den Befreiungskriegen bis zum Weltkrieg, Diss. Heidelberg 1943; - Karl Rotthaus, Europa im Geschichtsbild L.v.R.s, in: Das Reich. Wochenzeitung, Berlin 1943, H. 9; - Friedrich Engel-Janosi, The growth of German historicism, in: The John Hopkins University studies in historical and political science 62/2 (1944/45) 51-62; - Willy Andreas, L.v.R. Zu seinem 150. Geburtstag, in: Rhein-Neckar-Zeitung v. 28.12.1945; - Karl Brandi, Die Entstehung von L.v.R.s Deutscher Geschichte im Zeitalter der Reformation (24.8.1945), in: Nachr. d. Akad. d. Wiss. i. Göttingen, Phil.-hist. Kl., Göttingen 1946/47, 13-23; - Fritz Ernst, Über L.v.R. (1935), Neudr. in: Ders., Essais, Bd.2, Zürich 1946; - Ernst von Hippel, R.s Vorträge »Über die Epochen der neueren Geschichte«, in: Ders., Künder der Humanität, Bonn 1946, 70-74; - Konrad Elsholz, Das politische und religiöse Moment in der Geschichtsschreibung R.s (dargestellt am Versuch einer geschichtsphilosophischen Analyse seiner »Deutschen Geschichte im Zeitalter der Reformation«), Diss. (Ms.) Marburg 1947; - Theodor Heuss, L.v.R., in: Ders., Deutsche Gestalten. Studien zum 19. Jahrhundert, Stuttgart-Tübingen 1947, 48-54; - Eberhard Kessel, R.s Geschichtsauffassung (22.5.1946), in: Universitas 2 (1947) 915-925; - Helene Laible, Wilhelm Doenniges und König Max II. von Bayern. Ein Versuch zur Lösung der Deutschen Frage, Diss. (Ms.) München 1947; - Bernhard Zittel, R. und der Humanismus, Diss. (Ms.) München 1947; - Ludwig Dehio, Gleichgewicht oder Hegemonie (1948), 3. Aufl. Krefeld 1974; - George Peabody Gooch, R.'s interpretation of German history, in: Ders., Studies in German history, London 1948, 210-266; - Herman Grimm, Das Jahrhundert Goethes, hrsg. von Reinhard Buchwald, Stuttgart 1948, 223-245; - Bernhard Guttmann, L.v.R., in: Die Gegenwart 3 (1948) Nr. 20, 12-15; - Karl Kupisch, Die Hieroglyphe Gottes. Eine R.-Betrachtung, in: Theologia Viatorum. Jb. d. Kirchl. Hochschule Berlin 1948/49 (Berlin 1949) 178-196; - Friedrich Meinecke, R. und Burckhardt (= Dt. Akad. d. Wiss. zu Berlin. Vorträge und Schriften, H. 27), Berlin 1948; - Leonhard v. Muralt, R.s Geschichtsbild, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 2555 vom 3.12. 1949; - Peter Rassow, Der Historiker und seine Gegenwart, München 1948; - August Zimmermann, Über R.s Auffassung König Friedrichs II., Berlin 1948; - Werner Kaegi, Jacob Burckhardt und seine Berliner Lehrer (= Schweizer Beitr. z. Allgem. Gesch. 7), Aarau 1949; - Leonhard v. Muralt, Zum Problem »Freiheit und Notwendigkeit« bei R., in: Hortulus amicorum, Festschr. f. Fritz Ernst z. 60. Geb., Zürich 1949, 128-135, Neudr. in: Ders., Der Historiker und die Geschichte, Zürich 1960, 30-34; - Oskar Simmel, L.v.R. Das christliche Bild seiner Briefe, in: Stimmen der Zeit 146 (1949/50) 295-301; - Theodor Steinbüchel, R. und Hegel, in: Große Geschichtsdenker. Ein Zyklus Tübinger Vorlesungen, hrsg. v. Rudolf Stadelmann, Tübingen 1949, 173-215; - Ludwig Dehio, R. und der deutsche Imperialismus, in: HZ 170 (1950) 307-328, Neudr. in: Ders., Deutschland und die Weltpolitik im 20. Jahrhundert (1955), Nachdr. Frankfurt a. M. 1961, 37-69; - Fritz Diehl, Die Kaiseridee und die deutsche Politik Karls V. im Lichte der deutschen Geschichtsschreibung seit R., Diss. (Ms.) Frankfurt a.M. 1950; - Heinrich Hauser, L.v.R.s protestantisches Geschichtsbild, Diss. Zürich 1950; - Carl Hinrichs, R.s Lutherfragment von 1817 und der Ursprung seiner universalhistorischen Anschauung, in: Festschr. f. Gerhard Ritter zum 60. Geb., hrsg. v. Richard Nürnberger, Tübingen 1950, 299-321; - Werner Kaegi, Jacob Burckhardt, Bd. 2, Basel 1950; - Ana Kemiläinen, L.v.Ranken beastitis lansionaisesta Karisti-Kumasta [R.s Auffassung der abendländischen Christenheit], in: Historiallinen Aikakabskiya 1950/51; - Theodore H. v. Laue, L.R. The formative years, Princeton, N.J. 1950, 2. Aufl. 1970; - L.v.R. 1795-1886, in: Bildnisse berühmter Mitglieder der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin 1950, 32; - Johann Albrecht v. Rantzau, Das deutsche Geschichtsdenken der Gegenwart und die Nachwirkungen R.s, in: GWU 1 (1950) 514-524; - Gerhard Ritter, Gegenwärtige Lage und Zukunftsaufgaben deutscher Geschichtswissenschaft (12.12.1949), in: HZ 170 (1950) 1-22; - Gerhard Ritter, Deutsche Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert, in: GWU 1 (1950) 81-96, 129-137; - Erich Rothacker, Savigny, Grimm, R. Ein Beitrag zur Frage nach dem Zusammenhang der Historischen Schule, in: HZ 128 (1923) 415-445, Neudr. in: Ders., Mensch und Geschichte, Bonn 1950, 20-48; - Theodor Schieder, Das Problem der Revolution im 19. Jahrhundert, in: HZ 170 (1950) 233-271; - Theodor Schieder, Das historische Weltbild L.v.R.s, in: GWU 1 (1950) 138-153; - R. Sickinger, Soziale Probleme in der Geschichtsschreibung R.s, Diss. Wien 1950; - Heinrich Ritter v. Srbik, Geist und Geschichte vom deutschen Humanismus bis zur Gegenwart, Bd. 1, Salzburg-München 1950, Nachdr. 1964, 239-292; - Rainald Stromeyer, R. und sein Werk im Spiegel der Kritik, Diss. (Ms.) Heidelberg 1950; - Ulrich Trappe, Phantasie und Historik. Eine Untersuchung über ein ungeschichtliches Ordnungselement im historischen Denken bei L.v.R., J. Burckhardt und J. G. Droysen, Diss. (Ms.) Mainz 1950; - Ursel Wolandt, Die Einheit des christlichen Abendlandes als Leitidee in der Geschichtsschreibung L.v.R.s, Diss. (Ms.) Würzburg 1950; - Friedrich Baethgen, Zur geistigen Entwicklung R.s in seiner Frühzeit, in: Deutschland und Europa. Festschr. f. Hans Rothfels z. 60. Geb., hrsg. v. Werner Conze, Düsseldorf 1951, 337-353; - Howard Brogan u.a., The L.v.R. manuscripts of Syracuse University. The first one hundred titles, Syracuse o.J. [1951]; - Heinz Gollwitzer, Europabild und Europagedanke. Beiträge zur deutschen Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, München 1951, 261-281; - Herbert Handl, R. und das revolutionäre Problem, Diss. (Ms.) Wien 1951; - Axel von Harnack, R. und Burckhardt, in: Die neue Rundschau 62 (1951) H.3, 73-88; - Heinrich Heffter, Vom Primat der Außenpolitik, in: HZ 171 (1951) 1-20; - Eberhard Kessel, R. und Burckhardt. Literatur- und Forschungsbericht, in: AKultG 33 (1951) 351-379; - Ilse Mayer-Kulenkampff, R.s Lutherverhältnis. Dargestellt nach dem Luther-Fragment von 1817, in: HZ 172 (1951) 65-99; - E. Raggionieri, La polemica su la Weltgeschichte, Roma 1951; - Kurt v. Raumer, Die R.-Briefe. Bemerkungen zur Methodik der neuen Briefausgaben, in: GWU 2 (1951) 584-590; - Hans Rothfels, R. und die geschichtliche Welt, in: Deutsche Beiträge zur geistigen Überlieferung, hrsg. v. A. Bergsträsser, Chicago-München 1951, 97-120; - Heinrich Ritter v. Srbik, L.v.R. und sein Geschichtsbild, in: Universitas 6 (1951) 393-398; - Eduard Vischer, Zu L.v.R.s Briefen, in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. 1 (1951) 275-291; - Walter Boehlich, Die Mär der Weltgeschichte. R. nach seinen Briefen, in: Neue Schweiz. Rundschau 53 (1952) 21-27; - Karl Brandi, Geschichte der Geschichtswissenschaft, 2. Aufl. Bonn 1952, 99-105; - Walther Peter Fuchs, Zu L.R.s Briefen, in: GWU 3 (1952) 284-287; - Walther Hofer, Geschichte und Politik, in: HZ 174 (1952) 287-306; - Ingeborg Horn, Die Darstellung und Auffassung der neuzeitlichen Revolutionen bei R., Diss. (Ms.) Jena 1952; - Jevto Milović, Jedno neobjavljeno pismo, Leopolda von Rankea, in: Istoriski časopis 4 (Belgrad 1952/53) 245-246; - Wilhelm Mommsen, Zur Bedeutung des Reichsgedankens, in: HZ 174 (1952) 385-416; - Ursula Peiler, R.s Kunstform, Diss. (Ms.) Heidelberg 1952; - Kurt v. Raumer, R. als Spiegel deutscher Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert, in: Welt als Gesch. 12 (1952) 242-258; - Ferdinand Schevill, R. Rise, decline and persistance of a reputation, in: Journ. of Modern History 24 (1952) 219-234; - R. Hinton Thomas, L.v.R. and Friedrich Meinecke, in: The Contemporary Review 181 (1952) 296-300; - Gerhard Frick, Der handelnde Mensch in R.s Geschichtsbild, Diss. Zürich 1953; - Jürgen Harden, Kriegsursachen und Kriegsschuld im Urteil R.s, Diss. Zürich 1953; - Richard Heinold, Die Wandlungen des deutschen Cromwell-Bildes, Diss. Erlangen 1953, 40-54; - Hanno Helbling, L.v.R. und der historische Stil (= Zürcher Beitr. z. Gesch.wiss., 16), Affoltern 1953; - Karl Heussi, L.v.R. im Urteil von Benedetto Groce, in: Wiss. Zschr. d. Friedrich-Schiller-Univ. Jena. Gesch.- u. sprachwiss. R. 3 (1953/54) 173-178; - Kurt Mautz, Leo und R., in: Dt. Vjschr. f. Lit. u. Geistesgesch. 27 (1953) 207-235; - Michael Schwab, L.v.R. und das Mittelalter, Diss. (Ms.) München 1953; - Stephan Skalweit, R. und Bismarck, in: HZ 176 (1953) 277-290; - Eduard Vischer, L.v.R.s »Neuere Geschichte« von 1833, in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. 3 (1953) 385-425; - Hannegrete Wallauer, R.s Stellung zu den politischen Bewegungen seiner Epoche, Diss. (Ms.) Freiburg 1953; - Carl Hinrichs, R. und die Geschichtstheologie der Goethezeit, Göttingen 1954; - Max Jucker, R.s Idee der Monarchie (= Züricher Beitr. z. Gesch.wiss., 21), Affoltern 1954; - Eberhard Kessel, R.s Idee der Universalhistorie, in: HZ 178 (1954) 269-308; - Hans Liebeschütz, R. (= Pamphlet of the Historical Association, 26) London 1954; - Wilhelm Mommsen, Stein, R., Bismarck. Ein Beitrag zur politischen und sozialen Bewegung des 19. Jahrhunderts, München 1954, 77-175; - Gisbert Bäcker, L.v.R. und seine Familie, Diss. (Ms.) Bonn 1955; - Hellmut Diwald, Das historische Erkennen. Untersuchungen zum Geschichtsrealismus im 19. Jahrhundert, Leiden 1955, 77-106; - Pieter Geyl, Fruin tussen R. en Macaulay, in: Bijdr. Gesch. Nederl. 9 (1955); - Klaus Helberg, R.s Staatsidee, Diss. (Ms.) Heidelberg 1955; - Walther Hofer, Der mißbrauchte R. »Konservative Revolution« in der deutschen Geschichtsschreibung?, in: Der Monat 7 (1955) 542-547; - Paul Kirn, Das Bild des Menschen in der Geschichtsschreibung von Polybios bis R., Göttingen 1955, 97-103; - A. Momigliano, La formazione della moderna storiografia sull' impero Romano, in: Contributo alla storia degli studi classici, Rom 1955, 107-164; - A. Momigliano, A hundred years after R., in: Contributo alla storia degli studi classici, Rom 1955, 69-88; - Ulrich Noack, Das Werden unseres neuen Geschichtsbildes im Geiste R.s. Die Wiederherstellung von Zeit und Raum in der Geschichte, in: HJb 74 (1955) 506-519; - Franz Pahlmann, Ein Predigtentwurf L.v.R.s. Veröffentlichung und Interpretation, in: HZ 180 (1955) 489-505; - Karl Petander, Lord Acton och hans kritik av L.v.R., Stockholm 1955; - Walter P. Webb, The historical seminar: Its outer shell and its inner spirit, in: Mississippi Valley Historical Review 42 (1955/56); - K. J. Grauer, Die Aufgabe der deutschen Geschichtsschreibung. Zu L.v.R.s 70. Todestag, in: Tradition u. Leben. Mschr. f. christl. Haltung, monarchische Staatsauffassung und nationale Besinnung 8 (1956) 11-13; - Alfred Heuß, Theodor Mommsen im 19. Jahrhundert, Göttingen 1956; - Carl Hinrichs, L.v.R. 1795-1886, in: Die Großen Deutschen. Deutsche Biographie, hrsg. v. Hermann Heimpel u.a., Bd. 3, Berlin 1956, 293-313; - Heinrich Kranz, R.s Bedeutung für eine pädagogische Geschichtsbetrachtung, in: Bildung u. Erziehung 9 (1956) 10-17; - Leonhard v. Muralt, War R. protestantischer Historiker? in: Reformatio 5 (1956) 19-27, Neudr. in: Ders., Der Historiker und die Geschichte, Zürich 1960, 35-41; - Ferdinand Schevill, Six historians, Chicago 1956; - Walter Goetz, Historiker in meiner Zeit, Köln-Graz 1957; - Rudolf Vierhaus, R. und die soziale Welt, Münster/W. 1957; - Rudolf Vierhaus, R.s Verständnis der »neuesten Geschichte«, untersucht auf Grund neuer Quellen, in: AKultG 39 (1957) 81-102; - Rudolf Vierhaus, R.s Verhältnis zur Presse, in: HZ 183 (1957) 543-567; - Pieter Geyl, R. in the light of the catastrophe, in: Ders., Debates with historians, Groningen-den Haag 1955, 1-18 (dt.: Die Diskussion ohne Ende, Darmstadt 1958, 1-17); - [Franz Schnabel, Hrsg.] Die Historische Kommission bei der bayerischen Akademie der Wissenschaften 1858-1958, Göttingen 1958; - Ernst Schulin, Die weltgeschichtliche Erfassung des Orients bei Hegel und R., Göttingen 1958; - Heinz-Otto Sieburg, Deutschland und Frankreich in der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts, 2 Bde., Wiesbaden 1954-1958; - Pedro Voltes, Crisis y renacimiento de la doctrina de R., in: Revue Ested. Pol. 97 (1958) 97-128; - Hermann Heimpel, Über Organisationsformen historischer Forschung in Deutschland, in: HZ 189 (1959) 139-222; - Theodor Schieder, Die deutsche Geschichtswissenschaft im Spiegel der Historischen Zeitschrift, in: HZ 189 (1959) 1-104; - Klaus Friedland, Der Plan einer Berufung L.R.s an die Göttinger Universität, in: Göttinger Jb. 7, 1959 (1960) 127-129; - Erich Heintel, »Wie es eigentlich gewesen ist«. Ein geschichtsphilosophischer Beitrag zum Problem der Methode der Historie, in: Erkenntnis und Verantwortung. Festschr. f. Theodor Litt, hrsg. v. J. Derbolav u. F. Nicolin, Düsseldorf 1960, 207-230; - Eugen Meyer, Die mittelalterliche Geschichte an der Berliner Universität während der letzten hundert Jahre, in: Studium Berolinense, Berlin 1960, 624-647; - Gerhard Schilfert, Die Behandlung der Rolle der Volksmassen und ihrer Führer durch L.v.R., in: Forschen und Wirken, Bd. 3, Berlin 1960, 113-130; - Joseph Vogt, Wege zum historischen Universum. Von R. bis Toynbee, Stuttgart 1961; - Otto Voßler, R. und die Politik, in: Historische Forschungen und Probleme. Peter Rassow z. 70. Geb., hrsg. v. Karl Erich Born, Wiesbaden 1961, 240-255, Neudr. in: Ders., Geist und Geschichte, München 1964, 166-183; - Roswin Finkenzeller, Die Darstellung des Zeitalters der Religionskriege bei R., Diss. (Ms.) Frankfurt/M. 1962; - Walther Peter Fuchs, Der Nachlaß L.v.R.s, in: HZ 195 (1962) 63-89; - Hans Herzfeld, Politik und Geschichte bei L.v.R. im Zeitraum von 1848-1871, in: Festschr. f. Gerhard Ritter zu seinem 60. Geb., hrsg. v. Richard Nürnberger, Tübingen 1950, 322-341, Neudr. in: Ders., Ausgewählte Aufsätze, Berlin 1962, 3-25; - Georg G. Iggers, The image of R. in American and German historical thought, in: History and Theory (1962) 17-40; - Eberhard Kessel, R.s Auffassung der amerikanischen Geschichte, in: Jb. f. Amerikastudien 7 (1962) 19-52; - G. F. Klenk, Das Absolute im Zwielicht der Geschichte von R. bis F. Meinecke, in: Stimmen der Zeit 171 (1962) 176-187; - Hans-Heinz Krill, Die Ranke-Renaissance. Max Lenz und Erich Marcks. Ein Beitrag zum historisch-politischen Denken in Deutschland 1880-1935, Berlin 1962; - Heinrich Lutz, L.v.R. e il papato, in: Riv. Stor. Chiesa Ital. 16 (1962), 439-450; - Theodor Schieder, Begegnungen mit der Geschichte, Göttingen 1962 439-450; - Fritz Wagner, Die Europazentrik des klassischen deutschen Geschichtsbildes und ihre Problematik. Wege der Universalgeschichte, in: Saeculum 14 (1963) 42-47; - Fritz Wagner, R.s Geschichtsbild und die moderne Universalhistorie, in: AKultG 44 (1962) 4-26, Neudr. in: Ders., Der Historiker und die Weltgeschichte, Freiburg-München 1965, 85-120; - Harry Elmer Barnes, A history of historical writing, 2. Aufl. New York 1963; - Gerhard Schilfert, L.v.R., in: Die deutsche Geschichtswissenschaft vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Reichseinigung von oben, hrsg. v. Joachim Streisand, Berlin 1963, 241-270; - Cecil H. Clough, A forgotten library. The L.v.R. Collection of books and manuscripts, in: Librarium. Zschr. d. Schweiz. Bibliophilen-Ges. 7 (Zürich 1964) 73-79; - Aladár Goellner, L.v.R. and the Americans. Seven beyond-the-grave colloquies, New York 1964; - George Peabody Gooch, History and historians in the nineteenth century (1913), 2. Aufl. London 1952 (dt.: Geschichte und Geschichtsschreiber im 19. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1964); - Carl Hinrichs, Preußen als historisches Problem. Ges. Abhandlungen, hrsg. v. Gerhard Oestreich, Berlin 1964; - Carl Hinrichs, Schelling und »der Konflikt der modernen Welt« in R.s »Epochen der neueren Geschichte«, in: Zur Geschichte und Problematik der Demokratie. Festschr. f. Hans Herzfeld, hrsg. v. Wilhelm Berges u. Carl Hinrichs, Berlin 1958, 79-95; - Bernhard Christoph Müller, Max Büdinger (1828-1902). Ein Universalhistoriker aus R.s Schule, Diss. München 1964; - Nikola Radojčić, Srpska revolucija Leopolda Rankea i Vuk, in: Letopis Matice srpske (Novi Sad 1964) 113-118; - Theodor Schieder, Die Entstehung von R.s »Epochen der neueren Geschichte«, in: HZ 199 (1964) 1-30; - Otto Voßler, Das historische Problem bei R., in: Ders., Geist und Geschichte, München 1964, 184-214; - Walther Peter Fuchs (= Brw.), Heinrich Ranke, in: Jb. f. fränk. Landesforsch. 25 (1965) 115-207; - J. Herbst, The German historical school in American scholarship. A study in the transfer of culture, Ithaca 1965; - Alexander Novotny, Über den Primat der äußeren Politik. Bemerkungen zu einem Gedankengang L.v.R.s, in: Österreich und Europa. Festschr. f. Hugo Hantsch, Graz 1965, 311-323; - Hans Rothfels, Der Goethe der Geschichtswissenschaft. Zum ersten Band der »Tagebücher« des Historikers L.v.R., in: FAZ, Nr. 73 vom 27.3.1965; - Hans Schleier, Die R.-Renaissance, in: Die bürgerliche deutsche Geschichtsschreibung von der Reichseinigung von oben bis zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus, hrsg. v. Joachim Streisand, Berlin 1965, 99-135; - Arno Borst, R. und Karl der Große, in: Dauer und Wandel der Geschichte, Festschr. f. Kurt v. Raumer, Münster/W. 1966, 448-482; - Herbert Butterfield, Man on his past. The study of the history of historical scholarship (1955), Boston 1966; - Grete Freitag, L.v.R. und die Römische Geschichte, Diss. Marburg 1966; - Rolf Gruner, R.s historical theory, in: Durham University Journal 59 (1967) 139-144; - A. Momigliano, Studies in historiography, London 1966; - Ermentrude von Ranke, L.v.R.s Elternhaus, hrsg. v. Walther Peter Fuchs, in: AKultG 48 (1966) 114-132; - Ernst Schulin, R.s erstes Buch, in: HZ 203 (1966) 581-609; - Fritz Stern (Hrsg.), Geschichte und Geschichtsschreibung. Möglichkeiten, Aufgaben, Methoden. Texte von Voltaire bis zur Gegenwart, München 1966; - Gisbert Bäcker-Ranke, Kondolenzbriefe nach dem Tode L.v.R.s, in: GWU 18 (1967) 33-40; - Gisbert Bäcker-Ranke, R.s Ehefrau Clarissa, Göttingen 1967; - Karl Kupisch, Die Hieroglyphe Gottes. Große Historiker der bürgerlichen Epoche von R. bis Meinecke, München 1967; - Hans Liebeschütz, Das Judentum im deutschen Geschichtsbild von Hegel bis Max Weber, Tübingen 1967, 43-74; - Trygve R. Tholfsen, L.R. Historicism in theory and practice, New York 1867; - Gunter Berg, L.v.R. als akademischer Lehrer. Studien zu seinen Vorlesungen und seinem Geschichtsdenken, Göttingen 1968; - Genius der Deutschen. Die großen Dichter, Philosophen, Historiker, Berlin 1968; - Günter Johannes Henz, L.R. Leben, Denken, Wort 1795-1814. Darstellende Untersuchungen und Edition, Diss. Köln 1968; - Georg G. Iggers, The German Conception of History. The national tradition of historical thought from Herder to the present, Middletown, Conn. 1968 (dt.: Deutsche Geschichtswissenschaft. Eine Kritik der traditionellen Geschichtsauffassung von Herder bis zur Gegenwart, 3. Aufl. München 1976); - Aira Kemilaeinen, Die historische Sendung der Deutschen in L.v.R.s Geschichtsdenken, Helsinki 1968; - Friedrich Meinecke, Zur Geschichte der Geschichtsschreibung = Werke, Bd. 7, hrsg. v. Eberhard Kessel, München 1968; - Gerhard Oestreich, Die Fachhistorie und die Anfänge der sozialgeschichtlichen Forschung in Deutschland, in: HZ 208 (1969) 320-363; - Heinrich Bornkamm, Luther im Spiegel der deutschen Geistesgeschichte, 2. Aufl. Göttingen 1970; - J. L. Herkless, Meinecke and the R.-Burckhardt-Problem, in: History and Theory 9 (1970) 290-321; - Hans-Dieter Loock, L.v.R., in: Mittl. d. Ver. f. d. Gesch. Berlins 66 (1970) 346-352; - Helmut Berding, L.v.R., in: Deutsche Historiker, hrsg. v. Hans-Ulrich Wehler, Bd. 1, Göttingen 1971, 7-24; - Johannes Burkhardt, Die Entstehung der modernen Jahrhundertrechnung. Ursprung und Ausbildung einer historiographischen Technik von Flacius bis R., Göppingen 1971; - Ferdinand Hennerbichler, Untersuchungen über L.v.R.s terminologische Konzeption des Begriffs Gegenreformation und ihre Aufnahme bis ins beginnende 20. Jahrhundert, Diss. (Ms.) Wien 1971; - Heinrich Lutz, »Ursprung der Spaltung in der Nation«. Bemerkungen zu einem Kapitel aus R.s Reformationsgeschichte, in: Festschr. f. Hermann Heimpel z. 70. Geb., Bd. 1, Göttingen 1971, 140-160; - Günter Johannes Henz, Zu L.v.R.s Briefwechsel. Forschungsbericht und Nachlese, in: AKultG 54 (1972) 285-324; - Walther Peter Fuchs, Der junge R., in: L.v.R., Frühe Schriften, München 1973, 13-45; - Georg G. Iggers u. Konrad von Moltke (Hrsg.), L.v.R. The theory and practice of history, New York 1973; - Helen P. Liebel, R.s fragments on universal history, in: Clio 2 (1973) 145-159; - Hayden White, Metahistory, Baltimore 1973, 3. Aufl. 1980; - Manfred Asendorf (Hrsg.), Aus der Aufklärung in die permanente Restauration. Geschichtswissenschaft in Deutschland, Hamburg 1974, 95-120; - Bernd Faulenbach (Hrsg.), Geschichtswissenschaft in Deutschland, München 1974; - Peter Gay, Style in history, New York 1974; - F. Schmidt-Clausing, Das Zwingli-Bild L.v.R.s, in: Zwingliana 14 (1974/75) 145-153; - Herbert Schnädelbach, Geschichtsphilosophie nach Hegel. Zum Problem des Historismus, Freiburg-München 1974, 34-48; - Rudolf Vierhaus, R. und die Anfänge der deutschen Geschichtswissenschaft, in: Geschichtswissenschaft in Deutschland, hrsg. v. Bernd Faulenbach, München 1974, 17-38; - Constance Nichols Gengenbach, R.: The development of the historian's craft, Ph.d. (Ms.), University of Chicago 1975; - Leonard Krieger, Elements of early historicism. Experience, theory, and history in R., in: History and Theory, Beih. 14, 1975, 1-14; - Helen P. Liebel, The place of antiquity in R.s philosophy of history, in: Clio 5 (1975) 211-231; - Eduard Vischer, Historische Vorlesungen. Zu drei neuen Büchern, in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. 25 (1975) 347-368; - Franzjörg Baumgart, Die verdrängte Revolution. Darstellung und Bewertung der Revolution 1848 in der deutschen Geschichtsschreibung vor dem Ersten Weltkrieg, Düsseldorf 1976; - Walther Peter Fuchs, R. und die Öffentlichkeit, in: GWU 27 (1976) 9-24; - Leonard Krieger, R. The meaning of history, Chicago-London 1977; - Ralf Ritter, Kulturgeschichtsschreibung bei L.v.R. R.s Studien zur italienischen Renaissance, in: Historia Integra. Festschr. f. Erich Hassinger z. 70. Geb., hrsg. v. Hans Fenske u.a., Berlin 1977, 201-217; - Rudolf Vierhaus, R.s Begriff der historischen Objektivität, in: Objektivität und Parteilichkeit, hrsg. v. Reinhart Koselleck u.a. (= Theorie der Geschichte. Beitr. zur Historik, 1), München 1977, 63-76; - Peter Berglar, Geschichte als Tradition - Geschichte als Fortschritt, in: Saeculum 29 (1978) 1-10; - Volker Dotterweich, Heinrich von Sybel. Geschichtswissenschaft in politischer Absicht (1817-1861), Göttingen 1978; - Walther Peter Fuchs, R. und Luther, in: Lutherjb. 45 (1978) 80-101; - Karl Georg Faber, Ausprägungen des Historismus, in: HZ 228 (1979) 1-22; - Walther Peter Fuchs, Was heißt das: »bloß zeigen, wie es eigentlich gewesen«? in: GWU 30 (1979) 655-667; - Karl Heinz Metz, Grundformen historiographischen Denkens. Wissenschaftsgeschichte als Methodologie. Dargestellt an R., Treitschke und Lamprecht, München 1979, 14-236; - Ernst Schulin, Traditionskritik und Rekonstruktionsversuch. Studien zur Entwicklung von Geschichtswissenschaft und historischem Denken, Göttingen 1979; - A. G. Dickens, Ranke as reformation historian (= The Stenton Lecture 1979), Reading 1980; - M. A. Fitzsimons, R.: History as worship, in: Review in Politics 42 (1980) 533-555; - Walther Peter Fuchs, Nachdenken über Geschichte. Vorträge und Aufsätze, hrsg. v. Gunter Berg u. Volker Dotterweich, Stuttgart 1980; - Dietrich Harth, Biographie als Weltgeschichte. Die theoretische und ästhetische Konstruktion der historischen Handlung in Droysens »Alexander« und R.s »Wallenstein«, in: Dt. Vjschr. f. Lit.wiss. u. Geistesgesch. 54 (1980) 58-104; - Gerard Labuda, Polen und polnisch-preußische Beziehungen im historiographischen Werk L.v.R.s, in: Preußen und Berlin. Beziehungen zwischen Provinz und Hauptstadt, hrsg. v. Udo Arnold, Lüneburg 1981, 49-81; - Roger Wines (Hrsg.), L.v.R. The secret of world history, New York 1981; - Konrad Repgen, Über R.s Diktum von 1824: »Bloß sagen, wie es eigentlich gewesen«, in: HJb 102 (1982) 439-449; - Anthony Lowell Cook, Luther, Herder, and R. The reformation's impact on German idealist historiography, Ph. d. University of North Texas 1983; - Alexander Deisenroth, Deutsches Mittelalter und deutsche Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert, Rheinfelden 1983, 2. Aufl. 1985; - Franklin L. Ford, R. Setting the story straight, in: Proceedings of the Massachusetts Historical Society 87, 57-75; - Walther Killy, L.v.R. Geschichte im Zeitalter der Reformation, in: Die Zeit, Nr. 50 vom 9.12.1983; - Edward Muir, The L.v.R. manuscript collection of Syracuse University. The complete catalogue, Syracuse, N.Y. 1983; - Wolfgang Altgeld, R. über Kirchenstaat, Italien und die mittelitalienischen Revolutionen, in: Ders., Das politische Italienbild der Deutschen zwischen Aufklärung und europäischer Revolution von 1848, Tübingen 1984, 152-160; - Manfred Asendorf, Geschichte und Parteilichkeit. Historisches Bewußtsein in Deutschland, Berlin 1984, 11-65; - Stephen Bann, The clothing of clio. A study of the representation of history in nineteenth-century Britain and France, Cambridge 1984; - Horst Walter Blanke u. Jörn Rüsen (Hrsg.), Von der Aufklärung zum Historismus, Paderborn 1984; - Thomas Kornbichler, Deutsche Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert. Wilhelm Dilthey und die Begründung der modernen Geschichtswissenschaft, Pfaffenweiler 1984; - H. Körner, Der Bayer. Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst und seine Mitglieder, in: Zschr. f. bayer. Landesgesch. 47 (1984) 299-398; - Wolfgang Weber, Priester der Klio. Historisch-sozialwissenschaftliche Studien zur Herkunft und Karriere deutscher Historiker und zur Geschichte der Geschichtswissenschaft 1800-1970, Frankfurt a. M. 1984; - Silvia Backs, Dialektisches Denken in R.s Geschichtsschreibung bis 1854, Köln-Wien 1985; - Walther Peter Fuchs, In aller Geschichte ist Gott zu erkennen. Zum 100. Todestag L.v.R.s, in: FAZ, Nr. 118 v. 24.5.1986; - Felix Gilbert, L.v.R. and the American Philosophical Society, in: Proceedings of the American Philosophical Society 130 (1986) 362-366; - G. Katsch u.a., Die Ehrung des Historikers L.v.R. durch die Universität Leipzig anläßlich seines fünfzig- und sechzigjährigen Doktorjubiläums - eine Dokumentation zum hundertsten Todestag, in: Wiss. Zschr. d. Karl-Marx-Univ. Leipzig. Math.-naturwiss. R. 35 (1986) 297-304; - Gerhard Lozek u. Gerhard Schilfert, Begründer der bürgerlichen Geschichtswissenschaft. Zum 100. Todestag von L.v.R., in: Neues Deutschland, Nr. 116 v. 17.5.1986; - Hubert Müller-Hesse, Zu zeigen, wie es gewesen ist. Zum 100. Geburtstag von L.v.R., in: Das Parlament, Nr. 20/21 v. 17.5.1986; - Otto Gerhard Oexle, Historismus, in: Braunschweigische Wiss. Ges. Jb. 1986, 119-155; - Eberhard Otto, Nur der Wahrheit verpflichtet. Vor hundert Jahren starb L.v.R., in: Vorwärts, Nr. 1 v. 24.5.1986; - Michael Salewski, Gottes Finger in der Geschichte. Vor hundert Jahren starb L.v.R., der »Historiograph des Preußischen Staates«, in: Die Zeit, Nr. 22 v. 23.5.1986; - Der Welthistoriker. Zum 100. Todestag von L.v.R., in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 116 v. 24.5.1986; - Michael-Joachim Zemlin, Die historische Theoria im Geschichtsdenken R.s, in: Saeculum 37 (1986) 352-365; - Michael-Joachim Zemlin, »Zeigen, wie es eigentlich gewesen«. Zur Deutung eines berühmten Rankewortes, in: GWU 37 (1986) 333-350; - Heinz Angermeier, R. und Burckhardt, in: AKultG 69 (1987) 407-452; - Horst Fuhrmann u. Eberhard Weis (Hrsg.), L.v.R. Vorträge anläßlich seines 100. Todestages. Gedenkfeier der Hist. Kommission bei der Bayer. Akad. der Wiss. 12.5.1986, München 1987; - Helmut Hinze u.a., Zum Werk L.v.R.s (Kolloquium), in: Zschr. f. Gesch.wiss. 35 (1987) 291-297; - Siegfried Hoyer, L.v.R. als Student in Leipzig, in: Abh. d. sächsischen Akad. d. Wiss. zu Leipzig, Phil.-hist. Kl. 71 (1987) 217-225; - Gangolf Hübinger, Das historiographische Werk L.v.R.s, in: Storia della Storiographia 11 (1987) 180-183; - Gerhard Lozek, Der Epochenbegriff bei R., in: Zschr. f. Gesch.wiss. 35 (1987) 291-297; - Heinrich Lutz, R.s bayerische Politik. Nationale und weltgeschichtliche Perspektiven, in: HZ 244 (1987) 265-284; - Johan A. Moses, L.v.R. One hundred years on: The centenary conference at Syracuse, USA, in: Storia della Storiografia 12 (1987) 137-147; - Hans Schleier, Leistungen und Grenzen des idealistischen deutschen Historismus: L.v.R., in: Zschr. f. Gesch.wiss. 35 (1987) 955-970; - Ugo Tucci, R. and the shaping of the historical discipline. Un congresso a Syracuse, in: Rivista storica Italiana 99 (1987) 99-104; - Ugo Tucci, L.v.R. e il mercato antiquario veneziano di masoscritti, in: QFIAB 67 (1987) 282-310; - Rudolf Vierhaus, L.v.R. Geschichtsschreibung zwischen Wissenschaft und Kunst, in: HZ 244 (1987) 285-298; - Wolfgang Weber, Biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Aufl. Frankfurt a. M. 1987, 460; - Susanne Zantop, Re-presenting history. History and literature in restoration Germany (L.v.R. and H. Heine), in: Modern Language Notes 102 (Baltimore 1987) 570-585; - Gerhard Arnhardt, Schulpforte. Eine Schule im Zeichen der humanistischen Bildungstradition, Berlin 1988; - Werner Berthold, Zu den Weltgeschichtskonzeptionen Hegels und R.s., in: Zschr. f. Gesch.wiss. 36 (1988) 387-396; - Peter Burke, R. the reactionary, in: Syracuse Scholar. An interdisciplinary journal of ideas 9 (Syracuse/USA 1988) 25-30; - Christa Dericum, Ein Papst der Geschichtsschreibung. L.v.R. oder Glanz und Elend des Historismus, in: Damals 20 (1988) 278-286; - Helgard Fröhlich, L.v.R. und der englische Parlamentarismus, in: Zschr. f. Gesch.wiss. 36 (1988) 698-702; - A. F. Grabski, Historiografia polska wobec L.v.R., in: Przeglad zachodni 43 (1988) 698; - Karl Lamprecht, Alternative zu R. Schriften zur Gesellschaftstheorie, hrsg. v. Hans Schleier, Leipzig 1988; - H. Liebel-Weckowicz, R.'s theory of history and the German modernist school, in: Canadian Journ. of Hist. 23 (1988) 73-93; - Wolfgang J. Mommsen (Hrsg.), L.v.R. und die moderne Geschichtswissenschaft, Stuttgart 1988 (enthält: Fulvio Tessitore, R.s »Lutherfragment« und die Idee der Universalgeschichte, 21-36; Ernst Schulin, Universalgeschichte und Nationalgeschichte bei L.v.R., 37-71; Werner Berthold, Die Konzeption der Weltgeschichte bei Hegel und R., 72-90; Helen Liebel-Weckowicz, R. und Darwin - Evolution und Weltgeschichte, 91-114; Hans Schleier, Geschichtstheorie und Geschichtsschreibung bei L.v.R., 115-130; Hermann von der Dunk, Die historische Darstellung bei R.: Literatur und Wissenschaft, 131-165; Rudolf Vierhaus, Die Idee der Kontinuität im historiographischen Werk L.v.R.s, 166-175; Gerhard Lozek, Der Epochenbegriff bei R., 176-188; Peter Burke, R. als Gegenrevolutionär, 189-200; Attila Pók, R.s Einfluß auf Geschichtsschreibung und Geschichtsdenken in Ungarn, 201-214; Thomas Nipperdey, Zum Problem der Objektivität bei R., 215-222; M. A. Barg, L.v.R.s Geschichtskonzeption aus der Sicht der heutigen Geschichtswissenschaft, 223-263); - Ulrich Muhlack, L.v.R., in: Deutsche Geschichtswissenschaft um 1900, hrsg. v. Notker Hammerstein, Stuttgart 1988, 11-36; - Hans Schleier (Hrsg.), Fortschritt und Reaktion im Geschichtsdenken der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts = Jb. f. Gesch. 37, 1988; - Christian Simon, Deutsche und französische Geschichtswissenschaft um die Jahrhundertwende. Staat und Geschichtswissenschaft in Frankreich und Deutschland 1871-1914. Situation und Werk von Geschichtsprofessoren an den Universitäten Berlin, München, Paris, Bern-Frankfurt/M.-New York 1988; - Michael-Joachim Zemlin, Geschichte zwischen Theorie und Theoria. Untersuchungen zur Geschichtsphilosophie R.s, Würzburg 1988; - Alfred Dünisch, L.v.R. Der Klassiker - seine Zeit - seine Wirkung, in: Hist. Mitt. 2 (1989) 91-146; - Arnold Esch u. Jens Petersen (Hrsg.), Geschichte und Geschichtswissenschaft in der Kultur Italiens und Deutschlands, Tübingen 1989; - Felix Escher, L.R., in: Berlinische Lebensbilder. Geisteswissenschaftler, hrsg. v. Michael Erbe, Berlin 1989, 109-125; - John E. Grumley, History and totality. Radical historicism from Hegel to Foucault, Andovec 1989; - Notker Hammerstein, L.v.R. und die Renaissance, in: Die Renaissance im 19. Jahrhundert in Italien und Deutschland, hrsg. v. A. Buck u. C. Vasoli, Berlin 1989, 45-64; - Hermann Lübbe, Die Aufdringlichkeit der Geschichte. Herausforderungen der Moderne vom Historismus bis zum Nationalsozialismus, Graz-Wien-Köln 1989; - Eduard Vischer, R. und Niebuhr, in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. 39 (1989) 243-265; - Eduard Vischer, R. und Niebuhr, in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. 39 (1989) 243-265; - Wolfgang Hardtwig (Hrsg.), Über das Studium der Geschichte, München 1990, 42-60; - Wolfgang Hardtwig, Geschichtskultur und Wissenschaft, München 1990; - Peter Höyng, Kunst der Wahrheit oder Wahrheit der Kunst? Die Figur Wallenstein bei Schiller, R. und Golo Mann, in: Monatshh. f. dt. Unterr., dt. Sprache u. Lit. 82 (1990) 142-156; - Georg G. Iggers u. J. M. Powell (Hrsg.), L.v.R. and the shaping of the historical discipline, Syracuse, N.Y. 1990 (enthält: Donald R. Kelley, Mythistory in the age of R., 3-20; Peter Hanns Reill, History and the life sciences in the early nineteenth century. Wilhelm von Humboldt und R., 21-36; Peter Burke, R. the reactionary, 36-44; Gino Benzoni, R.s favorite source. The Venetian relazioni, 45-58; Rudolf Vierhaus, Historiography between science and art, 61-69; Ernst Schulin, Universal history and national history. Mainly in the lectures of L.v.R., 70-81; Felix Gilbert, R. as the teacher of Jacob Burckhardt, 82-88; Jaroslav Pelikan, L.v.R. as historian of the reformation, 89-98; Ugo Tucci, R. and the Venetian document market, 99-108; Hans Schleier, R. in the manuals of historical methods of Droysen, Lorenz, and Bernheim, 111-123; Wolfgang J. Mommsen, R. and the Neo-Rankean school in Imperial Germany, 124-140; Doris S. Goldstein, History at Oxford and Cambridge. Professionalization and the influence of R., 141-153; Dorothy Ross, On the misunderstanding of R. and the origins of the historical profession in America, 154-169; Georg G. Iggers, The crisis of the Rankean paradigm in the nineteenth century, 170-180); - Jörn Rüsen, Rhetoric and aesthetics of history: L.v.R., in: History and Theory 29 (1990) 190-204; - Michael Salewski, Die Mär der Weltgeschichte: L.v.R. in: Hist. Mitt. 3 (1990) 5-18; - Felix Gilbert, History. Politics or Culture? Reflections on R. and Burckhardt, Princeton 1990 (dt.: Geschichte. Politik oder Kultur? Rückblick auf einen klassischen Konflikt, Frankfurt a. M. 1992); - Horst Walter Blanke, Historiographiegeschichte als Historik, Stuttgart 1991; - Wolfgang Hardtwig, Geschichtsreligion - Wissenschaft als Arbeit - Objektivität. Der Historismus in neuer Sicht, in: HZ 252 (1991) 1-32; - Volker Steenblock, Transformationen des Historismus, München 1991; - Friedrich Jaeger u. Jörn Rüsen, Geschichte des Historismus, München 1992; - Hans Christoph Schröder, R.s »Englische Geschichte« und die Whig-Historiographie seiner Zeit, in: Frühe Neuzeit - Frühe Moderne. Forschungen zur Vielschichtigkeit von Übergangsprozessen, hrsg. v. Rudolf Vierhaus, Göttingen 1992; - Annette Wittkau, Historismus. Zur Geschichte des Begriffs und des Problems, Göttingen 1992; - Thomas Gil, Kritik der Geschichtsphilosophie: L.v.R.s, J. Burckhardts und H. Freyers Problematisierung der klassischen Geschichtsphilosophie, Stuttgart 1993.
Volker Dotterweich
Werkeergänzung:
2006
2005
Ranke, Leopold von: Die Arbeit selbst ist das Vergnügen. Briefwechsel und Schriften 1870 bis 1884. Hrsg. u. komm. von Ingrid Hecht. Halle 2005;
2006
Politisches Gespräch. Mit e. Einf. von Friedrich Meinecke. Unveränd. Nachdr. d. Ausg. von 1924. Berlin 2005; Serbien u.d. Türken. Nachdr. d. Ausg. 1879. Hannover 2006; Die serbische Revolution. Neuausg. Hannover 2006;
2010
Geschichten d. roman. u. german. Völker von 1494 bis 1535. Zur Kritik neuerer Geschichtsschreiber. Mit e. Einl. u. e. Reg. hrsg. von Oliver Ramonat. Nachdr. d. Ausg. 1824. Hildesheim 2010.
Literaturergänzung:
2004
Stefan Leonhardt, "Zwei schlechthin unausgleichbare Auffassungen des Mittelpunktes der christlichen Religion". Ignaz Döllingers Auseinanders. mit d. Reformation, ihrer Lehre u. deren Folgen in seiner ersten Schaffensperiode. Göttingen 2004 (=Göttinger Beiträge zur Theologie; 1). 1 CD-ROM; -
2005
Santi Di Bella, L.v.R. Gli anni della formazione. Soveria Mannelli 2005; -
2007
Ranke, Lamprecht, and Luther, in: Politics and reformations. Vol. 1. Leiden [u.a.] 2007, S. 23-33; - Leopold von: Lee Palmer Wandel, R. meets Gadamer. The question of agency in the Reformation, in: Politics and reformations. Vol. 1. Leiden [u.a.] 2007, S. 63-78; - Eugen Guglia, R.s Leben u. Werke. R. u. Gentz. Nachdr. Hannover 2007; - Andreas Dieter Boldt, The role of Ireland in the life of L.v.R. (1795-1886). The historian and historical truth. Lewiston, NY 2007; - Miodrag Jelesijevic, L.v.R.: "Die Serbische Revolution". Voraussetzungen u. Entstehung im Wiener Kreis um Bartholomäus Kopitar u. Vuk Stefanovic Karadzic. Berlin 2007; -
2008
Philipp Müller, Erkenntnis u. Erzählung. Ästhetische Geschichtsdeutung in d. Historiographie von Ranke, Burckhardt und Taine. Köln 2008.
Letzte Änderung: 23.07.2010