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Band XXIII (2004) Spalte 1165 Autor: Ekkart Sauser

REGINTRUD: Sel. Benediktineräbtissin, gest. 1. H. 8. Jh. in Salzburg, Fest: 26.5. Der Tradition nach war sie bei der Gündung des Benediktinerinnenklosters Nonnberg in Salzburg mitbeteiligt und es besteht die Möglichkeit, daß sie die Gemahlin des Bayernherzogs Theodor gewesen ist. - J. Torsy-H. J. Kracht sagen auch: "Vielleicht ist sie auch später die vierte Äbtissin auf dem Nonnberg geworden" (In: Der Große Namenstagskalender... S. 164-165). - In der Krypta der Stiftskirche vom Nonnberg befinden sich in einem Steinsarkophag die Gebeine der R. Bis ins 14. Jh. lassen sich die Spuren ihrer Verehrung am Nonnberg verfolgen. Im Jahre 1613 erfolgte die Gestattung ihres Kultes offiziell für das Kloster Normberg.

Lit.: J. Torsy-H. J. Kracht: Der Große Namenstagskalender, Freiburg-Basel-Wien 2002, 164-165; - J. Torsy: Lexikon der Deutschen Heiligen, Köln 1959, 463; - A. Schütte: Handbuch der Deutschen Heiligen, Köln 1941, 293; - Zimmermann II, 231; - V. Schauber: Pattloch-Namenstagskalender, Dokumentation H. M. Schindler, Augsburg l994, 138; - V. Schauber-H. M. Schindler: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, München 2001, 254; - M. Regintrudis Reichlin von Meldegg: Stift Nonnberg zu Salzburg im Wandel der Zeiten, Salzburg 1953, 13-14; - I. Schmidt-Sommer, Th. Bolschwing: Frauen vor Gott - Geschichte und Wirken der Benediktinetinnenabtei St. Erentrudis auf dem Nonnberg in Salzburg, Salzburg 1990, 9.

Ekkart Sauser

Letzte Änderung: 12.05.2004