REITZENSTEIN, Richard August, protestantischer Altphilologe und Orientalist,
Geheimrat, * 2.4. 1861 in Breslau, † 23.3. 1931 in Göttingen.
In Berlin wird R., Schüler Theodor Mommsens (s.d.), am 28.6. 1884
vom in der Geschichte der Altphilologie nicht unumstrittenen Latinisten
Johannes Vahlen (27.9. 1830 - 30.11. 1911) mit einer quellenkritischen
Studie über verschollene Autoren bei Cato und Columella promoviert.
Nach seiner Promotion arbeitet R. im Auftrag Mommsens lange Zeit in
italienischen Bibliotheken, was ihn zu manchen editorischen, lexikologischen
und kodikologischen Meisterleistungen befähigt. Am 24.2. 1888 habilitiert
sich R. in Breslau mit einer Studie über Detailprobleme der Überlieferung
des Alexanderfeldzuges bei Arrian. 1889 wird R. außerordentlicher
Professor für klassische Philologie in Rostock. Von 1892 bis 1893
ist R. Ordinarius in Gießen und wechselt dann auf den Straßburger
Lehrstuhl; die Begegnung und der Austausch mit den dortigen Repräsentanten
historisch-kritischer Exegese sowie die Bekanntschaft mit dem Ägyptologen
Wilhelm Spiegelberg, den R. 1898 auf eine Studien- und Forschungsreise
begleitet und deren Papyrusfunde den Grundstock zu R.s Straßburger
Codicessammlung bilden, animieren R. zur Auseinandersetzung mit religionsgeschichtlichen
Fragen, die er fortan intensiv betreibt. 1911 wird R. nach Freiburg
im Breisgau berufen, und 1914 folgt R. der Berufung nach Göttingen
als Lehrstuhlnachfolger des verstorbenen Latinsten Friedrich Leo (10.7.
1851 - 15.1. 1914), wo er 1928 emeritiert wird. Kurioserweise findet
R.s religionshistorisches Interesse, das sich in zahlreichen wegweisenden
Publikationen niederschlägt, keinen Widerhall in seiner Göttinger
Lehrtätigkeit, die beinahe ausschließlich lateinischen Autoren gewidmet
ist. - Eine lebhafte Kontroverse mit Adolf von Harnack (s.d.)
entfachte R. mit seiner Ableitung der triadischen Formel 1Kor 13,13
aus der Viererreihung bei Polybios, die Paulus antignostisch verkürzt
und umgeformt haben sollte. Selbst wenn Paulus gelegentlich hellenistische
Literatur zitiert (1Kor 15,33), so ist doch R. nicht ohne eine gewisse
Berechtigung darin kritisiert worden, daß Paulus schwerlich pagane
Autoren studiert habe (Die hellenistischen Mysterienreligionen3
[s.u.], 419). Hingegen hat R. in der Auseinandersetzung mit Albert
Schweitzer (s.d.) wahrscheinlich gemacht, daß Paulus Kenntnisse der
hellenistischen Mysterienwesens (R. nahm ihre partielle Literarizität
an [»literarische Mysterien«]) hatte und sich dieser Denkformen in
seiner Korrespondenz auch argumentativ bedient habe (Religionsgeschichte
und Eschatologie, s.u.). Aus der Antwort Jesu auf die Zebedaeidenfrage
(Mt 29,20-28; Mk 10,35-45) und Lk 12,49f.; 22,36ff. folgerte R., daß
bereits die Urgemeinde die Taufe als einen Tod verstanden habe, aber
auch Jesus seinen eigenen Tod als Nachbildung einer Taufe aufgefaßt
hat.- Die Bedeutung R.s für die theologische Forschung liegt in der
Problematisierung religionshistorischer Hintergründe, die hauptsächlich
für die neutestementliche Wissenschaft fruchtbar gemacht werden konnten.
So hat R. nach dem Vorgang Mark Lidzbarskis (s.d.) auf den Wert mandäischer
Überlieferungen für das Verständnis des Johannesevangeliums und vor
allem die Erklärung der Johannestaufe sowie des altchristlichen Taufrituals
hingewiesen; diese Impulse hat vor allem Rudolf Bultmann (s.d.) aufgenommen.
Auf die Kritik (s.d., s.u.) Ernst Lohmeyers und Hans Heinrich Schaeders
antwortete R. in einem Zeitschriftenbeitrag (Zwei Arten religionsgeschichtlicher
Forschung, s.u.). In seinen wiederholt überarbeiteten »Hellenistischen
Mysterienrelgionen« verfolgt R. wort- und begriffsgeschichtlich Ausdrücke
wie nn)siV, pne*ma, doxa im Kontext hellenistischer
Religionsformationen, wobei für R. mit steigender Auflagenzahl der
iranische Einfluß des Urmenschentopos deutlicher wird, wie er über
neuentdeckte mandäische und manichäische Quellen (Turfan-Fragmente)
rekonstruierbar wurde. Anders als etwa der belgische Religionshistoriker
Franz [François] Cumont (3. 1. 1868-25. 8. 1947) geht es R. dabei
nicht um die je nach Kultform unterschiedliche Einzelanschauung, sondern
um die Zusammenschau des Phänomens »Mysterienreligion«, das aus National-
bzw. Volksreligion als geheimer kultischer Zusammenschluß entsteht.
Die Ausprägung des religiösen Individualismus verinnerlicht Heilsgeschehen
und Erlösungsbewutsein, ordnet Eschatologie, Kosmologie und Soteriologie
neu aufeinander zu und wirkt sinnstiftender als offiziöse Religiosität.-
Als Religionshistoriker kommt R. das Verdienst zu, der Erforschung
der Hermetik neue Impulse gesetzt zu haben. Rechnete R. noch anfangs
mit einer ägyptischen Herkunft dieser Myterienreligion, so ging er
später dazu über, den iranischen Einluß zu favorisieren. Im Poimandres
(PoimandrhV), dem ersten Traktat des Corpus Hermeticum,
identifizierte R. ein Stück nichtchristlicher, bereits als System
ausgeformter synkretistischer gnostischer Spekulation um die weisheitliche
Gottheit Hermes/Thot Trimegistos, die Parallelen zum Hirten des Hermas
aufweist und deren Niederschlag R. sogar schon bei Paulus annimmt
(Röm 11,36 [Poimandres (s.u.), 39]); in einer späteren Studie (Studien
zum antiken Synkretismus, s.u.) verfolgt R. die Vorstellung vom Gottmenschentum
von Eudoxos von Knidos und Aristoteles (s.d.) über Hesiods Töpferorakel
zum Platonismus, der Orphik (Frgm. 168 Kern) und der Naassenerpredigt,
dabei auf die Rezeption des iranischen Damdak-Nask-Mythos achtend.
Wie Hans Windisch (s.d.) operierte R. dabei mit dem Begriff des Je(oV
#n/e, den er zur Vergleichskategorie erhob. In Fortführung
der Forschungen Wilhelm Boussets (s.d.) untersuchte R. Wesen und Eigenart
des iranischen Erlösungsmysteriums; seine Resultate sind durch die
Funde von Nag Hammadi im Wesentlichen bestätigt worden. Ferner lenkte
R. die Aufmerksamkeit auf die Parallelitäten von hellenistischen Philosophenartalogien
und Reiseromanen mit der apokryphen Apostelliteratur. Zu R.s Verdiensten
gehört zudem die Erhellung der Motivik des frühchristlichen Taufverständisses.-
R.s religionsgeschichtliche Forschungen, von ihm selber gelegentlich
als späte Nebenstudien bezeichnet, förderten stark die Einsichten
in die komplexen synkretistischen Vorstellungen der neutestamentlichen
Zeit und ihrer Umwelt; die Identifizierung der Gegner des Paulus im
1Kor als Gnostiker ist jedoch nicht R., sondern Wilhelm Lütgert (s.d.,
Freiheitspredigt u. Schwarmgeister in Korinth [BFChTh 12,5], Gütersloh
1909) zuzuschreiben.- Für die Latinistik, aber auch für die Rechtsphilosophie
ist R.s Erkenntnis bedeutsam, daß Ciceros zweites Buch de legibus
vor dem ersten verfaßt sein müßte, somit der naturrechtliche Begründungszusammenhang
revisionsbedürftig ist.
Werke: De scriptorum rei rusticae qui intercedunt inter
Catonem et Columellam libris deperditis, Berlin 1884; Verrianische
Forsch. (Breslauer Philologische Abhh. 1,4), Breslau 1887 (= Nachdr.
Hildesheim 1966); Arriani t)n meté éAlexavdron libri
septimi fragmenta e codice Vaticano rescripto edita (Brelsauer Philologische
Abhh. 3,3), Breslau 1888; Die geographischen Bücher Varros: Hermes
20 (1885), 514-551; Zu Eusebius: Hermes 23 (1888), 148ff.; Epigramm
u. Skolion. Ein Btr. z. Gesch. der alexandrinischen Dichtung, Gießen
1893; Festschr. Theodor Mommsen z. fünfzigj. Doktorjub., überreicht
v. Paul Jörns, Eduard Schwartz, R. R., Marburg 1894; Drei Vermutungen
z. Gesch. der röm. Litteratur. I. Die Abfassungszeit des I. Buches
Cic. de leg. II. Ein litterarischer Angriff auf Octavian. III. Lukrez
u. Cicero, Marburg 1894; Properz-Stud.: Hermes 31 (1896), 285-220;
Gesch. der griech. Etymologika. Ein Btr. z. Gesch. der Philologie
in Alexandria u. Byzanz, Leipzig 1897 (= Nachdr. Amsterdam 1966);
Zur Textgesch. der Germania: Philologus 57 (1898), 307-317; R. R./Eduard
Schwartz, Pseudo-Sallusts Invective gg. Cicero: Hermes 33 (1898),
87-101.101-108; Zwei neue Frgm. der Epoden des Archilochos, Berlin
1899; Supplementa ad Procli commentarius in Platonis de republica
libros nuper vulgatos (Breslauer Philologische Abhh.), Breslau 1889;
Die Hochzeit des Peleus u. der Thetis: Hermes 35 (1900), 73-105; Aus
der Strassburger Papyrussammlung: Hermes 35 (1900), 602-626; Zwei
religionsgeschichtliche Fragen nach ungedr. griech. Texten der Strassburger
Bibl. I Beschneidung u. Priesterordnung. II Schöpfungsmythen u. Logoslehre,
Straßburg 1901; M. Terentius Varro u. Johannes Mauropus v. Euchaita.
Eine Stud. zur Gesch. der Sprachwiss., Leipzig 1901; Scipio Aemilianus
u. die stoische Rhetorik, in: Strassburger Festschr. z. 46. Versmlg.
dt. Philologen u. Schulmänner (Straßburg 1901), 143-162; Poimandres.
Stud. z. griech.-ägyptischen u. frühchristlichen Lit., Leipzig 1904
(= Nachdr. Darmstadt 1966); Zum Asclepius des Pseudo-Apuleius: ARW
7 (1904), 392-411; Ein Stück hellenistischer Kleinlit.: NGWG (1904),
309-332; Hellenistische Wundererzählungen, Leipzig 1906 (= Nachdr.
Stuttgart 1963 [Lizenzausg. Darmstadt 1963]); Ein Bruchst. des Philochoros:
NGWG (1906), 40-48; Zu Laevius: Philologus 65 (1906), 157-159; Werden
u. Wesen der Humanität im Altertum. Rede z. Feier des Geb. Sr. Majestät
des Kaisers am 26. I. 1907 in der Aula der Kaiser-Wilhelms-Univ. Strassburg
gehalten, Straßburg 1907; Zu Quintilians großen Deklamationen: Hermes
43 (1908), 104-119; Stud. z. Quintilians grösseren Deklamationen (Schrr.
der Wiss. Ges. in Straßburg 5), Straßburg 1909; Die hellenistischen
Mysterienrel. nach ihren Grundgedanken u. Wirkungen. Ein Vortr. gehalten
in dem wiss. Predigerver. f. Elsaß-Lothringen, den 11. November 1909,
Leipzig 1910. 2., umgearb. Aufl. 1920. 3., erw. u. umgearb. Aufl.
1927 (= Nachdr. Darmstadt 1956, 1980. engl.: Hellenistic Mystery Rel.
Their Basic Ideas and Significance. Transl. by John E. Steely [Pittsburgh
Theological Monograph Ser. 15], Pittsburgh 1978); Zwei angeblich christliche
liturgische Gebete: NGG (1910), 324-334; Das Märchen v. Amor u. Psyche
bei Apuleius. Antrittsrede an der Univ. Freiburg, gehalten am 22.
VI. 1911, Leipzig 1912; Zur Sprache der lat. Erotik (SAH 1912,12),
Heidelberg 1912; Religionsgesch. u. Eschatologie: ZNW 13 (1912), 1-28;
Die Nachrr. über den Tod Cyprians. Ein philologischer Btr. z. Gesch.
der Märtyrerlit. (SAH 1913,14), Heidelberg 1913; Das dt. Heldenlied
bei Tacitus: Hermes 48 (1913), 619-623; [Rez. Eduard Norden,] Agnostos
Theos [Unterss. z. Formengesch. rel. Rede, Leipzig 1913]: Neue Jbb
f. das Klass. Altertum, Gesch. u. Dt. Lit. u. f. Pädagogik 31 (1913),
146-155; Die Areopagrede des Apostels Paulus: Neue Jbb f. das Klass.
Altertum, Gesch. u. Dt. Lit. u. f. Pädagogik 31 (1913), 393-422; Des
Athanasius Werk über das Leben des Antonius. Ein philologischer Btr.
z. Gesch. des Münchtums (SAH 1914,8), Heidelberg 1914; Eros u. Psyche
in der hellenistischen Kleinkunst (SAH 1914,12), Heidelberg 1914;
Ein donatistischer Corpus cyprianischer Schrr.: NGG (1914), 85-92;
Eine frühchristliche Schr. v. den dreierlei Früchten des christlichen
Lebens: ZNW 15 (1914), 60-90; Bem. z. den kleinen Schrr. des Tacitus:
NGG (1914), 252-; Historia Monachorum u. Historia Lausica. Eine Stud.
z. Gesch. des Mönchtums u. der frühchristlichen Begriffe Gnostiker
u. Pneumatiker (FRLANT NF 7 [24]), Göttingen 1916; Die Formel »Glaube,
Liebe, Hoffnung« bei Paulus: NGG (1916), 367-416; Die Entstehung der
Formel »Glaube, Liebe, Hoffnung«: HZ 3.F. 20 [116] (1916), 189-208;
Bem. z. Martyrienlit. I Die Bezeichnung Märtyrer: NGG (1916), 417-467;
Philologische Kleinigkeiten: Hermes 51 (1916), 609-623; Die Göttin
Psyche in der hellenistischen u. frühchristlichen Dichtung (SAH 1917,10),
Heidelberg 1917; Der Titel Märtyrer: Hermes 52 (1917), 442-452; Zur
Religionspolitik der Ptolemäer: ARW 19 (1918), 191-194; Das mandäische
Buch des Herrn der Größe u. die Evangelienüberl. (SAH 1919,12), Heidelberg
1919; Zur Gesch. der Alchemie u. des Mystizismus: NGG (1919), 1-37;
Bem. z. Martyrienlit. II. Nachtrr. z. den Akten Cyprians: NGG (1919),
177-219; Wilhelm Bousset: NGG. Geschäftliche Mitt. aus dem J. 1920
(Berlin 1920), 84-96; Zu Cyprian dem Magier: ARW 20 (1920), 236-237;
Das Iranische Erlösungsmysterium. Religionsgeschichtliche Unterss.,
Bonn 1921; Iranischer Erlösungsglaube: ZNW 20 (1921), 1-23; Origenes
u. Hieronymus: ZNW 20 (1921), 90-93; Gedanken z. Entwicklung des Erlöserglaubens:
HZ 126 (1922), 1-57; Vorchristliche Erlösungslehren: KHÅ 22 (1922),
94-128; Ein Gegenstück z. dem Seelenhymnus der Thomasakten: ZNW 21
(1922), 35-37; Philologische Kleinigkeiten 5. Zu Horaz u. Catull:
Hermes 57 (1922), 357-365; Alchemistische Lehrschrr. u. Märchen bei
den Arabern (Religionsgeschichtliche Verss. u. Vorarbeiten 19,2),
Gießen 1923; Die griech. Tefnutlegende. Mit Unterstützung v. Wilhelm
Crönert u. W. Spiegelberg (SHAW.PH 1923,2), Heidelberg 1923; Mani
u. Zarathustra: NGG (1923), 249-260; Augustinus als antiker u. ma.
Mensch (Vortrr. der Bibl. Warburg 1922/1923), Leipzig/Berlin 1924
(= Nachdr. Nendeln 1967); Die nordischen, persischen u. christlichen
Vorstellungen v. Weltuntergang (Vortrr. der Bibl. Warburg 1923/1924),
Leipzig/Berlin 1926 (= nachdr. Nendeln 1967); Weltuntergangsvorstellungen.
Eine Stud. z. vergleichenden Religionsgesch.: KHÅ 24 (1924), 129-212
(separat Uppsala 1924, hrsg. v. Emanuel Linderholm); Rez. Eduard Norden,
Die Geburt des Kindes, 1924: Litteris 1 (1924), 153-165; R. R./Hans
Heinrich Schaeder, Stud. z. antiken Synkretismus aus Iran u. Griechenland
(Stud. der Bibl. Warburg 7), Leipzig/Berlin 1926 (= Nachdr. Darmstadt
1965); Tacitus u. sein Werk.- W. A. Baehrens, Sallust als Historiker,
Politiker und Tendenzschriftsteller.- F. Koepp, Germanenkämpfe in
der röm. Kunst.- Ulrich Kahrstedt, Die Grdl. u. Voraussetzungen der
röm. Rev. Althilologischer Ferienkurs Göttingen v. 3. bis 7. Juli
1926 (Neue Wege z. Antike IV), Leipzig/Berlin 1926; Altgriech. Theol.
u. ihre Qu.: Vortrr. der Bibl. Warburg 4, 1924-1925 (Leipzig/Berlin
1927 [= Nachdr. Nendeln 1967]), 1-19; Plato u. Zarathustra: Vortrr.
der Bibl. Warburg 4, 1924-1925 (Leipzig/Berlin 1927 [= Nachdr. Nendeln
1967]), 20-37; Zur Mandäerfrage: ZNW 26 (1927), 39-70; Hl. Handlungen
(Vortrr. der Bibl. Warburg 1928/1929), Berlin/Leipzig 1930 (= Nachdr.
Nendeln); Die Vorgesch. der christlichen Taufe. Mit einem Btr. v.
Luise Troje, Leipzig 1929; Zwei Arten religionsgeschichtlicher Forsch.:
ARW 27 (1929), 241-277; Eros als Osiris. Ein Nachtr. Mit einem Zusatz
v. Hermann Thiersch: NGG (1930), 396-406; Eine wertlose u. eine wertvolle
Überl. über den Manichäismus: NGG (Berlin 1931), 28-58; Antike u.
Christentum. Vier religionsgeschichtliche Aufss., Darmstadt 1963;
Aufss. z. Horaz. Abhh. u. Vortrr. aus den J. 1908-1925, Darmstadt
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Über den Ursprung der Formel »Glaube, Hoffnung, Liebe«: PrJ 164 (1916),
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Klaus-Gunther Wesseling
Literaturmerkungen:
im Text steht: über Hesiods Töpferorakel zum Platonismus; richtig: Vom Töpferorakel zu Hesiod